Als Kind stand immer für mich fest das ich Tierärztin werden wollte, da ich aber vor dem ABI die Schule geschmissen habe :oops: ist daraus nichts geworden und ich bin auf Umwegen im Öffentlichen Dienst gelandet. Ich habe bestimmt keine schlechten Job, aber manchmal frage ich mich schon wie es wäre wenn ich damals anders gehandelt hätte.
Wie ist es bei Euch und Euren Berufen? Habt ihr Eure Wünsche und Pläne umgesetzt? Seit Ihr zufrieden mit Eurer Arbeit? Wenn ihr könntet, was würdet ihr heute anders machen?
Kommentare
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Ich finde auch nicht den Mut etwas Neues zu probieren. So bin ich halt in meiner Freizeit kreativ und schöpferisch. ;-)
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Daneben ist es auch immer lustig, das Sprachengewirr auf dem Flur, im Treppenhaus, im Pausenraum usw. zu hören. Gibt einem immer ein bisschen ein Gefühl von Urlaub ;-) .
LG!
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Nach vielen Jahren des Studiums (ich habe zwischendurch quasi ausgesetzt und mich nur diversen Ehrenämtern gewidmet und natürlich nebenher auch gejobt um mich zu finanzieren) war ich dann kurz vor dem Abschluss, lerne bei einem Berufspraxissemester meinen Mann kennen und habe dann lieber geheiratet und Kinder in die Welt gesetzt. Damit bin ich jetzt bei dem Job angekommen, den ich schon immer machen wollte *g*
Für die Zukunft, wenn die Kinder größer sind und ich vielleicht doch mal wieder arbeiten sollte/wollte schwebt mir im Moment so etwas vor:
http://www.muetterpflege.de/
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Ich habe Pfelgemenagement studieren wollen, aber das habe ichmir nur überlegt, weil ich dann ja bald mit der SChule fertig war und "was" machen musste. So richtig tief aus mir raus kam das nicht. Dazu ist es notwendig gewesen, die AUsbildung als Krankenschwester abzuschließen. Also habe ich diese Ausbildung gemacht und ziemlich gelitten. Das schlimmste war für mich der SChichtdienst, damit bin ich einfahc nicht klargekommen. Ich habe das so schlimm gefunden, dass ich schon während der Ausbildung beschlossen habe, diese zwar zu beenden ("was ich habe, habe ich") aber dann nicht Pflegemanagement zu studieren. Aber in dem Beruf bleiben wollte ich auch nicht. Also habe ich mir was gänzlich anderes gesucht: Bibliotheks- udn Medienmanagement. Das hat mir dann auch sehr viel Spaß gemacht und ich konnte sogar meine Ausbildung insoweit mitverwenden, als dass cih mich ein bisschen auf Krankenahusbibliotheken spezialisiert habe.
Nun ja, das ist aber leider ein schlechtbezahlter Beruf und zudem noch einer, in dem es nur wenige Stellen gibt. Wenn man dann noch eher spezialisiert ist, so wie ich...dann sieht es stellenmäßig schlecht aus. Ich habe also nach dem Studium auch keine Stelle bekommen udn erstmal wieder als Krankenschwester in der ambulanten Pflege gearbeitet. Da hatte ich einen ebfristeten Vertrag, der genau zum Mutterschutz mit Melli auslief. Ich war aber auch ganz froh, diese Stelle los zu sein, die Chefin war der "Burner"! Dazu wieder Schichten usw.
Nun ja, jetzt bekomme ich das 2. Kind und werde in ein paar Jahren wieder arbeiten gehen. Nur was werde ich machen? Bibliothek wird mich wahrscheinlich ohne Berufserfahrung nicht nehmen, obwohl mir das schon Spaß machen würde. Gleichwohl bin ich mir unsicher, ob ich das überhaupt noch kann - wenn cih da so meien ehemaligen Kommilitoninnen anhöre - ich bin einfach totaaaal raus.
Als Krankenschwester will ich ungern. Einen Job wie Kassiererin könnte ich mir schon vorstellen (mir ist dann halt wichtig, überhaupt was zu amchen udn etwas Geld zu verdienen), aber da werde ich mich in der Familie und im Freundeskreis argen "Imageproblemen" gegenüber sehen, das weiß ich nicht, ob ich das will. Und sonst?
Hätte ich gleich was anderes gemacht wäre es vielleicht alles anders geworden?!
Aber grundsätzlich bin ich gerade mit meinem Leben recht zufrieden (was viele emienr karrieremachenden Freunde/Bekannten nicht verstehen...) und denke, dass ich das schon irgendwie hinbekommen werde, etwas zu finden,w as mir Spaß macht . was genau - schaun wir mal. ;-)
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ich mußte früh von zuhause weg und mußte mir Ausbildung und Lebensunterhalt alleine verdienen. Ich hab dann Fremdsprachenkorrespondentin gelernt und habe danach immer als Sekretärin gearbeitet, die letzten 10 Jahren in Kliniken und Krankenhäusern. Das hat mir viel Spaß gemacht, weil ich mein gutes Organisationstalent und auch guten Umgang mit Menschen einsetzen konnte.
Aaaber, eigentlich hätte ich gerne Kunst oder Grafik studiert, hab es damals aber nicht geschafft, mein Abi zu machen, weil ich halt zusehen mußte, wie ich meinen Lebensunterhalt auf die Reihe krieg.
Dafür hab ich aber mal ein Fernstudium Kunst gemacht und hab mir das dann von Kunststudenten beibringen lassen und mich in meiner Freizeit viel damit beschäftigt und das wiederum hat mich dann damit versöhnen lassen, das ich das nicht zum Beruf machen konnte.
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ich würd egern ins zahnlabor wechseln, nur bräcuhte ich dann einen halbtagsausbildungsplatz. oder ein fernstudium als ernährungsberater für kinder....
naja, ich bin jung und luisa ist bald auch größer........ ;-)
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In der Kollegstufe dann schwebte mir irgendwas in Richtung Fremdsprachen vor, was auch von meinen Lehrern sehr befürwortet wurde. Ich hatte in Fremdsprachen (ausser Latein, aber das zähl ich nicht als richtige Sprache ;-)) nie irgendwelche Probleme, musste nie was lernen (ausser Vokabeln natürlich), von daher hätte es sich ja angeboten. Nur dass ich nichts gefunden habe, was mir so richtig zugesagt hätte. Ich wollte nämlich nach dem Abi auf keinen Fall weiter zur Schule gehen oder gar studieren, weil ich von alledem die Schnauze voll hatte. Ausserdem wollte ich mein eigenes Geld verdienen und nicht länger von meinen Eltern abhängig sein. Also hab ich mich für eine Ausbildung zur Speditionskauffrau entschieden (heutzutage heisst das Kauffrau für Speditions- und Logistiksdienstleistungen, weil alles andere ja zu einfach wäre) und auch gleiche eine Ausbildungsstelle zehn Kilometer von zuhause entfernt gefunden. Ja, und das hab ich dann gemacht und nach meiner Ausbildung hab ich dann auch weiter in der Firma gearbeitet (ich habe so ziemlich alles mal gemacht, Dispo, Rechnungsabteilung, Paletten, zum Schluss dann Transportschäden, das find ich am interessantesten) und hab dann mit dem Juniorchef angebandelt und jetzt haben wir drei Kinder :biggrin: . Also ich kann nur sagen, für mich war diese Berufswahl die absolut richtige, in jeder Hinsicht.
Viele sagen, ich hätte ja gar nicht Abitur machen brauchen, wenn ich doch eh "nur" eine Ausbildung gemacht hab, die man auch mit mittlerer Reife hätte machen können. Ich seh das nicht so, für mich war das so schon alles richtig. Mit 16 wäre ich glaub noch nicht so "reif" gewesen, mich für einen richtigen Beruf zu entscheiden...
LG
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Ja, das ist so ein gängiger Spruch, den musste ich mir auch zur Genüge anhören. Mich nervt es allerdings ein bisschen, dass der meistens und am liebsten von den Leuten kommt, die eine super akademische Laufbahn hingelegt haben, aber dafür erst mit Anfang 30 die erste "richtige" Stelle hatten udn mindestens bis dahin vollkommen hilflos im Leben stehen. Oder aber von deren Eltern, die so gerne ihre superschlauen Kinder vergleichen. :roll:
Ansonsten sehe ich das egnauso wie Du, mit der Reife.
Und ich muss noch dazu sagen, wenn man sich bei mir in dem Ausbildungskurs 8wie geschrieben: Krankenschwester) umschaut: 30 Leute, davon 5 mit Realschule, 1 mit Hauptschule+ Aufbaukurse, der Rest mit Abi. Selbst obwohl der Beruf mit einem geringeren Bildungsabschluss als Abi offen ist - die suchen sich halt auch aus, wen sie nehmen. Und im Zwweifelsfall hat man auch da mit Abi bessere Karten.
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wenn ich heute noch mal die wahl hätte oder ich die zeit zurückdrehen könnte, würde ich gerne köchin oder konditorin (aber so richtig mit meistergrad) machen. ich koche und backe für mein leben gern und ich wünschte mir heute, ich hätte mir einen kreativeren beruf ausgewählt also den trocknen bürojob. aber damals wars halt ne gute wahl.
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Da mir beim ersteren nicht garantiert gewesen wäre, auch einen Platz im KiGa zu kriegen habe ich mich für zweiteres entschieden.
So, nun kommts: Leider hatte ich eine Azubi-Stelle, bei der ich nix durfte, außer Patienten annehmen, in die jeweiligen Räume sitzen und evtl. mal EKG, Wärmetherapie oder Stromtherapie anlegen und Verbände wechseln (aber nur bei Verstauchungen, offene Wunden auch wieder nicht)
Es kam wie es kommen mußte, ich mußte dort meine drei Jahre aushalten, da im ersten Lehrjahr meine Mama starb, ich mich alleine durchbringen mußte und ich sonst gar kein Geld mehr gehabt hätte (die anderen Ärzte waren ja alle mit Azubis eingedeckt)
Naja, vielleicht hätte es noch andere Möglichkeiten gegeben, doch ich war 18 und naiv, heute würde es mir nicht mehr passieren.
Nun, wie gesagt, es kam wie es kommen mußte. Ich wurde dann nach den drei Jahren ausgestellt. Und nun ging das Suchen los. Ich fand zwar eine Stelle, aber mit einer 1/2jährlichen Probezeit. Die schaffte ich bis Monat 5 und dann wurde ich mit der Begründung (ja so eine bekam ich) ausgestellt, daß ich ja nix könnte und es praktisch bessere auf dem Markt gäbe.
Also versuchte ich dann mein Glück im Büro, im Bäckereiverkauf(dort konnte ich nach 3 Monaten schon mehr als nach 3 Jahren Azubi-Zeit) und dann noch im Supermarkt an der Kasse. Als dann der Laden zumachte, wurde ich innerhalb des Unternehmens versetzt in 16km Entfernung an die Postagentur, da in diesem Ort die Postfiliale geschlossen wurde und mein Arbeitgeber einen Kooperationsvertrag mit der Post abgeschlossen hatte.
Dort war ich nun bis letztes Jahr bis ich in MuSchu ging und dort werde ich wohl, wenn nix dazwischenkommt, in drei, halt jetzt in zwei Jahren wieder anfangen.
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Also ich hab´ nach dem Abitur geplant etwas mit Marktforschung oder etwas in der Richtung zu machen. Das Studium, das zu eben diesem Ziel führen würde war alles andere als das, was ich mir so vorgestellt hatte. Jede Menge Statistik, langweiliges Kalkulieren und nur sehr, sehr wenig Soziologie oder Sozialpsychologie...
Da saß ich dann also, alleine in einer fremden Stadt, in einer überstürzt gekauften Eigentumswohnung und war todunglücklich mit meiner Wahl. Außerdem hatte ich beim Blick aus dem Fenster immer nur die anderen Fassaden vor Augen - für mich als Landei ein Graus...
Aus diesem Grund hab´ ich dann das Studium offiziell nach 2 Semestern geschmissen. Inoffiziell bin ich schon nach 2-3 Monaten in keine Vorlesung oder kein Seminar mehr gegangen.
Dann dachte ich mir, vielleicht sollte ich das machen, was ich auch in meiner Freizeit gerne tu - etwas mit Tieren. Weil ich gerne etwas mit alternativen Heilmethoden machen wollte, hab´ ich begonnen an einer Fernuni Tiernaturheilkunde zu studieren.
Nach einiger Zeit beschlich mich dann aber doch die Panik, dass das in der Gesellschaft noch nicht soweit akzeptiert sein könnte, als dass ich später einmal davon leben könnte.
Aus diesem Grund hab´ ich dann auch das abgebrochen und mich für den schulmedizinischen Weg entschieden und angefangen Tiermedizin an der Uni zu studieren.
Nach 5 Semester ist jetzt unsere kleine Maus (halb geplant, halb ungeplant während des Studiums...) geboren worden, und momentan fühle ich mich in der Rolle als Mutter so wohl, dass ich mir gar nicht vorstellen könnte, jemals wieder was anderes zu machen.
Andererseits ist es in der heutigen Zeit vermutlich auch ganz schön kurzsichtig mit keinerlei abgeschlossenem Studium oder Berufsausbildung dazustehen.
Finanziell wär das jetzt nicht so das große Problem - mein Mann wird nach Fertigstellung seiner Doktorarbeit einen wirklich gutbezahlten Job bekommen, aber man weiß ja nie...
Gearbeitet hab´ ich die ganze Zeit schon, sowohl während der Schulzeit als auch des Studiums.
Am liebsten würde ich im Moment noch ein paar Kinder bekommen und mich voll und ganz deren Erziehung widmen, wenn eben o.g. Zweifel nicht wären...
LG
Janina
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Als Kind wollte ich immer Lehrerin werden, am Besten für Handarbeit. :biggrin: Aber mir gings wie den Meisten: ab einem gewissen Alter findet man zuerst alle Lehrer doof und irgendwann nur noch bemitleidenswert. Außerdem hätte ich dazu nach der Realschule noch irgendwie das Abi nachholen müssen, das war das absolute Totkriterium. :???:
Nach einem Praktikum konnte ich mir die Hotelfachfrau gut vorstellen, aber ich war noch jung und hab (zuviel?) auf meine Eltern gehört. (Ausbildung so weit weg, schlechte Arbeitszeiten....) Habe dann 10 km weiter in einem Labor Chemielaborantin gelernt (bei einem der größten AG in der Region, also wirklich nicht schlecht) Hatte ein bisschen Startschwierigkeiten, aber der Beruf hat mir richtig Spaß gemacht! Ich blieb dann auch bei meinem Ausbildungsbetrieb, bis ich in MuSchu ging.
Aus Jux habe ich vor 2 Jahren in Teilzeit noch Hauswirtschafterin an der Landwirtschaftsschule gelernt. (neben dem Laborjob) Das hat mir schon viel für daheim gebracht, leider auch noch mehr die Sehnsucht nach einem Landwirt... Leider hab ich einen Informatiker geheiratet...
Ein Bauernhof mit vielen Kindern und Arbeit von früh bis spät, das wäre mein Traum. Mit dem was ich jetzt weiß, hätte ich mich zwar bei der Berufswahl vielleicht nicht anders entschieden, aber ich wäre gezielter auf Partner-Suche gegangen. :biggrin: Ich liebe meinen Mann über alles und es passt generell auch prima bei uns. Nur leider ist das eine andere Art Leben, als ich es mir wünschen würde... :???:
Nunja, mal sehen, was die Zukunft bringt. Immerhin sind wir uns einig, mind. 3 Kinder zu bekommen. (ich will ja noch mehr) Vielleicht bring ich meinen "Stall" ja doch noch voll. :biggrin:
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Wir mußten uns viel früher entscheiden, weil man keine so lange Schulzeit hatte. Abitur und studieren lag außerhalb jeder Möglichkeiten. Erstens weil ich ein Mädchen bin und zweites ein Arbeiterkind. Es war schon eine Sensation, dass ich weiter zur Schule gehen konnte und dann auch noch in ein Internat.
Eigentlich wollte ich "Säuglingsschwester" werden, aber mir war damals nicht klar, dass man dazu Kinderkrankenschwester werden mußte. Kranke kleine Kinder würde ich nicht aushalten. Das war mir mit 16 klar, als ich einen Termin in einer Schwesternschule hatte. :shock: Na da stand ich ziemlich dumm da. In der Hebammenschule habe ich mir nur beworben, weil eine Zimmerkollegin das auch machen wollte. Eine wirklich Vorstellung davon hatte ich nicht. In dem Alter dachte ich noch, man wird von knutschen schwanger....
Im Laufe meines Lebens gab es viele Gelegenheiten, in denen ich gottfroh war, eine gute Ausbildung zu haben.
Auf der anderen Seite, entdeckt man viele Talente und Neigungen erst viel später. Natürlich trauere ich auch verpaßten Gelegenheiten und nicht geförderten Anlagen nach und frage mich nicht selten, was gewesen wäre wenn....
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Durch die Erfahrung, wie sehr Anspruch und Wirklichkeit des Trägers auseinander gehen, hab ich das Studium geschmissen. Hab dann kurz als Kassiererin gearbeitet und danach ne Umschulung zur IT-Systemkauffrau gemacht.
Eigentlich wollte ich mal Hebamme werden, aber 400 DM Schulgeld pro Monat + Bücher + Arbeitskleidung konnten wir uns leider nicht leisten
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Ich habe nach dem Abi ein Praktikum bei einem Fotodesigner gemacht und dabei festgestellt, dass es zwar ganz interessant war, aber nicht mein Traumjob. Dann habe ich mich für Deutsch und Englisch an der Uni eingeschrieben, aber auch nicht wirklich aus Überzeugung. Das Studium war ganz nett und nebenbei habe ich in einer Kneipe gejobbt, wo ich dann meinen Mann (Bruder des Wirtes) kennengelernt habe.
Später habe ich dann in einer Nachhilfeschule angefangen. Nach dem ersten Staatsexamen habe ich mich fürs Referendariat beworben. Leider bekam ich nur einen Platz in Kleve, was damals für mich aus persönlichen und familiären Gründen nicht in Frage kam. Also habe ich vollzeit in der Nachhilfeschule gearbeitet. Aus der Übergangslösung wurden fast 10 Jahre, ich habe den Bereich Sprachen geleitet, die Elternarbeit gemacht, ein bisschen in die angeschlossene Praxis für Lerntherapie 'reingeschnuppert. Eigentlich war alles ziemlich perfekt, bis auf die Arbeitszeiten. Auf Dauer wollte ich nicht von mittags bis abends arbeiten, denn wenn Leonie im Kiga bzw. in der Schule ist, lebe ich dann ja komplett an ihr vorbei.
Deshalb habe ich mich schweren Herzens entschieden, doch noch das Referendariat nachzuholen und auf eine Stelle an einer Schule zu hoffen. Im Februar habe ich angefangen und bereue die Entscheidung jetzt schon. Ich vermisse meine alte Arbeit, ich finde es nur stressig und habe das Gefühl, jetzt schon am Ende meiner Möglichkeiten zu sein. Ich könnte morgens schon nach dem Aufwachen heulen, weil ich mich total überfordert fühle. Im Moment weiß ich gar nicht, wie es weitergehen kann.
Ich versuche, bis zum Sommer durchzuhalten und mir dann zu überlegen, ob ich abbreche.
Liebe Grüße
Carolin
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Ich war lange Zeit sehr glücklich mit meiner Wahl und konnte mir nichts anderes vorstellen. Ich arbeite bis auf ein Jahr immer in der Forschung, habe viele interessante Bereiche durchlaufen! Eigentlich ein toller Job! ABER ein paar Jahre bevor ich schwanger wurde, rutschte ich in ein tiefes Loch! Ich fühlte mich geistig total unausgelastet und hätte gerne noch eine Zusatzausbildung gemacht. Das Einzige, was in Frage kam für mich, war die Weiterbildung zum Medizinischen Dokumentar. Viel PC-Arbeit, ein wenig Medizin, viel Statistik, Auswertungen und Archivierungen. Perfekt! ABER die Ausbildung dauerte 3 1/2 Jahre Vollzeit und sollte damals mind. 350 DM monatlich kosten. Das Arbeitsamt wollte mir nichts dazusteuern und alleine hätte ich das nie finanzieren können. Als mein Mann dann so weit war, dass er Miete und alles hätte übernehmen können, war ich schon über 30 und die Frage nach der Familienplanung stand an. Wir entschieden uns für ein Kind! 3 Jahre war ich in Elternzeit und habe meine alte Stelle nie wirklich vermisst. Niemals mehr, wollte ich dorthin. Doch mit einem Kind ändern sich die Prioritäten im Leben! Jetzt arbeite ich wieder dort - halbtags - allerdings mit komplett anderen Leuten und an einem anderem Forschungsprojekt und ich finde es einfach nur klasse! :bounce02: Ich habe meine Freude an meinem Job wiedergefunden und ich hoffe, das bleibt auch noch ganz lange so! 19,25 h pro Woche und Mama-Sein ist anscheinend zur Zeit genau die richtige Mischung für mich! :biggrin:
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Also ich wollte immer Polizistin werden. Hab in der Schule sogar Russisch als Fremdsprache gewählt (nein, ich komme nicht aus Ostdeutschland).
Als ich dann den Einstellungstest gemacht habe, bin ich leider durchgefallen.
Der Intelligenztest war absolut kein Problem. Da haben selbst die Prüfer komisch geguckt, weil ich so viel richtig hatte. Aber der Medizintest hat mich geschmissen. Ich hab auf einer Seite HD. Ich merk das zwar meist nicht, aber bin eben nicht so beweglich, wie man mich gerne gehabt hätte.
Naja, da Polizei immer mein Traumberuf war, war ich erst mal ganz schön fertig.
Ein typischer Frauenberuf kam für mich nicht in Frage. Also hab ich mich informiert und hab mich für die Ausbildung als IT-System.Elektronikerin beworben.
Und wo hab ich die gemacht??? Bei der Polizei!
Nun bin ich doch da, wo ich immer hin wollte. Guter Job, nette Kollegen, sicherer Job und als Vorteil zum Polizeidienst hab ich geregelte Arbeitszeiten und keinen Wochenenddienst!
Ich würde sagen, ich hab es genau richtig gemacht!
Gruß Steffi
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also ich wollt schon als kind volksschullehrerin werden...dh ich hab mich im gym durchgebissen und dann die akademie dafür gemacht....als ich fertig war hab ich leider im hort arbeiten müssen weil sie bei uns keine grundschullehrer brauchen :-( nunja jetzt hab ich zwei kinder und hoffe dass im herbst 2008 was frei wird :-)
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Habe dann Bürokauffrau gelernt und bin einige Jahre später in einen großen Automobilkonzern gewechselt. Irgendwann dann auch ins Büro gekommen -als Sekretärin. Hab' den Paß in Abendschule nachgeholt und hatte dann auch ein Vorstellungsgespräch im Vorstand. Ich hatte mich nicht beworben -mein Chef hatte mich weiterempfohlen.
Hatte zwei Tage Bedenkzeit und habe dann abgelehnt. Da müßte man rund um die Uhr verfügbar sein, eingeschränktes Privatleben. Das wollte ich nicht. Natürlich wäre der Verdienst lockend gewesen. Außertarifliche Bezahlung ist auch als Sekretärin möglich und wenn man einmal einen Posten im Vorstand hat, ist das 'ne ziemlich sichere Sache.
War schon gut für das Ego, das sie mir das zugetraut hatten.
Hab' dann nochmals Abendschule gemacht und 'nen Fachwirt drankgehängt, um dann in der Sachbearbeiterschiene durchzustarten. Ist auch okay.
Trotzdem denke ich heute oft daran, wie es wohl gelaufen wäre, wenn ich den Posten im Hochhaus angenommen hätte...
1,024
Nach der Elternzeit möchte ich jedoch was Neues ausprobieren und suche zur Zeit noch...
Habe jetzt eine Honorarstelle in einer Eltern-Kind-Gruppe angeboten bekommen, aber eigentlich würde ich mich gerne mit einer "geheimen" ;-) Idee selbstständig machen, aber das Geld fehlt.
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Gelernt hab ich dann Arzthelferin, diesen Job hasse ich noch heute. Dann hab 3 Jahre in der ambulanten Altenpflege gearbeitet. Der Job war an sich ganz okay, aber ich habe mein herz auf der Zunge und hatte oft Stress mit Angehörigen und auch der Pflegedientleistung, wenn die Bedürfnisse der Patienten wiedemal wegen Geld oder der Bequemlichkeit in den Hintergrund gerieten.
Dann hab ich einige Zeit rumgejobt und Gesprächspsychologie an einer Privatschule studiert.
2005 hab ich dann mein Hobby - die Fotografie- zum Beruf gemacht und mich mit Fotodesign &Mediendienstleistungen selbstständig gemacht.
Damit pausiere ich jetzt erstmal für 10 Monate, wovor es mir graust. Aber ein Kind (mit der Tatsache muß ich mich nach wie vor erstmal abfinden) einen Hof, den wir grad sanieren, einen Haushalt, ein Haufen Tiere und einen Mann, das wird alles etwas viel, wenn ich meinen Job auch noch hab.
Ich hoffe nur, dass ich als "Hausfrau" nicht total verblöde, denn gerade das war bisher immer das, was ich niemalsnicht wollte.
Aber gut, Versuch macht klug.
Ich will aber auf lange Sicht wieder in die Berufswelt rein, selbstständig - denn ich bin kein Mensch, der sich in ein Team einfügen kann.
Nur zuhause sein - das kann ich mir auf Dauer nicht vorstellen. Nur jetzt momentan ists wahrlich wohl das beste.
Eigendlich hab ich zuletzt genau das gemacht, was ich immer wollte. Was Künstlerisches, etwas, was ich alleine machen und erschaffen kann. Gut- reich bin ich nicht geworden, aber es hat mich ausgefüllt.
Die Pause nutze ich jetzt als kreative Pause mit Ideenentwicklung und fototechnischen Experimenten.
Momentan hab ich ein befreundetes Pärchen aus der Gothic-Szene, mit denen ich in diesem Bereich Fotomäßig rumprobiere. Die Beide haben einen Laden, in der ich auch Bilder ausstellen könnte, wenn die Versuche repräsentativ sind.
Naja, mal sehen.
Nur eines kann ich mir nur sehr schwer für mich vorstellen, was Schnödes zu arbeiten. Was ich aber auch tun würde, wenns die Situation erfordert....
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Außerdem war mir immer klar, dass ich eine Familie möchte, und ich fand den Arztberuf nicht so gut damit vereinbar, wenn man nicht die finanzielle Grundlage hat, sich selbstständig zu machen oder in ne Praxisgemeinscahft einzusteigen.
Der Beruf Ärztin würde mir immer noch Spaß machen - in Teilzeit in ner kleinen Praxis ... aber das Studium wäre der Horror; daher bin ich froh, dass ich es nicht gemacht habe!
Eine Zeitlang war ich dann etwas ziellos ... prinzipiell hätte ich auch eine Ausbildung gemacht, aber es gab irgendwie nichts, was mir Spaß gemacht hätte ... mein größtes Problem war glaube ich, dass ich in allen Bereichen in der Schule gut war ... die Berufsberaterin sagte zu mir "was willst Du eigentlich, Du kannst doch alles machen" - super! :roll:
Irgendwann im Laufe der 12 habe ich mich dann zunehmend für Psychologie interessiert und da es ja zumindest artverwandt mit Medizin ist, aber besser mit einer Familie vereinbar, habe ich dann nach dem Abi angefangen, Psychologie zu studieren.
Prinzipiell bin ich mit meiner Wahl (noch) zufrieden ... das Studium an sich ist ätzend, weil ich für mich nie eine Motivation gesehen habe, hinzugehen - es hat keinen interessiert, ob ich da war oder nicht, und der Prüfungsstoff wird in den Veranstaltungen eh nicht vermittelt :roll:
Zum Glück bin ich mittelrweile so weit, dass ich alle Pflichtveranstaltungen belegt und alle Scheine habe - 4 von 7 Diplomprüfungen sind auch schon abgehakt ... es geht also dem Ende zu, und ich kann mir zu Hause die Zeit ganz gut einteilen - vor Prüfungen ist es zwar immer etwas heftig, weil ich am Anfang zu sehr rumtrödele, und dann mich am Ende etwas beeilen muss, um mit dem Stoff durchzukommen, aber prinzipiell ist es ok!!
Das Fach an sich finde ich immer noch toll, und ich hoffe, dass ich nach dem Studium eine Teilzeitstelle bekomme - am liebsten im Schulpsychologischen Bereich! Dort habe ich Ende letzten Jahres 3 Monate Praktikum gemacht und arbeite jetzt auf Honorarbasis dort weiter, und es macht mir riesigen Spaß!
Ob ich allerdings noch mal ein Studium anfangen würde, weiß ich nicht ... ich finde es immer so schade, wenn ich gerade in Prüfungszeiten so wenig von Joelle habe, weil ich lernen muss ... und ich habe nie den Kopf völlig frei, weil immer das Teufelchen drin rumschwebt "Du müsstest jetzt eigentlich lernen" ...
Im Moment denke ich, dass es besser wäre, irgendeine Ausbildung mit sicheren Jobaussichten (Beamtenlaufbahn im gehobenen Dienst, z.B. Kommunaldienst oder Finanzamt oder so) durchzuziehen und dann in Ruhe die Elternzeit mit meinen Kindern genießen zu können ...
Andererseits werde ich in 15 Jahren vielleicht froh sein, den Job machen zu können, der mir Spaß macht, und nicht in irgendeinem Büro rumzudümpeln ... (falls ich denn dann einen Job kriegen sollte ...)