Fragen zur Ausbildung Hebamme

bearbeitet 18. 02. 2006, 21:38 in Plauderecke
Hallo,
mein Name ist Jasmin, ich bin 24 Jahre alt und habe eine Ausbildung zur Arzthelferin (bei einer Gynäkologin gemacht und Arbeite zur Zeit bei einem Chirurgen), möchte aber eine Umschulung zu Hebamme machen! Hoffe Ihr konnt mir bei meinen Fragen die ich an euch richte helfen!
Meine Fragen sind: Kann ich diese mit 2 Ausbildungsjahren verkürzen?
Wie läuft die Ausbildung ab Praktisch und Theorie? Oder ist es er Theorie und dann Praxis? Was muss ich beachten wenn ich mich Bewerbe und bringt es mir etwas dass ich eine Ausbildung zur Arzthelferin habe? Welche voraussetzungen brauche ich um mich zu Bewerben? Dieser Beruf war schon immer mein großer Traum und diesen möchte ich jetzt gerne verwirklichen. Hoffe Ihr könnt mir Helfen und wenn nicht wäre ich euch sehr dankbar wenn Ihr mir sagen könntet wo ich mich noch Informieren könne abgesehen von der Agentur für Arbeit, da habe ich es schon versucht und die konnten oder wollten mir nicht wirklich helfen. Vielen dank schon einemal und ich hoffe ich höre bald etwas von Euch

Liebe Grüße Jasmin ;-)

Kommentare

  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo Jasmin,
    am besten schaust du mal beim Bund deutscher Hebammen auf der Homepage. Da findest du auch Informationen zur Ausbildung.

    viele Grüße

    Eowyn
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo

    sonst jemand noch ein paar Tips !

    Vielen Danke im Voraus !
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich bin nicht mehr ganz fit, was die Voraussetzungen angeht, aber Krankeschwestern bekommen auch nicht viel angerechnet. Ich denke nicht, dass es ein Jahr sein wird. Das fragst Du wirklich besser beim BdH.
    Die Ausbilung ist meist an akedemischen Lehrkrankenhäusern oder Unikliniken möglich. Plätze sind absolute Mangelware.
    Ich weiß auch nicht woher das kommt. Ich weiß von einer Schule die 70 Plätze hat und jährlich 800 Bewerbungen bekommt.
    Die Schulen sind ungleichmäßig über Deutschland verteilt und man muss damit rechnen auch am Ausbildungsplatz wohnen zu müssen.
    Man hat dann Praxis und Theorie und auch externe Praktika. Man arbeitet auf allen möglichen frauenheilkundlichen Stationen, nicht nur im Kreißsaal und lernen kommt dann zusätzlich zur normalen Arbeitszeit.
    Die Auswahlverfahren sind von Schule zu Schule sehr unterschiedlich und für mich nicht durchschaubar, auch deswegen, weil ich mich damit nicht mehr so beschäftige.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also schau dich wirklich auf den Seiten des Bund deutscher Hebammen um. Krankenschwestern bekommen das 1 JAhr anerkannt ,andere BErufsbilder nicht.
    Und selbst bei den KRankenschwestern haben es die Schulen lieber wenn man nochmla die 3 JAhre macht, bzw wenn man in das 2 JAhr einsteigt ist es seeehr viel was man nachholen muß, und in manchen KReissälen bekommt man schon zu spühren das man Quereinsteiger ist.


    Hier noch ein Link der hoffentlich alle Fragen beantwortet




    http://www.hebrech.de/infos/faq_ausb.shtml
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habe eben in meiner Fachzeitung gelesen 800 Bewerber auf einen Platz ist inzwischen wohl die Quote :shock:
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Marlis ja das ist normal. In Freiburg waren es jetzt im HErbst 1500 Bewerber für 15 Plätze.

    Und es gibt in ganz Deutschland gerade mal 57 Hebammenschulen
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich weiß, es soll nicht über den Bedarf ausgebildet werden. Warum wollen nur alle Hebamme werden?
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich glaube die meisten haben eine falsche Vorstellung von dem Beruf. Im ersten Momet hört es sich doch auch traumhaft an werdenden Müttern zu helfen, Neugebohrene auf der Welt zu begrüßen..... Das spricht in uns Frauen sicher schon eine besondere Saite an. Dass der Beruf auch weniger schöne Seiten hat und dazu noch sehr anstrengend ist, wird vielen sicher erst später klar.
  • Fantasia78Fantasia78

    1,356

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Naja, kann es sein, dass es auch nicht unbedingt sooo viele Schulen gibt?
    Ich habe mich vor 7 Jahren mal auf ner Hebammenschule beworben und binleiner nicht genommen worden...damals waren es übrigens schon so viele Bewerbungen.
    Ich habe das Gefühl, dass das bei vielen sozialen Berufen so ist. Ich habe genau auf dieser Schule auch meine Ausbildung zur Erzieherin gemacht und dort waren es vor 12 Jahren auch schon 800 Bewerbungen für die 100 Stellen... (Ein Wunder, dass ich den Platz überhaupt bekommen habe... :roll: )

    Viele Grüße
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das habe ich ja schon begründet, warum es so ist.
  • Fantasia78Fantasia78

    1,356

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    :oops: Ähm, ja, genau Marlies...Ich wollte das nur nochmal unterstreichen.... :biggrin:
  • Maja1978Maja1978

    1,148

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mal 'ne doofe Frage: gibt es eigentlich auch männliche Hebammen? Also nicht das ich dafür einen Mann bevorzugen würde.... Ich frag mich nur manchmal, was passieren würde, wenn ein Mann Geburtshelfer werden möchte. Bekäme der überhaupt einen Ausbildungsplatz und später "Kundinnen"?
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ MAja1978:

    Jaha gibt es. Die Heißen dann Entbindungspfleger.
    In Deutschland sind bis jetzt glaub ich 2 ausgebildet worden. Eingestellt wurden sie allerdings hinterher nicht.


    Also wohl doch noch ne Frauendomaine.

    Aber möglich ist es.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ne, die heißen jetzt auch Hebamme :grin: Die männliche Berufsbezeichnung wurde aus den Gesetzestexten wieder entfernt.
  • Annett01Annett01

    190

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja hier in Dresden gibt es "einen Hebamme". Als ich damals schwanger war hatte er mit seiner Frau zusammen eine Hebammenpraxis.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich finde den Begriff "Hebamme" als Berufsbezeichnung für einen Mann sowas von perfide, dass ich mich daran wahrscheinlich nie gewöhne. Hebamme leitet sich von "Amme" ab und ein Mann kann nie im Leben eine Amme werden, da kann er sich noch so oft auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln... :traurig08:
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