Folgenden Beitrag habe ich auf wissenschaft.de gefunden.
Was Babys im Mutterleib hören
Ungeborene Kinder hören tiefe Töne sehr deutlich, während höhere fast gar nicht bei ihnen ankommen. Das haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden, als sie Schafembryonen kleine Aufnahmechips ins Innenohr implantierten. Diese zeichneten Geräusche so auf, wie sie im Ohr von Ungeborenen ankommen. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Audiology and Neuro-Otology (Bd. 8, S. 347).
Die Gebärmutter, das Fruchtwasser und besonders die Flüssigkeit in den Ohren der Babys filtern die hohen Frequenzen schrillerer Töne nahezu komplett aus der Vielzahl der Umgebungsgeräusche heraus, schreiben Sherri Smith von der Universität von Florida in Gainesville und ihre Kollegen. Bei Musik etwa kann das Ungeborene zwar die tiefen Vibrationen der Trommeln wahrnehmen, nicht jedoch die höheren Töne von Geigen. Und von Sprache hören die Embryonen hauptsächlich die Melodie, die aus den tieferen Vokalen besteht, während Konsonanten wegen der höheren Frequenzen nicht oder nur verzerrt ankommen.
Die Stimme der Mutter beispielsweise klinge wie die einer Frau mit einer sehr tiefen Stimme, die hinter einem schweren Vorhang aus dickem Stoff sitzt, beschreiben Smith und Kollegen. Beim Anhören der Aufnahmen aus dem Schafinnenohr waren die Forscher jedoch überrascht, wie gut einige Sätze trotz dieser Verzerrungen zu verstehen waren. Insgesamt seien alle bis auf die lautesten Geräusche im Mutterleib angenehm gedämpft, so dass nach Ansicht der Wissenschaftler selbst dann, wenn die werdende Mutter ein lautes Rockkonzert besucht, keine Gehörschäden bei dem Ungeborenen zu befürchten seien.
Bitte keine externen Links einstellen. Gruß Marlies
Kommentare
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Und Marlies schreibt auf der Homepage ja auch: Das sind doch auch hohe Töne.
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Ich war am Sonntag bei der DTM am Hockenheimring. In der Reihe vor uns sahs ein Vater mit seinem ca. 3 Jahre alten Sohn. Der Kleine hat nach kurzer Zeit angefangen zu weinen und wollte nur noch raus, weil die Autos echt einen Höllenlärm gemacht haben und sein dad nicht mal an Ohrenstöpsel gedacht hatte. Der Vater hat sich dann auch erbarmt und ist mit ihm rausgegangen (wahrscheinlich hat der noch gemeint er tut seinem Kind was Gutes, wenn er ihn mit zu nem Autorennen nimmt :roll: ).
Überhaupt hab ich relativ viele hochschwangere Frauen und Kleinkinder gesehen und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das gesund sein soll für die Ohren der armen Kleinen. Auch nicht, wenn das Ganze durch den Bauch der Mama und das Fruchtwasser gedämpft wird.
Die Autos fuhrern immerhin insgesamt mehrere Stunden und selbst ich hätte ohne Ohrenstöpsel schnell das Weite gesucht.
Kann man sowas Babies und Kleinkindern echt zumuten? :?:
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Lenchen, ich denke, die Stimme kann das kind einfach an der ganz eigenen Sprachmelodie der Mutter erkennen, denn jeder spricht doch in einem gnaz eigenen Rythmus und hat eine besondere Melodie drin - es kommt nicht so sehr drauf an, wie laut das durch kommt. Durch mein schlechtes gehör bekomme ich da ab und an was mit, wenn ich mal an euinem tag kaum was höre kann ich dennoch die Stimmen erkennen, auch wenn ich mir sehr schwer tue, wirklich was zu verstehen und alles sehr gedämpft ist.
Moerle, es gibt halt solche und solche Eltern, und auch Kinder denen der Lärm egal ist. Ich würde da wohl auch eher auf die DTm verzichten, und sogar die Karten für ein Heavy Metal Konzert würde ich weiter verkaufen, sollte ich bis August schon weiter in einer Schwangerschaft fortgeschritten sein...
Ade
Susi