Da ich im Kindergarten arbeite, ist die Auswahl sehr beschränkt ;-)
Ich hab aber eine Freundin, da hatte der Arbeitgeber festgelegt, dass es keine Beziehungen unter den Mitarbeitern geben darf. Wir haben immer gerätselt, inwieweit der das überhaupt darf. Jedenfalls hatte sie dann eine Beziehung zu einer Mitarbeiterin. Wenn das herausgekommen wäre, wäre das natürlich noch gleich der Oberhammer gewesen. Sie hat sich relativ bald einen anderen Job gesucht.
Ich kenne / kannte auch einige Kliniken, da wurde nicht gern gesehen, wenn Ärzte zu Paaren wurden, aus welchem Grund auch immer. Das hat eigentlich nur dazu geführt, dass solche Beziehungen geheimgehalten wurden.
In den Kliniken, in denen ich gearbeitet habe, wurde ziemlich viel geflirtet, um das mal neutral auszudrücken. Es gab etliche Beziehungen zwischen allen möglichen Berufsgruppen, etliche dramatische Trennungen und Ehebrüche, Auftritte von eifersüchtigen Ehefrauen inklusive, war hat ne Krankenhaussoap, aber live.
Jetzt sind wir nur Frauen, soweit ich das überblicken kann sind wir alle hetero und gebunden und flirten mit Gästen oder damals mit Patienten ist eher nicht üblich.
Bei mir auf der Arbeit gibt's einen Mann und 6 Frauen, bzw. in unserem "Partner-Team" gibt's 3 Frauen und einen (schwulen) Mann ... da wir alle in festen Beziehungen sind, bzw. bis auf eine Kollegin alle Mann und Kinder haben, ist da nix mit Flirts oder Affären ;-) ... finde ich aber auch ganz gut so - ich finde es zwar nicht schlimm, wenn Kollegen untereinander eine Beziehung anfangen (ist ja ganz natürlich - man verbringt die meiste Zeit des Tages zusammen!), aber es kann eben dann doch kompliziert werden.
Zu Schulzeiten gab es einen Lehrer, der (obwohl verheiratet) eine Kind mit einer anderen Lehrerin bekommen hat - im Privaten führte das zur Scheidung, im Beruflichen musste einer von beiden sich eine andere Schule suchen, woraufhin er dann ein Schuljahr später gewechselt hat ... die beiden sind übrigens heute noch zusammen ;-)
Ich finde Flirts oder Affären am Arbeitsplatz ein absolutes No-go und hätte - so ich meinen Mann dort kennengelernt hätte - möglichst bald eine Veränderung der Arbeitssituation herbeigeführt! Bei uns im Betrieb sind solche Dinge auch nicht gerne gesehen, aber natürlich kann man es ja nicht verbieten. Wäre ja noch schöner ;-) Das führt dann aber zu so schönen Konstellationen wie einem (mittlerweile) Ehepaar, bei dem er der Chef von ihr ist (wie praktisch..) oder einem neuen Pärchen in meinem ehemaligen Büro, bei dem er dann immer bei ihr vorbeikam und nur Gekichere und Geknutsche aus der Ecke zu hören war. Ich hab ihnen ja das Glück gegönnt, aaaber etwas mehr Diskretion hätte ich mir schon gewünscht ;-)
Bei Ausbildungsbeginn hiess es schon: Herzlich Willkommen bei Hamburgs grösstem Ehe-Vermittler :cool:
Wir können zwar miteinander liiert sein, dürfen dann aber nicht mehr in der gleichen Filiale arbeiten (aus beruflichen Gründen).
Ich habe im Laufe der Jahre einige Pärchen erlebt, die sich in meiner Filiale näher gekommen sind. Meistens aber so diskret, daß man es nicht unbedingt mitbekommen hat. Es dauerte dann aber auch nicht lange, bis einer versetzt wurde. Ein Paar hat uns Kollegen ziemlich lange an der Nase herumgeführt. Sie haben immer abgestritten zusammen zu sein und wohnten sogar schon zusammen. ;-)
Mein Mann arbeitet in der gleichen Firma wie ich. Aber wir haben nie zusammen gearbeitet.
Ich finde, es kommt schon irgendwie drauf an wo man arbeitet. In einem kleinen Unternehmen mit 10 Mitarbeitern ist das sicherlich schwieriger als in einem Unternehmen mit 200 Leuten. Außerdem kommts sicherlich drauf an, wo man arbeitet. Habe ich einen Bürojob bei dem ich eben an meinem Platz sitzen muss um zu arbeiten, dann ist das da vllt "geeigneter" als im Einzelhandel bspw., wo man doch eher herumläuft und so möglicherweise eher dazu "verführt" wird, ständig zu seinem Partner zu gehen, ein Schwätzchen zu halten oder sonstwas zu tun ... bei meinem Arbeitgeber sind glaube ich daher auch keine Beziehungen erwünscht.
In meiner Verwandschaft gibts ein Paar, die haben zusammen bei einer Bank gearbeitet - und tun das auch immernoch. Inzwischen sind sie seit längerem verheiratet und haben zwei Kinder und arbeiten immernoch an demselben Platz - mit aufeinanderfolgenden Durchwahlen, was ich schon richtig süß finde. ;-)
Edit: ich hab ein wenig an der Fragestellung vorbei argumentiert ... :oops: Für mich käme das nicht in Frage. ;-)
Für mich käme das nicht in Frage. Weil wenn man dann wirklich 24 Stunden aufeinander oder nebeneinander hockt, kehrt schnell der Alltag ein. Man kann ja zuhause nicht mal seinen Ärger über die Arbeit loswerden, weil das der Partner schon mitbekommen hat.
Bei uns in der Firma (wir haben 5 Filialen) gibt es aber schon einige Pärchen. Ist z. B. auch doof, wenn wir an einem Sonntag im Herbst einen Betriebsausflug machen, die Familienmitglieder aber nicht dabei sein können/dürfen. Wenn da so ein Pärchen Kinder hat, dann bleiben entweder beide daheim oder es kann immer nur einer mitfahren, sofern sie keine Großeltern vor Ort haben. Ist nämlich auch bei zwei Pärchen so.
Wäre allerdings auch mal ein Vorschlag an den Chef, die Familienmitglieder mitzunehmen, allerdings dann auf deren eigene Kosten. Sind nämlich immer ganz tolle Ziele. Aber ich frage ihn nicht und andere trauen sich wohl auch nicht.
Also ich bin ja "vergeben", insofern ist das aus dieser Hinsicht ein No-Go für mich.
Aber grundsätzlich würde ich das nicht definitiv ausschließen - ich habe durchaus schon mit sehr attraktiven Männern zusammengearbeitet und, naja, mal vorausgesetzt man (und ich) wäre ungebunden gewesen.... wer weiß?!
Aber -vielleicht liegt's daran: Ich habe (und tue es wieder) in einem Krankenhaus gearbeitet... ;-)
Allerdings kann ich nun nicht behaupten, dass da viele "Geschichten" bekannt gewesen wären. Spontan fällt mir eine einzige ein (die haben mittlerweile ein Kind und sind geschieden, er arbeitet woanders...)
In Krankenhäusern geht es total anders ab, da kann ich Doro nur beipflichten......... :sleep057:
Ist in Krankenhäusern wohl wirklich oft üblich, wobei ich das echt sowas von peinlich fand. Wenn man die Affären dann so richtig live mitkriegt und sich eine Schwester zwischen zwei Patienten zu einem Therapeut in die Kabine schleicht und dann ein paar Wochen später rumerzählt, dass sie zu einer Abtreibung musste, das ist sowas von daneben und einfach peinlich.
Und wir haben es echt erlebt, dass die eifersüchtige Ehefrau vom Chefarzt im Foyer einen Schreikrampf gekriegt hat, weil der zwar zu einem Kongress, aber anstatt allein mit der Kunsttherapeutin gefahren ist (die mittlerweile auch den Platz der Ehefrau eingenommen hat) und kurz drauf kam der damalige Liebhaber der Kunsttherapeutin in die Klinik und ist ins Chefarztzimmer gerannt, weil er gehofft hat, er könnte ihn beleidigen, aber dummerweise war er schon weg. Es hört sich lustig an, aber wenn man mit den Leuten zusammenarbeiten soll und muss und dann sowas passiert, ist es ganz schön schwierig, die dann noch ernst zu nehmen.
Also ich war in einem katholischen KH.......vielleicht liegt es daran.
Es gab und gibt wirkliche Liebesgeschichten, Schwestern die durch alle ärztliche Betten wandern und und und....
Aber eines steht für die typische Doppelmoral dort,
Es gab eine Chefarzt, der auch leitender Klinikdirektor war. Der Inbegriff von einem wirklich guten Chef.
Er trennte sich von seiner Frau, hat neu geheiratet und wurde deswegen entlassen. :erstaunt: Alle, aber auch wirklich alle haben ihm nachgetrauert. Solche Einigkeit ist selten.
Aber nur kommts`s noch dicker:
Der Oberarzt kam als Nachfolger nicht in Frage weiiiiiiiiiiiiiiiiiiiil..........das Kind zur Vorzeigefamilie fehlte.
Ähm...fachliche Qualitäten waren zwar auch nicht so toll, aber er wäre eben "dran" gewesen.
Nun hatte er schon ewige Jahre ein (heimliches haahaha) Verhältnis mit der leitenden OP Schwester :cool: . Die wurde schwanger, er und seine Frau haben das Kind adoptiert und schwupps hatte er den Posten.
Entsprechend war natürlich die Akzeptanz noch weiter im Keller. was für so eine Position gar nicht gut ist.
Krankenhautatmosphäre ist wirklich was besonderes.Ich arbeite auf einer Inneren Station,mit viel Leid,menschlichen Schicksalen und auch durch zum Teil sehr verwirrte Patienten auch irre lustig und nervig.Das schafft ein ganz eigenes Klima.Ausserdem arbeitet man dort auch sehr eng zusammen.Oft werkelt man sehr dicht aneinander am Patiernten.Auch das schafft eine ganz eigene Art der Zusammenarbeit.Ich sprech jetzt nicht so sehr von Affären,sondern von Flirts,die meist eher harmloser Art sind.Und die sind beim Arbeiten schon manchmal ein besondres Zuckerl :oops: :oops:
Kommentare
5,464
Ich hab aber eine Freundin, da hatte der Arbeitgeber festgelegt, dass es keine Beziehungen unter den Mitarbeitern geben darf. Wir haben immer gerätselt, inwieweit der das überhaupt darf. Jedenfalls hatte sie dann eine Beziehung zu einer Mitarbeiterin. Wenn das herausgekommen wäre, wäre das natürlich noch gleich der Oberhammer gewesen. Sie hat sich relativ bald einen anderen Job gesucht.
59,500
In den Kliniken, in denen ich gearbeitet habe, wurde ziemlich viel geflirtet, um das mal neutral auszudrücken. Es gab etliche Beziehungen zwischen allen möglichen Berufsgruppen, etliche dramatische Trennungen und Ehebrüche, Auftritte von eifersüchtigen Ehefrauen inklusive, war hat ne Krankenhaussoap, aber live.
Jetzt sind wir nur Frauen, soweit ich das überblicken kann sind wir alle hetero und gebunden und flirten mit Gästen oder damals mit Patienten ist eher nicht üblich.
Also alles ganz brav bei mir.
7,740
Zu Schulzeiten gab es einen Lehrer, der (obwohl verheiratet) eine Kind mit einer anderen Lehrerin bekommen hat - im Privaten führte das zur Scheidung, im Beruflichen musste einer von beiden sich eine andere Schule suchen, woraufhin er dann ein Schuljahr später gewechselt hat ... die beiden sind übrigens heute noch zusammen ;-)
59,500
1,448
Wir können zwar miteinander liiert sein, dürfen dann aber nicht mehr in der gleichen Filiale arbeiten (aus beruflichen Gründen).
Ich habe im Laufe der Jahre einige Pärchen erlebt, die sich in meiner Filiale näher gekommen sind. Meistens aber so diskret, daß man es nicht unbedingt mitbekommen hat. Es dauerte dann aber auch nicht lange, bis einer versetzt wurde. Ein Paar hat uns Kollegen ziemlich lange an der Nase herumgeführt. Sie haben immer abgestritten zusammen zu sein und wohnten sogar schon zusammen. ;-)
Mein Mann arbeitet in der gleichen Firma wie ich. Aber wir haben nie zusammen gearbeitet.
4,111
In meiner Verwandschaft gibts ein Paar, die haben zusammen bei einer Bank gearbeitet - und tun das auch immernoch. Inzwischen sind sie seit längerem verheiratet und haben zwei Kinder und arbeiten immernoch an demselben Platz - mit aufeinanderfolgenden Durchwahlen, was ich schon richtig süß finde. ;-)
Edit: ich hab ein wenig an der Fragestellung vorbei argumentiert ... :oops: Für mich käme das nicht in Frage. ;-)
2,619
Bei uns in der Firma (wir haben 5 Filialen) gibt es aber schon einige Pärchen. Ist z. B. auch doof, wenn wir an einem Sonntag im Herbst einen Betriebsausflug machen, die Familienmitglieder aber nicht dabei sein können/dürfen. Wenn da so ein Pärchen Kinder hat, dann bleiben entweder beide daheim oder es kann immer nur einer mitfahren, sofern sie keine Großeltern vor Ort haben. Ist nämlich auch bei zwei Pärchen so.
Wäre allerdings auch mal ein Vorschlag an den Chef, die Familienmitglieder mitzunehmen, allerdings dann auf deren eigene Kosten. Sind nämlich immer ganz tolle Ziele. Aber ich frage ihn nicht und andere trauen sich wohl auch nicht.
38,644
In Krankenhäusern geht es total anders ab, da kann ich Doro nur beipflichten......... :sleep057:
8,312
Aber grundsätzlich würde ich das nicht definitiv ausschließen - ich habe durchaus schon mit sehr attraktiven Männern zusammengearbeitet und, naja, mal vorausgesetzt man (und ich) wäre ungebunden gewesen.... wer weiß?!
Aber -vielleicht liegt's daran: Ich habe (und tue es wieder) in einem Krankenhaus gearbeitet... ;-)
Allerdings kann ich nun nicht behaupten, dass da viele "Geschichten" bekannt gewesen wären. Spontan fällt mir eine einzige ein (die haben mittlerweile ein Kind und sind geschieden, er arbeitet woanders...)
59,500
Ist in Krankenhäusern wohl wirklich oft üblich, wobei ich das echt sowas von peinlich fand. Wenn man die Affären dann so richtig live mitkriegt und sich eine Schwester zwischen zwei Patienten zu einem Therapeut in die Kabine schleicht und dann ein paar Wochen später rumerzählt, dass sie zu einer Abtreibung musste, das ist sowas von daneben und einfach peinlich.
Und wir haben es echt erlebt, dass die eifersüchtige Ehefrau vom Chefarzt im Foyer einen Schreikrampf gekriegt hat, weil der zwar zu einem Kongress, aber anstatt allein mit der Kunsttherapeutin gefahren ist (die mittlerweile auch den Platz der Ehefrau eingenommen hat) und kurz drauf kam der damalige Liebhaber der Kunsttherapeutin in die Klinik und ist ins Chefarztzimmer gerannt, weil er gehofft hat, er könnte ihn beleidigen, aber dummerweise war er schon weg. Es hört sich lustig an, aber wenn man mit den Leuten zusammenarbeiten soll und muss und dann sowas passiert, ist es ganz schön schwierig, die dann noch ernst zu nehmen.
8,312
Ich glaube, ich muss einfach mal genauer hinsehen... vielleicht bin ich für "so was" blind....
38,644
Es gab und gibt wirkliche Liebesgeschichten, Schwestern die durch alle ärztliche Betten wandern und und und....
Aber eines steht für die typische Doppelmoral dort,
Es gab eine Chefarzt, der auch leitender Klinikdirektor war. Der Inbegriff von einem wirklich guten Chef.
Er trennte sich von seiner Frau, hat neu geheiratet und wurde deswegen entlassen. :erstaunt: Alle, aber auch wirklich alle haben ihm nachgetrauert. Solche Einigkeit ist selten.
Aber nur kommts`s noch dicker:
Der Oberarzt kam als Nachfolger nicht in Frage weiiiiiiiiiiiiiiiiiiiil..........das Kind zur Vorzeigefamilie fehlte.
Ähm...fachliche Qualitäten waren zwar auch nicht so toll, aber er wäre eben "dran" gewesen.
Nun hatte er schon ewige Jahre ein (heimliches haahaha) Verhältnis mit der leitenden OP Schwester :cool: . Die wurde schwanger, er und seine Frau haben das Kind adoptiert und schwupps hatte er den Posten.
Entsprechend war natürlich die Akzeptanz noch weiter im Keller. was für so eine Position gar nicht gut ist.
1,842