Hallo,
vielleicht habt ihr ja eine Idee für mich.
Ich habe als Jugendliche immer den Traum gehabt Hebamme oder Säuglingsschwester zu werden.
Da ich aber ein sentimentaler Typ bin wurde es mir erfolgreich ausgeredet - da es nicht immer nur schön ist.
Jetzt bin ich 38 Jahre und mich holt mein Wunsch wieder ein. Seid mein Sohn auf der Welt ist geht mir der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf. Natürlich weiß ich das es für einen dieser Berufe zu spät ist. Deshalb überlege ich was es noch so gibt, wo man vielleicht als Quereinsteiger für die kleinen frisch auf die Welt geschlüpften Mäuse und deren Mütter da sein könnte.
Ich muss es vor allem auch Hauptberuflich machen, den neben meiner jetzigen Tätigkeit ist es nicht machbar, leider.
Habt ihr eine Idee??
LG Jeannette
Kommentare
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@braten:gelernt habe ich Industriekauffrau und einen weitere Ausbildung im Bankbereich - im Moment arbeite ich als Privatkundenberater bei der Sparkasse. - Also was ganz anderes...
Aber die anderen Tipps die Du gnannt hast hören sich schon mal gut an, darauf bin ich nicht gekommen. Da werde ich mal im Internet schaun was ich da finde.
Ich hätte nie gedacht, das es einige gibt, die in dem Alter noch diesen Beruf gelernt haben, da bin ich jetzt wirklich erstaunt.
Danke Euch für die Tipps.
LG Jeannette
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http://www.bfhd.de/ausbildung.htm
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Gruß ed
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@Marlies - danke für die Info
@ed24 - Fortbildung zur Mütterpflegerin hört sich auch gut an. Muss mal schaun wo ich info´s dazu bekomme
Danke für Eure lieben Tipps, da habe ich ja ganz schön viel womit ich mich beschäftigen kann.
LG Jeannette
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Ansonsten wäre vielleicht die Ausbildung zur Stillberaterin noch etwas für dich?! Da kannst du frischgebackenen Müttern unter die Arme greifen und deinen normalen Beruf beibehalten. DIe Ausbildung kann man soweit ich weiß gut am Wochenende machen.
Informier dich doch vielleicht bei Interesse mal bei der AFS oder bei der LaLecheLiga. Wegen der Doula-Sache kann ich dir jetzt keine konkreten Ansprechpartner nennen. Vielleicht findet sich ja bei Google was?
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LG Jeannette
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habe mir schon ähnliche gedanken gemacht wie du, aber sehe auch wenig chancen für mich aus ähnlichen gründen. jetzt habe ich auch erstmal ein baby/kleinkind, will vielleicht evtl. in absehbarer zeit noch eins, und bin auch schon mitte 30. stillberaterin ist sicher auch toll, aber ehrenamtlich. so wie ich dich verstanden habe, willst du das ja hauptberuflich und vollbezahlt machen. geht mir ähnlich.....
aber ich kenne eine stillberaterin in ausbildung durch die afs, die nimmt zumindest ihren 21 monate alten (stillenden) sohn mit zu den seminaren.
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Nennenswerter Verdienst kommt auch nicht vor. Auch nicht als fertige Hebamme im KH.
Dazu braucht man eine stabile Psyche und ein Umfeld, das alles trägt. Nachtdienste, Wochenenden, Weihnachten und sonstige Feiertage. Die Familie muss es aushalten, wenn Dir schwierige Fälle ewig nachlaufen, Ärger mit den Docs oder den Kolleginnen usw.
Als ich noch im KH gearbeitet habe, war schon problematisch mit Bekanntschaften. Kommt man zwei- dreimal nicht zu einer Feier, wird man schlicht nicht mehr eingeladen. Die Anderen gehen zum Grillen und Du fährst zum Nachtdienst.
Freiberuflich ist es noch extremer zumindest wenn man auch Geburten macht. Dann kommen geregelte Arbeitszeiten nicht mehr vor. Kommst Du nach Hause arbeitest Du den AB ab, machst tonnenweise Dokumentationen, Rechnungen usw.
Will man davon leben, muss man ein Minimum an Frauen betreuen um ein einigermaßen vernünftiges Einkommen zu haben. Selbst und ständig eben....Und das mehr als in jedem anderen Beruf, weil man ja auch an sich selber Ansprüche stellt. Von denen die die betreuten Familien haben, mal ganz abgesehen.
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Und auch wie Du es beschreibst - es ist nicht immer niedlich sondern kann auch für die Psyche sehr belastend sein - deshalb wurde es mir damals auch ausgeredet weil ich doch ein sehr sentimentaler Typ bin und alles mit nach Hause nehme. Das merke ich ja schon in meinem Beruf wenn ich Schicksale von Kunden erlebe.
@Saguna: ja eigenltlich wollte ich gern was in der Richtung hauptberuflich machen, da ich mit meinen jetztigen Arbeitzzeiten 2 Kindern und Haushalt öfter Weiterbildung es wohl nicht auf die Reihe bekommen noch ehrenamtlich was zu machen. Aber die Kinder werden ja auch groß und vielleicht ist es noch was für ein paar Jahre später- denke das kann man vielleicht auch noch mit 40 Jahren machen.
Hast Du schon eine Ausbildung in der Richtung?
LG Jeannette