Perfekte Mutter/ Vater
Marlies/Hebamme
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was ist das in Euren Augen? Kennt Ihr etwa welche? Oder gibt es sie gar nicht?
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Kommentare
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"Gut" ist meiner Meinung nach, wenn Eltern dem Kind einen achtsamen und respektvollen Umgang vorleben - mit dem Kind, mit sich selbst, mit anderen Menschen und Lebewesen, mit der Natur, mit dem Wert von allen Dingen. Wenn sie ihren Kindern Eigenverantwortlichkeit vorleben und liebevoll mit ihnen, mit sich selbst und anderen Menschen umgehen.
Dazu müssen sie, glaube ich, nicht perfekt sein, denn Eltern sind auch nur Menschen und machen auch mal Fehler. Aber sie sollten die Verantwortung dafür immer übernehmen und vor allem authentisch bleiben. Ich glaube, daß Kinder ihren Eltern manche Verschrobenheit und Macke nachsehen, nur nicht Lieblosigkeit und Lügen.
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Die Definition für eine "gute" Mutter hingegen ist für mich einfach. Wenn man das Kind mit 5, 15 und 35 fragt, ob es eine gute Mutter hat, und es antwortet immer mit "ja", dann hat die Mutter, denke ich, gute Arbeit geleistet.
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Ob Lars das von meinem Mann und mir auch mal sagt, weiß ich nicht. Aber auf alle Fälle bemühen wir uns sehr.
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Wieviel Prozent der Erziehung muss "richtig" sein, damit aus dem Kind was wird ?
So, jetzt lasse ich Euch mal schätzen und diskutieren, bevor ich Euch erzähle, was die auf diesem Seminar erzählt haben
Bin gespannt auf Eure Meinungen.
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Ich glaube, wenn das gelingt, ist 90% geschafft.
Also 10 % ;-)
Letzendenes wird ja aus den meisten "was". Wenn man sich die grundbescheuerten Sprüche anhört, die junge Eltern sich von Omas, Opas, Kinderärzten, der Krabbelgruppenfreundin und der Bäckersfrau anhören müssen, möchte man meinen, aus 99% der Weltbevölkerung hätte NIE was werden dürfen.
Nur man selber macht natürlich immer alles richtig, und wenn am Kind irgendwas falsch ist, dann waren es äußere Umstände. :roll:
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Naja, ich bin mir nicht sicher ob ein pubertärer 15 Jähriger oder ein mit Schockolade beeinflussbarer 5 Jähriger da kritisch genug antworten.
Meine Söhne würden sogar sagen, sie hätten einen guten Vater obwohl der sich jetzt fast 2 Jahre nicht mehr gemeldet hat. :roll:
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Und ich denke, genauso ist es. Mit der Erziehung kann man einen guten Beitrag leisten. Aber auch "schlecht" erzogene Kinder können vorbildliche Erwachsene und genau solche Eltern werden.
Also, sorcie, würde ich die Prozentzahl mal niedrig ansetzen. 10 % ??? :roll:
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Das finde ich sehr tröstlich, denn wenn das stimmt, dann wird jedes Kind trotz dieser bleibenden Schäden groß und glücklich - meistens. ;-)
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Verallgemeinern kann man da - glaub ich - nicht: Was für ein Kind (noch) ok ist, kann für ein anderes schon zuviel/zu wenig sein.
Schlecht ist auf jeden Fall, wenn man sich selber untre Druck setzt und sich an (unerfüllbaren) Massstäben misst.
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Also nochmal in Kurzfassung :
Laut Seminarleiter sind ca 30 % richtige Erziehung erforderlich (wer also nur auf 10 % getippt hatte, muss sich wohl noch ein bisschen mehr anstrengen :biggrin: ).
In jedem Fall denke ich jedoch, dass die verbleibenden 70 % kein Freibrief für "falsche" Erziehung sind. Es ist nur beruhigend zu hören, dass kleinere Fehler nicht unbedingt bleibende Schäden hinterlassen
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Ich kenne nur Eltern, die mir gegenüber den Anschein erwecken wollen, als seien sie perfekt..
Finde ich nicht so gut, denn gerade die Leute, die nicht perfekt sind, sind sympathisch, oder nicht??