Wehenmittel zur Nachgeburt
Nour
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Ist das in den Krankenhäusern Gang und Gebe, dass kurz nach der Geburt nochmal ein Wehenmittel gespritzt wird, damit die Nachgeburt schneller draussen ist :?:
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Kommentare
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Aber warum fragst du ?
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LG
Mandy
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Vielen Frauen wird auch sehr übel davon.
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kommt auch das mittel wie das amen im gebet :roll:
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Ausserdem sei in dem Mittel das gleiche drin, wie im Wehentropf, und wer den verträgt, dem wird auf die Spritze danach nicht übel. So zumindest der O-Ton der Anästhesistin.
jetzt frag ich mich allerdings, ob die mich nicht doch versch....ert hat?
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Hallo yeshe,
sei mir nicht böse, aber ich glaube, du hast da was falsch verstanden! Ein Zugang wird oft standardmäßig gelegt! Dies hat jedoch nicht unbedingt etwas mit Medikation zu tun. Oft genug wird der Zugang auch benötigt um dem Körper des Patienten, hier dem Körper der Schwangeren, Kochsalzlösung zuzuführen, damit beim Kind nach erfolgtem Blasensprung keine Unterversorgung auftritt.
Ich verstehe diesen Standardzugang als reine Vorsichtsmassnahme für den Fall der Fälle.
VG, Laurin
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handelt der arzt dann fahrlässig, wenn kein zugang legt :?:
oder ist die mutter verantwortungslos, wenn sie diesen dankend ablehnt :?: :shock:
warum sollte es zu einer unterversorgung beim kind kommen aufgrund des blasensprunges :?:
ich bin immer noch der überzeugung eine geburt ist ein ereignis und keine krankheit, darum ist das wort patient nicht gerechtfertigt.
ich empfinde einen unnötig gelegten zugang als körperverletzung, aber das ist eine andere geschichte...
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Na, da fragst Du wohl mal besser Marlies... mh?! Die wird uns da wohl genauere Auskunft drüber geben können.
Grundsätzlich vorstellbar ist folgendes Szenario: Blasensprung erfolgt, Muttermund öffnet sich nicht bzw. nicht schnell genug... früher oder später liegt das Kind dann auf dem trockenen, die Herztöne werden schlechter. Natürlich könnte man jetzt sagen, dass es reicht, wenn die Frau genug trinkt... Mit fortschreitender Dauer der Geburt kannst Du aber sicher sein, dass die Frau nach dem x-ten Liter Flüssigkeit einfach keinen Bock mehr darauf hat, etwas zu trinken! Und dann kommt der "böse" Kochsalzlösungstropf... Mit etwas Glück und den entsprechende Mittelchen (die im Übrigen dann auch direkt auf den Muttermund gelegt werden) geht die Geburt dann noch ohne Kaiserschnitt zu Ende...
und
Fahrlässigkeit aufgrund eines nicht gelegten Zugangs? Hmm... ich würde es als Arzt nicht darauf ankommen lassen wollen, so lange ich kein definitives "Nein" der Patientin / des Patienten, ach nee sorry... der Ereignisverursachenden (hört sich blöde an), hätte. Das Wort Patient leitet sich übrigens aus dem lateinischen Wort "patientis" ab und bedeutet so viel wie erdulden, leiden. Nun und die Schmerzen bei einer Geburt erduldet man (besser frau) ja wohl, oder? Als kann man in diesem Zusammenhang denke ich, getrost von einer Patientin sprechen! Patient(in) = Kranke(r) stimmt in diesem Zusammenhang wohl so eher nicht, sondern ist vielmehr mit "Schmerzen erduldender Frau" gleich zu setzen!
Hat das jemand behauptet?
VG, Laurin
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was du hier beschreibst ist eine komplikation,
warscheinlich genau die welche ihr erlebt habt.
ich gehe grundsätzlich davon aus, daß der geburtsverlauf normal abläuft
und die ursprüngliche frage sich sicher auch auf eine normale spontangeburt bezieht :!:
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ich habe auch nicht behauptet, dass das der komplikationslose Verlauf war, sondern Dir auf Deine Frage geantwortet!
Nichts desto trotz kann die Verabreichung von Kochsalzlösung auch bei einer völlig normalen Geburt erforderlich sein.
Ich möchte doch nur darauf hinaus, dass Deine Aussage "wird ein Zugang gelegt, erfolgt auch zwingend eine Medikation" einfach falsch ist!
Was die Körperverletzung eines vorsorglich gelegten Zugangs angeht, halte ich das Geben von Medikamenten ohne Indikation für wesentlich verwerflicher!
So... nun lass aber mal gut sein, wollte das nur noch loswerden ;-)
VG, Laurin
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Aber ehrlich gesagt finde ich das gar nicht so schlimm, die Nachwehen sind nicht schäglich und nun ja, auch wenn das Mittel schädlich sein sollte. Wenn ich gerade mein Baby bekommen habe, fange ich doch keine Diskussionen mit den Ärzten an. Die haben ja schließlich studiert.
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Ich sehs in vieler Beziehung, dass Praxismenschen (im konkreten Fall die Hebamme) oft den besseren Blick für die Dinge haben, und in meiner Haut steckt nicht der Arzt drin, sondern ich. Und wenn ich mich gegen was entscheide, dann sollte der das tunlichst respektieren oder in meinem Sinne berücksichtigen.
Eigentlich ist das jetzt völlig am Thema vorbei, aber ich wollt einfach klarmachen, dass ein Zugang auch in der Entscheidung der Gebärenden liegt und nicht über ihren Kopf hinweg getroffen werden sollte/darf. Außer, sie ist nicht mehr zurechnungsfähig :shock:
Und das sind Frauen während des Entbindens oft nicht.
@ yeshe: was die Leintuchfarbe angeht, könnte das stimmen, aber mir war schon vorher schlecht :roll:
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Ich muss ehrlich sagen, meine Gesundheit ist für mich doch immer ein Grund eine Diskussion anzufangen, wenn hier etwas gemacht wird, nur wegen der Routine - nicht weil es nötig ist.
Ich selbst habe ja nun auch studiert und ich habe mir gestern mal interessehalber in der Bibliothek DAS Thieme-Standardwerk zum Thema Geburtshilfe angesehen. Was da auf vier Seiten steht zum Thema Geburt, das hat mich ziemlich umgehauen. Auflage von 2001 und dann geht das los mit Anamnese, ..., Braunüle legen (sollte schon beim Blutabnehmen bei der Aufnahme gemacht werden),... Einlauf,..., Rasur,..., Wehenmittel,... Da ich selbst studiert habe weiß ich ja nun, was Student/in mit solchen vier Seiten tut: AUSWENDIG LERNEN!!! Denn das wird in den Klausuren abgefragt - da ist kein Platz für eigene Meinung und Nachdenken.
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Ein anderer Artz aus einem anderen Krankenhaus hat mir vor der Entbindung meines Jüngsten deutlich gesagt, dass man sich bei meinem Ältesten total falsch verhalten hätte, er hat gesagt, dass wäre wie, wenn man mit seinem Auto ständig vor eine halb geöffnete Garage fährt, die geht davon auch nicht auf, genau wie mein Muttermund.
Ich denke alle können Fehler machen, aber im Grunde wird es einen Grund für gewisse Entscheidungen geben. Sicher heben sich manche Ärzte extrem ab, aber ich glaube, dass entscheidende ist, vieviel erfahrung Arzt oder Hebamme haben. Die dahmalig hatte gerade erst Ihre Prüfung abgeschlossen.
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