was macht Ihr anders als Eure Eltern?

SagunaSaguna

1,742

bearbeitet 22. 03. 2008, 21:18 in Plauderecke
Hallo,
bestimmt hat jede von Euch auch Vorsätze vieles beim eigenen Kind anders zu machen als die eigenen Eltern damals bei Euch gemacht haben.

Was sind das denn so für Sachen, und was versprecht Ihr Euch davon?

***

Ich fange gleich mal an und nehme das Naheliegendste:

-Ich wollte keine Krankenhausentbindung, damit das Baby einen möglichst sanften Start hat und keinen medizinischen Routineeingriffen ausgesetzt wird. Daher war ich im Geburtshaus, ich dagegen bin im Krankenhaus geboren.

-Ich wurde 6 Wochen gestillt - wir stillen noch. :hmmmm: Das ist für mich natürlicher/normaler und entspricht den Bedürfnissen von Simon und mir.

-Ich wurde zum Schlafen schreiend ins Kinderbett im Kinderzimmer gelegt, Simon schläft bei mir/uns. Das ist für mich ebenfalls natürlicher/normaler und entspricht den Bedürfnissen von Simon und mir. ;-)

Kommentare

  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo
    Soviel mach ich gar nicht anders.

    Im KH habe ich genauso entbunden wie meine Mutter...und würde es immer so machen..aber das ist mein persönliches Sicherheitsbedfürfniss.


    gestillt wurde ich nicht ...aber nur deshalb weil die Nonnen im KH verhindert haben das ich stillen konnte. Felix habe ich wegen einer Kieferfehlstellung nicht stillen können.

    Aber er hat 6 Monate PRe bekommen wärend ich mit 8 Wochen Brei bekam..

    im eigenen Bett "durfte"/mußte ich auch schlafen..und nach ein paar Wochen hat man mich auch schreien lassen nachts..war aber damals so Ansichtssache...Felix hat bei uns im SChlafzimmer geschlafen und wurde mit 5 Monaten umquartiert weil dsa Gitterbettchen keinen Platz mehr hatte.

    ja also ich muß sagen meine Mama hat das schon ganz gut gemacht. meine 12 Jahre jüngere Schwester hat sie dann 9 Monate gestillt. Gemüsebrei wurde selbst gekocht und pürriert ect.....

    Also das ist schon stimmig bei uns

    Ach ja alleine einschlafen mußten weder wir noch muß es Felix. ;-)
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Schwer zu sagen. Ich füttere keine Wurscht :) Ich glaube, meine Eltern erinnern sich nicht an so vieles aus meiner Kindheit - ich meine, ich bin 36, die sind fast 70 und ich war das dritte Kind. Sicher haben sie sehr viel anders gemacht als ich heute. Das sagt meine Mutter auch manchmal, so nach dem Motto "das hatten wir damals nicht", womit sie aber meint, dass heute viele Dinge praktischer sind. Ich kann daher nicht so viele Vergleiche anstellen. Sicher stille ich wesentlich länger als meine Mutter es tat, aber was mir halt hauptsächlich auffällt ist die Ernährung. Meine Eltern essen total anders als mein Mann und ich, und unsere Tochter isst daher natürlich auch anders. Meine Eltern akzeptieren das aber auch. Ich lasse die Kleine auch fast alles probieren, aber es hat schon seine Grenzen. Sie durfte, als ihre Großeltern zu Besuch waren, auch mal ein Stückchen Hefekuchen probieren, aber ich habe deutlich gesagt, wenn Schluß war, und dann war's auch für meine Eltern okay. Meine Mutter ist da ohnehin so, dass sie das akzeptiert, mein Vater tut sich ein klein wenig schwerer, weil die Lebensart von meinem Mann und mir halt total anders ist (vegetarische Ernährung etc.). Er würde der Kleinen wohl schon gerne mal Schnitzel anbieten ;) Wir hatten keins, aber ich habe ihm erlaubt, ihr ein ganz kleines Stückchen Wurst zu geben, habe vorher gesagt, dass sie das wahrscheinlich nicht mag (ich hatte ja im Supermarkt schon mal was angeboten bekommen), sie hat's dann gegessen und dann war auch Ruhe. Also, lange Rede kurzer Sinn, was das Essen angeht, das machen wir schon sehr viel anders als meine Eltern. Ich hab als Kind Limo gekriegt und Stuten und ständig weiße Brötchen und so Kram.
  • SandwichSandwich

    1,061

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich glaube, ich komme ganz nah an die Erziehung meiner Eltern ran. Warum auch nicht ? Aus mir ist doch auch was geworden. :oops: Nein, im Ernst....ich durfte im FB schlafen, habe Fläschen bekommen, wenn ich Hunger hatte (und nicht - wie damals üblich - nach 4 Stunden), etc. Und auch heute hole ich mir durchaus den Rat meiner Mama.
  • maxi37maxi37

    5,192

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich wurde im Krankenhaus geboren und Tim habe ich auch dort entbunden.Ich hätte sonst viel zuviel Schiss gehabt, das was passiert. ich brauchte zur Sicherheit Ärzte um mich rum. Würde es auch immer wieder so machen.
    Als Baby schlief ich im Stubenwagen, dann Gitterbettchen und dann Doppelstockbett. Tim dagegen erst bei mir dann mehr oder weniger Wiege und dann sein Bett und ich immer im selben Raum.

    Ich habe 6 Monate vollgestillt und insgesamt 16 monate. Ich dagegen bekam als Baby schon nach 6-8 Wochen oder so Fencheltee mit aufgeweichten Zwieback. Aber auch meine Fläschen. Gestillt hat meine Mutter glaube ich nur 2 oder 3 Wochen. Hmm das war eben so, mir hats nicht geschadet, würde es aber nie so machen (das mit dem Zwieback meine ich). Als Kind bekam ich auch Limo,, die trinkt aber Tim auch ab und an mal.

    Meine Schwester war unter der Woche in einer Wochenkrippe und ich bei meiner Oma, weil meine Mutter Schichten gearbeitet hat am Anfang. Sie mußte meine Schwester sozusagen ins Wochenheim geben von Montag bis Freitag, das versteh ich schon, aber das könnte ich nie im Leben, wenn es heute noch sowas gäbe. Ich glaub die sind früher acht Wochen nach der Entbindung wieder arbeiten gewesen :sad: :shock: .

    Ich frag meine Mutter heute auch noch, wenn ich mal Rat brauch. ;-)
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja es gab nur acht Wochen nach der Geburt, und das war es. Keinerlei Gelder, Kindergeld nicht (erst ab dem 3. Kind) und von anderen Zuschüssen ganz zu schweigen.
    Aber Tee mit Zwieback war nicht "üblich". Das ist eine besondere Variante.
  • NanakiNanaki

    3,896

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meine Mutter hat nach dem 4-Stunden-Rhythmus gewickelt und gefüttert. Das war zu der Zeit einfach so und wurde als richtig angesehen. Auch später war es ihr immer wichtig, dass sie mir einen festen Tagesablauf geben konnte.

    Kevin geht dagegen nicht nach der Uhr ins Bett sondern wenn er müde ist.

    Gestillt haben wir beide nicht, sie, weil ihr damals gesagt wurde, ihre Kinder würden dann so gross werden :shock: und weil es einfach zu der Zeit so war und ich, weil Kevin nicht mitgemacht hat. Ich hoffe aber fest, dass ich in zwei Monaten auch ganz oft den hier verwenden kann: :hmmmm: ;-)
  • krabbeltierkrabbeltier

    3,047

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ich wurde nur 2 Tage gestillt und dann war klar das die Milch nicht reicht :fingers:, meine Mutter war 18 und hatte keine Ahnung und hat eben Flasche gegeben. Ich habe Karotten und Co in die Flasche bekommen und habe heute jede Menge Allergien (obs davon kommt sei dahingestellt). Mein Sohn wurde bis knapp über 3 gestillt, die Kleine wird auch noch gestillt.

    Mich hat man schreien lassen und dann habe ich ja so toll geschlafen. Meine Beiden müssen nicht schreien außer sie wollen und brauchen es, sie sind aber nie alleine dabei.

    Dann kommen da so Sachen wie "hauen", ich wurde als Kind ziemlich oft geschlagen mit Kochlöffel und Co. und ich wurde immer und überall vollgequalmt. Beides wird es hier nicht geben!!!

    Ich durfte zwar ab und zu im Elternbett schlafen aber oft wenn ich Angst hatte durfte ich nicht kommen und nichtmal Licht anmachen. Wie oft habe ich mit todesangst im Bett gelegen :sad:. Unsere Kinder schlafen nie alleine obwohl mein Sohn das jetzt könnte (also von sich aus ist er jetzt bereit dazu).

    Meine Mutter sagt aber nichts dazu, mein Papa meint ich müsste die Kinder öfter mal schreien lassen. Naja er weiß das ich das ich das nicht mache gibt aber nicht auf ;-)
  • supisupi

    8,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meine Mutter hat mich nicht gestillt, weil es "nicht geklappt" hätte, aber das hat man damals auch nicht sonderlich gefördert.
    Ich bin nach sturem Rhythmus gefüttert worden und habe bereits nach der Entlassung aus dem Krankenhaus durchgeschlafen ("das war ja so praktisch!" :roll: ).
    Ich habe im eigenen Bett geschlafen, im eigenen Zimmer. Von Anfang an. Zwar im Schlafsack, aber der war im Bett festgebunden, damit ich mich nicht auf den Bauch drehen kann udn ersticke (das sei ihnen so gezeigt/erklärt worden).
    Wann ich Brei bekommen habe und welchen weiß ich nicht, aber ich denke, früher als ich das heute mache/gemacht habe. Und v.a. wenn cih mir so überlege, mit welchen "Ernährungstipps" meine Mutter heute zuweilen aufwartet, dann war das damals sicher nicht so, wie ich es heute handhabe.
    Allerdings haben sie auch damaks schon gezuckerte Sachen aus dem Fläschchen strikt abgelehnt.
    Meine Mutter wollte/musste (das ist mir nicht so ganz klar) nach 5 Monaten ca. wieder arbeiten und ich bin vormittags zur Tagesmutter, nachmittags war meine Mutter dann da. Aber es war wichtig, dass ich dann abends zeitig im bett war, so dass sie da ihre Stundenvorbereitungen hat machen könne. Von daher war es auch gut, dass ich schon immer ( :roll: ) durchgeschlafen habe, sonst wäre sie da ja gestört worden.
    Insofern ist da auch nicht viel Verständnis, dass Nadine in unserem Bett schläft ("die liegt ja da wie die Queen höchstpersönlich..."), bei weitem nicht durchschläft ("Ja, was kann man da nur machen, das kann ja so nicht weitergehen!"), nach Bedarf gestillt wird ("vielleicht hat sie Hunger und weint deshalb so viel, das wird ihr nicht mehr reichen" und die ganzen anderen "Standardsprüche") und noch nicht so viel von Beikost hält ("Du musst ihr das halt irgendwie schmackhaft machen - gib' ihr doch mal aufgeweichten Zwieback oder was Süßes/Gezuckertes", "das Kind ist doch jetzt schon fast 8 Monate alt - die kann doch nicht nur Deine Milch haben, da wird sie weder satt von, noch hat das genügend Nährstoffe...kein Wunder, dass sie nachts nicht schläft...vor Hunger"). Von Nadines Nähebedürfnis ganz zu schwiegen ("Das Kind ist im wahrsten Sinne abgenabelt, das muss doch auch mal sich selbst beschäftigen und mal im bettchen/Laufstall liegen; warum lässt die sich so viel umhertragen? Sicher hast Du sie schon total verwöhnt").
    Wir sind auch in unseren Ansichten recht verschieden, sie fragte mich mal, ob meine Hebamme denn um Gottes willen so "stillfanatisch" wäre, weil ich irgendwas erzählt habe. Ich habe da nur gesagt: "Nein, nicht die Hebamme, sondern ich!". Damit war's dann erledigt. Aber es zeigte mir insgesamt doch wieder die grundlegende Haltung....

    Ach, wenn ich noch weiter überlege fallen mir sicher noch hundert Sachen ein. :confuded:
    Ich habe inzwischen gelernt es zu akzeptieren, dass sie ihre anderen Ansichten hat und es eigentlich auch nur gut meint ( :roll: ), ich mache es aber trotzdem so, wie ich denke, versuche, nicht allzu viel zu erzählen oder wiegel gleich ab. Viele Argumente prallen aber auch an ihr ab,w eil sie es einfach anders kennt und ich denke auch, insgeheim eine Unterstellung vermutet, dass sie etwas "falsch" gemacht hat. Das streitet sie zwar ab, aber ich glaube, das ist trotzdem irgendwo so. Dabei meine ich es nicht so, sie hat's halt so gemacht und fertig. ABer ich möchte es dann eben auch anders machen können/dürfen. Und das ist zuweilen schon ein echter Knackpunkt bei uns, manchmal regt mich das tierisch auf, manchmal kann ich locker darüber hinwegsehen...

    Aber es sind, darüber hinaus, viele Dinge, in denen ich eine andere Meinung/Einstellung habe. Einfach, weil mein leben anders verläuft und ich in einer anderen Zeit groß geworden bin als sie selber. Das sind auch so Sachen wie Geldanlagen, Ausbildung/Studium, Sicherheit, Technik/Internet/Handy, Lebenswandel, "Prestigewichtigkeit" usw.

    Allerdings, auch, wenn mir das jetzt vielleicht kaum jemand glaubt, wir verstehen uns in aller Regel gut. ;-)
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hmm, ich wurde eher in einer Art Geburtshaus entbunden (es wurde von Nonnen geleitet) und habe selbst in einer Klinik entbunden, weil ich als Risikoschwangerschaft (Spätgebärende, Vorwehen in der 29. SSW usw.) galt. Heute würde ich vielleicht doch eher nur die Hebamme als SS-Begleitung vorziehen und mich nicht mehr so verrückt machen lassen mit den ganzen IGEL-Leistungen usw.
    Gestillt wurde ich nicht, meiner Mutter wurde damals auch erzählt, dass das bei ihr nicht klappen kann und es war eher verpönt. Meine Mutter hat uns nach drei Monaten Brei gefüttert, ich gab Natalie erst ab 5,5 Monate den ersten Brei, habe ihr auch unwissentlich in den ersten Monaten 1er Milch gegeben, aber dann schnell zur Pre gewechselt (DANKE AN DIESES FORUM!). Für meine Schwester und mich hieß es bald nach der Breieinführung auch schon Familienkost (nicht so gewürzt, aber eben im Prinzip schon Familienkost), bei Natalie habe ich mit etwa 14 Monaten mit der GLäschchenkost aufgehört, sie hat dann in der Kita angefangen mitzuessen (Essen ist ohne starke Gewürze und ohne Geschmacksverstärker dort) und isst dann abends und am WE weitestgehend bei uns mit.
    Ich bekam ebenso wie meine Schwester früher schon ab und zu mal einen Klaps auf den Hintern, meine Mutter hat uns auch oft mal angeschrien (war wohl überfordert und hatte auch oft Migräne usw.). Bis jetzt habe ich Natalie noch nicht geschlagen oder auch "nur" einen Klaps gegeben, das will ich auch unbedingt vermeiden. Ab und zu rufe ich aber schon mal lauter nach ihr :oops: , versuche mich dann aber gleich einzubremsen oder eben kurz aus dem Zimmer zu gehen.
    Wir hatten ein Gehfrei (und haben heute beide eine Hüftfehlstellung!), bei Natalie kam ich gar nicht auf den Gedanken, ihr eines zu kaufen, weil mir das Teil eh unsympathisch ist...ich achte auch darauf, dass sie in der Kita und am WE immer genug Bewegung hat. Auch Schuhe hatten wir recht früh, Natalie habe ich erst als sie recht laufen konnte welche gekauft und dann auch wirklich auf gute Qualität geachtet (das haben meine Eltern aber auch getan!).
    Da mein Vater als wir Kleinkinder waren Schicht arbeitete mussten wir oft Ermahnungen hören und leise sein. Meine Mutter sagte auch, sie hat uns schon schreien lassen als Babys, wir wurden auch mal "ins Bad ausgesperrt" :shock: , um uns zu beruhigen. Das könnte ich mit Natalie nicht. Sie ist ja nun auch langsam in der Trotzphase und ich hoffe, dass mein Mann und ich es schaffen, ruhig zu bleiben und sie nicht mit "Liebesentzug" zu bestrafen bzw. zumindest nach Abflauen des Trotzanfalles ruhig mit ihr zu reden. Schreien lassen, damit sie in ihrem Bettchen schläft oder eben "durchschläft", das kann ich nicht. Ich heule dann mit, wenn mein Mann es versucht und streite mich heftig mit ihm.
    Wir durften als Kinder kaum fernsehen, aßen zu den gleichen Zeiten, es gab feste Schlafenszeiten und vieeeel weniger Spielzeug als für meine Tochter...Letzteres finde ich gar nicht mal so schlecht für die kindliche Fantasie usw., feste Zeiten versuchen wir auch einigermaßen einzuhalten, am WE ist es aber etwas gelockert.

    LG!
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich find, meine Eltern haben das ganz toll gemacht mit uns ;-)

    So Dinge wie Stillen, Krankenhaus/Hausgeburt usw. - da ist es mir nicht so wichtig, wie meine Eltern das gemacht haben, denn das ist doch stark von den Sitten der Zeit abhängig. Wichtiger ist mir z.B. Erziehung und da bin ich mit meinen Eltern voll auf einer Linie. Meine Mutter redet mir da auch nicht rein, sondern bestätigt mich eher, indem sie bei manchen Dingen, in denen ich mich in Frage stellt, sagt: "Das hab ich früher genauso gemacht wie Du." Deswegen bitte ich sie in Erziehungsdingen auch gern mal um Rat, wenn ich unsicher bin, weil ich weiß, dass ich problemlos Abstand nehmen kann aber auch ihren Rat annehmen darf, ohne dass das irgendwie negativ bewertet wird.
    Deswegen, glaube ich, habe ich auch nicht das Bedürfnis, eine eindeutige Gegenposition einzunehmen und weiß bei manchen Sachen auch gar nicht, wie meine Eltern sie gemacht haben. Und es ist mir dann auch gar nicht so wichtig, wie sie es gemacht haben. So lange meine Mutter mich nicht belehrt, was ich falsch mache, muss ich sie auch nicht belehren, was sie falsch gemacht hat ;-) Es gibt bei uns Punkte, die wir unterschiedlich gemacht haben bzw. machen. Die einen Dinge machen wir einfach anders, weil wir davon überzeugt sind, ohne dass wir dafür kämpfen müssen, für andere Dinge zollen wir einander Bewunderung, dass die jeweils andere es so durchgezogen hat. Das finde ich eigentlich sehr schön so. Ich könnte jetzt zwar einige Dinge auflisten, die bei meiner Mutter und mir unterschiedlich sind (z.B. hat sie mich nur 3 Monate gestillt), aber sie sind mir einfach nicht so wichtig.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Bei uns ist da auch so einiges unterschiedlich...

    Meine Mutter hat mich auch nur ein paar Wochen gestillt. Das war ihr dann zu "stressig" und sie hat auf Fläschchen umgestellt. Was da letztendlich drin war, hab ich gar net nachgefragt. Will es lieber nicht wissen!!
    Finni stille ich noch. Man könnte sagen voll, da er zur Zeit Beikost nicht sooooo besonders findet. Hin und wieder mal wieder einen kleinen Haps und dann hat es sich wieder. Ich finde es ok so wie es ist. Wenn er das braucht :grin: .

    Habe meiner Mum mal erzählt, daß ihm Baden überhaupt nicht gefällt und er dann schreit. Da hat sie erzählt, daß meine Eltern mit mir in Urlaub waren und ich nicht duschen wollte. Da ich ja eh geschrieen habe, hat sie mich einfach ganz unter das Wasser gehalten. So hatte ich "wenigstens" einen Grund zum Schreien :shock: . Jaaaa, wer weiß wann und wie oft sie mich sonst auch hat schreien lassen...
    Das gibt es hier bei uns nicht. Was extra machen, wenn er sowieso schon schreit :roll:

    Getragen wurde ich auch nicht. Im Gegensatz zu Finni. Er hing ja die ersten 4 / 5 Monate NUR im Tuch. Da wurde er dann verwöhnt, laut meiner Mutter.

    Ansonsten fällt mir nichts ein, obwohl es da bestimmt noch viiiiiel mehr Sachen gibt, die wir anders machen ;-) .

    Ach doch, meine Mama ist nach 8 Wochen gleich wieder halbtags arbeiten gegangen und ich war dann vormittags immer bei meiner Oma. Und das, bis ich in den Kindergarten gekommen bin. War schon doof. Ich war ja gerne bei meiner Oma, so isses ja nicht. Aber halt schon sooooo früh :confuded: . Deswegen hab ich auch keine Geschwitser, weil meine Oma nicht mehr als ein Baby sitten wollte....
    Bei uns ist es so, daß ich immer noch zu Hause bin und den Kleinen hüte ;-) . Leider wohnen unsre Eltern einige km weit entfernt, so daß sie nicht mal eben kurz her kommen können :sad: .
  • karin83karin83

    2,299

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    meine mutter hat 3 monate gestillt weil sie keine milch mehr hatte und auch wieder gerne eine rauchen wollte - ist mir aber lieber so als wenn sie durch geraucht hätte das hat sie nämlich nicht - sie hat sofort aufgehört als sie schwanger war - bei uns wurde auch nur in der küche bei offenem fenster geraucht - immerhin etwas ;-)

    geschlafen haben wir im zimmer meiner mutter aber ich glaub im gitterbett; allerdings weiß ich nciht wie lange... ich hab auch eine flasche bekommen und auch folgemilch und das schon ziemlich früh - weil ich da ja dann viiiiel besser geschlafen hab :confuded: :roll: aber früher (1983) war das halt so - ok sie hats nach besten wissen und gewissen der KIA und umwelt gemacht....
    ich hab am bauch geschlafen das war damals so in *g* und sonst wars einfach anders - meine mama hat selber gekocht - was weiß ich allerdings nicht wahrscheinlich auch karotten und co aber mein gott ;-)

    schlimm find ich dass ich mit einem jahr super rein vopn gaaaaanz allein und ohne ewig langes auf dem topf sitzen wurde . JAJAJAJA wers glaubt ..... aber auch das war halt früher so und wer sein kind am frühesten rein hatte war eine super mutter und das kind daher auch sehr gut erzogen :groggy:

    ich hab mir da nicht dreinreden lassen moritz ist jetzt von allein sauber, ich habe allerdings auch nciht sooo lang gestillt - bei moritz wollt ich unbedingt ein zweites kind schnell hinter her und dazu braucht man eine periode und bei felix musste ich mit moritz ins Krankenhaus und da konnte felix nciht mit :sad:

    sonst haben beide kinder auch bei uns im bett geschlafen während dem stillen, was zu essen bekommen als sie hunger hatten und karotten hab ich acuh nicht gefüttert.... gehfrei gibts auch nicht und auch kein babybjörn.... ebso verzichten wir auf fahrrad mit stützen.... brei kommt vom löffel, und keine no gos vor einem jahr ;-)


    mal schaun wies meine kinder bei ihren kindern machen werden oder wie weit dann die entwicklung fortgeschritten ist
  • stephuniestephunie

    880

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich bin im KH geboren worden, mit Saugglocke, meine Mutter war wohl mit Lachgas vollgepumpt worden und da ging nix mehr. Ich hab auch im KH entbunden, auch mit Saugglocke aber ohne irgendwelche sonstige Mittelchen. Gestillt hat sie nicht, war damals nicht modern, ich hab die Flasche bekommen, natürlich nach 8 Wochen mit Möhren und so nem Zeugs drin. Flasche gabs immer wenn ich Hunger hatte. Eric hab ich angefangen zu stillen, bei uns hat es nicht geklappt voll zu stillen aber wir haben 5 Monate durchgehalten zur Flasche "zuzustillen" ;-) .
    Ich weiß nicht genau ab wann ich Gläschen bekommen hab, ich hab aber bestimmt früher wie 6 Monate davon zu essen bekommen. Eric hat mit 6 Monaten Beikost bekommen und isst mittlerweile bei uns mit.

    Geschlafen hab ich wohl in meinem Bettchen, ich durfte auf dem Rücken liegen (Bauchlage war zu der Zeit modern), Eric schläft mittlerweile bei uns im Bett und darf auch liegen wie er möchte. Schreien gelassen wurde ich nicht, Eric auch nicht.

    Anfangs hatte ich Eric auch viel im TT, da gabs dann nicht allzu viel Verständnis für ("der muss auch lernen sich alleine zu beschäftigen") obwohl sie den praktischen Sinn durchaus verstanden hat.

    Ich frage sie schon oft wenn ich mir unsicher bin aber da ich doch sehr viel hier vom Forum vorbelastet bin ;-) , setzte ich nicht alles in die Tat um.
  • July78July78

    1,031

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich denke, dass man gerade die Ernährungsmethoden von damals mit denen von heute gar nicht mehr vergleichen kann. Damals war es z.B. im KH nach der Entbindung ja auch noch so, dass die Babys den Müttern nur zum stillen kurz gebracht wurden und dann wieder mitgenommen wurden, man durfte sie meist nur hinter Glasscheiben sehen, der Mann durfte sowieso schonmal gar nicht dabei sein usw. Zumindest ist das das, was ich von meiner Mutter und auch von meiner Schwiegermutter (die woanders gelebt hat) aus deren Erzählungen kenne. Auch dass man seine Babys recht schnell mit fester Nahrung gefüttert hat, war wohl normal. Von daher ist es normal dass (fast) jeder von uns heute sagen kann, er macht diesbezüglich etwas anders als seine Mutter. Die Babys wurden damals wohl auch vor und nach dem stillen gewogen (im KH) und wenn sie nicht genug getrunken hatte, wurde direkt mit der Flasche zugefüttert, von den Schwestern. Das ist ja heute auch nicht mehr so.

    Ansonsten kann ich nur sagen, dass wir uns generell gesünder ernähren als ich es damals von zu Hause kenne. Es gab bei uns viel Limo und kaum mal Saft, es gab auch selten Nudeln, Reis schonmal gar nicht, sondern nur Kartoffeln. Das ist alles bei mir anders.

    Ich bin sonst noch anders zu meinem Kind, dass ich nach den Wünschen des Kindes gehe. Ich musste z.B. damals als Kind immer kurze Haare haben obwohl ich lange Haare wollte, ich musste Ohrringe haben obwohl ich keine wollte, ich musste Röcke anziehen obwohl ich Hosen wollte usw. Das zwinge ich meinem Kind alles nicht auf, das darf sie selbst entscheiden. Ich sag nur z.B. bei -3 Grad draußen, dass eine Jacke sein MUSS ;-)

    Da ich von meiner Mutti relativ weit entfernt wohne, mach ich auch alles so wie ich es will oder es für richtig halte, sie kriegt es ja auch gar nicht mit... Aber wenn ich Probleme und Fragen hab, ruf ich sie an ;-)
  • mruebmrueb

    135

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich mache kein Töpfchentraining - ich saß damals sobald ich sitzen konnte mit Decke um mich herum Halbstundenweise auf dem Topf. Dabei irgendwas zu essen in der Hand, damit ich sitzen blieb.
    Süßes gab es auch - zu jeden Feierlichkeiten über und über. Dazwischen wurde extrem streng rationiert (ich bekam nichts und mein Vater saß daneben mit einer Tafel Schokolade) also habe ich es mir später heimlich genommen und heute auch mit Übergewicht zu kämpfen. Wir werden die Süßigkeiten auch rationieren, aber nicht so extrem, sondern tagesweise - was heute weg ist, ist weg. Morgen gibt es wieder.
    Und bei mir gibt es auch keinen Tee mit Zwieback (das war aber damals zu DDR-Zeiten so üblich), sondern selbst gekochtes.
    Und ich habe mir fest vorgenommen, Leonie immer zu fragen, wie es ihr geht und was sie tagsüber so gemacht hat bzw. wie etwas gelaufen ist. Meine Mutter beschwerte sich immer, ich würde nie so viel erzählen, wie meine Schwester. Erzählte ich dann doch mal etwas, ging sie aus dem Zimmer irgendwas erledigen.
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich bin etwas strenger als meine Ma und achte mehr auf Selbstständigkeit. Ich bin toll groß gewoden und hoffe es ähnlich gut zu machen.



    Gruß Feli
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Zwiebackbrei und Griesbrei mit ein paar Wochen gab es auch bei uns sehr häufig..zumindest im Umfeld meiner Mama...
  • tesorotesoro

    4,431

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also meiner Ma kann ich wirklich zugute halten, dass sie damals - genau wie ich heute - das getan hat,was sie für das Beste hielt. Sie war auch für ihre Zeit echt modern (Natürliche Geburt, Biohof - Einkäufe, keine Süßigkeiten, Vollkorn - Kost).

    Ich finde auch, dass man aufpassen sollte, dass man die Verantwortung für solche Sachen richtig einschätzt. Viele Sachen wusste man damals einfach nicht besser und ich fände es total unfair, das seinen Eltern anzulasten, nur weil man sich an die HEUTIGEN WHO - Empfehlungen hält.
  • stephuniestephunie

    880

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das sehe ich auch so. Ich sag meiner Mama halt immer das, so wie sie mich aufgezogen und ernährt hat, sie nach dem aktuellen Stand der Ernährung, Erziehung usw. gehandelt hat, ich hingegen nach dem Stand von heute handele.

    Deswegen kann ich ihr nicht "böse" sein. ;-)
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das find ich auch. Meine Mama hat uns mit Fläschchen im 4-Stunden-Rhythmus aufgezogen, zwischendurch im Bettchen schreien lassen. Das war damals so, nicht so toll, aber wenn einem das jeder Arzt, jede Hebamme, jeder Ratgeber sagt, na ja, dann macht man es halt. Wobei meine Mutter bei jedem Kind eigentlich mehr auf ihr Bauchgefühl gehört hat und weniger auf die Ärzte.

    Sie hat im KH entbunden, ich auch, wobei ich zweimal ambulant entbunden habe. Meine Mutter erzählte mir, dass sie bei meiner Geburt und der meiner Schwester so gut wie allein im Kreißsaal war, die Hebamme hatte noch andere zu betreuen und sie wurde im Kreißsaal allein gelassen und Väter waren damals auch noch nicht zugelassen. Boah, wenn ich mir das vorstelle, in den Wehen liegen, im Krankenhaus, was damals bestimmt auch noch nicht so "heimelig" war, wie heute und dann niemand, der bei einem ist. Das tut mir richtig leid und wenn ich mir das vorstelle, fang ich manchmal an zu flennen, weil ich das so schrecklich finde. Aber egal, anderes Thema. Sie hat uns nicht gestillt, weil sie halt nicht genug Milch hatte, das nehm ich ihr auch nicht übel, das war damals halt auch so.

    Sie hat dann, als wir größer waren, gut auf unsere Ernährung geachtet, viel Gemüse und Obst, viel auch aus unserem eigenen Garten, eigentlich das meiste und wenn gekauft, dann Bio. Sie hat auch viel Brot selbergebacken und Joghurt selber gemacht. Das war für "damals" ganz schön fortgeschritten. Das hab ich übernommen und das fand ich damals gut und heute selbstverständlich auch.

    Töpfchentraining weilß ich gar nicht, wie sie das gemacht haben.

    Sie hat viel mit uns gebastelt, gemalt, gesungen, ist in den Wald gegangen und hat uns Pflanzen gezeigt und Tiere und viel darüber beigebracht, hat mit uns Sauerampfer gesucht und daraus Suppe gemacht und so. Auch das find ich total gut, ich bin heute noch gerne draussen und wir durften so richtig schön wild sein. Das durften Carlo und Felix früher auch und mit Paola mache ich das auch, dass sie sich draussen austoben kann und Stöckchen sammeln und im Matsch spielen und was ihr halt so einfällt.

    Leider sind wir auch oft geschlagen worden, das zwar eher von meinem Vater, aber auch von meiner Mutter. Die hat uns allerdings meistens aus Überforderung geschlagen, wenn sie nicht weiterwußte. Mein Vater, und das finde ich viel schlimmer, hat Prügel zu Erziehungszwecken eingesetzt, also wenn wir nicht brav waren oder wenn er was von mir über meine Schwester wissen wollte, was ich aber nicht verraten wollte und er hat auch oft Gegenstände benutzt. Daran hab ich heute gelegentlich noch zu knabbern, habe es aber geschafft, das soweit zu bewältigen, dass ich zu meinen Kindern nicht so bin. Ich schrei die auch nicht an oder herrsche über sie. Wir mussten auch oft ohne Essen ins Bett abends, das war eigentlich mit am schlimmsten. Also es wurde schon recht drastisch erzogen und das möchte ich überhaupt nicht weitergeben und tue es meiner Meinung nach auch nicht.
  • supisupi

    8,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mir fällt noch was zu der "Sache" "im KH entbinden" ein.
    Meine Mutter (1 Kind, also ich), Schwiegermutter (2 Kinder) und Schwägerin (4 Kinder) haben alle im KH entbunden. Ich auch. Allerdings fehlte bei allen das komplette Verständnis dafür, dass ich bei Melli (Spontangeburt) nach 3 Tagen und bei Nadine (Sectio) nach 5 Tagen nach Hause entlassen wurde und mcih auch noch darauf gefreut habe. Sie alle haben mir hut zugeredet, ich solle so lange wie möglich im KH bleiben und mcih bedienen lassen und mich ausruhen, das wäre soooo toll. Bei meiner Mutter udn Schwiegermutter war sowieso 1 WOche KH-Aufenthalt nach einer Geburt "Standard", meine Schwägerin hat auf eigenen Wunsch bzw. starkes Bequatschen der Ärzte jeweils eine Woche dort verbracht.
    Ich weiß gar nicht, was die zu ambulanten Geburten sagen, wahrscheinlich können die das nciht nachvollziehen. (Also meine Schwägerin schon, die findet das auch gut, aber nicht für sich selber.)
    "Jessas, die armen Frauen, die sind doch im KH so toll versorgt und die Kinder, die sind doch zu Hause völlig hilflos" oder so nach dem Motto :roll: :roll: :roll: :roll:
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meiner Mutter fehlt auch völlig das Verständniss dafür nach 3 Tagen oder sogar am Geburtstag nach Hause zu gehen.
    Bei mir war sie 8 Tage und bei meiner Schwester nach Kaiserschnitt 14 Tage im KH und fand das völlig normal.
    Argument: Der Milcheinschuß kommt doch erst nach 3 Tagen das muß doch überwacht werden ect..
    Aber man muß auch sagen das damals ja auch keine Hebamme nach der Entbindung nach Hause kam die Frauen dann also wirklich auf sich alleine gestellt waren.

    Achja was ich nett fand: meine Mutter hat damals Tagebuch geführt und mir nun geschenkt. Meine Großmutter muß sich Anno 1975 über die "neumodischen" Flaschensauger zum Aufschrauben aufgeregt haben..die kannt nur die zum über den Flaschenhals ziehen. :biggrin:
  • NanakiNanaki

    3,896

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meine Mutter ist immer ganz fasziniert davon, dass man nicht mehr selber Löcher in die Flaschensauger bohren muss ;-)
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Etwas OT: Bedienen lassen und ausruhen im KH? Was hatten die denn damals für Krankenhäuser? Ich fand's supernervig - ständig kommt einer rein, morgens, mittags, abends die Schwestern, dann die Wochenbettgymnastik-Tante, dann zweimal am Tag die Putzfrauen... Betrieb wie aufm Bahnhof! Erholsam fand ich das nicht. Und bedienen lassen find ich scheiße, die Schwestern sind doch keine Kellnerinnen... na ja :)
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ tinat: Ich glaub die meinten nicht das man im Bett thront und einem das Essen serviert wird (wobei damals war das schon noch viel mehr der Fall)..
    Eher das man eben nicht putzen, waschen, bügeln und kochen muß sondern einem alles abgenommen wird.

    Wochenbettgymnastik muß ich mal fragen ob es das gab. Und bei mir war es ja noch so das die Kinder im Kinderzimmer waren und nur alle 4 Stunden gebracht wurden..

    Bei meiner Schwester gab es 12 Jahre später dann schon tagsüber rooming in. Und das da ständig wer kam fand meine Mutter ja gut..."die haben sich ja gekümmert".. :roll:
  • July78July78

    1,031

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich bin auch froh so schnell wie möglich aus dem KH wieder raus zu sein... Auch wenn das Essen lecker war und ich nicht selbst kochen musste, zu Hause ist es doch am schönsten. Meine Mutti war Krankenschwester auf der Gyn in dem selben KH in dem sie uns bekommen hat, vielleicht hat es ihr deshalb nichts ausgemacht...
  • supisupi

    8,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    July78 schrieb:
    Meine Mutti war Krankenschwester auf der Gyn in dem selben KH in dem sie uns bekommen hat, vielleicht hat es ihr deshalb nichts ausgemacht...
    Also gerade dann würde ich sehen, dass ich schnell wegkomme. ;-)
  • manuelsmamamanuelsmama

    1,263

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich wurde sehr diszipliniert und mit wenig Platz für meine Bedürfnisse erzogen (man hat sich so oder so zu benehmen, ich wurde geschlagen, teilweise zum Essen gezwungen etc.) und versuche, das anders zu machen, fällt mir aber manchmal schwer, die Muster zu durchbrechen.
    Allerdings gabs bisher noch nie Zwang zum Essen oder Dresche :cool:
    Gestillt wurde ich damals nicht, das war nicht "in".
    Meine Mutter findets toll, wie ich das mache und das tut gut.
    Allerdings haben meine ELtern einen Gesundheitswahn nach dem anderen durchgemacht, was das angeht, weichen wir nicht viel voneinander ab.
    Mein Papa ist mit Manuelsehr streng und das tut weh, zuzusehen, also ists wohl doch sehr unterschiedlich :grin:
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