bzw. was vermißt ihr nun am Meisten?
Bei vielen wissen wir ja das der Schlafmangel die meisten Probleme bereitet. Bei uns waren es eher die Abende zu zweit, die uns fehlten. Erst seitdem Torben keinen Mittagschlaf mehr macht und abends spätestens um 7 Uhr im Bett ist, haben wir mal wieder Zeit für uns (wenn die Großen dann nicht mit ihren Problemen und Wünschen kommen. Und natürlich hat sich unser Freizeitverhalten auch geändert. Früher waren wir sehr oft abends unterwegs. Theater, Cabarett und so weiter mit anschließenden Essengehen und ausschlafen am nächsten Tag. Nun führen unsere Wege eher ins Schwimmbad, auf den Spielplatz oder in den Zoo. Wie ist es bei Euch?
Kommentare
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Das ist vielleicht noch so ein Nachteil- dass man manches nicht mehr zusammen machen kann, weil einer aufs Kind schauen muß, und man sich dann eben abwechselt.
Aber ganz egal, was sich auch immer geändert hat und was man vielleicht vermisst- für mich gilt immer: wir haben uns die Kinder soo gewünscht, dann wird auch nicht dem alten Leben hinterhergejammert. Es hat ja auch so viele schöne Seiten!
Grüßle
Entchen
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Wie gesagt, auch wenn ich einen Frühaufsteher habe, leide ich schon länger nicht mehr am Schlafmangel, seid einigen Wochen haben wir auch wieder ruhige Abende. Und wenn die Kinder älter werden verschieben sich auch die gemeinsamen Unternehmungen wieder. Und vieles davon würde ich ohne Kleinkind nicht mehr machen und das wäre auch wieder schade.
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Ja, das sage ich mir auch immer. Ich denke manchmal, dass es mir nicht so viel ausmacht, weil ich halt schon älter bin. Ich hatte ja die Zeiten schon, in denen ich machen konnte, was ich wollte, ich hab also nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasse. Na ja, ich zehre also von meinen Erinnerungen... *lach*
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Ich habe heute gaaaaanz andere Prioritäten, als früher!
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also mir geht es da wie schnueppelhueppel es hat sich viel verändert aber vermissen tue ich nix, auch wir waren nie so die Partygänger, wir genießen die Abende gemeinsam zu Hause.
Es ist irgendwie viel geregelter und geordneter bei uns jetzt, früher haben wir gegessen wann Zeit und Lust war und wenn es erst abends um 10 war, heute koche ich gerne (das Augenmerk liegt auf gerne) abends für uns, wir versuchen mindenst einmal am Tag zusammen zu essen.
Und das was Marlies sagt stimmt auch ich nehme die Umwelt jetzt ganz anders wahr als vor Lukas, ich sehe die verschiedenen Farben der Blätter, zig verschiedene Krabbeltiere die man ne halbe Std. begutachten kann und worüber unsere Nachbarn immer lachen ist, wenn es mein Gesundheitszustand zu läßt, und es regent dann ziehen Lukas und ich uns wasserfest an und springen in die Pfützen das es bis zu den Ohren spritzt denn wozu sind Pfützen sonst da :biggrin:
Ich gehe gern mit ihm nach daraußen und untersuche jeden Stein oder sammle Stöcker oder oder oder, vor ein paar Jahren hätte ich es vielleicht noch als albern empfunden aber heute ist das völlig normal.
Und mein größtes und einziges Hobby kann ich trotzdem weiter genießen und das ist lesen, zwar etwas eingschränkt aber es geht trotzdem noch.
Ich kann für mich sagen das sich mein Leben zum positiven verändert hat.
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Wobei mir es damit überhaupt nicht schlecht geht, das Leben ist halt andern, manchmal besser, manchmal schlechter, meistens aber halt anders. Die Kinder sind dabei und so ändern sich dann halt die Zeiten.
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Ich mag es auch, Sonntag abends den Tatort zu gucken, das ist schon ein Highlight, denn das mit dem Schlafen war lange ein Problem bei uns. Da haben wir höchstens mal den Spätfilm anfangen können und sind dann vor Erschöpfung eingeschlafen.
Aber wie Ihr schon sagt; alles ist ja eine Phase. Steckt man in der Phase, dann denkt man:"Oh Gott, das wird immer so bleiben, Hilfe." Aber jede Phase geht vorüber und wie sagt mein Mann immer so schön (der ist in vielen Dingen wesentlich ruhiger, darum beneide ich ihn): Mit 16 macht sie das nicht mehr!
Wir treffen uns auch seltener mit Freunden. Die haben auch Kinder und der Babysitter muß dann erstmal von beiden Seiten organisiert werden.
Aber wir erzählen dann viel intensiver, wenn wir uns sehen. Früher haben wir uns halt jedes Wochenende getroffen und manchmal wußte man schon gar nicht mehr, was man noch erzählen soll. Alle Themen waren schon durch.
Egal, was sich verändert hat: Es ist gut so und man hat ja auch immer ein wenig Einfluß darauf, wieviel oder in welchem Maß sich was ändert.
Ich möchte mein "altes Leben" ohne Kind nicht zurückhaben bzw. ich trauere dieser Zeit nicht nach. Es war schön, aber jetzt ist auch schön.
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Dann natürlich die "fehlende" und die "dazugewonnene" Freizeit. Fehlen tut mir schon etwas die Zweisamkeit mit meinem Mann, natürlich auch bedingt dadurch, dass ich hier nicht wirklich Leute habe, die mal abends auf Mika aufpassen, so dass wir etwas unternehmen. Aber WENN wir etwas unternehmen, dann ist es jetzt immer etwas ganz Besonderes und wir zehren immer lang davon.
dann habe ich eine neue Freizeit dazugewonnen, die mich manchmal immer noch überfordert. Ich möchte meinem Kind natürlich Abwechslung bieten und so habe ich auch in diesem Bereich viel neues gelernt, erlebt, neue Leute und Möglichkeiten kennengelernt.
Meine Sichtweise in vielen Dingen hat sich erweitert und verändert, ich selbst bin ruhiger und geduldiger geworden, nicht nur mit mika, mit allem, auch mit mir selbst.
Früher habe ich hohe Schuhe getragen, heute müssen sie bequem und schmutzverträglich sein, früher hab ich mich morgens ne Stunde geschminkt, heute bin ich froh, wenn ich meine Zähne in Ruhe putzen kann :biggrin:
Also ich würde sagen, dass sich mein ganzes Leben verändert hat. Ich dachte, als ich arbeiten ging, ich hätte schon viel gesehen, erlebt, wäre schon supererwachsen und jetzt merke ich erst wieder, wie viel Neues das Leben noch zu bieten hat und dass ich mich selbst noch in einem (ständigen?) Lernprozess befinde. Ich lerne viel durch und von Mika. Ich kann mich wieder an Kleinigkeiten erfreuen und habe das Gefühl, dass ich jetzt lebe - davor ... davor keine Ahnung, da hat was gefehlt in meinem Leben. Jetzt ist es vollständig
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Dann gibt es da aber immer wieder diesen tollen Momente, wenn die Kleine beim Abholen Freudestrahlend auf mich zugerannt kommt, mich morgens am Wickeltisch umarmt, mich abends beim Einschlafkuscheln auch mal "eia, eia" streichelt usw. Das möchte ich um keinen Preis der Welt missen und ich hoffe, dass ich mich noch lange an diese schönen und auch viele lustige Momente erinnere und mich auch lange wieder an den kleinen Dingen des Lebens wie das Glitzern der Sonnenstrahlen im Schnee, das tolle Bild eines Weihnachtsbaums, die vielen erstaunlichen Farben und Formen der Natur oder auch das erste Lächeln, das erste selbstgemalte Bild unserer Tochter usw. erfreuen kann.
Unser Kind nimmt viel unserer ehemals "freien" Zeit ein, aber sie gibt uns dafür soviel wunderschöne Erlebnisse, Liebe und Vertrauen zurück, dass ich mir wirklich oft die Frage stelle, warum es vorher wohl so wichtig war, dieses oder jenes zu erleben.
LG!
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Am WE oder abends wegzugehen vermisse ich nicht, selbst wenn jemand sagen würde, er passt auf Melina auf und ich kann gehen, könnt ich´s nicht weil ich viel zu müde wäre ;-) Von daher ziehe ich eh immer mein Bett vor.
Außerdem konnte ich mich ja früher genug austoben, von daher...
Mein Freund vermisst es, in den Urlaub zu fahren. Ich nicht, hab eh immer Heimweh.
Ansonsten hat sich der Rest nur zum Positiven verändert ;-) Natürlich auch wie zuvor schon erwähnt wurde, dass man viele Dinge die man sonst nicht oder wenig wahrgenommen hat, wieder mit ganz anderen Augen sieht. auch Weihnachten ist viel schöner geworden, und das schnenken - nicht das Geschenke bekommen ;-)
Die Anzahl der Fotos und Alben die man so im Schrank hat, die gemalten Bilder der Kinder... ALLES EINFACH NUR TOLL !!!