Wehleidiger wegen KS
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Hallo, mir hat jetzt jemand erzählt, dass KS-Kinder wehleidiger, sensibler und schmerzempfindlicher seien als Kinder, die durch den Geburtskanal mussten. :???:
Was haltet ihr davon?
Was haltet ihr davon?
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Kommentare
59,500
es gibt verschiedenste Untersuchungen zu dem Thema, die ich persönlich als nicht immer seriös einstufe.
Was ich jedoch im Lauf der Zeit herausgefunden habe, ist, dass gewisse Eigenschaften von KS-Kindern tatsächlich anders sind als bei normal geborenen Babys.
Die für mich prägnanteste Aussage stammt von einem KS-Kind: "Ich hatte immer Probleme, mich im Leben durchzukämpfen, ich musste mich ja noch nicht einmal bei der Geburt anstrengen."
Was ich bei meinem Kleinen, der ja ein KS-Kind ist, im Vergleich zu den drei normal geborenen Geschwistern auffällt:
Er kriegt heute noch Motten, wenn ich ihm beim Anziehen etwas über den Kopf streifen muss. Dann hat er seit ca. 1 1/2 Jahren unheimlich Angst vorm Duschen oder Baden, obwohl er sehr gern mit Wasser spielt.
Das kann jetzt natürlich alles Einbildung sein, zumal der Kurze einen anderen Papa hat als die drei Großen. Aber ich habe auch einige Zeit zu dem Thema recherchiert und festgestellt, dass auch Babys ein Geburtstrauma haben können, wenn sie urplötzlich aus dem Mutterleib gerissen werden - was ja beim KS der Fall ist. Deshalb wird von wirklichen Fachleuten geraten, dass die Frau vor einem geplanten KS einige Stunden am Wehentropf hängt, so dass der Zwerg etwas Vorbereitung hat.
Von den anderen Anpassungsstörungen beim Baby, die durch den KS verursacht sind, wie z. B. Atemdepressionen trotz Geburtsreife, rede ich im Augenblick nicht.
Es ist jetzt zwar nicht so, dass jedes KS-Baby in irgend einer Art "geschädigt" ist, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass gewisse Dinge, die das Baby durch den KS "verpaßt", den Zwerg in seinem weiteren Leben prägen.
:byebye01:
Gisela
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Es muss nicht zwingend sein, dass ein Kind eines oder mehrere dieser Symptome nach einem Kaiserschnitt aufweist, aber sie scheinen eher etwas gehäuft bei Kindern, die mit einer sehr schneller oder sehr schwerer Geburt zur Welt kamen.
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Hallo Gisela,
Niklas hatte ja so extreme Anpassungsschwierigkeiten, dass er erstmal fünf Tage in die Klinik musste! Er hatte sich ja auch noch nicht mal gesenkt (es wurde mir gesagt, dass das bei so großen Kindern normal sei, weil die sozusagen nicht wissen, wie bzw. wohin sie sich in dem für sie schmalen Becken senken sollen. (Da war Niklas allerdings der einzige, der mein Becken jemals schmal fand....
Von einem Wehentropf war bei mir nicht einmal ansatzweise die Rede....
Er wurde einen Tag vor dem EGT geholt - der Arzt meinte, das würde nicht schaden, dass er von selber noch keine Bereitschaft signalisiert.... :traurig04:
Das mit dem Angst vor Wasser/Pullover über Kopf ziehen etc. konnte ich noch nicht beobachten, aber er ist ja erst 4 Monate alt, da ist ja alles neu und lustig... ;-)
25,096
Also meine Schwester ist ein KS und ich eine Spontangeburt.
MEine schwester ist heute 17 1/2 JAhre und steht fest im Leben. Sie hatte nie Probleme sich durchzusetzen, war und ist nicht besonders schmerzempfindlich , und ist eine hervoragende Schwimmerin.
Wenn jemand es schwerer hatte sich durchzusetzen, war ich es.
Mein Fazit: Glaube nur jeder Statistik die du selbst gefälscht hast.
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