wie politisch seid ihr ?
franziska&lilly
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in brandenburg sind heute kommunalwahlen und ich grüble noch, wenn und was ich wählen werde. von der tendez her wähle ich erh links, frage mich aber, ob ich bspw. das erste mal ein bürgerbündnis wählen sollte. wo steht ihr politisch ?
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Kommentare
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Das Thema ist sehr komplex. Ich wüsste auch nicht, wen ich jetzt im Moment wählen sollen. Mir sagt keine Partei zu. Die Linken - das geht in meinen Augen schonmal gar nicht, die SPD auch nicht, die CDU ist mir auch schon zu links geworden bzw. macht sie definitiv keine konservative Politik mehr (das ist ihr Problem im Moment). Irgendwie ist man nur noch von linken Parteien umgeben. Oder hab ich schon Paranoia? :roll:
Die FDP - nunja - und die Grünen - nee...
Wie gesagt, ich wüsste es nicht. Ich fühle mich von keiner Partei vertreten. Blöde, sowas! Keine leichte Aufgabe...
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Und Links wär echt das letzte was ich wählen würde.
Ich bin eher konservativ eingestellt.
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Als ich in den 80ern noch in DE gewohnt habe, war es bei meinen Schulfreundinnen so, dass nicht mal die Eltern voneinander wussten, was sie wählen, geschweige denn, dass man seine politische Auffassung nach aussen kund getan hätte. Das Wahlgeheimnis wurde immer sehr gross geschrieben. Hat sich das wohl inzwischen geändert? Oder ist das ein Grund, warum hier nicht so viele Antworten kommen?
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Ja so sehe ich das auch heute noch so. Ich weiß zwar wo mein Partner politisch in etwa steht..aber was er genau wählt würde ich genausowenig fragen wie ich seine Post lesen würde.
Die Frage nach der politischen Meinung ist ja bei Vorstellungsgesprächen nicht umsonst untersagt. Das ist das gleiche wie mit Religionszugehörigkeit wei auch die Zugehörigkeit zu einer Gewerkschaft.
Also ich würde auch niemals in der Öffentlichkeit über meine politische Gesinnung reden.. ;-)
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Also ich weiß genau was mein Mann wählt, da reden wir schließlich drüber. Ich weiß ganz genau wo er steht, das ist mir auch wichtig
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Es gibt doch noch mehr als K+ K+ K oder?
Wir haben hier schon viele gesellschaftspolitsche Diskussionen geführt. Leider hat das sehr nachgelassen.
Ich will ja auch nicht wissen was Ihr wählt, aber trotzdem kann man doch allgemein darüber reden?
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Ich denke - und das zieht sich wahrscheinlich generell durch die Parteienlandschaften in Europa - dass die grossen Parteien einfach kein eindeutiges Profil mehr haben. Wenn die konservativen auch soziale Themen in den Vordergrund stellen und die Sozialdemokraten mit grossen Firmen auf Du-und-Du stehen, dann kann das für die Parteienlandschaft nicht gut sein! Das gibt nur den extremen Rändern Auftrieb - und die will ja wohl niemand wirklich haben...!
Mir fehlt eigentlich auch, dass Politiker aus einem ehrlichen Interesse am Wohlergehen des eigenen Landes in die Politik gehen. Mittlerweile geht es ja offensichtlich nur noch um Macht und Erfolg - was beim Wähler zieht, kommt ins Wahlprogramm. Nach mir die Sintflut. Aber vielleicht bin ich da einfach auch naiv und es war eigentlich noch nie anders ;-)
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Ich bin ganz entschieden gegen Rechts, was ja aber nicht zwangsläufig bedeutet, dass ich links wähle, oder eine Autonome bin!
Insofern bin ich durchaus sehr politisch.
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Was sagt ihr denn zu der CSU-Schlappe in Bayern? :biggrin:
Es ist definitiv so, dass gerade die großen Parteien immer mehr zur Mitte hindriften und das Typische an den Parteien immer mehr verloren geht. Auch die richtigen Charakterköpfe fehlen: Die Amerikaner haben Obama - wir haben Steinmeier :schlafen01:
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Bei Rest ist es wirklich so das es im Moment keine gescheiten Alternativen gibt. Irgendwie ist das alles etwas Einheitssoße...muß man sich wirklich das geringere Übel aussuchen.
Die CSU Schlappe finde ich klasse...
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Aber inzwischen ist es natürlich auch nicht mehr so. Zudem gab es auf allen Seiten ganz andere Persönlichkeiten. Bundestagsdebatten waren wie Krimis oder Komödien, je nachdem....
Wenn man wie ich, noch wirkliche Vergleiche hat, kann man nur noch staunen, was da so passiert. Ich bin noch immer sehr politisch, aber deswegen vielleicht auch um so enttäuschter.
Leute mit Ecken und Kanten kann man mit der Luppe suchen, egal in welcher Partei.
Dazu kommt, dass sich auch die eigene Einstellung zum Leben ändert, damit fast zwangsläufig auch das Wahlverhalten.
So ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung.
Nur gar nicht wählen ist auch nicht die Lösung.
Jo...Bayern hat wohl einen Erdrutsch zu verkraften. :cool:
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Wenn morgen Bundestagswahlen wären, wüsste ich auch nicht, wen ich wählen würde. Ich nehme mir immer die Wahlprogramme vor und vergleiche. Es ist schon viel Aufwand, überhaupt einen nennenswerten Unterschied zwischen den großen Parteien auszumachen. Da kann man nicht sagen "Ich wähle auf jeden Fall immer die und die weil...", dazu ist wirklich zu viel Einheitsbrei dabei. Vielleicht strömen deshalb so viele zu den Radikalen, weil die wenigstens eine klare Sprache sprechen, wenn auch sonst keine wirklichen Inhalte dahinter stehen.
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Das kann man sein, muss man aber nicht. Dass heutzutage rechts mit rechtsextrem gleichgesetzt wird, ohne dass da unterschieden wird, ist definitiv nicht demokratisch (siehe z. B. "Netz gegen rechts" - was soll sowas?)! Ich bin entschieden gegen rechtsEXTREM und gegen linksEXTREM. Beide haben in einem freien Rechtsstaat keine Berechtigung und soll man auch klar so benennen. Rechte Meinungen muss man aber gelten lassen, genauso wie linke auch. Dass da hier mit zweierlei Maß gemessen wird, ist nicht in Ordnung. Zeigt aber auch, dass wir keine gesunde Demokratie mehr haben.
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Alles was auch nur annähernd und wenn es nur gedanklich in Richtung Extremismus/Radikalismus/Nationalsozialismus...und links in Richtung Stalinismus ect geht ist zu verurteilen.
Ganz einfach da wo es um Diskrimminierung welcher Art auch immer geht sollte man eingreifen. ;-)
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Ich doch auch.. ;-)
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oioi, da jucken meine Finger (obwohl ich eigentlich mit ner Halsentzündung daniederliege). Ich will nicht provozieren oder stänkern, doch - ganz spezifisch im rechten Lager - fallen mir wenige Positionen ein, die bei genauerem Hinsehen nicht EXTREM sind. Wenn ich von rechtsextremem Gedankengut spreche, meine ich damit Ansichten, die sich nicht an unserem Grundgesetzt orientieren. Und da fällt für mich so ziemlich alles rein, womit rechte Parteien (und somit nicht extreme Gruppierungen) zu Wahlen antreten.
Mich würde aufrichtig interessieren, welche 'rechten' Inhalte du als nicht extrem betrachtest? Verstehe mich nicht falsch, ich sage nicht dass alle Rechten Schläger und Skins sind. Nur extrem ist eine rechte Haltung für mich schon...
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Das ist super geschrieben @Sophie74 und trifft m.E. genau den Kern!
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Warum muss man?
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Ich weiß schon, dass Du nicht provozieren oder stänkern möchtest. Wir haben halt nur unterschiedliche Meinungen, darüber kann und sollte man sich austauschen. Das ist u. a. das Wesen einer Demokratie
Das Thema ist, ich weiß gar nicht, was rechte Parteien (und diesem Fall reden wir ja nur von einer, gelle), im Wahlprogramm stehen haben. Das weiß meines Erachtens kaum jemand. Weil zwar den abstrusen Äußerungen einer Sarah Wagenknecht in den Medien Raum und Zeit gegeben wird, jedoch keiner rechten Partei. Obwohl in diesem Fall die NPD sich ja selbst zerschiessen würde, weil sie...nunja...etwas dümmlich daher kommt. Es gibt aber auch Parteien, die ich eher als rechts-konservativ bezeichnen würde (wie z. B. die Republikaner), mit recht nachvollziehbaren Ansichten, die auch sofort als rechtsextrem bezeichnet wurden, was definitiv NICHT stimmt. Wenn Du schreibst, dass sich rechte Parteien nicht am Grundgesetzt orientieren, dann ist das vielleicht Deine persönliche Meinung, jedoch grundsätzlich auch falsch, denn wenn das so wäre, dürften sie in unserem demokratischen Rechtsstaat nicht zur Wahl antreten. So einfach ist das.
Ich habe leider den Zeitungsartikel nicht mehr -in den letzten Tagen meinte eine linke Politikerin, dass man gegen rechts "die Reihen fest geschlossen halten" soll. Das ist eine Äußerung aus dem 3. Reich (ich glaube aus einem Kampflied der SA). Wem hier keine Parallelen auffallen, der sollte vielleicht mal 1984 von Orwell lesen. Ich sehe hier im Moment eher eine linksextreme Gefahr. Irgendjemand hat mal gesagt: "Der neue Faschismus wird nicht sagen, seht her, ich bin der Faschismus, sondern er wird sagen, seht her, ich bin der Antifaschismus."
Wenn man etwas aus der Geschichte gelernt haben soll, dann ist das m. E. nicht, dass man Meinungen verbieten soll, sondern dass man sich konstruktiv damit auseinandersetzt. Sonst hat man wieder eine totalitäre Kultur, nur halt in die andere Richtung.
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egal ob rechts-konservativ oder rechts-extrem (wo ist da wirklich der unterschied ?!) - das gedankengut, was verbreitet wird, ist menschenverachtend.
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Mit dem Ergebnis, dass eben genau die Leute fast überall vertreten sind.
Das habe ich mit Schrecken vernommen.
Die Wagenknecht predigt Wasser und trinkt selber Wein. Das Problem ist eher, dass es auf beiden Seiten die Wenigsten durchschauen. Hier wie da gibt es keine Konzepte, sondern Parolen und Plattheiten.
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Das ist DEIN Weltbild, welches Dich auch ehrt. Meines sieht übrigens nicht anders aus ;-)
Du kannst aber nicht sagen, dass so wie Du die Welt siehst, auch alle anderen Menschen die Welt sehen müssen. Du kannst niemanden zwingen, so zu denken. Du kannst nur versuchen, mit den Menschen in Kontakt zu treten und Dir ihre Auffassung von der Welt anhören. Das funktioniert nicht, wenn man von vornherein sagt, dass sie nur dumpfe Parolen von sich geben und andere Rassen hassen. Was übrigens eine sehr einseitige Sicht der Dinge ist. Sicherlich gibt es ein paar Skins, die so denken - wenn Du aber auf einen intellektuellen Rechten trifftst (und ja, die gibt es...die werden nur nicht im Fernsehen gezeigt, weil man die nicht "vorführen" kann), sieht dessen Weltbild schon wieder ganz anders aus. Aber zurück zu meinem Anliegen: Du kannst Dich nur mit denen auseinandersetzen, wenn Du ihre Standpunkte kennst und eben nicht nur nachplapperst, was die Medien so berichten (ich meine jetzt nicht Dich, mit dem Nachplappern!!! Ich rede allgemein von den Leuten.). Dann kann man auch anfangen zu diskutieren und versuchen, ihr falsches (ich korrigiere: in MEINEN Augen falsches) Weltbild zu demontieren. Anders geht es nicht. Und dass sollten und müssen wir lernen, ansonsten stehen wir bald ganz schön blöde da!
Der Unterschied von rechs-konservativ und rechts-extrem ist der, dass der eine Dir den Schädel einhaut, weil er alle und jeden hasst und der andere sich gesittet mit Dir an den Tisch setzt u. U. sogar ein humanistisches Weltbild vertreten kann. Das muss letzteren in einer Demokratie auch gestattet sein, sonst ist sie das Papier nicht wert, auf dem sie verfasst wurde. Ich sehe hier auch, dass Du Dich z. B. mit dem damaligen Wahlprogramm der Republikaner nicht auseinandergesetzt hast. Zumindest hab ich darin kein menschenverachtendes Gedankengut lesen können :traurig04:
Der Punkt ist doch der, dass es in jedem demokratischen Land dieser Welt eine Linke, eine Mitte und auch eine Rechte gibt. Wir hier in Deutschland sind jedoch was die Rechten betrifft, mehr als ängstlich (verständlicherweise). Aber: Die einzige Lehre, die bei uns aus der schlimmen Nazi-Zeit gezogen wurde, ist die, dass sich Faschismus nicht wiederholen darf. Wenn das aber die einzige Lehre ist, dann finde ich das ziemlich mager. Es gibt massig Ideologien, die menschenverachtend sind, die aber so unter die Menschen gebracht werden können, dass sie jeder als normal empfindet und widerstandslos mitmacht.
Ich möchte (für mich persönlich), meinen eigenen Verstand verwenden und gerade so gängige und verbreitete Mainstream-Ideen ständig hinterfragen. Deswegen hab ich mich aus so intensiv mit den Rechten auseinandergesetzt. Jeder sollte sich der eigenen Manipulierbarkeit in der heutigen Zeit - eben durch Medien etc. - bewusst werden. Das wäre eine Lehre gewesen, die ich viel lieber aus der Geschichte gezogen hätte. Und dass wir bezüglich der Rechten manipuliert werden, das steht für mich außer Frage. Das bedeutet aber deswegen nicht, dass ich sie wählen würde ;-)
Auch Rechte (nicht Extreme) gehören zu einer Demokratie. Wir sollten anfangen, dies zu akzeptieren und damit umzugehen. Alles andere ist für uns nicht gut und kommt irgendwann gegen uns.
Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken und bin auch niemanden auf den Schlips getreten! Wenn das so sein sollte, dann möchte ich mich jetzt schon entschuldigen ;-)
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Ich hätte mir mein Pamphlet sparen können und direkt Dich zitieren sollen ;-)
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Super Satz dem schließe ich mich ohne umschweife an.
Das habe ich gerade hier gefunden:
http://www.rep.de/content.aspx?ArticleID=f0b49a00-79e8-4bee-a58d-24f130d2c036
Das ist ganz eindeutig diskrimminierend, polemisch, ausländerfeindlich und antidemokratisch.
Und steht so im Programm der Republikaner...
Also eindeutig Rechtsradikal...für mich.
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edit und nach dem ich den Link von Anjah nun mal eben überflogen habe sind da durchaus Punkte ich ich vertreten könnte.Und zwar im Strafrecht, Opferbetreuung und Strafvollzug. Da der Rest nicht mein Ding ist kommen die mir aber trotzdem nicht in Frage
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Doch, das hast Du:
Es tut mir leid, dass Du solch eine schlimme Erfahrung machen musstest!
Warum beschleicht mich oft das Gefühl, dass man sich rechtfertigen muss, wenn man sich mit Wahlprogrammen von bestimmten Parteien auseinandersetzt, die zur Wahl antreten und damit demokratisch sind? Vielleicht wolltest Du das nicht, aber das impliziert jedenfalls das Wörtchen „scheinbar“.
[/quote][/quote]
Ich verstehe in diesem Zusammenhang nicht, warum - wenn von rechts gesprochen wird, immer sogleich die Wörter „ausländerfeindlich“, „rassistisch“ etc. fallen. Das ist eine pauschale Aussage, die so einfach nicht stimmt und erinnert mich an die schlimme Pauschalisierung Moslem = Terrorist. Genauso wie es in der Linken Strömungen und Gruppierungen gibt, die unterschiedliche politische Ziele verfolgen, so gibt es diese auch innerhalb des rechten Randes. Und ja! Es gibt definitiv auch Rechte, die humanistische Ziele verfolgen. Wenn Du dies nicht so empfindest, weil Deine Weltanschauung eine andere ist, dann ist das Dein gutes Recht. Es ist aber genauso das gute Recht jedes anderen Menschen in diesem Land eine Weltanschauung zu haben, die Deiner widerspricht.
Und genau DAS ist der Punkt, um den es mir hier geht. Wir verlieren uns irgendwie im Thema Rechts, obwohl meine Intention ja eine andere war: Ich möchte, dass wir endlich anfangen, uns diesem Problem zu stellen und nicht den Kopf in den Sand stecken und erwachsenen Menschen vorschreiben wollen, wie sie zu denken haben. Weil wir davon ausgehen, dass wir die "bessere" Weltanschauung haben. Da machen wir es uns ziemlich einfach. Es kommt der Tag, an dem eine intellektuelle Rechte entsteht, und dann sind wir im Arsch. Weil sich niemand, auch wirklich niemand mit dem Thema auseinandergesetzt hat und die Themen, die diese Gruppen aufnehmen, Themen sind, die die Menschen bewegen. Und da gehört die Ausländerpolitik dazu. (Und hier möchte ich auch gleich auf Anjas Link eingehen) Die Republikaner haben z. B. ein ähnliches Programm, was die Einwanderung betrifft, wie Kanada. Gelle! Das sieht schlimm aus, wenn man das so schwarz auf weiß sieht, wie man vor hat mit Menschen umzugehen. Aber niemand würde jemals sagen, dass Kanada rechtsextrem ist. Die Republikaner sind mit den fast gleichen Forderungen aber gleich rassistisch. Bei den anderen Punkten der Republikaner kann ich auch nirgends entdecken, dass sie undemokratische Politik betreiben. Sie ist nur anders und unserem eigenen Wesen fremd. Wir können uns nicht damit identifizieren, deswegen lehnen wir sie ab. Die Politik von denen ist deswegen aber wie gesagt nicht undemokratisch (sonst dürften sie nicht zu Wahlen antreten) und hat genau aus diesem Grund auch ihre Berechtigung. Wir müssen uns damit auseinandersetzen. Da kommen wir einfach nicht darum herum....
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Du hast viel gesagt, doch nicht eine Silbe zu den Inhalten, um die sollte es doch gehen.
Die Orientierung am Grundgesetzt, auf die ich mich bezogen haben, zielt auf die 'unantastbare Menschenwürde' ab. Das Menschenbild, welches von rechts propagiert wird, widerspricht dem in grobem Maße.
Das hat nichts aber auch gar nichts mit meiner persönlichen Meinung zu tun, sondern läßt sich in Parteiprogrammen aber auch in den Berichten des Verfassungsgerichts zur Überprüfung der NPD auf Verfassungskonformität nachlesen. Deren Fall übrigens ein schlimmer Beweis dafür ist, wie überhaupt und gar kein bißchen einfach das ist!
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Nun, wenn Du was zu den Parteiprogrammen wissen möchtest, solltest Du Dich schon selbst bemühen und Dich damit auseinandersetzen. Ich musste da auch durch (wenngleich ich mir die NPD z. B. nun doch nicht angetan habe) ;-)
Ich habe übrigens nirgendwo geschrieben, dass ich diese Ideen schätze! Ich habe nur gesagt, dass auch diese in einer Demokratie ihre Berechtigung haben müssen!
Ob was im Verfassungsbericht steht oder nicht steht, ist völlig, aber auch völlig irrelevant und interessiert die Bohne! demokratische Partei = sie darf zur Wahl antreten, nicht-demokratische-Partei = sie darf zu Hause bleiben. Es ist wirklich so einfach!
Wenn sie also demokratisch ist, dann heißt es: Sich mit ihr auseinandersetzen! Oder wartet man hier wirklich auf unsere Helden vom Verfassungsschutz, dass die was unternehmen? Sowas wäre wirklich sehr naiv :roll:
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Wobei ich das jetzt nicht unbedingt aus Gretchens Ausführungen herauslesen konnte, dass sie selbst Anhängerin rechter Ideen ist. Eher im Gegenteil! Es geht doch vielmehr um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema. Und wenn man sich AnjaHs Link ansieht, bezweifle ich, dass man bei jedem einzelnen Punkt tatsächlich sofort darauf käme, dass es sich hier um das Programm einer rechten Partei handelt....!
Edit: sorry, hat sich grad überschnitten....!
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Upps...das hatte ich überlesen. Nein, es geht mir hier nicht um die Inhalte von rechten Parteiprogrammen! Es geht mir um das Recht, eine andere Meinung zu haben, es geht um die Pflicht, sich damit auseinanderzusetzen und es geht darum, nicht mit zweierlei Maß zu messen!
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Du sprachst von nicht-extremen, rechten Inhalten, WELCHE? Du hast ein Recht auf deine Meinung, doch ich kenne keine rechte Meinung die nicht extrem wäre, also kläre mich bitte auf!
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Wirklich sorry, aber wenn Du nach einer Magisterarbeit über rechte Parteien keine rechte Meinung kennst, die nicht extrem ist, dann weiß ich auch nicht, was ich dazu noch sagen soll :traurig04:
Natürlich haben die auch Meinungen, die nicht extrem sind. Ich mutiere hier jetzt aber nicht zum Wahlhelfer, zudem ich ja in meinen vergangen Posts geschrieben habe, dass mich der Inhalt weniger interessiert.
Wenn Du außerdem schreibst, dass Du die Wahlprogramme kennst, dann stellt sich die Frage: Welche Programme von welchen Parteien in welcher Zeit.
Das ist mir viel zu pauschal und nicht konstruktiv genug. Du hast den Kern meines Problems nicht verstanden, sonst würdest Du nicht wieder mit den Inhalten anfangen. Sorry, ist nicht böse gemeint!
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Die Programme der NPD, DVU und Republikaner zu den Bundestagswahlkämpfen 1998, 2002 & 2005... keine Ahnung was dir da zu pauschal ist...
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Nein, ganz ehrlich, am Ende sind die alles irgendwo zwischen populistisch und hetzterisch...
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Ich weiß jetzt wirklich nicht, was meine politische Richtung mit dieser Diskussion zu tun hat?
Da komm ICH jetzt wiederum nicht mit! :traurig04:
Du hast wirklich nicht verstanden, um was es mir geht! Möchtest Du wissen, welche ich Partei ich wähle, damit Du mich in eine Schublade stecken und meine Posts entsprechend bewerten kannst? Weißt Du sonst nicht, ob ich gut oder schlecht, klug oder dumm oder einfach nur prollig bin?
Mir war übrigens Deine Aussage darüber zu pauschal, dass Du "Deine Magisterarbeit über diesen Wahnsinn" geschrieben hast. Ich hätte schon gern gewusst, welche Parteien, Zeit etc. - aber das hast Du ja jetzt noch dazu geschrieben.