Reboard Kindersitze
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Kommentare
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Damit rückt das Thema deutlich aus der "Spinner"-Ecke raus. Zumal der Gesetzgeber immerhin das Rückwärtsfahren bis 15 Monate verpflichtend einführen will.... Also ich habs gleich an alle Schwangeren gemailt... Danke amylua!
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Es gibt zwar immer noch einige,die denken,es wäre bald wieder verschwunden und das es mit der 15mon. Regelung nicht durch kommt.Aber es tut sich endlich was und das ist wichtig.
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An die Eltern mit Reboarder: ich krieg ständig als Argument, dass die Kinder sich ja da wegschreien würden weil se nix sehen. Wie läuft das bei euch?
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Ich bin heilfroh, dass ich diesen Beitrag zufällig gelesen habe, als es um die Anschaffung eines neuen Kindersitzes ging. Ich wusste nämlich nicht, dass es solche Sitze überhaupt gibt. Wir hatten ja vorher den Concord ULtimax, rückwärts eingebaut. Damit ist unser Großer gefahren bis 2,5Jahre. Aber der Kleine war viel größer und hat entsprechend früher nicht mehr richtig reingepasst. Mir war einfach nicht wohl bei dem Gedanken, dass der kleine Kerl schon vorwärts fahren soll. Der Bericht von der ARD bestärkt mich sehr.
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Zum Wenigsehen: Das ist ganz und gar nicht der Fall. DIe Kleinen sehen viel mehr, denn sie gucken nicht auf die Rückenlehne des Beifahrersitzes sondern haben eine tolle Rundumsicht (es sei denn die Kopfstütze am Rücksitz ist riesig oder der ganze Kofferraum vollgestellt) dadurch dass der Sitz so hoch ist. Meiner war wie gesagt völlig sprachlos bei der ersten Fahrt weil er eben so viel mehr sah als unten in der Babyschale. Und auch immer noch macht ihm das Fahren sehr viel Spaß. Lustig ist auch dass er die anderen Fahrer in der Stadt die hinter uns fahren quasi vor sich sieht und mit ihnen winken kann usw.
Wenn es gar nicht gehen solte weil es dem Kind z.B. schlecht wird (finde aber das Argument zählt nicht, vorher sind sie ja auch rückwärts gefahren) oder es partout nicht will, kann man so einen Combisitz ja zur Not auch vorher schon umdrehen.
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Das ist einfach das Problem von Dingen die "anders" sind....
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Wir hatten ja erst den besafe combi für 350euro und dann den Axkid für 250euro und dann eben der pallas für 180euro.Das ist eine Menge Geld.
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Auch die Sicht ist in einem Reboarder sehr gut. Nur haben die Kinder ihre Eltern nicht im Blick, was vielleicht ein Argument für einzelne Kinder sein könnte. Aber dann haben diese auch schon Probleme in der Babyschale...
Mit der vorwärts fahrenden großen Schwester konnte sich unser rückwärtsfahrender Kleinzwerg hinten viel besser beschäftigen, als momentan im vorwärts gerichteten Sitz.
Den Beitrag muss ich mir noch ansehen.
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Meine Tochter würde auch gerne rückwärts sitzen,wenn wir zb. einen Bus mit drehbaren Sitzen hätten :-)
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Wir haben nun den Axkid und Besafe izi combi probiert. In einigen Wochen fahren wir mal etwas weiter, wo man den Römer auch noch probieren kann, die Beraterin in dem Kinderlädchen heute meinte, dass der evtl. eher was für uns wäre.
Mein Mann ist noch nicht 100% überzeugt, aber immerhin zum großen teil ;-)
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Aber ich finde das ist es einfach wert! Stell dir mal vor es passiert wirklich was, das in einem reboarder nicht passiert wäre eventuell und man hat es wegen eigener Unbequemlichkeit nicht gemacht. Klar, es muss ja nicht sein dass etwas passiert. Aber trotzdem...
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in sachen Sicherheit bin ich deiner Meinung. Wie gesagt aber es muss eben alles passen.
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Die Rücksitzbank ist schon grenzwertig, der Reboarder ist nicht komplett sicher befestigt, weil die so ne tiefe Mulde zum sitzen hat. Keilkissen unterlegen wäre gut, darf man aber vom Hersteller aus nicht, weil wieder Sicherheitsrisiko. Ist alles etwas doof. :thumbdown:
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ganz ehrlich...der thread gibt einem so ein bissl das gefühl eine schlechte mutter zu sein nur weil man keinen reboarder hat.
ich persönlich finde auch die normalen sitze sicher und ich vertraue darauf, dass die, die mit gut bzw sehr gut getestet wurden mein kind schützen. unfälle können immer passieren. und ja auch ich kenne den beitrag mit der querschnittslähmung aber das alleine veranlasste mich nicht ein neues auto zu kaufen nur weil in mein jetztiges kein reboarder passt.
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Ich finds einfach schade dass es in anderen Ländern klappt, dass kaum vorwärts-Sitze gekauft werden, und hier muss man schon verzweifelt nach jemand suchen, der sich mit noch sicheren Reboarder-Sitzen auskennt, dass die in die Autos passen, usw. Ich bin halt jemand der bei gewissen Dingen einfach das sicherste haben möchte, und Autositze gehören definitiv dazu. Deswegen gabs hier auch kein Maxicosi oder Römer Babyschale, sondern den besser bewerteten Cybex. Da is mir Sicherheit wichtiger als Bequemlichkeit oder Marke oder gar das Geld...
Letztendlich muss es doch jeder selber entscheiden, ich gehe mal davon aus dass jeder für sich und seine Familie das beste raussucht. Und wenn es bei uns jetzt nicht passen würde, dann ist es halt so, dann kann ich nur hoffen und beten dass uns nie ein schwerer unfall passiert und ich hätte das durch einen anderen Sitz verhindern können...
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ich habe 3 kinder, ein verdammt altes auto und nicht das geld mir ein neues auto zu kaufen. nur damit ich das beste vom besten vom besten für die kids habe.
das steht schlicht nocht in einem wirtschaftlichem verhältnis. da hätte ich schon trauer haben müssen, als ich feststellte, dass bei uns kein isofix geht. aber auch da habe ich schlicht die für uns beste alternative gewählt. und doch ich schaue schon auf den preis. ich kann es mir nicht leisten das teuerste zu haben. was nicht heißt ich kaufe die billigsten.
was ich hier einfach bemängele ist die tatsache, dass mir vermittelt wird, ich wäre eine schlechte mutter nur weil ich auch auf den preis bzw. auf die wirtschaftlichkeit achte.
das ist einfach schade. denn auch ich will das beste für meine kids...aber eben für alle 3.
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MIR gehts eben so dass ich schlechtes Gewissen habe, weil ich weiß es wäre das beste und ich tu es nicht, selbst wenn ich für die Umstände derzeit nichts kann. Meine Hoffnung liegt jetzt noch auf dem Sitz von Römer. Wenn nicht, dann eben nicht. So blöd es auch ist....
Nur noch wegen Isofix: bin ich nicht traurig, Isofix ist nämlich im Prinzip auch sicherheitstechnisch in den meisten Fällen auch ein Risikofaktor. Das einzig "sichere" daran ist, dass man die Sitze nicht falsch anschnallen kann damit. und das ist auch das Ziel, weil eben viele Eltern die Sitze nicht richtig einbauen, warum auch immer. In dem Fall besser Isofix als ein schlecht eingebauter Sitz.
Ansonsten haben nur ganz wenige Isofixbases eine Sollbruchstelle für Unfälle (Reboarder übrigens haben diese), und geben somit null nach, was dem Kind auch zum Verhängnis werden kann. Ich persönlich bin nicht scharf drauf ;-) aber auch hier bin ich wieder Sicherheitsfanatiker, und stell das "praktische" da hinten an.
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Wir haben unseren Sohn ich glaube 14 Monate lang in der Babyschale mitgenommen, das ging weil er nicht so lang war und vom Gewicht ging es auch. Bis dahin haben wir lange recherchieren und gucken und sparen können. Wir haben auch ein altes Auto, einen Opel Corsa. Praktisch ist es nicht gerade mit 3 Türen, aber es geht. Und vom Platz her geht es auch erstaunlich gut. Es gibt kleine Autos die erstaunlich viel "Luft" innen drin haben.
Ich kann deine Bedenken sehr gut verstehen, als ich hier davon erfahren habe wollte ich auch nur so einen Sitz haben und war heilfroh dass es endlich geklappt hat. Aber klar, viele viele Kinder fahren vorwärts ohne dass sie sich das Genick brechen oder ähnlich schlimme Verletzungen davon tragen.
Neulich kam so eine Marktcheck-Sendung wo der ADAC getestet wurde. Da haben sie gezeigt, wie Kindersitze getestet werden. Da fuhr das Auto mit 50 km/h ungebremst vor die Wand. Man sag sehr deutlich wie der Kopf des Kindes nach vorne geschleudert wird. Selbst wenn es sich nicht den Hals bricht, ein Schleudertrauma ist allemal drin.
Mir ist das selbst mal passiert, dass mir jemand mitten auf der Bundesstraße die Vorfahrt genommen hat. Ich bin voll in die Eisen gestiegen aber trotzdem noch mit 50 in die Seite des anderen Autos geknallt. Das war ein heftiger Aufprall, ich konnte das mit der Kraft meiner Arme am Lenkrad abfangen. Wenn mir das heute mit meinem Kind passieren würde, wäre ich froh wenn sein Kopf eben einfach nur nach hinten gegen die Lehne des Sitzes gedrückt wird. Auch wenn es dadurch vielleicht nicht sofort querschnittsgelähmt wäre wenn nicht.
Wenn es technisch, wirtschaftlich oder räumlich eben nicht möglich ist, dann ist es eben so. Ich finde es aber gut dass man sich zumindest darüber Gedanken macht und die Möglichkeit kennt. Ich finde es schade dass es hierzulande so unbekannt und unüblich ist und auch der ADAC nichts darüber verbreitet. Ich habe da mal angerufen um mich danach zu erkundigen wieso die reboarder nicht mit im Test waren, die Dame wusste nicht mal dass es sowas gibt...
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Anderes Auto muss sowieso her, aber wann und wie ist momentan kein Thema. Es stimmt, die kleinen Autos haben oft erstaunlich viel Innenraumplatz, während bei den größeren der Kofferraum eher überwiegt beim Platzangebot. Schon verrückt!
unser Zwerg ist halt für sein Alter recht groß, er kommt derzeit laut Kinderarzt etwa an ein 10-11 monatiges Kind ran, sowohl gewichtsmäßig als auch größenmäßig. Er hat maximal noch 8-10 Wochen in der Babyschale Platz, dann MUSS eine Lösung gefunden sein. Und ich bin keiner der das auf den letzten Drücker macht :oops:
Im Augenblick bin ich einfach nur hin und her gerissen. Ich lass das Thema mal noch 4 Wochen ruhen bis wir den Römer getestet haben, und dann entscheiden wir was wir machen.
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Unser Mittlerer sitzt nach wie vor im Axkid Kidzone, obwohl er recht groß ist geht das auch noch wunderbar. Solange das noch passt fährt er darin, danach darf er dann in einen vorwärts gerichteten umsteigen, aber er ist inzwischen ja auch schon vier.