Mich würde mal interessieren inwieweit sich Eure Männer daran beteidigen. Seid ihr euch immer einig gewesen z.B auch Familienbett usw. Zieht ihr an einem Strang? Oder überlassen sie die Erziehung Euch und spielen die fröhlichen Wochenendpapas oder aber finden sie, das ihr nicht streng genug seid?
Kommentare
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In einigen Sachen sind wir uns nicht immer so einig aber das ist ja wohl normal. Mein Mann fragt mich zum Beispiel jeden Tag ob Finn was im TV gucken kann und jedesmal wieder sage ich nein. Solange Finn nicht danach fragt wird auch nichts angemacht hier. Und Finn fragt echt selten danach, ich finde das soll auch so bleiben. Man muss ihm das doch nicht noch schmackhaft machen. Das sind so Kleinigkeiten aber im Großen und Ganzen ist er ein super toller Papa der alles mitmacht, zu allem steht und sein bestes gibt :biggrin:
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erziehungmäßig sind wir uns meistens einig....er ist auch ncith fürs töpfchen, ferbern und co. er ist oft in der nacht mit moritz rumgelaufen - in der nacht steht auch er auf :-) weil er sie oft vor mir hört allerdings haben wir am anfang noch brav die kinder ins bett zurückgelegt aber jetzt nehmen wir sie einfach mit in unser bett und lassen sie solange rumturnen bis sie einpennen :cool:
er ist allerdings nicht so streng wie ich und auch nicth soo wie soll ich sagen regelgebunden...dh ich hab einen strukturierten tagesplan (weil ich halt alleine mit ihnen bin) und er macht wischiwaschi *g* aber die kinder sind glücklich und das ist die hauptsache!!! das ist unser größtes problem bzw. größter streitpunkt....
allerdings muss ich sagen dass ich es ganz normal find dass sich väter genauso um ihre kinder kümmern, sie versogen, wickeln, spielen, usw. schließlich fällt die entscheidung ein baby zu bekommen auch gemeinsam (meistens :roll: )
:-)
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Na ja, der Haushalt ist schon noch mal ein anderes Thema, jedenfalls bei uns. Mein Mann hatte daran noch nie Interesse :roll: Allerdings macht er dafür die "ekligen" Sachen, die ich nicht machen will, z.B. den Mülleimer auswaschen, wenn mir was daneben gelaufen ist und am Boden klebt (iiiiih), oder Flusensiebe und Abflüsse reinigen, Schränke auswaschen und so was. So Futzelkram, den man ordentlich machen muss. Da ist er einfach viel gründlicher als ich. Aber ansonsten habe ich gesagt, wenn er zuhause bleibt und ich wieder arbeiten gehe, übernehme ich weiterhin den Haushalt. Und so ist es dann auch geblieben, er muss sich darum nicht kümmern, dafür nimmt er mir halt viel ab, wenns um unsere Tochter geht.
Das mit dem alleine ausgehen haben wir dafür hier nicht so. Er hat gerade mal einen Termin im Monat, wo er gerne hinmöchte, er ist kein Kneipentyp. Und sonst gibts ab und zu mal Veranstaltungen in ganz Deutschland, die was mit seiner Programmiersprache zu tun haben oder mit seinem gesellschaftspolitischem Engagement. Wenn das halt irgendwo in Pusemuckel ist, fährt er da mal drei Tage alleine hin. Da war ich am Anfang auch irgendwie ein bißchen neidisch, weil mit nem Stillkind kann ich nicht mal eben zwei Tage zu ner Konferenz. Aber ich hab mir dann eben andere Auszeiten genommen. Mir hat es dann auch geholfen, einfach mal zwei Stunden shoppen zu gehen. Äh aber ich glaube das ist schon wieder ein anderes Thema
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Diese Idee ist nicht auf meinem Mist gewachsen sondern kam damals von ihm, keine Stunde nachdem wir wussten, dass ich schwanger bin. Er wollte auf jeden Fall auch eine Zeit zu Hause sein und eine Bindung zu Carina aufbauen. Und da ich am Ort arbeite und auch etwas mehr verdiene als er war diese Überlegung schnell abgehakt und stand fest. Da er aber schon immer im Haushalt eindeutig der mit mehr "Durchblick" und Engagement war :oops: , hatte ich auch nie Bedenken, dass er das eventuell nicht schaffen könnte. Er macht das super und ich bin immer wieder total baff, wie er das alles auf die Reihe bekommt. Mein Mann hat aber schon immer mitgeholfen bei allem und seit wir zusammen wohnen war Haushalt immer fair geteilt und nie blieb etwas nur an einem Partner hängen.
Auch was das Familienbett und die Erziehung angeht ziehen wir an einem Strang. Da ist sogar auch eher er die treibende Kraft, aber wir entscheiden alles gemeinsam und wenn es Diskussionsbedarf gibt, ist der schnell erledigt und für beide tragbar ausgehandelt.
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Mein Mann geht arbeiten, ich hab die Kinder. Das ist auch gut so. Ich mags nicht, wenn er mir dreinredet und ihm gehts genau so
So ist das halt, wenn zwei "Feldwebel" heiraten. :biggrin:
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E steht auch morgens immer eher auf wenn er zu Hause ist und möchte dann den Kleinen nehmen wenn er wach wird damit ich liegenbleiben kann. Leider macht Finn da ja zur Zeit nicht mit.
Mein Man geht auch alleine zum Kinderturnen wo er oft der einzigste Mann ist und esmacht ihm nichts aus. Er kennt mehr Mütter wie ich vom turnen, Spielplatz usw. Also er ist sicher einer von den seltenen Exemplaren. Ich frage mich gerade wieso ich mich so oft über ihn aufrege ;-)
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Was das Handling mit den Kindern betrifft, hat er glaube ich nicht so viel zu sagen :oops: :biggrin: Ich informiere mich, habe meine eigenen Vorstellungen und gebe da sicherlich schon von Anfang an den roten Faden vor. Ihm wären viele Dinge gleichgültiger oder nicht so wichtig (Ernährung, Spielzeug, etc.).
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Kommt halt immer drauf an, was man will.
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Gestern hätte ich noch sehr negatib geschrieben, heuet sieht das schon wieder anders aus.
Ich glaube, ich bin noch etwas im Hormonrausch... :roll:
Mein Mann bringt sich auch ein, er hat feste Aufgaben im Haushalt: Spülmaschine einräumen, Müll rausbringen, alles was mit Garten/Autopflege zu tun hat, Klos putzen. Dazu kommt dann, dass er manchmal auch so noch putzt, das macht er viel genauer als ich, braucht aber eben auch länger, was ich dann schon gerne wieder kritisiere. :oops:
Er kümmert sich viel um Melli, sie liebt es, mit ihm zusammen zu sein. Die beiden "spielen" dann nciht iregndwas zusammen, sondern sie werkeln in der Garage oder im keller herum oder so. Das ist für Melli total interessant und ein tolles Highlight am Tag. Eigentlich ist sie immer mit ihrem Papa zusammen, wenn er von der Arbeit kommt bis sie ins Bett geht.
Derzeit ist das für mich enorm erleichternd, weil cih ja noch Nadine habe - und mit der kann mein Mann noch nicht so viel "anfangen". Das ist aber für mich in Ordnung und ich weiß, dass sich das ändert, ich seh's ja an Melli.
Er nimmt sich schon mal die Freiheit und fährt über's Wochenende weg zum Fliegen (sein Hobby), das ist auch ok, auch wenn cih daran gerne herummäkele. Er macht das aber nicht sooo oft. Trotzdem fühle ich mich dann eher "alleine gelassen", weil er auch fährt, wenn er genau sieht, dass es mir hier über den Kopf zu wachsen droht (so wie gestern).
Er bringt auch mal so Sprüche wie: "Hier sieht's aber ganz schön wüst aus" oder aber neulich hat er mir erklärt, dass das ja alles kein Problem sei, mit Kleinkind und Säugling und dazu noch aufzuräumen, nur weil er da mal in den 20 Minuten die ich einkaufen war was geschafft hat. Sowas find eich dann schon recht frech. Das sage ich dann aber auch. Meistens meint er sowas anders als es bei mir rüberkommt. :roll:
Insofern geraten wir schon mal aneinander weil ich ihm gerne unterstelle, dass er ein wenig macht udn dann die großen Lobeshymnen hören möchte, was er alles tolles gemacht hat und alles, was ich so mache ist mehr als selbstverständlich und alles nur Kleinigkeiten.
Manchmal nervt es mich,w enn er zB gegenüber anderen erzählt, wie müde er ist udn wie anstrengend die Nächte sind oder so, dabei liegt er da rum und schnarcht während ich am Stillen bin oder Wickel oder Bäuchlein massiere oder rumtrage. Er steht gaaaanz selten mal nachts auf, er hört sowas aber auch einfach nicht. Beispiel: Melli und er haben schon geschlafen in einem Zimmer, weil wir bei meinen Eltern zu Besuch waren. Melli fängt an zu schreien, das höre ich übers Babyphon. Was macht mein Mann? Schlafen. Ich musste dann hingehen und sie beruhigen, er hat das total verschlafen obwohl er direkt daneben lag. Und er hat definitiv nicht so getan als ob.
Naja, so kleinere Sachen gibt es mehr, alles in allem bin ich aber ganz zufrieden. Ich bin ja auch zu Hause und möchte das machen (nur im Moment klappt halt vieles nicht ganz so einwandfrei wg. kleinem baby und dann auch noch Schub?).
Er geht arbeiten und schafft das Geld heim.
Fragt mich in ein paar Tagen nochmal, dann schwinge ich hier vielelicht wieder empörte Reden! :cool: :biggrin:
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Aber das ist eigentlich kein wirkliches Problem, denn er sieht das ein und arbeitet auch dran. Wenn er mal laut wird, mache ich ihn drauf aufmerksam, er entschuldigt sich bei Mika und ist dankbar für den Hinweis.
Anders war das beim Thema "Erziehung". Man bekommt von überall die netten Hinweise, man solle sein Kind bloß nicht verwöhnen und ein Klaps auf den Po oder die Finger kann niemals verkehrt sein. Als das Thema bei uns aufkam, das war, als Mika dann mal in die "ich schau mal was dann passiert-Phase" kam. Hab ich ihm den Carlos in die Hand gedrückt. Er wollte sich damit allein aber nicht zufrieden geben und hat sich selbst noch etwas schlau gemacht. Das zog sich über Wochen hin. Irgendwann kam er her und meinte "Bianca, du hast recht" und ich "warum? Wegen was?" "naja, den Weg, den du bei der Erziehung unserer Kinder einschlagen willst. Er ist sicher nicht der "einfachste" aber ich stehe da voll hinter dir" :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: - tja und nun bin ich der Initiator, also ich "korrigiere" ihn in verschiedenen Situationen (also grad beim Thema laut werden oder wenn er sich durch Mika "verarscht" fühlt (...) und wie gesagt, er ist dankbar für den Hinweis und es wird auch immer besser wie ich finde"
Beim Thema Familienbett ist er aber SEHR empfindlich. Ich möchte unser zweites Kind auf jeden Fall länger stillen und auch per beistellbett neben uns liegen lassen. Damit ist er einverstanden. Er sagte aber, dass er durchaus ein Problem damit hat, wenn die Kinder DAUERND bei uns schliefen. Er hat kein Problem damit, wenn Mika mal schlecht schläft, krank ist etc. aber generell nicht.
Das akzeptiere ich. Da müssen beide dahinter stehen und wenn er sich dabei nicht wohl fühlt, funktioniert das nicht. Ich habe in einem anderen Forum von Müttern gelesen, die das auf Biegen und Brechen praktizieren und da ist es keine Seltenheit (beinahe schon selbstverständlich), dass die Männer im Wohnzimmer oder gar in einem eigenen Zimmer schlafen. Und DAS ist für mich kein Familienbett. Also entweder sind alle davon überzeugt oder es geht nicht.
Ich finde das Familienbett prinzipiell gut, aber wie gesagt, da müssen beide sich mit wohlfühlen.
Beim Thema Ernährung habe ich ebenfalls freie Hand und Alex profitiert ja gern von unserer gesunden Küche. Da gab es noch nie Differenzen. Mittlerweile erzählt er überall schon ganz stolz, was wir tolles machen und dass Mika eben gewisse Dinge noch nicht bekommt.
Dann sind noch Dinge wie Schuhe anziehen, laufen an der Hand etc. Wenn ich ihm erkläre, warum dies und das nicht angebracht ist, versteht er es auch. Also er würde jetzt niemals sagen: "ach mir hats auch nicht geschadet" - ganz im Gegenteil. Manchmal staunt er, was ich alles weiß :biggrin: .
Er meinte auch ich solle mir das Tragetuch schon früh genug kaufen und üben, damit ich das Baby auch richtig trage und hat mir direkt geholfen, die ersten Bindeweisen zu machen und hat sogar eine selbst probiert.
Also ich bin total zufrieden mit der Situation und es gibt auch keine Meinungsverschiedenheiten (mehr).