Ohne Windel - das klappt irgendwie nicht
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Kommentare
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wollte jetzt auch etwas fragen. Brian hat zuhause schon seit 2 Monaten keine Windel an. Große Geschäfte macht er nicht in die Hose(zum Glück!!!). Aber er merkt viel zu spät, dass er Pipi muss. Schlimm wird es, nachdem er viel getrunken hat. Wenn er sagt, dass er pipi muss, ist die Hose schon ein wenig nass. Er lässt was raus, dann merkt er, dass die Hose nass wird und will dan aufs Klo. Dort macht er das weiter.
Wenn man ihn aber von selber immer wieder drauf setzt, wird oft protestiert: habe doch gerade gemacht. Dabei kommt da aber einiges raus. Manchmal wenn ich ihn frage, geht er freiwillig zur Klotür und macht sich fertig.
Gibt es einen Tipp, wie man ihn dazu bringt, es vorher zu sagen? Im KiGa hat er noch eine Windel an, da komme ich jetzt im Winter nicht mit der Wechselkleidung mit. Wenn es dann zuhause besser klappt, werden wir es auch dort versuchen.
Oder nur warten, bis er soweit ist, dass er schon vorher erkennt, dass er muss?
Grüße,
Alina
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unsere Jungs sind ja glaube ich gleich alt, hier klappts mit dem großen Geschäft auch schon seit längerem, er kann es einigermaßen zuverlässig ansagen und geht auch gerne aufs Klo. Beim Pipi-Machen ist er aber einfach noch nicht so weit. Manchmal sagt er es vorher und wir schaffens auf's Klo, meist aber nicht, daher hat er auch immer ne Windel an, weil ich ihm da echt keinen Streß machen will. Ich freue mich total, dass ich keine Stinker-Windeln mehr beseitigen muss und finde, dass ist doch schon ne tolle Sache für den kleinen Kerl. Ich würde Brian an deiner Stelle Zeit lassen und auch nicht nachfragen, ob er muss. Die sind ja gerade in einem Alter wo sich sowas dann ganz schnell in ein K(r)ampf-Thema umwandelt, das versuche ich hier total zu vermeiden...
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Er hat jetzt zuhause keine Windel mehr an, und auch das große Geschäft landet nun im Töpfchen. Direkt aufs Klo mag er noch nicht, ist wohl auch zu unbequem.
Er fragt auch immer (oder oft), ob er eine Windel anhat, wenn ich sage "nein", dann möchte er aufs Töpfchen. Vorhin wollte er auch, obwohl er eine Windel hatte. Ich finde das so toll, und er freut sich mittlerweile auch.
Aber wie wir dahin gekommen sind, ist etwas..naja. Ich wollte das eigentlich anders.
Konni hat einige Male seine Windel derart überfüllt, das alles daneben ging. Mein Freund war davon so angenervt (naja, ich auch..), das er beschlossen hat, Konni geht aufs Töpfchen und bekommt zuhause keine Windel, damit er mal merkt wann er muss. Zusätzlich sollte er regelmäßig für eine bestimmte Zeit auf dem Töpfchen sitzen. (Also, Pipi hat er schon länger da rein gemacht, aber nie vorher gesagt, ob er muß. Wir haben ihn eben ab und zu mal draufgesetzt...)
So, ich hab mich geschlagen gegeben, ich gebs zu.
Zuerst hat er geweint auf dem Töpfchen, wollte immer aufstehen und durfte nicht, alles doof.
Aber: Nach zwei oder drei Tagen hat er angefangen, zu sagen, wann er muß, noch ein paar Tage später hat er aufgehört, das große Geschäft in die Windel zu machen. Jetzt geht er einfach aufs Töpfchen, wenn er muß, und die erzwungenen Klositzungen haben sich somit erledigt.
Draußen und zum Schlafen bekommt er noch eine Windel, so eine zum hoch-/runterziehen.
Naja, ich bin nun zufrieden mit der Situation, Konni geht freiwillig auf den Topf. Aber wie gesagt, der Weg dahin wäre nun nicht meine Erste Wahl gewesen...
Vielleicht war wirklich nur ein "Schubs" nötig, er hat ja nie nie gesagt, das er mal muß, und plötzlich ging das innerhalb von ein paar Tagen.
LG
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Tom darf warten, bis er so weit ist.
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Ich wollte ja auch warten, bis er von selber nicht mehr will, das hätt sicher noch länger gedauert.
Aber ich erziehe das Kind ja nun (leider?) nicht allein, und jetzt ist es eben so wie es ist...
Ich will meinem Kind sicher keinen Schaden zufügen und greife dann schon ein, wenns zuviel wird.
Und geweint hat er hauptsächlich, weil er nicht gern irgendwo sitzt, egal ob auf dem Töpfchen oder sonstwo. Er wuselt halt lieber durch die Gegend.
Naja, wie auch immer. Schön, das dein Kind soviel Zeit bekommt, wie es braucht...
LG
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Aber das wird nun zu sehr OT...
Naja, festgehalten haben wir ihn natürlich nicht! Das wärs ja noch. Wir haben eben gesagt, er soll sitzenbleiben und ein Buch anschauen, oder eine Maulwurf- Folge am PC.
Ich denke mal, er wollte einfach nicht sein Spiel unterbrechen oder so, und ob das in einem Jahr dann anders gewesen wäre, wage ich zu bezweifeln. Ich hätt mir gewünscht, er lernt es im Kindergarten kennen, das andere Kinder keine Windel haben, und das er es dann nachmachen möchte.
Aber in seiner Gruppe sind 1,5Jährige, da wird das wohl nix :sad: .
LG
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Also es geht wirklich ohne irgendwelche "Erziehung" oder Training
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*seufz* Erzähl das mal meiner Schwiegeroma (88) ... momentan kommen wieder bei fast jedem Treffen die gleichen Kommentare "Na, ihr müsst ja auch mit ihm üben." - "Ihr müsst ihn da ranführen - kein Wunder, dass er noch nicht trocken ist, wenn ihr das nicht mit ihm trainiert!" - "Früher waren auch alle mit 2 Jahren trocken, ohne Zwang - da muss man halt als Eltern hinterher sein" :roll: :roll: :roll:
Sie ist echt ne ganz Liebe, aber bei dem Thema könnte ich die Wände hochgehen - alles, was ich dazu sage, prallt an ihr ab und wird als Blödsinn abgetan :flaming01:
Es ist ja nicht so, dass wir ihm noch nie angeboten hätten, aufs Töpfchen zu gehen .... vor ca. 2 Monaten hat er mal ein paar Mal drauf gesessen und auch gepinkelt, aber das war nur kurzzeitig - nach ein paar Tagen wurde sich dann wieder konsequent geweigert. Wenn wir ihn drauf kriegen wollten, müssten wir ihn wohl unter Vollnarkose setzen :roll:
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Ich habe auch gedacht, der Tag kommt nie... und die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, Erik ist ganz kurz davor und hatte schon befürchtet er sei vielleicht einfach zu faul dazu oder sowas. Aber wir haben ihm seine Windel gelassen (großes Geschäft ging da schon auf Toilette in 90 % der Fälle), und ich hab einfach ab und zu (also vielleicht so einmal in ein oder zwei Wochen) beim Anziehen beiläufig gefragt ob er eine Windel oder eine Unterhose anziehen will. Irgendwann kam dann unglaublicherweise die Antwort: "Unterhose!" und von da an hatten wir glaub ich noch 2 oder 3 Unfälle tagsüber.
Nachts hatten wir ihm zunächst die Windel noch angezogen, aber da hat er selbst dann so nach ein, zwei Wochen energisch drauf bestanden dass er auch nachts keine mehr braucht. Gut, das ist dann auch noch 2-3mal schiefgegangen, aber immer in Ausnahmesituationen (meist wenn er außergewöhnlich schlecht geschlafen hat).
Also: ich war auch drauf und dran zu sagen, so du Faulpelz, jetzt gibts einfach keine Windeln mehr, habe mich aber zum Glück gedulden können.
Interessant übrigens nach wie vor: er mag es überhaupt nicht, gefragt zu werden, ob er nicht mal Pipi muss. Dass er z. B. vor einer Autofahrt oder vorm Schlafengehen nochmal gehen soll ist wohl ok, aber einfach mal so zwischendurch fragen nervt ihn gleich total, und dann geht er schonmal aus Prinzip nicht. :biggrin:
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Wobei - das hätt ICH sowieso nicht gemacht, das hab ich auch so gesagt. Dann hätt sich der Papa schon selber drum kümmern müssen. Und der hat da eigentlich gar keine Zeit für.
Ich ärgere mich grad, das ich das hier überhaupt geschrieben hab, sorry...
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Mein Mann hat manchmal auch ganz andere Vorstellungen, auch, weil er einfach so machen würde, wie "man es halt macht" oder man es von allen Seiten vorgelebt bekommt.
Ich dagegen bin diejenig, die sich hier und auch in der Literatur durchwurschtelt und dann hin- und herüberlegt. Und inzwischen hat er sich damit abgefunden, dass ich in Bezug auf unsere Kinder nicht immer mit mir reden lasse...klar, bei Kleinigkeiten gebe ich schon auch mal nach oä, aber bei Grundsatzdingen wie die Kinder in eine Situation bringen, in der sie unnötigem Frust ausgesetzt sind (wie zB aufs Töpfchen setzen, obwohl sie nicht wollen), gibt es einfach keine Alternative. Punkt. Auch wenn ich dann mal zwei Tage alles selber wickeln muss, weil der Herr trotzt :biggrin: :roll: :biggrin:
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Ist doch klar, dass Du bei so einem Bericht auch Gegenwind spüren wirst...ist doch klar.
Dafür mag ich doch das Forum hier und Du doch sicherlich auch ;-)
Manchmal muss man einfach mehr auf seinem Standpunkt bestehen....aber manchmal verliert man auch, vor allem, wenn das Herz vielleicht nicht so sehr daran hängt und es Sachen sind, die einen vielleicht auch stören...das Unterbewusstsein spielt da sowieso auch viel mit.
Als ehrlich, mich nervt es irgendwie jetzt auch.
Ich war heute mit meinem Zwerg in der Badewanne, wickle ihn danach in seinen Bademantel und lege ihn in die Küche, auf das Sofa:
Ääähhh Mami! Komme bald bitte!
Ich: Ja? Was gibt es denn?
Ich brauche eine Windel, ich muss gleich einen Stinker machen :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:
AAAHHRRGGG!!!
Ehrlich? Hier macht wirklich NIEMAND Druck bei uns!
Aber er merkt also VORHER, wenn er muss und will nicht aufs Klo :roll:
Allerdings ist mir folgendes aufgefallen...
Wir waren auf einer Halloween-Party und er hat nen Stinker gemacht.
Ich bin mit ihm aufs Klo und wollte dort die Windel wechseln.
Er fing an zu weinen, weil er nicht auf das Klo wollte! Seine Aussage war, dass das so viele Leute hingehen und auf das Klo machen. Er wollte dort partout nicht hin. Ich bin dann mit ihm in eine Ecke in einem Lagerraum :roll:
Also irgendwie hab ich das Gefühl, dass der Prinz ein Privatklo will.
JA! So dachte ich mir das. Und spätestens dann kommt mein Mann und will auch eines! :biggrin:
Die DDR-Kinder waren übrigens spätestens!! mit 15 Monaten sauber.
Die wurden beim Töpfchengang am Tisch angebunden.
Ich weiß nicht, ob das in der BRD auch so praktiziert wurde, aber als ich das mehrfach gehört habe (man hat ja keine Erinnerung mehr daran), wollte ich mich kurz übergeben.
1,977
zwar ist es bei uns wie bei nanaki, sprich ICH bin diejenige, die sich informiert und macht und tut, das haelt meinen freund aber nicht davon ab, selbst eine klare und leider kontraere meinung zu haben, egal mit welchen infos ich ihm komme. grundsaetzlich kann ich mich durchsetzen und mache das auch. aber ich MUSS auch kompromisse eingehen, denn ab und an wird meinem freund die - in seinen augen, da ich ja das meiste so mache, wie ich denke - "fremdbestimmung" zu viel. dann gibt's echt z.t. boese auseinandersetzungen und mit der zeit habe ich gelernt, dass es allein schon im interesse meines kindes ist nachzugeben, wenn ich merke, dass da jetzt eine grenze erreicht ist, und wenn ich jetzt meine vorstellungen durchsetze, dann haengt der haussegen gewaltig schief. wenn dem so ist, dann ist der kleine natuerlich auch total neben der spur, weint zwar nicht direkt bei der auseinandersetzung, aber danach dann bei jeder kleinigkeit. es tut mir in der seele weh, wenn ich sehe, dass er genau mitbekommt, was los ist und dann unbedingt zu einem von uns auf den arm will, den anderen ruft und versucht, uns dazu zu bringen, uns zu kuessen. also, er drueckt dann richtig unsere koepfe zusammen und weint, bis wir uns gekuesst haben :sad: .
deswegen gebe ich auch mal nach, wenn ich finde, dass jetzt die konsequenz eines kompromisses in meinen augen zwar falsch (wie du sagst: kind weint ein bisschen auf dem topf) aber in betracht der tatsache, was waere, wenn ich keinen kompromiss einginge, vertretbar ist.
LG
sophie
3,241
ich hab grad wenig Zeit, wollte aber noch sagen, das ich natürlich schon damit gerechnet hab, hier auf Gegenwind zu stoßen. Hätt mich sonst auch gewundert ;o)
Aber @sophie: du sprichst mir aus der Seele. Genauso ist es hier auch. Es ist nicht schön, auf Kosten der Kinder Kompromisse zu schließen, deswegen tue ich das auch so selten wie nur irgend möglich.
Aber wie du schon sagst, manchmal ist das einfach das kleinere Übel.
Und by the way: genauso, wie ich und viele andere hier manche Einstellungen von meinem Freund falsch finden, hält er eben auch MEINE Ansichten oft für falsch. Es gibt eben nicht nur eine Wahrheit...und wer hat dann das Recht, sich durchzusetzen?
LG
2,721
Ich kann dir auch versichern, dass hier nicht nur eitel Sonnenschein herrscht was die Erziehung der Kinder betrifft. Bei uns ist es halt so, dass ich mich einerseits zeitlich intensiver mit der Erziehung der Kinder auseinandersetze (gut, das liegt in der NAtur der Sache, da ich zu Hause bin und mein Mann arbeitet) und dass ich mich -ähnlich wie Nanaki- bei entsprechenden Fragen belese, sei es hier oder in entsprechender Literatur und mir meine Meinung bilde. Mein Mann hat in gewissen Dingen einfach nicht mitzureden :oops: Mag sich blöd anhören, aber er informiert sich halt auch nicht. Ich weiß ja, dass die Problematik bei euch etwas anders gelagert ist. Ich stelle mir das sehr schwierig vor und kann irgendwie schon auch verstehen, dass du Kompromisse eingehen mußt.
3,896
Andererseits interessiere ich mich zB NULL für Autos, da kann er sich dann wochenlang reinknien und da mische ich mich dann auch nicht wirklich ein. Ausser vielleicht bei den Finanzen...
1,977
es gibt halt auch menschen, die in bezug auf kindererziehung/-ernaehrung/-behandlung solche foren wie dieses, ratgeber, die neuesten studien, internet etc. NICHT als hauptinformationsquelle sehen und benutzen, sondern entweder/sowohl auf ihren eigenen gesunden menschenverstand oder/als auch auf erfahrung und tradiertes wissen zurueckgreifen.
ich nehme jetzt mal an, dass dieses statement auch mich ansprechen soll. keine ahnung wie es bei hapiness' freund ist. selbst wenn er nicht auf tradiertes wissen baut, wer will es ihm absprechen, dass er in der lage ist, durch eigene ueberlegungen zu dem thema zu einer legitimen meinung zu kommen?
bei uns ist es so, dass mein freund die ganzen informationen, die ich sammle, ja nicht einfach ignoriert. er steht einfach auf dem standpunkt, dass keine studie(n) der weisheit letzter schluss ist(sind) - womit er ja nicht ganz unrecht hat. und diese informationen gehen erstmal durch die "muehle" seiner eigenen erwaegungen, die - bei ihm, wie wohl bei vielen - stark von seinen erfahrungen und der verbundenheit mit seiner familie und herkunft gepraegt ist. und was da raus kommt, kann eben durchaus auch mal das gegenteil der urpsuenglichen info/empfehlung sein.
ich finde, bei uns - in D also z.b. - hat sich tatsaechlich speziell in den 70er jahren das tradierte wissen in bezug auf babypflege/kinderernaehrung und -erziehung verloren und wurde durch rein medizinisches wissen und kommerziell gepraegte - ich will schon fast sagen - propaganda ersetzt. das ist nicht ueberall der fall gewesen, so z.b. in einigen teilen des laendlichen vorrevolutionaeren (bzw. kurz nach der revolution) portugal. will heissen, dass z.b. weder die mutter meines freundes, genauso wenig wir ihre mutter, grossmutter, urgrossmutter, etc., auf die idee gekommen waeren einem saeugling ersetznahrung zu geben. es wurde gestillt bis das kind nicht mehr wollte (bei meinem freund 18 monate) oder die mutter nicht mehr konnte. altersangaben zu beginn der beikost gab/gibt es nicht. da wurde begonnen, wenn das kind es akzeptiert hat und/oder die milch nicht mehr reichte. das fuehrt jetzt viel zu weit weg vom thema, aber eine frage: wer kann wirklich behaupten, dass die milch IMMER ausreichend ist? das ist sie vielleicht in unserer ueberflussgesellschaft mit ihren wohlgenaehrten muettern, die so etwas wie elternjahr und mutterschutz kennen. ernaehrt wurde im ersten jahr und auch spaeter mit dem, was da war. glaeschen? kaeme schweima nie auf die idee! stuehle fuer babys, baby-bjoerns, etc. etc etc. gab es nicht. ein kind wurde getragen und wenn es die situation erforderte auch mal auf den schoss gesetzt, selbst wenn es noch nicht frei sitzen konnte. und - das ist einfach tatsache - generationen wurden so relativ gut gross und gesund. diese erfahrungen und dieses wissen kann man nicht einfach samt und sonders einfach als "bloedsinn" abtun. (aber das fuehrt jetzt echt zu weit)
also wie gesagt, ich rede nicht von omas, tanten, onkels, etc. ich rede von vaetern (und muettern). deren meinung zaehlt einfach. und wenn deren meinung aus egal welchen gruenden anders ist, als die WHO-empfehlungen oder die empfehlunge hier aus dem forum, dann MUSS man damit irgendwie umgehen.
sorry, das ist alles total OT... :oops:
sophie
3,896
Ich wollte hier niemanden angreifen sondern einfach nur darstellen, wie es bei uns läuft.
Bevor Kevin kam, habe ich natürlich auch mit meiner Mutter geredet...und sie hatte ihre Kinder in der "alle 4h füttern Zeit" und "bloss nicht mit ins eigene Bett nehmen" etc. Das beeinflusst uns natürlich auch, nur wenn ich merke, dass irgendwas nicht zu meinem Kind passt, mach ich es trotzdem anders. Ich war in der ersten SS fest davon überzeugt, dass Kevin auch alle 4h gefüttert wird. Hatte mir sogar schon überlegt, wie ich die 4 Stunden lege, damit es am praktischsten ist.... ähm ja, Kevin hat mich gleich am ersten Tag davon überzeugt, dass das Quatsch ist :biggrin:
Und auch wenn wir grad etwas Offtopic sind, eins mag ich so nicht stehen lassen: das sitzen lassen, bevor die Muskeln stark genug sind, dass das Kind es selber kann, haben sehr wohl Langzeitschäden verursacht....schau doch mal, wieviel % dieser Generationen mit MASSIVEN Rückenproblemen kämpfen
Aber zurück zum Thema: Irgendwann geht jedes Kind aufs Töpfchen, ganz ohne Schreien, da glaub ich immer noch dran...auch wenn ich selber manchmal echt ungeduldig werde 8zB jetzt gerade wieder nach 20 Durchfallwindeln :groggy: ).
3,647
Ich gehe mit der momentanen Ansicht, das man Kinder trocken werden lassen sollte, statt sie zu trocknen gemein und sehe Zwang in dieser Hinsicht als Falsch an. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, das in 20 Jahren anders zu sehen, kann ich es jedoch nicht ausschließen.
1,977
es ging ja auch nur um den legitimen anspruch BEIDER elternteile eine meinung zu haben und sich auf ihre weise eine zu bilden.
sophie
2,721
Das wurde doch auch niemandem abgesprochen. Ich denke, wenn eine meiner Ansichten meinem Mann völlig gegen den Strich gingen, würde er schon auch Einspruch erheben und es gäbe Diskussionen.
1,148
2,721
Aber wie ist das im KiGa, wenn du sagst, dass sie neuerdings ohne Windel ist, achten da die Erzieherinnen nicht drauf und helfen ihr?
1,148
2,721
Erzieherinnen kennen das doch mit dem Trockenwerden und sie müssen doch nicht auf alle Kinder achten, da die Größeren es häufig ja schon alleine können. Ich würde die mal drauf ansprechen. Und dann würde ihc deiner Tochter eben einschärfen, dass sie fragen soll. Ansonsten würde ich ihr halt täglich ne ordentliche Menge Wechselklamotten mitgeben. Marek kam z.B. die erste Woche täglich mit 4 Rationen Wechselklamotten nach Hause. Dann wurde es schnell besser. Er hat sich anfangs auch nicht getraut was zu sagen, wollte aber partout keine Pull up Windeln anziehen ;-)
Ach genau, diese Windeln wären auch noch eine Alternative für den Anfang, die können die Zwerge wie Höschen selbst hoch und runter ziehen, und wenn es mal nicht schnell genug geht, dann war noch sowas wie eine Windel da.
1,148
2,721
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Konnis Papa, seine Eltern (meine sowieso) und die KiTA fangen nun an, das Konni ja endlich seine Windel loswerden muss.
Ich soll ihm also keine mehr anziehen, er wird es dann schon merken, und dann halt eben öfter mal die Klamotten wechseln und regelmäßig aufs Töpfchen setzen.
Na und nun? Bis auf die Kita hab ich die Arbeit ja alleine, ich hab zuhause Teppichbelag, da kann er nicht nackig rumlaufen, und er pullert einfach überall hin, hab ich schon probiert.
Sie meinen, er wird es nie lernen, ich hätte ihn schon viel früher ans Töpfchen gewöhnen müssen ....usw.
Ich will nun nicht wieder so eine Gewaltaktion, und wenn Konni mal beim Papa ist, kann ich ja nicht mal mehr eingreifen, ich seh es ja nicht. Und wer weiß, auf was für Ideen der kommt :sad: .
Konni ist morgen bei Oma und Opa im Garten, da wollen sie ihm nur eine Unterhose anziehen. Ist ja im Prinzip ok. Aber da ist kein Schatten, und ich meinte noch, ich hätte gar nicht so viele Hosen, und ohne soll er nicht wegen der Sonne...da waren sie schon genervt, und ich mach mir nun Sorgen, ob sie ihn einfach den ganzen Tag nackig rumrennen lassen, weil es bequemer ist. Ich vertraue ihnen da nicht, unser Verhältnis kühlt immer mehr ab, aber manchmal brauch ich sie eben doch, leider...und sie machen Konni auch immer Schuldgefühle, wenn er in die Windel gepullert hat, sagen ihm, was er doch schon für ein großer Junge wäre...er muss mir dann erzählen, er hätte eingepullert und solchen Quatsch :flaming01: .
Ja, was will ich eigentlich sagen?
Wie WIRD er denn die Windel los? Muss ich was machen? Und wenn ja, was?
LG
59,500
3,896
Ich warte auch noch *seufz*.
Du bist die Mutter, du gibst vor, wie mit deinem Kind umgegangen wird. Das hat JEDER zu akzeptieren. Punkt.
3,241
Aber wie ging das denn bei euch? Haben die echt irgendwann gesagt, sie wollen keine Windel mehr? Habt ihr geübt? Oder wie? kopfkratz*
LG
59,500
59,500
3,241
Ich hab das alles auch schon so probiert. Nur ging er dann nie aufs Klo, sondern pieselte weiter in die Hose, oder wollte seine Windel wiederhaben.
Tja nun... ;-)
LG
59,500
20,547
27,156
Druck machen bringt da mit Sicherheit überhaupt nichts sondern ist eher kontraproduktiv. Genau so wie jedes Kind von alleine krabbelt und läuft wird es irgendwann ohne Windel auskommen. Und so lange muss man einfach Geduld haben.
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Das wird schon, er wird es dir sagen und dann passt das ;-) .
2,721
Spontan würde ich ja in dem Fall sagen Enkelentzug, aber ich kann dein Dilemma schon auch verstehen, dass du auf die Entlastung ab und an angewiesen bist.
An deiner Stelle würde ich Konni gegebenüber gar nichts machen, kein Töpfen oder sonstwas Training. Wenn die Schwiegereltern das tun wollen, sollen sie nen Satz Unterwäsche besorgen und dann die nassen Hosen selbst waschen -meine Meinung.
Bei Marek habe ich mich auch noch etwas "unter Druck" setzen lassen. Es war der Sommer vor seinem 3. Geburtstag (im September) und ich habe ihm ab und an nur ne Hose angezogen. Wenn er 3 Hosen in Folge vollgepullert hatte, gab es wieder eine Windel, da ich merkte, dass mich das Hosenwechseln nervte. Zudem habe ich gesehen, dass er es einfach noch nicht selbst merkt und ihn in Ruhe gelassen, oft hatte ich das eh nicht ausprobiert. Ab da waren mir die Sprüche der anderen auch wurscht. Einen Monat nach seinem 3. Geburtstag wollte er dann von sihc aus keine Windel mehr.