10 Wochen Psychoklinik sind vorbei

SteffijSteffij

194

bearbeitet 19. 12. 2006, 15:08 in Plauderecke
Hallo,
ich war jetzt 10 Wochen in einer Klinik für Psychotherapie und wollte am Anfang dort eigentlich nur abnehmen, aber mittlerweile weiß ich, dass ich ganz andere Sorgen habe.
Es ist total komisch nach so langer Zeit wieder "draußen" zu sein, ich fühle mich so fremd und ich vermisse die Mitpatienten wahnsinnig, weil man sich so auf einer ganz anderen Ebene kennenlernt. Aber ich muss sagen, ich habe viele Sachen gelernt, die mir das Leben erleichtern und es war faszinierend zu sehen, warum und wie die Menschen so sind und dass jeder sein Päckchen zu tragen hat.
Jetzt werde ich schauen, dass ich mein Leben meistere. Ich möchte ich von meinem Mann trennen und wieder nach Deutschland ziehen. Ich weiß nur noch nicht, wie ich das alles machen soll. Aber ich muss es für meine Kleine und mich schaffen.

LG :roll:

Kommentare

  • DawnDawn

    3,183

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo,
    ich kann Dich gut verstehen, ich war auch längere Zeit in einer Klinik. Habe dort auch sehr viel gelernt, man baut eine ganz besondere Beziehung zu den Mitpatienten auf. Und danach fühlt man sich erstmal wie ein rohes Ei. ;-) Ich wünsch Dir alles Gute, dass Du alles schaffst, was Du Dir vorgenommen hast!
  • MonifloriMoniflori

    4,530

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo Steffi,

    ich erinnere mich noch an Deinen Beitrag im Kummerkasten, wo Du Sorgen hattest, ob das mit Kind in der Reha so alles klappt.
    Damals warst Du noch so sicher, dass alle Deine Sorgen nur mit dem Abnehmen zu tun haben. Ich fragte Dich ja, damals, ob Du nicht glaubst es stecke mehr dahinter. ;-)
    Umso mehr freue ich mich für Dich, dass Du so einen Riesenfortschritt in der Klinik gemacht hast und Dich nun dazu in der Lage siehst so vieles zu verändern.
    Du schaffst es! Ganz sicher!

    Natürlich baut man so eine enge Beziehung auf zu den Mitpatienten. Niemand versteht Dich besser als die Menschen, die ähnliches durchleben und jeder andere Mensch wird Dir danach zunächst fremd erscheinen.
    Ihr habt im selben Boot gesessen, euch getröstet und euch verstanden. Aber das wahre Leben ist nunmal viiiiiiiiiiiiiel facettenreicher, soll heißen: Es gibt mehr Menschen, als diese in der Klinik und im Leben sind nunmal alle völlig unterschiedlich, wenn sich auch manche ähneln. Es wird etwas brauchen, aber Du wirst Dich wieder eingewöhnen. Stärke weiter Dein Selbstbewußtsein, mache vielleicht eine ergänzende Therapie oder so, wenn es Dir nutzen könnte und verändere JETZT all´das, was Du Dir vorgenommen hast und warte nicht zu lange damit.

    Ich drücke Dir alle Daumen!!! :fun52: :applause: :troest:
  • puelsekenpuelseken

    796

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Liebe Steffi
    ich kann mich auch noch gut an deinen Beitrag im Kummerkasten erinnern und ich freu mich sehr, dass du so einen guten und grossen Schritt inzwischen machen konntest. Such dir auf jeden Fall bitte auch jemanden, der dich jetzt im Nachhinein noch weiter betreut, bei dem du das Angefangene fortführen kannst.
    Für alle weiteren Schritte in die Zukunft wünsche ich dir viiiiiiieeeeeeel Kraft und Energie und v.a. viel Erfolg und Alles Gute!!!!
  • SteffijSteffij

    194

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Vielen Dank für eure Beiträge. Ich habe mittlerweile ein Gespräch mit meinem Mann gehabt, aber so richtig ist da noch nichts bei raus gekommen. Er ist verletzt und ich bin im Moment die Böse. Ich hoffe, dass ich das alles schaffe und immer genug Kraft für meine Kleine habe. Wenn wir nicht in Frankreich leben würden, wäre es alles leichter. Am 5.1. geht mein Flug nach Toulouse. Mal schauen, ob ich da mit an Bord gehe. Ich weiß so recht gar nicht, was ich für Rechte, Pflichten und Chancen als Alleinerziehende habe und wie ich das mit der Scheidung und den gemeinsamen Sachen und Schulden regeln soll. Ich muss mich jetzt die Tage mal schlau machen. Danke fürs Lesen....und ich bin froh, wieder im Forum zu sein :bounce02:
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