Baby, Auswandern - alles auf einmal...

AniriAniri

335

bearbeitet 8. 08. 2007, 00:37 in Plauderecke
Mädels, vielleicht könnt ihr mir ja helfen etwas Ordnung in mein Gedankenchaos zu bringen.

Irgendwie ist das Jahr 2007 für mich und meine Familie sehr ereignisreich. Es hat mit einem positiven Schwangerschaftstest begonnen, dann hatten wir eine sehr unangenehme Sache zu klären, die vor kurzem erst ein Ende gefunden hat und zwischendrin war mein Mann auch noch arbeitsbedingt 5 Wochen in den USA.

Nun hat mein Mann vor einigen Wochen das Angebot bekommen für 2 Jahre in die USA zu gehen. Das Angebot ist natürlich klasse und wir haben uns im Grunde auch schon entschieden rüber zu gehen (ist aber noch nichts unterschrieben) ABER und das sind die Dinge die mich zur Zeit fast wahnsinnig machen:

-meine Eltern und Schwiegereltern sind mir hier eine sehr grosse Hilfe, ich war noch nie auf mich alleine gestellt, schaffe ich das überhaupt mit einem Säugling und einem Kleinkind ganz allein in einem fremden Land?
-10 STUNDEN Flug mit kleinen Kindern!!! Wie überstehen wir das? Ich glaube davor habe ich mehr Angst als vor den 2 Jahren Aufenthalt!
-der Umzug wäre bereits Ende Dezember, wie soll ich in dieser kurzen Zeit alle verbleibenden Dinge hier erledigen und nebenbei ein Neugeborenes versorgen und nicht zu vergessen eine 2,5 jährige "Zicke"?

Und das sind nur ein paar Dinge über die ich mir zur Zeit den Kopf zerbreche. Es tut mir schon richtig leid, dass meine Schwangerschaft nur so nebenbei läuft und ich mich nicht wirklich darauf konzentrieren kann. Aber irgendwie kommt immer alles auf einmal. :sad:

Kommentare

  • minomino

    40

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Fühl dich erstmal :troest:
    Also ich habe zwar keine persönliche Erfahrung damit, aber ich kenne ein Pärchen das berufsbedingt zeitweise im Ausland (China) gelebt hat. Die hatten einen dreijährigen Sohn und eine zweimonate alte Tochter und bei denen klappte es wunderbar.
    Okay, ich weiß ja nicht inwieweit der Arbeitgeber Euch im Bezug auf Wohnungssuche, etc. unterstützt. Müsst Ihr euch selbst drum kümmern? Bei den beiden wurde von vornherein alles super organisiert. Die hatten eine Dienstwohnung, einen Dienstwagen (weiß jetzt gar nicht genau, aber ich glaub sogar mit Chauffeur) und eine Haushaltshilfe.
    Und ja, Du schaffst das auf jeden Fall da drüben! Immerhin gibt's Deinen Mann, Telefon und Internet etc. und Du bist ja nicht aus der Welt ;-) . Jemanden der euch im Haushalt unterstützt, egal ob vom Arbeitgeber organisiert oder nicht, macht auf jeden Fall Sinn, finde ich. Gerade die erste Zeit, zumindest bis sich alles eingespielt hat.
    Über den Flug würde ich mir jetzt auch keine großen Gedanken machen. Mein Freund war ja vor ein paar Wochen dienstlich in Japan und im Flugzeug war auch eine Familie mit zwei kleinen Kindern. Auf dem immerhin 18 stündigen Flug hat er von denen kaum was mitbekommen.
    Ansonsten kann ich echt nur sagen, lass Dir bei den Dingen die noch zu erledigen sind helfen wo's nur geht!
  • AniriAniri

    335

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Danke für die aufmunternden Worte. Irgendwie werde ich das schon packen (müssen), vor allen Dingen möchte ich meinem Mann nicht die Chance nehmen ein solches Angebot anzunehmen, kriegt man ja auch nicht alle Tage.

    Um das Auto kümmert sich die Firma, um das Haus wir selbst. Aber wir hätten schon eins in Aussicht. Und die Organisation des Umzugs und den ganzen Papierkram macht überwiegend auch die Firma, also viel bleibt an uns ja eigentlich nicht hängen.

    Ich mache mir aber auch Gedanken wie das mit den Vorsorge-Untersuchungen und den Impfungen usw. für den Kleinen ablaufen soll. Es kommen täglich neue Dinge hinzu über die ich mir den Kopf zerbreche. Ich muss wohl einfach gelassener werden und die Dinge auf mich zukommen lassen.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo

    Auch amerikanische Kinder werden geimpft und man macht Vorsorge. Vielleicht etwas anders als hier..aber gemacht wird das auch dort. ;-)
  • meamea

    318

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo, also aus Erfahrung (3 Jahre Kanada) kann ich nur sagen: es ist Stress aber auch toll!
    Wenn die Firma den Umzug organisiert, dann hoffentlich mit Ein- und Auspacken, und nicht an Decken für die Möbel sparen (wenn ihr die mitnehmen wollt). Dann brauchst du "nur" für 4 Wochen oder so zu packen, bis euer Umzug da ist.
    Was die Versorgung des Babys angeht, würde ich dir das "baby book" von Sears empfehlen (gibts auch bei amazon.de), zum einen weil tolle Sachen zum Baby drinstehen, und natürlich die Situation in den USA beschrieben wird, wie die Versorgung organisiert ist usw.
    Ein Tipp für lange Flüge mit Kleinkind: neues Spielzeug mitnehmen, das dann im Flugzeug neu entdeckt wird, und wenn möglich Essen & Trinken was es gerne mag (aber bei den neuen Sicherheitsbestimmungen weiss ich nicht, ob das geht :???: ).
    Und ansonsten: Listen schreiben, damit es aus deinem Kopf rauskommt und du dich besser organisieren kannst, denn es ist schon viel, an das man denken muss.
    Viel Glück und Kraft!
  • AniriAniri

    335

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Anja
    das ist schon klar, aber ich finde so viele widersprüchliche Informationen dazu! Ich kenne mich gar nicht mehr aus. Das hat aber zum Glück noch Zeit, darum werde ich mich wahrscheinlich erst dort kümmern.

    @mea
    Danke für die Tips, das Buch werde ich mir mal besorgen. Wie das mit dem Container funktioniert weiss ich noch gar nicht, muss mich mal schlau machen. Wir wollen ausser den Schränken eigentlich fast alles mitnehmen, meinst du mit "nicht an Decken sparen", dass die Möbel sonst zerkratzt werden könnten?
  • meamea

    318

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    jepp, genau das meinte ich! bei uns ist zwar auch ohne decken alles gut gegangen, aber ich war super gestresst deswegen ;-) .
    Also, das mit dem Container regelt eigentlich die Umzugsfirma, die dann im Idealfall vorher bei euch vorbei kommt, um einen vernünftigen Kostenvoranschlag zu machen und das Volumen abzuschätzen. Es gibt 20 und 40 Fuss Container, wenn ihr nicht gerade aus einem 150m2 haus umzieht, reicht wahrscheinlich ein 20 Fuss Container. Wenn's nicht allzu viel ist, bzw. gut demontierbar ist, kann es auch sein, dass euer Zeug irgendwo zugeladen wird, das ist natürlich billiger als ein eigener Container.
    Je besser deine Umzugsfirma, umso weniger Stress hast du, achte vor allem darauf, dass die sich mit Umzügen nach USA auskennen, denn jedes Land hat andere Zollvorschriften etc.. Eine gute Umzugsfirma sagt dir genau, welche Papiere du brauchst, wie genau die sein müssen, wo eure Sachen verzollt werden (am Hafen oder am Auslieferungsort) etc. Wahrscheinlich dürft ihr auch ein bewertetes Inventar, also wieviel die Sachen kosten (nimm' lieber Neuanschaffungspreis) von eurem HH machen, das wird zum einen für den Zoll und dann für die Versicherung benötigt. Es kann auch sein, das die Hausratversicherung auch für den Umzug gilt, aber das ist nicht sicher.
    Boah, mir fällt da momentan so viel zu ein, aber ich will dir ja auch keine Angst machen ;-) . Zuerst brauchst Du eine gute Umzugsfirma, und je früher du die hast, umso mehr Zeit hast für den Rest und weniger Stress ist das auch!

    Viel glück
    Monika
  • AniriAniri

    335

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Da ich früher in der Export-Abteilung tätig war, kenne ich mich mit Containern vom Beladen bis zur Auslieferung inkl. dem nötigen Papierkram ganz gut aus. Bin aber trotzdem froh, dass die Umzugsfirma das für uns übernimmt, denn ich glaube kaum dass ich dann den Nerv dafür haben werde. Wir haben inzwischen eine Firma gefunden, die darauf spezialisiert ist und die sind glaube ich ganz zuverlässig.

    Danke dir für die Tipps, Monika. Wenn dir noch was einfällt nur her damit, wenn man mitten drin steckt sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr! ;-)
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