Ausbildungsgedanken (SLP)

NaseweisNaseweis

5,435

bearbeitet 22. 04. 2010, 23:50 in Plauderecke
Ich mal wieder :grin:
Ich weiss gar nicht wo ich Anfangen soll?!

Seit längerem geistert es mir (mal wieder) im Kopf umher, meine Kräfte zu sammeln und eine Ausbildung anzustreben.
Mein Ur-wunsch ist Hebamme und das seit ich 15 Jahre alt bin. Damals kurz vor meinem Abschluss habe ich mich schon beworben-allerdings nur Bundeslandbezogen- aber die chancen waren sehr gering, da viele Bewerber auf wenig Plätze. Meine Mutter brachte mich dann auf die alternative, es mit Krankenschwester zu versuchen, danach kann ich immer noch Hebamme werden oder mich im bereich der Krankenschwester weiterbilden.
Naja ich wurde, bevor ich wegzog um die Ausbildung anzufangen schwanger, also wurde nichts daraus, aber ich trat dem ganzen nochmals an....naja sage und schreibe 9 Monate, denn dann wurde ich wieder schwanger(wieder durch leichtsinn und Unachtsamkeit und dem glauben, alles easy und machbar). Zuerst wollte ich alles durchziehen, auch mit dem wissen, dass es nicht leicht wird....dann bekam ich Blutungen und musste 8 Tage liegen und alles war futsch. Denn man darf nur eine gewisse anzahl an Fehltagen haben, um am Examen zugelassen zu werden.
Ich entschied mich also dafür, die Ausbildung abzubrechen. Blieb aber bis zum Mutterschutz dort und arbeitete 'normal' weiter. Mir kam noch der Gedanke, das ganze damit zu beenden, eine Krankenpflegehelferin zu werden. Aber das gab es nicht mehr. Zumindest nicht in Ba-Wü.
Nun ja, dass war es dann auch. Das ganze liegt nun 8 Jahre zurück. Dazwischen hatte ich keine neuen Versuche mehr gestartet. Es geisterte mir immer mal im Kopf umher und ich habe darüber nachgedacht, aber irgendwo, soviel Kinder und dann SO einen Beruf....fast unvereinbar, zumindest dann, wenn der Mann eine arbeit hat und auch im Schichtdienst arbeitet.
Das ich mich nun wieder intensiver damit beschäftige liegt daran, dass ich vor kurzem in der Zeitung eine Stellenanzeige gelesen habe für Krankenpflegehelferin (ich weiss, dass heisst inzwischen anders) und ich dann ganz baff geguckt habe, da ich ja dachte,dass es dies nicht mehr gibt! Nun ich habe dann herausgefunden, dass dies wohl in jedem Bundesland anders geregelt ist.
Dann hab ich mir die Frage gestellt, ob mir meine Zeit nicht angerechnet werden kann und ich dann die Krankenpflegeausbildung beenden könnte? Aber ich hab nur solches gefunden, dass man wohl von vorne beginnen muss.
Und nun zermatter ich mir mal wieder den Kopf und würde so gern in diese Richtung was machen, aber weiss genau, dass es in den nächsten Jahren absolut unrealisierbar für mich wäre. Zumal ich mich ja auch am Abendgymnasium versucht hatte, bloss ging ich an Krücken und dann fehlte der ansporn, dass ich weiss wofür ich weiter mache.


Eigentlich wollte ich das nur mal niederschreiben...im Grunde meines Herzens weiss ich selber, dass ich es (noch) nicht umsetzen kann. Ich habe aber auch noch in eine etwas andere Richtung gedacht, was dann schon besser umzusetzen wäre....Arzthelferin oder auch Tierarzthelferin (was mich auch noch interessieren würde). Da wären geregelte Arbeitszeiten vorhanden und ich bleibe im 'medizinischen' bereich.
Nunja, davon mal abgesehen, würde es sowieso noch etwas dauern, da Luke ja noch nicht in einen Kita oder sowas geht.
Ich denke, auf sowas in der Art würde es auch rauslaufen, eben wegen den Arbeitszeiten.

Ja und der Grund wieso ich hier schreibe ist, wie man ja unschwer erkennen kann, habe ich zwar anfangs immer den tollen Elan, aber durchgezogen habe ich die Dinge bis jetzt nicht. Wieso weiss ich nicht wirklich und ehrlich gesagt habe ich Angst davor, dass es wieder so ist, dass ich mich dermassen überschätze und dann wieder keine Kraft habe, da mich richtig zu motivieren und weiterzumachen. :confuse02:
wie gesagt, dass sind so gedanken für die nahe zukunft...und irgendwas muss ich tun und dazu brauch ich auch was 'handfestes'um organisieren zu können. Sprich eine feste Zeit wann es losgeht usw. was mit spontanen aushilfsjobs auch schlecht geht.

Kommentare

  • rajenriverrajenriver

    4,287

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    HI,

    wie das genau ist weiss ich nicht, aber ich glaube die Zeit wird dir nicht mehr angerechnet.
    Wie wäre es denn, wenn du so einen Schwesterhelferinkurs machst beim DRK etc, die gehen ja nicht so lange, ich glaube minimal 2 Monate. Ok, man ist dann nicht so qualifiziert, aber man hat schon mal einen Schein in der Tasche und kann zB bei Pflegediensten am WE arbeiten um die Leutchen zu waschen, Essen bringen etc etc...Danach kann man ja immer noch was anderes machen, aber so hast du nicht so eine lange Zeit eine Verpflichtung als wenn du in eine "richtige" Ausbildung gehst.
  • sophie33sophie33

    1,977

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Naseweis schrieb:
    dann bekam ich Blutungen und musste 8 Tage liegen und alles war futsch. Denn man darf nur eine gewisse anzahl an Fehltagen haben, um am Examen zugelassen zu werden.
    :shock: :wut93 :wut93 was war das denn fuer ein verein???? also, ich habe ja auch mit studierenden zu tun und fuer so etwas findet man immer eine ausnahmeregelung! letztes jahr hatte ich auch eine frau, die 3 monate abwesend war, weil sie eben ein kind bekommen hat. mit dem entsprechenden aerztlichen attest konnte sie natuerlich trotzdem am examen teilnehmen. was du da erlebt hast ist einfach nur: :flaming01: :flaming01: :flaming01: .
    das mit den unregelmaessigen arbeitszeiten war gerade neulich thema. ich lag ja im Kh und eine hebamme hat mir gesagt, sie haette 2 soehne und hat - abgesehen vom mutterschaftsurlaub - nie aufegehoert zu arbeiten. ich war erstmal erstaunt, weil ich es eben auch nur so kenne, dass kinder in KiTas feste zeiten und tage haben, was ja mit so einem job wie hebamme oder krankenschwester im Kh unvereinbar waere. aber offensichtlich haben viele solcher einrichtungen (Khs, kliniken u. drgl.) entweder eigene KiTas, in denen die kinder unregelmaessig kommen koennen, oder die umliegenden KiTas akzeptieren das, da es ja ihre hauptsaechliche klientel betrifft. hat mich erstaunt, aber das gibt es wohl. wahrscheinlich nur bei entsprechend grossen einrichtungen...
    da muesstest du dich vielleicht mal erkundigen, wie es bei eventuellen spaeteren ausbildungsinstitutionen/arbeitgebern aussieht. eventuell ist das zu bewerkstelligen.
    ansonsten moechte ich dir mut machen, es zu versuchen. wenn nicht jetzt, dann eben in einem jahr! wenn du den gedanken daran nicht aus dem kopf bringst, dann ist es dir ja wichtig und du wirst es vielleicht spaeter bereuen, wenn du es nicht versucht hast. und wenn die kinder groesser sind, sind sie bestimmt stolz auf ihre mama, die so tolles leistet!

    LG
    sophie
  • NaseweisNaseweis

    5,435

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich danke euch, für eure antworten!

    Das mit dem Pflegeschein hört sich ja auch gut an! Da muss ich mich hier mal informieren. Das mit dem 'nicht so qualifiziert sein' ist für mich (noch) nicht so relevant. Wie du schon sagst, kann man später immernoch weiter schauen.
    Das andere Ding ist, ich hinterfrage mich seit Jahren, ist/wäre das wirklich DER Beruf für mich? Mir hat das sehr viel spass gemacht, es war mir egal, dass ich anfangs eher unschönere Dinge gemacht habe, hauptsache ich war dort und hatte dann natürlich immer freude daran, wenn wir was neues gelernt hatten, dass dann umsetzen zu dürfen....das betraf aber eher so kleine Dinge wie, Spritzen aufziehen, Spritzen geben oder so. Wo es dann daran ging Katheter legen zu dürfen, da hatte ich dann gehofft ich komme nicht dran ( kam ich auch nicht, da es kurz vorm aufhören gewesen ist). Manchmal denke ich, mir liegen so grosse Aufgaben nicht....Aufgaben wo ich soviel Verantwortung habe und ein ganz grosses Problem ist für mich das sterben gewesen. Und dann beim Sterbeseminar selber machte ich mir richtig Gedanken darüber, bin ich hier wirklich richtig? Wir sassen im Kreis und wurden gefragt, wie wir persönlich damit umgehen, wenn ein Patient stirbt. Für alle war es schlimm, jedoch konnten alle dass dann irgendwo im Krankenhaus lassen und ich trug es mit mir herum. Alle hatten zu der Zeit schon verstorbene Patienten gewaschen usw, ich kam glücklicherweise noch drumherum. Aber es hat mich fertig gemacht. Ich habe im meinem Kopf nur noch im Krankenhaus gelebt.An jedem Schicksal nahm ich teil und ehrlich gesagt ist das fürchterlich. Ich war erschrocken, wie abgebrüht manche Schwestern und Pfleger mit den Patienten umgingen, obwohl ich das von meiner Mutter kannte, die aus solchen Gründen oft die Arbeitsstelle wechselte. Es hat mir soviel negative Erfahrungen gebracht und ich sagte mir damals wo ich aufhörte, ne, es ist besser so und das will ich nie wieder haben. Und trotzdem liess mich der Beruf nie wirklich los....ich hab mich über andere informiert, aber nichts dergleichen reizte mich zu sagen, au ja!
    Viele sagen sich nun, naja manchmal muss man halt das machen, wo man nicht so bock drauf hat, aber für mich ist es ganz wichtig, etwas zu tun, wo ich wirklich möchte. Ich habe/hätte kein Problem mit jobs wo ich Aushilfsmässig etwas machen muss, aber ich habe ein Problem mit einer Ausbildung, wo ich mich nicht dafür interessiere und dann habe ich lieber keine.
    Dann wäre da ja nun der Traumberuf Hebamme. Jahrelang begleitet mich das ja und im Grunde habe ich das ganz oben hingesetzt, wo ich nie sein werde und es wirklich nur ein Traum bleiben wird. Oder aber wenn meine Kinder gross genug sind und dann ist die Frage, habe ich da je die chance auf einen Platz? Denn dafür müsste ich mich regelrecht deutschlandweit bewerben....was gar nicht geht, da ich nicht mehr unabhängig bin und somit habe ich genau eine einzige Schule zur Auswahl und die chancen sinken wahrlich auf null.
    Aber da hatte ich dann schon überlegt, ich bewerbe mich einfach und das immer und immer wieder, vielleicht habe ich irgendwann doch das Glück? Wer weiss das schon ...und wenn nicht, dann ist es halt so.
    Wobei ich da dann auch wieder beim Thema Tod und grosse Verantwortung wäre.
    So far, dass musste ich einfach loswerden, auch wenn das im Grunde doch sehr vom Thema abschweift, aber das trage ich jahrelang mit mir umher und will es einfach auch nur mal loswerden.

    @Sophie
    Ja, von dem habe ich auch schon gehört. Ich glaub Tübingen bot das damals an, aber da hatte ich noch keine Kinder und hatte mich damit nicht so beschäftigt.
    Ich denke umzusetzen wäre das alles schon, wenn dann meine Kinder etwas grösser sind. Da hätte ich dann keine bedenken. So ca Schulkindalter. Es wäre natürlich deswegen nicht leichter, aber hier wo ich wohne, sind das alles Ganztagesschulen und somit gäbe es eine Betreuung...ebenso wohnen wir bald beim Schwiegerstiefvater ums eck und da könnten die Kids auch mal zum überbrücken dort hin. Da bin ich mir sicher.

    Und ja, das war/ist so vorgeschrieben mit den Fehltagen. Man darf nur eine gewisse anzahl haben....wir hatten vorgegebenen Urlaub (somit konnte ich den nicht frei dahin einteilen wo ich ihn gebraucht hätte, zb vor der Entbindung oder so)) . Ich hätte damals auf den Mutterschutz vor der Geburt verzichten müssen, um nicht über diese Fehltage rauszuschlittern. Nach der Geburt geht nicht, da darf man nicht darauf verzichten und diese Zeit, hat alle Fehltage fast aufgefressen. Da wo ich mit Blutungen im KH lag, sah der Arzt eine Plazenta Praevia (ka wo er die je gesehen hatte) und somit war es erstmal für mich gar nicht umsetzbar,auch wenn sich das noch verwachsen hätte können,da erst 20. Woche. Meine F-Ärztin jedoch sah gar keine Plazenta Praevia.
    Unterbrechen hätte ich können, jedoch wurde klar gesagt, komme ich wieder, fange ich von vorne an.Und damit konnte ich mich damals mal gar nicht anfreunden :oops:
  • aniinaaniina

    462

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Eien Freundin von hat gerade Hebamme ausgelernt.
    Sie hat eine Tochter, die jetzt im Sommer in die Schule gekommen ist.

    Ich kann da aus ihrer Erfahrung berichten, dass ihre Tochter während der Ausbildung bei den Großeltern wohnte, da sie wegen der Arbeitszeiten weder in der Lage war sie regelmäßig Morgens zum Kindergarten zu bringen, noch sie Nachmittags abzuholen.
    Sie holte die Kleine dann immer zu sich nach Hause, wenn sie einen freien Tag hatte.

    Ohne Dir zu Nahe treten zu wollen, aber ich befürchte fast mit 2 Kleinkindern ist es fast unmöglich diese Ausbildung zu absolvieren.

    Oder gibt es hier Jmd. mit anderen Erfahrungen?
  • NaseweisNaseweis

    5,435

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja, das denke ich selber auch, dass es unmöglich ist, mit zwei Kleinkindern. Eben wegen den Arbeitszeiten .
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ich denke, dass sich die arbeitszeiten in der pflege nicht wesentlich von denen einer hebamme unterscheiden, da beide berufe keine jobs sind, die eine arbeitszeit von 8-16 uhr oder 9-17 uhr mit sich bringen.
    eine ausbildung mit (klein-)kindern ist schaff- und machbar, wenn du unterstützung in der betreuung und versorgung hättest und selbst sehr diszipliniert und gut organisiert bist. ich arbeite an einer schule, die gesundheitsfachberufe ausbildet und wir haben eine reihe von frauen, die bereits eine familie haben und die ausbildung meistern.
    schau doch mal, ob es in deiner nähe private bildungsträger gibt, die. z.b. zum pflegeassisten oder krankenpflegehelfer ausbilden. häufig werden solche maßnahmen auch über das arbeitsamt gefördert. alternativ könnte ich mir auch vorstellen, dass eine ausbildung zur familienhelferin für dich in frage kommen könnte.
  • Iris3105Iris3105

    2,619

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also ich möchte Dich ja auch nicht demotivieren.
    Aber ich habe selbst Arzthelferin gelernt und nein, da gibt es in den allermeisten Fällen keine geregelte Arbeitszeit.
    Da ist schnell mal eine Mittagspause durchgearbeitet, oder abends ein, zwei Stunden drangehängt.
    Und voraus ist es ja nicht getan, wenn die Sprechstunde um 8.00 Uhr beginnt, da ist dann Dein Dienstbeginn teilweise um 7.00 Uhr. Irgendwer muss ja die Patienten reinlassen. Und Vorbereitungen sind auch zu treffen. Und was auch noch dazu kommt, der Verdienst ist miserabel. Du musst es wirklich mit Leib und Seele wollen, dass Du diesen Beruf lernst, sonst hast Du gar keine Chance durchzuhalten.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich hatte zwei Kolleginnen in der Ausbildung mit jeweils einem Kind.
    Bei einem Klassentreffen haben sie erzählt, wie schwer das war. Damals mußten noch alle Schülerinnen in der Schule wohnen.
    Natürlich kann man Initiativbewerbungen abgeben. Versuch macht kluch. Die Schulen sind seit Jahren immer überlaufen. Das sollte einen nicht abhalten.

    Aber so ganz kann man die Dienste in der Pflege nicht vergleichen. Auf den Stationen sind oft Dauernachtwachen, im Kreißsaal eher selten. Rufbereitschaften sind auch als angestellte Hebamme an der Tagesordnung. Nach Hause gehen ist dann nicht zuverlässig auch Feierabend. Man hat auch selten wochenweise den gleichen Dienst, sondern eher täglich wechselnd. Da habe ich nach langen Jahren im KH besonders gemerkt.

    Überstunden konnte man noch nie zählen. Entsprechende Betreuungplätze sind eher die Ausnahme.
    Ich habe auch nie aufgehört zu arbeiten. Frag mich nicht wie das ging.

    Du hast mit Tod und kranken Kindern zu tun. Nur um das mal anzusprechen. Es sterben keine kranken oder alte Leute, sondern Babys. Äußerlich zumindest gesund sind sie wohlmöglich auch noch.
    Das nimmt man immer mit nach Hause. Man lernt sich abzugrenzen, aber so ganz schaffen es die wenigsten Kolleginnen.

    Es gibt aber relativ viele Teilzeitmöglichkeiten und/oder eben noch freiberufliche Arbeit, die man durchaus begrenzen kann.
    Hebamme ist ein toller Beruf, aber nicht ohne diverse Nachteile. So etwas erfordert ein ausgeprägtes Helfersyndrom ;.))

    Vielleicht liest Du zur Ausbildung auch mal meinen Blog bei Wordpress.. Der Link steht auf der Homepage.
    Ich möchte aber bitte hier nicht darüber diskutieren. Nur als Info.......
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo

    Also zum Examen und den Fehltagen muß ich kurz was sagen. Es stimmt das man nur eine begrenzte Anzahl an Fehltagen hat. Das heißt nun aber nicht das alles futsch ist. Wir hatten in der Ausbildung auch eine Kollegin die SS wurde. Sie hat dann ausgesetzt und ist einfach 1 Kurs drunter wieder eingestiegen.
    Wer z.B mit einem Beinbruch im KH liegt und damit seine Fehltage übersteigt muß meistens einfach ein halbes Jahr hinten dran hängen.

    Das hat was mit der festgeschriebenen Anzahl an theoretischen und praktischen Stunden zu tun die man nachweisen muß um zum Examen zugelassen zu werden. Und wenn man die Stunden eben noch nicht voll hat muß man quasi "Nachsitzen/Nacharbeiten".
    Das ist eigentlich alles.

    @Naseweis: Ich würde es an deiner Stelle nochmal versuchen. Und es stimmt viele Einrichtungen haben eigene KITA `s die auf die Arbeitszeiten eingestellt sind. Ansonsten kann es z.B mit Tagesmutter schon gehen.

    Ich drück die Daumen. Und du fängst ja nicht bei 0 an.
  • NaseweisNaseweis

    5,435

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich danke euch für die vielen Antworten....habe etwas Zeit gebraucht, um darüber nachzudenken.
    Hebammentechnisch ging es mir jetzt nur um die reine Ausbildungszeit...danach hat man ja einige Varianten arbeiten zu können, Freiberuflich, Beleghebamme, nur zur Nachsorge usw....(ka ob dies dann auch so umzusetzen ist) .
    Ich habe mal meine Brieffreundin gefragt, wie sie das mit den kindern machte, da sie über ein Jahr eine kochausbildung machte und da sind es ja glaub auch sehr unchristliche Zeiten. Oder irre ich mich da nun? Hm.
    Ich denke , nein ich weiß, dass ich mich aufjedenfall hier an der Hebammenschule bewerben werde. Ich habe in dem sinne nichts zu verlieren und im Grunde glaube ich nicht, dass ich da gleich ne chance haben werden. Aber ich versuche es. Für eine alternative schaue ich mich gerade noch um.
    Ich denke, wenn ich wirklich das Glück haben sollte (was ich nicht so wirklich glaube :grin: da ich weiss wie es mit dem überfüllt sein dort aussieht), dann werde ich alles tun und das schon geregelt bekommen...so lange werde ich aber erstmal abwarten.

    Edit: Ach ja in dem blog lese ich schon *g* hatte da auch einen kommentar hinterlassen
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Nur Köche machen keine ganzen Nachtschichten.

    Ach ja Dauernachtwache in der Pflege ist nicht mehr..die dürfen maximal 1 Woche am Stück machen...
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja ich weiß Anja, aber ich trotzdem werden die nicht unbedingt von den Tagdiensten abgedeckt.

    Bewerbungen bei den Schulen sind irgendwie undurchschaubar. Von daher kann man nicht sagen, dass Du keine Chance hättest.
    Wenn Dir klar ist, dass z.B. der Stoff richtig heftig ist und die Arbeit belastend sein kann, versuch es. Es ist sicher ein großer Unterschied ob man noch sehr jung ist und romantische Vorstellungen von süßen Babys hat, oder bereits seine eigenen Erfahrungen hat.

    Stimmt Du hattest ja kommentiert :denkk45:

    Wenn es wirklich ein großer Wunsch ist, wirst Du Dir nie verzeihen, es nicht probiert zu haben. Ich weiß wie das ist....
  • NaseweisNaseweis

    5,435

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das mit den Nachtschichten weiss ich...damals hätte ich im 2. Lehrjahr für *denk* 3 Nächte (bin mir nicht sicher obs jetzt exakt 3 gewesen sind) Nachtschicht machen müssen. Wir bekamen einen Plan für die ganzen 3 Jahre, wo man sehen konnte, wann man wo auf welcher Station arbeiten musste.

    Mir ist es nicht wegen der Anstrengung, sondern wirklich, wie sollen die Kinder betreut werden. Da zerbreche ich mir gerade den Kopf. Ich weiss nicht wie andere das machen in so Ausbildungen *hm*, aber eine Lösung muss es ja irgendwie geben. Ach ich weiss auch nicht....das ist eigentlich das einzigste wo demotiviert :scratch.:
    Weil ich denke mir in dem sinne, ob ich jetzt ein Kind habe oder vier spielt in der hinsicht keine rolle, denn Betreuung muss ja stattfinden, ob das eins oder zwei sind, ist ja egal. Versteht jemand was ich meine? Bloss welche Tagesmutter fängt zb schon um 5 Uhr an? Ich versteh nicht wie das andere machen? Zumal sicher nicht jeder eine Mutter hat wo sagt, kommt ich passe 24 Stunden auf dein kind auf :scratch.:
    Damals hatte ich ja auch eine Tagesmutter, dies war die Nachbarin meiner mutter und da war alles kein problem....ich kannte sie ja persönlich....

    Edit: Aber wie ich so durch das stöbern lese, gibt es sowas wohl auch...sogar welche die nach hause kommen... ich such weiter ^^

    Ne, wegen den süssen Babys ist es mir nicht (also das war nie der Grund). Mich hat schon eh und je einfach nur dieses 'Wunder' fasziniert.
    Damals in der Ausbildung bin ich ja bis zum Mutterschutz weiter arbeiten gegangen, weil ich mir den KReisssaal nicht nehmen lassen wollte.
    Ich habe 3 Wochen auf der Säuglingsstation verbracht, 2 Wochen im Kreisssaal und 6 Wochen auf der Wöchnerinnenstation.
    Automatisch habe ich somit Geburten erlebt und auch einiges an dem drumherum,auch wenn es nur ein klitzekleiner Einblick gewesen ist, hatte mich das doch positiv von allem überzeugt. Mit den Babys ansich, hatte ich da gar nicht so viel zu tun. Das war eher auf der Säuglingsstation.
    Meine ganz persönliche Erfahrung -welche dann erst im laufe meiner eigenen Geburten dazu kam ist- dass es viele Hebammen gibt wo ich denke, solche sollte es nicht geben :oops: (natürlich habe ich auch positive Erfahrungen gemacht). Ich weiss nicht wie ich das beschreiben soll, aber das sind dinge wo mir wichtig sind und ich der Meinung bin, ich bin/wäre nicht so. Ich habe dadurch auch gewisse Vorstellungen was ich nie wollte und ich anders machen würde, dass sind nicht Dinge wo gemacht werden müssen, sondern Dinge, was wirklich nur das menschliche betreffen. Ebenso habe ich da die Vorstellung, dass ich während einer Geburt, nur für die eine Frau dann da sein möchte, was wohl in die Richtung Beleghebamme laufen würde. So diese Wechslerei im Krankenhaus ist furchtbar (wenngleich ich auch weiss, dass es dort einfach so ist). Wobei dies erstmal 2. rangig ist, da ich ja erstmal das eine schaffen müsste :smile: ...aber waren jetzt halt mal so meine Gedanken dazu.....

    Das der Stoff nicht leicht ist, dem bin ich mir bewusst, dies habe ich schon in der Krankenpflege erfahren. Wobei mir das lernen leicht fällt, wenn mich wirklich was interessiert und das kann ich mir auch gut merken.
  • KirschquarkKirschquark

    1,006

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Aus Erfahrung weiß ich; es gibt zwar wenig Tagesmütter die Dein Kind zum Frühdienst nehmen, aber es gibt sie.
    Ich bin mitten in der Ausbildung zu Krankenschwester schwanger geworden und habe die Ausbildung - mit Verzögerung, klar - abschließen können. Dies ging nur mit Hilfe der wunderbaren Uschi-Tagesmutter.

    Und auch heute noch brauche ich stundenweise eine Tagesmutter die Katharina kurz zu Hause betreut und zum KiGa-Bus bringt weil zwischen der Abfahrt meines Mannes und meiner Heimkehr (vom Nachtdienst) rund 1,5 Stunden liegen. Oder weil ich eben schon 1,5 Stunden vorher das Haus verlassen habe.
    Nur sind das jetzt "humane" Zeiten von 7.30-8.30, da findet man eher jemanden ;)
    Ich habe mir damals von der Tagespflegestelle des JA alle Adressen und Telefonnummern sämtlicher Tagesmütter im Umkreis von ich glaube 50km geben lassen und gefühlte 1000 Telefonate geführt bis ich jemanden gefunden hatte.

    Hier im Forum müssen sich noch zahlreiche Jammerpostings bezüglich des Elends in der Ausbildung und der Tagesmutter finden lassen befürchte ich :oops:

    In der Krankenpflege sind es übrigens inzwischen 8-12 Nächte in der Ausbildung, und diese erst im Oberkurs, man darf je 10% der theoretischen und praktischen Stunden versäumen, ein Ausgleich ist nicht möglich (z.B. 15% Praxis, 5% Theorie).

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen dass Du an einer Hebammenschule angenommen wirst und die passende "Uschi" findest und ich stimme Marlies zu: Du wirst es Dir nicht verzeihen wenn Du es nicht versuchst.
  • NaseweisNaseweis

    5,435

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Danke für deinen post und wow in der Schwangerschaft eine solche Ausbildung abschliessen finde ich bewundernswert! Meine Lehrerin sagte mir damals, dass dies wirklich nur sehr, sehr wenige schaffen...um genau zu sein hatte es an der Schule eine einzige geschafft. Ich bins natürlich nicht gewesen :smile: . Für mich war die Vorstellung den Unterkurs nochmal von vorne zu machen fürchterlich...was hatten wir da schon durchgenommen?

    Aber es ist gut, nochmal eine Bestätigung zu haben, dass es sie wirklich gibt, wenn auch selten.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich würde es auch probieren. Auch wenn du als Hebamme mehr Nächte machen mußt und eben oft nicht pünktlich raus kommst.

    Wer nicht wagt der nicht gewinnt..probiers... ;-)
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also wir hatten diverse Schwangere beim Examen und eine frisch Entbundenen. Bei zu vielen Fehlstunden wurden Einige zurückggestuft, aber bei uns waren es Semester. Ein halbes Jahr eben.

    Ich war ganz frisch schwanger, insofern spielte es zeittechnisch keine Rolle für die Prüfungen.
  • NaseweisNaseweis

    5,435

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Oh, ja ich werde es auch versuchen. Zuersteinmal muss ich ja überhaupt soweit kommen :), ich wollte nur vorab eine grobe Vorstellung inwiefern es machbar wäre. WEnn ich dann wirklich das Glück haben sollte, dann weiss ich, dass es eine einmalige chance ist, wo ich nicht vergeigen darf. Dessen bin ich mir klar und der Ansporn dadurch wäre gross.
    Ich informiere mich gerade über das "Anschreiben", immerhin weiss ich nun was das ist :oops: ...hab noch ein-zwei Monate ca zeit (die habe ich mir gegeben um das alles fertig zu haben) und dann 'ab die Post'...bewerbe ich mich für den 1.4.2011 bzw vorab muss ich da noch anrufen und nachfragen ab wann ich dann eine Bewerbung schicken soll.
    Naja egal was dabei rumkommt, aber ich werde mich aufjedenfall gut fühlen, dass ich was getan habe. :sunny:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mit welchen Scculen willst Du anfangen?
  • NaseweisNaseweis

    5,435

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hier mit der Schule in Wuppertal in der Vogelsangstrasse.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ahajaaa......

    :silent:
  • NaseweisNaseweis

    5,435

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    :???: ja, aber eine andere Möglichkeit hab ích nicht, da wir kein Auto haben :ncool:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habe nichts gesagt, und die Schule ist auch nicht die schlechteste Wahl.
  • NaseweisNaseweis

    5,435

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    :smile:


    Aber was anderes....am mittwoch bin ich noch mehr wie nur überzeugt gewesen und ejtzt brauch ich schon wieder -ich trau es mich gar nicht zu sagen- bedenkzeit. Kaum herrscht hier ausnahmezustand, mach ich mir die Gedanken, bekomme ich das dann wirklich gebacken? Svenja ist im KH und schon bin ich ko und das kann man mit einer Ausbildung mal gar nicht vergleichen. Ok, bis in einem Jahr ist Luke und Mara auch älter und da ändert sich dann sehr viel, ebenso denke ich, muss ich mich einfach auch umstellen. Gerade wenns so ruhig zugeht und plötzlich drunter und drüber, dann ist es für mich eine Umstellung. Naja, ich mache mir gründlich meine Gedanken und entscheide dann, wenn wieder etwas ruhe hier ist und das informieren so lang, dass ist ja nie überflüssig.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    gibt`s denn schon was neues, was deinen ausbildungswunsch angeht ?
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