Die Frage ist mir grad so in den Sinn gekommen.
Führt Ihr eigentlich Tagebuch?? Oder habt Ihr das mal getan?? Warum tut Ihr das?? Für Euch selbst oder für andere später mal?? Was haltet Ihr davon, Tagebuch zu führen??
Also ich habe mit 13 angefangen Tagebuch zu schreiben. Und wenn ich mir jetzt meine alten Aufzeichnungen ansehe, kommen sehr schöne und manchmal auch traurige Gefühle hoch. Aber ich finde es sehr interessant, das alles zu lesen. Es ist ja nun auch schon 13 Jahre her. Und ich amüsier mich teilweise sehr über meine Schreibweise und meine "verrückten" Gefühle von damals :biggrin: :biggrin:
Heute schreibe ich zwar immer noch Tagebuch, aber nicht mehr wirklich regelmäßig. Ich tue das eigentlich nur für mich. Manchmal hat man ja niemanden zum reden. Und da werde ich meine Gedanken eben so "los". Vieleicht gebe ich meine Tagebücher später mal an meine Kinder weiter. Aber sicher bin ich mir da nicht. Die werden das sicher albern finden.
Kommentare
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Es ist schon erstaunlich, was alles nur vor einem Jahr passiert ist, und ich kaum noch weis.
Aber für mich selber Tagesbuch zu führen, dazu bin ich zu faul :biggrin: .
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Es entlastet mich ungemein und es ist, wie du schon geschrieben hast, echt interessant, wenn man mal alte Tagebücher auskramt. Ich kann das nur empfehlen
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Mein Gott, dass mußte ich in der SS auch... Grauenvoll. Und abgeben mußte ich es beim Arzt. Ich hatte vorher schon immer richtigen Bammel, dass ich schon wieder etwas falsches gegessen habe. Dieses Tagesbuch war für mich das Schlechte Gewissen schwarz auf weiß.
Du mußt eine seeeehr mutige Frau sein... :fun47:
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Ich bin bei den Weight Watchers. Da gehört das zum Programm, dass man eben aufschreibt, was man isst. Macht mir überhaupt nix aus. Im Gegenteil, es gibt mir unheimlich Sicherheit. Denn sonst würde ich total den Überblick verlieren. Aber ich brauch da ja auch an keinem Punkt ein schlechtes Gewissen zu haben, ich darf alles essen. Und wenn ich mich mit den Mengen bescheiße, dann ist das nur mein eigenes Problem, weil ich dann eben nicht gescheit abnehme. Insofern ist das ein ganz anderer Fall als bei dir.
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Am Intensivsten habe ich zwischen meinem 14. und 22. Lebensjahr eingetragen; in meinem Schrank steht eine Batterie von mittlerweile 17 vollgeschriebenen Tagebüchern.
Im letzten Jahr habe ich allerdings oft auch einfach Beiträge, die ich fürs Forum geschrieben habe, ausgedruckt und eingeklebt, wenn sie schönen zusammenfassenden Charakter hatten ;-)
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Habe es mal versucht und fand es auch lustig (als Teenager), aber habe es nie durchgehalten.
Inzwischen mache ich es nur in meinem Taschenkalender. Alle "Events" schreib ich rein und dazu eventuell nen kurzen Kommentar. Mehr würde ich nie durchhalten. ;-)
Das Tagebuch für das Baby ist aber ne coole Idee, das muss ich mir merken.
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In meiner Strum und Drang Zeit bin ich oft (jedes WE) mit Freundinnen von der Disco nach Hause getrampt. Ich habe mir dann zu Hause immer aufgeschrieben, wie lange wir warten mußten, wie die Fahrer und Mitfahrer so waren, ob mir die Musik gefiel, die lief, wo ich abgesetzt wurde und wann ich zu Hause war. Meine Eltern wußten ja nie, daß ich trampe. Ich habe immer gesagt, ich kenne jmd. mit Auto. Hätten sie den Notizblock gefunden, wären meine Disconächte gezählt gewesen. Ja diese Aufzeichnungen besitze ich auch noch und blättere auch manchmal darin rum.
Ich führe auch sehr sporadisch ein Traumtagebuch. Dort trage ich nur Träume ein, die mich besonders bewegt und mich zum Nachdenken angeregt haben.
Für Paul mache ich auch Notizen. Wann er eine neue Fähigkeit erlangt hat oder besondere Ereignisse wie die so tapfer überstandenen Impfungen (ganz ohne weinen).
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Und nach der Geburt hab ich ein Babytagebuch angefangen, das allerdings innerhalb kürzester Zeit eher zu einem "Was-mich-heute-wieder-genervt-hat-Buch" mutiert ist. Und das habe ich inzwischen aufgegeben, weil mich das Durchlesen selbst schon frustriert hat. Aber immerhin sind die ersten Wochen mit dem Kleinen dokumentiert. :biggrin:
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Mein Tagebuch enthält alles, nichts geschönt, und ich möchte nicht, dass Timo das jemals liest... jedenfalls nicht, bevor er alt genug ist, um zu verstehen, dass ich ihn trotzdem liebe, und auch seinen Papa in der Zeit geliebt habe ;-)
Das Babytagebuch enthält in eher dokumentatorischer, nicht wertender Form alle großen und kleinen Meilensteine vom ersten Zahn bis zum ersten Breilöffel, Lieblingsspielen und Krabbelversen.
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Das ist ja Wahnsinn. Find ich toll.
Ich habe so mit 8,9 Jahren angefangen Tagebuch zu schreiben. Ist schon echt lustig nachzulesen wo wor damals im Uralub waren und was wir aus dem "Westen" zugeschickt bekamen. Oder in wen ich alles verliebt war und was wir so an den Wochenenden getrieben haben. Aber auch worüber ich mich mit meiner immernoch besten Freundin gestritten haben.
Tja, dieses persönlich Monatstagebuch hat noch viele Blätter frei, seit Philipps zweitem Geburtstag.
Dafür habe ich fleißig für ihn und über ihn geschrieben und habe gerade gestern ein schönes Buch für ihn angefangen, in dem ich alles nochmal überarbeitet und mit Bildern festhalten möchte (dafür schleifst schon wieder mit den Fotoalben).
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Ich bin ein ganz intensiver Tagebuchschreiber und schreibe auch eigentlich, seit ich schreiben kann. Ganz am Anfang hatte ich so kleine "Geheim-Büchlein", in die ich manchmal ein, zwei Sätze geschrieben habe. Ab der 4. Klasse habe ich dann richtig Tagebuch geführt. In der Pubertät fast täglich und seitenlang, später dann immer seltener. Letztes Jahr habe ich gemerkt, dass ich mich höchstens noch alle zwei Wochen dazu aufraffe, weil das Schreiben einfach so lange dauert. Seitdem tippe ich am PC, was sehr viel schneller geht, da kann ich meine Gedanken viel besser ordnen, weil ich fast so schnell schreiben kann wie denken. Jetzt schreibe ich wieder 2-3 Mal die Woche. Die ersten 300 Word-Seiten hatte ich im Sommer voll, die will ich jetzt drucken und binden lassen. Als Datei gehen sie doch zu schnell verloren, und am Computer lesen ist auch nicht so prall. Ich hab schon einen Copyshop gefunden, der das nach meinen Vorstellungen machen wird, ich müsste mich nur mal aufraffen und dort vorbeifahren... :roll: Es ist insgesamt nur unwesentlich teurer, als sich ein schönes Tagebuch zum Schreiben zu kaufen. Und außerdem braucht sich die Nachwelt dann nicht mit meiner unleserlichen Handschrift rumärgern. :biggrin:
In meinem Tagebuch bin ich wirklich schonungslos ehrlich und tabulos. Es ist für mich in erster Linie ein Mittel zur Selbstreflexion. Ich bin mir sicher, dass mir das sehr viel hilft. Ich lese oft in den alten Bänden und lese Martin manchmal auch daraus vor, aber die irgendwann mal weiterzureichen nach dem Motto: "Hier, Janis, lies mal!", das ginge gar nicht. Meinetwegen können meine Kinder die nach meinem Tod lesen, aber selbst da sollten sie sich gut überlegen, ob sie sich die intimsten Gedankengänge ihrer Mutter inklusive Verdauungsbeschwerden und Sexfantasien antun möchten. :finger:
Aber so 60 Jahre nach meinem Tod (frühestens) werde ich die Bücher vielleicht ins historische Archiv geben lassen. Die armen Geschichtsstudenten, die dann die Spreu vom Weizen trennen müssen, tun mir zwar jetzt schon leid, aber es wird dann vermutlich ein richtiger Schatz an Alltags- und Kulturgeschichte sein. Ich hab selbst mal einen Briefwechsel aus dem 18. Jahrhundert ausgewertet, und das war schon richtig spannend. ;-)
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Ich versuche auch immer offen in meinem Tagebuch zu schreiben, aber ich habe Angst davor, wer es mal in die Hände bekommt.
Das mit dem Binden habe ich auch schon mal überlegt. Habe ja auch in der Schwangerschaft schöne Blätter angelegt mit US Bildern und KOmmentaren zur Entwicklung. Weiß auch noch nicht wie ich das alles zusammenbringe. Vielleicht fange ich igrendwann doch noch mal an alles am Pc zu schreiben, obwohl ja meine HAndschrift nicht schlecht ist und ich das schöner finde.
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Seit einigen Wochen schreibe ich wieder Tagebuch. Ich versuche damit Probleme und Gefühle zu verarbeiten und wieder in den Griff zu bekommen. Beim Aufschreiben kann ich immer so schön nachdenken. Manchmal schreibe ich etwas auf und wenn ich dann 10 Seiten weiter bin, dann bin ich plötzlich schon einen Schritt weiter in meinem Problemlösungsprozess.
Für Lars schreibe ich auch Tagebuch. Anfangs habe ich jeden Tag geschrieben, inzwischen nur noch, wenn etwas sehr schönes war oder wenn er was neues kann. Da habe ich dann immer Fotos dazugeklebt, so dass er später mal gucken und zu gegebener Zeit auch lesen kann.
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Ich könnte nie, nie, nie ein Tagebuch wegwerfen. Genausogut könnte ich meine Vergangenheit wegwerfen. Die Tatsache, dass ich so wenig eintrage seit ein paar Jahren, empfinde ich auch schon als sehr tragisch, weil ich so auch viele Dinge einfach nciht mehr weiß. Zwischen 13 und 20 ist mein Leben lückenlos dokumentiert, und ich weiß heute in dem Zeitraum noch genau, was wann war, auf 2 Wochen genau. Dass das danach weniger geworden ist, finde ich sehr schade.
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Leider bin ich soooo inkonsequent bei sowas.....so sind die vielen Erinnerungen futsch....oder, wenns hochkommt in meinem Kopf.....aber genauer wärs halt, wenns aufgeschrieben wäre.... :sad:
Schade!
Leute, hütet Eure Schätze aus der Vergangenheit!!!!
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Darin schreibt man sich halt abwechseln Briefe über die neuesten Liebschaften, seine Gedanken dazu, klebt Bilder von Stars rein und schreibt, was einen gerade so bewegt, macht Collagen usw. usw. Und dann gibt man es dem anderen, der das dann liest und dann wiederum von sich was reinschreibt. Ich habe das geliebt - obwohl wir uns eh jeden Tag gesehen haben, in der Schule nebeneinander saßen, im gleichen Bus gefahren sind usw. Aber es war trotzdem immer toll, von den anderen zu lesen.
Ich habe die heute noch und schon manchmal nächtelang darin gelesen und mir die alten Liebschaften, Schwärme usw. ins Gedächtnis gerufen. Super! Würde ich nie wieder hergeben.
Dafür habe ich kein einziges eigenes, "richtiges" Tagebuch. :sad:
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Ich hatte auch so ein Freundschaftsbuch. Halt nur eins und das tausche ich mir mit meiner Freundin ab und zu aus. Ich hoffe sie hat es noch, weil wir nur noch selten Kontakt haben.
Ich muss echt mal weniger im Forum rumhängen und wieder mein Tagebuch aus dem Nachkästchen holen. Außerdem liegt hier direkt neben mir Philipps Tagebuch, wo ich erst bei seinem 3. Lebensmonat anglangt um alles nachzutragen.