Haushalt: Zeitverteilung, Arbeitsverteilung und überhaupt

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Kommentare

  • RegulaRegula

    952

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habe jetzt die Links als Messie Link 1 und 2 in meine Nickpage aufgenommen ;-)
    Zu der Yahoo Gruppe muss ich sagen, dass ich keine Erfahrungen damit habe, also nicht weiss, wie nützlich die ist.
    Das Casa hat ein Unterforum "Putzpläne" die so ähnlich denjenigen von Susi Sauber sind..
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Nee also Anja, nicht dass du mich jetzt falsch verstehst. Hygienisch rein ist es bei uns auch nicht!!!
    Aber meine Ansprüche sind durch Niklas höher geworden, das heißt ich will den Platz ums Katzenfressen sauber haben (ohne Futterbröckchen die rumliegen), und ich möchte ein nicht-stinkendes Katzenklo haben etc. Das war natürlich vorher auch schon so, aber jetzt ist mir das enorm wichtig geworden. Neulich hatte eine Katze Durchfall und ich bin fast ausgeflippt - das war echt eklig. Armes Ding.

    Das mit dem Wegschmeißen kenne ich auch. Und es ist eine Erleichterung wenn man etwas entrümpelt hat und plötzlich wieder Platz hat!!! ;-)
    Kühlschrank ausräumen und wischen ist auch so ne Sache, danach fühle ich mich immer ganz super. Und dann wird wieder eingekauft :biggrin: .

    Ach so, und ich kann es nicht verstehen, wenn bei Leuten GAR NICHTS rumliegt. Ich meine, das gehört doch dazu - wo haben die denn ihre Bücher, die sie im Bett lesen? Werden die hinterher weggeräumt? :shock: ;-)

    Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht: ein Platz wird immer zugestellt. Bei uns war es lange die Kommode neben der Tür. Das ist besser, jetzt wird die Küchentheke vollgestellt. Naja einen Ablageplatz braucht man eben...
  • coracora

    6,187

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    bei mir ist auch ein großes Problem mit den Medikamenten.. die liegen immer verstreut rum, in der Küche, am Bett, am Wickeltisch, und da, wo man sie noch braucht, und ich schaffe es nicht, sie dann wegzuräumen, wenn die Erkältung weg etc... :oops: ich habe immer ein kleines Warenlager auf dem Nachtisch, wo dann noch Bücher dazukommen und der ganze andere Schrott. Und die alte Post - ..... :cry: tja, reine Werbebrife kann ich schon sofort wegwerfen, aber das andere zeugs, Pstkarten etc, fliegen rum.... :oops:

    ich werde das mit den 5 min. unbedingt anfangen.

    danke für den link!
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also 5 min reichen mir nicht, wir haben in WZ mit offener Küche, was total ätzend ist, wenn die Küche nicht aufgeräumt ist, kann man nicht mal die Türe zu machen wenn Besuch kommt und ausserdem finde ich es auch nicht schön auf das Chaos vom Kochen zu schauen. Für diesen Raum brauche ich mind. 30min und dann ist er nur oberflächlich aufgeräumt. Schlafzimmer und Babyzimmer sind durchaus in 5 min oder weniger fertig.
  • LydiaLydia

    1,098

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Räum zwar irgendwie täglich irgendwas weg - aber komplett krieg ich das auch nie geregelt. Medikamente (bis Max laufen kann, muss ich da unbedingt in den Griff kriegen) liegen bei mir z.B. nach einer Erkältung auch meist länger rum und Zeitschriften und Post...

    Das mit den 5 Minuten pro Zimmer muss ich auch mal ausprobieren, danke für die links, Regula :-)
  • quandelequandele

    1,868

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hihi, da hab ich ja wirklich den Nerv getroffen. Das mit den 5 Minuten ist gut, ich werd mir auch direkt mal die Links ansehen! Ich räum eigentlich gar nicht mal so ungerne auf, aber dafür brauch ich absolute Ruhe (also weder mann, noch Kind im haus) und wann hat man die schonmal??? Früher in der Studentenbude, wo ich viel alleine war,d a hat das gut hingehauen, aber ich hab ja hier gepostet,w eil mein system irgendwie überholungsbedürftig ist.

    Wie gesagt, eigentlich haben wir eine Hilfe 4 Stunden alle zwei Wochen, die dann die Böden und die Treppen wischt (unsere 80 qm sind auf drei Etagen verteilt und das ist ein Altbau mit hohen Wänden, also auch viiiieeel Treppe), das Bad macht und halt jedesmal sowas wie Fenster, Mikrowelle/Backofen o.ä. Tja, und jetzt kommt sie eher seltener als regelmäßig und so schaut's halt dann auch aus. Das war nämlich immer ganz praktisch, weil wir ja dementsprechend alle zwei Wochen bevor sie kam so aufräumen mussten, dass sie drankam.

    Meinen Ordnungssinn hab ich von meiner Ma, meine Perfektionswünsche in der Richtung leider auch. bei ihr ist es immer blitzeblank und dazu noch nicht mal ungemütlich. Sie haben auch viel Zeug, aber genug Platz, so dass alles seinen Platz hat, an den es auch immer zurückkommt. Und da hapert es bei uns, wir haben mehr Zeug als Platz und so sind manche Plätze doppelt belegt und irgendwann räumt man halt von A nach B.

    Ich geh jetzt mal die Links angucken!
  • Ute_66Ute_66

    2,833

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich bin auch das was man eher eine "schlechte Hausfrau" nennt :oops:

    Ich musste daheim nie im Haushalt mithelfen, meine Mutter war der Ansicht Haushalt sei ihr Beruf, so wie eben mein Vater auch nen Beruf hat und wir Kinder "Schüler" als Beruf haben.

    Mit 19 bin ich zu Beginn meiner Lehre ausgezogen, und da begann das Haushaltschaos.

    Ich bin auch von der Sorte wie du Eowyn, kann absolut nix wegschmeißen was "eigentlich noch gut" wäre und bestimmt irgendwann noch von irgendwem gebraucht werden wird...

    In den folgenden 15 Jahren habe ich bei 5 Umzügen in jeweils immer größere Wohnungen (mit größeren Kellern) einen derartigen Ballast mit mir herumgeschleppt, daß es kaum zu glauben ist. Ganze Kellerregale voll von einem Keller in den nächsten umgezogen ohne überhaupt in die Kartons geschaut zu haben... schrecklich !!!
    Bis letztes Jahr habe ich alleine in einer 87 m² Wohnung mit großem Keller gelebt.

    Dann kam Markus, die Schwangerschaft, Luca, und ein Umzug über 700 km.

    Markus ist das genaue Gegenteil diesbezüglich, er kam hierher mit ich glaube 4-5 Kartons, einem Schrank, Waschmaschine und Trockner. Und er schlug die Hände über dem Kopf zusammen als er mein Chaos sah und hat sich geweigert das alles umzuziehen :grin:

    Also habe ich schweren Herzens mindestens die Hälfte meines Hausrats ausgemistet, und ich muß sagen es gibt kaum ein Stück das ich bisher irgendwie vermisst hätte.

    Einiges konnte ich meinem Bruder schenken, die hatten sich da gerade ein großes Haus gekauft...
    Vieles war nach ein bisschen Nachdenken echt wegschmeißenswert.
    Und den Rest haben wir zu einem Gebrauchtwarenhof gebracht und damit noch nen guten Zweck erfüllt: Dort haben Langzeitarbeitslose einen Job und verkaufen die noch brauchbaren Sachen günstig.

    Vor Weihnachten hat mir eine Bekannte noch ein Buch ausgeliehen:
    Karen Kingston: FENG SHUI gegen das Gerümpel im Alltag

    Und man mag zu Feng Shui stehen wie man mag, dort drin gibt es etliche wertvolle Tipps und Anregungen wie man sich von seinem Gerümpel befreien kann.

    Letztendlich fehlt mir zwar momentan mit Luca die Zeit mich ausführlich mit meinem Gerümpel zu befassen, aber ich erziele kleine Fortschritte indem ich alle paar Wochen doch ein paar Sachen in Ebay einstelle oder wegwerfe.

    Und um auf das Ausgangsthema zurückzukommen:
    Wenn weniger rumsteht (auch bei mir ohne festen Platz Eo) ist es wesentlich einfacher Ordnung zu halten und mit seinem Haushalt zurechtzukommen.

    ICH GLAUBE GANZ FEST DRAN DASS ICH DAS IN DEN GRIFF BEKOMME

    Und nun auf in den TurboLister um weiteres Gerümpel an Andere weiterzugeben ;-)
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ZU MEdikamenten:

    Also die nicht so häufig gebrauchten sind im Medizinschränkchen im Abstellraum.
    Am Wickeltisch und in der Küche hab ich 2 Tuppadosen, da kommen die aktuell gebrauchten Medis und PFlegeartikel rien.
    Wenn die Dose zu ist, ist ise auch vor Felix sicher.
  • BiboBibo

    260

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hi, ihr tut meinem Dauer-schlechten-Gewissen richtig gut. Wobei ich ja noch die Ausrede hätte, zwei voll berufstätige Erwachsene, mein Mann außerdem mindestens 4 Stunden jeden Tag im Stall, am Wochenende mehr und die Kinder oft bei Oma.
    Allerdings sollte dann ja auch kaum jemand zu Hause sein, um Unordnung und Schmutz zu machen - Denkste. Dies ist der Haushalt einer schlampigen Frau, die drei Junggesellen beherbergt. DAS kann auch eine Tochter nicht retten, von wem sollte es auch kommen ;-).
    Aktueller Zustand: Besuch verboten, nur nach Ankündigung und mindestens zwei Tagen Vorlaufzeit, wobei die drei Männer dann auch mithelfen.
    Bis ich während der SS so müde war, hat sich ein Karteikartensystem ganz gut bewährt: alle Tätigkeiten, die zu erledigen sind aufschreiben und mit Terminen versehen: z.B. Waschbecken + Klo täglich, Bügeln alle 4 Wochen etc. Dazu Einteilungen für 4 Wochen, wobei ich sagen muß, dass ich auch Tätigkeiten habe, die noch seltener zu erledigen sind (Fenster putzen z.B.). Man schaut sich also jeden Tag seine Karteikarten an und arbeitet die ab, nur die - und nicht mehr! Die abgearbeiteten Karten werden dann entsprechend weiter hinter wieder einsortiert. Da könnten meine Herren auch mitmachen, weil klar ist, was an diesem Tag ansteht. Systeme wie 5 min pro Zimmer oder ein Zimmer täglich haben bei mir immer so lange gehalten wie die guten Vorsätze zum Jahreswechsel :biggrin:
    Vielleicht kriege ich das mit den Karteikarten im Mutterschutz wieder zum laufen, habe ich mir jedenfalls fest vorgenommen.
    Und eine Haushaltshilfe 1* die Woche will ich auch, denn ich reduziere meine Stunden für meine Tochter und die Jungs und nicht für den Haushalt!
    Viele Grüße
    Bibo
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mensch, das ist ja interessant, wie ihr so lebt!!
    Ute_66 schrieb:
    In den folgenden 15 Jahren habe ich bei 5 Umzügen in jeweils immer größere Wohnungen (mit größeren Kellern) einen derartigen Ballast mit mir herumgeschleppt, daß es kaum zu glauben ist. Ganze Kellerregale voll von einem Keller in den nächsten umgezogen ohne überhaupt in die Kartons geschaut zu haben... schrecklich !!!
    Oh Mann, Ute, das kenne ich auch!!!
    Naja, bei unserem vorletzten Umzug (lange vor Arthurs Geburt!) hatten wir Studenten zur Hilfe angeheuert. Die haben uns dann gefragt, ob wir Kinder hätten, weil wir soviel Zeug hatten...
    Ich muß sagen, in der Hinsicht ist so ein Umzug ins Ausland wirklich befreiend, nicht war smoothie ;-) ?
    Hatte mich ja vorher noch im Kummerkasten ausgeweint, aber das ist absolut klasse. Was man alles hat, was man nicht brauchte (was man brauchte aber als wertlos befand und man nun vermißt ist ein anderes Thema, ich sag nur Sparschäler :oops: )! Wieviel Kohle man für unsinniges Zeug verplempert!

    Was den Haushalt abgeht: ich war schon immer eine Schlampe (huch, das Wort wird ja rausgefiltert. Darf man sich auch nicht selber als soclhe bezeichnen?). Meine Mutter ist eine ganz ordentliche und die hat mir immer eingeredet, das die Wohnung das Spiegelbild des Menschens ist. Sprich: so wies draußen aussieht, siehts auch drinnen aus. Kann schon sein, aber wenn ich mir ansehe, das sie z.B. immer von ihrem Enkel schwärmt und wenn sie uns dann mal besucht hat, hat sie sich immer nur hinter der Hausarbeit verschanzt :???:

    Besuch ist immer ein ganz guter Grund, mal aufzuräumen, da habt ihr ja so Recht! Man will ja nicht, das sich der Besuch die Beine bricht, bei riskanten Ausweichmanövern um all die Stapel am Boden etc....
    Das mit der Sauberkeitsschwelle ist ja auch irre unterschiedlich... jedesmal bevor sich Besuch ankündigt, rödel ich rum und räume auf, putze. Wenn der Besuch dann da ist verkünde ich stolz, extra aufgeräumt zu haben. Dann kommt immer zurück: ach echt? sieht man garnicht! Wenn die wüßten, wies bei uns normalerweise aussieht :lol: Was mich immer wundert, ja, das es Leute gibt, bei denen nichts rumliegt. Und wenn man sie besucht und nicht so gut kennt, dann fällt IMMER und zwar völlig skurriler Weise, der Satz:"Ach herrje, entschuldige, es ist gerade total unaufgeräumt hier!" ;-)


    Komischerweise war mein Aufräum- und Sauberkeitsbedürfnis in der Schwangerschaft enorm gesteigert :shock: Was Hormone so alles bewirken! Das ließ hoffen, hat aber nicht lange angehalten.
    Ich bin froh, das wir umgezogen sind. Erstens ist unser Krempel äußerst überschaubar (Ute, wenn du wüßtest, was in den einzigen 5 Kisten, die ich mir geschickt habe, drin war, du würdest mit mir eine Selbsthilfegruppe gründen :biggrin: ). Außerdem gab uns das die Gelegenheit alles gefährliche kleine scharfkantige, was weiß ich, vom Boden zu verbannen.

    Bügeln tue ich nie, das finde ich total vertane Zeit (man kaufe sich statt dessen eine Waschmaschine mit Knitterschutz, die das für einen erledigt -> das hat sogar meine Mutter überzeugt ;-) ). Bad und Küche, das sind noch die schlimmsten Ecken. Die Arbeitsflächen in der Küche wische ich nach Gebrauch, spülen tu ich zigmal am Tag, danach reichts mir auch.
    Der Herd kann schonmal ein paar Tage verkrusten.

    Ich seh das wie Anja: Kinder müssen sich mit den Keimen auseinandersetzen, Es gibt meiner Meinung nach auch nichts sinnloseres als antibakterielle Müllbeutel oder Spülmittel. Es ist ja nicht so, das man schimmelige Lebensmittel herumliegen läßt, oder seinen Müll nicht wegbringt, aber der normale Staub... Naja, was so normal ist, da scheiden sich halt die Geister!

    Und so wartet mein Haushalt auf den nächsten Besuch meiner Mutter inklusive Grundreinigung (muß also nur noch ein halbes Jahr überbrücken :grin: ). Ansonsten danke ich Arthur ganz herzlich dafür, das er mir jetzt immer eine billige, aber allgemein akzeptierte Ausrede für unsere Schlampereien bietet. Potenziert sich das nicht mit der Kinderanzahl? Das wärs ja!
  • HuetchenHuetchen

    3,584

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Eowyn schrieb:
    Oh man bin ich froh! Das klang hier schon als wären alle die perfekten Hausfrauen.
    :biggrin: Da kann ich dich beruhigen. Schon vor der Schwangerschaft haben wir das eher nach Lust und Laune gemacht. Da wir beide Vollzeit gearbeitet haben und auch sehr viel Zeit in den Sport investiert haben, hatten wir einen festen Putztag. Samstags wurde in Windeseile die komplette Wohnung geputzt, wobei wir hier eine feste Arbeitsteilung hatten. Wenn nun aber am Samstag das Wetter sooo schön war, dass wir lieber auf den Tennisplatz wollten, tja, dann musste die Wohnung drunter leiden. :biggrin:
    Eine feste Arbeitsteilung haben wir jetzt immer noch, die hat sich allerdings etwas verschoben - früher hieß es 50/50, heute vielleicht noch 70/30. Da Jolina ja mittlerweile sehr lange wach ist am Tag und das Wetter nicht gerade zu langen Spaziergängen einlädt, sie sich aber nicht gerne alleine beschäftigt, weil sie gerade im Schub steckt, bin ich dazu übergegangen vormittags die Bude grob aufzuräumen. Das ist die einzige Tätigkeit, wo sie ohne Genörgel zuschaut. :shock: Wenn Jolina ihren Mittagsschlaf macht, räume ich erstmal schnell alle Schubladen und Schränke ein, die sie später in exakt 5 Minuten alle wieder ausräumt. :roll: Abends koche ich mir was zu Essen, von dem Papa ab und an mal was abbekommt und bereite alles für die Nachtflasche und die Morgenflasche für den nächsten Tag vor. Wenn mein Mann dann Jolina bettfertig macht, gehe ich nochmal durch die Wohnung, um die Spielsachen und Schubladen zum letzten Mal am Tag einzuräumen.
    Wäsche wird dann gemacht, wenn sie anfällt, allerdings nur bis sie im sauber im Wäschekorb liegt. Dort stapeln sich nicht selten 3-6 Waschladungen, weil keiner Lust zum Zusammenlegen hat. :oops: Bügeln habe ich persönlich abgeschafft, nur mein Mann muss ab und zu seine Hemden bügeln, wenn keines mehr im Schrank hängt. :biggrin:
    Für Müllentsorgung ist mein Mann zuständig und er geht immer noch am Freitag einkaufen. Da nimmt er Jolina mit und ich habe 1 Stunde für mich. Freitag morgen mache ich Putztag, je nachdem wie weit mich Jolina kommen lässt, schaffe ich es zu saugen, die Schränke abzuwischen, einmal in der Woche das Bett zu machen, Küche und Bad werden gewienert und manchmal schaffe ich es sogar noch Küche und Bad richtig zu putzen. Treppe und Keller mache ich manchmal noch, wenn Jolina ihren Mittagsschlaf hält.
    Ich gebe zu, dass ich selten 2x in der Woche sauge, aber anscheinend hat das Jolina bisher nicht geschadet. ;-) Nur die Küche fege ich öfters mal aus, weil Madame das halbe Brot unter den Hochstuhl geworfen hat.
    Im Großen und Ganzen wirkt die Wohnung die meiste Zeit sauber, aber Sakrotan-Mamis dürfen bei mir nicht vorbeischauen. :biggrin:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wenn die Dose zu ist, ist ise auch vor Felix sicher.

    Ben kriegt jede Tupperschüssel und jeden Schraubverschluß auf, genauso wie jede Schranktür und Schublade - allein deshalb werde ich langsam etwas ordentlicher, lass nichtmehr alles rumstehen und hab mir so Sperriegel für die Küchen- und Badschränke gekauft...die müßten sich jetzt nur noch von alleine dranschrauben... ;-)

    Ich habe festgestellt (welch bahnbrechende Erkenntnis), daß es viel einfacher ist, daß die Wohnung ordentlich und sauber aussieht und daß alles viel schneller aufgeräumt ist, wenn man einfach weniger Zeug hat und vor allem weniger Kram und Nippes. In meiner alten Wohnung hab ich angesichts der vollgestellten Fensterbretter, Schränke, Ablagen und Arbeitsflächen immer erstmal einen Schlafanfall bekommen, weil ich nicht wußte wo anfangen...
    Jetzt hab ich mir eine Selbstbeschränkung auferlegt und da fällt das mal schnell drüberwischen schon einfacher. Und ordentlich sieht es auch schneller aus.
    Gut, jetzt liegt überall Spielzeug rum, aber das ist ja kein Krempel, der nicht wirklich gebraucht wird.

    So was ähnliches wie ein 5-Minutensystem versuche ich auch seit ein paar Wochen und es funktioniert echt ziemlich gut. Wenn ich ganz normal in der Wohnung unterwegs bin, dann schaue ich vor dem Verlassen eines Zimmers immer, was darin rumliegt und in das Zimmer gehört, wo ich garde hinwill - das sammle ich dann ein und verräume es dort. Wenn ich zurückgehe dann umgekehrt. Immer so eien Hand voll. Wenn ich mit Ben aus dem Haus gehe, dann überlege ich mir immer, was runter muß zu den Mülltonnen, ins Auto oder die Abstellkammer und trage das dann gleich mit - muß ich extra laufen, mach ich es nämlich nicht...
    So hat sich das verschleppte Zeugs, das dann wochenlang rumliegt, schon sehr minimiert. Vor allem trockene Wäsche, schmutzige Wäsche, Spielsachen, Zeitschriften, Gläser und Flaschen, Teller, etc.
    Nur den Papierkram kriege ich einfach nicht in den Griff, der quillt überall raus, obwohl ich mir eine Ablage angeschafft habe... :???:
  • ElaineElaine

    136

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also bei uns ist ganz grundsätzlich eine 50/50 Haushalts- und Kindkümmerverteilung abgestrebt, ansonsten wäre ich nicht mit meinem Freund zusammen gezogen!
    Grobe Einteilung: Wäsche waschen, er bei seinen Eltern, ich sortiere um Verfärbungen vorzubeugen (allerdings mischt er manchmal doch alles zusammen), räume meine, die Babywäsche und seine Socken weg (irgendwie kann er blau und schwarz nciht unterscheiden :???: ), sauge (das amche ich als einziges gern) und mache öfter als mir lieb ist das Bad.
    Er räumt den Müll weg (würde ich nie machen), wäscht bei seinen Eltern und räumt meistens die Spülmaschine aus und ein und macht noch ien paar Sachen auf Anweisung, ich habe aber auch keine lust für die Gesamtorga Haushalt zuständig zu sein!
    Betten machen (wozu denn? ich hüpfe sowieso den ganzen Tag über wieder mal rein), bügeln (Studenten brauchen keine gebügelten Klamotten so lange sie kein BWL studieren ;-) ), feucht wischen ist irgendwie kaum nötig und alles andere wird auf das absolut nötigste beschränkt.
    Ich hasse es, wenn es irgendwo total aufgeräumt ist, ich könnte hauptsächlich etwas mehr Ordnung auf dem Schreibtisch gebrauchen...
    Unser größtes Problem ist, dass jeder immer meint mehr zu machen als der andere, was ja auf jeden Fall verhindert werden muss, also machen wir beide immer weniger, bis irgendwann gar ncihts mehr passiert.
    Ich kann diesen zusand wunderbar akzeptieren, mein Freund ist allerdings theoretisch ordentlicher als ich und fängt dann an zu jammern, anstatt mal was zu machen (hat er von seiner Mutter :twisted: ).
    Das mit den 5 min ist eine sehr gute Idee, wenn wir beide 5min in jedem Zimmer machen würden, wäre unsere 37,5 m²-Wohnung total aufgeräumt, ich weiß allerdings nciht, ob ich das will.
    Ich hab mir schon überlegt, eine Schachuhr einzuführen, allerdings habe ich es noch nicht geschafft, eine zu besorgen.
    Meine Eltern sind schon ein bisschen ordentlicher, aber ich glaube, dass liegt am Alter und bei meinem Vater an seiner Freundin, die ihn ansonsten verlassen würde.
    Meine eine Oma ist total ordentlich und sauber, das macht mir richtig Angst!
    Besuch bekommen wir von Zeit zu Zeit, dann wird etwas Platz geschaffen, um sich setzen zu können, ansonsten ist mir meine Unordnung noch nie peinlich gewesen!
    Bis auf meine Mutter (und die auch nur gelegentlich) kommen keine Verwandten vorbei, die meinen, wir können und müssen ja kommen! :flaming01:
    Wenn bei mir zu Hause Leute ausräumen sehe ich es als sehr nette Geste, sie nicht rauszuscheißen, an sehr gelassenen Tagen lasse ich sie auch gewähren und überlege mir, wie teuer das jetzt geworden wäre, wenn ich eine Haushaltshilfe hätte... ;-)
    Medikamente liegen bei mir nicht rum, die habe ich komplett abgeschafft.

    Ansonsten:
    Wer aufräumt ist zu faul zum suchen! ;-)
    Wenn es im Inneren eines Mensch so aussieht, wie in seiner Wohnung, bin ich stolz darauf, eine vollgestopfte Wohnung zu haben, die bunt ist, in der alles in einem ganz besonderen Bezug zueinander steht und immer Platz ist für Menschen, die gerne kommen oder einfach nur einen Platz zum bleiben brauchen!
    Oder auch der Kleingeist hält Ordnung, das Genie überblickt das Chaos.
    Mein Bruder hat mal gesagt: (meine Mutter hat sich gerade sehr über ihr Mutter aufgeregt, die ihr schon wieder im Garten rumgeräumt hat) "Leute die aufräumen sind nciht ordentlich, sondern neugierig!"
  • RegulaRegula

    952

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Sei mir nicht böse Elaine, aber solche Bemerkungen wie z. B. mit dem Genie gehen für mich mittlerweile unter Schutzbehauptungen ;-) Ich darf das sagen, da ich diesen Spruch während meiner Teeniezeit an der Türe kleben hatte und ihn auch noch weitere Jahre fleissig gebrauchte. Es geht für mich in die selbe Kategorie wie die Übergewichtigen, die sagen, sie fühlen sich wohl. (es mag sein, dass dies für einige so stimmt, aber bestimmt nicht für die meisten)

    Ich fühle mich befreiter wenn ich nicht durch eine überstellte Wohnung eingeengt werde und für mein nun gehendes Kind stellen sich so viel weniger Stolpersteine in den Weg. Vor ein paar Tagen liess ich eine Packung Klopapier beim Eingang stehen und prompt benutzte Junior die Gelegenheit, darauf zu klettern und wäre auch beinahe runtergepurzelt. Das meinte ich mit Sicherheitsaspekt

    Ausserdem scheint mir bei einigen ein Schwarz-Weiss Denken da zu sein, wenn es ums Aufräumen und Putzen geht. Man denkt entweder an die putzsüchtige Oma oder an den verwahrlosten Bruder - aber es gibt noch viele Grautöne dazwischen ;-)

    Hauptsache jeder hat die Umgebung, in der er und sie sich wohl fühlen. Ich halte es mit dem Spruch: My house is clean enough to be healthy and dirty enough to be happy.

    Übrigens gab es bei Susi Sauber noch das berühmt berüchtige "Beweise vernichten", wo es darum ging, sofort alles wieder zu verräumen, was man nicht mehr braucht. Beispiel: Man schmiert sich ein Butterbrot, wenn man die Küche verlässt, sollte niemand mehr erkennen, was ich soeben in der Küche gemacht habe. Das habe ich mir noch gar nicht verinnerlicht, aber wer weiss, irgendwann mal ;-)

    Und heute, nach einer verkorksten Nacht und stundenlangem Rumtüddeln von Junior habe ich keine Lust auf die 5-Min. Arbeit. Werde sie vermutlich nicht oder nur stark verkürzt machen. Aber ich weiss, dass ich mich heute Abend nicht wohl fühlen werde, wenn ich durch die Wohnung gehe.. ;-)
  • quandelequandele

    1,868

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    An diejenigen, die mit einer Karteikärtchenmethode arbeiten, was habt ihr denn da alles drauf stehen und wie ausführlich?

    Steht da z.B. Blumen tränken oder Blumen im WZ, EZ, KiZ, Kü, Ba,... tränken?

    Wie ordentlich machen Eure Männer das denn? Bei meinem müsste ich nämlich vermutlich jede Pflanze einzeln aufführen. Er ist z.B. für den Müll zuständig, aber zwei bestimmt Mülleimer werden nie geleert - die hat er einfach nicht im Kopf :roll:

    Was macht ihr, wenn ihr etwas nicht schafft? Auf den nächsten tag?
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ quandele:

    Also bei uns gibt es festgelegte Breiche, und das Klappt.
    Männe macht Küche nach Kochen. da brauch ich nichts zu sagen.
    Außergewöhnliches wird auf den berühmten Zettel am Frühstückstisch geschreiben. Da langt aber Müll mit nehmen.

    Irgendwelche Besorgungen die er machen soll, da ruf ich kurz vorher an, das ist sicherer.

    Übrigens für alle di morgens gerne den Mülleimer vergessen,

    Jetzt bitte nicht lachen, klappt wirklich:

    Verabschiedet euch doch morgens "persönlich" beim Mülleimer, wetten den vergeßt ihr nicht mehr. :biggrin:
  • BiboBibo

    260

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @quandele
    Bei den Karten, die überwiegend ich erledige reichen mir Stichworte. Umfangreiche Tätigkeiten habe ich auf mehrere Karten verteilt (Fentsterputzen), die dann an verschiedenen Tagen dran sind.
    Karten, die mein Mann abarbeiten kann, sind sehr detailliert:
    also Mülleimer ausleeren: Alle(!) Mülleimer für jedes Zimmer angelistet oder: nicht nur Flur fegen, sondern auch: Kehrricht mittels Schaufel und Feger in den Mülleimer befördern.
    Manchmal frage ich mich, ob man(n) sich eigentlich absichtlich so blöd anstellt ;-).
    Karten, die ich an einem Tag nicht schaffe, werden weitergesteckt, das ist nicht unbedingt der nächste Tag. Sollte ich es heute nicht schaffen die Lichtschalter zu wischen (nach meinem Plan alle 4 Wochen) kann ich das durchaus auch noch nächste Woche machen. Sonst häuft sich das ja so.
    Aber ich bin schon fast wieder im Tritt. :biggrin:
    Viele Grüße
    Bibo
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo,

    ich oute mich mal, unsere Wohnung versinkt im Chaos :cry::cry::cry:
    Mein Mann erledigt seinen Part der Hausarbeit nur dann, wenn ich ihn daran erinnere (Katzenklos, Müll, Geschirrspüler ausräumen), letztendlich bleibt weit über 90% an mir kleben und ich schaff es nicht so wie ich es mir wünsche :cry:
    Das 5-min-System werde ich mal testen.
    Ich bräuchte mal etwas mehr Zeit, in der jemand auf Antonia achten würde, um hier wieder richtig "Grund" reinzu bringen.
    Da ich jetzt wieder nachts arbeiten gehe, falle ich morgens erst mal ko ins Bett, Stillen geht ja zum Glück im Halbschlaf... Wenn Antonia dann nicht mehr schlafen will heißt es aufstehen und sie kann sich nur selten länger selbst beschäftigen... Ich versuche den haushalt dann mal nebenbei zu erledigen, wenn ich sie ncith auf dem Arm habe.
    Ich weiß alles Ausreden, ich muß meinem Mann klar machen, dass es so nicht weiter geht und er mehr mit anfassen muß!
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @DieGrosseKleine
    reicht es Antonia nicht, wenn sie dir bei der Arbeit zusehen kann? Das ist für Mirco nämlich im Moment der Hit. Auf den Arm braucht er gar nicht unbedingt, Hauptsache er ist dabei und kann zugucken. Heute lag er also auf dem Küchenfußboden auf seiner Krabbeldecke während ich den Kühlschrank ausgewaschen habe (ich war fleissig heute ;-) *stolz bin*)
    Vielleicht mag Antonia dir ja auch gerne zugucken.
  • quandelequandele

    1,868

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Oh, ich will auch ein Kind, das begeistert zuguckt wenn Mama arbeitet. Ich würd ja dabei auch noch singen oder Blödsinn machen, aber es nutzt nix. Arbeiten kann ich wirklich nur wenn Max nicht dabei ist, wenn er auf der Krabbeldecke ist - keine Chance. :???:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ eo:
    das geht nur begrenzte zeit gut, gestern hat sie es eine halbe stunde vor dem aquarium ausgehalten, aber damit war auch schluß, ich hab inzwischen wasser gewechselt... manchmal schaffe ichg es kaum zu duschen und das geht bei mir in 5 min :cry:
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Quandele
    na ja, dein Max ist ja auch schon wieder eine ganz andere Altersklasse. Wer weiß ob Mirco mit da noch gern zuschaut.

    @die Grosse
    Mirco schaut mir auch gern beim Duschen zu ;-) Rauschendes Wasser ist was tolles. Nur wenn ich mich dann abtrockne und die Haare kämme und so, dabei muss ich ihm dann schon noch was erzählen, sonst wirds ihm langweilig. Aber dann erkläre ich halt ganz genau was ich da so alles anstelle, und warum ich so viele Haare verliere und dann ist er zufrieden :biggrin:
  • RegulaRegula

    952

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich kann nur arbeiten, wenn ich Dario auf dem Rücken hab - ausser beim Staubsaugen, da krabbelt er gerne mit und guckt interessiert zu :grin:

    Beim Duschen schaut er auch immer zu und hat neuerdings entdeckt, dass er den Duschvorhang beiseite schieben und dann neugierig reinglotzen kann :roll: (was für'n Spanner ;-) )
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Regula
    bindest du ihn mit einem Tragetuch auf den Rücken? Mirco ist ja noch zu klein dafür, aber ich kann mir irgendwie gar nicht vorrstellen, dass ich mich da mal rantraue. "und dann schwingen sie ihr Kinde auf ihrne Rücken" :shock: *grusel*
    Ich will aber demnächst mal in Ludwigsburg zu Dydimos zu einem kostenlosen Bindekurz gehen. vielleicht können die mir ja die Angst nehmen. Und vielleicht krieg ich danach auch endlich den Hüftsitz hin.
  • RegulaRegula

    952

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ eowyn ich hatte auch immer Bammel davor. Im Oktober waren wir im Urlaub und da wurde ein Tragetuchkurs für Rückenbinden angeboten, der hat mir sehr geholfen und eigentlich krieg ich es gut hin. Normalerweise habe ich Dario jetzt aber im Ergo und das Tuch brauch ich nur für Notfälle (wenn der Ergo in der Wäsche ist z.B.)
  • Snoopy82Snoopy82

    7,740

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also, bei uns ist es so, wir können es beide nicht haben, wenn die Wohnung zu chaotisch oder dreckig wird ... von daher klappt auch die Hausarbeitsteilung ganz gut :)

    Da ich nicht gut Staubsaugen kann (ich krieg immer Rückenschmerzen) macht das mein Zukünftiger immer ... ich hab seit ich hier wohne noch keinen Saubsauger in der Hand gehabt :cool: ... und dafür spüle ich, weil er vom Spülwasser Ausschlag bekommt :grin: ...

    Kochen tut der, der zuerst da ist (wir essen meistens am Nachmittag was warmes, da wir beide zwischen 13 und 17 Uhr nach Hause kommen), Bäder machen wir meistens zusammen einmal die Woche am Wochenende (er oben, ich unten oder andersrum ...), genau wie putzen und staubwischen ...

    Fenster putze ich nach Bedarf (z.b. bei so einem Wetter wie jetzt käme ich im Traum nicht auf die Idee, Fenster zu putzen, weil sie ne Stunde später eh wieder dreckig wären ;-) ), gewaschen wird, wenn wir eine Maschine zusammengesammelt haben ... wer halt grad dran denkt, füllt die Maschine ;-)

    Bügeln hassen wir beide ... :oops: .... meistens bin ich diejenige, die es dann letztendlich macht, weil ich auch keine Lust habe, da lange zu sammeln ... ich bügele immer alles direkt vom Wäscheständer weg, weil ich bei dem Gedanken an volle Wannen Bügelwäsche, wie ich sie von meiner Mutter kenne, die Krise kriege ;-) ... allerdings habe ich eine seeeehr starke Selektion, was gebügelt werden muss und was nicht ;-) ... Tischdecken und sowas geben wir sowieso zu meiner zukünftigen Schwiegermutter zum Mangeln :grin: ... und ansonsten hab ich es mittlerweile raus, die meisten Sachen gut auszuschlagen und ordentlich zusammenzulegen ... das einzige, was ich wirklich noch bügeln muss, sind Blusen und Hemden .... das, was ich am meisten hasse :twisted: ... aber da ich meinem Zukünftigen schon leichte Sachen, wie z.B. T-Shirts bügeln, beigebracht habe, kann er sicher auch bald Hemden bügeln :cool: (ich sehe nicht ein, ständig Hemden zu bügeln, nur weil ER bei der Polizei ist ;-) )

    Die Küche machen wir eigentlich immer nach dem Essen so weit wieder in Ordnung, so dass sich da nie was anstaut ... und auch sonst, was nicht mehr gebraucht wird, wird weggeräumt, so dass wir eigentlich nie in der Situation sind, dass wir eine Großaufräumaktion starten müssten :grin:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Regula:
    Was ist ein Ergo?
    Sollte ich es heute nicht schaffen die Lichtschalter zu wischen (nach meinem Plan alle 4 Wochen) kann ich das durchaus auch noch nächste Woche machen.

    Himmel...ich hab noch im ganzen Leben einen Lichtschalter geputzt, außer nach dem Wände streichen... :shock:

    Das mit dem "Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum Suchen" und dem "kreativen Chaos" waren bei mir zumindest absolute Schutzbehauptungen - mich lähmt die Unordnung und wenn ich nirgends einen Platz habe, um was zu arbeiten...dann arbeite ich auch nix. Zuviel Chaos überfordert mich völlig, ich weiß dann nicht, wo ich anfangen soll mit aufräumen und lass es lieber gleich. Jeden Tag ein bißchen des Nötigsten zu machen war schon eine harte Trainingsphase, aber inzwischen krieg ich das halbwegs hin.
  • RegulaRegula

    952

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Regula:
    Was ist ein Ergo?

    Der Ergo wird hier beschrieben:
    http://www.hebamme4u.net/forum/viewtopic.php?t=9549
  • BiboBibo

    260

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @redsocksontoast
    Das glaube ich dir gerne. Lichtschalter (und Steckdosen) waren für mich auch lange kein Grund auch nur an einen Lappen zu denken. :lol: Ähmmm, wie du vielleicht in meiner Signatur siehst, sind die beiden Musterknaben schon in einem Alter in dem sie problemlos Schalter betätigen können, was allerdings nicht heißt, dass ihre Finger sauber sind. Und ich hasse nichts mehr, als irgendwo festzukleben. Krümel/Sand gehen ja noch, aber Marmelade/Nutella/Sirup/Honig auf Boden oder Wänden ....
    Genauso wie nie gedacht hätte, dass ich im Flur abwaschbare (scheuerbeständige!) Tapeten benötige, damit ich den Dreck, der beim Wegschleudern der Gummistiefel (wir leben auf einem Bauernhof im Moor mit nicht gepflasterter Hoffläche) halbwegs wieder wegbekomme.
    Ganz zu schweigen von den Folgen einer Roh-Eierschlacht im Treppenhaus bzw. vom Spritzen mit Kakaotüten... übrigens immer dann, wenn der andere Erziehungsberechtigte (mein GG) die Aufsicht führen sollte. Und diese Liste lässt sich noch um etliche Punkte fortführen.
    Also falls ihr euch schon mal gewundert habt, warum ich überwiegend gelassen bin, jetzt wisst ihr es. Andernfalls wäre ich vermutlich längst in der Klappsmühle mit einem Nervenzusammenbruch. :biggrin:
    Viele Grüße
    Bibo
  • quandelequandele

    1,868

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Da wollt ich doch mal berichten: Hab auch mit einem schönen Karteikasten angefangen und den 5 Min täglich in jedem Zimmer. Ich bin begeistert. Es sieht zwar noch nicht ganz so aus, wie ich mir vorstelle, aber das kann man ja nach 1 Jahr Chaos auch nicht ind er ersten Woche erwarten. Danke für die guten Tips und links, das wird! Und ungemütlich soll es ja nicht werden! :biggrin:
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