Taufe von Geschwisterkindern - hat jemand Erfahrung?

BettiBetti

196

bearbeitet 14. 05. 2007, 00:18 in Plauderecke
Hallo!
Wir planen, unsere beiden Kinder zusammen taufen zu lassen. Sie sind dann ca. 3 1/2 und 1 1/4 Jahre alt. Hat jemand von Euch eigene Erfahrung mit der Taufe von 3 1/2-jährigen? Ich kann mir das noch nicht so richtig vorstellen. Wie wird das "praktiziert"? Wenn ich ihm davon erzähle, möchte er es auf garkeinen Fall :shock:
Ich bin gespannt und freue mich über Eure Antworten.
Viele Grüße
Betti

Kommentare

  • Krabbe PetraKrabbe Petra

    1,768

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meine Kinder wurden alle als Babies getauft, daher kann ich Dir so direkt nichts dazu sagen. Aber vielleicht wäre es noch hilfreich, wenn Du erwähnst, welcher Religion ihr angehört. Ich glaube, da gibt es beim Taufritual Unterschiede, bin mir aber nicht so ganz sicher.

    Ich weiß nur, dass bei einer Erwachsenen- oder Jugend-Taufe nur mit einem Finger auf die Stirn ein wenig Wasser kommt. Mehr nicht. Jedenfalls habe ich es mir so von zwei "Spät-Täuflingen" erzählen lassen. Ich könnte mir denken, dass es bei einem älteren Kind ähnlich gehandhabt wird. Also nichts mehr mit übers Taufbecken halten oder sowas. Naja und einen Taufspruch aufsagen oder sowas, wie es oftmals bei Erwachsenen oder Jugendlichen ist, braucht ein 3 1/2 jähriges Kind sicher nicht.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also meine Tochter wurde nach ihrem 2.Geburtstag getauft und sie musste übers Taufbecken gehalten werden.Sie hatte sehr Vorfreude darauf,irgendwie kann man sowas Kindern schmackhaft machen denke ich.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also

    der Taufspruch gehört selbstverständlich dazu wenn es eine evangelische Taufe ist. Egal in welchem Alter.
    Und normalerweiße werden auch die großen hochgehoben und über das Taufbecken gehalten.
    Aber dein 3 1/2 Jähriger kann ja auch mit dabei sein beim Taufgespräch und der Pfarrer erklärt dann was er macht und warum. ;-)
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Und ich gehe stark davon aus, dass wenn er es gar nicht möchte, dass man ihn über das Becken hält, es dann auch möglich wäre, dass der Pfarrer ihm mit dem Wasser nur die Stirn abtupft oder wie auch immer. Wegen dem Taufspruch meinte Krabbe Petra glaube ich, dass ein Dreijähriger den nicht selber aufsagen muss. Das macht ja dann der Pfarrer.

    LG
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    den sagt doch immer der Pate..ein Säugling kann das ja auch nicht. ;-)
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also bei meiner Tochter hat der Pfarrer den Taufspruch aufgesagt,war super schön in nem Weihnachtsgottesdienst und der Pfarrer kam vorher zu uns und war mehr als erstaunt,dass er ein Kind von einer taufen darf,die selber erst vor 2 Jahren bei ihm Konfirmation hatte.Er hat ihr alles erklärt und sie fands gut.Dass die Stirn nur abgetupft wird hab ich aber auch schon gesehen.
  • eva77eva77

    162

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Max ist gerade am 29.04. getauft worden. Allerdings haben wir nur Max taufen lassen, Tim folgt dann, wenn er ebenfalls 3 ist, ich will beiden Kindern ein großes eigenes Fest "gönnen".
    Also, Taufspruch hatten wir keinen., die Fürbitten haben die Paten und seine beiden größeren Schwestern vorgelesen. Max hat zusammen mit Annika Wasser in einen Krug gesammelt, das wurde dann geweiht und er wurde damit über dem Taufbrunnen getauft. Annika durfte mittaufen. Vor dem Brunnen standen 2 Hocker für Max und Annika. Annika durfte zusammen mit Mira MAx salben und von den Kindern aus der Spielgruppe hätte auch jeder salben dürfen. Nach der Taufe durfte MAx seine Taufkerze anzünden und das Licht an die anderen Kinder weitergeben.
    ICh würde dir empfehlen, die Kinder getrennt zu taufen, mit 3 hat man einfach Erinnerungen dran und nimmt es viel bewusster war.
    Unsere Taufe war ein tolles rauschendes Fest. Wir haben schon vor der Kirche angefange zu singen und die Kinder aus der Spielgruppe hatten für MAx eine Kerze vorbereitet, die er zuerst mal anzünden durfte. Es war echt toll und unheimlich kindgerecht. Max singt heute noch die Lieder und erzählt gerne davon.

    Grüße

    Eva
  • MajonieMajonie

    3,882

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    wir haben es auch so ähnlich wie eva gemacht. die zwei großen wurden als babys getauft, dann kam der mittlere, der irgendwei so schnell groß war :shock: :biggrin: er ist dann gemeinsam mit luisa getauft worden. er war dreieinhalb und fand es toll. er hat sich übers taufbecken gebeugt und ihm wurde etwas wasser auf die stirn geträufelt. wir haben ihm das beim haarewaschen immer wieder gezeigt. da es hier noch sehr junge tanten und onkel gibt war es ein kinderfest, mit liedern die die großen gesungen haben, kerzen für alle und so. eigentlich war das die schönste taufe von allen dreien. am zwanglosesten, am lustigsten, und genaugenommen auch am ergreifendsten, weil er selber das schon so mitbekommen hat.
  • Krabbe PetraKrabbe Petra

    1,768

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    leanders_mama schrieb:
    Wegen dem Taufspruch meinte Krabbe Petra glaube ich, dass ein Dreijähriger den nicht selber aufsagen muss. Das macht ja dann der Pfarrer.

    Ja, das meinte ich, dass das der Pfarrer oder die Paten machen. Nur bei älteren Jugendlichen oder Erwachsenen gibt es dann wohl keine Paten mehr, deswegen machen die das selbst. Jedenfalls haben mir meine beiden "Quellen" das so erzählt.
  • BettiBetti

    196

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo zusammen!
    Danke für die vielen Antworten.
    Zu unserer Religion: wir gehören der evangelischen Kirchengemeinde an.
    Wir haben uns bewusst für eine gemeinsame Taufe entschieden und denken, dass das auch gut so ist. Im gleichen Gottesdienst wird noch meine Nichte (6 Monate) getauft und danach werden wir gemeinsam feiern.
    Das Taufgespräch kann leider nur abends stattfinden und dann schlafen unsere kids schon. Über das Taufbecken lässt sich der große mit Sicherheit nicht halten. (Er haßt es, wenn Wasser über seinen Kopf läuft :???: ) Ich werde mit dem Pfarrer sprechen, ob es möglich ist, ihm "nur" die Stirn zu betupfen. Auf den Taufen, die ich bisher mitbekommen habe, hat der Pfarrer den Taufspruch aufgesagt.
    Vielleicht kommen hier noch ein paar weitere Erfahrungsbercihte an.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wir haben Julia zwei Tage vor ihrem 1. Geburtstag getauft. Mir graute es ehrlich gesagt auch davor, weil ich nicht wusste, ob und wie sie sich übers Becken halten liess. Aber es ging, zwar nicht rückwärts, sondern vorwärts, so dass sie auch gleichzeitig mit ihren Händen im Taufbecken planschen konnte. Die Pfarrerin schaffte es, Julia zweimal Wasser auf den oberen Kopfbereich zu träufeln (nicht viel, denn ich hatte sie vorgewarnt, dass es erhebliches Geschrei geben könnte), dann stiess Julia ihre Hand weg und erledigte den Rest selbst, indem sie sich mit ihren nassen Händen übers Haar fuhr :biggrin: Hinterher waren wir alle leicht nass, aber immerhin ging es ohne Geschrei.

    Vielleicht könnt Ihr erst das jüngere Kind taufen, dann sehen Deine beiden, wie es ist und wollen es vielleicht sogar auch oder wollen Deiner Nichte in nichts nachstehen. Vielleicht muss der grosse ja auch nicht übers Becken gehalten werden, sondern es genügt, bei dem Paten auf dem Arm zu sein und dann die Stirn zu betupfen.

    Sprecht mal mit dem Pfarrer, vielleicht hat er ja auch Erfahrungen oder Tips, wie es gehen kann.
  • BettiBetti

    196

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo Steffi!
    Na, das hört sich doch mal entspannt an ;-)
    Ich denke wir werden einfach mit ihm (dem Pfarrer) sprechen und mal hören, ob er schon Erfahrung hat i.d. Taufe mit "Großen".
    (Lustig, wir wohnen auch i.d. Nähe von Kassel)
    DANKE
  • Evi73Evi73

    70

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallole, ich habe meine kleine mit 2 Monaten taufen lassen, weils damals einfach so üblich war. Kurz und schmerzlos eben.
    Meine Cousine jedoch hat alle 3 Kinder auf einmal taufen lassen, und es war wunderschön. Ihre Älteste war 9, der Mittlere ist 8 und der Kleine ist mittlerweile 4 Jahre alt. Da es ja eh absehbar war daß die Große dieses Ostern zur Kommunion gehen würde (wir sind katholisch) entschlossen sie sich gemeinsam im letzten November eine "große Taufe" zu zelebrieren. Da die 2 Großen ja schon zur Schule gehen, unterstützte die örtliche Religionslehrerin den gesamten Taufgottesdienst mit einigen Schulkameraden der beiden, was wirklich allen Beteiligten viel Spaß machte und dazu möchte ich auch noch erwähnen, das ich schon auf einigen Taufen war, aber ich noch nie eine so schöne Erleben durfte.
    Als meine Tochter letztes Jahr zur Kommunion gehen durfte wurde einen Tag vorher auch noch ein Junge getauft, der aber im neuen Taufbecken komplett in Badehose eingetaucht wurde, was natürlich die absolute Sensation am Ort war...
    Jedem wie er´s braucht!
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