Wer kommt am 24.12. - Christkind, Weihnachtsmann, oder...???

AnonymousAnonymous

59,500

bearbeitet 18. 10. 2006, 23:13 in Plauderecke
Feiert ihr wenn ihr nicht religiös seid eigentlich Weihnachten?
Falls ja, was erklärt ihr euren Kindern, woher die Geschenke kommen? Daß man an Weihnachten (traditionell weil Jesus an diesem Tag und so)symbolisch die Menschen beschenkt, die man liebt, um ihnen zu sagen: "Schön, daß es dich gibt und du geboren wurdest."?
Und falls ihr religiös seid: wer bringt bei euch an Weihnachten die Geschenke: Weihnachtsmann oder Christkind?

Eigentlich ist das doch beides ziemlich unlogisch - mal als Heide gesprochen.
Schließlich wurde nach der Bibel das Christkind von den Königen beschenkt und hat nicht selber Geschenke verteilt, oder? Warum gibt es dann eigentlich in keiner Tradition einen König oder Könige, die an Weihnachten die Geschenke für die Kinder bringen? *grübel*

Welche Funktion hat denn der am Nordpol wohnende alte Mann mit dem Rentierschlitten in der Bibel? Oder st das dann eine heidnische Tradition?
Bei uns kam früher auch das Christkind "geflogen" - also eher eine Engelsfigur mit Flügeln und Heiligenschein als das biblische Christkind, also Jesus Christus. Oder ist das Christkidn garnicht mit Jesus identisch? Was stellt es denn dann dar?

Kommentare

  • HjördisHjördis

    2,857

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Kannst du aus diemsem Thread noch ne Umfrage machen?

    Ich würde Weihnachtsmann anklicken ;-)

    Meine Familie war nie religiös, aber irgendwoher müssen die Geschenke ja kommen (ok, von Papa im roten Bademantel... :biggrin: ) und es war auch immer spannend!
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also in keiner Tradition stimmt nicht. Hier in Spanien ist eigentlich erst am 6.1. Weihnachten. Die Drei Könige kommen mit großem Tantam (Schiff, Umzug samt Kamel) und bringen eben die Geschenke. In Sud- und Mittelamerika, zumindest zum Teil auch.
    Vor Weihnachten werden grandiose Krippen aufgebaut, und das Jesuskind kommt dann erst am Feiertag in das Stroh. Das wird dann auch gefeiert.
    Das nur zur Info.
  • Fantasia78Fantasia78

    1,356

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habe in einem katholischen Kindergarten gearbeitet und da war es gaaanz streng:
    Den Weihnachtsmann gibbet nicht!!!!
    Das ist ne Erfindung von den Amis und Coka Cola (Im Ernst jetzt!).

    An Nikolaus kommt der Nikolaus und am 24. wird halt die Geburt des Christkindes gefeiert.
    Alles andere ist halt dazu gemacht.....
  • katjaklarakatjaklara

    2,149

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    genau, den weihnachtsmann in rot mit weißem bart und toten backen, den hat cocacola erschaffen, damit sie auch zur kalten jahreszeit absatz erziehlen.

    bei uns kommt definitiv das christkind. ich bin nicht so religiös, aber an dieser tradition halt ich fest. weihnachten ist für uns ein fest für die familie. alle treffen sich und das ist schön.

    meiner meinung bräuchten die erwachsenen sich gegenseitig keine geschenke schenken. die kinder sollten allerdings schon eins bekommen. was mir heutzutage missfällt ist, dass es keine besinnliche zeit mehr ist. alle rennen schon wochen vorher nur mehr wie aufgezogen herum, versprühen hektig und das finde ich nicht so toll. man müsste in der einöde wohnen, um davon nichts mitzubekommen.
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Der ursprüngliche Weihnachtsmann (nicht der in rot-weiß) ist doch eine Weiterbildung vom heiligen Nikolaus - Santa Claus.

    Die Geschenke bringt bei uns das Christkind, so kenne ich es von früher, und so machen wir es auch weiter. Ich weiß noch nicht, wie wir Aaron den Weihnachtsmann "verkaufen", ignorieren kann man ihn ja nicht, weil er ja an jeder Ecke zu sehen ist.

    Mein Mutter hat uns irgendwann, als wir älter wurden erklärt, dass das Christkind nicht die Geschenke unter den Baum legt, sondern im Herz der Menschen ist und ihnen hilft, dass sie sich gegenseitig Freude machen und beschenken. (das ist die Kurzfassung ;-) ). So ungefähr habe ich es auch vor. Finde ich auch besser, als irgendwann zu sagen, dass es den Weihnachtsmann überhaupt nicht gibt. Ich hab da eine schlechte Erinnerung an den Osterhasen, da hab ich mich ziemlich veräppelt gefühlt. Wobei es da auch auf das "Wie" ankommt.

    Zum Schenken selber: Ich finde es nicht schön, wenn das Schenken so ausufert, Unsummen für Riesengeschenke ausgegeben werden und man versucht, sich gegenseitig zu überbieten. Ich finde aber, eine kleine Freude, die man sich gegenseitig macht, gehört einfach zu Weihnachten, und so eine Klitzekleinigkeit zum Auspacken finde ich auch schön. Wir haben in den letzten Jahren ein paarmal gesagt, wir schenken uns nichts, und mir hat das dann auch gefehlt, für meinen Mann was auszusuchen, einzupacken usw. Diesjahr wollen wir es so machn, dass jeder als Anhaltspunkt einen kleinen Wunschzettel schreibt mit mehreren Vorschlägen, und eins dacon bekommt er dann. Und das sind dann wirklich keine großen Sachen, ich werde wahrscheinlich einige Buchtitel aussuchen und dann mal sehen, welches ich bekomme :grin:
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Fangen wir mal an

    Nicht nur im Süden auch in den orthodoxen Kirchen bringen die heiligen drei Könige die Geschenke am 6 Januar. In Russlands erledigt das Väterchen Frost am 31 Dezember
    Die Figur des Weihnachtsmanns hat gewisse Züge von Väterchen Frost. In Russland bringt letzterer den Kindern am 31. Dezember die Geschenke. Er wird von einem kleinen Mädchen (dem "Schneeflöckchen") und einem kleinen Jungen (dem "Neujahr") begleitet.

    Nach der heute verbreiteten Vorstellung hat Väterchen Frost einen langen, weißen Bart und führt ein magisches Zepter, dessen Spitze alles, was sie berührt, gefrieren lässt. Er wohnt tief in der Taiga, fährt einen von drei Schimmeln oder Rentieren gezogenen Schlitten - die Troika - und trägt einen eisgrauen, mit Blautönen durchwebten Pelzmantel.


    Entstehung [Bearbeiten]
    Im Gegensatz zur in Russland heute allgemein verbreiteten Vorstellung, dass Väterchen Frost schon seit Jahrtausenden für die Verteilung der Geschenke zuständig ist, ist er in Wahrheit ebenso wie der westeuropäische Weihnachtsmann eine erst im 20. Jahrhundert eingeführte Modifikation des St. Nikolaus.

    Ursprünglich war Väterchen Frost eher eine Art Personifizierung des Winters. Entstanden ist er als Geschenke bringende Figur mit dem Jolkafest in den 1920er Jahren in der Sowjetunion, um als atheistische Version das alte russisch-orthodoxe Weihnachtsfest am 6. bzw. 7. Januar zu ersetzten. Durch geschickte Einbettung in die russische Märchenwelt etablierte sich die Kunstfigur Väterchen Frost mit der ihm zur Seite gestellten „Snegurotschka“ ("Schneewittchen" oder auch "Schneeflöckchen") sehr schnell, ebenso das Jolkafest in der Silvesternacht.

    Die Figur des Väterchen Frost und das künstlich geschaffene Jolkafest wurden in Russland so erfolgreich, dass auch nach Wiedereinführung des Feiertages für das orthodoxe Weihnachtsfest die meisten Russen an ihm festhalten. Mittlerweile hat er sogar eine offizielle Postadresse in Weliki Ustjug, unter der ihm die Kinder schreiben können.

    Väterchen Frost spielte auch in anderen slawischen Ländern während des Sozialismus und Kommunismus eine große Rolle. So wird die Figur zum Beispiel in Serbien Deda Mraz genannt.


    Einstellung der Kirche [Bearbeiten]
    Heute, nach dem Fall des Sozialismus, hat es die Orthodoxe Kirche schwer, die Legende des Väterchen Frost vom Glauben zu lösen, denn für das Volk sind Väterchen Frost und der Weihnachtsmann ein und die selbe Person. Für die Orthodoxe Kirche ist Väterchen Frost jedoch eine "kommunistische Erfindung".

    Der Weihnachtsmann

    Martin Luther schaffte um 1535 die Kinderbescherung durch den Heiligen Nikolaus ab, welcher bis dahin Geschenkebringer zu Weihnachten war.

    Seit dem erhielten die Kinder ihre Geschenke durch das "Christkind" - Das Christkind eroberte zunächst das evangelische Deutschland bevor es sich nach Bayern und auch ins Rheinland ausbreitete.

    Der Weihnachtsmann tauchte als Wort das erste mal im 18 Jahrhundert auf. Bis dahin hatte weiterhin das Christkindl die Gaben gebracht , so wie es auch heute noch in vielen Regionen üblich ist.

    In vielen Orten wurde nach und nach das Christkind durch den Weihnachtsmann ersetzt und der Weihnachtsmann ist weiter auf dem Vormarsch in seiner Verbreitung.

    Grossen Anteil an der weiten Verbreitung des Weihnachtsmannes hat Heinrich Hoffmann von Fallersleben der das dazu passende Lied Morgen kommt der Weihnachtsmann, im Jahre 1835 geschrieben hat.

    Die typisch rote Kleidung mit dem weissen Pelzbesatz bekam der Weihnachtsmann 1932 durch eine grosse Werbeaktion von Coca Cola.
    Seit diesem außerordentlichen Werbefeldzug ist der Weihnachtsmann mit seinem roten Mantel und dem weissen Pelzkragen zum Standart geworden.

    und das Christkind mit den Geschenken


    Das Christkind ist ursprünglich eine Erfindung von Martin Luther. Im Mittelalter wurden die Kinder am Nikolaustag (6. Dezember) oder am Tag der unschuldigen Kinder (28. Dezember) beschenkt; die Bescherung am Heiligabend bzw. am ersten Weihnachtsfeiertag, wie sie heute üblich ist, gab es damals noch nicht. Die Protestanten lehnten jedoch die katholischen Heiligen ab. Ein Problem war hierbei jedoch der Brauch des Schenkens am Nikolaustag, von dem auch die Protestanten nicht abrücken wollten. Luther ersetzte deshalb den Nikolaus durch das elsässische Christkind, das am 25. Dezember Geschenke verteilt. Bis 1900 war bei Katholiken das Schenken am Nikolaustag üblich. Erst danach setzte sich das "evangelische" Christkind zusammen mit Adventskranz und Weihnachtsbaum auch bei Katholiken durch.

    Das Christkind ist aber, entgegen landläufiger Meinung, nicht mit dem neugeborenen Christus identisch. Vielmehr geht die Bezeichnung vermutlich auf Weihnachtsspiele zurück, in denen die Christkinder zur Krippe zogen und dem Jesuskind Geschenke darbrachten. Auch wird das Christkind traditionell als Mädchen oder als Engel dargestellt.

    Im 19. Jahrhundert wurde das Christkind von der katholischen Kirche übernommen, während es im protestantischen Weihnachtsbrauch eine immer geringere Rolle spielte und langsam vom säkularisierten Weihnachtsmann verdrängt wurde. So kommt das ursprünglich protestantische Christkind heutzutage vor allem in katholische Haushalte.

    Also nix Christkidn = Jesuskind..wußte ich auch nicht bisher ;-)
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Aha, danke für die Aufklärung. Ich hatte mich immer gewundert, warum unser Christkind der Kindheit ein Mädchen war und Flügel hatte...

    Aber wieso beschenken die Könige die Kinder dann eigentlich nicht am 24.12., sondern am 6.1.? Jesus ist doch am 24.12. geboren und da haben die Könige auch die Geschenke gebracht, oder? Ich bin ja nu nicht bibelfest, aber habe mich immer auch sehr gewundert, daß der Dreikönigstag mit Haussegnung und Sternsingen am 6. Januar ist und nicht am 24. Dezember...
    Oder ist Jesus eigentlich am 6. Januar geboren...? :roll:

    Dieses Jahr bin ich zum ersten Mal im Erklärungsnotstand, letztes Jahr hat es Ben noch nicht interessiert, woher die Geschenke kommen, Hauptsache er konnte sie aufreißen. ;-)
  • Ute_66Ute_66

    2,833

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Aber wieso beschenken die Könige die Kinder dann eigentlich nicht am 24.12., sondern am 6.1.? Jesus ist doch am 24.12. geboren und da haben die Könige auch die Geschenke gebracht, oder?

    Haben die dann am 24. schnell mal ne SMS gekriegt und sind dann mit dem Learjet los ?? :eek02:

    Nee... mal im Ernst... das weiß Wikipedia dazu:
    Über den Stern von Betlehem - auch „Stern der Weisen", „Dreikönigsstern", „Weihnachtsstern" genannt - sagt das Neue Testament im Matthäusevangelium, Kapitel 2,1-2:

    Als nun Jesus geboren war in Betlehem in Judäa, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten!"

    Vers 9 fährt fort:

    Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er ankam und über dem Ort stillstand, wo das Kind war.
  • LenchenLenchen

    4,118

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Die Festlegung des Datums auf den 24./25. Dezember ist ja relativ willkürlich erfolgt. Der Geburtstag des historischen Jesus ist nirgendwo datiert, weder in der Bibel noch sonstwo. Im Zuge der Christianisierung hat sich die Zeit der Wintersonnwende durchgesetzt, weil man so ein hartnäckiges traditionelles Fest neu definieren konnte. Als ob man eine Krone auf einen alten Zahn setzt. In der Ostkirche hat sich der 6.1. eingebürgert, in der Westkirche der 24.12.
  • HerzjeHerzje

    1,048

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich bin evangelisch - trotzdem kommt zu uns das Christkind.
    Ja und am Nikolaustag kommt natürlich der Nikolausi - einen Weihnachtsmann kennen wir im Saarland traditionell eigentlich nicht.
    Dafür Knecht Ruprecht mit seiner Rute. :biggrin:
    Ich erinnere mich auch daran, dass in meiner Kinderzeit der Nikolaus Bischofsgewänder getragen hat (nix rot/weiß), und Knecht Ruprecht war etwas schäbig gekleidet und setzte immer eine grimmige Miene auf.

    So, und dann gleich noch ne Frage:
    Wann ist denn bei Euch Niklausabend?
    am 5.12.
    oder 6.12. ????
  • stromerstromer

    727

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Bei uns kommt der Weihnachtsmann am 24.12. der die Geschenke verteilt. Da er aber nicht persönlich bei jedem Kind vorbeischauen kann, legt er die Geschenke entweder vor die Tür oder läßt sie durch die Familienmitglieder verteilen. ;-)

    Ich persönlich habe ja mit Kirche oder Religion nichts am Hut. Deshalb habe ich mich auch noch nie wirklich damit auseinandergesetzt, wer denn nun am heiligen Abend für die Geschenke zuständig ist.

    Ein Gedanke kam mir aber noch heute Abend an diejenigen von euch, die das Weihnachtsfest eher traditionell oder kirchlich feiern.

    Habt ihr denn eigentlich einen Weihnachtsbaum oder nicht?

    Der Weihnachtsbaum ist ja eine rein heidnische Angelegenheit, die von der Kirche vergeblich bekämpft wurde.

    Der Nikolaus kommt hier übrigens in der Nacht vom 05. auf den 06. Dezember.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Um die Verwirrung komplett zu machen, kam bei uns am 11.11. immer der "Bälzamärtl" (fränkisch ausgesprochen).
    So tritt z. B. der Pelzmärtel in Franken am 11.11. auf. Er entwickelte sich aus dem Brauch die Kinder am Martinstag zu beschenken. Sankt Martin beschenkte die braven Kinder und später kam zusätzlich der Pelzmärtel als sein finsterer Begleiter. Heute kommt entweder Pelzmärtel oder Sankt Martin. Das Erscheinungsblid des Pelzmärtel hat sich vom mit dunklem Pelz bekleideten bärtigen Mann, der vor allem Furcht verbreiten sollte, dem des Nikolaus angepasst, da er ja jetzt auch für die braven Kinder zuständig war.

    Zusätzlich haben uns unsere Eltern am Abend des 6.12. einen "Nikolausteller" vor die Wohnungstür gestellt - was immer zu großer Verwirung geführt hat, weil alle anderen Kinder die ich kannte, schon am 5.12. Besuch vom Nikolaus hatten...
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Der Weihnachtsbaum ist ja eine rein heidnische Angelegenheit, die von der Kirche vergeblich bekämpft wurde.
    Ist aber inzwischen (seit Ende des 19. Jhd.?) in die kirchlichen Bräuche intergriert - man sagt ja auch Christbaum ;-) . Ich habe in der Weihnachtszeit noch keine (katholische) Kirche ohne Christbaum gesehen.

    Der Nikolaustag ist der 6. Dezember, und ich kenne es auch so, dass der Nikolaus in der Nacht davor, also vom 5. auf den 6., kommt.
  • HjördisHjördis

    2,857

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    der 5.12. ist doch St. Barbara, oder?
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Anke
    St. Barbara ist der 4.12. ;-)
  • HjördisHjördis

    2,857

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Mimmi
    Echt? Hmm.. Egal, wenn meiner größer ist, bekommt er nur am 6.12. was in den blank geputzten Stiefel gelegt!
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Anke
    Echt :grin: ! Aber du hast mich jetzt doch etwas verunsichert, darum habe ich nochmal nachgeschaut, also der 4.12. stimmt. Aber St. Barbara hat doch eh nichts mit Süßigkeiten zu tun, sondern mit Barbarazweigen ;-) oder habe ich dich jetzt falsch verstanden?
  • HjördisHjördis

    2,857

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also mein Freund meinte, er hätte zu Barbara und zu Nikolaus was bekommen. Er ist Katholik, bzw. als solcher erzogen worden und wenn das stimmt, erschließt sich für mich der Sinn des Schenkens nicht mehr!
  • LenchenLenchen

    4,118

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Vom Pelzmärtel hatte ich noch nie was gehört! :shock: Am 11.11. sind wir früher immer Martinssingen gegangen. Kennt ihr das? Man geht von Haus zu Haus, klingelt, trällert ein Martinslied und bekommt dann Süßigkeiten. Die Kinder, die das heute versuchen, ernten allerdings häufig Schimpfe, weil neuerdings viele schon zu Halloween gehen (31.10.) und die Großzügigkeit der Leute irgendwann ein Ende hat. :roll:
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    St Martin gibt es hier große Laternenumzüge und anschließend MArtinsäpfel und Gebäck zu essen..abends dann en MArtinsgans..


    Jeder KIndergarten macht einen Umzug ;-)
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Anke:
    Das hab ich bisher auch noch nicht gehört, habe aber bei Wikipedia folgendes gefunden:
    Barbarazweig [Bearbeiten]

    Nach einer alten Tradition schneidet man am Barbaratag einen Zweig von einem Obstbaum, meistens von einem Kirschbaum, oder einer Forsythie, und stellt ihn in Wasser. Am Weihnachtstag sollte dieser Barbarazweig dann blühen.

    Bärbeltreiben [Bearbeiten]

    Beim alten Brauch des "Bärbele-Treibens" im Oberallgäu ziehen am Barbaratag als "alte Weiber" verkleidete Frauen mit ihren Weidenruten durch die Straßen, um Rutenhiebe zu verteilen und Kinder mit Äpfeln und Nüssen zu beschenken.

    Vielleicht kommt daher das Schenken, ich kenne es nicht, aber sowas ist ja auch oft regional interschiedlich.
  • HjördisHjördis

    2,857

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Mimmi
    Oder es ist einfach die Übertreibung der Eltern und Großaltern, die zu jedem Pups was schenken müssen!

    Martinstag gibts in meiner Heimat auch nicht, dafür aber seit 5-6Jahren Halloween! Da bei uns die Säkularisierung ein voller Erflog war, finde ich das nicht schlimm. Die evangelische Kirche macht zum Martinstag einen Laternenumzug mit anschließendem Kuchenessen am Lagerfeuer - nix mit Bettelei an der Haustür!

    Ich war mittlerwele auch schon oft zu Julfesten und finde das auch eine schöne Alternative zum herkömmlichen Weihnachtsfest. Ein riesen Lagerfeuer mitten im Winter hat eben auch was!
  • HerzjeHerzje

    1,048

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Au weia, dieses Jahr darf ich eine Martinslaterne basteln ;-)
    Hier ist in jedem Kaff ein Umzug - an verschiedenen Tagen, damit man fast überall mitlaufen kann. St. Martin galoppiert auch mit. Zum Ende des Umzuges gibt es ein großes Martinsfeuer (die Feuerwehr darf endlich mal selber ein Feuerchen machen). Dazu gehören natürlich auch die Martinsbrezen und alles was von innen wärmt. ;-)
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich war selber immer völlig verwirrt, denn im Kindergarten (evangelisch) bei mir früher kam nach dem Laternenumzug am 11.11. der St. Martin auf seinem Schimmel und hat seinen roten Mantel zerteilt, um die Hälfte einem Bettler zu geben. Danach hat er aus einem Sack Geschenke an die Kinder verteilt...
    In der Schule später wurde mir dann erklärt, daß das bei den Evangelen jetzt der Pelzmärtel macht und bei den Katholen am 5. 12. der Nikolaus... und bei uns kam beides, aber der Nikolaus erst am 6. Dezember... :fun11:

    Dieses Jahr darf Ben zum ersten Mal beim Laternenumzug des Kindergartens mitlaufen und ich bin schon ganz aufgeregt, was für eine Laterne wir basteln sollen... :grin:
Hey! Melde dich an oder registriere dich, um mitzureden.

Social Media & Apps