Och Mensch, was soll ich nur machen? Ich hatte heute einen Anruf, dass ích ab Juni eine tolle Halbtagsstelle in einer anderen Abteilung bei einem netten Chef haben kann (hat selbst Kinder). Diese Stelle wäre eine super Aufstiegs-Chance für mich und ich würde dort gerne arbeiten. Die Große ist bis 14 Uhr im Kindergarten (mein Mann bringt sie morgens), die Kleine hätte im Gebäude nebenan einen (guten) Krippenplatz. Zum Stillen könnte ich sogar rüber gehen. Das mit der Krippe wäre perfekt, wer hat schon so eine tolle Einrichtung um die Ecke? AAAAAber: Die Kleine ist erst 5 Monate alt und meinen Mann brauche ich gar nicht nach seiner Meinung zu fragen. Er jammert zwar ein wenig, dass das Geld knapp ist, aber vor allem scheut er die Mehrarbeit. Als ein Energiebündel kann ich ihn nicht gerade bezeichnen. Es bleibt mehr als viel an mir hängen oder es werden Sachen grad mal zur Hälfte gemacht und als fertig bezeichnet. Um das Baby würde er sich zwar auch sorgen, aber eher um seine warme Mahlzeit. Meinen vorherigen Job kann ich auch nach meiner Elternzeit halbtags wiederbekommen. Allerdings ist er sehr anstrengend (Büro) und im Moment auf DREI halbe Stellen aufgeteilt, der neue wäre vom Anspruch her etwas niedriger (auch gut...). Mein jetziger Chef hat seine Vor- und Nachteile. Vom Image her wäre es auf jeden Fall beim neuen Job besser und von da aus könnte es weitergehen. Bei meiner jetzigen Position ist schon alles ausgeschöpft. Tja, aber was mache ich denn nun??? Wenn ich die Stelle sausen lasse, ist sie weg. Wenn ich sie nehme, bin ich vom Baby getrennt. So ein Mist!!! Kann dieses Angebot nicht einfach ein halbes Jahr später kommen??? Vom Charakter her ist die Kleine ganz anders als die erste, nicht so extrem anhänglich. Manchmal denke ich schon fast, andere sind ihr genauso recht. Doch als sie heute zum ersten Mal so ein Fremdeln-Du-lässt-mich-allein-Geheul an den Tag gelegt hat, wurde mir schon anders, bei der Vorstellung, sie abzugeben. Aktuell gebe ich einmal die Woche 1,5 h Unterricht, d. h. ich bin knapp vier Stunde weg. Das klappt gut. Bleibt die Frage nach der Zeiteinteilung. Schafft man das alles überhaupt? Haushalt, Kinder versorgen, Kinder bespaßen und fördern, abpumpen, Papierkram, Ärztebesuche, gute Kleidung für den Job fertig haben... Oder ist das alles zuviel? Wie sieht es aus, wenn die Kinder krank sind? Aber, wenn die Kleine 2 ist, will ich auf jeden Fall wieder halbtags arbeiten. Zuhause bleiben ist ja eigentlich schon ein Privileg, sollte ich das verschenken? Ich bin hin- und hergerissen.
Kommentare
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Putzfrau ist klar, die will ich dann auf jeden Fall haben. Aber die muss dann auch eine ENTlastung und keine BElastung sein. Das hatte ich schon. Es war zwar danach einigermaßen sauber, aber sie entsprach dem Studenten-Klischee in Sachen praktische Arbeiten. Vieles musste ich dann doch selbst machen, weil sie sich mit Unwichtigem aufgehalten hat oder der Spiegel danach schlimmer aussah als vorher.
Mit den Plätzen sieht es heute schon wieder andersrum aus. Den Ganztagskindergartenplatz könnte ich ab August bekommen. (Ich habe mich auf alle Fälle auf die Warteliste setzen lassen.) Daür sieht es mit dem Krippenplatz doch nicht so rosig aus. Die Leiterin sagte was anders als die Erzieherin. Sie prüfen es heute Abend in der Sitzung und antworten mir morgen oder Montag. Morgen Vormittag hab ich aber schon das Gespräch mit dem potentiellen Chef.
Ich bin keine Frühaufsteherin. Ist man nicht total gestresst, wenn man Morgens alles schnell und perfekt fertig haben muss, aber es vielleicht nicht schafft, nachmittags und abends alles vorzubereiten? Andererseits übersehe ich auch, dass das Kind ja am Vormittag auch gut versorgt ist und diese ganzen Sachen in der Zeit nicht mehr anfallen.
Schafft man es noch, ein anständiges warmes Essen am Tag zu bekommen??
Eine Freundin von mir, die oft eine ganz andere Einstellung hat als ich (Stillen=Pflichtprogramm, danach sofort abstillen/Medikamente=immer rein damit/Kind für Urlaub oder Renovierung eine Woche zur Schwiegermutter), hat ihr Dreijähriges mit 6 Monaten zur Tagesmutter gegeben und fand es klasse. Sie würde es sofort wieder so machen. (Ihr Mann ist ihr auch keine Hilfe.) Sie lebt nach der 80%-Regel. 80% gehen gut, der Rest eben nicht. Hm.... Ich bin ja eher der 100%-Typ.
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Den Job würde ich auf keinen Fall sausen lassen!
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Nach seiner doofen Bemerkung wegen der Unordnung (=1 h Arbeit) in der Wohnung bin ich immer noch ziemlich sauer. Er weiß genau, dass ich morgen das Dienst-Gespräch habe und danach Unterricht gebe. Übermorgen kommt Besuch. Mein Mann hat morgen Urlaub und sagte auch noch, ich solle bloß nicht glauben, dass er morgen aufräumen würde. Das sagt eigentlich schon alles, oder???? Über Ostern wollten wir die Küche streichen, aber das hat wegen Faulheit (okay, von beiden Seiten) und Verwandtschaftsbesuchen nicht geklappt. Deswegen haben wir es um eine Woche verschoben (perfekt mit Babysitter!, Eingewöhnungsstunde), aber er hat sich zu spät um Urlaub gekümmert (Babysitterzeit verplempert). Ich habe ihm gesagt, dass es diese Woche nicht mehr geht, weil ich arbeite, aber er hat nicht verstanden, weshalb man eine Küche nicht an einem Vormittag streichen kann, dessen Zeit man zur Vorbereitung für den Job braucht. Nun ist er beleidigt, dass ich andere Pläne habe. Tja, in der Partnerschaft ist sicherlich einiges zu besprechen. Die ganze Situation sagt mir, dass es bestimmt nicht klappen wird, so dass wir alle noch gute Laune haben und klarkommen. Die Computerkurse müsste ich auch streichen wie noch einiges andere und letztes Jahr habe ich gesagt, dass ich mein Kind nie vor dem 1. Geburtstag abgeben würde. Die Antwort von der Krippe kommt morgen oder Montag. Ich bin echt traurig, wenn das mit dem Job nichts wird, aber eine Nacht habe ich noch, um drüber nachzudenken.
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Mir gehts so ähnlich wie Dir, nur ist mein Julian doch schon ein Stückchen älter...
Mein Chef meinte immer bis jetzt, daß er mich frühestens im Herbst wieder braucht, aber eher sogar erst wieder im Jänner 2008, da wäre Julian dann schon über 2 Jahre alt und ich hab mich bis jetzt eben kopfmässig darauf eingestellt.
Nun hatte ich vor 2 Tagen ein Gespräch mit meinem Chef und durch eine Veränderung, bräuchte er mich so bald wie möglich (spätestens Anfang Juni!) und am liebsten jeden Tag halbtags... das mach ich aber nicht, weil ich doch ca. 45 Minuten für eine Strecke in die Arbeit brauche, deshalb haben wir jetzt mal von 2 1/2 Tagen (max. 20 Stunden) gesprochen. Damit könnte ich ja eigentlich ganz gut leben, ABER Krippen sind im Moment alle besetzt, bei uns im Ort gibts keine freie Tagesmutter und ich muß öffentlich in die Arbeit fahren... Den halben Tag würde meine Schwiegermutter übernehmen, aber für 2 volle Tage brauche ich eine Tagesmutter, das heißt ich bin wie wild am suchen, was irgendwie machbar wäre, aber es ist halt jetzt alles so kurzfristig und noch dazu hat Julian so eine extreme Mama-Phase im Moment und hängt so an mir, das macht es mir natürlich auch nicht leicht...
Ich war auch so auf einen netten Sommer noch zu Hause eingestellt und jetzt ist es auf einmal so gekommen...
Ich hab meinem Chef gesagt, daß ich den Job nur annehme, wenn ich eine gute Betreuung für Julian finde und daß versteht er auch, aber was ist die Alternative? Sage ich den Job ab ist es unwahrscheinlich, daß es in einem halben Jahr/max. ein Jahr einen guten Job in meiner Abteilung geben wird, wenn ich zurückkommen wird, denn dann wird diese Stelle neu besetzt mit einer Vollzeitkraft...
Gar nicht so leicht mit der Kinderbetreuung!
Ich halte Dir und mir die Daumen, daß wir etwas geeignetes für unsere Kids finden! Mein Mann ist auch nicht so die Riesen-Hilfe, aber eine Putzfrau haben wir zum Glück!
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wir haben uns ja schon mal privat darüber unterhalten, ist zwar eine Weile her, aber ich bin immer noch der Meinung, dass dein Mann mal einen Tritt in den Hintern braucht!
Ich finde es unglaublich, dass du auf diesen Job verzichten willst, nur weil er seinen Hintern nicht hochbekommt. Und die Sache mit der Unordnung... :flaming01: dazu sage ich jetzt mal nichts, sonst werde ich hier noch wegen Aufälligkeit gelöscht! Es ist unglaublich, was sich manche Männer rausnehmen! Bist du denn seine Putze?
Vielleicht wäre es gerade gut, wenn du den Job annimmst, denn dann bist du wirklich nicht mehr in der Lage alles alleine zu machen und schaffst es dadurch dich durchzusetzen in der Haushaltsfrage!
Hier ist es auch oft unordentlich, aber mein Mann würde es sich niemals wagen mich deswegen anzumosern. :shock:
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ich kann Deine Sorge um das Kind/Kinder sehr gut nachvollziehen, aber ich bin auch der Meinung dass Du diesen Job doch vielleicht annehmen solltest.
Wegen Deinen Mann, koennte ich gerade echt schimpfen :flaming01: Bei uns war es am Anfang so, dass mein Mann auch meinte ich koennte alles was daheim so zu erledigen ist, selber machen, ohne seine Unterstüzung. Das hat mich dermaßen angekozt, dass ich dann nach einigen Wochen/Monaten ein ernsthaftes Gespräch mit ihm hatte und ihm erklärt habe, wenn er NICHT miteinpackt, dass wir beide, unser Sohn und ich, weg sind und ich ihn verlassen werde...weil mein Mann eigentlich derjenige war der noch für zusätzliche Unrodnung und Arbeit gesorgt hat etc. aber nicht mitgeholfen hat. Seit dem ist er ausgewechselt und hat sich wegen seinen Verhalten sehr oft bei mir entschuldigt und seit dem packt er mit wo er nur kann und hilft richtig mit. Seit dem er mit arbeitet, sage ich mal, hat er seine Meinung bzgl. einer Putzfrau auch geändert, inzwischen möchte er selber dass wir eine haben (davor koennte er sich nicht vorstellen einer fremden Person in seiner Whg. rumzuputzen).
Er steht nachts auf, wenn der kleine nachts kommt, wechselt da seine Windel, macht ihm fläschchen. Morgens, da er zu Arbeit geht und vor mir wach ist, versorgt er auch zu erst den kleinen
Vielleicht hilft Euch beiden auch ein ernsthaftes Gespräch, vielleicht ist Deinem Mann auch nicht ganz klar, was Da alles auf Dir lastet und wieviel Arbeit Du hast und wie anstrengend das ist...Versuch ihm dies klar zu machen...
Viel Glück, auch wegen dem Job...
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Mo-Fr Aufstehen um 6.45 Uhr, Jolina wecken um 7 Uhr, das Haus verlassen gegen 7.45 Uhr, spätestens um 8.15 Uhr bin ich oben auf den Lahnbergen zum Arbeiten
Mo-Fr Arbeiten bis 12.15 Uhr (Freitags bis 11.15 Uhr, wird aber oft später)
Mo-Do 12.30-13.30 Uhr Kochen oder Aufwärmen, Essen, Entspannen bei einem Cappu
Mo-Do 13.45 Uhr spätestens Jolina abholen
Mo-Do bis 17 Uhr: ein bissl Aufräumen, Kind bespielen, rausgehen, Mi zum Kinderturnen
Mo-Do 17.30 Uhr: Papa kommt heim (kann aber auch mal später werden), dann verschnaufe ich kurz, räum noch etwas auf, gegen 18 Uhr gibts Abendessen, Papa kümmert sich um die Kleine
Im Moment gehen wir ganz oft nochmal nach dem Abendessen zusammenspazieren, danach spielt mein Mann mit Jolina und ich bereite ein bissl für den nächsten Tag vor, räum auf oder entspanne!
19.30 Uhr Jolina wird bettfertig gemacht, Papa bringt sie ins Bett
20 Uhr: Entspannung für Mama und Papa
Freitags läufts etwas anders, da bringt mein Mann Jolina in den KiGa und arbeitet von zu Hause, d.h. wir essen zusammen Mittag, Jolina wird um 14 Uhr spätestens im KiGa abgeholt von meinem Mann, währenddessen mache ich den Einkaufszettel, trink einen Cappu und fang schon mal mit dem Hausputz an
15 Uhr Mein Mann geht mit Jolina einkaufen und ich wirbel durch die Wohnung: saugen, Bad, Küche, evtl. Staub wischen usw..
Danach habe ich Feierabend! Alles andere wird dann geteilt, Kind bespielen, genauso wie Abendessen vorbereiten, Einkäufe einräumen.
Sa stehen wir alle gemeinsam auf so gegen 8 Uhr, dann wird gefrühstückt und wenn wir keinen Einkaufsbummel machen oder andere Erledigungen anstehen, fährt mein Mann bei schönem Wetter mit Jolina auf einen tollen Spielplatz, manchmal wird es auch auf Sonntags verschoben, je nachdem
Sa nach dem Mittagessen geht Jolina zur Oma und wir gehen spazieren oder sporteln oder liegen faul auf dem Sofa, wenn keine wichtigen Dinge anliegen, Aufräumen wird nebenbei gemacht, wer gerade Lust und Laune hat
So Vormittag gehört Papa ganz Jolina und ich habe frei bzw. kümmer mich ums Mittagessen, So Nachmittag machen wir zusammen Ausflüge
Du siehst, ich habe noch genügend Freizeit, habe allerdings auch nur ein Kind zu versorgen und habe keinen hohen Anspruch an die Wohnung und Sauberkeit! ;-) Wäsche erledige ich immer zwischendurch, wer Lust und Laune hat legt sie dann zusammen irgendwann.
So, und nun muss ich meinen Hausputz weitermachen, sonst kommen die zwei wieder und es ist noch nicht gesaugt. Ganz schlecht, weil Jolina dann wieder ihre Spielsachen hier im Haus verteilen darf. :biggrin:
Ich liebe die Minuten nach dem Hausputz bis die zwei vom Einkaufen kommen, da ist es hier so schön sauber....für max. 30 min. :biggrin:
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Ja, das mit dem Job annehmen, damit ich nicht die olle Putze bin, hab ich mir auch schon oft gedacht. Aber nur schlecht machen, kann ich meinen Mann auch nicht. Heute hat er sich während meiner Abwesendheit (ohne große Aufforderung) im Haushalt bemüht und meiner Tochter die geliebten im Geschäft unfindaufbaren Wasserschuhe in der aktuellen Größe besorgt. Er kann auch süß sein.
Also, gestern Abend habe ich bis ein Uhr organisiert, um das Dienst-Gespräch und den Computerunterricht vorzubereiten (Material musste ich nochmal komplett ändern). Eine weitere Stunde habe ich wachgelegen. Das Gespräch war sehr positiv und offen. Ich hätte am liebsten gleich angefangen. Die Räume sind allerdings immer noch so schrecklich wie eh und je (60er Jahre-Pressplatten). Die Mitarbeiterin, die nur einen Tag die Woche da ist, ist auch sehr nett.
Nach dem Gespräch habe ich mir das Gehalt ausrechnen lassen: Wenn ich Kindergeld, Krippe (250), Putzfrau und Benzin abziehe, bleiben ca. 300 Euro übrig, von denen ich mir erstmal einen Kleiderschrank voll anständiger Kleidung kaufen müsste, plus Mehrkosten Cafeteria. Hinzukommen 6 Arbeitsstunden im Monat in der Krippe oder weitere 90 Euro. 210 Euro durch 80 Stunden macht 2,60 Euro Stundenlohn netto minus Kleidung und Mehr-Essen. Nicht die Wucht gemessen am Aufwand und Verzicht, oder?
Den Krippenplatz habe ich nicht bekommen :sad: . Das wäre auch zu schön gewesen. Aber ich bin jetzt auf der Warteliste. Damit hat sich die Entscheidung schon deutlich Richtung "Nein" gewendet. Mit Tagesmüttern bin ich schon reingefallen und es wäre mehr Aufwand und Zeitverlust. Meine Favoritin hat alles voll.
Mein Tagesablauf beginnt um sieben und es geht eine Menge Zeit drauf, um das Baby ordentlich zu versorgen mit Kuscheln, Stillen, Schlafen legen. Nachts werde ich ca. 2 mal geweckt. Für's Abholen aus dem Kindergarten brauche ich ne dreiviertel Stunde, weil mein Küken noch im Tiefschlaf ist, wenn ich komme und nicht gewillt ist, in die Pötte zu kommen. Weil der Fußweg trotz der kurzen Strecke Stunden dauert, bevorzuge ich das Auto und verbinde die Erledigungen damit, für die ich ein Auto brauche.
Selina kriegt dann ihr Spaßprogramm soweit es geht. Ich mache noch Rückbildung, Babyschwimmen und Krabbelgruppe.
Die Kinder ins Bett zu bekommen ist ziemlich schwer. Die Große verzögert, wo es geht und die zwei schaukeln sich gegenseitig hoch. Die Kleine wird zuerst müde und schreit, lässt sich nicht mehr ablegen. In der gleichen Zeit muss ich aber die Große schon längst umziehen, während mein Butterbrot noch nicht ganz heruntergeschluckt ist. Danach sämtliche Gegenstände wieder an ihren Platz bringen. Klamotten rauslegen etc.
Der Freitag ist durch den Unterricht ziemlich schnell rum, obwohl es mit der Babysitterin wesentlich einfacher ist, als den halben Haushalt drei Stockwerke runter ins Auto und wieder vier Stockwerke hoch zur Tagesmutter zu schleppen. Überhaupt ich komme mir ständig vor wie ein Packesel! Noch mehr Zeit geht dafür drauf, irgendetwas zu organisieren.
Selbst, wenn mein Mann abends länger helfen würde, ist es immer noch so viel. Okay, vieles müsste zwangsläufig wegfallen und einiges straffer werden. Aber ich habe trotz allem die Befürchtung, dass ich megagestresst sein werde. Dieser Druck, morgens alles zu schaffen. Oder bin ich nur ein Weichei geworden? Ist mein Tempo irgendwie zu lahmarschig? Mit einem großen Kind ist es kein Problem, es in sein Zimmer zum Spielen zu schicken, wenn man zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmte Dinge erledigt haben will, aber ein Baby durchkreuzt immer alle Pläne, selbst, wenn es so pflegeleicht ist. Im Sommer ist alles noch einfacher, aber der Winter und die Krankheiten kommen wieder. Und das Baby abzugeben ist wahnsinnig schwer. Diese tolle Zeit wird mit den Kleinen wird nicht wiederkommen und die großen Freiheiten, die ich gerade habe auch nicht mehr. Wie ich es drehe und wende, die obigen Umstände schreien ganz laut nein. Mist.
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Dafür weiß ich jetzt, wie man einen TouchScreen deaktiviert.
In der Kita war ich auch zum offiziellen Gespräch. Ich möchte einen Platz zum 1. Geburtstag. Die Kita ist super. Die Große wollte sofort dableiben und die Kiddies im Sandkasten und auf der Rutsche waren richtig glücklich. Eine Bekannte von mir hat ihre Kinder auch dort und ist sehr zufrieden. Wenn die Knirpse schon so groß sind, dass sie laufen können, finde ich es leichter, sie in andere Hände zu geben.
@maxy
Mit einer Tagesmutter kann man Glück und Pech haben. Unserer erste, die wir nur kurzfristig in Anspruch genommen hatten, war super. Sie wurde mir aber auch empfohlen. Ein Versuch mit einer anderen TM letzten Monat ging in die Hose. Und dass, obwohl die im Verein ist. Da hätte ich mir mehr erwartet!!! Naja, es muss ja einen Grund haben, warum die uns mit unseren ungünstigen Stunden genommen hat. Unser jetziger Babysitter, junge 18 Jahre alt, ist ohne den Verein 1.000 mal besser! Selina war mit 2 bereit für die Welt und Mariella wäre über die Bespaßung in der Kita bestimmt nicht unglücklich. Nur das Stillen und beim Einschlafen eben. Vielleicht hatte dieses Mädchen nur einen miesen Tag? So traurig aussehen sollte sie natürlich nicht. Ich glaube, wenn das Kind reif genug für andere Personen ist, braucht man kein schlechtes Gewissen zu haben, sofern man die Kinder in guten Händen weiß und es sich um einen angemessenen Zeitraum handelt. Leider können sich ja viele Mütter gar nicht selbst entscheiden, ob sie zuhause bleiben können und viele sind auf einen Job angewiesen.
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einfach mal meine Erfahrung: unser Kleiner ist bei einer TaMu seit er 7 Monate alt ist (die TaMu ist spitze, gelernte Erzieherin, seit 10 Jahren TaMu) und ich arbeite setdem 30-35 Stunden pro Woche als Abteilungsleiterin. Mir ist es am Anfang auch wahnsinnig schwergefallen, den Kleinen abzugeben, aber ich hatte Vertrauen zur TaMu, das ist das Wichtigste. Mittlerweile ist Henrik 1,5 Jahre alt und hat super vom Zusammensein mit anderen (älteren Kindern) bei der TaMu profitiert. Er ist jeden Morgen begeistert, wenn er zur "Arbeit" gehen darf.
Klar, bedeuten zwei Arbeitende und ein Kind eine Menge Stress, aber die Aufgaben weredn zwischen meinem Mann und mir aufgeteilt und wir haben uns eine Putzfrau geleistet, die auch die Wäsche bügelt. Kochen schaffe ich auch fast jeden Tag, ist halt auch eine Organisationsfrage (was habe ich vorgekocht, was geht schnell, weobei es bei mir keine Fertiggerichte oder Knorr-Fix-Tüten gibt). Das Einzige, was wirklich leidet, ist meine persönliche Freizeit, aber dafür bleibe ich in meinem Job, verdiene eigenes Geld und tue was für meine Rente.
Fazit: es ist alles möglich, mit viel Organisation, Arbeitsteilung mit dem Göttergatten udn etwas Mut!
LG, Suse * Henrik (*23.10.2005)