todgeburt immer natürlich entbinden?
livi
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habe gerade fernsehen geguckt und mir ist dabei eine frage gekommen.
muß man denn das kind natürlich zur welt bringen, wenn man weiß, dass es tod ist? ich würde das wirklich nicht wollen.
muß man denn das kind natürlich zur welt bringen, wenn man weiß, dass es tod ist? ich würde das wirklich nicht wollen.
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Kommentare
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Nach einem Kaiserschnitt muss man länger im KH bleiben, man hat ein OP und keine Belohnung....ob das wirklich besser wäre?
Früher hat man den Frauen eine Vollnarkose gegeben, heut macht man sehr großzügig schon früh eine PDA, sodass die Wehen nicht das Problem sind.
Man hat Zeit sich mit der Situation auseinanderzusetzen, und das ist der erste Schritt in Richtung Trauer. Nach der Geburt kann das Paar gleich nach Hause und wird nicht mit vielen gesunden Neugeborenen konfrontiert.
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ich verstehe schon was du meinst, es ist fuer mich auch sehr schwer das nachzuvollziehen, ich glaube wirklich man kann das nicht wenn man nicht selbst betroffen ist, sich da reinzuversetzen ist glaube ich nicht moeglich, spielen doch gefuehle eine sehr grosse rolle, auch wenn man nur freundin/schwaegerin ist, wie stark muessen die erst fuer die mutter sein...
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im krankenhaus bleiben wäre wirklich noch viel schlimmer. im fernsehen haben die so getan, als ob die frau misshalndelt wurde. bzw. hat die frau selbst erzählt und sie fand es wohl im nachhinein doch schlimm. naja vielleicht hatte die im krankenhaus unhöfliches personal. das wäre ja nicht das erste mal.
das ist ja mal wieder typisch. die schmeißen im fernsehen mit fakten um sich, um ihre veröffentlichte storry traurig zu gestallten und als schockierend, und denken dabei gar nicht an die armen schwangeren zuhause hinterm bildschirm. ;-)
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Eine Bekannte musste ihre beiden letzten Kinder in der 22. SSW zur Welt bringen (sie hatte Wehen und die Fruchtblase platzte, trotz Wehenhemmer und Cerclage) - beide Kinder starben unter der Geburt (weil sie in dieser SSW noch nicht dem Druck im Geburtskanal standhalten können), das war ihr vorher klar... aber ein KS hätte da auch nichts gebracht, denn solche Frühgeburten können ja in keinem Fall überleben. DAS stelle ich mir auch schlimm vor, wenn man weiß, dass jede Wehe das Kind nicht dem Leben, sondern dem Tod nahebringt :sad:
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in der trauergruppe lernte ich eine frau kenne, die ihre tochter in der 38. ssw still geboren hat, sie verbindet mit dieser geburt keine guten erinnerungen, denn sie hat ihre tochter nicht in einem kreissaal sondern in einer abstellkammer entbinden müssen :shock: , angeblich waren zu der zeit alle kreissäle belegt :roll:
erst die hebamme, die sie entbunden hat konnte es dann durchsetzen, dass die familie zeit und raum(!) bekam um sich zu verabschieden.
es ist wichtig, dass eine frau sich von ihrem kind in würde trennen kann und dass sie überhaupt die gelegenheit dazu bekommt!
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lg july
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hatte glaube taff oder sam auf pro sieben gesehen.
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Keine Sorge, ich bin nicht schwanger und mache mir womöglich Sorgen um mein Kind, sondern es interessiert mich einfach!
Habe die Gründe die dagegen sprechen gelesen, aber wüsste trotzdem gern, ob es nicht Ausnahmen gibt.
Liebe Grüße
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Steffi
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Die Geburt lief auch ganz normal ab. Es viel mir sehr schwer und tat auch unendlich im Herz weh weil es meine erste Schwangerschaft war und ich mit 35 schon zu lange drauf warten musste schwanger zu werden.
Aber zum Abschied nehmen und für den Körper ist eine normale Entbindung viel besser zu verkraften.
In 2-3 Monaten ist dann, laut FA, ein Neuanfang möglich.
....hoffe von Herzen, dass beim nächsten Mal alles gut geht!
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Ich muss mich da auch mal dazu melden, ist ja noch nicht soo lange her. Aber ich muss, so grausam es auch ist, auch zustimmen, dass eine natürliche Geburt im Nachhinein gesehen besser war.
Nachdem man die Diagnose erhält, ist es glaub ich die erste und natürlichste Reaktion, dass man als Frau sagt: Gut dann macht einen Kaiserschnitte, holt es raus, und ich will nichts mehr damit zu tun haben. Das war bei mir genau so. Dann kommt der große Schock, wenn sie einem sagen, dass das nicht möglich ist. Bei mir hieß es als Erklärung, es ist eine OP, es ist ein Eingriff und man macht einfach zu viel kaputt (Vernarbungen) im Hinblick auf eine kommende neue SS.
Ich denke man ist dann einfach betäubt und unter Schock und muss es einfach hinnehmen. Ist es dann vorbei, ist man froh und erleichtert.
Aber ein paar Wochen später habe ich es dann schon ganz anders gesehen, und war froh, dass es kein Kaiserschnitt war. Man hätte eine Narbe die einen ständig daran erinnert und man hat nicht den Verabschiedungs-Prozess der einfach wichtig ist.
Aber das kann nur jemand nachvollziehen, der das miterlebt hat, alle meine Freundinnen haben nur gemeint: Oh Gott ich könnte das nicht. Aber wenn man in der Situation ist muss man können. Und man kann auch. Auch wenn man erst später einsehen will wie wichtig es doch war.
Jetzt wird hoffentlich alles gut bei uns und wir sind guter Hoffnung. :biggrin:
Lg Melli