Waldkindergarten
Luca soll ab September einen Waldkindergarten besuchen.
Hat jemand schon erfahrungen mit einem Waldkindergarten gemacht?
Wie kommen die Kinder zurecht?
Hat jemand schon erfahrungen mit einem Waldkindergarten gemacht?
Wie kommen die Kinder zurecht?
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Kommentare
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ich kann dir leider nicht helfen, aber ich hänge mich hier dran, weil mich die Frage auch interessiert. Lukas ist zwar erst 15 MOnate, aber in dem Waldkindergarten hier in Hannover muss/kann man ab 12 Monate anmelden und nun überlegen wir...
vielleicht antwortet ja noch jemand. ;-)
Liebe Grüße
Petra
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also ich habe zwar noch nicht in einem Waldkindergarten gearbeitet, aber in einem Regelkindergarten der einmal im Monat einen Tag und einmal im Jahr eine Woche im Wald verbringt.
Die Erfahrungen die die Kinder da machen sind einmalig. Jedes Tierchen wird untersucht, jede Pflanze genau betrachtet. Hütten gebaut, verstecken gespielt und meist ohne große Anleitung der Erzieher. Die Ideen der Kinder scheinen in der Natur enorm gefördert zu werden.
Allerdings gibt es Kinder die mit diesem Konzept nicht klar kommen. Sie wollen nicht im Wald frühstücken, ekeln sich, gehen nicht auf "Klo" - sind halt "zimperlicher" als andere Kinder.
Ich weiß aber nicht, ob das bei Kindern die den "normalen" Kindergarten nicht kennen auch so ist.
Ihr müßt Euch nur im Klaren sein, das die Kinder des Waldkindergartens bei Wind und Wetter raus gehen. Also dürft auch Ihr nicht zu zimperlich sein :biggrin: Gerade bei Regen kann man herrlich Matschhügel runterrutschen.
So viel mir bekannt ist, sind Waldkindergärten in der Regel auch nur bis mittags geöffnet. D.h. berufstätige Mütter brauchen eine Betreuung für den Nachmittag.
Ich hoffe ich konnte wenigstens ein wenig helfen :oops:
Gruß Ivonne
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Also die Gruppen haben kein festes Haus, so wie man es sonst kennt. Auch keine Spielsachen oder so. Sie sind praktisch bei jedem Wetter draußen. Nur wenn das Wetter extrem schlecht ist, haben sie einen umgebauten Bauwagen als eine Art "Unterschlupf". Einen Toilettenwagen gibt es natürlich auch mit extra Kindertoiletten. Gespielt wird mit allem was es in der Natur so gibt. Die Kinder lernen dabei auch, giftige Pflanzen zu meiden und einen bewussten Umgang mit der Natur. Das Essen und Trinken bringen sie sich selbst mit. Über-Mittag-Betreuung ist aus organisatiorischen Gründen nicht möglich. Ansonsten sind die Zeiten aber wie in jedem anderen Kiga auch. Allerdings weiß ich nicht, wie das im dunkeln gehandhabt wird. Natürlich sind die Kinder bei schlechtem Wetter oft ziemlich dreckig, wenn sie nach Hause gehen. Und man kann auch (in diesem Fall) nicht bis zum Bauwagen mit dem Auto vorfahren, sondern muss schon etwas zu Fuß gehen (nur ein paar Minuten), um die Kinder abzuholen.
Alles in allem sind Waldkindergärten immer beliebter. Die Unterhaltungskosten sind geringer und die Kinder lieben es. Ob es für mich (meine Kinder) aber das richtige wäre, weiß ich nicht so recht.
Mehr fällt mir im Moment nicht dazu ein.
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Es ist bestimmt toll die ganze Zeit im Wald zu sein, Hügel runterzurutschen und alles aber mein Sohn ist mit uns sowieso bei Wind und Wetter draußen und wenn es zu kalt wird will er auch schnell rein. Deswegen wäre es einfach nichts für uns.
Aber das muss eben jeder für sich selbst entscheiden
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mich würde interessieren, was deine Schwester so für Rückmeldungen hat, wie die Kinder mit dem Übergang in die Schule klarkommen. Das ist doch sicher dann ungewohnt, auf einmal nicht mehr jeden Tag so viel im Wald zu sein. Und was gibt es an Vorschulförderung?
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Die Kinder "malen" dort übrigens auch. Allerdings eher so Richtung "mit Stöckchen in den Sand". Naja und wenn es draußen ganz schlechtes Wetter ist, dann haben sie im Bauwagen schon ein paar Spielsachen. Aber natürlich nicht so viel, wie in einem normalen Kiga.
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