Hallo!
Ich habe kürzlich (obwohl ich mein Diplom noch nicht sicher hab - warte noch aufs Ergebnis) meine erste Bewerbung rausgeschickt, weil genau da, wo ich am liebsten hinmöchte, eine Stelle frei wird, und heute kam der Brief, dass ich nächste Woche zum Auswahlgespräch kommen soll .... und so langsam macht sich die Panik breit!
Ich hab ja bisher noch nie so richtig gearbeitet, und hatte demnach auch noch kein richtiges Vorstellungsgespräch (außer für Praktika, aber das zählt ja nicht) ... ich werde also tierisch nervös sein, und hoffe, dass ich ein paar einigermaßen sinnvolle Sätze zustande bringe :roll: :confuded: ... Haben die von Euch, die schon Berufspraxis haben, irgendwelche allgemeinen Tipps für so ein Gespräch?
Ich rechne mir zwar keine großen Chancen aus (habe bis auf Praktika und Honorartätigkeit ja noch keinerlei Berufserfahrung), aber wenn es doch wider Erwarten klappen würde, wäre das einfach toll!! Es wäre zwar ein 30-Stunden-Job (eigentlich wollte ich maximal 20), aber zur Not würde ich den erst mal nehmen und später dann die Stunden reduzieren!
Eigentlich ein Sinnlosposting, aber es wäre toll, wenn ihr mir am Montag morgen alle die Daumen drücken könntet!!
Liebe Grüße,
Christina :-)
Kommentare
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Es gibt eigentlich nur wenig was man als Tipp mitgeben kann. Das wichtigste..
Sei du selbst. Also autentisch sein. Du mußt nicht alles wissen es ist auch in Ordnung zu sagen über die Antwort muß ich nachdenken.
was du machen solltest: Beschäftige dich mit dem Betrieb bei dem du dich vorstelltst:
Also warum willst du dort arbeiten?
warum sollen sie ausgerechnet Dich einstellen?
wo liegen deine Stärken...aber es kann auch mal gefragt werden wo deine Schwächen sind.
Zur Kleidung: Immer einen Tick besser wie das was du dort später im Berufsalltag trägst.
Du packst das schon...keine Bange.
Meine Schwester ist bei ihrem Vorstellungsgespräch als Erzieherin vor lauter Anspannung heulend zusammengebrochen im Gespräch.....
Sie hat die Stelle trotzdem bekommen.
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ich denke auch authentisch sein ist das Beste. Und wenn du mal ins Stocken geraten solltest im Gespräch kannst du das auch so einfließen lassen z.B.: "Sie merken ich bin ziemlich nervös, aber das ist mein erster wichtiger Vorstellungstermin"
Ich glaube persönlich das macht einfach sympathisch, denn die meisten Menschen (ja, auch Chefs ;-)) können das gut nachvollziehen.
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Das klingt schonmal aufbauend, dass mir meine Nervosität nicht zwingend zum Hindernis wird ... ich werde auf jeden Fall versuchen, so authentisch und sympathisch wie möglich rüber zu kommen ;-)
Große Chancen rechne ich mir eh nicht aus - ich weiß von anderen Einsteigerinnen, wie lange sie sich beworben haben und dass sie erst mal nur Stellen irgendwo in der Provinz bekommen haben - nach Köln wollen alle :roll: ... aber wenn's nicht klappt, seh ich es als Übung für kommende Vorstellungsgespräche
Trotzdem bin ich froh, wenn ich das hinter mir hab .... habe heute angerufen um den Termin zu bestätigen, und hatte dabei schon nen Puls von gefühlten 150 ... und wenn ich nur an Montag denke, zieht sich mein Magen zusammen :confuded: ...
Danke fürs Daumen-Drücken auf jeden Fall!!!
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wenn es um die frage nach deinen stärken geht, würde ich durchaus selbstbewusst darauf verweisen, dass du studium UND familie meisterst und damit auch bereits einen wichtigen lebensabschnitt begonnen hast zu absolvieren. auf die frage nach weiterer familienplanung wirst du dich evtl. einstellen müssen. ob du sie beantwortest, bleibt dir überlassen. wenn du für euch sagen kannst, dass das vorerst kein thema ist, kann das möglicherweise ein pluspunkt sein, so doof das klingt und so ungerecht wie es ist, aber viele akademikerinnen bekommen eben erst mit >30 jahren ihre kinder und sind somit nicht so attraktiv für unternehmen.
hast du in dem bereich denn schon praktika absolviert und kannst somit vorwissen ausserhalb des studiums aufweisen ?
daumen sind selbstverständlich gedrückt
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Ich glaube, meine größte Angst ist, dass mir im entscheidenden Moment nix einfällt ... in Prüfungen war es während des Studiums manchmal so, dass ich aus Nervosität die einfachsten Fragen nicht beantworten konnte, obwohl ich die Antworten eigentlich wusste ... naja, ich hoffe, der Fall wird nicht eintreten - habe mir schon einige Zettel mit Notizen gemacht, die ich noch ein paar Mal durchgehen werde!!
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Ansonsten hab ich hier noch Bachblüten-Rescue-Tropfen, die haben auch schonmal geholfen!
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Ansonsten kann ich nur die Daumen drücken, meine Erfahrung an Vorstellungsgesprächen hält sich zum Glück auch sehr in Grenzen.
Viel Erfolg
Carolin
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Mach dir klar: Das ist keine Prüfung, sondern ein Gespräch, und zwar eines bei dem du dich vorstellst UND dein potenzieller Arbeitgeber sich vorstellt. Und wie in der Liebe kommts da erfahrungsgemäß zu 80% auf die Chemie an ;-) Du wirst nervös sein, das ist doch klar, doch fühl dich nicht geprüft. Wenn eine offene Stelle bestetzt werden soll, ist ein wirklich passender Kandidat ein Geschenk für den Arbeitgeber, du darfst also davon ausgehen, das du wohlwollend beurteilt wirst.
Dein Job ist nur noch, die davon zu überzeugen, dass du ein Gewinn für sie bist und den Job machen kannst. Also auch nicht tiefstapeln... Hier z.B. da muss Franziska erst fragen, ob du nicht doch schon Erfahrung und dann kommt raus, dass du schon 2 Jahre lang regelmäßig Erfahrung gesammelt hat, in deinem Beruf! Warum schreibst du denn, dass das nicht 'richtig' gearbeite ist? Das ist doch Erfahrung, du musst doch nicht Vollzeit 10 Jahre arbeiten um 'richtig' gearbeitet zu haben. Ich denke du hast in der Zeit viele wichtige Dinge gelernt und gesehen, davon solltest du auch erzählen, finde ich!
Am wichtigsten fand ich für mich immer, selber überzeugt zu sein, dass ich das kann. Schwierig beim ersten Job, aber wenn nur wenn du überzeugt bist - und deine Argumente parat hast - kannst du auch andere von dir überzeugen...
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Da hast Du Recht, ich werde es auch im Gespräch etwas anders darstellen als ich es hier getan habe ;-) ... ich habe halt (wie ich von vielen anderen nach der Uni gehört habe) immer noch das Gefühl, in der Uni nicht wirklich viel für die Praxis gelernt zu haben ;-)
Mich selbst ins Licht zu stellen liegt mir gar nicht, weil ich oft viel zu hohe Ansprüche an mich selbst habe und denen auch öfters mal nicht gerecht werde ... aber ich habe schon einiges zusammen geschrieben, was ich auf potentielle Fragen antworten könnte, und werde auch übers Wochenende weiter üben, mich gut zu verkaufen
Ich rede mir momentan ein, dass ich ja nix zu verlieren habe (wir sind nicht zwingend auf mein Gehalt angewiesen - aber ich WILL da arbeiten!) und dass, wenn sie sich gegen mich entscheiden, die Stelle dann halt auch nicht die richtige für mich gewesen ist ... aber Kopf und Gefühl kommen noch nicht so ganz überein :roll: ;-)