Macht hier wer Musik?

bearbeitet 4. 12. 2010, 13:50 in Plauderecke
Könnt Ihr singen oder ein Instrument? Habt Ihr so etwas im Elternhaus oder in der Schule gelernt? Freiwillig?

:musik028:

Oder würdet Ihr gerne musikalisch ein, und es fehlt das Talent oder wurdet nicht gefördert?
Sollen/wollen Eure Kinder mehr als Musikschule machen? Vielleicht haben die ja auch keine Lust :cool: Wie ist das so bei Euch?

Kommentare

  • HappinessHappiness

    3,241

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich hab mal klassische Gitarre gelernt, drei Jahre lang. Ist aber schon lang her, ein paar SAchen kann ich noch, aber nicht viel.

    DAnn hab ich vor ein paar Jahren mal angefangen, mir Klavierspielen beizubringen, weil in der Wohnung von meinem Freund ein Klavier stand :grin: , und ich das immer schon können wollte. Es ging auch ganz gut, dann sind wir zusammengezogen, und das Klavier blieb zurück. Das wars dann leider :sad: .

    Singen kann ich nicht besonders, aber meine Kinder halten es aus *gg*.

    Wenn die Kleinen mal etwas lernen wollen, können sie das gern tun. Bei Schlagzeug oder so müssten sie sich allerdings einen externen Übungsraum suchen :cool:

    LG
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wir haben doch irgendwo den Musikthread, wo die Sängerinnen berichten... Ich kann nix und bin auch ziemlich unmusikalisch, aber ich würde sehr gerne richtig Gitarre spielen können, und nicht nur die fünf Akkorde, die ich so klimpern kann. Aber ich habe a) kein Talent dafür, kann b) keine Noten lesen (für Gitarre unrelevant, aber allgemein gesprochen) und c) bin ich zu ungeduldig. Das Kind wird irgendein Instrument spielen, wenn sie in die Schule kommt; das ist obligatorisch auf der Waldorfschule, und wenn's nur Flöte wäre. Wenn sich ihr Interesse aber hält, wird's wohl eher Cello oder so was ;)
  • Iris3105Iris3105

    2,619

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hatte mal in der 5. und 6. Klasse Blockflöte als Wahlfach. Das Wahlfach löste sich dann aufgrund zu geringer Teilnehmer in Wohlgefallen auf. Danach probierte ich es noch ein bißchen zuhause, das verlief aber auch im Sande. Ich könnte es wohl heute noch, ist ja nichts dabei, aber irgendwie ist die Flöte verstimmt, gibt es das?

    Sollte Svenja etwas lernen wollen, bekommt sie die Chance, sofern es nicht gerade ein Klavier ist. Das wäre uns zu teuer. Obwohl wenn sie uns stark anbettelt, dann würden wir es ihr wahrscheinlich trotzdem irgendwie ermöglichen.
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Gibt ja auch Gebrauchtklaviere, und ich glaube, sogar leihen kann man die. Das schöne an der Schule, zu der unser KiGa gehört ist, dass man dort auch Instrumente leihen kann (auch ein Cello, jaja... kicher... das Kind steht da irgendwie drauf, hatte aber noch nie eins in der Hand) ;)
  • HappinessHappiness

    3,241

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Cello ist toll. Ein Schüler von "meiner" Schule (Arbeit) lernte das. Der konnte so viel. Klavier, Querflöte, Cello...
    Der hat aus Langeweile angefangen, japanisch zu lernen.

    Klaviere gibts wohl günstig, aber der Unterricht kostet ja auch ;-)


    LG
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja hier ich.

    Blockflöte als Einstieg, Dann 10 Jahre Querflöten und Klavierunterricht..und wo sind die Dinge? Das Klavier steht bei meiner Mutter ungenutzt rum und die Querflöte verstaubt im Keller..leider. Mit den Kindern ist das einfach nicht mehr zu machen..aber sehr sehr schade würde gerne wieder spielen.
    Mit Julia gehe ich einmal die Woche zur Musikschule..und ich würde mir schon wünschen das sie ein Instrument lernt..abwarten was sie dazu sagt.
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja klar, aber jeder Unterricht kostet ja, ich hatte Iris jetzt so verstanden dass ihr das Instrument zu teuer wäre. Wobei Geige vermutlich schlimmer ist... ;)
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Anja, spielst du auch nicht zu Weihnachten mal ein bisschen? Ich finde so ein bisschen "Hausmusik" ja sehr schön, wir haben zB auch Weihnachtslieder-Noten, aber mein Mann kann gar nicht mehr so richtig Klavier spielen. Nicht dass wir eins hätten, wir haben so nen Keyboard.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Nee nicht mal Weihnachten. Habe ich früher. Aber das Klavier ist völlig verstimmt und es stimmt halt keiner weil bei meiner Mutter keiner spielen kann.

    Und die Flöten..tja

    Felix findet es suuper wenn ich spiele und hockt zu meinen Füßen. Julia würde am liebsten das Ding haben wollen und macht wie die Maus am Faden um die Flöte zu bekommen..tja und dann hätten wir noch die Katze..

    Und die ist so begeistert das sie an mir hochklettert, die Noten umschmeißt ect..also nicht wirklich erbaulich. Deshalb komme ich eben auch nicht zum üben.
    Ab und zu spiele ich mal ein wenige Blockflöte für die Kinder mehr aber auch nicht..leider.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das kann man ja wieder aufleben lassen Anja.

    Ich kann auch nur diverse Flöten und hätte gerne Gitarre gelernt. Noten kann ich und beim Singen treffe ich ebenfalls die meisten Töne. Ich war mal im Schulchor.

    Bei uns zu Hause war leider das Künstlerische nicht so wichtig. :traurig41: Aber Blocklflöte zu Weihnachten mußte trotzdem sein.

    Inzwischen singe ich ab und zu zur Aushilfe deutsche Schlager.
  • FreyaFreya

    577

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich singe im Gospelchor. Freue mich jede Woche auf die Probe und erst recht natürlich, wenn mal ein Auftritt oder ein Gospel-Gottesdienst ansteht.

    Ich kann es nur betonen: Musik ist gut für die Seele. Ich gehe jedesmal gut gelaunt und beschwingt aus der Probe. Ich bin keine Ariensängerin, treffe aber ganz gut die Töne und habe unheimlich Spaß an der Sache.

    Wir haben aber auch etwas ruhigere Stücke im Repertoire: wenn wir in der Kirche z. B. den "Segen" oder das "Vater unser" singen, bekommen alle eine Gänsehaut. Ganz eigenartige Atmosphäre dann *****Gänsehaut-bekomm******. Und das liegt nicht daran, das wir jetzt ein supi-dupi-Chor sind. Ich glaube, es liegt daran, dass wir die Emotionen ganz gut rüberbringen können.

    Die meisten Stücke sind aber schon Ohrwurmdinger, wo man leicht reinfindet und gut dazu schnippsen und klatschen kann.
  • JoellaJoella

    2,666

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich bin mit Musik aufgewachsen. Mein Papa spielte schon damals in verschiedenen Kapellen und Bands. Das habe ich immer hautnah mitgekriegt. Ich wollte dann gerne Geige lernen, meine Eltern waren dagegen, sie wollten dass ich Klavier lerne. Heute verstehe ich das :grin: damals nicht. Deshalb habe ich mich geweigert Klavier zu lernen. Kompromiss war dann Klarinette. Das habe ich jahrelang gespielt, zuerst nur im Musikverein, später dann in einem Sinofnieorchester. War eine tolle Zeit damals.
    In der Schule hatte ich Musik als Hauptfach, hab in der Schulband Saxophon gespielt und im Schulchor gesungen. Ich hatte das Glück, dass unser Lehrer sich für diesen Chor total engagiert hat, deshalb haben wir die ganze Schulzeit über Stimmbildung bei einer Gesangslehrerin bekommen. Das war schon super.
    Irgendwann habe ich mich dann entscheiden eigentlich doch Klavier spielen zu wollen. Meine Eltern haben mir ein gebrauchtes Klavier gekauft und ich hab die Klavierstunden selbst bezahlt. Gut spielen kann ich nicht, aber für einfache Liedbegleitung reicht es. Meine Kinder mögen es unheimlich gerne wenn wir zusammen am Klavier sitzen und spielen und singen. Lars möchte inzwischen gerne mitspielen. Er spielt dann die Akkordgrundtöne. Bei den Kinderliedern sind das ja meist nur ein oder zwei Töne. Ist immer witzig. Auch wenn er es mit dem Rhythmus nicht ganz so hat, aber was soll's. Jona schläft beim Klavierspielen meist ein.
    Lars lernt gerade Blöckflöte, das wird im Kindergarten angeboten. Er geht gern hin aber zuhause üben mag er nicht. Er möchte es mir nicht mal vorspielen. Ich weiß nicht so genau wie das enden wird. :scratch.: Ich fürchte sowieso er hat eher die Musikalität seines Papas geerbt. Beide singen ähnlich schief. Aber ich hab die Hoffnung, dass sich das bei Lars noch gibt. Und wenn nicht, dann singt er eben schief. Hauptsache er singt gerne. Das wird sich alles zeigen. Wenn die beiden ein Instrument lernen möchten irgendwann, dann werden wir das unterstützen. Vielleicht können wir dann ein bisschen Hausmusik machen. Das wäre schön. Schon bei dem Gedanken daran werden schöne Kindheitserinnerungen wach. :sunny:
  • Snoopy82Snoopy82

    7,740

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Musik, jaaaaa, hier!!! ;-)

    Ich habe mit 8 Jahren angefangen, Querflöte zu lernen, im Tambourcorps (Spielmannszug). Das war halt so eine kleine Querflöte, wie man sie in Spielmannszügen eben hat. Ich bin da wohl einigermaßen talentiert, war immer gut und hatte immer Spaß daran, daher habe ich später diverse Lehrgänge gemacht, wo ich dann auch mit 19 (endlich ;-)) mit der "richtigen" Kozertquerflöte in Kontakt gekommen bin. Mein Verein hat dann später auch Konzertquerflöten angeschafft, so dass ich dann mit 21 auch darauf Unterricht hatte, aber durch die SS mit Joelle nur ein paar Monate lang. Die Basics sind aber ja genauso wie auf meiner kleinen Flöte, so dass ich die große Flöte eigentlich auch mittlerweile ganz gut beherrsche. Sie wird einmal im Monat zum Kindergottesdienst rausgeholt, wo wir immer mit unserem "Mini-Ensemble" (1 Gitarre und 1 Flöte, manchmal noch 1 Geige dazu) spielen ... das macht Spaß und ich bin froh, dass ich dadurch regelmäßig zum Flöten komme.

    Im Tambourcorps spiele ich auch noch, aber ich schaffe selten mehr als 5-6 Auftritte im Jahr, von Proben ganz zu schweigen .... bevor ich die Kinder hatte, habe ich einige Jahre lang den Nachwuchs im Verein ausgebildet (ich habe Qualifikationen zur Ausbilderin und Dirigentin), was mir auch großen Spaß gemacht hat! :-)

    Außer der Flöte habe ich noch eine Gitarre und ein Keyboard ... das Gitarrespielen habe ich mir als ich ungefähr 14 war angefangen beizubringen, mit einem Buch + CD ... das ging ganz gut, ich konnte die meisten Akkorde und einfache Melodien ganz gut spielen, aber mit der Zeit ist das etwas eingeschlafen ... die meisten Akkorde sind mir zwar noch geläufig, aber ich bin etwas ungeübt (um es mal milde auszudrücken), und die Barré-Griffe gehen gar nicht mehr ... aber die Grundlagen sind da, und es reicht, um den Kindern mal eben ein kleines Weihnachtslied oder Kinderlied vorzuspielen ;-) ...

    Mit 15/16 habe ich mir dann zu Weihnachten ein Keyboard gewünscht, weil ein Klavier aus Kosten- und Platzgründen nicht drin war ... da ich ganz gut notenfest bin, kann ich einfache Sachen spielen, aber für komplizierteres fehlt mir die Übung (und die Sicherheit im Bassschlüssel -ich muss fast jeden Ton einzeln abzählen ;-)). Bei meinen Schwiegereltern steht ein Klavier (mein Mann und seine Schwester hatten einige Jahre lang Unterricht - er spielt aber gar nicht mehr), da klimpere ich hin und wieder mal einen Beatles-Song langsam vor mich hin (da liegt ein Buch mit Noten von den Beatles auf dem Klavier ;-)).

    Gesungen hab ich auch ... nicht Bühnenreif, aber ich würde mich als gute Chorsängerin bezeichnen .. die Töne treffe ich ;-) ... während der Grundschulzeit bis ich etwa 13/14 war habe ich in der Kirche im Kinderchor gesungen und dazu von der 5. bis 13. Klasse im Schulchor. Das hat richtig Spaß gemacht, weil wir alle paar Jahre eine große Musical-Aufführung gemeinsam mit dem Orchester gemacht haben (Dreigroschenoper, Jesus Christ Superstar, My Fair Lady, Joseph hab ich mitgemacht). Zwischendurch hatte ich mit einer Freundin gemeinsam etwa ein halbes Jahr Stimmbildung bei einer Musikreferendarin unserer Schule - das war auch toll! :-) Nach der Schulzeit ist das mit dem Singen leider ein bisschen eingeschlafen ... ich singe leidenschaftlich gerne unter der Dusche und im Auto, oder auch mit den Kindern gemeinsam, aber für einen Chor fehlt mir die Zeit. Es gibt hier im Ort allerdings einen Gospel-Chor, den ich schon ins Auge gefasst habe für später, wenn die Kinder mal größer sind! :-)

    Für die Kinder wünsche ich mir auf jeden Fall, dass sie auch mit der Musik in Kontakt kommen ... ich erzwinge nichts, aber man kann sie ja schon frühzeitig sanft beeinflussen ;-) Joelle möchte jedenfalls gerne mal mit mir zusammen im Tambourcorps mitspielen, und auch Jannik fängt jetzt an, dass er sagt, er möchte später mal im Tambourcorps spielen ;-)


    Seit ca. 2 Monaten lernt Joelle jetzt Blockflöte - bei mir. Ich wollte sie erst in die Musikschule schicken, weil ich Bedenken hatte, ob das mit uns 2 klappt, aber da sie dort seit nem halben Jahr auf der Warteliste für Blockflötenunterricht steht, und sich nix tut, hab ich das dann doch selbst in die Hand genommen ... ich kann's ja grundsätzlich, und das Schwimmen-beibringen hat auch gut geklappt.
    Der Unterricht klappt auch meistens sehr gut - sie ist aufmerksam und macht was ich sage ... das einzige, was nicht so optimal läuft, ist das Üben ;-) .... von selbst denkt sie nicht dran, und wenn ich sie üben schicke, und nicht dabei bleibe, spielt sie 10 Töne und ist dann fertig ;-) ... sie möchte aber unbedingt nächste Woche im Kindergarten bei der Nikolausfeier "Morgen kommt der Weihnachtsman" vorspielen - daran üben wir momentan und es klappt auch schon ganz gut! :-)

    Außerdem möchte sie (seit bestimmt 2 Jahren) unbedingt Geige lernen ... ich habe es ihr in Aussicht gestellt, wenn sie 6 ist, weil ich erst gucken wollte, dass sie mit der Flöte so ein bisschen das Verständnis dafür bekommt, dass für ein Instrument Üben nötig ist und dass man eben nicht nach der 1. Stunde direkt ein ganzes Lied spielen kann. Ich bin gespannt, ob sie dabei bleibt - wenn ja, soll sie's meinetwegen lernen. Ich finde Geige schön und für mich wär's auch ein ganz fremdes/neues Instrument :-) - vermutlich würde ich es mir von ihr dann zeigen lassen, wie das funktioniert ;-)
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ohtoll........Querflöte!!
    Damit habe ich angefangen, aber mit einem Intrument aus der Schule. Natürlich musste ich sie wieder abgeben.

    Und Gospel singen, wow.....was Ihr so alles macht!
    Mein Schwager ist Musiklehrer und spielt perfekt (nicht nur)Gitarre.
    Von daher ist dort Hausmusik total normal. Nur meine Schwester sreikt. Seltsamerweise hatte ich immer mit vielen Leuten zu tun, die "irgendwas mit Musik" machen. Ein Opernsänger, Musiker und ich weiß nicht was. Jetzt bin ich bei Tanzmusik gelandet :grin: und überlege ob ich nicht doch noch Gitarre lernen soll. :scratch.: Nursofürmich......
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich finde Gitarre toll, und man kann es auch gut allein lernen, jedenfalls wenn man nicht gerade der Gitarren-Stradivari werden will. Ich hab das auch früher mal etwas intensiver im Selbststudium betrieben, aber bei den Barré-Griffen musste ich dann passen, irgendwie hab ich doch kleine Wurstfinger :) Aber ich klimper heut noch ganz gerne. Find das toll, wenn man ein Instrument richtig beherrscht.
  • MäusleMäusle

    7,471

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    oh hier, ich auch ;-)
    angefangen mit 5 Jahren mit Flöte, 1 Jahr Unterricht, dann war mir das zu popelig, ging mir nicht schnell genug vorwärts. Dann kamen 4 Jahre Akkordeonunterricht (war in meiner Umgebung einfach "in" weil ne super Musikschule dafür da war, meine Heimatstadt war damals voll von Akkordeonspielern), aber ich war leider mit einem Mädel zusammen, die recht langsam gelernt hat, also war mir das irgendwann auch zu blöd, weil ich schneller vorwärts wollte als sie.
    Dann hatte ich 3,5 Jahre Klavierunterricht, ich konnte schon etwas Keyboard, daher hab ich mich schnell eingefunden. Die klassischen Stücke waren noch nie so "meins" und nach Noten spielen auch nicht, also hat mein Klavierlehrer mir beigebracht, Begleitungen zu "improvisieren" und das war mein großes Glück, das macht mir nämlich heut noch spaß! Mein E-Piano hab ich mir damals selber zusammen gespart, genauso wie meine Querflöte, insgesamt waren das um die 2200 DM. Und dann hat Mama noch ein bisschen drauf gelegt.

    Nebenbei hab ich all die Jahre noch etwas Querflöte für den Hausgebrauch gelernt, Keyboard spiel ich auch ganz passabel (meine Mama hat früher mal Unterhaltungsmusik gemacht und daher sind noch einige sündhaft teure Profikeyboards hier) und diverse Flöten haben es mir eh angetan, daher hab ich hier noch eine Panflöte und eine TinWhistle liegen.

    Ich hab nie aufgehört zu musizieren, sowohl zuhause, dann auch später in der Schule im Akkordeonorchester, Chor (Töne treff ich ganz gut und singen mag ich), in der Schulband, usw. Musikfahrten waren bei uns jedes Schuljahr vorhanden, Proben gabs ständig und zu jeder Gelegenheit Auftritte, inkl. großes Sommerkonzert. Leider ist das dann schnell eingeschlafen, als unser Jahrgang von der Schule weg war, das ist heute nur noch so Kinderkram und nicht mehr wirklich vorzeigbar :sad:

    Inzwischen bin ich in einem "Laienorchester" Klavierspielerin, meist zu religiösen Zwecken. Zuhause spiele ich auch selber am Klavier oder Keyboard anspruchsvolleres, Stücke aus Musicals oder Filmen, hab sogar ein ganz kleines Stück selbst komponiert :oops: Ich liebe Musik einfach, für mich ist das Entspannung. Ich könnte mir das Leben ohne Musik nicht vorstellen und brauche auch immer mal wieder neue Herausforderungen. aktuell such ich im Bekanntenkreis 1-2 Leut, mit denen man mal so "richtig" musizieren kann, ohne groß Noten zu brauchen, einfach frei Schnauze mal schöne Hits interpretieren. einen Gitarrenspieler hab ich schon, mal sehn was sich noch so auf tut.

    Ich bin total froh und dankbar, dass meine Mama mir immer Musikunterricht ermöglicht hat, egal wie schlecht es ihr ging, dafür hat sie sich das Geld immer irgendwie raus gequetscht. Ich war nicht der eifrige Instrumentenlerner, aber heute bin ich doch froh, dass ich so einiges mitnehmen konnte.
  • Annette2Annette2

    440

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich hatte vom 7. bis zum 19. Lebensjahr Unterricht in klassischer Gitarre an der Musikschule.

    Ein total schönes Instrument, weil man sowohl Lieder begleiten als auch prima alleine spielen kann
    Nach dem Abitur hab ich es dann ein bisschen schleifen lassen, später aber wieder weitergemacht.
    Seit Lari hier ist, hab ich irgendwie die Ruhe und Geduld dazu verloren und aufgehört. Ab und zu klimper ich noch so rum. Es ist aber auch auch sehr frustrierend, denn ohne regelmäßige Übung verlernt man schnell, wenn man ein gewisses Level halten will.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ist ja spannend das würde ein gutes Forenorchester geben..OK die Flöten sind etwas überbesetzt..vielleicht finden sich noch ein paar Streicher.. :grin:
  • NaninasNaninas

    594

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich mag Blockflöte (Sopran und Alt) kann aber nicht behaupten, dass ich das besonders gut kann. Ich hab das mit ner Freundin im Alleingang gelernt (abgesehen von Grundkenntnissen in der Grundschule).

    Und ich habe sehr gern gesungen. Zu Hause und im Kirchenchor. Jetzt kann ich nicht mehr singen. Die Schwangerschaft hat meine Stimme zerstört. :sad:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Öhm...was?
    Das hat evtl. mit dem Zwerchfell zu tun und kommt wieder.

    Streicher haben wir wohl keine hier.
  • heikeschheikesch

    177

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    doch, klar!
    Ich bin Geigen- und Bratschenlehrerin und kann gerne im Forum eine Streichergruppe aufbauen :grin:
    Meine zwei Mädels spielen auch mit!
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    will keiner Unterricht? :grin:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habs schon im anderen Thread geschrieben: habe vor Jahren mal eine klassische Gesangsausbildung begonnen, habs dann abgebrochen, weil der Weg mir zu weit war. Ich war im Winter schwanger und die Strassen dahin nicht besonders gut geräumt, da hatte ich Schiss. Ausserdem ist Gesangsunterricht richtig teuer. Gesungen habe ich viel Bach und den deutschen Liederkreis, wunderschöne Sachen.

    Spielen kann ich Blockflöte, Gitarre und Klarinette.
    Gelernt hätte ich immer gerne Zugposaune.
  • NiennaNienna

    7,124

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Geigenunterricht? Wär mal was anderes... Ich habe noch nie ein Saiteninstrument ohne Bundstege in der Hand gehabt.
    MIT 8 habe ich angefangen E-Orgel zu lernen (fürs Klavier fehlte das Geld und keyboards gabs noch nicht - oder waren meiner Mutter zu exotisch... keine Ahnung). Jedenfalls hatten wir so ein Ding mit 2 Manualen und einer Oktave Pedal. nach 8 Jahren Unterreicht hat mir mein Lehrer empfohlen auf Klavier umzusteigen... aber an der häuslichen Situation und auch am willen meiner Eltern ein solches anzuschaffen, hatte sich nichts geändert.
    Ich habe mir dann eine billige Gitarre gekauft und mir selbst das Lagerfeuer-geklampfe beigebracht. Am Lagerfeuer haben dann aber andere geklampft und ich habe lieber gesungen. Das tat ich damals und eigentlich bis die Kinder kamen in jeder Lebenslage.
    Tom hat mich dann davon abgebracht, denn er hat immer angefangen zu weinen, wenn ich sang :scratch.: Nach Jahren habe ich ihn gefragt, warum. "Weil das immer so laut war". Ok, da war es wieder mein kleines Sensibelchen. Ich war jedenfalls schwer glücklich, dass es nicht daran gelgen hat, dass es sich so furchtbar angehört hat.
    Im Schulchor habe ich auch gesungen und auch später im Studium.

    Was mich ja schrecklich reizen würde ist Saxophon- habe ich auch mal probiert- leider zerhaute es mir dabei immer die angeflickte Ecke meines Schneidezahns wegen der Vibrationen. Alternativ könnte ich mir auch Querflöte gut vorstellen ... aber erst mal sllte ich dafür Zeit finden.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das kommen ja doch eine stattliche Anzahl an "Künstlern" zusammen.

    Ich hatte auch mal so ein Heimorgeldings. Leider hat mein damaliger Hund immer furchtbar gejault. :tiere34: :b031: lachen10.gif
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