Welche Rolle spielen bei Euch die Großeltern?

Caro2310Caro2310

20,547

bearbeitet 9. 07. 2008, 16:48 in Plauderecke
Sehen sie die Enkelkinder regelmäßig oder betreuen sie die sogar mit? Stöhrt es euch, das die Großeltern vieleicht anders haneln als ihr? Wie ist das Verhältnis von eurem Kind und den Großeltern.

Bei uns wohnen die Großeltern ja ziemlich weit weg und so sieht Torben die eigentlich nur zweimal im Jahr. Von daher laße ich es auch zu, das sie ihn dann ziemlich verwöhnen. Bei den Großen damals war das noch anders. Da wohnten beide Großeltern-Paare direkt um die Ecke und wäre ich nicht da zwischengegangen, dann wären sie von morgens bis abends mit Süßigkeiten und Spielzeug überhäuft worden. Allerdings war der Vorteil, das sie ihre Großeltern gut kannten und ich sie auch mal über Nacht da lassen konnte und sie da gut aufgehoben wußte.

Kommentare

  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meine Eltern sehen die Kleine auch nur so zweimal im Jahr wegen der Entfernung. Ich hätte sie schon gerne hier, aber nun ja :) Die Mutter meines Mannes sieht sie auch so ein-, zweimal; der Vater eher nur einmal, wenn überhaupt. Es ist schwierig, weil die Entfernungen von Stuttgart nach Bochum, Geltow und Hamburg bzw. umgekehrt halt nicht ohne sind und billig ist das ja auch nicht mit der Bahn. Bisher war sie ja noch zu klein, um großartig "verwöhnt" zu werden, also Süßkram gab es eh noch nicht außer ein bisschen Kuchen. Da hab ich dann aber auch Stop gesagt als es zuviel wurde und gut war's. Ein Süßkram-Verwöhnen ist sowieso wenn höchstens von meinen Eltern zu erwarten, die Mutter von meinem Mann isst ja nix außer Honigwaben *kicher* Und die anderen, na ja, die wissen eigentlich gar nicht mehr mit einem Kleinkind umzugehen.
  • ArmanaArmana

    7,364

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Bei uns ist das Familiennetz recht schwierig :roll:

    Meine Eltern sind geschieden seit meinem 2. LJ. Ich bin z.T. bei meinem Vater, aber zum größten Teil bei meinen Großeltern aufgewachsen. Meine Mutter durfte ich nicht sehen, bis ich 18 war :confuded: Danach hätte ich sie eigentlich auch nicht sehen dürfen, aber ab da konnte man mir nix mehr verbieten und ich habs mir dann auch nicht mehr verbieten lassen. So viel zu meiner Seite.
    Die Eltern meines Mannes ziehen es vor, keinen Kontakt zu uns haben zu wollen :confuded: Wegen einem aberwitzigen Streit, den mein MANN mit seiner SCHWESTER (wohlgemerkt, nicht mit den Eltern!) hatte. *kopfschüttel* Das zu dieser Seite.

    Somit sieht Kylian seine Großeltern väterlicherseits nie, er kennt sie nicht mal :sad: Sie haben auch kein Interesse an ihm. Wir haben schon so oft versucht einzulenken, bei Anrufen wird aufgelegt, Briefe bleiben unbeantwortet. Das Einzige, was sie mal zu meiner Oma sagten (ich hatte sie gebeten, mal anzurufen, dachte vielleicht lassen sie eher mit sich reden): WIR hätten ihnen ihren Enkel entzogen :shock: - naja, andere Geschichte.

    Seinen Opa mütterlicherseits sieht Kylian einmal die Woche. Das Verhältnis zu meinem Vater und mir war schon immer schwierig. Daher ist es auch zwischen ihm und Kylian nicht sooo leicht. Mein Vater kann einfach keine Liebe und kein Mitgefühl zeigen. Ich hab die beiden ganz bewusst von Anfang an machen lassen und mir nie anmerken lassen, dass zwischen meinem Vater und mir eine riesen Distanz herrscht. Zumindest hab ich es, so gut es ging versucht.
    Nächste Woche schläft Kylian das erste Mal seit langem und das zweite Mal überhaupt bei meinem Vater und seiner Freundin. Denn eigentlich ist für Kylian nie Zeit :sad: Seine Freundin hat JEDES Wochenende eines ihrer beiden Enkel da und Kylian noch dazu, würde ihr dann zu viel werden *seufz* Ich hab es bisher immer hingenommen, da ich keinen Streit wollte. Aber letztens sagte dann Kylian ganz von alleine zu seinem Opa, dass er ihn nicht mögen würde ( :shock: <- das war mein Blick dazu). Auf die Frage von ihm, warum nicht kam dann, weil alle anderen Kinder immer bei ihm schlafen dürften, nur er nicht ...
    Schlaues Kerlchen, dachte ich mir dann ;-)
    Was mich bei meinem Vater noch ärgert ist, dass er an Geburtstagen und Weihnachten dem Kleinen immer Geld in die Hand drückt und sich dann wundert, warum er enttäuscht ist. Dass er sich bei mir noch nie Gedanken gemacht hat, was mir gefallen könnte, damit kann ich umgehen. Aber bei Kylian :sad:

    Naja und meine Mutter, die spielt mittlerweile eine wichtige Rolle in unserem Leben, auch wenn sie in England wohnt. Wir sehen uns meist zweimal im Jahr. Eigentlich sollte man annehmen, dass sie ihren Enkel dann verwöhnt, tut sie aber nicht, weil sie weiß, dass ich das nicht will. Sie kauft ihm keine Tonnen an Süßigkeiten oder stopft ihn voll. Das finde ich klasse. Bezüglich meiner Erziehungsansichten ist sie eigentlich die Einzige die Rücksicht nimmt und versucht zu verstehen.

    Dann hätten wir noch die Uroma, die Kylian täglich sieht, da sie im Haus wohnt. Ein Fall für sich. Da muss ich fast täglich dazwischen gehen, sonst würde sich das Kind nur noch von Schokolade ernähren :roll: Manchmal habe ich das Gefühl, sie macht das absichtlich - zumal sie schon mal aufspringt und Schokolade hinter Sofakissen versteckt, wenn ich reinkomme um Kylian wieder nach untern zu holen :confuded:

    Ups, ist nun ganz schön lang geworden :oops:
  • BibileinBibilein

    4,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    puh, also ... hm. Wir wohnen ja seit kurzem im Haus der Schwiegis. Ich komme daher in den Genuss, die Kinder auch mal abgeben zu können. Dabei beiße ich ab und an in den sauren Apfel, weil es "da unten" eben anders läuft als bei uns. Sie legen keinen WErt drauf, dass Mika sich beim Essen hinsetzt z.B. Anfangs habe ich mir viele Gedanken deswegen gemacht, aber ich habe gemerkt, dass Mika nicht blöd ist: Bei UNS sitzt er nach wie vor, also er kann da unterscheiden. Oder dass unten mal der TV läuft (was bei uns NIE der Fall ist), oder dass es dann eher "ungesundes" Essen gibt (die Serben kochen halt mit viel Fett und viel Fleisch) oder dass es ab und an mal ein Stück Schoki gibt. gut, beim Thema Essen gabs nen riesen Bums. Es muss vorher immer gefragt werden, beim thema Süßes haben sie die Erlaubnis EINMAL am Tag NACH dem Essen eine KLEINIGKEIT geben zu dürfen. (Alex Eltern sehen "liebe geben" in Form von "essen geben" und "Geschenke machen" :roll: ).
    Mika profitiert aber auch viel davon. Er lernt serbisch und sein Opa macht sehr viel mit ihm. Geht mit ihm raus, zeigt ihm, wie man alle möglichen SAchen repariert (Mika kann eine Schraube mit einem Schraubenzieher öffnen oder auch Muttern aufmachen, mit 2 1/2 :shock: :shock: :shock: ). Er ist nie alleine und hat viele Ansprechpartner in der Familie.

    Meine Mutter lebt nur wenige Minuten von uns weg und ist auch min. 3-4x die Woche (wenn auch nur kurz) mal nach der Arbeit kurz da, oder nimmt ihm am WE mal (auch mal über Nacht) unternimmt etwas mit ihm (Funpark z.B., Spielplatz usw)

    Bei meinen Großeltern (also Mikas Uroma) ist das Verhältnis ähnlich wie bei meiner Mutter, nur dass sie ihn, seit wir weg gezogen sind leider weniger sehen.

    Also zum Verhältnis: Sicher tragen die Eltern von Alex einen kleinen "Erziehungsanteil" bei, ob mir das nun Recht ist oder nicht, aber wir leben unter einem DAch und das lässt sich wohl kaum vermeiden. Kinder leben eben nach und das bleibt nicht aus. Ich bin mir dessen ständig bewusst, es ist ein gewisser Druck da, immer irgendwo die Zügel in der Hand zu behalten und es gibt regelmäßig ernste Gespräche, wenn ich sie mal wieder an was erinnern möchte. Es geht bei solchen Gesprächen aber wirklich eher ums Essen (naja und neulich mal um die Sorgfaltspflicht :confuded: :confuded: :confuded: ). in Grundsätzlichen Erziehungsfragen sind wir uns aber einig. Sie schimpfen, strafen nicht, versuchen nicht irgendeinen "Weltanschauungsmist" an ihn "hinzuerziehen" a'la "Das macht man aber so" und schrein ihn nicht an (ein lauter Umgangston ist in der Familie allerdings normal... wie bei so einem typischen Italienerehepaar aus dem Film).

    Mika (und Vincent) profitieren natürlich noch auf eine andere Weise: Ich bin entspannter, weil ich nicht ständig beide Kinder rund um die Uhr beaufsichtigen kann. Abends mal weg kann und auch aktive Hilfe im Haushalt habe (z.B. weiß ich nicht, wann ich das letzte Mal Wäsche aufgehängt habe :oops: :oops: ). Wenn ich mal keine zeit zum Kochen habe, essen wir eben mal (fettig) bei den Eltern. Also so gesehen ist es denke ich eine gute Lösung mit Startschwierigkeiten, die sich aber -wenn man darüber redet - in den Griff kriegen lassen.
  • dccdcc

    628

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Großeltern sind bei uns sehr wichtig.

    Die Eltern meines Mannes wohnen ja nur ein Dorf weiter und sie sehen, die gerne mehrmals die Woche. Enrico radelt ja oft mal nur mit Helene rüber, wenn er mit dem Tag nichts anzufangen weiß, während ich bei der Arbeit bin und Paul im Kiga ist. Am Wochenende ist Paul auch öfters mal allein dort, auch über Nacht. Beide zusammen sind eher nicht so oft bei den Großeltern, also ohne uns Eltern. Das würde ihnen zuviel werden. Manchmal, selten nehmen sie sie aber doch mal beide über Nacht, damit mein Mann und ich mal was unternehmen können. Paul ist ganz vernarrt in Oma und Opa und sie in ihn. Das Verhältnis zwischen Helene und den Großeltern ist noch nicht so innig. Sie ist ein ganz anderer Typ als Paul und viel zurückhaltender. Man kann aber schon eindeutig feststellen, daß sie Opa lieber hat als Oma.
    Diese Präferenz hat sie auch bei meinen Eltern. Die sehen die Kinder ca. 1 mal im Monat. Mein Papa kann sie dann schnell mal auf den Arm nehmen und sie lacht auch mit ihm. Meine Mutti ist dann immer etwas geknickt, weil Helene nicht zu ihr will. Paul verteilt seine Zuneigung auch bei meinen Eltern gleich, obwohl Opa natürlich mehr Fetz macht, von Oma läßt er sich aber gerne vorlesen.

    Ja, was das verwöhnen angeht: Meine Eltern bringen halt immer was Süßes mit, wenn sie zu Besuch kommen. Sie geben es uns aber so, daß die Kinder es nicht sehen. Ich räume die Sachen dann weg und gebe nach und nach mal was. Wir brauchen so gut wie nie selbst was kaufen und für meine Naschattacken reicht es auch noch. Enricos Eltern sind da nicht so, da sie die Kinder ja oft sehen, wäre es auch unsinnig, wenn sie dann immer extra was Süßes kriegen würden. Es gibt ein Glas mit kleinen Naschereien, aus der Paul manchmal was bekommt, aber das hält sich wirklich in vertretbaren Grenzen.
    Helene bekommt sowieso noch kein Naschwerk.
    Paul ist sowieso viel lieber Obst. Das größte ist es bei Oma im Garten die Beerensträucher zu plündern, dafür läßt er jede Schoki liegen.

    Was die Erziehung angeht, haben Enricos Eltern oft andere Ansichten, die sie uns natürlich so oft es geht, mitteilen müssen. Das nervt zwar aber wir halten uns trotzdem nicht dran, wenn wir anderer Meinung sind. Dabei geht es aber meistens nur um Kleinigkeiten (Hand geben bei der Begrüßung, Mütze aufsetzen, Helene mehr zum laufen animieren). Meine Eltern haben sicher in manchen Dingen auch andere Ansichten, aber sie halten sich eigentlich vollkommen raus und lassen uns unser Ding machen. Meine Mutter sagt, wir scheinen schon alles richtig zu machen, denn die Kinder sind glücklich, gesund und aufgeweckt. Das ist die richtige Einstellung.

    Fazit:
    Die Großeltern sind extrem wichtig. Wir haben ein gutes Verhältnis zu beiden Eltern und die Kinder mögen sie sehr. Ich kann mir die Zeit jetzt ohne die Großeltern nicht vorstellen, eben weil sie uns oft auch mal etwas Freiraum verschaffen.
    Ich bin froh, daß es sie gibt und daß sie noch so fit sind, mit zwei Kleinkindern klar zu kommen.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Bei uns ist ja der Babywaschbaer nocht nicht da ;-) aber ich denke sicherlich drüber nach wie es laufen wird..
    Ich dnekemeine Eltern werden sich kümmern,sie freuen sich jetzt schon auf Enkel Nr.2...und meine Mutter hat auch angeboten nach ihrem Enkel zu schauen(zumindest 1-2 /Woche)wenn ich wieder arbeite.
    Was die Ernährung betrifft bruache ich mir weniger Sorgen zu machen,auch bei meiner Nichte wird viel wert drauf gelegt,dass sie auch ihre Rohkost/Salat etc. ist.
    Bis auf normale Differenzen die es da sicher mal gibt,brauch ich mir da weniger Gedanken zu machen.

    Aber meine Schwiegereltern werden da ein grösseres Problem sein :flaming01: Mein Mann möchte seinen Eltern noch nicht mal sagen,dass wir ein Kind erwarten.Und ich kann es verstehen..Es ist ein lange Geschicht,durchzogen von Entäuschungen,Gewalt und Lieblosigkeit und viel viel Lügerei..
    Wir haben fast keinen Kontakt mehr(eigentlich haben wir keinen) und meine Schwiegereltern haben vor mir ANgst,weil ich mal meine Meinung dazugesagt habe..ruhig und freundlich,hat ihnen trotzdem nicht gefallen.

    Es würde jetzt zuweit führen,dass ihm einzelnen zu erklären,aber wir wissen ,dass auch ein kind nichts ändert..Meine Schwägerin hat einen 1-jährigen Sohn.

    Und dann stellt sich ja die Frage,ob man das überhaupt will,dass solche Leute Kontakt zu dem Enkel haben.

    Beide Seiten wohnen allerdings 5 Minuten mit dem Auto entfernt.
  • maxi37maxi37

    5,192

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Tim sieht seine Oma ( meine Mutter) fast täglich, den Opa einmal in der Woche. Meißt Sonntags, da wir da dort im garten sind. Die Eltern von Tims Vater so 2 mal im Jahr, da sie in Meck-Pom leben und ich ja nicht mit Tims Vater zusammen bin. Wir telefonieren aber einmal die Woche und er freut sich immer wenn er Oma Heidi am Telefon hat. :grin: . Sehen tut er sie also immer zum geburtstag und an Weihnachten. Also den richtigen Bezug hat er dann eher zu meinen Eltern. Und das finde ich auch schön, das wir uns da alle so verstehen. Mutti holt ihn ja viel aus dem Kiga ab, wenn ich arbeite und da ist er immer happy.
  • NanakiNanaki

    3,896

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wir haben ja die Mischung aus Grosseltern vor Ort (Eltern meines Mannes, und er arbeitet im Familienbetrieb mit) und Grosseltern weit weg (meine Eltern, ca. 400km).

    Die Grosseltern hier vor Ort sehen meine Kinder beinahe täglich. Leider sind es die Grosseltern, die mit unserem Erziehungsstil am wenigsten konform gehen und sich da auch shcon mal ganz schön stur stellen können. Von daher betone ich da immer wieder, was ich will und was nicht.

    Meine Mutter (meine Eltern sind geschieden und beide wieder verheiratet) fahren wir jeden Monat besuchen und da ist verwöhnen erlaubt. Wobei meine Mutter trotzdem jedesmal fragt, ob sie das darf etc.

    Meinen Vater sehe ich so 3-4 im Jahr (obwohl er gerade mal 10km von meiner Mutter weg wohnt...aber wir haben kein richtiges Verhältnis) und die beiden wissen eigentlich gar nicht, wie und was man mit so einem Kleinkind alles machen kann...von daher gibt es da auch kaum Probleme.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Irgendwo habe ich mal gelesen:

    Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind großzuziehen!

    Das kann ich nur bestätigen! Wir leben bei meinen Schwiegereltern im Haus unten. Sie wohnen oben und wollten damals auch nicht runterziehen. Greta ist jeden Tag oben, wenn sie will. Warum auch nicht. Wir verstehen uns super. Zumindest meine Schwiemu und ich. Sie hatte damals einen Drachen als Schwiemu und wollte nie so werden, deshalb klappt das alles wohl so gut. Mein Schwiegervater ist ein Stoffel (wortkarg, unentschlossen etc.) aber ein ganz Lieber. Er liebt die Mädels, wenn er es auch nicht so zeigen kann.
    Meine Schwiemu darf Greta nicht so verwöhnen, da wir ja zusammenwohnen und sie sich jeden Tag sehen. Hier herrscht aber Einigkeit im Erziehungsstil. Sie weiß, was ich will, handelt danach und hat manchmal auch gute Ideen und Ratschläge, die ich gerne annehme. Schliesslich hat sie auch drei Kinder grossgezogen.
    Ich weiß gar nicht mehr, was ich ohne sie machen sollte. Sie ersetzt mir die Mutter, da diese vor zwei Jahren gestorben ist und ist meinen Kindern eine wunderbare Oma.
    Als ich bei Greta nach 5 Monaten wieder Teilzeit gearbeitet habe, hat sie sie betreut. Das wird jetzt nach dem Jahr Elterngeld wohl wieder so gehen.
    Ich kann nur sagen: Ich habe es sehr gut hier, kann die Kinder immer eben bei Oma oben parken, wenn mal was ist.
    Ich ziehe den Hut vor allen alleinerziehenden Müttern!!!

    Nun zu meinen Eltern. Nun, meine Mom ist 2006 gestorben, leider.
    Mein Vater hat vor Jahren schon neu geheiratet (meine Eltern waren seit Ewigkeiten geschieden) und hat eine sehr nette Frau. Beide wohnen 30km von uns entfernt. Das ist nicht die weite Entfernung, aber beide arbeiten auch noch. Wir sehen uns vielleicht einmal im Monat zum grillen oder Kaffee trinken. Wir würden gerne mehr miteinander machen, das haut zeitlich aber meist nicht hin.
  • FreyaFreya

    577

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wir wohnen auf einem Grundstück, aber jeder in eiem eigenen Haus. Der Lütte flitzt nach Lust und Laune zwischen den Häusern hin und her.

    Das klappt ganz gut bei uns. Am Anfang hatte ich mir auch ziemliche Gedanken gemacht, ob denn auch alles so läuft, wie ich mir das wünsche und ob meine Schwiegermutter den Kleinen nicht vielleicht zu sehr vereinnahmt.

    Hat sich aber alles gut gefunden. Meine Wünsche werden auch "befolgt" -wenn auch mal mit einem Augenrunzeln.

    Bin echt froh, daß es so läuft, ich habe dadurch viele Freiheiten und kann, wieder arbeiten gehen, zwischendurch mal zum Pferd oder abends mit meinem Mann zum Essen fahren.

    Natürlich bekommt er schon mal einen Bonbon mehr als bei uns, aber das regt mich nicht auf. Das Grundkonzept mit der Ernährung stimmt.

    Bei meinen eigenen Eltern (die 25 km entfernt wohnen) läuft es ähnlich gut, aber logischerweise ist er da nicht so oft.

    Bin echt froh, daß ich die Omas und Opas habe :cool: .
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