Bei einer Eileiter-SS bleibt das befruchtete Ei, dass sich auf dem Weg in die Gebärmutter befindet, im Eileiter hängen. Der kann durch vorangegangene Entzündungen, die zumeist länger zurückliegen und meist auch beschwerdefrei verlaufen sind, vernarbt oder verklebt sein.
Bleibt eine Eileiter-SS unbehandelt, wächst das Ei im Eileiter weiter bis dieser platzt und man innerlich verbluten würde. Deshalb wird bei sicherer Diagnosestellung operiert und das Ei aus dem Eilieter entfernt. Hat man Glück, so kann eileitererhaltend operiert werden. Manchmal muss der Eileiter aber entfernt werden. Zum Beispiel, wenn beim Aufschneiden ein Blutgefäß getroffen wurde.
Wie häufig eine Eilieterschwangerschaft vorkommt, kann ich Dir leider nicht so genau sagen.
Äh...aber eine richtige Antwort reicht doch? Irgendwelche Wahrscheinlichkeitsrechnungen stellen wir hier im Forum nur höchst selten auf. Das nützt nämlich keinem etwas.
Zitat: In 1-2 % aller Schwangerschaften kommt es zur Einnistung außerhalb der Gebährmutter. In 90% davon nistet sich die Frucht im Eileiter ein (Eileiterschwangerschaft), selten im Eierstock oder in der Bauchhöhle. Die Frucht beginnt zwar, sich zu entwickeln, stirbt aber ca. 3-5 Wochen nach der Befruchtung ab, weil sie keinen Platz mehr zum wachsen hat und nicht mehr ausreichend versorgt wird. Die Frau bekommt einseitige Unterbauchschmerzen und vaginale Blutungen. Insbesondere wenn der Eileiter mit der abgestorbenen Frucht platzt, kann es zu schweren inneren Blutungen der Mutter mit Lebensgefahr kommen. Da die Beschwerden bei einer Schwangerschaft außerhalb der Gebährmutter vor allem denen einer Appendizitis (Blinddarmentzündung) täuschend ähneln, fragt der Arzt bei unklaren Bauchschmerzen einer Frau im gebährfähigen Alter stets nach dem Zeitpunkt der letzten Regelblutung und ordnet ggf. einen Schwangerschaftstest an. Ist es noch nicht zum Platzen gekommen, besteht die Therapie in der raschen endoskopischen Entfernung von Frucht und umgebendem Gewebe sowie der anschließenden Naht des Eileiters. Oft ist jedoch eine größere OP notwendig. (aus "Mensch Körper Krankheit" von Arne Säffler u. Nicole Menche)
Hilft Dir das irgendwie weiter? Ich finde 1-2% aller Schwangerschaften ist wirklich nicht viel.
Äh...aber eine richtige Antwort reicht doch? Irgendwelche Wahrscheinlichkeitsrechnungen stellen wir hier im Forum nur höchst selten auf. Das nützt nämlich keinem etwas.
Ich wollte keine Wahrscheinlichkeitsrechnung von euch haben.
Ich habe lediglich dadrüber gelesen, dass es Eileiterschwangerschaften gibt und wollte wissen, wie häufig sowas vorkommt. Ich dachte einfach, dass es über sowas aussagekräftige Studien oder sowas gibt.
und Tina32 hat recht, ich meinte mit "wenigstens eine Antwort" dass überhaupt jemand schreibt.
denkst du, du bist betroffen? ich hoffe, nicht.
eine "EU" (med. kürzel für extrauteringravidität; eine schwangerschaft außerhalb der gebärmutter) äußert sich mit starken schmerzen und blutungen. ich hatte selbst schon eine und musste operiert werden. es war sehr traurig.
obwohl mein eileiter erhalten werden konnte, habe ich angst, dass es auf der verletzten seite wieder passieren könnte, denn durch die vernarbungen könnte ein befruchtetes ei wieder "steckenbleiben".
lg, blumenfrau
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Bleibt eine Eileiter-SS unbehandelt, wächst das Ei im Eileiter weiter bis dieser platzt und man innerlich verbluten würde. Deshalb wird bei sicherer Diagnosestellung operiert und das Ei aus dem Eilieter entfernt. Hat man Glück, so kann eileitererhaltend operiert werden. Manchmal muss der Eileiter aber entfernt werden. Zum Beispiel, wenn beim Aufschneiden ein Blutgefäß getroffen wurde.
Wie häufig eine Eilieterschwangerschaft vorkommt, kann ich Dir leider nicht so genau sagen.
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wenigstens eine die mir antwortet.
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ich denke, Tanja meinte mit mit Ihrer Antwort, das zwei Tage ja niemand geantwortet hatte...
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Hilft Dir das irgendwie weiter? Ich finde 1-2% aller Schwangerschaften ist wirklich nicht viel.
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Ich wollte keine Wahrscheinlichkeitsrechnung von euch haben.
Ich habe lediglich dadrüber gelesen, dass es Eileiterschwangerschaften gibt und wollte wissen, wie häufig sowas vorkommt. Ich dachte einfach, dass es über sowas aussagekräftige Studien oder sowas gibt.
und Tina32 hat recht, ich meinte mit "wenigstens eine Antwort" dass überhaupt jemand schreibt.
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denkst du, du bist betroffen? ich hoffe, nicht.
eine "EU" (med. kürzel für extrauteringravidität; eine schwangerschaft außerhalb der gebärmutter) äußert sich mit starken schmerzen und blutungen. ich hatte selbst schon eine und musste operiert werden. es war sehr traurig.
obwohl mein eileiter erhalten werden konnte, habe ich angst, dass es auf der verletzten seite wieder passieren könnte, denn durch die vernarbungen könnte ein befruchtetes ei wieder "steckenbleiben".
lg, blumenfrau