Hallo
Nach Rücksprache mit Marlies eröffne ich mal einen Thread zum Thema ob eine Kolumne in diesem Forum sinnvoll ist und ob es Userinnen/User gibt die Lust hätten bei so einem Projekt mitzumachen.
Die Idee ist eine wöchentlich, 14-tägige oder monatliche Kolumne zu starten. Die Themen werden immer aktuell gewählt.
Damit die "Versorgung" sichergestellt ist sollten mehrere an diesem Projekt mitarbeiten.
Die jeweilig aktuelle Kolumne wird dann veröffentlicht und es darf munter dazu diskutiert werden.
Meint Ihr es wäre sinnvoll?
Hätte jemand spontan Lust dazu?
Unter Kolumne verstehe ich im Übrigen eine ganz persönliche Sicht der Dinge. Genau das soll ja den Diskussionsbedarf sichern.
So, jetzt darf beraten werden. ;-)
Kommentare
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also ich finde das toll, kann aber nicht voraussehen, ob ich genug Zeit dafür habe. Prinzipiell wäre ich aber gerne dabei.
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Wer sich dann am ehesten dazu berufen fühlt kann schreiben.
@Milchmädchen: Deswegen mehrere, es kann ja immer mal was sein, außerdem kann ja nicht jeder zu jedem Thema was schreiben, es gibt halt Sachen zu denen man einfach keine Meinung hat.
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LG
Gretchen
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Prinzipiell find ich die Idee gut. Denke aber, dass einmal monatlich vielleicht ausreichen würde.
LG
Gretchen
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Einmal im Monat wäre durchaus ok.
Die Häufigkeit wäre ja dann Sache der Schreiberlinge, aber in Anbetracht der Tatsche das hier fast alle Kinder haben und viele auch mehr als eines ist es schon realistisch es monatlich zu machen.
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Ich hätte da auch schon einen Titel:
Mausi - Das Leben aus der Sicht eines Babys
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Mutter = Ausreichend oder zu wenig
Vaterrolle
Pekip, Kinderturnen etc. = Blödsinn oder sinnvoll
usw. usw.
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Ich wollte noch anmerken, dass wir die Texte vorher nicht absegnen wollen, macht sie nur nicht zuuuu lang.
Wir tackern dann den entsprechenden Beitrag oben fest, damit er nicht untergeht.
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Wär hätte den Lust mal einen ersten Beitrag zu liefern?
Themen haben wir ja jetzt genug zusammen.
Ich notier mir die mal damit auch nix doppelt ist.
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Also, wenn das Thema Mausi - Das Leben aus der Sicht eines Babys in Ordnung geht, dann kannst mich auch auf die Liste schreiben. Ich habe da schon ein paar ganz tolle Ideen. Aber ansonsten kann ich leider nicht viel dazutun.
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So ähnlich wie Ihr über Eure oder auch die Schwiegermutter. :biggrin:
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Ich bin gespannt.
Aber ich denke es wird sich entwickeln und auch bei Babies kann man diskutieren.
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Ich kann mir das gar nicht vorstellen, was das soll.
Es gibt doch genug zu Lesen, zu Schreiben und Diskussionsgelegenheiten hier im Forum.
Aber ich lass mich ja gerne belehren, dann legt mal los.
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Möchte denn niemand mitmachen? *nervös umschau*
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Letzte Woche hab' ich mit meiner Mama ein Buch anschauen müssen. Sie hat's mir einfach vor die Nase gehalten, da habe ich halt so getan, als würd' ich hinschauen, damit sie zufrieden ist. Der Papa hat ihr gleich gesagt, dass mich Bücher noch nicht interessieren, weil ich erst drei Monate alt bin. Aber da hat sie zum Papa bloß gemeint, er soll nicht immer alles besser wissen. Aber mei, Mama, wo er recht hat…
Der Papa ist daraufhin gegangen, wahrscheinlich zu seinem Computer. Voller Freude hat dann die Mama die dicken Kartonseiten aufgeklappt, eine nach der anderen. Da waren am Anfang viele kleine Kinder, zehn genauergesagt, die hatten ganz schwarze Gesichter und schwarze Arme und schwarze Beinchen – „Negerlein“ hat sie die Mama genannt. Am Schluss war bloß noch eins übrig. Die Mama hat die Geschichte vom Kinderverschwinden ganz super gefunden.
Dann ist der Papa wieder ins Zimmer gekommen. Als er gesehen hat, was mir die Mama für ein Buch zeigt, hat er die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Weil, „Negerlein“, das darf man nie zu einem Kind mit schwarzer Hautfarbe sagen. Das wär' eine Beleidigung. Und die Mama hat er z'ammgstaucht, dass sie so ein „revanchistisches Buch“ gekauft hat. Die Mama hat sich verteidigt, das wäre ein wunderschönes altes Kinderbuch und das mit den Negerlein sei überhaupt nicht bös gemeint. Und überhaupt hätt’s in ihrer Kinderzeit im Kindergarten sogar einen „Nickneger“ gegeben. Der hat mit dem Kopf genickt, wenn man ein Zehnerl für die armen Heidenkinder reingeworfen hat.
Bei „Heidenkinder“ hat der Papa tief geschnauft und die Augen verdreht. Dann hat er mich beiseite genommen und gesagt, ich soll ja nicht den ganzen Krampf glauben, den mir die Mama erzählt. Von „Heidenkindern“ zu reden, sei in Zeiten religiöser Toleranz völlig unangebracht. Und im Übrigen gäb' s heutzutage wohl bald mehr weiße als schwarze Heidenkinder… Das Wörtchen „Neger“ bräuchte ich außerdem gar nicht erst zu lernen, weil sich damit schwarze Menschen wegen ihrer Hautfarbe diffamiert fühlen könnten. Das, hat der Papa g'sagt, soll ich mir alles gut merken, wenn mal was G'scheids aus mir werden soll.
Die Mama war danach a bisserl eingeschnappt. Zum Trost lächle ich sie jetzt immer recht lieb an, wenn sie mir heimlich das Negerlein-Buch zeigt. Dann meint sie, ich hab' Spaß dabei, und freut sich. Der Papa braucht's ja nicht zu wissen.
Mausi, alias Svenja
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Persönlich fehlt mir noch, ob es Kind gefällt, und wer aus seiner Sicht im Recht ist. Aber das wäre nur eine Anregung.
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Über jemanden, der mitmacht würde ich mich aber immer noch freuen. ;-)
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Aber ich muß dem Papa Recht geben, politisch korrekt ist dieses Buch wirklich nicht ;-) .
Zeiten ändern sich ja, die Literatur bleibt jedoch.
Da ist nun die Krux, zeigt man Kindern sowas oder lässt man es?
Letztendlich müssen sie ja lernen das es eben nicht nur eine Version Mensch gibt, das man aber alle tolerieren sollte und das Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe, Religion oder persönlichen Ansichten äußerst engstirnig ist. Mal ganz davon abgesehen das Diskriminierung generell nie das Mittel der Wahl sein darf.
Zur Wortwahl geb ich zu bedenken das Kinder alles nachplappern.
Ich bin immer ganz erstaunt wenn ich hör was Cecilia so alles aufschnappt und gelobe jedes Mal Besserung.
Außerdem können Kinder sehr grausam sein. Ihnen fehlt das nötige Feingefühl und Worte wie "Negerlein, Heidenkind,..." können sehr weh tun.
Noch versteht er das nicht, aber er wird es verstehen.
Ich hab Cecilia letzten Max&Moritz und den Struwwelpeter vorgelesen. Auch Kinderbücher, aber trotzdem sollte man sie mit Vorsicht genießen.
Die Geschichte vom Daumenlutscher ist nicht ohne bei Kindern die eben Daumen lutschen.
Das Paulinchen verwende ich z.B. für die Brandschutzerziehung. Allerdings immer erst nach Rücksprache mit den Erzieherinnen.
Ein sensibles Kind kann sowas schon mal aus der Bahn werfen.
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Naja, gerade der "Struwwelpeter" gehört halt nicht umsonst zur sog. "schwarzen Pädagogik". ;-)
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Es tut mir echt leid, aber ich glaube ich komme da im Moment doch nicht zu. Mal ein bisschen surfen hier und da ist kein Problem, aber Elias wird immer aktiver und da fehlt mir einfach ein bisschen die Motivation das alleine zu machen.
Sorry. :oops:
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Sorry das habe ich dann komplett überlesen.
Also wenn noch jemand mitmachen möchte einfach PN an mich. ;-)
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Nein ist zurzeit mein Lieblingswort. Manche Leute wundern sich darüber. Sollten sie aber nicht, denn ich kriege es ja den ganzen Tag zu hören: "Nein, nicht das Butterbrot an die Fensterscheibe kleben. Nein, nicht an den Herdknöpfen drehen. Nein, nicht dem Wauwau ins Auge bohren" undsoweiterundsoweiter ...
Nein passt auf alle Fragen, die einem große Leute gern stellen, zum Beispiel: "Willst du ein gesundes Vollkornbrot essen?" oder "Willst du nicht endlich ins Bett gehen?" oder "Magst du dir schnell mit dem Papa die Hände waschen?" Nein. - Erstens ess ich lieber eine Wurst, und zwar ohne Brot. Zweitens ist Ins-Bett-Gehen doof, da verpasst man ja immer so viel. Und drittens hab ich keine Zeit zum Hände-Gewaschen-Kriegen.
Empörenderweise werden meine Neins gnadenlos ignoriert. An meiner Aussprache kann's nicht liegen, denn kaum ein Wort kann ich so perfekt artikulieren wie das kleine Wörtchen nein. Mit Apfelstrudel oder Hoppe-Hoppe-Reiter tu ich mich da in der Tat deutlich schwerer; die Mama behauptet, es klingt wie Appedudel und Hoppedädtä, wenn ich's versuche. Allerdings frage ich mich inzwischen schon, was es nützen soll, besser sprechen zu lernen, wenn es eh keinen interessiert, was kleine Leute wie ich zu sagen haben. Mama und Papa behaupten ja auf meine Proteste hin immer, es wär alles nur zu meinem Besten.
Ich versteh aber trotzdem nicht, warum man Brot essen muss, wenn es doch Wurst und Schokolade gibt. Und sich die Finger waschen, wo die doch so schnell wieder schmutzig sind, kaum dass man eine saftige Brombeere gegessen oder die Steinchen auf der Straße mal wieder richtig durchsortiert hat. Schlafen zum Beispiel, sagen sie, muss man, damit man am nächsten Tag fit ist fürs Straubinger Gäubodenvolksfest. O.k., da mögen sie ausnahmsweise einmal recht haben.
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Hm, verstehe ich jetzt was nicht, oder stehe ich einfach auf dem Schlauch? An was soll ich Dich erinnern?
Ich habe mir eine neue Kolumne zusammengereimt. Darüber habe ich nur den Satz "Was Neues zum Thema" geschrieben.
Ich habe mal wieder einen Tag aus Svenjas Leben zusammengefasst, die momentan wirklich zum Schießen sind.
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