(oder nicht taufen lassen :biggrin: ) War es, "weil man das eben macht" oder schon tiefere Beweggründe?
Ist es gut, ein Kind "ungefragt" in eine religiöse Richtung zu "drängen" oder sollte man die Kinder besser nicht taufen und später selbst entscheiden lassen?
Wie steht ihr zu dem Thema?
(entstanden aus dem Kirch-Trau-fred)
Wenn das besser in die Heißen Themen passt, bitte verschieben.
Kommentare
3,647
Sie können später selbst entscheiden, wobei ich denke das die wenigsten Kinder Juden, Moslems oder Buddisten werden wenn sie in einem Christlich geprägten Land groß werden und so bleiben die 3 Größen : Evangelisch, Katholisch oder Nix.
Meine Große ist derzeit für Nix. Mal sehn wie das wird wenn zum Konvirmationsunterricht eingeladen wird und die Hoffnung auf Reichtum im Falle eine Konvirmation erwacht....
Gruß Feli
25,096
Das ist für mich übrigens der einzige Grund ein Kind taufen zu lassen. Ich finde es auch nicht gut wenn Pfarrer Kinder taufen..wo er genau weiß das die Eltern es nur tun weil man das halt so macht.
Bei unserem Pfarrer geht es gott sei dank nicht..da ist er aber befürchte ich eine Außnahme.
Also konfirmieren nur wegen den Geschenken..hoffe der Pfarrer lehnt das ab.. :confuded:
880
2,857
Ich hoffe, er wird ein kleiner Heide :biggrin:
4,312
Ich habe nur schöne Erinnerungen an meine Kindheit in Bezug auf die Kirche. ich war zwar in einem katholischen Kiga obwohl ich ev. getauft bin, aber dort wurde der Glaube sehr groß geschrieben. zu den Festen wurde immer viel Themenbezogen gebastelt, gemalt, gespielt, es gab Krippenspiele, tolle Erntedanksfest und und und.
Das war der Grund, warum wir beide Kinder taufen ließen. Wie ich in dem anderen Thema schon schrieb, nähere ich persönlich mich erst wieder so langsam der Kirche, nachdem ich viele Jahre den Bezug dazu verloren hat. Das schöne ist, dass man immer willkommen ist ;-)
25,096
Man kann Kinder auch erstmal nur segnen lassen. In der evangelischen Kirche als richtige Feier. Heißt die Kinder werden Gott anvertraut...aber man hat eben noch keine "feste" verbindliche Taufe bei der ja Eltern und Paten versprechen das Kind im Glauben zu erziehen und die Gemeinde das Kind in ihre Mitte aufnimmt.
Was ich merkwürdig finde sind diese Taufgottesdienste außerhalb des Gemeindegottestdienstes. Wie soll die Gemeinde das Kind aufnehmen wenn sie gar nicht anwesend ist.. :roll:
1,208
Ich bin nicht getauft, meine Eltern und mein Freund sind aus der Kirche ausgetreten. Trotzdem haben wir in unserer Familie eine enge Verbindung zum Glauben. Es ist nicht der Glaube wie er in der Kirche gelehrt wird, denn da ist einiges was sehr unverständlich ist und auch gegensprüchlich. (Wir sind in keiner "Glaubengemeinschaft/Verbindung ect. nur das das nicht falsch verstanden wird...)
Gruß ed24
10,947
11,944
59,500
So haben wir am Sonntag auch Lotte taufen lassen und Greta wurde so auch getauft...leider...
Hier im Ort wird die Taufe extra an einem Sonntag Nachmittag veranstaltet. Meinem Mann und mir wäre es auch lieber, wenn innerhalb eines normalen Sonntag-morgen-Gottesdienstes getauft werden würde. Fände ich feierlicher. Wir haben zwar eine schöne Ecke mit Taufbecken, aber in einer grossen Kirche fühlt man sich mit 20 Mann doch alleine. Ausserdem spielt keine Orgel und man muß alleine singen - auch doof.
Beide wurden katholisch getauft, weil ich gläubige Katholikin bin. D.h. nicht, daß ich mit allem konform gehe, was die Kath. Kirche so von sich gibt, bei weitem nicht. Aber mir tut der Glauben gut und ich möchte dieses Gefühl meinen Kindern mit auf den Weg geben. Was sie daraus machen, ist letztendlich irgendwann ihre Sache. Aber momentan sollen sie wissen, daß da noch jemand ist, der sie beschützt und behütet.
5,192
577
Das möchte ich meinem Sohn auch gerne mit auf den Weg geben -diesen Glauben und die Hoffnung, daß es da noch etwas Größeres gibt, was uns beschützt, uns leitet und an das wir uns in jeder Situation wenden können.
1,882
Leider gab es in der Vergangenheit viele Ereignisse die mich an Gott und seinem Segen zweifeln lassen, im Prinzip finde ich es nicht gut Lukas quasi die Entscheidung vorweg zu nehmen aber er kann auch trotz das es getauft ist, alles weitere ablehnen das steht ihm frei und momentan versuche ich ihn meine Zweifel nicht spüren zu lassen, so das er ganz unvoreingenommen ist.
2,615
wir haben den Zwerg nicht taufen lasse, mein Mann ist katholisch getauft und auch bis ins junge Erwachsenenalter in der Kirche aktiv gewesen, hat sich auch in Jugendgruppen usw. engagiert, jetzt ist es ihm aber fremd geworden, ich bin nicht getauft und nicht gläubig erzogen.
Prinzipiell finde ich es wundbar, ein Kind nicht nur in einer Familie sondern auch in einer Gemeinde aufwachsen zu lassen. Daher kann ich jeden gut verstehen, der in irgendeinem Bezug zur Kirche steht und sein Kind taufen lässt. Für uns ist es aber trotzdem nichts, da wir uns ja auch mit dieser Gemeinde identifizieren müssten und - vor allem - das Kind im Glauben erziehen. Und ich denke das kann ich nicht, da ich eben nicht glaube. Und mein Mann auch nicht.
Die Sache mit dem Segen der Kirche kannte ich gar nicht, dass wäre für uns evtl. einen Option (gewesen). Die Eltern meines Mannes sind sehr gläubig. Natürlich gehts denen auf tw. darum was MAN so macht, doch es steckt auch wirklicher Glaube dahinter. Sie haben nie was dazu gesagt, dass der Zwack nicht getauft wird, doch ich kann mir vorstellen, dass so ein Segen 'ihres' Gottes für das neue Familienmitglied ihnen schon sehr wichtig wäre... na vielleicht frag ich hier mal in der Gemeinde (in der mein Mann wäre, wenn er hinging ;-) ).
Die Idee ein Kind nicht zu taufen, damit es sich später selbst entscheiden kann finde ich theoretisch sehr gut, doch auch sehr 'verkopft', denn das 'Prinzip Glauben' gibt man doch aus seinem eigenen Gefühl heraus an sein Kind weiter, oder? Mit der Taufe wird es in die Glaubensgemeinschaft aufgenommen. Die Ansicht, dass man sich seine Religion bewußt aussuchen kann/soll teile ich nicht. Natürlich gibts Erwachsene die genau das tun und dass sei auch jedem ungenommen. Doch ich als Nichtgläubige könnte das gar nicht, ich glaube einfach nicht, das hab ich mir nicht ausgesucht, das ist einfach so. Das war keine Entscheidung sondern Erziehung und Sozialisation. Ich denke, wenn man sein Kind im Glauben erzieht, nimmt man die Entscheidung auch vorweg. Und das ist doch auch gut, denn natürlich entscheiden Eltern, welche Wert sie ihren Kindern mitgeben wollen...
Viele Grüße, Sophie
59,500
Im Einzelfall kann es sicher vorkommen, dass sich atheistisch erzogene Kinder einem Glauben anschließen, aber das dürfte eher die Ausnahme sein.
2,055
besser hätt ich`s auch nicht sagen können. Bei uns ist das ganz genau so.
1,473
Das hat aber für mich nicht unbedingt etwas mit Beten und Kirche besuchen zu tun, sondern mit der Art des Miteinanders, mit dem Umgehen mit anderen Menschen und Situationen.
Mein Mann ist in einer eher katholisch geprägten Familie aufgewachsen und hat dauernd von der Oma und dem Vater zu hören bekommen, dass sich das und dies nicht gehört, der liebe Gott würde ihn bestrafen, man müsse in die Kirche zum beichten usw. Das hat ihn nicht gerade zum Glauben gebracht ;-) .
In meiner Familie ist zwar mein Vater evangelisch, hat das aber nie so stark vorgelebt. Meine Mutter ist russisch-orthodox getauft, hat das aber auch nicht so stark und ausgeprägt gelebt seit sie in Deutschland ist. So sind meine Schwester und ich auch nicht so viel mit Kirche, beten usw. in Verbindung gewesen, aber ich habe mit Freizeitveranstaltungen der katholischen Kirche im Ort viel Schönes erlebt und bin auch im katholischen Kindergarten gewesen.
Wir haben unsere Patin für Natalie auch danach ausgewählt, dass sie Natalie den Glauben gut vermitteln kann, ohne ihn jedoch aufdoktrieren zu wollen mit Beten müssen usw. Natalie KANN diesen Weg gehen, aber sie muss es nicht. Kirche besuchen hat für mich nicht viel mit Glauben zu tun, solange man es nur tut, weil "es sich so gehört".
LG!