Wir haben uns überlegt, evtl. Zwergkaninchen anzuschaffen.
In einem anderen Thread habe ich gerade gelesen, dass z.B. Meerschweinchen, nicht gerade zum Kuscheln und so geeignet sein sollen, trifft doch aber auf Kaninchen nicht zu oder?
Hat jemand von euch Zwergkaninchen? Sie müssten ja schon in unserer Wohnung leben, denn einen Garten haben wir nicht.
Sie sind halt soo niedlich und ein Bekannter hat einen Nachbarn der sie züchtet, da könnten wir 2 abholen.
Lange Zeit hatte ich Farbmäuse, die sind auch witzig, aber doch eher nachtaktiv.
Kommentare
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Warum sind denn Meerschweinchen nicht geeignet? Das sind doch ganz putzige, kluge und vor allem kommunikative Kerlchen.
Kaninchen finde ich persönlich immer etwas langweilig. Ich hab einige Kaninchenbesitzer hier im Bekanntenkreis, die die Tiere für die Kinder angeschafft haben und dann wurden sie nach 1 Monat langweilig - für die Erwachsenen wie für die Kinder.
Die Kaninchen werden jetzt nur noch sauber gehalten und gefüttert. Ansonsten interessiert sich niemand mehr für die. Ich finde so etwas immer traurig.
Damit will ich aber nicht irgendwie unterstellen, dass das bei Euch dann auch passiert - nicht falsch verstehen! ;-)
PS: Übrigens haben bestimmt die Hälfte der als ursprünglich gekauften "Zwergkaninchen" jetzt Maße von einer ausgewachsenen Hauskatze :biggrin:
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Kaninchen sind auch nicht so Kuscheltiere, die haben ihren eigenen Kopf und kuscheln ist da nicht viel. Das machen sie nur ab und an wenn man sie in Einzelhaft hält, was aber auch nicht im Sinne des Tierschutzgesetzes ist, man sollte immer einen Partner bei Rudeltieren anschaffen. Außerdem ja - Kaninchen können interessant sein wenn man genug über sie weiß und das den Kindern auch vermitteln kann...
Eine Katze oder Hund? da hat man eher Chancen mal zu kuscheln.
Oder ein Aquarium.. meine Nichte und Neffe (6 und 2 Jahre) finden das toll.
Oder aber ein Wellensittichpärchen vom Züchter... da gibt es einige, die die Vögel richtig handzahm abgeben...
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Wellensittiche kacken einem auf den Schrank (so man einen hat) und auch sonst gern überall hin, das kann man aber mit dem Auslegen von Zeitungspapier ganz gut in den Griff kriegen. Persönlich fand ich Wellensittiche wirklich toooooooooodlangweilig, aber wenn man echt Spaß dran hat, kann man damit einiges anfangen. Es endete bei uns allerdings so, dass der Wellensittich später bei meinem Bruder und meinem Vater handzahm war und beim Anblick meiner Mutter, Schwester und mir flüchtete. Nun ja.
Fische sind ganz nett zum angucken, faszinieren Kinder aber auch nur begrenzt, und streicheln is natürlich auch nicht so.
Kaninchen hätte ich niemals zuhause gehalten, die hatten wir im Garten und da wars auch schön, sie zu streicheln. Besonders kleine Kaninchen, sehr sehr niedlich, aber wie Mäusle schon sagt, die lassen sich nur begrenzt streicheln. Wenn man wenigstens draußen einen Stall hat für sie, finde ich Kaninchen ganz nett; ich hab das beispielsweise mal gesehen bei Leuten, die hatten auch kein Haus, die leben im Mietshaus und davor ist eine kleine Wiese, da war dann der Stall. Da hatten dann auch alle Kinder was zu gucken, die zum Spielplatz gingen (der ist direkt da in der Nähe)
Meerschweinchen etc. hatten wir nie, kann ich nichts zu sagen. Ich finde Katzen und Hunde einfach gut, das sind Familientiere. Katzen sind relativ autark, wenn das Kind dann mal irgendwann keinen Bock mehr aufs Säubern der Katzenstreu hat, hat wahrscheinlich die ganze Familie das Tier schon liebgewonnen - was viele Mütter bei Mäusen und ähnlichem Getier wohl eher nicht so sehen....
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Die Gefahr, daß Kaninchen oder Meeri irgendwann langweilig werden und ein ödes Dasein in ihrem Käfig fristen müssen, sehe ich auch. Das kann mit Hund oder Katze nicht so schnell passieren. Zumindest bleibt ihnen der Käfig erspart....
Ich finde, von einem Hund hat ein Kind am allermeisten, wobei der natürlich andererseits für die gesamte Familie auch sehr viel Verantwortung und Arbeit in sich birgt, denn eigenverantwortlich kann ein 4-jähriger noch kein Tier - egal welches - versorgen, da müssen schon alle Beteiligten voll dahinterstehen und die verschiedenen Aufgaben erledigen, bzw. das Kind entsprechend anleiten.
Hach, ich find's ja praktisch, daß sich eine eventuell mal aufkommende Diskussion bzgl. Kleintieren ziemlich schnell erledigt haben wird. Mit 3 Hunden und ihrem massiven Jagdtrieb hätten die bei uns kein schönes und v.a. vermutlich kein langes Leben.... :cool: Nee, also hier kommt mir nur noch Hund oder Katze ins Haus!
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Und der Wuschhund wäre dann ja auch noch ein Labrador ;-) Ich glaube das ist keine gute Idee.
Katzen mag ich nicht.
Mit Wellensittichen darf ich nicht kommen, als mein Freund und ich uns kennenlernten, hatte ich 6(!) Stück, den Lärm und Dreckpegel könnt ihr euch vorstellen :cool:
Ich würde sagen er hat eine Vogelphobie :biggrin:
Meerschweinchen, stinken die nicht ganz schön und sind eher was für den Stall draussen?
Hm, gar nicht soo einfach..
ps:
Natürlich schaffe ich ein Tier nicht nur für die Kinder an ;-)
Ist klar, das die Arbeit an mir hängt..
Ein Aquarium habe ich schon lange, die Kinder finden es sehr öde!
Aber das ist auch eher mein Hobby..
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Auch so geschichten wie Hamster für kleine Kinder finde ich grauenvoll..aber ihr wolltet das ja sowieso nicht..
Katze geht für mich persönlich auch nur mit Freilauf,sie gehört raus,muss sich im Gras rollen können und ihre Instinkte ausleben können...
Vögel finde ich persönlich einfach ganz schlimm,ausser man hat eine riiiiiiiessige Anlage dafür,was ja in einer Wohnung gar nicht geht..
Generell halte ich von eingesperrten Tieren wenig...Aber das ist meine persönliche Meinung,und ich hatte selber jahrelang Käfigtiere..
Nun haben wir nur noch unser Monsteraquarium und unsere Freigängerkatze..
Ich denke ein Hund als Rudeltier,so lange man nicht eine total unpassende Rasse wählt,wäre toll..und vor allem sind solche Tiere einfach präsenter für Kinder...
Das ist aber alles nur meine persönliche Meinung
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Meerschweinchen stinken nicht unbedingt, ich hab hier meine auf 2-3 qm hausen und selbst das ist noch erweiterungsbedürftig!!! :
es sind 1 Männchen und aktuell 4 Weibchen. Interessant sind die halt erst in größeren Gruppen ab 3-4 Tiere, mit nur 2 ist nicht viel los... und wie gesagt, ein Kind das gern beobachtet freut sich dran, aber zum kuscheln ists nix. Und meine dürfen auch regelmäßig raus in einen großen Auslauf, sowohl auf dem Balkon als auch auf der Wiese. Noch artgerechter wärs natürlich so wie waschbaer schreibt ;-) nun gut das kann natürlich nicht jeder machen. Aber genügend Platz zum fetzen sollten sie haben. Sie werden mit viel Mühe zutraulich, aber Kinder.... nee also meine sind nicht so begeistert von Kindern. Die sind zu hektisch für die Tierchen.
Katzen haben auch gern Freiilauf wobei ich jetzt Wohnungshaltung nicht schlimm finde, wenn sie es nicht anders kennen. Aber auch dann nur mit Artgenossen, also mind. 2 Katzen.
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Abr von Schildkröten bitte die Hände weg..ausser man ist da einrichtiger Freak..und Wasserschilkröten sind auch nicht leichter zu halten..und NEIN sie werden nicht nur so gross wie das Aquarium/Terrarium hergibt..
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(Von Tierheimhunden bin ich nicht zu überzeugen, weil wir Kinder haben, und man leider nicht wirklich weiss, was so ein Tier schon alles erlebt hat. Aber auch der brauch ja Futter, hat Tierarztkosten etc.)
Was kostet ein normal grosser Hund im Schnitt monatlich ? Kommt man da mit 100Euro aus?
Wir schwimmen ja nicht unbedingt in Geld ;-)
Also eine Schildkröte ist ja mal ne Idee :shock:
Wir haben hier keinen Garten und was soll man mit der machen? Langweilig oder?
Ich dachte halt erstmal an etwas "kleineres" das sich auch anfassen und streicheln lässt.
Was haltet ihr denn von einer Art Mäuse?
Also ich ekel mich nicht, ganz im Gegenteil ;-)
Ich habe nur bei meinen Farbmäusen damals beobachtet, dass sie meist nur abends aktiv waren. hmmm
Wie alt können Kaninchen eigentlich werden?
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Mal sehen, was mein Freund sagt.
Das Thema Hund hatten wir eigentlich schon mal, da war er der Meinung, da hals ich mir zuviel auf.
( 2 Kinder, Nebenjob und Hund.. )
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Ich finds zwar schön wenn Kinder mit Tieren aufwachsen (Hund, Katze) aber Kleintiere doch wohl eher erst wenn sie größer sind. Und auch dann wie gesagt sind die meisten eher zum beobachten als Schmusen.
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man kann in einer Wohnung durchaus einen Hund halten. Dann ist es aber - wie Caro schon schrieb - äußerst wichtig, daß er wirklich regelmäßig raus kommt. Einmal zum Entleeren und natürlich auch zwecks Auslastung.
Ob ein Labrador nun unbedingt die richtige Wahl ist, hmm, ich weiß nicht. Vielleicht wäre was "handlicheres" besser, v.a. für die Kinder!
Mit 100 Euro komm ich gefühlsmäßig sogar mit 3 Hunden im Monat aus, sofern nichts außergewöhnliches anliegt. Hab das aber ehrlich gesagt noch nie nachgerechnet. Man muß aber halt auch mal mit mehr (deutlich mehr!) rechnen, wenn Krankheiten oder Verletzungen auftreten. Bei Tierarztkosten ist man schnell im 4-stelligen Bereich, wenn es komplizierte oder langwierige Fälle sind, oder z.B. Operationen mit Vollnarkose nötig sind. Solche unvorhersehbaren hohen Kosten, die dann i.d.R. geballt auftreten, sollten einen finanziell nicht gleich in den Ruin stürzen.
Ich würde im Hinblick auf die Kinder auf jeden Fall auch zu einem Züchterhund tendieren. Der Züchter will dann aber auch wirklich sorgfältigst ausgewählt sein, gerade bei einer derartigen Moderasse wie dem Labrador. Wenn die Welpen nicht ordentlich aufgezogen und sozialisiert wurden, hast Du möglicherweise viel Ärger mit dem Hund, weil er krank oder verhaltensgestört ist.
Und natürlich sollte man sich vor dem ersten Hund mit dieser Spezies im Allgemeinen intensiv auseinandersetzen. Seine Haltung bedingt im Hinblick auf ein harmonisches und stressfreies Zusammenleben halt doch ein wenig mehr Sachverstand, als ein Meeri oder Kaninchen. ;-)
Meeris "stinken" übrigens für meine Begriffe nicht. Da stank mein Kaninchen wirklich deutlich mehr, deshalb hauste das auch draußen im Stall. Wenn ich an meine Meeris zurück denke, würde ich sie allerdings auch nicht wirklich als kindertauglich bezeichnen. Es sind halt Fluchttiere, die einen mehr schreckhaft, die anderen weniger. Und wenn man sie zu mehreren hält (was man ja immer machen sollte, da Rudeltiere!), werden sie auch nicht so richtig zahm. Meine Erfahrung jedenfalls.
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Bitte aber auch Kaninchen nicht alleine halten. Die brauchen nen Artgenossen und zwar kein Meeri.
Meeris hatten wir auch, die stinken nicht und unsere waren sogar sehr verschmust. Eins der Karnickel auch, das andere weniger.
Davon mal abgesehen, würde ich nicht unbedingt ein Tier anschaffen, nur weil man meint, als Familie sollte man ein Tier haben.
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Kann mich dem nur anschließen. Wenn es ein Labrador sein soll, dann nur aus dem Deutschen Retriever Club oder dem Labrador Club Deutschland. Der Labrador ist ein Jagdhund, der sich wegen seiner hervorragenden Eigenschaften als Jagdhund eben auch zum Familienhund eignet. Dass diese Wesenseigenschaften so sind ist wichtig und das habt ihr nur garantiert, wenn ihr in den o.a. Zuchtvereinen schaut. In der Anschaffung liegt ein Labrador momentan um die 1200 Euro. Hinzu kommen TA Kosten, Kosten fürs Röntgen mit etwa einem Jahr für die Kontrolle der Hüfte und Ellbogen und zur Bwertung der Nachzucht. Dann halt noch das, was so passiert: Impfen, mal eine Pfote aufgeschnitten, mal was undefinierbares Gefressen und deswegen zum TA usw. Dazu Ausstattung und Futter, letzteres liegt bei uns so ca. bei 50 Euro im Monat (wir ernähren den Hund roh), aber für ein gutes Trockenfutter gibst du schon um die 60 Euro pro 12-15kg Sack aus. das reicht beim Labrador in etwa einen Monat.
Das erste Jahr mit Hund ist zeitintensiv, die Ausbildung fällt 100% in die Hände der Eltern, das ist nichts für kleine Kinder und gerade als Ersthundehalter weiß man nicht, was da alles auf einen zukommt.
Es geht, aber man muß wissen, worauf man sich einläßt.
Wenn du magst, ich kenne ein sehr gutes Forum für Retriever (da bin ich auch Moderator), ich schick dir die Daten gerne per PN, dann kannst du da mal stöbern und informieren gehen.
Wir selber haben einen Golden Retriever, Ende des Jahres kommt ein zweiter dazu. Wir wohnen in einer 3 Zimmer Wohnung in der Stadt, aber ich bin viel jagdlich mit meinem Hund unterwegs, daher merkst du den kaum in der Wohnung, da er voll ausgelastet ist.
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Und wenn Hund, dann kommt halt nur diese Rasse in Frage und nicht irgendwas handlicheres :cool:
Ach mensch, ist das schwer...
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Wegen der Kosten eines Hundes. Kommt natürlich auf die Größe an.
Anschaffungskosten. Je nach Rasse und woher (Züchter, Tierheim, Tierschutz)
rechne mal mit 100€ Versicherung/Jahr (je nach Versicherung, bei meinem alten Hund waren es knapp 70€)
35,60/Jahr Impfung
eventuell Hundefriseur
Ich geb für Frischfutter alle 3Monate 40 - 50€ aus+Obst und Gemüse, was wir eh immer da haben
eventuell Tierarztkosten falls der Hund krank ist
Vielleicht noch Kosten für einen Hundeplatz.
Wir haben einen American Staffordshire Terrier, also 50cm hoch und ca 24kg schwer. Wir leben in einer 85qm Wohnung im Hochhaus (also mit Fahrstuhl). Bis zur nächsten Grünfläche ist es nicht weit und um weiter spazieren zu gehen ist es auch nicht weit. Wir machen auch Köpfchenarbeit mit ihr. Das lastet auch schon aus. Sie läuft gut am Fahrrad mit. Im Sommer gehts auch an die Ostsee. Sind nur ca 10km. Da kann sie schwimmen. Ein See würde es aber auch tun. Da sie einen sehr hohen Jagdtrieb hat (leider),können wir sie nur an wenigen Stellen unangeleint laufen lassen. An unserer Garage gehts aber immer.
Wenn man ein Haus mit Grundstück hat, untersucht der Hund das Grundstück gründlich, buttelt vielleicht Löcher, dann wird es schnell langweilig. Er möchte runter vom Grundstück etwas erleben und "Zeitung lesen". Und abends? Den Hund in nen Zwinger? Hunde sind Rudeltiere. Und wenn er "nur" bei seinem Menschenrudel ist.
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Versicherung, daran habe ich gar nicht gedacht, muss man jeden hund anmelden/versichern?
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Die zahlt dann auch bei Operationen und so. Keine Ahnung, ob man sowas braucht, aber sowas gibt es.
Oder meint Einhorn ne Versicherung, wenn der Hund was kaputt macht? Zahlt da nicht die Haftpflicht?
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Das Geld kannst du lieber monatlich auf ein Sparkonto packen, finde ich. Sollte man an sich eh tun, falls außerplanmäßiges mal was anfällt für den Hund.
Vergiß die Hundesteuer nicht. Die kann je nach Stadt/Gemeide recht hoch sein.
Hundehaftpflicht brauchst du auch. Die liegt bei etwa 100 Euro im Jahr, wenn du einen Retriever hast und Mitglied im DRC bist, bekommst du über die Gothaer Versicherung gute Konditionen und liegst bei ca. 50 Euro im Jahr.
Wenn ihr in einer Etagen-Wohnung wohnt und keinen Fahrstuhl habt, bedenkt auch, dass ein Labrador (wie auch andere große Rassen) im ersten Lebensjahr noch keine Treppen laufen sollte, weil die Gelenke noch weich sind. Den mußt du also die Treppen hoch und besonders runter tragen. Und ïbermäßig belasten darfst du ihn auch im ersten Lebensjahr noch nicht. Da gibt es keine langen Spaziergänge o.ä.. Wie gesagt, falls es dich wirklich interessiert, leg ich dir das Retrieverforum ans Herz. Dort findet man eigentlich alles, was man wissen sollte. ;-)
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Genau, und ich kann Dir auch sagen, wie anstrengend das mittlerweile ist, ein 17 kg Koloss zu tragen :groggy: Ich weiß auch nicht, warum ich mir das antue - mein Kind läuft mittlerweile artig die Treppen hoch und runter und ich alte Mutter schleppe dieses Monster mit mir rum :biggrin:
Doch, ich weiß es - es ist schön, einen Hund zu haben, so einen kleinen lieben Kerl, der einen immer mit der Schnauze anstupst, wenn es Fressen gibt und es ihm nicht schnell genug geht oder der sich immer direkt auf den Rücken schmeisst, wenn man ihn krault oder der so blitzgescheit, dass er beim Kommandos üben die immer sehr schnell lernt und weiß, was sie bedeuten - nur wenn andere Hunde da sind oder kleine Kinder, ist es aus, dann kennt er natürlich keine mehr :cool:
Trotzdem waren gerade die ersten Wochen extrem und gingen an die Substanz. 23.00 Uhr, 02.00 Uhr, 04.00 Uhr raus - dann wieder um 6.00 Uhr, dann bin ich gleich wach geblieben, weil ich sonst durchgeschlafen hätte, wenn ich mich nochmals hingelegt hätte. Das hat sich alles relativiert, die Zeiten haben sich verschoben und jetzt "schläft er durch" und ich stehe 6.00 Uhr auf, das funktioniert gut. Aber die ersten Wochen war ich nur wie ein Schlafwandler und war auch permanent gereizt deswegen.
Dann bedenke bitte, dass meistens auch was zu Bruch geht! Bruno hat mir fein säuberlich die Tapete abgefressen (okay, da stand ein Zippelchen ab, das war wirklich eine Versuchung ;-) ), hat Schuhe angeknappert bzw. ein paar sogar völlig zerbissen (zum Glück nicht meine ;-) ), sich in der Anfangszeit vom Tisch bedient, im gesamten Haus seine Häufchen (später Haufen) und Pfützen verteilt, so dass ich nur noch mit Sagrotan und ZEWA bewaffnet gesehen wurde. Dann ist er auch sämtliche Leute - natürlich auch kleine Kinder - angesprungen. Mein Zwerg ist die ersten zwei Wochen oft auf die Nase gefallen deswegen, und das obwohl ich wachsam war wie ein Luchs. Da braucht man ein ganz schöne Anstrengung, damit die Kleinen dann nicht jedesmal in Panik verfallen, wenn sie den Hund sehen. Jetzt ist aber alles fein und mein Zwerg klärt jetzt andere Kinder auf, dass unser Bruno sehr lieb ist ;-) Trotzdem muss ich sagen, dass gerade in der Anfangszeit mein Zwerg nicht nur einmal gesagt hat, dass wir Bruno wieder zurückbringen sollen. Und genau deswegen würde ich nie wegen einem Kind ein Haustier anschaffen. Denn das Kind will es vielleicht gar nicht und kann auch die Tragweite gar nicht einschätzen. Wenn, dann sollte man es nur für sich selbst wollen, für niemanden anderen. Dann kommt man nämlich auch nicht in Versuchung, die Verantwortung abzugeben - so wie, also weisst Du, jetzt kannst Du Dich ja auch mal um den Hund kümmern. Nein, ich wollte ihn und ich kümmere mich auch um ihn. Das bedeutet nicht, dass mein Mann sich da nicht mit einbringt, aber die Verantwortung liegt bei mir. Punkt.
Jedenfalls sollte man das alles bedenken - Du hat anfangs keine ruhige Minute mehr oder Du sperrst den Hund weg (vom Kind), was natürlich auch nicht sein kann, zumal er da ja nicht lernt, wie er sich dem Kind gegenüber zu verhalten hat.
Ich bin übrigens auch Caros Meinung. Es geht nicht darum, ob man eine Stadtwohnung hat oder ein Haus mit Grundstück. Mit dem Hund muss man arbeiten. Das bedeutet, nicht nur Gassi gehen. Die Labradore sind blitzgescheit (jedenfalls meiner :biggrin: ) und die möchten auch gefordert werden.
Ich habe vor einem Monat die Welpenschule hinter mich gebracht, noch ein paar Stunden drangehangen und jetzt nach der Urlaubszeit melde ich mich entweder im Hundesport-Verein oder im DRC an, weil ich unbedingt was mit Bruno machen möchte - Dummyarbeit oder dergleichen, jedenfalls mehr, als über das übliche Clickertraining und Kommandos üben und Bällchen werfen, hinausgeht.
Das ist schon etwas zeitintensiv, aber das packt man schon. Die Anfangszeit ist etwas durcheinander, aber ja auch für beide Seiten ;-)
Ich hab Spaß daran und hab meinen Hund jetzt gleich zu meinem offiziellen "Hobby" gemacht. So kann man auch Streitereien mit dem Mann im Keime ersticken, der sich auch gerade in der Anfangszeit etwas hintenan gesetzt gefühlt hat ;-) Und ja, er mag Bruno ja auch - anders würde es auch gar nicht gehen, aber wenn man mehrmals am Tag mitten im Gespräch aufspringt oder fast den Essenstisch umwirft usw. usf. dann werden auch die tolerantesten Männer irgendwann wehleidig und meinen dann, dass man sich nur noch um den Hund kümmert und meinen dann vielleicht sogar, dass der Hund freudiger begrüsst wird - womit in unserem speziellen Fall mein Mann sogar Recht hatte :biggrin:
Ach so....ich vergaß noch, dass man ihn anfangs ja auch nicht allein lassen kann und ihn langsam ans Auto gefahren muss etc. Das ist ja alles Neuland für den kleinen Kerl....
Das heißt also entweder Urlaub machen oder ihn mit ins Büro nehmen, wenn das möglich ist.
Ich wünsch Dir jedenfalls die richtige Entscheidung!
Jetzt ist das ein riesiger Hundetext zum Thema Kaninchen geworden :biggrin:
Aber bei mir ist ja alles noch so frisch. Bruno ist ja erst 21 Wochen alt.
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Bei mir was das etwas anders - wollte ja anfangs einen Labrador, dann einen etwas älteren Hund aus dem Tierheim und dann ist Bruno daraus geworden:
viewtopic.php?f=19&t=42961&start=200
Wegen der Dummyarbeit hab ich mich bis jetzt belesen und mir auch die DVDs von Imke Niewöhner gekauft, weil ich es erst allein machen wollte. Ich Dummchen ;-)
Nee....das wäre nichts für mich. Ich mach das lieber in der Gruppe, das macht mehr Spaß und so lernt man mehr. Eine Gruppe hab ich noch nicht. Ich bin am Samstag erstmal bei uns im Hundesportverein, die bieten das an - das weiß ich. Der wäre auch gleich ums Eck. Da kann ich mit Bruno hinlaufen. Da schau ich mir mal alles an. Der Telefonkontakt war schonmal sehr nett. Der DRC wäre noch ein Gedanke, den ich aus einem Hundeforum habe, allerdings weiß ich gar nicht, ob man da so einfach Mitglied werden kann.....ich glaube es kaum. Da muss ich mich erstmal kundig machen. Es wird wohl eher der Hundesportverein werden. ;-)
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Aber Imkes DVD ist ein guter Einstieg. Ich kann dir noch die Kosmos Retrieverschule von Norma Zvolsky ans Herz legen (@Ina: für Welpen gibt es auch die Welpenschule von N. Zvolsky). Wir haben das Glück, dass wir bei Norma seit fast 2,5 Jahren trainieren, denn nur Buch reicht nicht, unter Anleitung ist es wirklich das Beste.
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Du sollst ja keinen AmStaff mögen oder dir zulegen, ich wollte es nur wegen Größe und Gewicht schreiben wegen dem Futter.
Achso. Von unserem Gefrierschrank gehören 3Fächer unserem Hund. Ich fahr immer zum Schlachthof Futter kaufen und da es ein paar Kilometer sind, will ich nicht alle 2Wochen hinfahren. Ich hol immer 30 - 40kg Futter auf einmal. Wenns dann fast alle ist, gehts wieder hin.
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Das dachte ich mir schon, dass wir dann im DRC nicht ausbilden können - ist aber verständlich ;-)
Die DVD ist super gut, aber zur Arbeit gehört dann doch eine Gruppe. Und ja, da würde ich auch einen Fahrtweg in Kauf nehmen. Die Bücher hab ich übrigens auch alle und die sind echt klasse, vor allem weil in der Retrieverschule auch Dummyausbildung dabei ist.
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Die empfinde ich auch als sehr wichtig. Stell Dir vor, der Hund rennt auf die Straße und verursacht einen Unfall oder zerreisst als Welpe den Pelzmantel von Tante Erna ;-)
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Also wenn Hund, dann ist er natürlich für uns Erwachsene :cool:
Hach, wir hatten früher (bin auf einem Schrottplatz gross geworden) immer einen Boxer. Die sind ja auch zum Knutschen, aber da spielt mein Freund nicht mit.
Aber eigentlich mögen wir fast alle grösseren Hunde, deshalb würde die Auswähl nicht so schwer werden, ich persönlich würde auch einen Mischling kaufen.
Eine Sache muss ich mir da eben besonders überlegen,
nämlich die Zeit die so ein Tier benötigt und natürlich auch die laufenden Kosten die man ja nunmal mit einplanen muss. Und das ist keine Entscheidung von heute auf morgen.
Danke Einhorn für die PN.
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Unser nächster Hund in ca 4Jahren wird wahrscheinlich ein Boxer.
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seit heute haben wir 2 Zwergkaninchen
Ich stell mal ein Foto ein, jetzt schlafen sie aber schon..
Das kleinere ist 12 Wochen alt, das etwas grössere 4,5 Monate..
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Wir haben das eine, spontan vorhin "Brackelmann" getauft :biggrin: aber ich denke, Joshua wird den Namen doof finden :biggrin:
edit: grade beschlossen: Elli und Luna!
Fotos folgen ;-)
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Mein Freund will ihnen noch einen Holzunterschlupf bauen, das olle Häuschen das beim Käfig dabei war, wird nicht mehr lange passen :roll:
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wie groß ist der Käfig denn? du weißt ja sicher, dass 2 Kaninchen dauerhaft mindestens 4qm Platz brauchen. Aber wahrscheinlich lasst ihr sie den ganzen Tag raus oder?