Milcheinschuss
Marlies/Hebamme
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erzählt Ih mir, wie es bei Euch war?
Bitte auch, ub Ihr im KH oder von der Hebamme Hilfe bekommen habt.
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Kommentare
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Hatte noch nie irgendein Theater, auch später nicht.
Beim zweiten Kind hatte ich keinen spürbaren Milcheinschuss, auch weil die Kleine erstmal 1 Woche in der Kinderklinik lag. Eine Nacht war sie bei mir, in der hab ich oft angelegt. Dann wurde sie verlegt und ich durfte erstmal nicht Stillen. Das war am Wochenende. Hab mich dann selber entlassen, da die Kinderklinik nicht im gleichen Haus war und musste mir dann montags erst eine Milchpumpe organisieren. Dann hab ich sehr mühsam mit der Milchpumpe die Milch in Gang bekommen und durfte dann nach 2-3 Tagen die Kleine auch in der Klinik anlegen. Aber sie war sehr müde und schlapp, sodass die Stimulation nicht besonders groß war. Außerdem hat sie wie erwartet meine Brust teilweise angebrüllt, da die PRE ja viel leichter zu trinken war. Also hab ich weiterhin gepumpt und musste die ersten 5 Wochen auch PRE zufüttern. Ich hab da aber ganz tolle Hilfe von meiner Hebamme bekommen, so dass ich seitdem Vollstillen konnte (Und immernoch fast mache, da Maus Brei "bäh" findet). Ich hatte also beim zweiten Kind gar keinen Milcheinschuss im eigentlichen Sinn, sondern das ging eher schleichend vor sich.
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Ich hab damals bei Carlo und Felix vor der Entbindung "Das Stillbuch" von Hanni Lothrop gelesen und war gut informiert, habe beide male ambulant entbunden, weiß also nicht, was die mir im KH gesagt hätten. Die Hebamme war keine große Hilfe, weil der das glaub ich ziemlich egal war, ob ich stille oder nicht, aber da ich ja gut informiert war, war das kein Problem.
Bei Paola ebenso, im Krankenhaus hat sich da niemand drum gekümmert, im Gegenteil, die waren eher so drauf, dass sie gesagt haben, bis die richtige Milch da ist, können Sie ruhig Fläschchen geben. Also keine Hilfe.
Schmerzen hatte ich nie und anlegen und die richtige Position finden usw. hat immer bei von selber funktioniert.
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Mir wurde von einer super tollen Schwester geholfen in der Klinik. Sie hat mir meine Brüste einige Tage mit Quark eingestrichen und ich hatte noch ne Salbe bekommen. Was war das auch noch? Ich weiss es nicht mehr...Die Schmerzen gingen schnell weg, aber ich hatte noch lange ne Rötung, weswegen ich erst nicht entlassen wurde, sich das dann aber ne Ärztin anguckte und entschied das es wohl meine Hautfarbe so ist...Wurd zuhause dank Quark auch schnell besser.
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So früh hatte ich nicht damit gerechnet, aber war ja gut so.
Allerdings kam der Milcheinschuss bei Greta über Nacht und ich wachte mit riesigen, heissen und wild klopfenden Brüsten auf. Es tat soooo weh. Ich habe mir dann schnell mein Kind geschnappt und gestillt, was das Zeug hält. Gekühlt wurde nach dem Stillen mit Kohlblättern aus dem Kühlschrank oder, wenns ganz dolle weh tat, mit Retterspitz. Beides war sehr angenehm.
Bei Lotte kam der Milcheinschuss so über den Tag verteilt und sie hat direkt getrunken, da war das nicht so dramatisch.
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Bei Tom habe kurz nach der Geburt das erste mal angelegt und ihm auch nicht ins Kinderzimmer geben müssen. In der ersten Nacht habe ich ihn glaube ich gar nicht wirklich abgedockt, naja und nach dieser dauerbehandlung war fix viel zu viel Milch da.
Ich hätte bei beiden Kindern Monate lang die Nachbarskinder grad eben mit ernähren können... Die Hersteller von Stilleinlagen hatten in meinen Stillzeiten bestimmt 2 gute Jahre......
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Bei Antonia wars diesmal so, dass ich zwar das Einschiessen der Milch so auch nicht gemerkt hab, aber am dritten Tag morgens im Bad hab ich mir beim in den Spiegel schauen gedacht, wow, gestern hat mir der BH noch gepasst
Ich wurde jetzt beim dritten Mal auch total in Ruhe gelassen von den Schwestern im KH. Ich hab halt gleich am Anfang gesagt, ich melde mich, wenn ich Hilfe brauche und das haben alle akzeptiert. Als ich in der dritten Nacht mal ne ziemlich knotige Brust hatte, weil Antonia lange nicht getrunken hatte, hab ich gleich Quarkumschläge bekommen, ansonsten wurde mir aber nicht reingeredet.
Ach so, das:
War, bzw. ist bei mir genauso ;-) .
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Ich hab's vor allem dadurch gemerkt, dass die Brust "riesig" war (ich war dann bei nem gut gefüllten B ;-)) und gespannt hat. Da beide aber weiterhin häufig getrunken haben, war das mit der Spannung nie ein Problem.
Hilfe hätte ich mit Sicherheit gehabt (das Krankenhaus ist "stillfreundlich" zertifiziert und es hat auch beide Male mal ne Stillberaterin reingeschaut), aber ich war vorher schon recht gut informiert, so dass ich nicht gewusst hätte, was ich sie hätte fragen sollen ;-) ... bei Joelle hatte ich mir zeigen lassen, wie ich im Liegen stillen kann, aber bei Jannik hatte ich ja genug Übung.
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Bei Sebastian ist der Einschuss auch am 3. Tag gekommen und zwar sehr heftig. Das Problem war, dass er am Anfang sehr viel geschlafen hat und ich gar nicht wusste, wohin mit der ganzen Milch. Ich hab mich auch nicht getraut zu pumpen weil ich Angst hatte, dass dann nur noch mehr Milch kommt. Meine Hebi hat mich dann aber erlöst und gemeint, dass ich freilich pumpen kann, wenn der Druck zu groß wird.
(Ich habe ja im Geburtshaus entbunden und meine Hebi wäre mir Tag und Nacht - zumindest telefonisch - zur Verfügung gestanden.)
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Aber es war so ein bisschen wie das Warten auf was Unbestimmtes/Unbekanntes.
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Ja. Ich lese leidenschaftlich gerne und viel sämtliche Infos, die nicht weglaufen. Und beim ersten Kind hat man jede Menge Zeit und Langeweile. ;-)
Ich hatte auch "Das Stillbuch" von einer Bekannten bekommen. Und die Hebamme im Vorbereitungskurs hats auch erwähnt.
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Im KH gabs auch eine Stillberaterin, die auch prima geholfen hat, weil am Anfang natürlich alles furchtbar entzündet war und ich sie nicht richtig anlegen konnte vor Schmerzen obwohl sie von Anfang an super andockte. Wir haben es mit Hütchen probiert, mit abpumpen und Flasche aber schon damals hat nur die Brust direkt gemocht und alles andere verweigert. :cool:
Insgesamt war ich allerdings darauf vorbereitet und wusste auch in der Schwangerschaft, daß der Milcheinschuss irgendwann stattfindet.
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bei lilly hatte ich 4. tag den milcheinschuss. die brust war heiß, prall und berührungen waren unangenehm. einen größeren bh habe ich allerdings nicht gebraucht. die ersten 1-2 wochen waren die brüste öfters prall und auch mal schmerzhaft, wenn lilly längere zeit nicht getrunken hatte, so dass ich dann ausgestrichen habe. was anderes habe ich niemals gemacht. im KH wurde ich nur gefragt, ob ich den milcheinschuss schon hatte. dort hatte ich am vorabend meiner entlassung noch sorge, dass ich einen stau oder eine brustentzündung bekommen könnte, da ich viele verhärtungen in der einen brust hatte. die ärztin meinte aber nur, dass das drüsengwebe sei, was mit milch gefüllt wäre :traurig41:.
bei henry hatte ich keinen spürbaren einschuss und brauchte ebenfalls keine größeren bh. die milch war dann einfach da, wenngleich in der ersten zwei wochen auch wieder eine berührungsempfindliche brust hatte, die dann prall und warm wurde, wenn henry nicht regelmäßig getrunken hat. da er die ersten tage noch viel geschlafen hat udn schlecht angedockt hat, bin ich immer knapp an einem stau vorbeigeschrammt. da lief dann aber das übliche programm mit wärmen, stillen, kühlen, etc.
im KH hat bei den zweitmamas keiner mehr so genau geschaut und gefragt. ich hatte gemerkt wann die milch da war und mehr war nicht.
edit: lilly habe ich erst 4h nach der sectio anlegen können, henry noch im kreisssall. beide haben dann beim ersten mal getrunken. lilly war aber von anfang an ein kleiner stillprofi. henry musste sich da erst noch etwas rantasten und mehr üben ;-).
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bei Paula war der Milcheinschuß nach 3,5 Tagen mit noch viel Unwissenheit von mir und so etwas Hilfe im KKH.
Beim zweiten Kind war er nach 1,5 Tagen da. Ich war aber auch viel entspannter und belesener, was einfach hilfreicher war.
Außerdem wurde ich im KKH beim zweiten mal einfach mehr mir selbst überlassen - das war schön für mich.
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Das "Sichselbstüberlassen" war gut? Warum denn?
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Ich hatte aber eine rundum sehr gute Betreuung im Krankenhaus, bei der ich regelmäßig ca. alle 3, seltener auch alle 4 Stunden, die Schwestern holen konnte, damit sie mir beim Anlegen halfen. Das Krankenhaus ist babyfreundlich zertifiziert, vermutlich macht das da auch schon den Unterschied. (Hat mich aber vor dem fiesen Riss in der rechten Brustwarze auch nicht bewahrt...)
Dabei zeigte sich schon da, dass sie linke Brust weniger Milch hergeben wollte und die recht dafür um so übereifriger war. Vermutlich lag es daran, dass ich Cornelia anfangs besser rechts anlegen konnte. Interessanterweise kehrte sich das mit der Zeit irgendwann um. Das ist auch gut so, weil ich die linke Brust bis heute mehr peppeln muss, damit sie annähernd so viel Milch hat wie die rechte.