Seit langem frage ich mich, ob man auch als Mann den Beruf der Hebamme erlernen kann.
Jetzt habe ich mehrfach gelesen "Ausbildung zur Hebamme / Entbindungshelfer" und "staatlich anerkannte(r) Hebamme / Entbindungspfleger".
In den Zugangsvorraussetzungen steht nichts vom Geschlecht. Beim BDH ist aber immer nur von Hebammen die Rede. Sind das dann wirklich nur Hebammen und die Entbindungshelfer haben einen eigenen Bund?
Wieviele Männer gibt es denn in der Branche?
Kommentare
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Ehrlich gesagt, ich könnte mir nicht vorstellen einen Mann als Hebamme zu haben. Bei der Entbindung selber schon, aber nicht die ganze SS über. Man hat ja doch diverse Zipperlein, die ich einem Mann nicht unbedingt auf die Nase binden möchte :oops: . Bei einem Arzt ist das irgendwie was anderes, finde ich. Zu denen hat man ja doch eine gewisse Distanz.
LG
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So eine Mühe wegen zwei Männern :cool:
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Zumindesr war er vor drei Jahren da.
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mal nicht zum Thema,
warum steht bei deiner Signatur xx statt eines Namens ?
(sorry die Neugier) :oops:
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Vor 2 Jahren auch noch *g*
Nett war er - aber er hätte sich ruhig mal als solcher vorstellen dürfen.
Ich war nämlich mit der Situation unter Wehen und dann einem Mann, der definitiv KEIN Arzt war, aber an mir rumfingert, ziemlich überfordert - und mein Mann auch *gg* :roll:
Problem hatte ich aber ansonsten keines mit ihm - er war sogar vergleichsweise einfühlsam ;-)
Aber als Betreuer in der Schwangerschaft ? Nein, lieber nicht...
Liebe Grüße,
Katrin
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xx ist ein Mädchen und xy wäre ein Junge.
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Es gibt so viele männliche Gyn und da gehen jede Menge Frauen hin, wo also soll der Unterschied sein?
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Meinen Frauenarzt kann ich mir aussuchen - die Hebamme unter der Geburt nicht.
Ich persönlich könnte mir nicht vorstellen, zu einem männlichen Frauenarzt zu gehen ... warum, weiß ich nicht, ich gehe einfach lieber zu einer Frau ... unter der Geburt fände ich es nicht so prickelnd, eine männliche Hebamme zu haben ... und nur, um dem "Risiko" zu entgehen, 250,- Bereitschaftspauschale für eine eigene Beleghebamme zu zahlen, fände ich auch nicht fair ... prinzipiell ist es mir nämlich egal, welche Hebamme mich unter der Geburt betreut, weil ich in "meinem" KH sicher sein kann, dass alle gut sind ... aber einen Mann muss ich da nicht haben ...
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Warum sollte nicht ein Mann einen "typischen Frauenberuf" ausüben wenn doch so viele Frauen "typische Mäönnerberufe" ergreifen?
Marlies, was meinst Du als Insisder dazu?
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Erfahrungen aus England z.B. zeigen, dass die wenigen Männen unverhältnismäßig viele der knappen Führungspostionen besetzen. Ansonsten steigen sie sehr häufig schnell wieder aus, weil die Belastungen zu hoch sind, und der Verdienst ziemlich miserabel. Deswegen mache ich mir kaum Gedanken darüber.
Hebammen gab es lange vor den Frauenärzten. Geburtshilfe war bis nach dem Mitttelalter immer weiblich. Männer haben dann das Kommando in vielen Bereichen übernommen. Historisch gesehen ist es den Frauen nicht gut bekommen.
Persönlich habe ich keine Ahnung, wie ein Mann diese Arbeit angeht. Wenn ich eine Hausgeburt mache, gibt es fast immer eine Symbiose zwischen mir und der Frau. Ob so etwas bei einem Mann möglich ist, weiß ich nicht. Natürlich gibt es auch viele Hebammen, die in Routine erstarren oder wenig einfühlsam sind. Dabei ist das Geschlecht dann egal. Aber ich glaube, dass ich Verhaltensweisen von Frauen besser einschätzen kann, die gleiche Sprache spreche, tausend Sachen gleichzeitig, anders wahrnehme und tun kann, einfach weil ich eine Frau bin.