Hat da jemand Erfahrungen? Kann das gut gehen? Wir sind am überlegen Hamburg zu verlassen und uns einen Hof auf dem Land zu kaufen. Allerdings hat mein Mann angst das ich einen "Landkoller" bekomme. Ich habe halt immer nur in der Großstadt gelebt. Er kennt das Landleben und würde da auch gerne wieder hin. Beruflich würde es gehen. Was meint ihr was ist zu beachten?
Kommentare
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Nutzt du denn die Möglichkeiten der Großstadt? Kulturelles Angebot? Gehst du gern in der Stadt bummeln?
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Wie ist die medizinische Versorgung dort? Wie weit ist dann die Schule weg für die Kinder?
Weil nicht nur Du könntest den Landkoller kriegen, auch die Kids sind davor nicht sicher.
Ansonsten ist es schon allein wegen einer saubereren Luft empfehlenswert. Ich kannte mal eine Familie, die lebten hier bei uns in der Stadt, da bekam der Junge Asthma, dann sind sie aufs Land in einen Luftkurort gezogen und weg war das Asthma. Er hatte es nur von der unsauberen Luft hier in der Stadt.
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Wenn euch die etwas längeren Anfahrten nichts ausmachen, dann finde ich persönlich, dass das Leben auf dem Land nur Vorteile bringt.
Wäre es denn ein richtig einsam gelegener Hof oder ist er in einem kleineren Dorf/ Ortschaft gelegen? Vielleicht solltet ihr auch noch bedenken, dass auch die Kinder in ihrer Freizeit etwas unternehmen wollen. Gibt es Sportvereine, Jugendgruppen oder etwas in der Richtung? Wie ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, so dass deine älteren Kinder auch mal ohne Mama-Taxi in die nächst größere Stadt kommen können?
Ach ja, habe ich schon gesagt, dass ich euch jetzt schon beneide?
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Magst du Dorfgemeinschaft. Heißt auf dem Land trifft man eben immer jemanden den man kennt. Die LEute wissen mehr voneinander. Das kann positiv sein..aber auch anstrengend sein. Je nachdem wie gerne man das hat. ;-)
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man muss mit dem Lärm der Landwirtschaft auch am Wochenende klar kommen und kann sich nicht aufregen wenn frühs um 6 oder auch nachts um 11 noch Traktoren und Maschinen laufen.
Auch die Bereitschaft für längere Wege muss da sein und vor allem öffentliche Verkehrsmittel oder aber Autos / Fahrräder. Grad in Norddeutschland sind viele Einödhöfe was ich so gesehen hab. Oder wollt ihr eher in ein Dorf? All das muss gut überlegt sein. Man kann nicht einfach mal um die Ecke zum Bioladen oder Friseur, sondern hat eben immer längere Wege von mehreren km. Bei uns war das nächst größere auch etwa 10 km weg...
Tja vieles ist schwieriger, aber es hat auch viiiiiiiieeele Vorteile :cool: ich persönlich bin ein Landei, fühl mich in der Stadt nicht wohl... viel Glück
darf man fragen wo genau es hingehen soll?
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Ja den Duft haben wir hier auch öfter. Die Felder sind hier auch nicht weit. Aber von Hochhäusern umgeben. Ne Friseur, Nagelstudio usw ist 9 km weg. Wobei ich hier gut 15 fahre :confused02: Allerdings fahren hier die Busse woh deutlich öfter und vor allem auch abends. Da muß ich mich noch erkundigen. Stimmt
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Nu bin ich auch der totale Stadtmensch - nicht in der City, aber in nem Ortsteil am Rande der Stadt mit guten öffentlichen Anbindungen in die Innenstadt, das finde ich optimal ...
Stell Dir vor, Du kommst gerade von Deinem Großeinkauf aus 9 km Entfernung wieder, und merkst, dass Du was ganz wichtiges vergessen hast ... hier gehe ich dann eben schnell mal abends zu Fuß zu Aldi und hole mir das - das geht in der Einöde nicht ...
Ein Hof, ganz abgeschieden- was macht man da den ganzen Tag? Ich glaube, mir würde ganz bald die Decke auf den Kopf fallen, wenn man nicht mal einfach raus gehen und Leute treffen kann, oder auch nur Leute am Küchenfenster vorbei laufen sieht. Es soll aber durchaus Leute geben, die sowas toll finden - wenn das auf Euch zutrifft, wär's natürlich ideal ;-)
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Caro und ihr Mann werden sich mit Sicherheit was dabei gedacht haben und sich auch über die Konsequenzen bewusst sein.
Also so dramatisch finde ich das nicht. Wenn man in einer "Einöde" wohnt, dann ist man Vorratstechnisch einfach besser ausgerüstet, als in der Stadt, wo ich jederzeit schnell einkaufen gehen kann. Das ist nur ne Organisationssache.
Ich bin in einen Dorf mit nicht mal 100 Einwohner aufgewachsen, habe zwischenzeitlich in München gewohnt und bin jetzt in einen Kleinzentrum gelandet. Ich habe also schon alles mitbekommen.
Wo ich den anderen Recht gebe ist die Tatsache, dass man vom Landleben wirklich überzeugt sein muss, dass man sich als Stadtmensch wohl fühlt.
Was wollt ihr denn mit den Hof? Tiere züchten oder in irgendeiner Form bewirtschaften?
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Ich weis allerdings nicht ob vor allem Kathi etwas fehlen würde. Obwohl sie hier die Großstadt auch nicht nutzt. Aber sie könnte wenn sie wollte. Außer einem Pferdeverein, der Jugendfeuerwehr und dem Sportverein scheint im Dorf nicht allzuviel zusein.Torben würde denke ich da kein Problem haben und mein Mann kennt ja das Landleben und wünscht es sich sehr zurück. Halt nur noch alle zwei Tage in HH arbeiten und sonst dort im Büro sein.
Ich schau mir mal die nächsten Orte an ob da noch etwas für Jugendliche ist.
upps die Ursi. Ne in die Landwirtschaft (außer dem Eigenbedarf wie jetzt auch evt da etwas mehr als hier)wollen wir nicht einschreiten. Und Züchten auch nicht Für die Ställe und etwas Land gibt es Interessenten die Pachten wollen. Wie gesagt wir wollen 2 Ferienwohnungen vor allem für Leute die nicht wissen wo sie mit mehr als einem Hund unterkommen sollen. Ein Teil Land auch als Hundefreilauf. Ist eh eingezäunt. Die Genehmigungen diesen Hof als Ferienanlage um zu funktioniern liegen bereits vor.
Mein Mann wird weiter als Ingenieur arbeiten wie bisher auch
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Nicht, dass was falsch rüberkommt: Ich wollte nichts ausreden, nur meine persönlichen Bedenken (die für mich gegen so eine Entscheidung sprächen) einwerfen, einfach als Gedankenanregung ... oft ist es ja so, wenn man sich über etwas Gedanken macht, dass einem irgendwas nahe liegendes erst viel später auffällt ... das war ja sicher auch der Sinn des Threads hier, einfach Meinungen und Gedankenanstöße zu sammeln - so habe ich es zumindest verstanden ;-)
Deshalb sagte ich ja auch "Es soll aber durchaus Leute geben, die sowas toll finden - wenn das auf Euch zutrifft, wär's natürlich ideal"
OT @Caro
Was ist das denn für eine blöde Entscheidung in HH? D.H. wenn man in nem Brennpunktgebiet wohnt, wo zufällig eine ziemlich schlechte Brennpunktschule ist, man sein Kind aber lieber auf eine Schule mit sehr gutem Ruf in nem anderen Stadtteil schicken möchte, geht das nicht?? Aber Schulen in privater Trägerschaft sind da doch außen vor, oder?
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Und ich wollte Caro auch überhaupt nichts ausreden, ich hab nur gesagt, was mir dazu einfällt.
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Ja das neue Schulsystem scheint klasse zu werden :sad: Gott sei Dank betrifft es die 3 Großen nicht mehr. Privat Schulen gehen aber.
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Ah, ok, dann geht es ja - davon gibt es in HH sicher auch einige ... trotzdem finde ich es ein Unding, sowas vorschreiben zu wollen :confuded:
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Die Kinder und Jugendlichen auf dem Land sind es ja von Anfang an gewohnt weitere Strecken mit Bus und Bahn zurückzulegen.
Auch um Jugendliche braucht man sich nicht DIE Sorgen machen. Sie finden ihre Plätze und Orte.
Meine Schwester hat dann mit ein paar Freunden eine alte Scheune zu einer kleinen Kneipe und Treffpunkt in Eigenregie umgebaut..und das richtig klasse. Sie bediehnen auf Dorffesten ect um Geld für ihr kleines "Reich" reinzubekommen..und finanzieren davon dann 1x im Jahr Fahrten zu allerlei kulturellen Veranstaltungen.
Also da denk ich braucht man sich wirklich nicht sorgen...Kinder die so aufwachsen..wachsen da auch rein. ;-)
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Hätte ich die Wahl zwischen Land- und Stadtleben für mich und meine Kinder, dann würde ich in jedem Fall das Landleben bevorzugen. An die längeren Wege und die vermehrte Organisation im Alltag gewöhnt man sich schnell und das Argument mit der kleineren Schulauswahl erübrigt sich oftmals von alleine, da auf dem Land die Schulen meist mit fürsorglicheren Lehrern und kleineren Klassen ausgestattet sind.
Also: ich bin dafür: Caro wird so eine Art Herbergsmutter und alle gestressten Forums-Mamis kommen dann zur Erholung zu ihr und lassen sich mit Schüsslersalzen kurieren!!!
Kann ich mich schon mal anmelden? Ich bringe Mann, 2 Kinder und Hund mit :biggrin: :biggrin: :biggrin:
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Je nach Lage des Hofes sind viel Fahrereien für die Kinder angesagt, also abholen und so. Deswegen solltet Ihr auch den Winter bedenken. Und auch, dass es evtl. kompliziert mit einer Dorfgemeinschaft werden kann.
Ich hatte mal einen Freund in Wesselburen :biggrin: .....jo.. :cool: fällt mir gerade so ein. :idea:
Bessere Luft und mehr Freiraum für Kinder sind sicher nicht zu verachten. Meine Tochter hatte auch Probleme mit den Atemwegen, die dann im Westerwald buchtäblich wie weggeblasen waren.
Selber bin ich im Dorf groß geworden, und als Kind kann einem kaum etwas Besseres passieren. Ab der Pubertät wollte ich nur noch weg und bin zur Stadtpflanze mutiert. Deswegen habe ich es auch nicht lange auf dem Land ausgehalten. Und das obwohl es nicht wirklich abgeschieden war, sondern nur klein und mit "Urlaubsbetrieb". Aber ich hatte kein Auto und da fuhren drei Busse am Tag.
Die Dorfgemeinschfawar eine Art "geschlossene Gesellschaft, das mag allerdings auch am Menschenschlag liegen.
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Nach dem Umzug waren wir erst direkt im Touri-Ort an der Ostsee mit noch etlichen Einkaufsmöglichkeiten, seit 2 1/2 Jahren wohnen wir auf dem absoluten Kaff, alles was es hier gibt ist ein Bäcker, ein Friseur uns 2 Reisebüros(!).
Ich muß sagen ich vermisse fast nix von der Großstadt.
Wenn ich vorher bis zu 3 Mal täglich zum Edeka gerannt bin weil ich ewig was vergessen hatte muß ich das halt jetzt besser organisieren oder auch mal improvisieren wenn mir was fehlt.
Was ich vermisse ist die ordentliche Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln (hier fährt der Bus teilweise nur alle 2 Stunden), also wenn mal eines unserer 2 Autos in der Werkstatt ist kommt das einer kleinen Katastrophe gleich.
Und was hier am allerschlimmsten ist: Wir haben keinen DSL-Anschluß !!! Wenn ich das vorher geprüft hätte wären wir nicht hergezogen.
Aber ansonsten stelle ich immer wieder bei Besuchen in Hamburg oder Nürnberg fest: Ich bin auf dem Land viiiiel besser aufgehoben !!!
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Wie lustig.
Und zu den Schulen: ich finde die Schule hier auch ganz gut, weil sie nicht so groß ist und man sich halt kennt. Die Lehrer die Eltern und ich kenne auch ganz viele Schüler, weil die Eltern von denen mal Kollegen waren oder so, es ist halt übersichtlich hier und das gefällt mir gut.
Aber Carlo z.B. kann sein Abi nicht mit Pädagogik machen, obwohl er das Fach liebt und auch in diese Richtung weitermachen wird wahrscheinlich, und das ist halt blöd. Das meinte ich mit der Schulkritik. Es gibt keine Schule in der Nähe, mit der man zusammen einen Kurs vollkriegen könnte, also geht viel nicht und das ist für die Schüler nachteilig.
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Ich selber bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und meine Kindheit war toll!
Dann wollte ich immer weg von hier. Wie jeder junge Mensch, schätzt man das was man hat nicht.
Alles hat mich genervt in der Einöde. Pupertät eben. ;-)
Erst vor 7 Jahren lernte ich meinen Mann kennen und lieben. Ich zog zu ihm, da er dort seine Arbeit nicht aufgeben wollte. Ich konnte dann endlich in der Stadt leben. Am Anfang war das toll! Man brauchte nicht wegen jedem Mist das Auto, Kino und Restaurants waren um die Ecke. Klasse!
Wir heirateten und bekamen Kinder und dann war das nicht mehr so toll mit der Stadtmitte im 3.Stock. :roll: Ich dachte zurück wie schön es jetzt wäre, wenn die Kids draußen im Garten sein könnten. Auch fehlten mir meine Eltern und überhaupt meine Familie und alten Freunde sehr. Das Nachtleben hat sich ja durch die Kinder erledigt. Seine Familie hat sich nie viel um uns gekümmert, was ich immer sehr bedauert habe. Es hätte uns gut getan, mal einen Babysitter zu haben. Unsere Große war sehr schwierig.
Also hat sich mein Mann glücklicherweise versetzen lassen können. Wir sind wieder in meine Zweitwohnung eingezogen, haben meine Eltern im Haus und alles ist toll.
Den Bauernhof wie er mal war, gibt es zwar nicht mehr. Meine Eltern haben alles verpachtet und gingen Vollzeit Arbeiten. Wir Kinder waren weg und so ging es nicht mehr. Trotzdem sehe ich jetzt nur Vorteile. Veronika kann raus und es ist immer jemand da der mal aufpassen kann. Der Kleine kann im Sommer ordentlich im Sand spielen und überhaupt ist die Luft viel besser!
Was natürlich schon blöd ist, das wir jetzt zwei Autos brauchen. Die Kosten zwar Geld, aber ohne geht es hier nicht. Auch ein Traktor zum Schneeräumen kann praktisch sein, wenn es über Nacht 1m Schnee hinhaut. Sonst kämen wir gar nicht raus.
So genug geschrieben.
Ich war 6 Jahre in der Großstadt und möchte nie mehr zurück.
Hoffe es gefällt euch dann auch. Wo wollt ihr eigentlich hin?
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da ich gerade im anderen Thread über die geplanten Umbau-/Umräumarbeiten bei Euch gelesen habe, kam mir die Frage auf, ob ihr den hier angesprochenen/angedeuteten Umzug nun eigentlich auch macht oder wie der Stand der Dinge ist?
Wie ist es "aus" gegangen? Ist es überhaupt schon endgültig entschieden usw.?
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die nächsten 2 Jahre werden wir hier bleiben und dann vor Torbens Schuleintritt noch mal überlegen. Im moment bekommen wir das hauptsächlich wegen Kathi nicht so hin. Sie braucht ihre Therapie und das ist auf dem Land (weil ich keinen Führerschein habe) nicht so einfach. Außerdem würde ihr ein Umzug zur Zeit überhaupt nicht gut tun vor allen Dingen kein Schulwechsel. In zwei Jahren ist sie mit der Schule fertig. Der Traum bleibt aber wie im andern Threat steht bekommen wir in diesem Haus nun auch wieder etwas Platz, so das es hier ja auch nicht mehr so beengt ist.Allerdings ist mir der Garten noch immer viel zu klein für alles was ich anpflanzen will. Im nächsten Jahr werde ich wohl mehr in Hängegefäße und Balkonkästen pflanzen.
Also werde ich so in zwei Jahren nochmal berichten
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