Wie groß müssen Kinderzimmer sein?

EowynEowyn

27,156

bearbeitet 23. 04. 2008, 09:02 in Plauderecke
Wir sind seit längerem auf der Suche nach einem Haus. Dummerweise wohnen wir hier im teuersten Vorort von Stuttgart, entsprechend sind die Preise :confuded: Jetzt haben wir endlich mal wieder ein Haus im Blick, dass zu unserem Geldbeutel passen könnte, aber es ist natürlich recht klein. Inwiefern man da noch durch einen Anbau etwas erweitern kann klären wir ab. Aber jetzt wollte ich mal eure Meinung hören:

Wie groß sollten Kinderzimmer sein? Unser Plan ist für die Zukunft schon, dass jedes Kind sein eigenes Zimmer bekommt. Ich denke da vor allem daran, dass aus Kleinkindern nicht nur Schulkinder sondern irgendwann auch Jugendliche und junge Erwachsene werden. Und wenn ich mir dann einen 18jährigen Mirco vorstellen frage ich mich wie viel Raum da das Minimum ist.

Wie seht ihr das?

Kommentare

  • ed24ed24

    1,208

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    HAllo,

    ich habe bis zum 12. Lebensjahr in 7m2 gewohnt - 1,5 Jahre mit meiner Schwester zusamen. Sie ist 6 JAhre jünger. NAch dem umzug hatte ich dann ca.11m2 mit Dachschrägen. Da habe ich dann bis zu meinem Auszug von zu HAuse gewohnt. Ich empfand das Zimmer als völlig ausreichend.

    Gruß ed24
  • July78July78

    1,031

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Eine Quadratmeterzahl würde ich jetzt nicht nennen, aber ich finde es sollte so viel Platz sein, dass ein Schrank, ein Bett, ev. Schreibtisch reinpassen und dann noch genug Platz für´s Spielzeug ist und man dann trotzdem noch drin spielen kann ;-) Ich kenne von meinen Freundinnen und Cousinen die Kinderzimmer von damals und die waren alle unterschiedlich groß, es kommt ja auch drauf an wie man es einrichtet. Wenn man riesige Schränke hat, wäre ein größerer Raum wohl besser, hat man ein Hochbett spart das ja auch wieder Platz usw.

    Auf jeden Fall finde ich auch, dass Jungs und Mädchen ab einem gewissen Alter getrennte Zimmer haben sollten.

    Ich hab mir damals zur Einrichtung des Kinderzimmers so einen kleinen Plan gemalt, halbwegs maßstabsgetreu, hab alle Möbel reingemalt und geschaut wieviel Platz dann noch ist, bzw. wie man was anders hinstellen kann.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Na ja, das kommt immer sehr auf den persönlichen Raumbedarf an, aber so ganz generell würde ich schon sagen, dass es sich so um 12m² schon handeln sollte. Die Größe nenne ich im Hinblick auf eine später eher notwendige Zweiteilung in einen "Lernbereich" und einen "Gastbereich". Mir ging es zumindest so, dass mein Zimmer dann schon im Teenageralter etwas eng wurde, wenn mal Freunde zu Besuch kamen. Geht jetzt nicht um einen riesigen "Loungebereich" :biggrin: , aber wäre schon gut, wenn es auf der einen Seite Platz hätte für Bücher und Studienmaterial, PC usw. (was wohl heute schon in jeder weiterführenden Schule vorausgesetzt wird) und auf der anderen Seite einen Erholungsbereich. Das stelle ich mir dann so vor, dass die Kinder dann vielleicht später eher ein Schlafsofa (oder eben ein Bett, dass sich mithilfe von Sofakissen so a la Sofa richten lässt) haben, was man bei Besuch ausklappen kann, auf der anderen Seite aber eben einen genügend großen Schreibtisch und Regal/Abstellfläche. Wobei das halt auch sehr auf den Raumschnitt ankommt. Meine Schwester und ich hatten beide fast 12m², aber es waren beide Räume eher quadratisch geschnitten und so konnte man schlecht eine Aufteilung in diesem Sinne vornehmen, auch aufgrund der Fenster- und Türbereiche. Ausweichmöglichkeit wäre dann aber vielleicht auch die Kleiderunterbringung in Wandschränken im Flurbereich vor den Zimmern z.B. Wobei wir bis 6 Jahre ein Zimmer zusammen mit ca. 11m² hatten, später dann eben den Luxus, dass jeder ein Zimmer hatte. War aber bei meiner Schwester im Grundstudium schon gut, dass sie ein eigenes Zimmer hatte. Später ist sie dann eh ausgezogen wegen Traineetätigkeit in einem anderen Bundesland.

    LG!
  • MäusleMäusle

    7,471

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo!

    Also ich hatte ein 11qm Zimmer. Ein Bett, das gleichzeitig Sofa war, ein Schreibtisch, ein Schrank und eine Kommode. es ist klein, aber lässt sich leben. Mit einem Hochbett lässt sich natürlich Platz gewinnen, auch für Freunde. Mein Bruder hat bis er 16 war in einem 9qm Zimmer íncl. Dachschräge (!) gewohnt. Ich finde, wichtiger ist, was man aus einem Zimmer macht.

    LG
  • NiennaNienna

    7,124

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich glaube, wenn die Kinder älter sind und die Legophase irgendwann rum ist, brauchen die weniger Platz als jetzt! Ich hatte auch immer Minizimmer und fand das völlig ok. Mehr als Bücher und meine Stereoanlage waren eh nicht angesagt.
  • EntchenEntchen

    763

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also wir hatten früher 4 qm Zimmer (JA richtig gelesen, 2x2 Meter!) Da war ein Bett drin und ein Schreibtisch, wir hatten Wandschränke. In dem Fall sollte ein großer Spielraum vorhanden sein. Das war bei uns ein großer Raum im Keller, der schön eingerichtet war. Ich finde es wichtig, dass jeder seinen eigenen Bereich hat. Auf den Platz selber kommt es dabei gar nicht so an. Spielen tun die Kinder ja dann doch oft zusammen, und nicht allein im Zimmer.
    Also solange ein größerer Spielbereich für die Kinder da ist, finde ich die Kinderzimmergröße zweitrangig!
    LG
    Entchen
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja, wenn die Kinder ein Spielzimmer haben ist das eigentliche Kinderzimmer natürlich nicht zwangsweise so groß, aber später, wenn jeder seinen eigenen Bereich will?...nur ich hatte früher keinen eigenen Computer und wie gesagt, der scheint ja heute ab weiterführende Schule ein Muss zu sein und der nimmt ja schon etwas mehr Platz auf dem Schreibtisch weg als ein paar Bücher oder?
    Aber wie schon richtig gesagt wurde, es kommt sicher auch darauf an, was man aus den Zimmern macht ;-) .

    LG!
  • sopie74sopie74

    2,615

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo Eowyn,

    ich würde das eher umgekehrt sehen, Kindergarten- und Grundschulkinder brauchen doch eher Platz für ihre raumgreifenden Lego- Playmobil- Eisenbahn- oder Puppenküchenaufbauten. Als Teenager hab ich mich gerne verkrümmelt um Musikzuhören oder zu telefoniern (da hätte dann im Prinzip ne Telefonzelle als Lebensraum ausgereicht :biggrin: )

    Vielleicht könnt ihr die kleinen Räume frei halten von unnützen Dingen (also bspw. Schränke in den Flur etc) Sobald das vom Alter passt ein Hochbett rein, denn wenn der ganze Boden reine Spielfläche ist, reichen imho auch 10 m² völlig aus. Wie groß wären die Räume denn?
    Mein Elternhaus war auch recht klein, ich fand das immer heimeliger als so riesige Hütten ;-)

    LG, Sophie
  • Caro2310Caro2310

    20,547

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich stimme zu das die Kinder später weniger Platz brauchen. Es sei denn sie sind so Fitness verrückt wie Kevin. Der hat ein halbes Fitness-Center im Zimmer untergebracht. Aber einfach weil der Platz da war, sonst wäre er nie auf die Idee gekommen.
    Wichtig ist den Großen nur das sie ein großes Bett haben indem Freund bzw Freundin auch übernachten können.
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Entchen
    wow, ich glaube den Pokal fürs kleinste Kinderzimmer hast du sicher :shock:


    @sommermami
    ich kann mir nicht vorstellen, dass bei uns später jedes Kind einen eigenen Computer ins Zimmer bekommt. Ohne geht es natürlicht nicht, aber jedes einen und dann noch im eigenen Zimmer, das wird es bei uns sicher nicht geben.


    @sophie
    ausreichend Platz für Spielsachen gäbe es in anderen Bereichen


    Im Moment hat das HAus, das wir uns morgen ansehen, im Obergeschoss drei Zimmer: einmal 14m², und zweimal 9 m². Wenn man das neu aufteilen würde könnte man also höchstens drei 10 m² Zimmer draus machen. (Ja, wir planen mit drei Kinderzimmern für die Zukunft ;-) nein, ich bin nicht schwanger!). Anbaumöglichkeiten gibt es eventuell auch, aber da müssen wir schauen was geht. Noch haben wir das Haus auch nicht von innen gesehen.
  • Caro2310Caro2310

    20,547

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Eo, dann täusch die mal nicht mit em PC. Bestimmt noch nicht in der Grundschule aber spätestens in der Oberstufe geht es heute nicht ohne. Und Sarah könnte ohne nicht mal studieren. Hausaufgaben nur per e-mail, vertretungs und Stundenpläne nur online, Hausaufgaben-Stellung nur online. Und bei Kevin geht es jetzt auch so los. Die würden sich um den PC nur prügeln. Aber das hat ja noch einige jahre zeit bei dir.
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Na studieren ist ja nochmal was anderes. Ich gehe davon aus, dass meine Kinder nicht mehr zuhause wohnen wenn sie studieren wollen. Dass man zum Studium in jedem Fall einen Rechner braucht war ja bei mir schon so.
    Und sicher braucht man den heute auch schon in der Schulzeit. Aber muss deswegen jedes Kind einen Rechner im Zimmer haben? Ich kann mir das heute wirklich noch nicht vorstellen. Aber da muss ich wohl noch reinwachsen ;-)
  • NanakiNanaki

    3,896

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich hatte 2x12m² mit Dachschräge (eigentlich sollte mein Bruder mit, aber der ist dann doch beim Vater geblieben), aber wirklich genutzt habe ich immer nur das hintere Zimmer. Keine Ahnung wieso. Das Vordere hat sich im Lauf der Jahre dann immer mehr zur Abstellkammer für die ganze Family und meine Kaninchen durften dort wohnen.
    Die hinteren 12m² haben mir aber sehr gut gereicht für Bett, Schrank, Schreibtisch, Regal (hatte ein grosses TV Regal für meine ganzen Konsolen ;-) ) und trotzdem noch Platz, um mit meiner Freundin auf dem Boden Backstreet Boys und Caught in die Act Fotos auszuschneiden und Collagen zu basteln ;-) Hach, irgendwie war das ne verrückte Zeit!

    Aber es stimmt schon, den meisten Platzbedarf hatte ich eigentlich zu Lego- und Playmobilzeiten. Wobei die bei mir bestimmt bis zur 8. Klasse oder so gingen.

    Meine Studienzeit habe ich im Studentenwohnheim (9m²) und dann in einer WG verbracht (8m², jedoch PC im Gemeinschaftsraum). Bzw eigentlich war ich eh nie daheim...BA oder Betrieb und am Wochenende im Zug auf dem Weg zu Mann und Haus. Also da brauchte ich auch nicht so das Riesenzimmer.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Eowyn: Hmm, vielleicht nicht jedes Kind einen eigenen PC, aber ob die zum Studieren schon aus dem Haus sind, da würde ich mich heute nicht mehr drauf verlassen ;-) . Mein Mann musste schon die letzten Semester EUR 600,-- pro Semester Studiengebühren zahlen und wer sich da noch ein WG-Zimmer oder gar einen Wohnung leisten soll???
    Die Tochter meiner Freundin wird übrigens 12 Jahre alt dieses Jahr und sitzt oft 2-3 h am PC für ihre Hausaufgaben...da ich dann zum zweiten Kind schlecht sagen kann, dass es bis 16 Uhr warten soll bis es Hausaufgaben machen darf, kann es dann schon Konflikte geben, denke ich. Aber du hast ja noch Zeit und wenn für die anderen Dinge anderswo Platz ist, sollte das kein Problem sein.

    Wünsche euch viel Spaß beim Haus besichtigen und planen!

    LG!
  • HjördisHjördis

    2,857

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mal aus unserer Sicht:
    Wir haben hier 2 Zimmer von der Größe 2,5m x 3,5m. Man kommt an der Schmalseite des Zimmer rein, gegenüber das Fenster - somit ist die Verteilung der Möbel quasi schon vorprogrammiert: Nenebn der Tür der Schrank, gegenüber von der Tür unter dem Fenster der Schreibtisch, in der verbliebenen Ecke das Bett.
    Die Schwetser meines Freundes hat auch 2 Kinderzimmer von der Größe 2,5m x 3,5m. Allerdings ist da die Tür in der Mitte der Längsseite und das Fenster gegenüber. So ist links und rechts jeweils die Möglichkeit gegeben, das Bett hinzustellen und noch einen schmalen Schrank (diese 50cm-Teile vom PAX - IKEA).

    Diese Zimmer lassen sich also sehr flexibler einrichten, als unsere, obwohl sie die gleiche Größe haben!

    Zur Computerproblematik: Es gibt auch Laptops ;-)
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Bis dahin haben die PC´s wahrscheinlich Handygöße...
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich hab mal von irgendeiner ernstzunehmenden Stelle eine Empfehlung gelesen, über die ich gestaunt habe: Da stand, dass ein Kinderzimmer 14qm haben sollte. Nicht, dass ich finde, dass 14qm unverhältnismäßig viel sind, aber das als Richtlinie fand ich schon erstaunlich groß. Ich finde, dass 10qm eigentlich auch gehen müssten. Ist nicht großzügig, aber ausreichend. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit zunehmendem Alter nicht mit weniger Quadratmetern zufrieden war. Schließlich hat man doch immer mehr das Bedürfnis, in seinem eigenen Reich auch Individualität auszuleben und das ist auf 20qm einfach leichter als auf 8.
  • Caro2310Caro2310

    20,547

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Auch wieder wahr. :grin:
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ALso die L-Bank Baden-Württemberg von der man Förderung bekommen könnte, sieht 90 m² als ausreichend für eine vierköpfige Familie an. Für jedes weitere Kind werden 10m² drauf gerechnet.
  • sopie74sopie74

    2,615

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    :shock: na das finde ich nicht gerade üppig, ehrlich gesagt. Vielleicht geht das wenn's wirklich ein Häusle ist, da verteilt sich alles besser. Aber wir wohnen jetzt auf 90m², bin nicht sicher ob das mit zwei großen Kindern ausreichen würde... :confuded: ... ist allerdings auch ein Altbau, d.h. die einzelnen Zimmer sind verhältnismäßig groß. Mit einem cleveren Schnitt kann man da bestimmt einiges rausholen...
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja genau das verhindert bei uns vermutlich die Fördergelder. 90qm sind für 3 Leute mehr als ausreichend...und wir haben 93qm.

    Was die Zimmer angeht. Ich finde am wichtigsten ist das sie eigene Zimmer haben. Die Größe ist wirklich zwietrangig. Hauptsache einen eigenen Bereich zum Türe zu machen. Der Rest findet sich dann schon...da sind auch Kinder/Jugendliche sehr Einfallsreich.

    Wir hatten als Kinder nie mehr als 12qm..später dann durften wir nacheinander ins Gästezimmer unter dem Dach mit eigenen Bad umziehen.

    Felix hat auch ca 12 qm. Und da hätte zu Beginn sicher noch ein 2. Kind Platz. ;-)
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ALso die L-Bank Baden-Württemberg von der man Förderung bekommen könnte, sieht 90 m² als ausreichend für eine vierköpfige Familie an. Für jedes weitere Kind werden 10m² drauf gerechnet.

    :shock: Da ist aber selbst für HarzIV-Empfänger mehr vorgesehen :shock: Da werden für eine 4köpfige Familie zwar auch 90qm angesetzt (was ich auch recht knapp bemessen finde, gemessen daran, dass sie gezahlt wird aber angemessen), aber für jedes weitere Kind kommen 15qm drauf!
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Bei diesen Förderungen geht es darum, dass man bereits Wohneigentum in dieser Größe besitzt. Also nicht wenn man zur Miete wohnt. Wir wohnen hier aber bereits in einer Eigentumswohnung, die wir nicht verkaufen können. Insofern ist einiges an Kapital gebunden und für Förderungen ist diese Wohnung einfach zu groß. Wir haben 115 m², liegen also auch mit drei Kindern gerechnet über der Grenze.

    Na jetzt schauen wir uns das kleine Häuschen mal an. Eine befreundete Architektin hat heute Abend schon mit uns durchgesprochen welche Anbaumöglichkeiten es theoretisch gäbe. Bleibt zu klären ob die genehmigungsfähig und finanzierbar sind.
  • MäusleMäusle

    7,471

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich frag mich aber, wo das Problem ist, zu 4. auf 90qm zu wohnen?! Meine Schwiegereltern haben mit Kindern zu 5. auf diesem Raum gewohnt und das ging auch gut. Klar ist das nicht optimal. Aber viele Familien können sich nunmal nicht mehr leisten. Die Wohnungen hier in der Gegend sind großteils um die 70-80qm groß und werden von 3-5köpfigen Familien bewohnt. Klar ist mehr Platz schöner - aber im Sommer sind die Kinder doch eh viel draußen und im Winter kann auch das Wohnzimmer als Spielzimmer fungieren. Da hält man sich doch eh die meiste Zeit auf!

    LG
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Natürlich kann man zu viert gut auf 90qm leben. Aber es geht ja darum, ein Haus zu kaufen. Und da muss man sich eben überlegen, ob man sich auf 90qm so wohl fühlt, dass man dafür richtig Geld investieren will. Da ist der Einwand doch wohl berechtigt ;-)
  • sopie74sopie74

    2,615

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja genau das verhindert bei uns vermutlich die Fördergelder. 90qm sind für 3 Leute mehr als ausreichend...und wir haben 93qm.

    Ich finde auch, dass das mit 3 Leuten ausreicht, ich hab doch geschrieben mit 2 Erwachsenen und zwei GROSSEN Kindern - also 4 Leuten - finde ich das nicht üppig, natürlich gehts, nur wirds dann schon eng. Weil die Teenies halt oft auch Freunde mitbringen etc. pp.

    Ich frag mich aber, wo das Problem ist, zu 4. auf 90qm zu wohnen?!

    Ich habe nicht gesagt, dass das ein Problem wäre, ich find es ist wenig Platz - das deckt sich ungefähr mit deiner Aussage, dass das nicht optimal ist. Nur wundere ich mich warum die Förderung auf 90m² begrenzt ist. Ich hab angenommen, dass Eowyn die Frage stellt, um eine gute Wohnlösung für ihre Familie zu finden. Klar, dass viele mit weniger auskommen müssen und gut können.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @sophie: Klar reicht das völlig aus.
    Nur ich finde es merkwürdig diese Fördermaßnahmen für Neubauten daran festzumachen wieviel qm jemand bewohnt.
    Bei uns verteilen sich die 90qm auf 3 Zimmer...
    Bei anderen auf 4 oder sogar 5 (gut dann wird es schon sehr klein). ;-)
  • sopie74sopie74

    2,615

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ AnjaH: Ahhh, jetzt hab ich dich richtig verstanden, das mein ich ja auch :grin: LG, Sophie
  • BatisdaBatisda

    1,729

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo

    Wir haben hier das andere Extrem Max hat 30 Quadratmeter Zimmer mit Riesengaube und noch einem extra Fenster. Da könnte man sicherlich mit einem Raumteiler reinstellen und locker zweiteilen...
    Ich finde das Zimmer wirkt manchmal eher ungemütlich und kalt also die Hälfte hätte locker gereicht aber wir wußten im Obergeschoß nichts mit dem raum anzufangen und hatten uns gedacht wenn er schon da ist dann fürs Kind....
  • Snoopy82Snoopy82

    7,740

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich bin auch der Meinung, die Hauptsache ist, dass jedes Kind ein eigenes Zimmer hat - gerade bei unterschiedlichen Geschlechtern oder großem Altersunterschied!

    Ich hatte früher ein Zimmer von 8 m² - es war zwar recht klein, aber in Etwa quadratisch, und ich konnte den Raum gut nutzen.
    Natürlich habe ich mir oft ein größeres Zimmer gewünscht - als Kind nicht, Legos hatten Platz ( ;-) ), aber als Teenager hätte ich gerne noch eine kleine Couch mit Tischchen reingestellt, für wenn Besuch da ist - oder ein großes (1,40) Bett, aber das ging beim besten Willen nicht! Ich habe es trotzdem überlebt und bin dort wohnen geblieben, bis ich mit 21 schwanger wurde.
    (Einen eigenen PC hatte ich bis dato übrigens nicht, trotz Studium - wir hatten einen PC im Wohnzimmer, das reichte mir)
    Fazit: Ein kleines Zimmer reicht völlig, vor allem, wenn man es nicht anders kennt, aber wenn man die Möglichkeit zu einem größeren Zimmer hat, ist es natürlich optimaler!! Gerade eine kleine Couch/Sitzecke für Besuch finde ich schön!

    Das Haus meiner Eltern ist übrigens 90 m² groß; wir haben dort zu viert gewohnt (mein Bruder wohnt jetzt noch da) - es ist zwar nicht riesig, aber absolut ausreichend!! Heute ist meine Mutter froh, dass sie kein größeres Haus haben, weil 1. alles auf einer Etage ist (sie werden nicht jünger) und 2. auch wenn mein Bruder mal irgendwann ausgezogen sein sollte, das Haus nicht zu groß für meine Eltern ist.

    Wir wohnen jetzt im anderen Extrem:
    Joelle hat ein Zimmer von ca. 21 m² (mit Dachschräge) - das andere Dachzimmer (mit kaum Schräge allerdings) wird Jannik bekommen; das hat 22 m². Momentan wird das Zimmer allerdings nur zum Schlafen und für den Kleiderschrank genutzt - gespielt wird entweder im Wohnzimmer oder im Spielzimmer (16 m²), das optional 3. Kinderzimmer wird.
    Ich denke, wenn die Kinder mal im Schulalter sind, sind die Zimmer toll - aber wenn sie irgendwann mal ausziehen (wobei wir ja hoffen, dass sie - wenn - in Köln studieren und hier laaaange wohnen bleiben ;-) ), ist es für uns zu groß!
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    So, die Zimmergröße steht jetzt fest. Wir haben dann wohl ab nächstem Jahr (wenn alles klappt, noch ist nichts unterschrieben) drei mal knapp 15 m². Einmal mit Dachschräge, einmal mit Gaupe. Dafür wird unser SChlafzimmer dann später mal unterm Dach sein, mit extremen Schrägen auf beiden Seiten. Aber zum SChlafen reichts. Und wenn die Kinder mal aus dem Haus sind können wir wieder runter ziehen.
  • BatisdaBatisda

    1,729

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Oh darf man beglückwünschen?? Habt ihr gekauft??
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Noch ist nichts unterschrieben. Aber wenn alles in trockenen Tüchern ist lasse ich hier die Sektkorken knallen :cool:
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