Wie haben Kinder euer Leben verändert....

Caro2310Caro2310

20,547

bearbeitet 16. 01. 2008, 18:15 in Plauderecke
bzw. was vermißt ihr nun am Meisten?
Bei vielen wissen wir ja das der Schlafmangel die meisten Probleme bereitet. Bei uns waren es eher die Abende zu zweit, die uns fehlten. Erst seitdem Torben keinen Mittagschlaf mehr macht und abends spätestens um 7 Uhr im Bett ist, haben wir mal wieder Zeit für uns (wenn die Großen dann nicht mit ihren Problemen und Wünschen kommen. Und natürlich hat sich unser Freizeitverhalten auch geändert. Früher waren wir sehr oft abends unterwegs. Theater, Cabarett und so weiter mit anschließenden Essengehen und ausschlafen am nächsten Tag. Nun führen unsere Wege eher ins Schwimmbad, auf den Spielplatz oder in den Zoo. Wie ist es bei Euch?

Kommentare

  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Interessante Frage. Ich sehe da eigentlich keine einschneidenden Veränderungen. Natürlich, wir waren früher am Wochenende oft im Kino, das geht nun nicht mehr. Allerdings denken wir auch langfristig - irgendwann werden wir uns mal nach Fremdbetreuung umsehen, und dann gehen wir auch mal wieder zu zweit essen oder ins Kino etc., vielleicht nicht gerade spät abends, aber eben allein. Ja, manchmal fehlt uns auch Schlaf. Aber das ist keine Veränderung, die uns irgendwie sehr stört. Schlaf lässt sich nachholen. Mein Körper hat sich an diese ständigen 2-Stunden-Schläfchen mit kurzer Unterbrechung sehr gut gewöhnt. Ich weiß auch nicht, aber wir haben unser Kind in unser Leben integriert, genauso, wie wir uns eben Familie vorstellen. Wir passen uns ihr an, aber sie sich eben auch ein Stück weit uns. Von daher sind Veränderungen marginal. Ich muss wirklich nachdenken, aber ich kann nicht sagen: Früher haben wir mehr... gemacht. Vielleicht haben wir das, aber das gleichen wir eben nun anders aus. Beispielsweise sind wir früher nie so oft spazierengegangen wie heute. Ich finde das ist eine gute Veränderung. Wir haben auch viel mehr Leute in den Geschäften kennengelernt, die wir regelmässig besuchen. Und wir sehen einige Dinge anders. Gelassener, vielleicht. Ich glaube, wir versuchen einfach immer die Veränderungen positiv zu sehen. Es ist vielleicht auch einfacher, weil wir nicht solche Partygänger oder so sind, die jetzt dem Freitagabend nachweinen müssten. Wir müssen auch keine Hobbys einschränken, weil wir keine aufwendigen Hobbys haben, die man nicht auch immer noch bzw. mit Kind machen könnte...
  • EntchenEntchen

    763

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Die Abende gehen bei uns sogar, zumindest jetzt, wo Nr.2 noch nicht da ist... und mit den Nächten haben wir uns auch soweit arrangiert. Auch zumindest im Moment, ohne Baby. Aber was mir manchmal echt fehlt, sind die ganzen Ausflüge und Unternehmungen, die wir früher immer gemacht haben. Ich freue mich schon, wenn die Kinder soweit sind, dass die mit können, aber das wird noch dauern. Wir waren oft wandern, eben auch mit sportlichem Tempo, wir haben uns Ruinen und Burgen angeschaut und sowas eben. Wochenendprogramm. Im Moment sind das eher die Indoorspielplätze, der Tierpark oder eben mal eine Runde im Wald... Ansonsten hab ich aber schon den Eindruck, dass vieles auch mit kleinen Kindern ganz gut geht. Eben eine Frage der Organisation oder auch des Anspruchs. Lagerfeuer z.B. haben wir geliiiiiiiiebt und früher mehrmals die Woche im Sommer gemacht. Mit Mia ging das aber auch ganz gut. Wir haben eine Krabbeldecke und Isomatte mitgenommen, und eben geschaut, dass der Qualm nicht in Ihre Richtung zieht. Einer durfte dann Frisbee spielen oder was auch immer, und der andere hatte in der Zeit den "Babydienst".
    Das ist vielleicht noch so ein Nachteil- dass man manches nicht mehr zusammen machen kann, weil einer aufs Kind schauen muß, und man sich dann eben abwechselt.
    Aber ganz egal, was sich auch immer geändert hat und was man vielleicht vermisst- für mich gilt immer: wir haben uns die Kinder soo gewünscht, dann wird auch nicht dem alten Leben hinterhergejammert. Es hat ja auch so viele schöne Seiten!
    Grüßle
    Entchen
  • Caro2310Caro2310

    20,547

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Und die meisten Sachen sind ja auch nur vorübergehend bzw vorübergehend nicht möglich. :grin:
    Wie gesagt, auch wenn ich einen Frühaufsteher habe, leide ich schon länger nicht mehr am Schlafmangel, seid einigen Wochen haben wir auch wieder ruhige Abende. Und wenn die Kinder älter werden verschieben sich auch die gemeinsamen Unternehmungen wieder. Und vieles davon würde ich ohne Kleinkind nicht mehr machen und das wäre auch wieder schade.
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Caro2310 schrieb:
    Und die meisten Sachen sind ja auch nur vorübergehend bzw vorübergehend nicht möglich. :

    Ja, das sage ich mir auch immer. Ich denke manchmal, dass es mir nicht so viel ausmacht, weil ich halt schon älter bin. Ich hatte ja die Zeiten schon, in denen ich machen konnte, was ich wollte, ich hab also nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasse. Na ja, ich zehre also von meinen Erinnerungen... *lach*
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ich habe heute dne ganzen tag über dieses posting nachdenken müssen und habe festgestellt, dass sich viele dinge verändert haben, ich aber nichts wirklich vermisse, was ich vorher tun konnte. wir waren auch nie so die partygänger, sicher sind wir ab und zu auch mal in`s kino oder was essen gegangen, aber das war niemals an jedem WE. jetzt ist die zeit kostbarer, sie wird intensiver und effizienter genutzt. vieles wird besser und straffer organisiert. unsere abende und nächte sind weitesgehend ruhig. da sind wir etwas verwöhnt ;-). ich geniesse es, wenn wir abends nochmal in ruhe gemeinsam essen und dabei den tag auswerten bzw. anstehende dinge besprechen können. das ist die einzige zeit, die mein mann und ich zusammen haben. persönlich gesehen achte ich mehr auf ernährung, kaufe vielmehr bio als früher, informiere mich sehr umfassend über dinge, die lilly betreffen und hinterfrage dadurch mehr. vorher habe ich vieles eher hingenommen, wenn jemand anderes etwas für gut befunden hat oder gesagt hat "mach das soundso". unser alltag als familie ist insgesamt auch geregelter geworden. wir bemühen uns, am WE die mahlzeiten zusammen mit lilly einzunehmen, damit rituale geschaffen werden. das ist für uns nicht ganz einfach, da wir sonst eher unregelmäßige esser waren. tja, das war`s was mir so auf die schnelle eingefallen ist.
  • tesorotesoro

    4,431

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    An meinem Leben hat sich durch das Kind einfach ALLES verändert! Aber einfach, weil ICH mich so sehr verändert habe. Ich bin in eine neue Rolle und eine neue Verantwortung hineingeworfen worden und habe dadurch eine enorme Entwicklung durchgemacht.
    Ich habe heute gaaaaanz andere Prioritäten, als früher!
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Selbst wenn man eine Kind hat, das nicht "anstrengend" ist, verändert sich nicht der eigene Blick auf die Welt? Ich meine nicht einmal unbedingt die Lebensbedingungen, sondern eher die eigene Wahrnehmung. Wenn man mit Kindern unterwegs ist, und es mal nicht eilig hat zum Beispiel. Guckt Ihr nicht irgendwelche Blätter und Krabbeltiere an, die Ihr schon seit Jahren nicht beachtet habt? Oder entdeckt Ihr neu wie toll Pfützen und Regentropfen sein können? Wenn Euer Kind sich über einfache Plastikdosen mit Geräuschen kaputtlacht oder oder mit staunenden Augen die Lampe betrachtet, fällt Euch dann nicht auch auf, dass es etwas zum Staunen oder Lachen ist?
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Doch, auf jeden Fall. Ich habe mal das Kind eines Bekannten beobachtet, als es 1,5 Jahre alt war und wir mit ihm im Schnee spazieren waren. Für den war einfach alles neu! Das war so toll anzusehen...
  • Caro2310Caro2310

    20,547

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja Marlies, da hast du recht. Und bei jedem Kind wieder von Neuem, weil die Kinder dir alle die unterschiedlichsten Sachen zeigen und beibringen. Jedes auf seine Art.
  • MoritzMoritz

    1,882

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo
    also mir geht es da wie schnueppelhueppel es hat sich viel verändert aber vermissen tue ich nix, auch wir waren nie so die Partygänger, wir genießen die Abende gemeinsam zu Hause.
    Es ist irgendwie viel geregelter und geordneter bei uns jetzt, früher haben wir gegessen wann Zeit und Lust war und wenn es erst abends um 10 war, heute koche ich gerne (das Augenmerk liegt auf gerne) abends für uns, wir versuchen mindenst einmal am Tag zusammen zu essen.
    Und das was Marlies sagt stimmt auch ich nehme die Umwelt jetzt ganz anders wahr als vor Lukas, ich sehe die verschiedenen Farben der Blätter, zig verschiedene Krabbeltiere die man ne halbe Std. begutachten kann und worüber unsere Nachbarn immer lachen ist, wenn es mein Gesundheitszustand zu läßt, und es regent dann ziehen Lukas und ich uns wasserfest an und springen in die Pfützen das es bis zu den Ohren spritzt denn wozu sind Pfützen sonst da :biggrin:
    Ich gehe gern mit ihm nach daraußen und untersuche jeden Stein oder sammle Stöcker oder oder oder, vor ein paar Jahren hätte ich es vielleicht noch als albern empfunden aber heute ist das völlig normal.
    Und mein größtes und einziges Hobby kann ich trotzdem weiter genießen und das ist lesen, zwar etwas eingschränkt aber es geht trotzdem noch.
    Ich kann für mich sagen das sich mein Leben zum positiven verändert hat.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich finde, die Kinder haben einmal quer durchs Leben eigentlich alles verändert. Mal abgesehen von so Gewohnheiten wie morgens ausschlafen, oder wie man ohne Kinder seinen Tag gestaltet, haben sie meine Grenzen und meine Wahrnehmung erweitert. Körperlich erlebt man ja schon die SS und Geburt als ziemlich einschneidendes Erlebnis, dann dass so ein Knöpchen erstmal die familiäre Weltherrschaft an sich reißt und man sich den Bedürfnissen der Babies unterordnet. Aber auch wenn sie älter sind, ich komme an Grenzen, die ich ohne Kinder nicht erlebt hätte, Geduld wird gefordert, Einfühlungsvermögen, Konsequenz, und das auf eine Art, die im Job selten so gefordert ist. Es kann einen ja nix und niemand so auf die Palme bringen wie die eigenen Kindern. Aber diese tiefe Liebe wie man sie zu Kindern hat und der Stolz auf sie, so Gefühle hatte ich vorher eigentlich auch nicht. Dass sie mich oft so anrühren in ihrer Art. Hm, das sind so die Gefühlsaspekte. Aber auch Wohnsituation, finanzielle Situation, Freizeitgestaltung usw. - ist alles anders.

    Wobei mir es damit überhaupt nicht schlecht geht, das Leben ist halt andern, manchmal besser, manchmal schlechter, meistens aber halt anders. Die Kinder sind dabei und so ändern sich dann halt die Zeiten.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Es stimmt: Die Prioritäten haben sich verschoben. Heute ist es mir wichtig, die Mahlzeiten mit meiner Familie gemeinsam einzunehmen, denn Greta liebt es, sich an den Händen zu fassen und sich einen "Guten Appetit" zu wünschen. Bevor sie da war, haben wir halt einfach nur gegessen.
    Ich mag es auch, Sonntag abends den Tatort zu gucken, das ist schon ein Highlight, denn das mit dem Schlafen war lange ein Problem bei uns. Da haben wir höchstens mal den Spätfilm anfangen können und sind dann vor Erschöpfung eingeschlafen.
    Aber wie Ihr schon sagt; alles ist ja eine Phase. Steckt man in der Phase, dann denkt man:"Oh Gott, das wird immer so bleiben, Hilfe." Aber jede Phase geht vorüber und wie sagt mein Mann immer so schön (der ist in vielen Dingen wesentlich ruhiger, darum beneide ich ihn): Mit 16 macht sie das nicht mehr!
    Wir treffen uns auch seltener mit Freunden. Die haben auch Kinder und der Babysitter muß dann erstmal von beiden Seiten organisiert werden.
    Aber wir erzählen dann viel intensiver, wenn wir uns sehen. Früher haben wir uns halt jedes Wochenende getroffen und manchmal wußte man schon gar nicht mehr, was man noch erzählen soll. Alle Themen waren schon durch.
    Egal, was sich verändert hat: Es ist gut so und man hat ja auch immer ein wenig Einfluß darauf, wieviel oder in welchem Maß sich was ändert.
    Ich möchte mein "altes Leben" ohne Kind nicht zurückhaben bzw. ich trauere dieser Zeit nicht nach. Es war schön, aber jetzt ist auch schön.
  • BibileinBibilein

    4,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also, gut, ich bin ja jetzt Vollzeitmami und nicht mehr Vollzeitsklave für meinen Chef. Insofern hat sich mein Leben so schon radikal verändert. Nicht mehr jeden Tag essen gehen und vielleicht einmal die Woche selbst irgendwas kochen, sondern JEDEN Tag kochen um nur ein Beispiel zu nennen. Allein dadurch hat sich mein Horizont schon sehr erweitert, ich achte auf Dinge, die mir früher nicht wichtig waren (Gesundheit, Ernährung etc. etc.)
    Dann natürlich die "fehlende" und die "dazugewonnene" Freizeit. Fehlen tut mir schon etwas die Zweisamkeit mit meinem Mann, natürlich auch bedingt dadurch, dass ich hier nicht wirklich Leute habe, die mal abends auf Mika aufpassen, so dass wir etwas unternehmen. Aber WENN wir etwas unternehmen, dann ist es jetzt immer etwas ganz Besonderes und wir zehren immer lang davon.
    dann habe ich eine neue Freizeit dazugewonnen, die mich manchmal immer noch überfordert. Ich möchte meinem Kind natürlich Abwechslung bieten und so habe ich auch in diesem Bereich viel neues gelernt, erlebt, neue Leute und Möglichkeiten kennengelernt.

    Meine Sichtweise in vielen Dingen hat sich erweitert und verändert, ich selbst bin ruhiger und geduldiger geworden, nicht nur mit mika, mit allem, auch mit mir selbst.
    Früher habe ich hohe Schuhe getragen, heute müssen sie bequem und schmutzverträglich sein, früher hab ich mich morgens ne Stunde geschminkt, heute bin ich froh, wenn ich meine Zähne in Ruhe putzen kann :biggrin:

    Also ich würde sagen, dass sich mein ganzes Leben verändert hat. Ich dachte, als ich arbeiten ging, ich hätte schon viel gesehen, erlebt, wäre schon supererwachsen und jetzt merke ich erst wieder, wie viel Neues das Leben noch zu bieten hat und dass ich mich selbst noch in einem (ständigen?) Lernprozess befinde. Ich lerne viel durch und von Mika. Ich kann mich wieder an Kleinigkeiten erfreuen und habe das Gefühl, dass ich jetzt lebe - davor ... davor keine Ahnung, da hat was gefehlt in meinem Leben. Jetzt ist es vollständig
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hmm, ich stimme mal so in den allgemeinen Tenor ein ;-) , muss aber zugeben, dass ich zwischendurch schon mal vermisse, mich z.B. mal sonntags zwei Stunden mit einem Buch gemütlich auf die Couch zurückziehen zu können :oops: . Selbst wenn Natalie mal 2h schläft, habe ich da noch so Einiges zu erledigen, dass mich dann eh nicht unbeschwert einen Film, ein Buch usw. genießen ließe. Auch wenn mein Mann mit Natalie spielt, habe ich nur ein wenig Ruhe, wenn er es drüben in seinem Büro tut oder ich mich in Schlafzimmer zurückziehe.
    Dann gibt es da aber immer wieder diesen tollen Momente, wenn die Kleine beim Abholen Freudestrahlend auf mich zugerannt kommt, mich morgens am Wickeltisch umarmt, mich abends beim Einschlafkuscheln auch mal "eia, eia" streichelt usw. Das möchte ich um keinen Preis der Welt missen und ich hoffe, dass ich mich noch lange an diese schönen und auch viele lustige Momente erinnere und mich auch lange wieder an den kleinen Dingen des Lebens wie das Glitzern der Sonnenstrahlen im Schnee, das tolle Bild eines Weihnachtsbaums, die vielen erstaunlichen Farben und Formen der Natur oder auch das erste Lächeln, das erste selbstgemalte Bild unserer Tochter usw. erfreuen kann.
    Unser Kind nimmt viel unserer ehemals "freien" Zeit ein, aber sie gibt uns dafür soviel wunderschöne Erlebnisse, Liebe und Vertrauen zurück, dass ich mir wirklich oft die Frage stelle, warum es vorher wohl so wichtig war, dieses oder jenes zu erleben.

    LG!
  • July78July78

    1,031

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Verändert hat sich sehr viel, aber so richtig vermissen tue ich nichts außer mal Zeit für mich zu haben. Erst, nach Melinas Geburt, hab ich auch noch voll gearbeitet, aber da es mir dabei sehr schlecht ging arbeite ich seit Oktober nur noch Teilzeit, so dass ich 1,5 bis 2 Stunden Zeit für mich habe nach der Arbeit, bevor ich Melina abhole. Das ist schön. "Leider" wird sich das wieder ändern wenn das Baby da ist, aber andererseits hab ich die Zeit für mich damals, als ich noch zu Hause war, nicht vermisst. Man kann sich ja Zeit nehmen wenn das Baby schläft oder auch wenn´s wach ist, muss man sich ja nicht ununterbrochen mit ihm beschäftigen und spielen. Also denke ich, das wird schon gehen.

    Am WE oder abends wegzugehen vermisse ich nicht, selbst wenn jemand sagen würde, er passt auf Melina auf und ich kann gehen, könnt ich´s nicht weil ich viel zu müde wäre ;-) Von daher ziehe ich eh immer mein Bett vor.

    Außerdem konnte ich mich ja früher genug austoben, von daher...

    Mein Freund vermisst es, in den Urlaub zu fahren. Ich nicht, hab eh immer Heimweh.

    Ansonsten hat sich der Rest nur zum Positiven verändert ;-) Natürlich auch wie zuvor schon erwähnt wurde, dass man viele Dinge die man sonst nicht oder wenig wahrgenommen hat, wieder mit ganz anderen Augen sieht. auch Weihnachten ist viel schöner geworden, und das schnenken - nicht das Geschenke bekommen ;-)

    Die Anzahl der Fotos und Alben die man so im Schrank hat, die gemalten Bilder der Kinder... ALLES EINFACH NUR TOLL !!!
Hey! Melde dich an oder registriere dich, um mitzureden.

Social Media & Apps