Männer und Kindererziehung

Caro2310Caro2310

20,547

bearbeitet 1. 09. 2007, 22:10 in Plauderecke
Mich würde mal interessieren inwieweit sich Eure Männer daran beteidigen. Seid ihr euch immer einig gewesen z.B auch Familienbett usw. Zieht ihr an einem Strang? Oder überlassen sie die Erziehung Euch und spielen die fröhlichen Wochenendpapas oder aber finden sie, das ihr nicht streng genug seid?

Kommentare

  • DawnDawn

    3,183

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also mein Mann steht total hinter Familienbett, Stillen usw. Obwohl das seine Schwestern zB. eher "traditionell" handhaben, aber er sagt oft, dass er froh ist, dass wir es anders machen. Wochenendpapa ist er auch nicht, im Gegenteil, er nimmt mir im Alltag viel ab und ist wirklich ein umsichtiger, liebervoller Papa. Ich kann ihn im Grunde nur loben... :oops: :grin:
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mein Mann ist ein (von mir so genanntes) Waldorfkind :biggrin: Soll heißen, er ist ohnehin etwas anders aufgewachsen als andere, u.a. von Beginn an vegetarisch ernährt, dann Waldorfschule etc. Kein richtiger "Öko", aber eben ein kritisch hinterfragender Mensch mit alternativen Ansichten. Und als solcher ist er voll und ganz in das Abenteuer Kind einbezogen. Er ist einer der wenigen Männer, die Elterngeld beziehen - er ist selbständig und kann von zuhause arbeiten. Wir ziehen wirklich an einem Strang und sind uns einig, wie es laufen soll. Wir hatten sogar als einzige im Krankenhaus zur Geburt ein Familienzimmer ;) Ich bin jedenfalls sehr glücklich damit und könnte es mir persönlich (auch von meinem Typ her) gar nicht vorstellen, mehr oder weniger allein zu sein im Umgang mit dem Kind.
  • krabbeltierkrabbeltier

    3,047

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mein Mann ist für das Familienbett, er steht dazu das ich noch stille und hat noch nie gesagt ich soll langsam mal aufhören oder sowas. Er ist kein Wochenend Papa sondern sofort für Finn da sobald er von der Arbeit kommt. Leider spielt Finn zur Zeit nicht so ganz mit aber da kann mein Mann ja nichts zu ;-).

    In einigen Sachen sind wir uns nicht immer so einig aber das ist ja wohl normal. Mein Mann fragt mich zum Beispiel jeden Tag ob Finn was im TV gucken kann und jedesmal wieder sage ich nein. Solange Finn nicht danach fragt wird auch nichts angemacht hier. Und Finn fragt echt selten danach, ich finde das soll auch so bleiben. Man muss ihm das doch nicht noch schmackhaft machen. Das sind so Kleinigkeiten aber im Großen und Ganzen ist er ein super toller Papa der alles mitmacht, zu allem steht und sein bestes gibt :biggrin:
  • karin83karin83

    2,299

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    sooo also einentlich sit mein freund ein toller papa - beschäftigt sich irre viel mit den kinder kommt sozusagen von der arbeit heim und spielt mit den zwergen und bringt sie dann ins bett! auch am wochenende ist er eher der action papa und will immer was unternehmen den kinder was andres zeigen als die großstadt! er ist auch der einzigste der mal in die kindergruppe geht wenn ich nicht kann/mag und er daheim ist . unterhält sich gut und gern mit müttern :biggrin:

    erziehungmäßig sind wir uns meistens einig....er ist auch ncith fürs töpfchen, ferbern und co. er ist oft in der nacht mit moritz rumgelaufen - in der nacht steht auch er auf :-) weil er sie oft vor mir hört allerdings haben wir am anfang noch brav die kinder ins bett zurückgelegt aber jetzt nehmen wir sie einfach mit in unser bett und lassen sie solange rumturnen bis sie einpennen :cool:
    er ist allerdings nicht so streng wie ich und auch nicth soo wie soll ich sagen regelgebunden...dh ich hab einen strukturierten tagesplan (weil ich halt alleine mit ihnen bin) und er macht wischiwaschi *g* aber die kinder sind glücklich und das ist die hauptsache!!! das ist unser größtes problem bzw. größter streitpunkt....


    allerdings muss ich sagen dass ich es ganz normal find dass sich väter genauso um ihre kinder kümmern, sie versogen, wickeln, spielen, usw. schließlich fällt die entscheidung ein baby zu bekommen auch gemeinsam (meistens :roll: )

    :-)
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    In vielen Threads lese ich, dass sich die Männner aus vielen Dingen heraushalten. Nicht aufstehen, nicht im Haushalt helfen oft alleine ausgehen und solche Dinge, . Bin mal gespannt ob solche Exemplare wie Eure eher die Ausnahme sind....
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    In vielen Threads lese ich, dass sich die Männner aus vielen Dingen heraushalten. Nicht aufstehen, nicht im Haushalt helfen oft alleine ausgehen und solche Dinge, . Bin mal gespannt ob solche Exemplare wie Eure eher die Ausnahme sind....

    Na ja, der Haushalt ist schon noch mal ein anderes Thema, jedenfalls bei uns. Mein Mann hatte daran noch nie Interesse :roll: Allerdings macht er dafür die "ekligen" Sachen, die ich nicht machen will, z.B. den Mülleimer auswaschen, wenn mir was daneben gelaufen ist und am Boden klebt (iiiiih), oder Flusensiebe und Abflüsse reinigen, Schränke auswaschen und so was. So Futzelkram, den man ordentlich machen muss. Da ist er einfach viel gründlicher als ich. Aber ansonsten habe ich gesagt, wenn er zuhause bleibt und ich wieder arbeiten gehe, übernehme ich weiterhin den Haushalt. Und so ist es dann auch geblieben, er muss sich darum nicht kümmern, dafür nimmt er mir halt viel ab, wenns um unsere Tochter geht.
    Das mit dem alleine ausgehen haben wir dafür hier nicht so. Er hat gerade mal einen Termin im Monat, wo er gerne hinmöchte, er ist kein Kneipentyp. Und sonst gibts ab und zu mal Veranstaltungen in ganz Deutschland, die was mit seiner Programmiersprache zu tun haben oder mit seinem gesellschaftspolitischem Engagement. Wenn das halt irgendwo in Pusemuckel ist, fährt er da mal drei Tage alleine hin. Da war ich am Anfang auch irgendwie ein bißchen neidisch, weil mit nem Stillkind kann ich nicht mal eben zwei Tage zu ner Konferenz. Aber ich hab mir dann eben andere Auszeiten genommen. Mir hat es dann auch geholfen, einfach mal zwei Stunden shoppen zu gehen. Äh aber ich glaube das ist schon wieder ein anderes Thema :)
  • KäferleKäferle

    961

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habe ein wundervolles, aber leider anscheinend sehr seltenes Exemplar der Gattung Mann ergattert. ;-) Mein Mann ist im Moment zu Hause in der Elternzeit und betreut unsere Kleine. Er schmeisst den Haushalt, erledigt Einkäufe, Behördengänge, Kinderarztbesuche etc. eben alles was so anfällt mit Kleinkind und ist dabei noch der absolute "Bespaßer" für Carina. Er hat insgesamt 17 Monate Auszeit beantragt und überlegt grade, ob er wegen Zwerg 2 die Elternzeit von Carina noch um ein bis zwei Monate verlängern soll, damit er mir am Anfang beistehen kann.

    Diese Idee ist nicht auf meinem Mist gewachsen sondern kam damals von ihm, keine Stunde nachdem wir wussten, dass ich schwanger bin. Er wollte auf jeden Fall auch eine Zeit zu Hause sein und eine Bindung zu Carina aufbauen. Und da ich am Ort arbeite und auch etwas mehr verdiene als er war diese Überlegung schnell abgehakt und stand fest. Da er aber schon immer im Haushalt eindeutig der mit mehr "Durchblick" und Engagement war :oops: , hatte ich auch nie Bedenken, dass er das eventuell nicht schaffen könnte. Er macht das super und ich bin immer wieder total baff, wie er das alles auf die Reihe bekommt. Mein Mann hat aber schon immer mitgeholfen bei allem und seit wir zusammen wohnen war Haushalt immer fair geteilt und nie blieb etwas nur an einem Partner hängen.

    Auch was das Familienbett und die Erziehung angeht ziehen wir an einem Strang. Da ist sogar auch eher er die treibende Kraft, aber wir entscheiden alles gemeinsam und wenn es Diskussionsbedarf gibt, ist der schnell erledigt und für beide tragbar ausgehandelt.
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wir teilen hier strikt.
    Mein Mann geht arbeiten, ich hab die Kinder. Das ist auch gut so. Ich mags nicht, wenn er mir dreinredet und ihm gehts genau so :grin: Wenn er da ist, kümmert er sich um die Kinder, der Haushalt bleibt meins, aber er bügelt seine Hemden meist selber. Weshalb ich ihn auch als wundervolles Exemplar bezeichne. Ich sehe mich hier wirklich als die Frau, die ihrem Mann für den Beruf den Rücken frei hält und er sieht sich als der Mann, der möglichst gut und umfassend für seine Familie sorgt. Zwar ist das arbeitsmäßig ziemlich anstrengend für mich, aber befriedigender, weil ich nicht alles und jedes absprechen muss und immer diskutieren "darf" ob das so oder anders besser ist.
    So ist das halt, wenn zwei "Feldwebel" heiraten. :biggrin:
  • krabbeltierkrabbeltier

    3,047

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also mein Mann hat oft solche Sprüche drauf wie: wie sieht es hier denn aus aber ich muss sagen er macht mehr im Haushalt als ich :oops:. Jetzt in der Schwangerschaft sowieso aber eigentlich vorher auch schon. Er putzt Fenster, macht die Wäsche, wischt den Boden usw. Das sind Sachen die mach ich eher selten :oops:. Na ja wahrscheinlich weil ich weiß das er das sowieso macht *hihi*. Das einzigste was er nie macht ist staubputzen, dafür saugt er fast immer.

    E steht auch morgens immer eher auf wenn er zu Hause ist und möchte dann den Kleinen nehmen wenn er wach wird damit ich liegenbleiben kann. Leider macht Finn da ja zur Zeit nicht mit.

    Mein Man geht auch alleine zum Kinderturnen wo er oft der einzigste Mann ist und esmacht ihm nichts aus. Er kennt mehr Mütter wie ich vom turnen, Spielplatz usw. Also er ist sicher einer von den seltenen Exemplaren. Ich frage mich gerade wieso ich mich so oft über ihn aufrege ;-)
  • milchbartmilchbart

    2,721

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also mein Mann hilft wo er kann, das muß ich ihm lassen und darüber bin ich auch wirklich sehr froh. Er übernimmt auch, soweit möglich, beide Kinder, scheut sich nicht davor, obwohl er das Handling mit den beiden ja nicht wirklich gewöhnt ist. Aber er sagt, dass ich das tagsüber alleine schaffen muß, dann möchte er sich auch daran gewöhnen. Im Lauf der 2. Schwangerschaft hat er auch das Insbettbringritual mit MArek übernommen und bis heute beibehalten. Auch nachts halten wir es bei den Kindern mit der Arbeitsteilung, für Marek sit der Papa überwiegend zuständig, für Lina bin ich es. Geht ja auch nicht anders, wie soll er denn stillen. Was den haushalt betrifft, da ist er sich an sich auch nicht zu fein für. Zumal er selbst auch sagt, dass ich tagsüber mit den Kindern den Großteil des Einkaufes erledige und ansonsten schaffe, was halt so nebenher geht. Aber da wir uns beim Putzen nicht so ganz einig werden (da wäre das Problem mit den runden Ecken z.B. :biggrin: ) und er gerne alles schnell schnell macht, ist das gerne ein Streitpunkt, oder ich übernehme diese Dinge und schicke ihn mit beiden raus.
    Was das Handling mit den Kindern betrifft, hat er glaube ich nicht so viel zu sagen :oops: :biggrin: Ich informiere mich, habe meine eigenen Vorstellungen und gebe da sicherlich schon von Anfang an den roten Faden vor. Ihm wären viele Dinge gleichgültiger oder nicht so wichtig (Ernährung, Spielzeug, etc.).
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wir halten es so, wie Barbara. Bei uns geht der Papa arbeite und Mama bleibt zu Hause mit den Kindern und ich finde es auch gut, so wie es ist. Leider ist er viel zu oft der Wochenendpapa, weil er meist ausärts arbeitet und oft erst nach Haus kommt, wenn die Kinder schon schlafen oder die ganze Woche nicht nach Hause kommen kann. Dafür kümmert er sich dann echt super um die beiden Großen, wenn er da ist, mit der Kleinen rumkaspern tut er natürlich auch. Auch steht er nachts auf, wenn die Großen nicht schlafen können und kümmert sich. Beklagen kann ich mich nicht. Nur in Erziehungssachen sind wir uns manchmal uneins, aber das wird besprochen und meist finden wir einen Mittelweg. Bei den anderen Sachen, wie Stillen, Nichtimpfen und Krankheitsbekämpfung auf natürliche Weise, steht er voll hinter mir und vertraut mir.
  • GretchenGretchen

    3,369

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Auch bei uns gibt es die klassische Rollenverteilung: Mama ist daheim und wuselt im Haushalt, Papa arbeitet wie ein Wilder, damit Mama z. B. die Hemden in die Reinigung geben kann, weil sie Hemden bügeln überhaupt nicht mag ;-) Papa hilft schon ab und an mit im Haushalt, aber eigentlich bin ich dafür zuständig. Das klappt bei uns super, weil wir beide diese Regelung wollten. Er ist stolz wie Bolle auf seinen Zwerg und verbringt so ziemlich jede freie Minute mit ihm, und das schon von Anfang an. Die Scheu Neugeborenen gegenüber, weil man man denen "nichts anfangen" kann, wie ich das bei einigen anderen Vätern gesehen habe, gab es bei ihm nicht. Allerdings bin ich die "Informierte", was Stillen, Familienbett, Erziehung etc. angeht. Da kümmert er sich überhaupt nicht drum; redet mir dann aber auch nicht rein, wenn ich sage, dass wird so und so gemacht. Anfangs fand er das Stillen zwar nicht soo doll - klar, Väter sind in diesem Punkt ja außen vor, mittlerweile findet er es aber super und ist auch der Meinung, dass das Stillen vieles erleichtert und vor allem dem Baby gut tut. Ich kann mir wirklich keinen besseren Mann vorstellen, auch wenn es natürlich ab und an Reibereien gibt. Er geht natürlich auch aus (mit meiner Einwilligung ;-)) Manchmal kommt er dann ziemlich angeschnickert heim, wenn er z. B. mit Freunden aus war. Ich hab damit überhaupt kein Problem, finde das eher amüsant. Ich bin selbst immer gern mit Freundinnen ausgegangen und diese Zeit wird auch wiederkommen. Warum sollen abends zwei Leute daheim sitzen, wenn sich wenigstens einer einen schönen Abend auswärts machen kann? Solange dass nicht jeden Abend so ist, ist das wirklich okay so. Wenn ich nicht mehr stille, wird er dann mal Abende allein daheim verbringen, während Mama sich Wein, Weib und Gesang hingibt, das wird auch kein Problem werden.
  • HuetchenHuetchen

    3,584

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habe hier einen Vorzeigemann und Vorzeigepapa! :biggrin: Und damit es ganz unheimlich wird, wir sind uns auch noch einig in der Kindererziehung. :roll: Er liegt auf der Babybalkonseite und übernimmt die Nachtschicht, weil er einfach schneller wieder einschlafen kann, während ich gar nicht mehr in die Tiefschlafphase käme durch Jolinas Gewühle. Allerdings muss ich dazu sagen, ich wusste das schon vor der SS, weil wir schon recht lange zusammen waren und ich hätte niemals ein Kind mit ihm bekommen, wenn ich mir seiner Unterstützung nicht 100% sicher gewesen wäre.
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habe hier einen Vorzeigemann und Vorzeigepapa!
    Wirst lachen, als das bezeichne ich meinen Mann auch.
    Kommt halt immer drauf an, was man will.
  • supisupi

    8,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hm, kommt auf MEINE Laune an, wie ich ihn bezeichne.
    Gestern hätte ich noch sehr negatib geschrieben, heuet sieht das schon wieder anders aus.
    Ich glaube, ich bin noch etwas im Hormonrausch... :roll:
    Mein Mann bringt sich auch ein, er hat feste Aufgaben im Haushalt: Spülmaschine einräumen, Müll rausbringen, alles was mit Garten/Autopflege zu tun hat, Klos putzen. Dazu kommt dann, dass er manchmal auch so noch putzt, das macht er viel genauer als ich, braucht aber eben auch länger, was ich dann schon gerne wieder kritisiere. :oops:
    Er kümmert sich viel um Melli, sie liebt es, mit ihm zusammen zu sein. Die beiden "spielen" dann nciht iregndwas zusammen, sondern sie werkeln in der Garage oder im keller herum oder so. Das ist für Melli total interessant und ein tolles Highlight am Tag. Eigentlich ist sie immer mit ihrem Papa zusammen, wenn er von der Arbeit kommt bis sie ins Bett geht.
    Derzeit ist das für mich enorm erleichternd, weil cih ja noch Nadine habe - und mit der kann mein Mann noch nicht so viel "anfangen". Das ist aber für mich in Ordnung und ich weiß, dass sich das ändert, ich seh's ja an Melli.
    Er nimmt sich schon mal die Freiheit und fährt über's Wochenende weg zum Fliegen (sein Hobby), das ist auch ok, auch wenn cih daran gerne herummäkele. Er macht das aber nicht sooo oft. Trotzdem fühle ich mich dann eher "alleine gelassen", weil er auch fährt, wenn er genau sieht, dass es mir hier über den Kopf zu wachsen droht (so wie gestern).
    Er bringt auch mal so Sprüche wie: "Hier sieht's aber ganz schön wüst aus" oder aber neulich hat er mir erklärt, dass das ja alles kein Problem sei, mit Kleinkind und Säugling und dazu noch aufzuräumen, nur weil er da mal in den 20 Minuten die ich einkaufen war was geschafft hat. Sowas find eich dann schon recht frech. Das sage ich dann aber auch. Meistens meint er sowas anders als es bei mir rüberkommt. :roll:
    Insofern geraten wir schon mal aneinander weil ich ihm gerne unterstelle, dass er ein wenig macht udn dann die großen Lobeshymnen hören möchte, was er alles tolles gemacht hat und alles, was ich so mache ist mehr als selbstverständlich und alles nur Kleinigkeiten.
    Manchmal nervt es mich,w enn er zB gegenüber anderen erzählt, wie müde er ist udn wie anstrengend die Nächte sind oder so, dabei liegt er da rum und schnarcht während ich am Stillen bin oder Wickel oder Bäuchlein massiere oder rumtrage. Er steht gaaaanz selten mal nachts auf, er hört sowas aber auch einfach nicht. Beispiel: Melli und er haben schon geschlafen in einem Zimmer, weil wir bei meinen Eltern zu Besuch waren. Melli fängt an zu schreien, das höre ich übers Babyphon. Was macht mein Mann? Schlafen. Ich musste dann hingehen und sie beruhigen, er hat das total verschlafen obwohl er direkt daneben lag. Und er hat definitiv nicht so getan als ob.
    Naja, so kleinere Sachen gibt es mehr, alles in allem bin ich aber ganz zufrieden. Ich bin ja auch zu Hause und möchte das machen (nur im Moment klappt halt vieles nicht ganz so einwandfrei wg. kleinem baby und dann auch noch Schub?).
    Er geht arbeiten und schafft das Geld heim.

    Fragt mich in ein paar Tagen nochmal, dann schwinge ich hier vielelicht wieder empörte Reden! :cool: :biggrin:
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das mit dem Schlafen kenn ich... mein Mann verschläft die allermeiste Zeit, wenn ich nachts zum Stillen aufstehe. Der hört einfach nichts ;)
  • BibileinBibilein

    4,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    hm, schwierig. Also mein Mann kommt aus einer typisch südländischen Familie, wo der normale Umgangston bei ca. 110 Dezibel liegt :biggrin: Das mal vorneweg. Es kostet mich sehr viel Mühe und Anstrengung, das zu bändigen, zumal ich das aus meinem Elternhaus überhaupt nicht gewohnt bin.
    Aber das ist eigentlich kein wirkliches Problem, denn er sieht das ein und arbeitet auch dran. Wenn er mal laut wird, mache ich ihn drauf aufmerksam, er entschuldigt sich bei Mika und ist dankbar für den Hinweis.

    Anders war das beim Thema "Erziehung". Man bekommt von überall die netten Hinweise, man solle sein Kind bloß nicht verwöhnen und ein Klaps auf den Po oder die Finger kann niemals verkehrt sein. Als das Thema bei uns aufkam, das war, als Mika dann mal in die "ich schau mal was dann passiert-Phase" kam. Hab ich ihm den Carlos in die Hand gedrückt. Er wollte sich damit allein aber nicht zufrieden geben und hat sich selbst noch etwas schlau gemacht. Das zog sich über Wochen hin. Irgendwann kam er her und meinte "Bianca, du hast recht" und ich "warum? Wegen was?" "naja, den Weg, den du bei der Erziehung unserer Kinder einschlagen willst. Er ist sicher nicht der "einfachste" aber ich stehe da voll hinter dir" :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: - tja und nun bin ich der Initiator, also ich "korrigiere" ihn in verschiedenen Situationen (also grad beim Thema laut werden oder wenn er sich durch Mika "verarscht" fühlt (...) und wie gesagt, er ist dankbar für den Hinweis und es wird auch immer besser wie ich finde"

    Beim Thema Familienbett ist er aber SEHR empfindlich. Ich möchte unser zweites Kind auf jeden Fall länger stillen und auch per beistellbett neben uns liegen lassen. Damit ist er einverstanden. Er sagte aber, dass er durchaus ein Problem damit hat, wenn die Kinder DAUERND bei uns schliefen. Er hat kein Problem damit, wenn Mika mal schlecht schläft, krank ist etc. aber generell nicht.
    Das akzeptiere ich. Da müssen beide dahinter stehen und wenn er sich dabei nicht wohl fühlt, funktioniert das nicht. Ich habe in einem anderen Forum von Müttern gelesen, die das auf Biegen und Brechen praktizieren und da ist es keine Seltenheit (beinahe schon selbstverständlich), dass die Männer im Wohnzimmer oder gar in einem eigenen Zimmer schlafen. Und DAS ist für mich kein Familienbett. Also entweder sind alle davon überzeugt oder es geht nicht.
    Ich finde das Familienbett prinzipiell gut, aber wie gesagt, da müssen beide sich mit wohlfühlen.

    Beim Thema Ernährung habe ich ebenfalls freie Hand und Alex profitiert ja gern von unserer gesunden Küche. Da gab es noch nie Differenzen. Mittlerweile erzählt er überall schon ganz stolz, was wir tolles machen und dass Mika eben gewisse Dinge noch nicht bekommt.

    Dann sind noch Dinge wie Schuhe anziehen, laufen an der Hand etc. Wenn ich ihm erkläre, warum dies und das nicht angebracht ist, versteht er es auch. Also er würde jetzt niemals sagen: "ach mir hats auch nicht geschadet" - ganz im Gegenteil. Manchmal staunt er, was ich alles weiß :biggrin: .
    Er meinte auch ich solle mir das Tragetuch schon früh genug kaufen und üben, damit ich das Baby auch richtig trage und hat mir direkt geholfen, die ersten Bindeweisen zu machen und hat sogar eine selbst probiert.

    Also ich bin total zufrieden mit der Situation und es gibt auch keine Meinungsverschiedenheiten (mehr).
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