Familienatlas 2007

NukaNuka

2,340

bearbeitet 9. 10. 2007, 14:13 in Plauderecke
Gerade sehe ich im, daß der Bundesministerium für Familie... einen Familienatlas 2007 rausgegeben hat.

Beim Vergleich der 40 bevölkerungsreichsten Großstädte Deutschlands, wohne ich natürlich in der familienfeindlichsten :???:

Wollte ich nur mal loswerden.

Kommentare

  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    für Berlin: es belegt den letzten Platz in der Kategorie: Wohnumfeld und Umgebung. :roll:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    potsdam ist sieger im bereich familienfreundlichkeit :biggrin:
  • NukaNuka

    2,340

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich muss mich an dieser Stelle für meine Rechtschreibung im obigen Beitrag entschuldigen.

    Das mag daran liegen, daß Wuppertal im Bereich Bildung und Ausbildung auf dem letzten Platz liegt. :roll:
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Dafür ist bei uns der Wohnraum zu teuer.
    Das es hier aber keine Freizeitmöglichkeiten gibt kann ich so nicht bestätigen...
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mein Gott, wenn ich mir das so anschaue, frage ich mich, wie ich mich hier überhaupt wohlfühlen kann :roll:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Jaja, wir aus dem Pott sind schon arm dran :biggrin:
    In Wuppertal habe ich auch schon gewohnt, aber noch ohne Familie. Allerdings ist meine Tochter dort entstanden, also doch familienfreundlich?? :biggrin: (laaaaaanger her)
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Bad Berleburg bzw. Kreis Siegen Wittgenstein ist nicht mal dabei, als gäbs nur Städte :roll:
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich hatte eher den Eindruck, dass da nur das Land zählt. Nordfriesland z.B. liegt ganz oben. Vielleicht bin ich ignorant, aber haben die echt so viele Freizeitangebote? Zählen die das Meer zu Freizeitangeboten? Und wars das dann?
    Und dass der Osten bei Vereinbarkeit von Familie und Beruf ganz oben liegt - haben die auch bedacht, dass es keine Jobs gibt? :biggrin:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Julla schrieb:
    Ich hatte eher den Eindruck, dass da nur das Land zählt. Nordfriesland z.B. liegt ganz oben. Vielleicht bin ich ignorant, aber haben die echt so viele Freizeitangebote? Zählen die das Meer zu Freizeitangeboten? Und wars das dann?
    Und dass der Osten bei Vereinbarkeit von Familie und Beruf ganz oben liegt - haben die auch bedacht, dass es keine Jobs gibt? :biggrin:
    da habe ich auch schon überlegt. Liegts vielleicht daran, dass die Kitas direkt neben dem Arbeitsamt aufmachen? dann sind die Wege nicht so weit :roll: *nichtganzernstgemeint*
  • NukaNuka

    2,340

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    In Wuppertal habe ich auch schon gewohnt, aber noch ohne Familie. Allerdings ist meine Tochter dort entstanden, also doch familienfreundlich?? :biggrin:
    Ist bei mir genauso :biggrin: schnell noch meine Tochter gebastelt, bevor ich über die "Grenze" gezogen bin.
    Und zur Geburt habe ich meinem Mann immer gesagt "Bring mich nur über die Grenze, zur Not hock ich mich ins Feld, hauptsache sie wird ein Wuppertaler. "


    Dass der Osten so gut abgeschnitten hat, fand ich auch interessant. Vielleicht habe die da alle so schön viel Zeit für ihre Kinder. Die Kinder können auf der Straße spielen, ist doch toll.

    Ne mal im Ernst, anscheinend fällt da Betreuungsangebot sehr ins Gewicht. Wobei ich persönlich das ja etwas anders sehe. Bei Betreuungsquoten der unter 3 Jährigen von 50 Prozent denke ich nur "Oh Gott, wie schrecklich! Die armen Knder brauchen doch ihre Mama"
    Scheinbar bin ich in dem Punkt noch auf dem Denken meiner Elterngeneration. Mutter bleibt die ersten drei Jahre zu Hause, bis das Kind in den Kindergarten kommt und geht dann erstmal halbtags arbeiten.
    Ich bin voll schockiert, daß die Mütter in meiner Umgebung ihre Kinder alle schon mit zwei loswerden wollen.
    Ich lebe wohl echt in einer rosa Seifenblase :shock:
  • supisupi

    8,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Dann lebe ich auch in dieser Seifenblase, Nuka!
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    -privatposting-
    das der osten besser in der kinderbetreuung abschneidet liegt daran, dass alte DDR-infrastrukturen in diesem bereich einfach weiter existiert haben und das meine ich positiv. ich komme aus brandenburg und bin auch in der DDR geboren. dort gehörte eine gute und umfassende betreuung der kinder einfach dazu. es gab bildungspläne, die erzierherinnen hatte klare aufgaben in der erziehung und bildung (und nicht nur der "betreuung") und es war nichts verwerfliches daran, sein kind bereits mit einem jahr in die krippe zu geben. beruf und familie waren somit gut vereinbar. das schätze ich persönlich heute ebenfalls noch, auch wenn ich meien tochter erst im zweiten lebensjahr in der krippe betreuen lassen werde. ich glaube, da existiert zwischen ost und west einfach immer noch ein gesellschaftlicher unterschied, was die rolle der frau und auch das denken in diesem bereich betrifft. heute beginnt man sich auf viele dinge in der frühkindlichen bildung wiederzubesinnen bzw. sie neu zu entdecken, die es in der DDR bereits schon einmal gab und dort zum alltag gehörten. ich habe mit vielen langjährig erfahrenen erzieherinnen in den letzten jahren zusammengearbeitet, die kopfschüttelnd die entwicklungen in den 90ziger jahren miterlebt haben und jetzt sagen, das hatten wir schonmal alles.
    in der region, in der ich lebe, ist die arbeitslosigkeit übrigens bei 11% und damit nicht so hoch wie in anderen regionen ostdeutschlands, die z.T. bei >20% liegen. abgesehen davon hat(te) man nur enen anspruch auf einen kitaplatz, wenn man arbeitet ;-).
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich wollte auch keineswegs irgendein Urteil darüber Fällen, ob es nun gut ist, früh wieder arbeiten zu gehen oder nicht. Die Diskussion gehört hier meiner Meinung nach nicht her, und, sorry Nuka, ich finde, Du gehst da echt ein bisschen weit mit Deiner Ausdrucksweise. Das finde ich fast beleidigend.
    Ich wollte eigentlich auch nur sagen, dass viele Punkte bei dieser Bewertung einfach eine Frage der Perspektive sind. Als ich gesehen habe, dass der Osten in der Bewertung so weit oben liegt, war mein erster Gedanke: Auf in den Osten! Aber wenn man dann bedenkt, dass eben in vielen Regionen die Arbeitslosigkeit bei rund 20% liegt, hat das doch nichts mehr mit Lebensqualität zu tun. Es sei denn, man wertet das, wie hier jemand schon scherzhaft anmerkte, als positiv, weil die Eltern so viel Zeit für ihre Kinder haben. Das ist doch dann irgendwie grotesk. Hat irgendjemand den teilweise starken Rechtsradikalismus bedacht?
    Es geht mir jetzt echt nicht darum, verschiedene Regionen gegeneinander auszuspielen und die Regionen, die positiv bewertet wurden, schlecht zu machen. Aber die Bewertung scheint mir arg einseitig zu sein.
  • NukaNuka

    2,340

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Julla schrieb:
    sorry Nuka, ich finde, Du gehst da echt ein bisschen weit mit Deiner Ausdrucksweise. Das finde ich fast beleidigend.
    ? Hä? Was habe ich gesagt? Also was Dich so stört?
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ich habe Nukas Posting eher ironisch verstanden, also das mit dem Hinhocken und der Absatz dahinter. der nächste Absatz beginnt mit "Ne, mal im Ernst...". Somit habe ich das alles dazugerechnet.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    die ironische schreibweise als solche habe ich schon durchaus erkannt, fand aber trotzdem, dass die sichtweise hier etwas unausgewogen war und wollte daher auch mal etwas aus meiner sicht schreiben.
    Bei Betreuungsquoten der unter 3 Jährigen von 50 Prozent denke ich nur "Oh Gott, wie schrecklich! Die armen Knder brauchen doch ihre Mama". Scheinbar bin ich in dem Punkt noch auf dem Denken meiner Elterngeneration. Mutter bleibt die ersten drei Jahre zu Hause, bis das Kind in den Kindergarten kommt und geht dann erstmal halbtags arbeiten. Ich bin voll schockiert, daß die Mütter in meiner Umgebung ihre Kinder alle schon mit zwei loswerden wollen
    jeder von uns muss den für sich richtigen weg finden und gehen, der sowohl für das kind als auch die mutter vertretbar ist. ich habe es nie anders kennengelernt, dass kinder zeitig in die krippe gehen. daher ist es für mich auch "normal" und nicht verurteilungswürdig. so wie du es überwiegend kennengelernt hast, dass kinder 3 jahre zu hause sind, ist das für dich die normalität. beide wege haben vorteile, aber auch nachteile für mutter und kind, die im einzelfall differenziert gegeneinander abgewogen werden müssen.
    dass frauen- und familienbild in der ehemaligen DDR ist ein anderes gewesen als das in der ehemaligen BRD. das soll nicht wertend klingen und ich möchte damit auch niemanden angreifen, aber es gab nunmal unterschiede, die heute auch noch spürbar sind. nun aber genug, denn wir sind off topic ;-).
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich fand das "loswerden wollen" beleidigend. Als würden Mütter, die gerne arbeiten wollen, ihre Kinder nur als lästiges Anhängsel ansehen, das man irgendwo abstellen muss.
    Aber wie gesagt - war hier ja eigentlich gar nicht Thema.
  • HjördisHjördis

    2,857

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Anscheindn finden es manche Leute hier schlimm, dass es Dinge gibt, die im Osten besser sind als im Westen...Schade - nach 17 Jahren Wiedervereinigung; Scheint aber tief verwurzelt zu sein, diese Sichtweise!


    Ich finde auch, dass es Dinge im Osten gibt, die dort besser laufen als im Westen. Bei uns aufm Land gabs z.B. auch Sportvereine oder Musikschulen. Bloß mussten die Kinder dort nicht von der Schule aus hinlaufen oder hinkutschiert werden, sondern die Musikschule schickte einen Lehrer zur Schule selber hin. Der Trainer für Fußball kam zum Schulsportplatz usw usf. Und auch im Osten gibts ein Vereinsleben! Krippenplätze gibts und da ja nur Städte miteinander verglichen wurden, ist die Infrastruktur in etwa gleich. Die Lebenshaltungskosten sind im Osten geringer - was auch schin mehrfach durch Studien belegt wurde... In meinen Augen ein Beleg für die Richtigkeit dieses Familienatlasses.
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Eigentlich hatte ich extra betont, dass es mir darum nicht geht :sad:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @anke:
    nein, ich denke eher nicht, dass es hier um so eine ost-west-diskussion geht - zumindest hoffe ich es ;-).


    das thema "betreuungssituation" ist doch auch eins, was immer wieder durch die medien geht und die politik es sich zum ziel gesetzt hat, daran etwas zu ändern, weil das angebot von eltern bundesweit ;-) als unzufriedenstellend beurteilt wird. daher ist es doch auch mal schön, dass es gebiete gibt, in denen es eine gute versorgung gibt. wenn ich da an freundinnen denke, die in HH oder M leben und mir von ihren schwierigkeiten berichten, ihre kinder unterzubringen, bin ich froh, dass ich ohne eine ewige warteliste, anmeldung am besten schon vor der zeugung ;-) oder ähnlichen problemen, einen platz für meine tochter bekommen kann.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Nuka bezieht sich aber doch auf die Frauen in ihrer eigenen Umgebung, die "ihre Kinder alle schon mit zwei loswerden wollen", das hat doch gar nix mit dem Osten zu tun. Meiner Meinung nach hat sie gar keine Ost-West-Diskussion angezettelt.
  • NukaNuka

    2,340

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das "loswerden" kann man vielleicht in den falschen Hals kriegen.
    So war das aber nicht gemeint.
    Wobei die Frauen, welche ich meine, ihre Kinder nicht in den KiGa o.ä. geben, weil sie arbeiten. Sondern eher wegen einen zweiten Kindes. Aber ist ja auch egal.

    Ich habe nie gesagt, daß das "westliche System" besser ist.
    Mir ist das "östliche" nur sehr befremdlich.
    ICh bin nun mal in einer bestimmten Art und Wese aufgewachsen und auch erzogen. Ich habe darüber nachgedacht, meine Mutter hat mir das wohl ziemlich eingetrichtert.
    Das Kind einer Bekannten ging schon mit einem Jahr in einen KiHort oder sowas. Ich war im GS-Alter und meine Mutter hat das sehr abwertend beurteilt. So nach dem Motto, die schiebt ihr Kind ab. Wahrscheinlich ist mir eine solche Praxis deshalb so unangenehm.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    [/quote]ICh bin nun mal in einer bestimmten Art und Wese aufgewachsen und auch erzogen.[/quote]

    genauso wie ich ;-). klar ist man immer erstmal zurückhaltend bei dingen, die man nicht aus eigener erfahrung kennt und das was man selbst gelebt hat, prägt einen ja auch in weiten teilen. ein kind in eine betreuung zu geben, hat für mich persönlich aber nichts mit abschieben zu tun. und das sage ich nicht nur, damit ich ein gutes gewissen haben kann ;-).
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Könnt Ihr bitte etwas näher beim Thema bleiben? Wohnqualität ist ja nicht nuuuur von der Kinderbetreuung abhängig.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also
    Wohnqualität zu vergleichen finde auch schwierig.

    Im Ruhrpott gibt es nun mal sehr viel Industrie, Karlsruhe liegt in der Reinebene und damit drückt hier das schwüle Wetter und der Smok nur so rein...für meinen Astmatiker hier eigentlich nicht das richtige.
    Andereseits keine 10 Km weiter ist man im Kraichgau und am Fuße des Schwarzwalds..einer Gegend in der andere Urlaub machen...
    Dann gibt es ja noch "perösnliche2 Präferenzen.

    Die eine Familie liebt Wanderungen und Ausflüge in die Natur die anderen gehen lieber in der Großstadt auf Entdeckungstour.
    So ist Wohnqualität finde ich doch etwas sehr individuelles.
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja eben, wir lieben es z.B., auf irgendwelchen (übrigens ja renaturierten) Industrieanlagen herumzustromern. Da gibt es sooo viel zu entdecken!
    Und dann Freizeitangebot: Was genau zählen die? Gehts nur um das investierte Geld? Werden Hallenbäder und Spielplätze gezählt? Museen?
    Und dann das alte Problem im Ruhrgebiet: Es werden einzelne Städte gezählt. Habt Ihr Euch mal diese Karten angesehen? Nordfriesland wird als eine Region gerechnet, das Ruhrgebiet ist in viele kleine Gebiete zergliedert. Dabei erreiche ich, wenn ich im Ruhrgebiet eine halbe Stunde mit dem Auto fahre, sicher viel mehr Freizeitangebote als in Nordfriesland. Ist mir doch egal, ob der Westfalenpark in Dortmund oder in Bochum liegt...
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @anja:
    ich war vor 3 jahren mal in karlsruhe (leider nur für 2 tage) und fand es dort sehr schön :grin:. ich habe zwar nur die innenstadt und das schloß gesehen, aber das hat gereicht, um noch einmal irgendwann zurückzukommen ;-).

    ich denke auch, dass wohn- und lebensqualität sich sehr subjektiv definiert, da jeder andere vorstellungen und ansprüche hat. potsdam hat durch die nähe zu berlin den vorzug, natur, kultur und großstadtfeeling recht gut miteinander vereinen zu können. die mieten sind hier leider schon teuerer als in berlin :roll:. man bekommt eine ca. 100qm-wohnung durchschnittlich nicht unter 700,-€ kalt. in bestimmten stadtteilen geht es erst bei 900-1000,-€ los.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Jawoll Julla, so sehe ich das auch. Außerdem gibt es wirklich reichlich Naherholungsgebiete. Ich habe zuletzt am Niederrhein gewohnt, und war dort nicht besonders zufrieden.
    Warum nicht, kann ich aber gar nicht so genau definieren.
  • NukaNuka

    2,340

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Es gibt im Ruhrgebiet durchaus die Bestrebungen, überregional zu agieren. Stichwort Metropolregion Rhein -Ruhr.

    Aber wenn ich mich darüber auslasse wird es zu OffTopic.

    Will damit sagen, daß es gerade bei uns in der Gegend schwer ist, die Städte wirklich einzeln zu betrachten. Man weiß ja kaum wo die Stadt aufhört und die nächste anfängt.
    Trotzalledem mag es ja sein, daß es hier in Punkto Freizeit, Kinder etc. nicht so dicht gestreut ist. (Habe z.B. immer noch keine Stilgruppe gefunden )
    Hauptsache ist doch, man fühlt sich wohl.
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich stelle das auch bei den Uni-Rankings immer wieder fest. Die Bibliotheken an den Ruhrgebiets-Unis scheiden immer total schlecht ab. Aber es ist doch so: Ich fahre 30 Minuten zur Uni Bochum, 30 Minuten zur Uni Essen, 30 Minuten zur Uni Dortmund. Da stehen mir 3 Uni-Bibliotheken zur Verfügung, die sich prima ergänzen und es damit sicher mit jeder Bibliothek, die viel besser abgeschnitten hat, aufnehmen können. Wär doch auch Schwachsinn, wenn alle diese Bibliotheken die gleiche Ausstattung hätten.
    Hat jetzt nichts mit Familie zu tun, ist aber sicher übertragbar. Meine Eltern wohnen in der Nähe des Wendlands (das zumindest in vielen Teilgebieten auch sehr gut abgeschnitten hat). Die fahren eine Stunde zum nächsten Zoo. Die Zoos, die ich hier innerhalb einer Stunde erreiche, kenne ich gar nicht alle :roll: 5 fallen mir ein, die ich innerhalb einer halben Stunde erreiche.

    Wie gesagt, es geht mir nicht darum, das Ruhrgebiet zur Traumregion für Familien emporzuheben. Ich komme ja eigentlich auch gar nicht aus dem Ruhrgebiet und bin da also auch noch einigermaßen neutral ;-) Aber ich glaube schon, dass ihm da ganz schön Unrecht getan wird. Wenn ich mir jedenfalls Ruhrgebietsführer für Kinder anschaue, fallen mir fast die Augen aus dem Kopf bei dem Angebot ;-)

    Ein klares Minus muss ich zumindest Bochum für die Wohnsituation geben. Ich vermute aber, dass es sich aufgrund seiner Geschichte auf das gesamte Ruhrgebiet übertragen lässt. Es gibt fast keine 4-ZImmer-Wohnungen. Und die braucht man als Familie ja in der Regel schon. In dem Punkt sind wir im Moment echt frustriert und manchmal denke ich deswegen schon, dass wir wohl von hier wegziehen müssen, wenn wir nicht auch mit 3 Kindern noch in einer 68qm-Wohnung wohnen wollen. Es gibt schon ein paar Wohnungen, die sind dann aber meistens richtiger Luxus oder auch bei einfacher Ausstattung gleich viel teurer. Dann also eher für wohlhabende kinderlose Ehepaare gedacht. Das Wohnangebot für Familien ist wirklich schwach.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ist es denn woanders leichter mit 4 Zimmern etwas zu finden?
  • NukaNuka

    2,340

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich stimme Dir da in allem völlig zu Julla.
    Als ich in Bo studiert habe , habe ich mir die Bücher trotzdem immer in Wuppertal ausgeliehen. Ich weiß, daß viele das so gemacht haben, auch mit Essen oder Dortmund. Die Bibliotheken sind ja auch untereinander vernetzt. Ich kann mich in Bo an den Rechner setzen und schauen, ob Buch xy in Essen da ist.
    Nur trotz alledem streite ich nicht ab, daß andere Unis besser ausgestattet sein mögen.

    Naja, jede Statistik hat seine Sonnen und Schattenseiten.
    Wuppertal hat anscheinend ein mageres Kinder - und Jugendangebot, dafür aber mit die niedrigste Kriminalitätsrate in NRW. Also kann man seine Kinder doch prima auf der Straße spielen lassen. *nur die guten Seiten seh* Ebenso in Essen, da passieren die wenigsten Verkehrsunfälle.

    Man muss nur suchen um was Gutes zu finden. ;-)
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Marlies: Keine Ahnung. Bochum ist die erste Stadt, in der ich mit Familie lebe ;-) Kann ja vielleicht jemand was zu sagen.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo

    Schön ist es hier auf jeden Fall..und ich will auch nicht mehr weg ( höchstens noch 150 km weiter südlich Richtung Freiburg der Heimat meiner Kindheit).

    4 Zimmerwohnung ist hier je nach Gegend auch teuer. In der Innenstadt natürlich teurer als auf dem Land. Wir würden ja gerne ein Stück weiter raus ziehen aber müssen warscheinlich warten bis Felix aus dem KIGA kommt .
    KIGA habe wir hier denk ich recht viele (für meinen allerdings "nur" 2 aber ich beklag micht nicht).
    Park, Zoo, Freizeitpark, Museen, Natur.alles vorhanden...mehr brauch ich nicht.

    Und was nutzen mir die Zahlen über Beschäftigungsmöglichkeiten. Wenn ich in einem Gebiet mit hoher Aebeitslosigkeit einen Job habe geht es mir besser als jemanden der in einem Ort mit hoher Beschäftigungszahl arbeitslos sind.
Hey! Melde dich an oder registriere dich, um mitzureden.

Social Media & Apps