bei meiner SchwieMu ist es auch immer pikobello. Aber sie hat außer putzen und enkel betüddln nicht viel zu tun. Also haben wir eingeführt, dass sie einen Nachmittag in der Woche bei mir verbringt inkl. Schwiegervater. Sie bügelt dann die ganze Wäsche (die wasche und trockne ich die Tage bevor sie kommt) und Schwiegerdad kümmert sich um diverse reparaturen. finden wir alle toll, sie haben was von den enkelkindern und ich hab eine große hilfe.
Wenn beide Vollzeit arbeiten und die Kinder in der Betreuung sind hat es auch den Vorteil das schon garnicht soviel Unordnung entstehen kann..vermute ich mal. ;-)
Oje Marlies.
Ich habe mich wohl missverständlich ausgedrückt. Ich wollte nicht ausdrücken, dass man über 50 schon zum ganz alten Eisen zählt. Ich wollte vielmehr zum Ausdruck bringen, dass sie trotzdem sie erst 52 ist, sich bereits Essen auf Rädern kommen lässt, was für mich irgendwie nur ein Dienst für wirklich "gebrechliche" (bitte nicht auch falsch verstehen ;-) ) Menschen ist. Und sie dabei wirklich doch sehr aktiv ist und kaum (bis auf ein kaputtes Knie) körperlich eingeschränkt. Warum lässt man sich dann Essen auf Rädern kommen, dabei kann sie auch sehr lecker kochen.
@Tanja0906
Deine Schwiegereltern sind ja ein Traum.
Die Hilfe meiner Schwimu beschränkt sich darauf, mit dem Finger auf die Baustellen im Haushalt zu zeigen.
Einmal war sie mal bei uns, um kurz auf Helene aufzupassen, während mein Mann was erledigen musste. Ich war auf Arbeit. So ... und da bringt sie doch tatsächlich Eimer, Lappen und Putzmittel mit und putzt genau ein Fenster.
1. sie bringt das Putzzeug mit, denn bei uns siehts ja soooo schlimm aus, das man vermuten müßte, wir hätten gar kein Putzzeug.
2. sie putzt nur ein Fenster, um zu zeigen, wie dreckig die anderen ja sind.
Ja vielen Dank. Fand ich ganz toll die Aktion.
Na ich will mich nicht weiter beschweren, immerhin nehmen die Schwiegereltern öfter mal beide Kinder auch über Nacht, so daß mein Mann und ich mal nur zu zweit sind. Da schaue ich über solche kleinen Sticheleien hinweg und freue mich eben über ein sauberes Fenster, wo ich sehen kann wie das Wetter draußen ist :biggrin:
@Anja: Komm mal vorbei und schau dir an, was ein großes Kind (mein Mann :biggrin: ) und ein kleines Kind trotz mehrerer Stunden Abwesenheit pro Tag in wenigen Minuten für ein Chaos schaffen können :biggrin: . Gestern habe ich abends um 21.30 Uhr den Müll hinuntergebracht, weil ich es nicht mehr sehen konnte...jeden Abend räume ich kurz in der Küche auf (Geschirr in die Spüma, soweit nicht schon voll, Töpfe und Pfannen in die Spüle usw.) damit wenigstens noch ein bisschen Arbeitsfläche frei ist.
@dcc: Ja nach 12 Jahren in der freien Wirtschaft hatte ich mal das Glück einen Arbeitsplatz um die Ecke zu finden. Davor auch schon in der Schulzeit also ab 9 Jahre bin ich täglich mehrere Kilometer gelaufen und mit dem Zug, Bus, der Straba gefahren. Ich stehe um 6 Uhr auf, fahre um 7 Uhr mit der Kleinen zur Kita (20 Minuten zur Kita, dann 20 Minuten in die andere Richtung zur Arbeit, macht mit Kurzbesprechung und Verabschiedung von Natalie ca. 50 Minuten ein Weg aus), vor dort ca. 7.30 Uhr weiter und bin dann etwa 8.00 Uhr im Büro. Gegen 12 Uhr ist Mittagspause,max. 45 Minuten, ich brauche etwa 5 Minuten nach Hause, wenn es die Ampelschaltung zulässt ;-) . Das kann ich mir aber auch nicht jeden Tag leisten, erstens kostet es viel Benzin so Kurzstrecke zu fahren und zweitens ist es schon hektisch und in manchen Pausen muss ich dann eher zum dm oder Lebensmittel einkaufen.
Gegen 17 Uhr mache ich Feierabend (normaler Dienstschluss ist gegen 16.30 Uhr), das ist die einzigste Chance zum Vorarbeiten für Freitag und geht auch nur, weil ich eben mit dem Auto fahre (ohne Auto bräuchte ich aber 1 1/2 h zur Kita). Insofern kann ich gut verstehen, dass dir sehr wenig Zeit bleibt.
:troest:
Nach Dienstschluss fahre ich in die Kita, hole die Kleine ab, dann nach Hause (auch etwa wieder 50 Minuten mit allem). Gegen 18 Uhr sind wir zuhause, dann heißt es Abendessen richten, mit der Kleinen essen, danach spielen und aufräumen, Postdinge regeln, die Kleine fürs Bett vorbereiten, die Kleine ins Bett bringen. Gegen 21 Uhr, in Spitzenzeiten wie gestern gegen 22.30 Uhr hätte ich Feierabend, wenn ich nicht zu müde bin und eh ins Bett falle. Mein Mann hilft abends schon mit, wenn er kann, aber er hat in der Regel abends Termine bei Kunden oder muss noch Angebote und Rechnungen erstellen, da er tagsüber auch meist bei Kunden ist.
Hihi, was die Putzarbeit angeht, dachte ich, du schreibst von meinem Mann...entweder putzt er gar nicht, oder es ist supersupergenau und dauert Stunden und alle Sachen sind nachher umgeräumt. Er findet das dann besser organisiert :roll: . Typ
Wir hoffen auf bessere Zeiten, wenn die Kleine älter ist, einige Zeit alleine beschäftigt und dann wieder Freiräume entstehen oder man eben keine Panik mehr hat, wenn man mal kurz in den Keller geht, um die Wäsche zu erledigen...
Einmal war sie mal bei uns, um kurz auf Helene aufzupassen, während mein Mann was erledigen musste. Ich war auf Arbeit. So ... und da bringt sie doch tatsächlich Eimer, Lappen und Putzmittel mit und putzt genau ein Fenster.
1. sie bringt das Putzzeug mit, denn bei uns siehts ja soooo schlimm aus, das man vermuten müßte, wir hätten gar kein Putzzeug.
2. sie putzt nur ein Fenster, um zu zeigen, wie dreckig die anderen ja sind.
Vielleicht siehst Du Deine Schwiegermutter auch einfach zu negativ?
Ich würde das, was Du beschreibst, ganz anders sehen ...
1. Sie bringt Putzzeug mit, weil sie sich denkt, wenn sie schon vorbei kommt zum Aufpassen, kann sie sich vielleicht nebenher etwas nützlich machen - und sie putzt halt lieber mit ihrem eigenen Putzzeug (macht meine Schwiegermutter auch - sie kommt z.B. mit diesen modernen Putzsachen nicht gut klar, sondern verlässt sich lieber auf ihr altbewährtes: Schrubber und Fensterleder) - und Putzmittel, da hat doch jeder seinen Favoriten - vielleicht mag sie ihres besonders gerne, oder verträgt es besonders gut!
2. Sie hat ein Fenster geschafft zu putzen - den Rest der Zeit hat sie vielleicht mit Helene gespielt oder sich etwas ausgeruht oder oder oder ... meine Mutter kommt öfters her, um morgens mit Jannik zu spielen, und während er schläft, bügelt sie immer mal was - aber ob sie jetzt 1 oder 5 Hemden geschafft hat- ist doch egal! Auch, wenn sie langsam arbeitet, weil sie keine sooo große Lust hat - auch egal - ich freu mich, wenn sie überhaupt was macht, weil jedes Hemd, das sie bügelt, muss ich nicht mehr bügeln!
Genauso mit dem Fenster - sie hat 1 Fenster geputzt - das brauchst Du also nicht mehr zu putzen ;-)
Ich glaube, wenn man einmal eine bestimmte Meinung von jemandem hat, interpretiert man sehr vieles negativ, was eigentlich gar nicht negativ gemeint ist ... ich find's immer schwierig, weil sich so auf Dauer die negative Sicht verschärft ... da hilft es glaube ich echt, manchmal ganz bewusst nach positiven Interpretationen für ein Verhalten zu suchen, weil man dann oft merkt, dass es ja vielleicht doch ganz nett gemeint war!!
Das ist natürlich eine sehr nette und entspannte Sichtweise. Ich bin meiner Schwiegermutter auch gar nicht böse gewesen deswegen. Mag sein, dass sie nicht mehr geschafft hat, weil sie sich um Helene kümmern musste, dafür war sie ja auch da und das ist ja auch toll, dass sie für solche Betreuungsengpässe bereitsteht.
Aber: Sie hat meinem Mann extra gesagt, er soll mich nicht drauf aufmerksam machen. Also, ob ich selbst den Unterschied zwischen sauberem und dreckigem Fenster bemerke. Naja, was soll ich sagen, ich habe es erst gemerkt, als er mich drauf ansprach. Ich achte eben nicht auf solche Sachen, sonst würde ich die Fenster von mir aus selber öfter putzen.
Über Schwimu lästern, macht aber auch ein bisserl Spaß ;-) .
In Großem und Ganzen verstehen wir uns ganz gut.
Kommentare
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Dankeeeeeeeeee :cool:
Trotz meines biblischen Alters, bin ich übrigens keine Vorzeigehausfrau. Aller Erziehungsversuche sind da ins Leere gelaufen.
Ich habe alles daran gesetzt nicht so zu werden wie oben beschrieben, weil meine Mutter so ist. Und das habe ich erfolgreich geschafft.
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Ich habe mich wohl missverständlich ausgedrückt. Ich wollte nicht ausdrücken, dass man über 50 schon zum ganz alten Eisen zählt. Ich wollte vielmehr zum Ausdruck bringen, dass sie trotzdem sie erst 52 ist, sich bereits Essen auf Rädern kommen lässt, was für mich irgendwie nur ein Dienst für wirklich "gebrechliche" (bitte nicht auch falsch verstehen ;-) ) Menschen ist. Und sie dabei wirklich doch sehr aktiv ist und kaum (bis auf ein kaputtes Knie) körperlich eingeschränkt. Warum lässt man sich dann Essen auf Rädern kommen, dabei kann sie auch sehr lecker kochen.
@Tanja0906
Deine Schwiegereltern sind ja ein Traum.
Die Hilfe meiner Schwimu beschränkt sich darauf, mit dem Finger auf die Baustellen im Haushalt zu zeigen.
Einmal war sie mal bei uns, um kurz auf Helene aufzupassen, während mein Mann was erledigen musste. Ich war auf Arbeit. So ... und da bringt sie doch tatsächlich Eimer, Lappen und Putzmittel mit und putzt genau ein Fenster.
1. sie bringt das Putzzeug mit, denn bei uns siehts ja soooo schlimm aus, das man vermuten müßte, wir hätten gar kein Putzzeug.
2. sie putzt nur ein Fenster, um zu zeigen, wie dreckig die anderen ja sind.
Ja vielen Dank. Fand ich ganz toll die Aktion.
Na ich will mich nicht weiter beschweren, immerhin nehmen die Schwiegereltern öfter mal beide Kinder auch über Nacht, so daß mein Mann und ich mal nur zu zweit sind. Da schaue ich über solche kleinen Sticheleien hinweg und freue mich eben über ein sauberes Fenster, wo ich sehen kann wie das Wetter draußen ist :biggrin:
Liebe Grüße
Jana
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@dcc: Ja nach 12 Jahren in der freien Wirtschaft hatte ich mal das Glück einen Arbeitsplatz um die Ecke zu finden. Davor auch schon in der Schulzeit also ab 9 Jahre bin ich täglich mehrere Kilometer gelaufen und mit dem Zug, Bus, der Straba gefahren. Ich stehe um 6 Uhr auf, fahre um 7 Uhr mit der Kleinen zur Kita (20 Minuten zur Kita, dann 20 Minuten in die andere Richtung zur Arbeit, macht mit Kurzbesprechung und Verabschiedung von Natalie ca. 50 Minuten ein Weg aus), vor dort ca. 7.30 Uhr weiter und bin dann etwa 8.00 Uhr im Büro. Gegen 12 Uhr ist Mittagspause,max. 45 Minuten, ich brauche etwa 5 Minuten nach Hause, wenn es die Ampelschaltung zulässt ;-) . Das kann ich mir aber auch nicht jeden Tag leisten, erstens kostet es viel Benzin so Kurzstrecke zu fahren und zweitens ist es schon hektisch und in manchen Pausen muss ich dann eher zum dm oder Lebensmittel einkaufen.
Gegen 17 Uhr mache ich Feierabend (normaler Dienstschluss ist gegen 16.30 Uhr), das ist die einzigste Chance zum Vorarbeiten für Freitag und geht auch nur, weil ich eben mit dem Auto fahre (ohne Auto bräuchte ich aber 1 1/2 h zur Kita). Insofern kann ich gut verstehen, dass dir sehr wenig Zeit bleibt.
:troest:
Nach Dienstschluss fahre ich in die Kita, hole die Kleine ab, dann nach Hause (auch etwa wieder 50 Minuten mit allem). Gegen 18 Uhr sind wir zuhause, dann heißt es Abendessen richten, mit der Kleinen essen, danach spielen und aufräumen, Postdinge regeln, die Kleine fürs Bett vorbereiten, die Kleine ins Bett bringen. Gegen 21 Uhr, in Spitzenzeiten wie gestern gegen 22.30 Uhr hätte ich Feierabend, wenn ich nicht zu müde bin und eh ins Bett falle. Mein Mann hilft abends schon mit, wenn er kann, aber er hat in der Regel abends Termine bei Kunden oder muss noch Angebote und Rechnungen erstellen, da er tagsüber auch meist bei Kunden ist.
Hihi, was die Putzarbeit angeht, dachte ich, du schreibst von meinem Mann...entweder putzt er gar nicht, oder es ist supersupergenau und dauert Stunden und alle Sachen sind nachher umgeräumt. Er findet das dann besser organisiert :roll: . Typ
Wir hoffen auf bessere Zeiten, wenn die Kleine älter ist, einige Zeit alleine beschäftigt und dann wieder Freiräume entstehen oder man eben keine Panik mehr hat, wenn man mal kurz in den Keller geht, um die Wäsche zu erledigen...
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Vielleicht siehst Du Deine Schwiegermutter auch einfach zu negativ?
Ich würde das, was Du beschreibst, ganz anders sehen ...
1. Sie bringt Putzzeug mit, weil sie sich denkt, wenn sie schon vorbei kommt zum Aufpassen, kann sie sich vielleicht nebenher etwas nützlich machen - und sie putzt halt lieber mit ihrem eigenen Putzzeug (macht meine Schwiegermutter auch - sie kommt z.B. mit diesen modernen Putzsachen nicht gut klar, sondern verlässt sich lieber auf ihr altbewährtes: Schrubber und Fensterleder) - und Putzmittel, da hat doch jeder seinen Favoriten - vielleicht mag sie ihres besonders gerne, oder verträgt es besonders gut!
2. Sie hat ein Fenster geschafft zu putzen - den Rest der Zeit hat sie vielleicht mit Helene gespielt oder sich etwas ausgeruht oder oder oder ... meine Mutter kommt öfters her, um morgens mit Jannik zu spielen, und während er schläft, bügelt sie immer mal was - aber ob sie jetzt 1 oder 5 Hemden geschafft hat- ist doch egal! Auch, wenn sie langsam arbeitet, weil sie keine sooo große Lust hat - auch egal - ich freu mich, wenn sie überhaupt was macht, weil jedes Hemd, das sie bügelt, muss ich nicht mehr bügeln!
Genauso mit dem Fenster - sie hat 1 Fenster geputzt - das brauchst Du also nicht mehr zu putzen ;-)
Ich glaube, wenn man einmal eine bestimmte Meinung von jemandem hat, interpretiert man sehr vieles negativ, was eigentlich gar nicht negativ gemeint ist ... ich find's immer schwierig, weil sich so auf Dauer die negative Sicht verschärft ... da hilft es glaube ich echt, manchmal ganz bewusst nach positiven Interpretationen für ein Verhalten zu suchen, weil man dann oft merkt, dass es ja vielleicht doch ganz nett gemeint war!!
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Das ist natürlich eine sehr nette und entspannte Sichtweise. Ich bin meiner Schwiegermutter auch gar nicht böse gewesen deswegen. Mag sein, dass sie nicht mehr geschafft hat, weil sie sich um Helene kümmern musste, dafür war sie ja auch da und das ist ja auch toll, dass sie für solche Betreuungsengpässe bereitsteht.
Aber: Sie hat meinem Mann extra gesagt, er soll mich nicht drauf aufmerksam machen. Also, ob ich selbst den Unterschied zwischen sauberem und dreckigem Fenster bemerke. Naja, was soll ich sagen, ich habe es erst gemerkt, als er mich drauf ansprach. Ich achte eben nicht auf solche Sachen, sonst würde ich die Fenster von mir aus selber öfter putzen.
Über Schwimu lästern, macht aber auch ein bisserl Spaß ;-) .
In Großem und Ganzen verstehen wir uns ganz gut.
Liebe Grüße
Jana
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