Tschüß und ab zur Kur

enkausticaenkaustica

1,202

bearbeitet 20. 10. 2008, 15:39 in Plauderecke
Ich verabschiede mich mal für die nächsten drei Wochen, da ich morgen zur Mutter-Kind-Kur in Richtung Rügen aufbrechen werde. Ich freue mich sooooooooooooooo. Wenn ich es schaffe, da schaue ich heute Abend mal kurz rein.


Tschüß ihr Lieben.



P.S. Ich habe gestern Amy die Haare schneiden lassen. Nun hat sie einen Pagenschnitt. Eine kleine Träne meinerseits war dabei......

Kommentare

  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich wünsche euch eine erholsame Zeit! Und natürlich wollen wir dann bei Gelegenheit Fotos vom Pagen-Kopf sehen :cool:
  • Caro2310Caro2310

    20,547

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Erhole dich gut und versuche Ruhe zu finden. ich warte auch auf Fotos :byebye01:
  • enkausticaenkaustica

    1,202

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Nun bin ich wieder da. Und bin überhaupt nicht erholt. :groggy: Mein Sohn macht wieder Ärger, die Lütte ist krank, die Kur war naaajaaaa. Mir ging es die ganze Zeit nicht besonders, konnte nicht abschalten. Dann haben die Nerven versagt, aber da gab es ja die richtigen Ansprechpartner. Ich stand die ganze Zeit unter Strom, hatte immer zu hohen Blutdruck, das ganze Gebäude so hellhörig, es wurde sich fast nie an die Ruhezeiten gehalten. Das was ich hier mühsam mit Amy erarbeitet habe, ohne stillen einzuschlafen, ist alles vorbei. Ging nur mit einschlafstillen, durch den Lärm auf dem Flur. Ich habe versucht zu reden, aber rede mal mit jemanden, den das nicht interessiert und Beschweren haben auch nicht genutzt. Dann das Problem mit den Kindergarten. Anfangs ging Amy sehr gerne hin, war sogar richtig sauer, das sie erst mal nicht mit essen durfte. (Anmeldung vergessen). Nach eineinhalb Wochen wollte sie dann plötzlich bei mir essen. Ich habe die Erzeiherin gefragt ob etwas vorgefallen wäre, aber die hat nur geblockt. Nach zwei wochen weigerte sie sich komplett da hin zu gehen. Sie zitterte am ganzen Körper, wenn wir nur in die Nähe kamen. Ich habe versucht zu reden, hatte aber kein Erfolg. Mir sind zwar ein paar Sachen aufgefallen, aber das kann ich euch später noch erzählen.
  • Caro2310Caro2310

    20,547

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Oh man :troest: Das liest sich nicht gerade toll. :sad:
  • enkausticaenkaustica

    1,202

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Dann plaudere ich mal ein bissel über die Kur.

    Mir ging es die ganze Zeit über nicht so gut. Hatte immer zu hohen Blutdruck und eine innere Unruhe. Ich machte mir Sorgen um meinen Großen, da dieser ja nun das berufsvorbereitende Jahr angefangen und nun schon wieder beendet hat. :groggy: Dadurch hatte ich einen kleinen Nervenzusammenbruch und hatte Glück da mein Mann noch vor Ort war, so das ich mit ein Psychologen reden konnte. Helfen konnte mir sie nicht wirklich. Dann der Stress mit den Kindergarten, ich habe Amy zum Schluss daraus genommen. Ich hatte bei der Kur immer das Gefühl nicht willkommen zu sein, so nach dem Motto " O Gott noch so eine Kaputte. Sie gingen dort auf die Mutter/ Kind belange kaum ein, waren unflexibel und reden....naja. Es gab dort keine Allgemeinärztin, mich untersuchte eine Kinderärztin die ganz auf Antibioteka getrimmt war. Schön war die Umgebung, die ich auch mit meiner Tochter sooft erkundete wie es ging. Wir hatten viel Zweisamkeit, was ich auch veruchte zu genießen.

    Ich hatte einen wundervollen Tag. Amy war im Kindergarten ( zu dem Zeitpunkt mochte sie noch dahin gehen) Da es mir schon nicht so gut ging (leichtes Fieber) entschloss ich mich auf dem Zimmer zu bleiben, obwohl die Sonne lachte. Ich machte die großen Flügelfenster weit auf, nahm zwei bequeme Stühle, kuschelte mich in die Decke und habe gelesen. Die Sonne lachte, vom Wasser kam eine leichte Brise und ich habe mich wunderbar entspannen können. Das hätte ich öfters haben wollen.

    Und was ich noch gut fand. Das ich meine Tochter noch stille, wurde voll und ganz akzeptiert. Viele Mütter fanden das sogar richtig gut. Ich habe keine negatives Wort gehört und die Kinderärztin war richtig begeistert.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mh, das liest sich wirklich nicht sehr gut. Mann, und ich denke gerade über eine Mutter-Kind-Kur nach.
    Ok, es sind ja nicht alle gleich, aber das mit dem KiGa könnte mir mit Greta auch passieren.

    Schön, daß Ihr ein wenig Zweisamkeit hattet, die Ihr auch genossen habt.
  • enkausticaenkaustica

    1,202

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Lass dich davon bloss nicht abhalten. Ich habe auch viele persönliche Probleme.

    Amy ist eine leidenschaftlich KiGa Gängerin. Sie liebt Kinder überalles, aber dort war alles so altbackend. Alte Ansichten, die Erzieherin malte in den Bildern der Kindern, damit das Bild fertig wird. Es wurde als lästig empfunden, wenn Amy ihr eigenes Spielzeug mitbrachte. Und das wurde nicht mir gesagt, sondern der Kleinen einfach weggenommen. Amy hat man zu den Kleinsten gesteckt, sie war dort total unterfordert, musste eineinhalb Stunden im Wagen sitzen beim spazieren gehen und durfte nicht laufen. Sie hat zum Schluß oft am Fenster gesessen und gelangweilt rausgeschaut. Wir waren keine 500 m vom Strand weg, der größte Buddelkasten überhaupt....., einmal erzählte mir Amy das sie bei Lidl einkaufen waren. Ich habe immer das Gespräch gesucht, bin aber auf taube Ohren gestossen.

    Ich erzähle dir das, weil das nicht zwangsläufig in anderen Kur -einrichtungen so sein muss.
  • enkausticaenkaustica

    1,202

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich muss mich hier noch einmal melden. Ich habe ja oben schon ausführlich geschrieben, dass die Kur nicht so doll war, nun bitte ich Euch um Eure Meinung.

    Vorgestern habe ich Amy ins Bett gebracht. Wir haben gelesen, gestillt und gekuschelt, dann habe ich sie in ihr Bett gelegt, habe etwas gesungen und dann ist sie noch mal auf meinen Schoß gekommen. Hat geschnattert und erzählt. Es war eine sehr schöne entspannte Atmosphäre.

    Nun habe ich sie gefragt, warum sie während der Kur nicht mehr in den dortigen Kindergarten wollte.
    Die Antwort war, Zitat:" Tante hat gehaun", ich fragte darauf wo sie den gehauen hat und Amy, Zitat:"Mund".
    Ich habe sie gedrückt und erklärt, das sie mir immer gleich erzählen soll, wenn ihr jemand weh tut.

    Ich war und bin immer noch sehr schockiert. Ich glaube meiner Tochter, zumal sich das mit dem deckt was abgelaufen ist. Das sie dort erst nicht mehr essen wollte, ehe sie gar nicht mehr gehen wollte und vor der Erzieherin stand und gezittert hat.
    Andererseits habe ich keinerlei Beweise und will nicht einfach eine berufliche Laufbahn zestören. Ich wollte dort anrufen oder hin schreiben. Nur was passiert dann.?! Ich möchte erreichen, das man der Frau auf die Finger schaut. Wenn ich im Unrecht war wird nicht passieren, hatte ich recht wird sie sich in Zukunft überlegen, ob ihr die Hand ausrutscht. Leute was soll ich tun.?
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Oh man, ich habe deine Berichte jetzt erst gelesen :troest:


    Beweise kann man für solche Situationen doch nie haben, es sei dann man wäre in dem Moment zufällig selber gerade dazu gekommen. Aber ich finde man muss den Aussagen von Kindern, zumal wenn das so zu dem Gesamtablauf passt, schon Vertrauen schenken. Anrufen macht denke ich nur Sinn, wenn du da dann auch an den richtigen Ansprechpartner kommst. An wen könntest du dich denn da wenden? Ein Brief hat den Vorteil, dass er sicher im Haus dann an die richtige Stelle weiter gereicht wird, wenn du nicht genau weiß an wen du ihn direkt schicken könntest. Und du könntest dann telefonisch nachfragen ob noch Klärungsbedarf mit dir ist und was unternommen wurde.
  • ArmanaArmana

    7,364

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Eventuell würde es vielleicht noch helfen, sich bei der Krankenkasse oder der Stelle, die die MuKiKur vermittelt hat, zu beschweren und denen Dein Anliegen vorzutragen. Das ist vielleicht auch ein stückweit neutraler und der zuständige Träger bekommt das auch gleich mit.

    Ich würde meinem Kind da ebenfalls Glauben schenken, denn ich denke nicht, dass die sowas einfach so erzählen. Ich wünsch Dir viel Kraft und viel Erfolg. :troest:
  • GretchenGretchen

    3,369

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Oh Mann! Da wird mir ja gleich ganz schlecht! :sad:
    Bei sowas könnt ich ausrasten! Ich würde in jedem Fall meinem Zwerg Glauben schenken. Zumal ja auch alles zusammenpasst und ich nicht glaube, dass sich ein Kind sowas einfach ausdenkt. Ich würde auch den Weg gehen, den Jessi vorgeschlagen hat. Sich also bei der Institution beschweren, die die Kur vermittelt hat. Ich würde allerdings auch noch die Kindergärtnerin anrufen und sie direkt fragen. Ob das was bringt, wage ich zu bezweifeln, sie wird es sicherlich im direkten Gespräch auch abstreiten. Sie sollte aber schon wissen, das es Mütter gibt, die sowas nicht tolerieren und dass sie im Unrecht ist und dass das, was sie macht, vor dem Gesetz strafbar ist!
  • enkausticaenkaustica

    1,202

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich werde meiner Krankenkasse schriftlich mitteilen, was passiert ist und parallel dazu, an den Heimleiter addressieren. Ich hbae mich auch schon schlau gemacht, aber eine Anzeige wird nicht durchkommen, da Amy noch zu klein ist. Sie ist faktisch kein anständiger Zeuge.

    Ich habe aber das Gefühl, das seit sie es ausgesprochen hat, es ihr besser geht und sie abgeschlossen hat. Der Nachtschlaf und das alleien einschlafen kommen wieder.

    Mal sehen was dabei heraus kommt.
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