Kinder und eine Katze!

bearbeitet 26. 07. 2004, 13:43 in Plauderecke
Huhu Ihr!

Folgendes... meine 2 Zwerge sind inzwischen 2 und fast 1. Beide sind total vernarrt in Tiere, da die Tante von den beiden eine Katze hat und der Opa hat nen Hund.

Beide gehen mit den Tieren sehr liebevoll um. Der große streichelt Tiere nur gaaaanz vorsichtig und würde denen nie am Schwanz ziehen oder so und der Kleine krabbelt denen nur hinterher und freut sich drüber.

Da ich es superschön finde, wenn Kinder mit Haustieren groß werden, sind wir am überlegen uns ein Katzenbaby zuzulegen.

Nun meine Frage: Wie sind da die Erfahrungen?

Bitte um Pro und Kontra, bin für jede offene Meinung dankbar!

Kommentare

  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo

    ich lebe seit über 20 Jahren mit Freigänger Katzen zusammen.
    Meine 12 Jahre jüngere Schwester ist vom ersten Tag an mit Mitzekater großgeworden, und es war super. Der Kater hat den Kinderwagen bewacht, und sie durfte ihn auch anfassen und wurde ohne Krallen erzogen.

    Zu einem Katzenbaby folgendes:
    Du bekommst erstmal ein weiters " Kleinkind ins Haus, das viel Aufmerksamkeit und Erziehung braucht.
    Es stellt sich die Frage darf die Mitze irgendwann raus, oder mußt du einen Stubentieger erziehen.
    Dann soll es Katze oder Kater sein. Ich hab die Erfahrung gemacht das Kater meist verschmuster und unkompizierter waren als meine Katzenzicken.

    Wenn euch klar ist das da erstmal viel Arbeit auf euch zukommt könnt ihr es wagen. Am besten wenn jemand die ersten zwei drei Wochen fast nur für die Mitze Zeit hat.
    Außerdem muß geregelt sein wie die Katze im Urlaub versorgt wird.
    einfach Futter hinstellen ist bei Katzen nicht. Die wollen jemand der dann für sie da ist.
    Da Katzen an die Umgebung gewöhnt sind, ist mitnehmen keine gute Lösung.

    Jezt ist es so das meine Katzenzicke den Kleinen ( 16 Wochen) einfach ignoriert, als wäre er nicht vorhanden.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wir leben hier mit derzeit zwei Katzen und drei Karnickeln.

    Die Kinder finden es klasse, wachsen so auch wie selbstverständlich in eine gewisse Verantwortung.

    Ich würde auf keines meiner Vierbeiner freiwillig verzichten wollen, allein schon wegen der Kids.

    Noch ein Punkt, der Berücksichtigung finden sollte: Kinder, die mit Tieren aufwachsen, leiden in ihrem Leben unter weniger Allergien als "tierlose" Kinder.

    :byebye01:

    Gisela
  • YasminYasmin

    3,093

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ein Katzenbaby braucht sehr sehr viel Aufmerksamkeit.
    Man muß es z.B. auch Abends müde spielen, was mit zwei kindern nicht grad die schönste Aufgabe ist, denk ich mal :roll:
    Und kleine Katzen wissen noch nicht wo sie wie nicht kratzen und beißen dürfen. Und beißen tun sich doch ach so gern ;-)

    Wenn Du Dir das zutraust, dann würd ich das auf jeden fall machen! ich würd auch nie nie wieder ohne Tier sein. Wir haben ja einen Hund :razz: Katzen sind süß, aber nicht so ganz meine Welt ;-)

    Und von einem solltest du dich schleunigst verabscheiden :lol:
    Das Kinder Tieren nix tun!
    Kinder sind Kinder und ich kann dir versichern- meine eltern haben wie ein Schießhund aufgepassst das ich unserem Hund nix tu, haben erklärt, geschimpft :roll: und was soll ich sagen........ "beiß die alte Mistbiene doch endlich mal" haben sie ihm immer gesagt.
    Kinder sind nunmal Kinder :roll:
    Und mein Sohn wird unseren Hund bestimmt auch ärgern :sad: auch wenn ich alles Menschenmögliche drann setzte das zu verhindern ;-)
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Yasmin schrieb:
    Ein Katzenbaby braucht sehr sehr viel Aufmerksamkeit.
    Man muß es z.B. auch Abends müde spielen, was mit zwei kindern nicht grad die schönste Aufgabe ist, denk ich mal :roll:
    Und kleine Katzen wissen noch nicht wo sie wie nicht kratzen und beißen dürfen. Und beißen tun sich doch ach so gern ;-)
    Öhm, aus welchem Horrorfilm hast du denn diese Weisheiten? :shock: :lol:

    Alle meine Katzen waren/sind Babys, als sie zu uns gekommen sind. Ich musste sie weder abends müde spielen noch gab es große Schwierigkeiten mit Tapeten, Gardinen, Möbeln, wenn sie von Anfang an einen Kratzbaum hatten und daran gewöhnt wurden. Genau so wie die Sache mit dem Beißen. Ich kenne mehr Hunde, die sich als Babys in irgendwas verbissen haben als Katzen... ;-)

    :byebye01:

    Gisela, bekennende Katzenliebhaberin ;-)
  • GoldSevenGoldSeven

    3,151

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich teile auch eher Giselas Erfahrungen--Auch kleine Katzen machen nicht sehr viel Arbeit. Du bekommst sie ja eh erst in einem Alter, wo sie vin der Mutter entwöhnt sind, und da sind sie sehr viel selbstständiger als kleine Kinder. ;)

    Man liest auch immer überall, dass Haustiere sowohl gegen Allergien helfen als auch als Tröster fungieren, das seelische Gleichgewicht eines Kindes stärken und auch zu einer gesunden emotionalen Entwicklung beitragen. Ich bin selber mit Katzen aufgewachsen und möchte es nicht missen!
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Man muss natürlich auch bedenken: Katze ist nicht gleich Katze. Diese Tiere haben eine ganz ausgeprägte Persönlichkeit, und keiner wird dir sagen können, wie sich euer neues Kätzchen verhält. Du solltest dir also darüber im Klaren sein, dass die Katze vielleicht ein Rabauke sein wird, der viel Arbeit macht, vielleicht aber auch ein verschmustes niedliches Tierchen. Wobei ja beides ok ist.

    Wir haben zwei Kater:
    einer ist vom Bauernhof - ein total lebhaftes Kerlchen, der uns ab dem ersten Tag die Wohnung auf den Kopf gestellt hat. Er war kaum zu "erziehen", mittlerweile hat er sich allerdings etwas beruhigt, jetzt wo er erwachsen ist :-)
    der andere ist aus dem Tierheim - sehr scheu, ganz ruhig. Das hat er bis heute beibehalten.

    Mit dem Baby und den Katzen klappt es bis jetzt super, und ich finde es schön, wenn Niklas mit ihnen aufwächst.
  • LaraLara

    72

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich blicke auch auf 25 Jahre mit Katzen zurück und fand es als Kind immer schön.
    Aber es ist wirklich so, daß die Katzen sehr verschieden sein können von ihrem Charakter her. Von daher weiß man nie, was man bekommt. Aber wann weiß man das schon? ;-)
    Und Kinder können auch nicht immer alles richtig einschätzen und machen vielleicht ungewollt auch mal Unfug mit einer Katze, weil sie ja auch nicht alles wissen können über die Tiere. Und nur weil der Goldfisch gerne schwimmt, muß die Katze das nicht auch wollen. Ich bin als Kind zumindest als ich sehr klein war (2 Jahre) davon ausgegangen, daß die Tiere alle das gleiche machen und hab mich immer gewundert, warum mein Kaninchen nicht auch auf den Tisch springen mag wie andere Tiere.

    Bevor jemand fragt, nein, ich habe keine Katze mit einem Goldfisch bekannt gemacht!!! :biggrin:

    Ich persönlich würde noch ein Jahr warten, bevor ich Haustiere dazuholen würde.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mein Jüngster ist seit seiner Geburt mit Katzen "konfrontiert".

    Sicher ist er manchmal tolpatschig, packt auch fest zu. Aber: Ich habe mit allen drei Katzen eher die Erfahrung gemacht, dass sie dann vor ihm flüchten, statt ihm eine zu patzen. Und wenn das doch einmal passiert, ist es eine "Lehrstunde" für den Kleinen, dass er nicht mit den Tieren machen kann, was er will. :lol:

    Bei Katzen, Karnickeln etc. muss man meiner Meinung nach die Anschaffung nicht so abhängig vom Alter des Kindes machen wie evtl. bei anderen Tierarten.

    :byebye01:

    Gisela
  • YasminYasmin

    3,093

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Woher ich meine Weisheiten habe :lol:
    Aus meinem Leben mit Katzen ;-)
    Als unser Hund strab haben mein vater und ich meine Ma zu einem Kater überredet.
    Da er ein Einzelkater ist, müssten wir ihn schon oft müde spielen die ersten Wochen :roll:
    dann hatte ich ja selber eine Katze die fast 23 jahre alt geworden ist. Da ich dieses Exemplar aber nur die letzten 5 Jahre hatte, kann ich nix über ihr Babyalter sagen.
    Und zusätzlich hatte ich den 3 Monate alten Kater meiner Freundin in Pflege. Kuddel war da auch noch klein und hier gab es Katze und Hund Terror noch und nöcher :biggrin:
    Meine freundin musste den Kater auch oft müde spielen- hier galt das allerdings nicht, denn er tobte sich ja mit Kuddel durch unsere Wohnung müde :roll:
    Jetzt hat meine Freundin eine zweite Katze und die muß sie auch nicht müde spielen, weil die wiederum mit ihrem Kater spielt!
    Fazit: eine Katze allein will vom Halter beschäftigt sein :grin:

    Und was das beißen angeht- Milchzähne sind Milchzähne! Ob Hund oder Katze. War auch nicht als Contra Katze Pro Hund gemeint.
    Aber meiner Erfahrung nach greifen kleine Katzen nun mal gern aus dem Hinterhalt an :biggrin:
    Das tut zwar nicht so dolle weh, aber ich denk man muß sich eben darüber im Klaren sein das kleine Katzen sowas machen ;-)
    :knutsch01: alles geklärt????
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ... oder sie klettern an jeansbeinen hoch - sehr niedlich aber auch sehr aua!!!
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    :lachen06: Ich seh momentan so aus, als wenn ich aus einem Sado-Maso-Studio komme. :biggrin:

    Nochmal zu Yasmin: Ich weiss nicht, inwieweit sich da die kleinen Kater von den Kätzinnen unterscheiden. Unser erster Kater war ein Junge, den wir mit ca. 7 Wochen bekamen. Also noch ganz klein. Er war der brävste von den ganzen Stubentigern, ich hatte manchmal gar nicht das Gefühl, überhaupt ein Haustier zu haben. Im Gegensatz zu den drei Weibern. Aber das sind wohl auch Ausnahmezicken. :biggrin: Nur sind Kater normalerweise noch "schlimmer? :shock:

    Naja, ich bin halt ein vollblutiger Katzenmensch, von daher wirst du bei mir nie etwas kontra Katze hören... :oops: :lol:

    :byebye01:

    Gisela
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    mein letzter zuzug war ein kater und der war bis jetzt
    das schimmste was mir bis jetzt untergekommen ist,
    aber gleichzeitig auch das liebenswürdigste,
    und seit dem er freigänger ist einfach nur mehr eine liebe katze,
    da er sich sein temperament draußen ablaufen kann...
    er war mit sicherheit um einiges schlimmer als meine siamesin und das will was heißen
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo

    Ich kann nur sagen meine Kater waren besser zu haben als meine kleinen Zicken.

    Außerdem fand ich es leichter zwei mitzen zu halten als eine.
    Zwei spielen halt doch eher miteinander.

    Müde spielen mußte ich sie nicht, das haben sie schon ganz alleine geschafft.
    Probleme mit zerkratzten Möbeln hatte ich auch nicht ( Hatte nie einen Kratzbaum, aber meine Katzen sind alle Freigänger).
    Am Anfang haben sie sich halt noch mehr irgendwo hochgezogen als zu springen, und da hat man dann die ein oder andere Spur gesehen.

    Man muß die kleinen halt von Anfang an "erziehen " ( soweit das mit einer Mitze geht :biggrin: )

    Das Kinder nichts tun ist wirklich ein Trugschluß es kommt der Tag an dem man ausprobieren muß was man mit so einer Katze noch machen kann. Meine KAtzen haben aber bisher die kleinen KInder immer leibevoll erzogen.

    Eins ist sicher allzu pngelig darf man mit Tieren im Haus nicht sein. Es gibt immer mal Dreck, oder sie verlieren im Sommer das Winterfell( und das überall) oder es gibt auch am Anfang mal nen Unfall, weil man ja als kleine Mitze nicht wissen kann das man nicht in den Blumentopf machen darf( muß man halt erst lernen).
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich bin auch mit Katzen großgeworden und ich würde sie nichtmehr missen wollen. Unserem Kater Peter habe ich Puppenkleider angezogen und ihn im Puppenwagen spazierengefahren...der hat alles mit sich anstellen lassen.
    Unser zweiter Kater Benjamin wurde 21 Jahre alt und hat sich immer eher zurückgezogen, wenn es ihm zu bunt wurde, ebenso unsere Katze Jule, die ich als Teenie aus dem Schwarzwald mitgebracht habe und die zu 50% Wildkatze war. Sie wurde 18 Jahre alt. Mein Homer ist jetzt 8 Jahre und aus dem Tierheim - alle drei waren sehr lebhaft als Babys, alle waren Einzelkatzen und keinen mußte man müde spielen - das haben sie ganz allein erledigt, wenn kein Mensch zur Verfügung stand.
    Homer hat auch nie was zerstört - obwohl er kein Freigänger ist.

    Der Kater hat kurz an Ben geschnuppert, als wir aus dem Krankenhaus kamen, seitdem ignoriert er ihn stoisc - und wenn er noch so laut brüllt... Wenn ich stille, dann legt er sich meistens dazu.
    Den Hund hat Ben am 5. Lebenstag getroffen und Sina (die bei den Großeltern ausquartiert war) hat Ben am Anfang vor lauter Wiedersehensfreude völlig übersehen. Als sie dann gemerkt hat Ups, da ist ja noch was, hat sie ihm tüchtig die Nase in die Windel gesteckt, quer übers Gesicht geschleckt und gut war. Wenn ich stille und sie ist da, dann legt sie mir zwar manchmal etwas eifersüchtig den Kopf aufs Knie udn will auch betüddelt werden, aber ansonsten finde ich es einfach nur Klasse mit Kind und Hund.
    Letzthin hab ich mal gerufen, der Papa soll noch ein paar Viecher von der Straße reinholen, weil ich beim Stillen völlig belagert war: Homer saß mit auf dem Stillkissen und Sina hatte den Kopf in meinem Schoß... ein richtig tierisches Idyll. Vielleicht schaff ich mal, ein Foto davon zu machen.

    Ich freu michauf jeden Fall schon drauf, wenn Ben später mit Sina rumtoben kann...
  • dorifranzdorifranz

    360

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wir hatten erst Kater (Ersatzkind und Freigaenger) und dann Kind. Unser Kater (Maxwell) war 2 2 1/2 Jahre alt als Isabelle geboren wurde und hat sie erst einmal ignoriert. Dann hat er ueberall da geschlafen wo Isabelle schlaeft und gewickelt wird. Konnten wir ihm nicht abgewoehnen. Mittlerweile laeuft/krabellt/robbt Isabelle immer Maxwell nach. Sie wird auch immer schneller, so dass sich unser Kater immer mehr sputen muss um wegzukommen. Streicheln hat Isabelle noch nicht draussen, da ist mehr rupfen angesagt.

    Maxwell hat unserer Kleinen nie etwas getan. Manchmal hat er sich auch zu uns gelegt beim Stillen oder so, und das hat mich sehr beruhigt. Er hat sich auch recht schnell an PLatz 2 verweisen lassen. Er weiss wohl, was er an uns hat. Er war ein halbverhungertes Findelkind.

    Aetzend ist eigentlich nur, dass unser Kater immer mal Maeuse in diversen Zustaenden mitbringt, die ich Euch jetzt erspare (wir wohnen gleich am Waldrand). .....

    Ich denke fuer Isabelle ist es schon toll mit Tieren gross zu werden. Ich bin mit Hund gross geworden aber Katzen sind pflegeleichter.
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