Hallo die Damen,
das interessiert mich ja schon länger mal, besonders weil ich hier immer mal wieder Dinge lese, die mich schon verwundern: Also, mein Mann ist kein Lalli oder Weichei, er hat beziehungstechnisch genau so viel zu melden wie ich ABER in Sachen Kind bin ich der Chef, also nicht falsch verstehen, dass es den Zwack gibt hat er mitentschieden, wie er heißen soll auch aber seit er da ist habe ich - im neudeutschpolitspeak - die Richtlinienkompetenz, sprich ich sag, wo's lang geht: was der Zwack isst oder vielmehr trinkt :hmmmm: ;-) , wo er schläft :cama: , wer ihn betreut, wie wir mit ihm umgehen, dass wir ihn keinesfalls schreien lassen oder irgendwelche Schlafprogramme an ihm testen etc.
Klar, wir sprechen drüber, aber ich hab da irgend so eine - vielleicht Mutterinstinkt-geleitete - Vorstellung, und die wird meistens auch so umgesetzt - ohne Konflikt oder Endlosdiskussion.
Und ganz ehrlich: anders ginge das für mich echt schlecht, denn das ist schon so ein Bereich in dem ich - aus dem Bauch heraus - keine Kompromisse machen möchte.
Aber ich höre und lese immer wieder von Paaren, bei denen das ganz anders ist: Meine Freundin wird z.B. wohl kein zweites Kind haben weil er - wie in der ersten SS - auf einer Fruchtwasseruntersuchung besteht. Sie weiß jetzt sicher, dass sie kein Kind abtreiben könnte und das dann wohl das Ende ihrer Ehe wäre :shock: Und daher gibt's keine Nummer 2... Meine Nachbarin berichtet mir mit den Worten: "Also ich hätte es ja nicht gemacht, aber mein Mann fand, so geht's nicht weiter" vom gerade 'erfolgreich' durchgezogenen Schlafprogramm :flaming01:
Da könnt ich noch endlos weitermachen und auch hier im Forum lese ich immer solche Sachen. Daher interessiert mich, wie ihr das seht.
Wie ist das in eurer Beziehung? Ist mein Anspruch, dass meine Meinung am meisten zählt komisch? Vielleicht nicht zeitgemäß? Sollen Partner aus eurer Sicht gleichbereichtig über Stillen, Schafen, Schreienlassen etc. entscheiden dürfen, oder hat frau als Mutter vielleicht doch das bessere Gefühl?
Hoffe, das war nicht zu verwirrend ;-) , LG, Sophie
Kommentare
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Gruß Feli
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Chef bin ich nur beim Fernsehprogramm, mein armer Mann musste gestern also wieder Heidi Klum gucken *schäm*. :oops:
Wir ergänzen uns einfach super, da ich gerne sehr pessimistisch bin und er der geborene Optimist ist. Besser geht es nicht.
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Was die Kinder angeht, entscheidet Carsten sukzessive mehr, je größer die Kinder sind ... also, was Geburt, Stillen, Beikost etc. angeht, da informiert er sich nicht anderswo, sondern fragt mich, weil er weiß, dass ich mich informiert habe - da treffe ich also die Entscheidungen.
Joelle ist ja nun schon älter, und da sind wir uns bei den wesentlichen Dingen einig (z.B. Süßigkeiten), und fragen uns nicht vorher gegenseitig.
Schlafprogramm o.Ä. käme für uns beide nicht in Frage - da gäbe es allerdings bei mir keine Diskussion! Bei wichtigen Punkten ist glaube ich der Mutterinstinkt doch sehr groß, so dass ich mich da auf jeden Fall durchsetzen würde, wenn wir verschiedener Meinung wären (was wir ja nicht sind ;-) ).
Ich muss allerdings zugeben, dass es mir schwerfällt, Kompromisse einzugehen oder von meiner Meinung abzuweichen - ich bin halt die Mutter, und als Mutter weiß man, was gut ist ;-) ... so hatten wir gestern ne Diskussion, ob die Kinder bei ner Familienfeier mal ausnahmsweise länger auf bleiben dürfen oder ob wir die Feier frühzeitig verlassen müssen (ich bin für auf bleiben ;-) ) - da das aber erst im August ist, habe ich noch Zeit ;-)
Entscheidungen, die nicht die Kinder betreffen, treffen wir gemeinsam - z.B. das Fernsehprogramm oder gemeinsame Termine mit Freunden. Es wird allerdings nicht alles bis ins Detail durchgekaut - grundsätzlich kennen wir unsere STandpunkte und stimmen überein, daher geht es meistens einfach nur darum, sich gegenseitig zu informieren (z.B. bei Käufen, generell Finanzen, etc.).
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Nach aussensieht es garantiert so aus,als wäre ich dominant..Das liegt daran ,dass mein MAnn nicht viele Worte verliert,aber ich denke ,dass wir immer eine gute Diskussionsbasis haben und Kompromissbereit sind.Wir sind beide sturköpfe und zu etwas zwingen geht schon mal gar nicht,wollen wir aber auch gar nicht.
In einer Beziehung muss man auch eben Kompromisse treffe,und da wir as total unterschiedlichen Welten kommen,war das schon oft mal hart,allerdings finde ich haben wir jetzt einen guten Weg,und jeder kann mal ab und zu geben,ohne zu meinen sein Gesicht zu verlieren.Wenn Kinder da sind,werde ich sicherlich diejenige sein,die sch informiert(z.B. in irgendeinem Forum ;-) ;-) )und ich denke nicht,dass wir grosse Probleme kriegen...Mein Mann schluckt nicht alles einfach,aber entweder man hat ein gutes Argument oder man probiert es dann und sieht(hoffentklich) den Erfolg...Ich denke so wird/kann das laufen.Wenn ich allerdings sage,die Anna z.b.(meine Nichte)soll/darf das nicht ,weil.....dann macht er das und vertraut mir.
Also echt..wenn ich so drüner jetzt nachdenke,das läuft schon ausgeglichen bei uns....
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... so sieht es bei uns auch in etwa aus.
Meinem Mann fehlt oft schlichtweg die Zeit aus der Fülle an Informationen die wertvollen rauszufinden. Das "Filtern" übernehme ich dann für ihn.
Wir reden dann viel darüber und treffen die Entscheidungen gemeinsam.
Wir haben uns beide weiterentwickelt und jetzt sozusagen eine Basis geschaffen was "Erziehungsfragen" betrifft (wir mußten doch in vielerlei Hinsicht umdenken, ob das an der eigenen Erziehung liegt???).
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In puncto Kinder.... Da ich am meisten Zeit mit den Kids verbringe, könnte man sagen, ich bin der "Chef". Ich sage, was gegessen wird und plane meist auch das Freizeitprogramm, weil ich es einfach gründlicher mache, als mein Mann. Aber wir reden viel über die Art, wie wir Dinge machen und er bestätigt mich immer wieder, dass er das supertoll findet, wie ich es mache und es durchaus kritisieren würde, wenn ich es anders machen würde.
Also passt es gut zusammen und wir ergänzen uns :biggrin:
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Was den ganzen Rest angeht, hat wohl eher er die Hosen an, obwohl ich in den Jahren in denen wir jetzt schon zusammen sind, auch schon mutiger geworden bin ;-)
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Aber gegen den Willen des anderen läuft hier nichts, sondern wir sprechen darüber und entscheiden dann. Mussten wir auch mal diskutieren, aber das ist glaube ich auch ok so.
Grüsse
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Kinder ist aber unser beider Angelegenheit. Er ist nicht so "informiert", wie ich, vertraut aber, was das angeht einfach meinem Urteil (Ich hab mehr gelesen und so weiter) Er setzt aber auch Sachen durch, die er wichtig findet. Das läuft ziemlich demokratisch ab. Wir reden da viel drüber.
Wir sind ja auch ähnlich oft zu Hause und deshalb hat Adrian da keine primäre Bezugsperon. Zur Zeit ist sogar der Papa mehr angesagt...
Es gibt vor allem Situationen, wo er viel besser mit Adrian klar kommt, weil er einfach besonnener ist.
Finanzen entscheiden wir auch IMMER gemeinsam.
Aber so andere Sachen, was Anschaffungen angeht, den Haushaltsüberblick etc... den hab ich. Da bin ich ganz klar der Chef. Ich unterstelle ihm auch, da alleine nur bedingt überlebensfähig zu sein... :cool:
Und da wird dann auch schon mal rumkommandiert.
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hehe, da bin ich ja beruhigt, meine Kommandogewalt (neben dem Kind - aber da kommandiere ich nicht) bezieht sich hauptsächlich auf die Küche... da gebe ich dann ganz genau vor wie der Plan ist, wer wann was mach, exakte Maße der Zwiebelwürfel etc... Leider schmeckts mittlerweile fast besser wenn er alleine kocht :roll: , ich halte also ausschau nach nem neuen alleinigen Kompetenzbereich :biggrin: