Meine Freundin ist schwanger und er soll Maximilian heißen. Schon jetzt nennen sie ihn nur Max und Maxi und er wird erst im Dezember geboren. Ich frage mich jetzt wieso man seinem Kind einen Namen gibt den man dann sowieso nie oder selten benutzt? Auch andere Kinder werden wohl auf Max oder Maxi zurückgreifen. Ich sehe den Sinn darin nicht so ganz? Klar, das muss ja jeder selber wissen aber ich verstehe es eben nicht und würde meinen Kindern immer versuchen Namen zu geben die man nicht so abkürzen kann. Klar findet man zu jedem Namen eine Verniedlichung aber nicht so offensichtlich wie bei Maximilian, Fabian, Alexander, Benjamnin usw.
Wie seht ihr das?
Kommentare
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Ich mag abgehackte Namen nicht, wenn dann schon gleich eine Abkürzung als Namen...
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Wie du schon schreibst muss das jeder selber wissen, ich verstehe es aber auch nicht und wähle auch Namen die man nicht verniedlichen kann ;-)
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Es gibt keine Namen die man nicht verhunzen kann. Meine Tochter heißt Vanessa und irgendwann kam dann Vanni...schecklich. :protest: Zum Glück hat sie das schnell selber unterbunden.
Und wenn ich dann auch noch Malle höre :grr: gehe ich endgültig laufen.
Oft entsteht es bei Kindern ja auch, weil sie ihre eigenen Namen nicht richtig sagen können. Manchmal bleibt es ein Leben lang kleben.
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Sie kannte mal einen, der wurde vor der Grundschule von seinen Eltern Goldie genannt, weil er so blondes Haar hatte. In der Grundschule hat das wohl jemand gehört und fortan hieß er Goldie. Wiedergetroffen hat sie ihn zur Zeit des Studiums - sie nannten ihn immer noch goldie. Und sie könnte schwören, wenn sie ihn heute trifft, er würde immer noch Goldie heißen...
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Aber ich habe mich als Kind auch standhaft gewehrt dass aus meinem schönen Namen ein Judi wird. Fand ich einfach nur blöd. Ich heiße Judica und dabei ist es auch immer geblieben. Jawoll!
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Und wenn eine Namensabkürzung nicht möglich ist, dann wird halt der Nachname verhunzt oder es kommen Sachen wie "Goldie" dabei raus.
Ich finde das nicht tragisch. Schlimm finde ich nur, wenn die Omas mit "prinzessin" ankommen. *schüttel* Dann lieber Nicky oder Annerl oder so....
Mir ist heute mein Spitzname noch lieber als der lange.
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Freunde von uns haben eine Tochter die Anna Katharina Lina heißt (weiß nicht ob mit oder ohne Bindestrich geschrieben) und ich habe 4 bitterböse Blicke geerntet als ich die Kleine NUR Anna genannt habe, ohne die 2 zusätzlichen Namen.
Das ist genauso ätzend wie die Verniedlichung/Abkürzung von Namen.
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Mir fällt zum Thema Abkürzungen aber auch noch was ein (ich finde das prinzipiell übrigens nicht schlimm. Wir sagen zu Vincent auch manchmal Vinci): eine Freundin von mir heisst Cornelia. Als wir Kinder waren, hat ihre Mutter immer Anfälle bekommen, wenn jemand Conni zu ihr gesagt hat, denn sie hat ihre Tochter schliesslich nicht Conni, sondern Cornelia genannt. Naja, sie selber mag ihren Namen aber nicht besonders und lässt sich mittlerweile seit vielen vielen Jahren von allen nur Conni nennen (nur ihre Eltern sagen Cornelia zu ihr). Übrigens sagt ihr eigener Bruder (der ja das von klein auf eingetrichtert bekommen hat, dass seine Schwester Cornelia heisst) Nele zu ihr. Das wiederum finde ich irgendwie doof, weil Nele für mich ein eigenständiger Name ist irgendwie. Naja, jedenfalls bin ich der Meinung, das ist jedem seine Sache, ob man einen Namen abkürzt oder nicht. Wenn Eltern ihren Maximilian Max nennen, na und? Finde ich jetzt keinen Grund zum drüber Nachdenken oder was auch immer.
So Spitznamen wie das oben erwähnte Goldie fallen für mich aber in eine andere Kategorie, das hat ja nichts mit Abkürzen von Namen zu tun (okay, bei manchen wird der Nachname verniedlicht oder so, also irgendwie teilweise doch, naja). Ich kenne einige Leute, die ich niemals mit ihrem richtigen Namen ansprechen würde, weil ich sie schon immer unter ihrem Spitznamen kenne. Auch das finde ich nicht weiter wild, eine Freundin von mir z.B. regt sich immer tierisch auf, wenn ich Elke zu ihr sage. Sie sagt, Elke sagen nur Familie, Vorgesetzte, fremde Menschen zu ihr. Ihre Freunde sollen sie mit ihrem Spitznamen ansprechen, sie will das selber so.
LG
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Ich versteh die Aufregung um Spitznahmen auch nicht so ganz. Oft ergeben sie sich doch aus ganz komischen Gegebenheiten und bleiben dann hängen. Wenn es denjenigen nicht stöhrt der so genannt wird..warum nicht. Und Kinder haben am allerwenigsten ein Problem damit wenn es nicht abwertende ist.
Viele finden das sogar originell und freuen sich das sie so genannt werden. Ich mach das so wie es gwollt ist haben aber im Alltag null Probleme damit. Auch nicht mit Disse und Malle. Kommt doch immer darauf an wer es wie wo sagt. ;-)
Wir haben z.B alle Vornamen mit denen man nix "machen" kann...dafür hatte ich aber einen langen Mädchennamen der zum Spitznamen diente...hat mich nie sonderlich gestöhrt.
Meine Schwester Sabine ist bis heute Biene..war so ist so...stört keinen...
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Ich finde wenn der Name voll ausgesprochen wird ist dass eher streng und etwas für Fremde und autoritäre Familienoberhäupte. Ich hatte (bis ich es mit 15 selbst eingeführt habe) keine Abkürzung und schob das darauf dass ich unbeliebt war. Je beliebter die Kinder waren, desto eher hatten die eine Kurzform bei den Anderen! Mich haben viele sogar nur mit meinem Nachnamen angesprochen. :sad: (eine Runde Mitleid, habe ich aber überwunden! ;-)) Unbeliebte hießen wenn dann gleich Spacko, Gichti o.ä. unabhängig vom Vornamen. Und meine mich nur kritisierende Mutter hat IMMER meinen vollen ersten Vornamen geschnauzt (Stephanie :flaming01:) mit dem Erfolg dass ich ihn vor 10 Jahren habe ändern lassen weil ich es nicht mehr hören kann!!! :groggy:
Ich finde Conni, Steffi, Max, Alex u.ä. völlig o.k.!
Jetzt entscheide immer ich wie ich mich vorstelle, und nenne meistens meinen ganzen Namen, und wenn ich jemanden langfristig nett finde "darf" er/sie die Abkürzung benutzen!
Und diese modernen Doppelnamen für Kinder finde ich schrecklich! Meine Mutter will unbedingt dass mein Kind mindestens einen Zweitnamen hat "weil die dann in der Schule damit soviel Spaß haben"! :shock: Ich glaube eher sie will einen Bindestrichnamen, denn sie schwimmt sehr mit dem Strom und alles muss der Norm entsprechen.
Wenn ich ihm einen zweiten Namen gebe, dann um später auch mal wählen zu können, und bis dahin brauche ich den ja nicht verraten.
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Bei uns sind Abkürzungen aber an der Tagesordnung:
Ich heiße zB. eigentlich Stefanie. So hat mich aber nur mein Vater genannt - und auch nur dann, wenn er was zu Schimpfen hatte. Oder Lehrer. Ansonsten habe ich mich vehement gegen diesen Namen gewehert, er ist, voll ausgesprochen, einfach schon mit einem negativen Gefühl für mich verbunden. Ich habe sogar mal bei einem Professor während des Studiums darauf beharrt, dass er mich "Steffi" nennt, wie alle anderen auch. Der hat uns eh beim Vornamen genannt und ich mochte den, da kam es mir ganz seltsam vor, wenn der "Stefanie" zu mir sagte...
Melli war und ist auch schon immer "Melli", obwohl sie eigentlich Melanie heißt.
Nadine hat ihren Spitznamen "Naddi" bereits während der Schwangerschaft erhalten, von Melli, weil die den Namen noch nicht ganz aussprechen konnte. Inzwischen sagt sie "Naddin" und wir bemühen uns, dann auch Nadine zu sagen.
Ich finde Avbkürzungen bei Kindern absolut unproblematisch und das soll jeder so handhaben, wie er möchte. Wenn ich mir jetzt aber eine erwachsene Frau Namens "Melli" vorstelle, das finde ich nicht so ansprechend. Da kann sie dann, wenn sie möchte, wieder auf ihren eigentlichen, vollen Namen zurückgreifen.
Problematisch finde ich es in dieser Hinsicht, wenn man gleich nur Abkürzungen gibt - Till zB. ist für ein Kind ok., für einen erwachsenen Mann finde ich es absolut unpassend.
Aber das ist, wie gesagt, wohl auch Geschmackssache.
Ich kenne übrigens auch einige Leute nur unter ihrem "Spitznamen":
"Telly" heißt eigentlich Stephan, so würde den im Leben keiner rufen, mein Mann heißt in seinem Freundeskreis nur "Fritz" (Marc), es gibt noch einen "Schnäppes" (Matthias), eine "Düse" (Sven), einen "Speedy" (Markus) und einen der halt grundsätzlich nach seinem Nachnahmen benannt wird, oder eine Abwandlung davon - die lautet dann "Video".
Und dergleichen mehr.
Ich finde es nicht schlimm.
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Einige Sachen finde ich aber auch schön. Meine Cousine heißt Sandra und wurde oft nur Sanni genannt, ihr Schwester Chrissi (Christina), das hört sich auch beides so freundlich an. Meine Freundin Natascha war früher schon immer Taschi, Tascha oder Nataschi (letzteres hat sie aber gehasst). Mein Mann heißt Michael und ich nenne ihn eigentlich auch immer beim ganzen Namen, selten sage ich mal Michi, andere sagen Micha.
Wenn es demjenigen selber nichts ausmacht das er einen Spitznamen hat dann ist das doch okay. Kenne aber auch einige die beim ganzen Namen angeredet werden möchten weil sie eben so heißen, auch völlig okay. Wenn kleine Kinder den Namen nicht richtig aussprechen können ist das ja wieder eine andere Sache, das ist ja dann sogar niedlich. Unser Nachbarsmädchen heißt Mina und lange hat Finn Mimi zu ihr gesagt weil er es eben nicht anders konnte. Fand sie auch nie schlimm und inzwischen sagt er auch richtig Mina ;-). Da habe ich aber schon gemerkt wie schnell das auf andere übergreift. Die Schwestern haben sie dann auch Mimi genannt in unserer Gegenward und Finns Oma und Opa sagten auch immer: guck da kommt Mimi. Ich war dann immer diejenige die meinte das sie doch bitte Mina sagen sollen damit Finn das lernt. Sonst denkt er ja sie heißt tatsächlich so. Okay das geht am Thema vorbei :oops:
Ich kenne aber auch einen Till der immer Tilli genannt wurde und seine Mutter das heute noch macht (er ist inzwischen 34), das findet er schrecklich und ich ehrlich gesagt auch. Als erwachsener dann so einen Spitznamen...
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Ich finde es schön, wenn man einen langen Namen hat, den man im Kindesalter abkürzen kann, aber z.B. in der Berufswelt dann nicht mehr. Ein 5-jähriger Benny oder Max ist süss, ein 35-jähriger mit dem Vornamen Benny ist doch was anderes, wie ein Benjamin oder ein Maximilian. Wenn sich Spitznamen über Jahre hinweg ziehen, dann ist es ja auch was anderes, weil der Träger meist positives mit dem Namen verbindet.
Julia ist bei uns auch manchmal Juli, sie selbst nennt sich Juju. Ich finde es viel besser, wenn sie einen Spitznamen hat, den sie akzeptiert und den ggf. Kinder später auch übernehmen, wie wenn sich Kinder dann komische Spitznamen ausdenken, das ist ja eher der Fall, wenn kein Spitzname vorhanden ist.
Ich nenne meinen Mann auch oft bei einem Namen, den ich ihm gegeben habe, das bedeutet für mich auch eine Art Vertrautheit.
Klar, es gibt auch Abkürzungen, die ich auch nicht unbedingt so toll finde, Marlies hat tolle Beispiele genannt. Aber das ist für mich was anderes, wie wenn man Vornamen abkürzt.
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Ich nenne ihn nie Max, allerdings Maxi, was für mich das gleiche bedeutet wie Schatzi, Mausi... Es ist einfach eine liebevoll gemeinte Abkürzung. Allerdings ist für mich Max auch nochmal ein anderer Name als Maximilian. Ich habe ihn daher noch nie Max genannt, sondern wenn ich mit ihm rede, dann sage ich Maxi oder Maximilian. Wenn ich ihn vorstelle oder seinen Namen sage, dann sage ich, dass er Maximilian heißt. Ich verstehe allerdings die Argumentation, des kurzen Nachnamens. Das zweimal einsilbig ist einfach blöd auszusprechen, wäre bei uns auch das Problem, aber da es bei uns nie ein Max, sondern ein Maximilian sein sollte, erübrigte sich das Problem! :biggrin:
Heute nannte ihn allerdings ein Kind Maximus :shock: .
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Aber zum Thema "Anna Katharina Lina": im letzten Schuljahr hatte ich auch eine Schülerin mit zwei Vornamen (kein Doppelname!), und immer, wenn sie bockig wurde, bestand sie darauf, mit beiden angesprochen zu werden. :flaming01: Ich habe ihr gesagt, dass ich das nicht einsehe, weil es kein Doppelname ist. Zum Glück ist sie im kommenden Schuljahr nicht mehr meine Schülerin. :razz:
Ich hoffe (noch!), dass man Mona nicht abkürzen kann, aber sie wurde auch schon mal Moni genannt (zum Glück ein einziges Mal). :groggy:
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Gut, wenn man unbedingt will, kann man Luke (in Ordnung) oder Luki (nicht in Ordnung nehmen.
Meinen Namen kann man eigentlich auch schlecht abkürzen, erst mit 17! wurde er abgekürzt und zwar als im Sonderpädagogischen KiGa ebenfalls ein Kind Kerstin hieß und es einem anderen Kind auffiel, dass wir gleich heißen (Rasha sprang während Frühstücks auf mit einem "Heureka!" Gesicht und zeigte auf die kleine Kerstin: "Tine" und dann auf mich: "Tine!!"
Meine Tante heißt für mich immer noch Tutti, obwohl sie mittlerweile 50 Jahre alt ist. Dieser Name leitete sich aus ihrer Kindheit ab, in der sie leidenschaftlich gern Tutti-Frutti-Eis aß, es aber am Eis-Wagen nicht ganz aussprechen konnte, so bestellte sie immer Tutti-Eis ;-).
Da sie jetzt lieber Ruth genannt wird, bringe ich Lukas "Ruth" bei. Er sagt aber ganz von sich aus "Tante Ruth", was ihr auch nicht passt, weil sie sich dann zu alt vorkommt :roll: :biggrin: .
Okay, ein Zweitname zum Beispiel schimpft sich besser, da wissen die Kids gleich, dass Holland in Not ist :biggrin: , aber sonst: überflüssig wie ein Kropf ;-) (meine Meinung).
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Lukas wird von uns meist mit seinem vollen Namen angesprochen, aber ich finde es nicht wirklich schlimm wenn er abgekürzt wird, zb. sagt eine Bekannte Tuki zu ihm, weil ihr Sohn nicht Spuki zu ihm sagen konnte und irgendwie ist das bei den beiden hängen geblieben, sein Patenonkel nennt ihn Rübennase keine Ahnung warum?
Ich habe eigentlich auch ne Reihe an Kosenamen für ihn und ich denke fast alle Eltern haben entweder eine Verniedlichung oder einen Kosenamen für ihre Kinder.
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Wow, endlich mal jemand voll meiner Meinung!
Mir hat erst heute Bennet sehr gut gefallen, aber dann kam mir der Gedanke, dass wohl doch eher jeder Ben draus macht und ich finde das total sch...
Mir ist bei der Namensgebung total wichtig, dass man sich auf einen Namen festlegt, der dann so bleibt. Ganz ehrlich, bei mir geht das soweit, dass ich nicht mal Stefanie machen würde, weil ich genau wüsste, das wird ne Steffi.
Also bei unserem Bauchkrümel steht schon fest: kein Name den man abkürzen kann. Das will ich auf keinen Fall. (das schränkt die Auswahl mächtig ein, leider....)
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bei antonia in dere kita geht auch der abkürzgeist rum :roll: anastasia wird anna, lennard wird lenni, thalia zu talli... antonia war die erste woche da und plötzlich kriegte ich mit, wie die eine erzieherin immer da stand "toni mach dies..", "toni warum trinkst du deinen tee nicht aus?" meine tochter wußte gar nicht, dass sie gemeint ist
wenn die kiddys untereinander irgendwann mal damit anfangen ok, aber nicht fremde leute!
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Ehrlich gesagt, das finde ich respektlos von Dir Deiner Schülerin gegenüber. Wenn jemand mehrere Namen hat und mit diesen angesprochen werden möchte, aus welchen (wechselnden und oder pubertären ;-) ) Gründen auch immer, dann muss das respektiert werden. Ein Name ist identitätsstiftend und wenn die richtige Ansprache verweigert wird, dann wird die eigene Identität negiert. Es ist nicht an Dir zu entscheiden, wie das Kind heißt und wenn die Eltern mehrere Namen vergeben haben, eben damit gewählt werden kann, dann darf das Kind das auch. Als Lehrerin hast Du da, finde ich, erst recht eine Veranwtortung und Vorbildfunktion. Wenn ich die Mutter wäre, hätten wir beide jetzt Gesprächsbedarf.
Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Ich heiße Susanne und es gibt kaum jemanden, der nicht relativ schnell versucht, den Namen zu Susi zu verhunzen. Susi ist für mich (für mich persönlich und ich will hier nicht verallgemeinern oder andere Susis angreifen!) ein ganz schrecklicher Name, weil er für mich mit niedlich, dusselig, naiv, blond und rosa Handtäschchen verbunden ist. DAS BIN ICH NICHT!
Meine Mutter hat von vorneherein einen Riegel vorgeschoben und immer wieder korrigiert und ich habe das auch sehr vehement übernommen. Ich habe einmal darauf hingewiesen, dass ich Susanne heiße und Susi als Beleidigung empfinde und ab dann nicht mehr reagiert. Wer mich zu einer Reaktion bewegen wollte, musste mich Susanne nennen. Hat blendend funktioniert, auch bei Lehrern! Wenn Spitznamen vergeben wurden, lief das immer über den unspektakulären Nachnamen und das war auch ok.. Victoria wird auch leicht abgekürzt zu Vicki, aber auch da grätsche ich sofort rein. Und wenn Victoria später mit allen drei Namen angesprochen werden will ist, oder nur mit Vick oder Vicky das ihre Entscheidung und die ist zu respektieren, von mir und von allen anderen.
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Andere sehen das anders: Schwiegervater erzählte immer gerne die Geschichte, als er mit MItte 70 eine 85jährige lose Bekannte traf und diese zu ihm meinte: "Willi weisste was, wir beide sind jetzt so alt und weil ich die Ältere bin sach ich jetzt mal: Komm wir duzen uns, ich bin die Susi...!" Sie fand es gut, ich fand die Vorstellung gruselig, in dem hohen Alter mit solch einem Barbie-Namen angesprochen zu werden. Schwiegervater und mein Mann heißen übrigens beide Wilhelm und wollen mit Willi angesprochen werden. Für einen 40jährigen ein sehr ungewöhnlicher Name und ich habe Jahre gebraucht mich daran zu gewöhnen. Im Job benutzt er übrigens den Wilhelm inkl. Doktor-Titel. Das kommt in der Finanzbranche unglaublich seriös rüber. Da fände ich einen Benni, oder Maxi oder eine Susi völlig unangebracht.
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Sorry, aber man kann den von mir geschilderten Fall nicht mit deinem vergleichen.
Erstens heißt du Susanne und nicht Susi, und da würde mir als Lehrerin (auch sonst nicht!) auch nicht im Traum einfallen, dich anders zu nennen, wenn du dich als Susanne vorgestellt hast.
Zweitens unterscheide ich zwischen Doppelnamen und zwei oder drei Vornamen. Früher, es ist gar nicht mal so lange her, wurde im Personalausweis der Rufname unterstrichen, soweit ich mich erinnere. Der Rufname, nicht die Rufnamen! D. h., man musste sich bei mehreren Vornamen auf einen festlegen. Heutzutage wird er zwar nicht mehr unterstrichen, aber im unteren Bereich ist er angegeben, und zwar in der Zeile, die mit IDD anfängt. Da stehen der Nachname und der Rufname. Ich gebe zu, ich habe mir den Personalausweis nicht zeigen lassen, aber beim nächsten Fall werde ich das tun.
Drittens: die Schülerin wurde von allen Mitschülern mit ihrem ersten Vornamen angesprochen, und wie gesagt, auch bei mir (und den anderen Kollegen) war es meistens kein Problem. Deswegen habe ich nicht eingesehen, warum ich die Anrede je nachdem, wie ihre Laune gerade war, ändern sollte.
Viertens: ich hätte gern mit der Mutter gesprochen, wie ich auch gern mit anderen Eltern gesprochen hätte, aber seit 2004, seitdem ich Lehrerin bin, habe ich bei durchschnittlich sechs Klassen, die ich jährlich hatte (im ersten Jahr neun, im zweiten sieben und im letzten nur zwei, weil ich jetzt Teilzeit in Elternzeit arbeite) genau drei (DREI) Elternteile kennengelernt und mit einem Vater telefonischen Kontakt gehabt.
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Victoria hat insgesamt drei Namen und wir sind bislang von niemandem aufgefordert worden, eine Unterscheidung zu treffen, welcher Name der Rufname und welche nur Dekoration sein sollen. Da das Recht zur Namensgebung bei den Eltern liegt, bleibe ich bei meiner persönlichen Einstellung, dass niemand anderes das Recht hat, darüber zu entscheiden, wie mein Kind angesprochen wird. Und wenn Victoria als pubertierende Heranwachsende irgendwann auf die Idee kommen sollte, sich in Konfliktsituationen dadurch abzugrenzen, dass sie nicht das vertrauliche Victoria, sondern das sicherlich sprödere Victoria Elisa hören will oder gar alle drei Namen, dann ist das ihr gutes Recht. Das ist das Alter der Persönlichkeitsfindung und wenn es eben über den Namen läuft, dann ist das so.
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Deine Bemerkung bzgl der Eltern nicht bedeuten soll, dass Du das Gespräch nicht zugelassen hast, sondern dass sich nur wenige Eltern mit Dir in Verbindung gesetzt haben, um Angelegenheiten ihrer Kinder zu besprechen. Das ist ein absolutes Armutszeugnis für die Eltern und richtig schlimm. Mir tun die Kinder leid, deren Eltern so wenig Interesse haben. Das wird mir sicherlich nicht passieren. Victoria ist zwar erst gerade in den KiGa gekommen und da ist ja eh mehr Kontakt zu den Mitarbeitern, aber in der Schule werde ich definitiv zusehen, dass ich die Lehrer kennenlernen werde. Sie wird die Hälfte oder mehr ihrer Zeit dort verbringen und die Schule wird einen prägenden Einfluss haben, da muss es doch ureigenstes Elterninteresse sein, diesen Einflussfaktor besser kennenzulernen.
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Noch schlimmer! Den telefonischen Kontakt und einen weiteren habe ich hergestellt, wobei im zweiten Fall sich der Vater wenigstens, trotz Volljährigkeit des Sohnes, dahintergeklemmt hat. Die anderen beiden Fälle: einer war ein Gespräch zwischen Tür-und-Angel, wo mich die Mutter eher spontan angesprochen hat, beim zweiten kam die Mutter eines Schülers zum Eltern- und Ausbildersprechtag, weil sie sich über seinen Leistungsstand informieren wollte. Das fand ich toll, und das habe ich ihr auch gesagt.
Das sehe ich genauso. :sad:
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wir haben uns bewusst für einen zweitnamen ohne bindestrich entschieden, falls dem peter der erste name nicht so gut gefällt wie uns.. er heißt also peter maxim (und wird oft fröschlein oder kleiner frosch etc. genannt, was ich überhaupt nicht schlimm finde. vor allem weil er das quaken als eins der ersten tiergeräusche machen konnte...)
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Da ich ja vor einigen Jahren meinen Rufnamen geändert habe kann ich das nur bestätigen, und ich muss immer darauf hinweisen wenn ich meinen Ausweis vorlege, da fast alle Leute immer den ersten Vornamen abschreiben. Die Reihenfolge der Vornamen ändert sich nämlich nicht. Normalerweise ist der erste der Rufname. Bei mir jetzt der zweite (habe 3) und das verwirrt jeden.
Das wird dann aktuell wenn die Person einen Perso hat und damit ein Konto eröffnen will, für die Krankenkassenkarte, für Führerschein, Auto, Versicherungen, Videothek, Finanzamt, Arbeitgeber, usw.
Jetzt bin ich zwar praktisch den alten Rufnamen los, aber ich muss immer darauf hinweisen, wenn es um Papiere geht. Er verfolgt mich also weiterhin! ;-)
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Ja, aber ein Kosename kann doch auch eine Abwandlung des Vornamens sein. Wenn ich Mausi zu meinem Kind sage, ist das okay, aber wenn ich Maxi sage, nicht? Das versteh ich ehrlich gesagt nicht so ganz.
LG
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Das würde ich in dem Fall aber anders sehen. Die Schülerin scheint ihre Persönlichkeit ja anderen gegenüber nicht über ihre 3 Namen zu definieren, insofern halte ich das für puren Terrorismus und Demütigung. Ich würde es da entweder genauso machen wie Christa, oder, wahrscheinlich eher das, sie grundsätzlich mit allen 3 Namen + Nachnamen ansprechen. Das geht ihr nämlich garantiert bald gehörig auf die Nerven!
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Bei diesen Klassikern wie Max, Alex etc. kann ich verstehen, daß man den vollen Namen offiziell wählt. Der hört sich schließlich besser an und später kann Max dann selber entscheiden, ober er bei den Kollegen Maximilian heißen möchte.
Es ist ja auch ein riesen Unterschied, ob die Eltern Max sagen, oder Außenstehende.
Das war bei meiner Tochter bis zuletzt ein echtes Problem. Sie sollte Elise heißen, ich wusste aber, daß alle Welt "Lise" oder gar "Lieschen" sagen würde, was ich echt zum :groggy: Aber finde mal einen Namen, den man nicht verunstalten kann.
Eine Bekannte sagte dann, ich müsse das halte direkt von Anfang an unterbinden und sagen, daß das Kind Elise hieße. Hätte sie auch so gehandhabt. Habe ich auch getan und funktioniert. Aber was glaubt ihr, wer da letztens Lieschen gesagt hat? Die soll mal warten, bis ich ihre Tochter sehe :flaming01:
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Ich habe einen Bennet und der heißt nie nicht Ben! :biggrin: Ich denke, wichtig ist, wie man als Eltern mit dem Namen umgeht. Wir sagen von Anfang an immer nur Bennet und das haben zum Glück bisher alle Großeltern etc. auch so übernommen.
Kinder neigen aber wohl eher zum Verniedlichen mit nem i hintendran, ich bin gespannt, ob Bennet mal irgendwann Benni *schüttel* gerufen wird...Die Geschwister haben auch Namen, die sich nicht sooo gut abkürzen lassen (Yannick und Tessa), bei Tessa versuchen einige Freundin das i anzuhängen, aber sie verbittet sich jegliche "Tessi-Prinzessi"-Versuche
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Ich habe es nie ausstehen können, wenn alle mich nicht mit meinem Namen angesprochen haben, sondern mit irgendeiner Abkürzung (z.B. Gitte). Und deshalb haben unsere Kinder kurze Namen.