oder auch vaeter nach dem 2. kind...
hallo,
ich setz es jetzt mal in die plauderecke... mich wuerde mal interessieren, wie das bei euch mit euren maennern/freunden und den 2. oder 3. kindern ist/war bzw. was sich in ihrem verhalten nach dem 2. (oder 3.) geaendert hat und wie ihr das seht/es euch erklaert, sofern es eine aenderung gab.
ich hab jetzt schon bei mind. zwei gelesen - zumindest unterschwellig - dass maenner da gaaanz anders sind als beim ersten. auch im real life habe ich mich mal bei einer freundin beschwert, die selber drei kinder hat: das erste ist ein maedchen und die beiden anderen jungs. da meinte sie nur, dass ihr mann auch erst jetzt (da war der dritte ca. 12 monate :shock: ) so langsam eine recht muessige notiz von dem kleinsten nimmt. er sagt wenigstens mal kuckuck oder so.
bei uns ist mit dem zweiten echt alles anders geworden. auf den grossen hat sich mein freund gestuerzt, mich sogar manchmal genervt, weil er zu allem seinen senf dazu gegeben hat. und er hat ihn gewickelt, in den schlaf gewiegt, sich nachts um ihn gekuemmert (mehr als ich, als ich wieder arbeiten ging :oops: ), ihn sonntags mit zu seinen eltern genommen, dass ich etwas arbeiten konnte, und ihn ueberhaupt viel mitgenommen. der grosse war dann auch ein ziemliches papa-kind.
so, dann kam der zweite und alles wurde anders. er konnte erstmal schwer notiz von ihm nehmen, da der grosse ein riesenproblem mit mir und dem kleinen hatte und nur noch seinen papa wollte und den auch so in beschlag genommen hat, dass da gar nichts mehr ging. das hat sich aber nach 2-3 monaten wieder geaendert. ich habe den verdacht, dass das zunaechst nur eine "strategie" des grossen war, als er herausgefunden hat, dass man den kleinen bruder so viel besser mit "mamaaaa" als mit "papaaaa" boykottieren kann ;-) . das hat sich dann aber verselbststaendigt, auch weil sich mein freund dann beim grossen zurueckgezogen hat, OHNE sich jedoch dem kleinen mehr zuzuwenden. insgesamt hat er den seit der geburt vielleicht 10 mal gewickelt, 4 mal in der trage gehabt, ihm ca. 5 flaeschchen gegeben (und nur weil wir da ein problem mit hatten, als der kleine in der KiTa die flasche verweigert hat), 1 mal etwas mit ihm unternommen (der beruehmt beruechtigte ausflug zum mediamarkt mit grossem, kleinem und dem paten des grossen *augenroll*), ins FB ist er eh nie wieder eingezogen, er hat ihn noch nie gebadet, geschenke gibt's (viel zu viel uebrigens) nur fuer den grossen, sind beide krank, wird am abend nur gefragt, wie's dem grossen ging, etc., etc., etc..
zwar wendet er sich dem kleinen jetzt ab und an zu, redet ein bisschen mit ihm und macht bloedsinn, aber immer nur kurz. und er nimmt ihn auch nicht in den arm :shock: :traurig41: .
die beiden jungs und ich haben mit der zeit einen guten rythmus gefunden, jetzt koennen wir auch gut zu dritt lachen, spielen und den alltag bewaeltigen. der grosse ist superstolz, wenn er den kleinen zum lachen bringen kann. er sagt mir auch oft, dass er mich "ganz doll lieb hat" ( :sunny: ) und manchmal sagt er sogar, dass er seinen bruder "lieb hat".
zwar freut sich der grosse immer noch, wenn papa abends nach hause kommt, aber nach kurzer zeit ist der dann wieder out und mama soll mit umziehen, zaehne putzen, buch lesen, etc. ICH bringe beide kinder ins bett, jeden abend.
nun ist es inzwischen beim grossen so, dass ich ihn dazu auffordern muss, papa gute nacht zu sagen, und er schreit und tobt, wenn mein freund versucht ihn ins bett zu bringen; wacht er nachts auf, gibt's das gleiche szenario, bis ich komme. neulich ist er bei den grosseltern in traenen ausgebrochen, weil sein vater ihn abgeholt hat und nicht ich :eek01: .
und heute morgen gab's mit dem kleinen folgende szene: er schlaeft, ich bitte meinen freund sich zum kleinen zu legen, denn der schlief schon die ganze nacht unruhig; ich wollte mich fertig machen. der kleine wacht auf und schreit und schreit, bis ich ins zimmer komme. nicht mal eine minute spaeter war er auch wieder unser gewohnter strahlemann.
mein freund ueberlaesst mir mehr und mehr alles, aber auch wirklich alles, was mit den jungs zu tun hat, grosser wie kleiner. kommt er nach hause, bevor die kinder im bett sind, unterhaelt er sich kurz mit dem grossen, sagt mal kuckuck zum kleinen und guckt sich dann den rest des abends prospekte an oder verschwindet hinter dem computer :shock: :erstaunt: . kommt er spaeter, also sind beide schon im bett, dann ist er i.d.r. anders, ich wuerde fast sagen, besser gelaunt, redet mit mir, macht den vorschlag einen film zu gucken oder so
und ich versteh's einfach nicht :denk33: . wieso ist jetzt alles so anders? war er erst mit der situation ueberfordert und fuehlt sich jetzt ausgeschlossen? wie kann man denn so einfach vom "uebervater" zum "besuchspapi" mutieren?
so, jetzt habe ich noch "lang" in den titel gesetzt und hoer jetzt mal wieder auf... ;-)
mal sehen, ob sich jemand angesprochen fuehlt
LG
sophie
Kommentare
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ich bin mal gespannt, was die anderen so zu berichten haben.
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Frag ihn doch einfach mal, vielleicht ist es ihm selber nicht bewusst.
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so was ist bei meinem freund immer das falsche vorgehen *seufz*. das kann man gar nicht so vorsichtig und diplomatisch formulieren, dass er es nicht als vorwurf auffasst...
da haetten wir dann gleich unschoene diskussionen (*mal zu franziska rueberzwinker*).
@franziska: ja, dich hatte ich da im auge. ich wolle halt keine namen nennen...
ausserdem kann ich mir kaum vorstellen, dass ihm das nicht bewusst ist. wie soll denn das gehen :scratch.: ? vor einiger zeit hat er auch mal wegen ich weiss nicht mehr was gejammert, dass er dafuer jetzt keine geduld habe. seine arbeit, die beiden kleinen und der stress wuerden ihm schon seine gesamte geduld abverlangen. da habe ich ihn dann gefragt, wie ihm denn der kleine geduld abverlangen koenne. er kuemmere sich ja gar nicht um ihn. darauf hat er nichts gesagt, also nicht beleidigt sondern betreten geschwiegen; schon so als wuesste er sehr genau, dass das stimmt.
und nehmen wir an, bis zu dem zeitpunkt war ihm das mit dem kleinen tatsaechlich nicht bewusst, dann haette sich doch spaetestens dann etwas aendern muessen, wenigstens ansatzweise, wenigstens ein bemuehen, oder?
wenn ich hier die beitraege der beiden userinnen hier lese, die sich kurz vor oder kurz nach der geburt des zweiten von ihren partnern getrennt haben, und wie die vaeter dann auf den zweiten reagieren, denn denke ich mir manchmal, mensch bei uns ist's fast genauso. das ist doch :shock: :eek01: :erstaunt: :scratch.: :denk33:
aber das interessiert mich auch, also wenn's anders lief! also ruhig her mit berichten, wie gut es bei euch lief und wie und wieso. vielleicht bekomme ich ja auch so irgendwann mal raus, was hier so schief laeuft...
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Einige Dinge bleiben zwar weiterhin komplett an mir hängen (wie z.B. die Nächte), andere macht er nur auf ausdrückliche Anweisung von mir (z.B. den Kleinen mal wickeln), aber insgesamt kümmert er sich mehr um beide Kinder.
Als wir nur Sarah hatten war es selbstverständlich für ihn, dass er am WE ausschläft, gemütlich Kaffee trinkt und sich erst mal vorm PC parkt :flaming01: Ich habe ihm aber schon vor Sebastian's Geburt ganz unmissverständlich klar gemacht, dass das nicht mehr so laufen kann, wenn der Kleine eben da ist.
Es geht aber wie gesagt auch fast nicht anders, weil Sarah ein totales Mama-Kind ist und mich wo es nur geht in Beschlag nimmt. Da muss der Kleine einfach auch mal zu Papa. ;-) Meinem Mann tut es glaube ich auch ganz gut, dass er mit Sebastian was machen kann, Sarah ist leider manchmal ganz schön abweisend zu ihm. :sad:
Andererseits versucht er halt auch oft, den für sich bequemsten Weg zu wählen. Ich hab z.B. neulich vormittags noch etwas fehlenden Nachtschlaf nachgeholt, als Sebastian sein Nickerchen gemacht hat; mein Mann sollte sich in der Zwischenzeit um Sarah kümmern. Aber statt mal etwas schönes mit ihr zu spielen, damit sich ihre Beziehung vielleicht etwas verbessert, hockt er sie vor die Glotze und er selbst ist wieder am PC :flaming01: :thumbdown:
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Es kommt mir - leider - sehr bekannt vor.
Mittlerweile drücke ich dem Papa halt eins der Kinder in den Arm, und frage nicht mehr "kannst du mal...", denn wenn sie wählen können zwischen Windelwechsel und rumhängen, hängen sie lieber
Das ist ja bei uns nun nicht direkt vergleichbar, aber mit nur einem Kind war es ja ähnlich. Und jetzt heißt es, es (also das Abhängen vorm Onlinegame) wäre eine Art Flucht gewesen, um sich nicht mit Beziehungsdingen beschäftigen zu müssen..naja, das führt jetzt zu weit.
Aber ich gestehe ehrlich - wenn ich sowas lese, gehen bei mir die Alarmglocken an :oops: .
Also -entweder das Verhalten der Männer ist ganz normal - was ich nicht wünschenswert finde, oder ich leide an selektiver Wahrnehmung - was eher wahrscheinlich ist ;-) .
Oder es stimmt tatsächlich etwas nicht in der Beziehung- was ich nicht hoffe :sad:
LG
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Ich werde es aber mal verfolgen, vielleicht gibt es für meinen Freund doch noch eine Chance auf ein weiteres Kind (denn ich will noch nicht gleich wieder).
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Naja Männer...und über Beziehung reden...also naja..
Verdrängen geht eben leichter als sich dem Unangenehmen zu stellen. Aber auf Dauer is das nichts, das ist ja wohl klar.
Ich weiß noch, ich hab mich immer aufgeregt, das unsere Beziehung SO nicht weitergehen kann. Hat der sich gekränkt gefühlt, furchtbar!!!
Vor zwei Wochen hat er mir gesagt, warum. Weil ich seinen wunden Punkt getroffen hatte, das wollte er einfach nicht hören. Das etwas nicht stimmen könnte...:sad:
Ich denke trotzdem, deswegen die Beziehung zu hinterfragen, sollte nicht der erste Weg sein. Aber wie man den Alltag geregelt bekommt, das sollte vielleicht schon das ein oder andere Gespräch wert sein. Sonst sind irgendwann beide so genervt voneinander, das es tatsächlich in eine Beziehungskrise ausarten kann. Und das muss ja nun echt nicht sein...
LG
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mein mann hat sich auch furchtbar gekränkt gefühlt als ich das zu ihm gesagt habe. mir kommt es nun so vor als ob er seitdem häufiger versucht, mit henry in kontakt zu kommen. nur weiß ich nicht so recht, ob es ernst gemeint ist oder es nur tut, um mir einen gefallen zu tun :sad:.
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der hammer! aber das ist es ja gerade. fuer meinen freund ist es erst nach dem zweiten kind so!
das mit dem "kind parken" gibt's hier auch :sad: . wobei er das auch schon vor dem zweiten gemacht hat, da dann aber sich und den grossen vor irgendwelchen youtube-kindervideos geparkt hat. fand ich auch schon bloed, aber wenigstens hat's dem grossen gefallen und er hatte eindeutig das gefuehl, dass papa etwas mit ihm macht. jetzt ist es so, dass z.b. ich den kleinen in der manduca habe und aufraeume oder so, er sich um den grossen kuemmern soll, den aber dann alleine vor meinen computer setzt und sich hinter seinen verkruemmelt.
und er denkt irgendwie an nichts. selbst wenn er sozusagen gezwungen ist, sich um ein kind zu kuemmern. beispiel: morgens wachen beide kinder sehr frueh auf und ich bin noch nicht fertig. da muss er helfen, denn ich muss ja schliesslich auch zur arbeit - und uebrigens vorher die kinder in die kita bringen... da fruehstueckt er dann mit dem grossen, waehrend ich mich und den kleinen zurecht mache. der grosse muss aber oft medikamente nehmen, cortison z.b. vor dem fruehstueck. das habe ich ihm sooo oft gesagt. und denkt er dran? nein. oder ich bin mit den kindern beschaeftigt und es liegen noch schnullis vom kleinen rum, die sauber gemacht werden muessen. macht er das? nein. er fuehlt sich da ueberhaupt nicht zustaendig. also nicht, dass er nichts macht, aber eben nichts was mit den kindern zu tun hat. und ich hab das gefuehl, er will nicht. er will gar nicht wissen, was in die kita-taschen der kinder gepackt werden muss. er will gar nicht wissen, wer was fuer eine medizin wie nehmen muss. er will gar nicht wissen, wer welche neuen klamotten braucht. etc. etc. etc.
beziehung... hmm, ja da haben wir eine gewisse schieflage seit august/september 2009, also kurz nachdem ich mit dem kleinen schwanger geworden bin. er wollte aber das kind. hat sogar noch um weihnachten 2009 davon geredet, ein drittes zu bekommen :eek01: . ich hatte ihm naemlich gesagt, dass ich keins mehr moechte und ueber etwas defintives in richtung verhuetung nachdenke.
was ist passiert? keine ahnung. ab sommer 2009 ist er total schnell genervt vom grossen und dann grundsaetzlich. er ertraegt es kaum einen ganzen tag mit ihm/uns zu verbringen. spaetestens samstag nachmittag "kracht es" zwischen den beiden. er hat mir auch gesagt, dass er sonntag lieber weiterhin mit dem grossen zu seinen eltern geht, weil er das einfach nicht ertraegt, den ganzen tag mit dem grossen zu hause zu bleiben (wobei ich ihm schon oft vorgeschlagen habe, etwas als familie zu machen. er behauptet, dass ich da nicht gemacht habe... :traurig41: ). bei den grosseltern stuerzen sich dann naemlich die auf den grossen.
ueber diese schieflage habe wir sogar schon desoefteren seit der geburt des kleinen geredet. aber immer wieder kommt: nein, er moechte nicht, dass wir gehen. nein, seiner meiner nach kriegen wir das auch mit der beziehung wieder hin. zur zeit sei einfach alles so stressig. wir muessten nur warten bis die kinder groesser sind und es besser wird. und dann bemueht er sich auch tatsaechlich eine zeitlang um mich, bis er eben wieder zu genervt/gestresst oder was weiss ich ist, dass er sich wieder in sein schneckenhaus zurueckzieht.
nateurlich bin ich da auch nicht so konstruktiv :oops: . mit einem sehr schwierigen 2,5jaehrigen, einem saeugling, arbeit und dem haushalt, habe ich kaum zeit oder kraft meinerseits so wahnsinnig in die beziehung zu investieren, v.a. wenn's um "fundamentarbeit" geht. wenn ich frueh aufstehe (nach teilweise recht stressigen naechten), mich und die kinder fertig mache, sie in die kita bringe, dann arbeiten, wo ich auch noch die milch abpumpe, die kinder wieder abhole, nach hause fahre, essen mache, den kleinen bettfertig und zum schlafen bringe, dann den grossen, dann bin ich einfach bedient. das ist ein programm von ca. 5h30 bis 20h30/21h. und obendrein sehr stressig, denn um das alles in dieser zeit zu schaffen, muss ich auch noch hetzen. wenn er dann eine film gucken will, dann gebe ich ihm natuerlich einen korb. er sagt, er versteht, dass ich dann fertig bin und ins bett gehe. aber besser macht es das natuerlich auch nicht. sein beitrag (er kommt jetzt eigentlich immer erst um 19h30) besteht darin, den grossen zu unterhalten, bis der kleine schlaeft. jetzt kam es oefters vor, dass er noch spaeter kam. da musste ich dann den grossen vor dem fernseher parken, waehrend ich den kleinen in den schlaf gestillt habe :oops: . ich sehe, dass da kaum ein unterschied ist; also es ist fuer mich nicht anstrengender, wenn er abends nicht da ist. zumindest nicht unter diesen umstaenden. frueher war das anders, weil er mir den grossen ja richtig abgenommen hat.
aber die beziehung ist ja eine sache. hier geht es aber um seine kinder!!!
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Irgendwie scheinen ja die meisten Männer ziemlich ähnlich zu ticken, ich kenne auch ähnliche Geschichten aus unserem Freundeskreis. Ein Kumpel meines Mannes hat es z.B. fertig gebracht, 3 Tage nach der Geburt seiner 2. Tochter Abends bei uns aufzuschlagen und rumzujammern, wie anstrengend das alles gerade ist, die Kleine schreit so viel, die Große macht Stress und seine Frau hat Probleme beim Stillen. Seine Frau hockte wohlgemerkt in der zwischenzeit allein zu Hause mit beiden Kindern :shock: :erstaunt: , obwohl es ihr ja offenkundig gerade auch nicht besonders toll ging, nur sie hatte halt das "Pech", nicht einfach abhauen zu können :flaming01: Ich hab dem Kumpel dann auch recht deutlich zu verstehen gegeben, dass er sich jetzt doch wohl lieber um seine Frau kümmern sollte anstatt hier rumzuhängen, dann ist er wieder abgedampft. Ohne Worte, echt...
So gesehen habe ich mit meinem Mann insgesamt dann doch Glück, bei uns ist es ja wiegesagt nach der Geburt von Sebastian um einiges besser geworden. Vielleicht hätte ich damals bei Sarah schon viel deutlicher machen sollen, was ich von ihm erwarte...ich hab halt auch vieles einfach hingenommen und mich im Stillen über seine Gedankenlosigkeit geärgert, das ist sicherlich nicht der Weg, um eine Veränderung herbeizuführen. :oops: Ich habe inzwischen festgestellt dass ich nicht darauf hoffen darf, dass er gewisse Dinge von selbst sieht und erledigt, sondern ich muss ihm einen klaren Arbeitsauftrag erteilen und dann funktioniert es halbwegs. Das ist immerhin etwas, auch wenn ich mir wünschen würde, dass er etwas mehr Eigeninitiative zeigt und ich nicht um jeden Handgriff betteln muss (überspitzt ausgedrückt ;-) )...aber das ist wohl zu viel verlangt... :traurig41:
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Andererseits gibt es dann auch Dinge, bei denen ich versage :oops: zum Beispiel ans Reifen wechseln denken oder ans Rasenmähen. Oder überhaupt Gartenkram, den mache ich dann meist nur mit Arbeitsauftrag. Das ist einfach nicht meine Welt und dann denke ich auch einfach nicht dran.
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Also mit Kindern spielen z.B., das müssen die meisten Männer wohl erst lernen. Während viele Mädchen schon früh mit dem bemuttern und der Puppenpflege anfangen, sehe ich die Jungs im Kiga mehr in der Bauecke und beim toben, schiessen, etc. Ich will ja nicht alles auf die Geschlechterunterschiede schieben, aber sie sind nunmal auch im Zeitalter der Emanzipation nicht wegzudiskutieren. Den ein oder anderen Mann kann man vielleicht an die Hand nehmen, ihm zeigen und sagen wie was zu tun ist, und Aufgaben in gegenseitiger Absprache klar verteilen (und auch dann wird es nicht zuverlässig klappen, weiß ich aus Erfahrung) und bei den anderen Männern- da muß ich leider passen. Mir würde das auch total stinken. Aber es gibt sicher auch dann einen Weg, sich zu einigen und zusammenzufinden als Familie. Jeder muß halt dazu beitragen, was er kann. :scratch.:
LG
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Aber das ist doch per se nix Schlimmes, oder? Oder versteh ich den Satz falsch? Ich meine, ist doch klar, dass man unterschiedliche Prioritäten oder Wahrnehmungen hat. Das wäre für mich jetzt kein Frustfaktor ;-) Die Frage ist halt, wie man dann damit umgeht..! Vielleicht mit Humor?
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Nur zum Haushalt, der momentan arg leidet muss er immer wieder sagen, dass alleinerziehende Frauen das doch auch alles schaffen und die Kleinen dann eben wohl auch mal weinen müssten und die Frauen würden ja dann auch noch arbeiten gehen .... Naja, das bischen Haushalt macht sich von allein*sing* ... Da haben wir etwas gegensätzliche Vorstellungen. Mir ist momentan der Haushalt so was von egal, ich hab genug zu tun mit den beiden Kindern und den Stillproblemen.
Wenn ich hier nicht alles bereitlege für die Kinder weiß mein Mann übrigens auch nicht, was er anziehen soll und für den Kindergarten schreibe ich Checklisten ;-) , als ich in der Klinik lag hat meine Mama sogar der Kleinen die Haare gekämmt und nachttaugliche Frisuren gemacht, Haare kämmen bei den langen Haaren kann er nicht und auch seine Mutter, die ja unten wohnt ist damit heillos überfordert ...
Ich bin gespannt, wie sich das alles dann im neuen Haus entwickelt, wenn er seiner Mama oder seinem Papa mal nicht schnell zum Teekochen den Kleinen in den Arm drücken kann bzw. die Große von denen bespaßen lässt. Ich mache alles ohne Hilfe meiner Schwiegereltern, weil ich das nämlich irgendwann immer vorgehalten bekommen würde ... insofern weiß er gar nicht, wie es mit zwei Kindern allein ohne Hilfe ist .... Spätestens dann im neuen Haus wird er aber auch das mal merken ....
Alles in allem bin ich aber gar nicht unzufrieden im Moment, wenn nur nicht die beengte Wohnsituation und das daraus resultierende Chaos wären.
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und ist das nicht etwas einfach, alles auf "so sind maenner halt" zu schieben? so unselbststaendig sind sie ja nun auch nicht. im prinzip koennen sie ja auch alleine ueberleben ;-) .
ja vielleicht ist es nicht so schlimm, dass er sich nicht um ihre klamotten kuemmert, wenn ich ihm z.b. dann die suche nach einem neuen stromkabel fuer mein laptop ueberlasse. schon klar.
aber so kategorisch fuer ALLES, was die kinder betrifft, nicht zustaendig zu sein bzw. ein totales desinteresse fuer das zweite kind an den tag zu legen?
gestern war wieder so ein beispiel. ich mach mir sorgen um den kleinen, da er gestern umstaendehalber in der KiTa (beerdigung auf die alle baby-betreuerinnen gegangen sind) von ihm voellig fremden betreut wurde, die obendrein auch noch sonst nichts mit babys zu tun haben. ich wollte ihn da nur so kurz wie moeglich lassen, mein freund konnte nicht frueher aus der arbeit, also habe ich so schnell es geht gearbeitet, keine pausen gemacht und bin um 15h gegangen. tatsaechlich habe ich eine etwas ueberfordertere betreuerin zwischen 4 weinenden babys vorgefunden, die nicht wusste, wen zuerst fuettern und wen wie beruhigen :sad: . ist ja nicht ihre schuld, sie hat normalerweise nur mit kindern ab ca. 2,5 jahren zu tun. und? fragt monsieur am abend, wie's dem kleinen ging oder was da los war? (achtung: ich habe explizit gesagt, ich mach mir um den kleinen sorgen!) nateurlich nicht, sondern nur, wie's dem grossen in der KiTa ging. :traurig41:
und mir geht's primaer um die frage, wie es moeglich ist, den schritt von der zweisamkeit zur dreisamkeit einigermassen zur zufriedenheit aller ueber die buehne gebracht zu haben, den schritt zur "viersamkeit" dann aber nicht mehr :traurig41: :scratch.:
aber ok, sei es. beim ersten kind, war mein freund ein selbststaendig denkender mensch, beim zweiten ist er "ein mann". (wieso? weshalb? warum?). dann muesste ich ihn also aktiv einbinden. aber wie?
@romance: das statement mit den alleinerziehenden finde ich uebrigens schon einen ganz schoenen hammer...
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uiih, da wäre ich aber sauer :wut93 woran es liegt weiß ich auch nicht und ich weiß auch nicht, wie man es ändern kann... :traurig41: manchmal denke ich, dass der reiz des neuen fehlt. beim ersten kind war alles spannender und aufregender, weil es unbekannt war. beim zweiten ist es dann eher bekanntes und vllt. verbunden mit der sorge, dass die sachen, die beim ersten kind schwierig waren, sich vllt. wiederholen.
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So denken aber Männer nicht! Du musst schon deutlich machen, dass du erwartest, dass er beide Kinder nimmt. Und ein "weil ich das auch immer mache" funktioniert halt einfach nicht, das kommt überhaupt nicht an. Stünde er vor der Frage, wie er einen Termin mit zwei Kindern lösen soll, würde er sich das a) entweder kurz vorher überlegen oder b) gar nichts denken und es einfach mit beiden machen. Dabei ist es völlig egal, dass DU dir das TAGE vorher überlegen würdest, planst, überlegst... Und das sage ich jetzt aus der Erfahrung mit "nur" einem Kind. Ich fürchte, in dieser Hinsicht ist mein Mann nämlich ein "normaler" Mann. Man muss ihm vorher immer alles ganz genau sagen: "Ich gehe da und dort hin, du musst das Kind nehmen, trage dir Termin X in den Kalender ein" und das auch oft wiederholen. Denn sonst vergisst er es, trägt den Termin nicht ein, und einen Tag vorher stehe ich da, weil er wieder irgendwas superwichtiges bei seinen eigenen Terminen vergessen hat. Das kommt trotzdem noch vor, aber: Sagst du NICHTS vorher, ärgerst du dich hinterher noch viel viel mehr.
Das Problem ist, dass Frauen immer erwarten, dass Männer so denken wie sie, und die tun's halt einfach nicht. Und dann ärgern wir uns immer. Da muss man irgendwie raus. Wir brauchen einen Fitzel der Gelassenheit der Männer, denn die Männer können wir nicht ändern. Nur uns selbst.
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die lampegn-geschichte könnte ürbigens auch von uns sein ;-)
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Aber ich habe das Glück, dass mein Mann sich für seine (beiden!) Kinder interessiert.
Und da würde ich an Eurer Stelle versuchen, anzusetzen!
Wäre es nicht zum Beispiel eine Idee, wenn ihr vielleicht für den Anfang einmal die Woche einen gemeinsamen Familientag einlegt? Wo den ganzen Tag zusammen gespielt wird, am Nachmittag vielleicht ein kleiner Ausflug, und abends alle zusammen in die Wanne?!
Es ist gerade das, was ich am Familienleben so geniesse- was man alles nettes mit den Kindern machen kann, und das auch ein kleiner Herbstspaziergang mit Blättersammeln schon ein Abenteuer sein kann! Vielleicht haben das Eure Männer noch nicht für sich entdeckt? Im gemeinsamen Spiel kann man dann auch Nähe schaffen und die Verhältnisse zu den Kindern können sich festigen.... oder sehe ich das zu romantisch? Einen Versuch wäre es ja vielleicht wert? :traurig41:
LG
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ich will nicht sagen, dass sich mein mann nicht für seine beiden kinder interessiert. ich merke einfach nur quantitative und qualitative unterschiede im vergleich zwischen lilly und henry. bei lilly hat er als baby viel mehr übernommen, bei henry bisher wenig. er sagt auch immer, dass er mit so ganz kleinen noch nichts anfangen könnte :traurig41:, henry ja aber jetzt schon viel besser interagieren könnte und er daher auch mehr mit ihm machen könne :roll:.
manchmal denke ich, mein mann ist nur so ein draußen-papa. so lange wir frühjahr, sommer & herbst viel aktivität im garten zulassen, macht er da auch mehr mit lilly und mit henry hoffentlich nächstes jahr auch. er ist nicht der klassische spieler und beschäftigungstyp, was aber nunmal jetzt häufiger gefragt wird. er selber weiß das auch und hat das auch schon kleinlaut eingestanden, dass er eigentlich wüsste, dass er da mehr mit den kinder machen müsste. diese "müsste" stört mich dabei aber eben immer ein bißchen. ich möchte, dass er es "will" und nicht nur denkt, das irgendwer das von ihm erwartet.
wir haben schon auch feste rituale, die er mit den kinder macht (z.b.: sonntags zusammen baden) und wir bemühen uns auch, immer mal was zu unternehmen. grundproblem dabei ist, dass das WE eben auch kurz ist und viele dinge erledigt werden wollen, die großeltern auch regelmäßig bedient werden wollen oder mein mann gern auch mal was für sich ;-) machen möchte und dann ständig unzufrieden ist, wenn er nichts so richtig schafft. das sorgt dann immer für schlechte stimmung am WE. abgesehen davon kommen immer nur ideen und vorschläge von mir und mein mann sagt dann zwar ja, aber in mir drin weiß ich dann, dass er häufig eigentlich keine große lust zu hat, aber trotzdem ja sagt, damit es nicht wieder ärger gibt. dementsprechend spaß macht das ganze dann auch :???: .
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Manchmal hab ich dann Dominic zu Hause behalten, manchmal mußte Männe da durch.
Mittlerweile geht er mit beiden Kids ins Stadion zum Fußball, ins Kino, in den Zoo usw. Wenn einer der Beiden auf Klo ist und ruft, hat er auch keine Probs mehr. Er schnappt sich auch beide Kids und den Hund und fährt zu der Gassirunde.
Von meiner Schwester der Ex wollte immer nur etwas mit der großen Tochter unternehmen. Kind 2 war auch ein Wunschkind, aber er wollte eine weitere Tochter und keinen Sohn.
Als sie getrennt waren, musste er beide Kids nehmen oder bekam keins. In der ersten Zeit bekam Sohnemann zu spüren, dass die Tochter der Liebling war und bevorzugt wurde. Zum Glück hat es sich gegeben.
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Also das versteh ich jetzt nicht. Entweder ich habe ein Wunschkind und dann ist es mir auch sch....egal was es ist, Hauptsache gesund. Und ich unternehme mit dem Kind halt die Sachen, die für es gerecht sind.
Dass es da immer Unterschiede geben wird, ist mir ein Rätsel. :scratch.: :flaming01: