Nicht Christkind oder Weihnachtsmann - wie macht ihr das?

Juliane2Juliane2

955

bearbeitet 4. 12. 2008, 17:04 in Plauderecke
Da wir nicht in der Kirche sind, jedoch durch Familie und Umfeld in die christlichen Feiertage eingebunden sind, stellt sich die Frage, wie erklärt man seinem Kind wo die Geschenke an Weihnachten herkommen und warum es diese gibt.
Letztes Jahr war das noch kein Thema, dieses Jahr werden viel mehr Erklärungen verlangt :biggrin:
Ich möchte ihm jedoch auch keine Erklärungen bieten, die ich selbst nicht vertreten kann.
Wie handhabt ihr das? Insbesondere die Familien die eine andere Religion haben?
Danke für eure Anrgeungen!

Kommentare

  • BibileinBibilein

    4,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    also du kannst ihm sagen, dass Weihnachten das Fest der Nächstenliebe ist, wo jeder darüber nachdenkt (oder besonders nachdenkt, eigentlich sollte man das ja immer), wie man einem Anderen Menschen, der vielleicht sogar in Not geraten ist, eine Freude bereiten kann. Daher beschenkt man sich gegenseitig.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    hm selbst wenn man nicht daran glaubt was ist falsch daran zu sagen warum Weihnachten gefeiert wird.

    Fest der Nächstenliebe ect sind doch alles nur Umschiffungen und stimmt so doch einfach nicht. Weihnachten wird die Geburt Jesu gefeiert...das kann man doch ganz einfach erklären.
  • BibileinBibilein

    4,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    naja, aber wenn das Kind überhaupt nicht christlich erzogen wird (ich weiß nicht, ob es mal in einen kirchlichen Kiga geht), dann fehlt ihm doch der Bezug zu Jesus. Und Fest der Nächstenliebe ist so falsch ja nicht oder?
  • Caro2310Caro2310

    20,547

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Naja aber es ist die einzige richtige Erklärung. Weihnachten wird nun mal Jesu Geburt gefeiert. Das wird ja nicht nur in kirchlichen Kitas gesagt sondern das erfahren sie auch in städtischen. Ansonsten bleibt bei der Wahrheit; die Geschenke sind von Mama, Papa, Oma, Opa und und und, weil sie dich lieb haben und dir eine Freude machen wollen. Nur die Erklärung warum an diesem Tag so viele Geschenke kommen fehlt dann immer noch
  • sopie74sopie74

    2,615

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also, ich komme selbst aus einer Familie mit einer nichtgläubigen Mutter und einem Vater, der zwar aus einer katholischen Familie kommt, aber auch nicht gläubig ist. Ich wurde nicht getauft, bin aber in einem ziemlich katholischen Umfeld aufgewachsen. Ich kann nur sagen, dass ich das nie als schlimmen Konflikt begriffen haben. Meinen Eltern war es immer wichtig, dass ich weiß, worum es in der Religion geht. Und so wurde es auch an Weihnachten gehandhabt. Zunächst reicht einem Kind ja die Begründung aus, dass heute Weihnachten ist und es deshalb die Geschenke gibt, viel detailliertere Fragen sind da ja eigentlich nicht zu erwarten ;-) . Wir haben aber auch die Weihnachstgeschichte gelesen, in der Schule oder im Kindergarten und so war für mich als Kind irgendwann total klar, dass die Menschen Jesus Geburt feiern. Ich war sogar mal ein Hirte bei Krippenspiel und bei uns zuhause gabs sogar eine Holzkrippe, ist ein Erbstück von meine Oma und gehört somit zur Familientradition.
    Das wird finde ich oft vergessen: selbst wenn ich mich persönlich entscheide, nicht gläubig zu sein oder wenn ich einfach einen anderen Glauben habe, leben wir doch hier in einem christlichen Kontext, in einer Gesellschaft, die vom christlichen Glauben und entsprechenden Ritualen und Traditionen geprägt ist und das beeinflußt unser Leben in jedem Fall.
  • NaseweisNaseweis

    5,435

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hm schwierig! Aber denke schon dass es tatsächlich nur eine Erklärung gibt und damit wird das Kind/die Kinder doch auch in der Schule-Kiga-oder hier bei den Familienfesten konfrontiert.
  • BibileinBibilein

    4,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich persönlich vertrete ja auch die Meinung, dass es nicht schlimm ist, dem Kind zu erklären, worum es an Weihnachten geht. Aber dabei ging es doch nicht bei der Frage. Wenn Eltern Ihren Kindern das nicht erzählen möchten, dann muss man das - finde ich - akzeptieren.
    Klar ist Weihnachten unumgänglich für die Kinder, der Weihnachtsmarkt, die vielen Nikoläuse, die Dekoration überall, man entkommt Weihnachten nicht und wenn ein Kind fragt, finde ich persönlich es - unabhängig von seinem Glauben - nicht schlimm, ihm die Wahrheit zu sagen.
    Bekannte von uns sind beide türkischer Abstammung und sind mehr oder weniger "aktiv" in ihrem Glauben. Dennoch werden die Kinder christlich "erzogen". Sie gehen in einen christlichen Kiga und zelebrieren alle Feste, die das Kirchenjahr eben so mit sich bringen, weil die Kinder auch offen dafür sind. Sie sehen das - glaube ich - nicht als Konflikt oder so an.
    wir haben ja Religionsfreiheit. Nur weil ein Kind nicht getauft ist, oder die Eltern nicht gläubig sind, muss das nicht heißen, dass die Kinder irgendwann selbst ihren Weg zum Glauben (egal welchen) finden.
  • rajenriverrajenriver

    4,287

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich find es gut, das Juliane ihrem Kind nichts beibringen will, was sie nicht vertritt...Andersrum finde ich, sollte ein kind schon wissen, worum es geht und auch in der Religion das gröbste lernen. Es bleibt ihnen später dann selber überlassen, ob es daran gleubt oder nicht und ob es der Kirche zugehören möchte, oder nicht (Konfirmation).

    Ich selbst bin zwar in dr ev. Kirche, habe aber kein Interesse daran. Ich gehe nur zu Beerdigungen, Taufen, Konfirmationen und Hochzeiten. Weihnachten gehe ich nicht!
    Ich würde unsere Tochter auch gerne später taufen lassen, wenn sie selbst entscheiden kann, aber mein Männe macht da nicht mit.

    Er ist auch in der Kirche und hat sonst nix damit zutun, zahlt nur kräftig in die Kirche ein( und das nicht zu knapp :flaming01: ) Aber er sagt, Taufe etc gehört sich halt so... :roll:

    Ich find Kirche an sich nicht gut, die Prediger nicht das leben, was sie predigen und dann find ichs daneben, dass man so viel Geld zahlt nur um in die Kirche zu gehen können. Steht in der Bibel irgendwo was mit Geld?

    sorry, ein wenig off-topic!
  • Umm NuzaUmm Nuza

    515

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo

    Ich wuerde ihm auf kindliche Weise das erzaehlen, was du glaubst... warum feiert ihr Weihnachten, was ja eigentlich ein christliches Fest ist? Das kannst du ihm ja erzaehlen...

    Ich finde es muss einfach identisch sein. Mein Vater meinte, wir koennen doch auch an Weihnachten Ostern feiern und umgekehrt. Als ich ihm das dann in der Pub. mal vorschlug, war er nicht mehr sehr begeistert und bemerkte dohc, dass er irgendwie religioes gepraegt ist.

    Oder sind es einfach die Verwandten die Geschenke machen, aber ihr feiert nicht? Dann koennt ihr ihm erklaeren mit Bezug auf euer Fest, warum sie nun heute Geschenke bekommen.

    Bei uns hat auch nach langer Zeit die alte Verwandschaft den Brauch noch nicht abgeschaffen. Aber im hohen Alter ist die Umstellung doch wohl zu gross und daher haben wir auch Verstaendniss. Wir erklaeren unseren Kindern, dass die Christen jetzt ihr Fest feiern und daher sie jetzt von den Urgrosseltern Geschenke bekommen. Jesus ist ist ihnen ja aus unserer Religion auch ein Begriff... Isa.

    Liebe Gruesse Umm Nusaybah
  • BibileinBibilein

    4,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    rajenriver schrieb:

    Ich find Kirche an sich nicht gut, die Prediger nicht das leben, was sie predigen und dann find ichs daneben, dass man so viel Geld zahlt nur um in die Kirche zu gehen können. Steht in der Bibel irgendwo was mit Geld?

    sorry, ein wenig off-topic!

    die Kirche hat eine riesige Menge an gemeinnütziger Institutionen, sei es Drogenberatung, Elternberatung uvm. also so kann man das - denke ich - nicht dastehen lassen. Hier im ort ist die Kirche auch sehr engagiert, wenn es um Kinderprogramme geht und es gibt einen wunderschönen kindergottesdienst auch für die Kleinsten schon.

    Was den Rest , so gab es - glaube ich - sogar schon einen Thread dazu (müsste mal suchen). Ich denke es geht insgesamt jetzt eher ins OT. Juliane wollte ja wissen, wie wir damit umgehen (Weihnachten) wenn die Kinder nicht getauft bzw. die Eltern nicht gläubig sind.


    Juliane, ich hab mir jetzt nochmal über Mittag ein paar Gedanken gemacht. Jetzt aber nicht irgendwie als Angriff oder so verstehen, aber ich bin zu folgendem Schluss gekommen:
    Man feiert Weihnachten mit "allem drum und dran" und auch um der "Weihnacht Willen" oder nicht, dann sollte es aber auch keine Geschenke geben. Sonst fehlt dem Kind wirklich irgendwo der Bezug und es wirkt alles nur "geheuchelt". (also bitte nicht irgendwie in falschen Hals kriegen, mir fehlen nur manchmal die richtigen Worte :oops: ).
    Darf ich fragen, warum ihr eurem Kind nicht "die Wahrheit" sagen wollt? Denn es ist nicht schlimm, wenn ihr von etwas nicht überzeugt seid, aber dem Kind etwas "zeigen" wollt. Ihr öffnet ihm ja nur die Türe, ob es irgendwann durch diese hindurchgeht, kann es dann selbst entscheiden. Ich finde nur, man sollte sie nicht verschlossen lassen.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich finde auch, daß es nur einen Grund gibt, warum Weihnachten gefeiert wird. Jesus wurde geboren und weil sich darüber alle freu(t)en, feiert man und beschenkt man sich (oder lässt das Christkind schenken).
    Was sagst Du denn, wenn Dein Kind an eine Krippe kommt und fragt, was das sei und wer das alles ist?
    Auch bei uns hier im Initiativ-KiGa wird erzählt, was damals passiert ist und warum wir heute noch Weihnachten feiern. Würden die das nicht machen, täte ich es.
    Ich habe die Advents-und Weihnachtszeit als Kind als so magisch und wundervoll erlebt und möchte dieses Gefühl gerne weitergeben. Dazu gehört für mich auch die Weihnachtsgeschichte.
    Für alle, die nicht an diese Geschichte glauben, sollte Weihnachten nicht Weihnachten heißen.
    Sorry, das ist vielleicht sehr provokant, aber meine Meinung.
  • rajenriverrajenriver

    4,287

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Und was hat das dann alles mit dem Weihnachtsmann zutun? Der kommt bei Jesu Geburt nicht vor! Das ist ne Erfindung Coca Colas und quasi belügt man seine Kinder auch damit, solange sie dran glauben...

    Ich hab als Kind auch dran geglaubt und fand das schön, aber wenn mans nu genau nimmt, gehört er hier nicht her...
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also wir hatten das mit Christkind Nikolaus und Weihnachtsmann letztes Jahr hier schon.

    Das die ganzen Rituale die sich um Weihnachten ranken nix mit dem christlichen Fest zu tun haben wissen wir alle. Auch das Jesus vermutlich nicht am 24.12 geboren wurde.

    Aber der Anlass das Weihnachtsfest zu feiern ist bei uns nun mal Jesu Geburt..
    Und das kann und sollte man seinem Kind doch sagen. ;-)

    Übrigens steht das mit dem Geld auch in der Bibel. Dort steht du sollst für die Armen den Zehnten geben..
  • GretchenGretchen

    3,369

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    rajenriver schrieb:
    Und was hat das dann alles mit dem Weihnachtsmann zutun? Der kommt bei Jesu Geburt nicht vor! Das ist ne Erfindung Coca Colas und quasi belügt man seine Kinder auch damit, solange sie dran glauben...

    Die GESTALT des Weihnachtsmannes, wie wir ihn heute kennen, wurde durch Coca Cola geprägt. Der Weihnachtsmann / das Christkind kommt aber für die Kinder schon seit Jahrhunderten und geht - glaub ich - auf den heiligen Nikolaus zurück. War jetzt aber zu faul zum Googlen, dass muss jetzt nicht stimmen ;-)
    Wir versuchen Franzi christliche, das heißt in unserem Fall katholische Werte mitzugeben. Ob er das später selbst praktizieren möchte, ist natürlich ihm überlassen. So eine Einstellung muss ja aus dem Herzen kommen, von Lippenbekenntnissen halte ich nichts.

    Aber zurück zum Thread.
    Ob man religiös ist oder nicht halte ich in diesem Fall nicht für wichtig. Man hat meines Erachtens nach die Pflicht, seinen Kindern die Welt nahe zu bringen und Fragen über diese zu beantworten. Und Weihnachten, unsere Feste und das alles gehört dazu. Ich selbst finde es immer schlimm, wenn man Kinder nach dem Ursprung von Festen fragt und dann irgendwelche abenteuerlichen Geschichten hört. Diese Feste gehören zu unserer Kultur, zu unserem Leben und zu unserer Geschichte. Die sollte man schon kennen. Ich würde es in Deinem Fall so erklären, dass mit diesem symbolischen Datum die Geburt von Jesus gefeiert wird und dass man sich aus Freude darüber halt beschenkt. Und dass dieses Fest ein Symbol der Liebe und des Miteinanders ist. Das kann man doch auch als nicht-religiöse Familie feiern? Ich weiß aber auch gar nicht, ob ich meinem Kind es sagen würde, dass die Geschenken nicht vom Christkind / Weihnachtsmann kommen. Da geht wirklich ein Stück Magie verloren ;-)

    Ich liebe Weihnachten, habe auch nur schöne Erinnerungen in dieser Zeit an meine Kindheit und dies möchte ich für Franzi auch haben. Allerdings gibt es das bei mir nicht, dass das Christkind nur zu artigen Kindern kommt und dass man das Weihnachtsfest dazu nutzt, um unartigen Kindern zum Gehorsam zu bringen. Das ist weder christlich, noch menschlich.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Gretchen schrieb:
    Ob man religiös ist oder nicht halte ich in diesem Fall nicht für wichtig. Man hat meines Erachtens nach die Pflicht, seinen Kindern die Welt nahe zu bringen und Fragen über diese zu beantworten. Und Weihnachten, unsere Feste und das alles gehört dazu. Ich selbst finde es immer schlimm, wenn man Kinder nach dem Ursprung von Festen fragt und dann irgendwelche abenteuerlichen Geschichten hört.
    Ja, das finde ich auch. Ob die Kinder das dann später noch übernehmen, sollten sie selbst entscheiden. Aber der Ursprung ist nunmal definiert. Dazu braucht man nicht christlichen Glaubens sein.
    Gretchen schrieb:
    Allerdings gibt es das bei mir nicht, dass das Christkind nur zu artigen Kindern kommt und dass man das Weihnachtsfest dazu nutzt, um unartigen Kindern zum Gehorsam zu bringen. Das ist weder christlich, noch menschlich.
    *unterschreib* das finde ich auch ganz grässlich
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Juliane2 schrieb:
    Da wir nicht in der Kirche sind, jedoch durch Familie und Umfeld in die christlichen Feiertage eingebunden

    Ich weiss nicht, ob der Vorschlag schon kam, aber sonst lasst doch die Familie und das Umfeld erklären, warum Weihnachten gefeiert wird. Vielleicht kann das ja eine Oma oder Tante übernehmen? So müsst Ihr nichts erklären, was Ihr nicht wollt und Euer Kind bekommt trotzdem die Hintergründe des Festes mit...!
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Zu verheimlichen, warum es das Weihnachtsfest gibt, fänd ich sehr schräg :shock:
    Weihnachten ist nun mal ein christliches Fest, da gibt es nichts dran zu drehen. Das hat auch nichts damit zu tun, ob man daran glaubt oder nicht.
    Aber man kann doch durchaus erklären, woher der Brauch stammt und dann sagen, dass man selbst nicht daran glaubt, aber findet, dass es eine schöne Sitte ist, sich einmal im Jahr gegenseitig eine Freude zu machen usw., je nachdem, warum Ihr überhaupt Weihnachten feiert.

    Ich studiere Geschichte und Germanistik und da gibt es soooo viele Studenten, die absolut keine Ahnung von der christlichen Kultur haben, dabei nehmen sie daran Teil, ob sie wollen oder nicht. Die machen sich teilweise noch über alles lustig, was mit Kirche zu tun haben, studieren Mittelalter und können sich keine einzige Quelle erschließen, weil sie keinen blassen Schimmer von den Grundlagen unserer Kultur haben.
    Tut mir leid, das ist einfach Allgemeinbildung, ob man nun daran glaubt oder nicht.
  • Juliane2Juliane2

    955

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten, da hab ich ein Diskussion vom Zaun gebrochen. War so nicht beabsichtigt. :oops: Vielleicht ist meine Frage etwas falsch rübergekommen. Vieles was ihr schreibt, sehe ich genauso.

    Ich möchte ihm auf gar keinen Fall verheimlichen, was es mit Weihnachten auf sich hat. Ich sehe auch nicht das Problem darin ihm die Weihnachtsgeschichte zu erzählen. Ich selber bin als Kind recht kirchennah aufgewachsen, hab mich persönlich zum Austritt entschieden, die Gründe dafür sind ihm jedoch noch nicht vermittelbar. Ich kenne daher sehr viele biblische Geschichten, nur habe ich persönlich eine gewisse Distanz zur Institution Kirche und möchte meinem Sohn eine etwas offenere Sicht auf das Thema Weltbild, Ethik, Glaube und Religion vermitteln. Ich hab heutzutage lustigerweise sehr viele nahe Freunde, die selbst sehr kirchenaktiv sind, hab da auch keine Berührungsängste. :biggrin:

    @ Bibilein: Ich sehe es auch ein wenig wie Bibilein,
    naja, aber wenn das Kind überhaupt nicht christlich erzogen wird (ich weiß nicht, ob es mal in einen kirchlichen Kiga geht), dann fehlt ihm doch der Bezug zu Jesus.
    Bisher kann er mit dem Begriff Jesus nichts anfangen.
    Man feiert Weihnachten mit "allem drum und dran" und auch um der "Weihnacht Willen" oder nicht, dann sollte es aber auch keine Geschenke geben. Sonst fehlt dem Kind wirklich irgendwo der Bezug und es wirkt alles nur "geheuchelt".
    Ist absolut OK und verstehe es nicht falsch, ich hab ja um Rückmeldungen gebeten :grin: . Wenn es nach mir ginge, würde ich auch nicht Weihnachten feiern, sondern einen schönen Tag zusammen verbringen, ich denke das wäre für ihn auch schön. Wenn ich das so in der Familie vorschlagen würde, will nicht wissen, was ich da zu hören bekäme :eek02:

    Genauso wie Caro es vorschlug
    Ansonsten bleibt bei der Wahrheit; die Geschenke sind von Mama, Papa, Oma, Opa und und und, weil sie dich lieb haben und dir eine Freude machen wollen. Nur die Erklärung warum an diesem Tag so viele Geschenke kommen fehlt dann immer noch
    habe ich es auch bisher gedacht, nur eben fehlt halt die Erklärung und ich finde es auch schwer vermittelbar warum mein Sohn dann, wenn jemand anderes seinen Geburtstag hat, Geschenke bekommen soll :biggrin: Warum dann nicht wenn Mama oder Papa Geburtstag haben?

    @ Sophie: Ich denke auch, dass ihm generell die Erklärung "Weil heute Weihnachten ist" reichen würde, es geht mir mehr darum, wie ich persönlich langfristig mit der Thematik umgehe bzw. was für nette Gebräuche man stattdessen pflegen könnte. Mir hat es als Kind auch immer sehr gefallen am Krippenspiel teilzunehmen, mir hätte jedoch auch ein anderes Theaterstück gefallen. Auch die Geheimniskrämerei ums Christkind und die Geschenke und Nikolaus sind schön gewesen. Ich möchte mir halt nur jetzt wo er noch "klein" ist, ein gewisses Konzept entwickeln.
    Das wird finde ich oft vergessen: selbst wenn ich mich persönlich entscheide, nicht gläubig zu sein oder wenn ich einfach einen anderen Glauben habe, leben wir doch hier in einem christlichen Kontext, in einer Gesellschaft, die vom christlichen Glauben und entsprechenden Ritualen und Traditionen geprägt ist und das beeinflußt unser Leben in jedem Fall.
    Das sehe ich genauso!

    @ rajenriver: Ich möchte ihm die Möglichkeiten vorstellen, doch entscheiden soll er selbst, welchen Weg er für sich später einschlagen möchte, dennoch möchte ich ihm doch auch die kindliche Freude ermöglichen, die solche Feste mitsichbringen. Schwierig, schwierig :roll: :grin:

    @ Umm Nuza:
    Ich wuerde ihm auf kindliche Weise das erzaehlen, was du glaubst... warum feiert ihr Weihnachten, was ja eigentlich ein christliches Fest ist? Das kannst du ihm ja erzaehlen...
    Das ist ja das Problem, mir liegt eigentlich nichts an diesem Fest, von mir aus müsste man nichts feiern und könnte den ganzen Rummel und die Geldmacherei da drumherum weglassen ;-) außer vielleicht das Gutsle backen, darauf würd ich ungern verzichten :biggrin: Und ihm sagen, dass das mehr der Verwandtschaft zuliebe ist, kann ich ja auch nicht bringen :oops: "Wie kannst Du nur ihm Weihnachten vorenthalten" :fingers:

    @Guniem:
    ... sonst lasst doch die Familie und das Umfeld erklären, warum Weihnachten gefeiert wird.
    Eigentlich möchte schon lieber ich ihm die Situation erklären, er wundert sich sicher nur, warum das die Tante macht und nicht die Mama. Außerdem haben wir ein paar Familienmitglieder in einer Freikirche, das ist mir zu riskant. :biggrin:

    Ich sehe schon ich verheddere mich etwas in meinen Vorstellungen und der praktischen Umsetzung, die doch in hohem Maße von außen mitbeeinflusst wird. Umso dringlicher, dass ich mir da ein Konzept überlege.
  • Caro2310Caro2310

    20,547

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    hm, ich überlege nochmal und versuche mich in deine Situation rein zu versetzen. Vieleicht hilft eine Nacht darüber schlafen. :cool:
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich finde, dass das gar nicht so schlecht klingt. Wir alle müssen uns irgendwann von den Traditionen unserer Eltern emanzipieren, spätestens wenn wir mit einem Partner zusammen feiern, der eigene Traditionen mitbringt. Und im Gegensatz zu Dir finde ich auch gar nicht, dass Du unbedingt jetzt schon ein Konzept haben musst. Das kann doch wachsen!
  • Juliane2Juliane2

    955

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ Caro: Danke für die Anregungen, wir unterhalten uns gerade schon rege und haben schon eine gute Lösung für den Nikolaus gefunden.
    @ Julla: Klar entwickelt sich das je älter er wird. Jedoch möchte ich über die Richtung und Eckpfeiler schon etwas Gewissheit haben. Ich möchte eben nicht nur die ganzen Feste und Traditionen unreflektiert weiterübernehmen. Ich denke auch, dass sehr viele Menschen Nikolaus, Weihnachten, Ostern halt feiern um der Geschenke willen oder weil man das halt so macht und über die Hintergründe sich gar keine Gedanken machen bzw. sie nicht wissen, z.B. was es mit dem Nikolaus auf sich hat, wer er war und vor allem warum er Geschenke bringt. Ich finde es an manchen christlichen Festen schade, dass sich darin Religion, Brauchtum und Jahreszeitenfeste überlagern, die an sich einzeln betrachtet schon feierwürdig wären.
  • rajenriverrajenriver

    4,287

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das kann ich nur bestätigen..Man schaue sich jedes Jahr wieder mal die Umfragen an:
    Warum feiern wir Weihnachten?
    Wer ist Jesus?
    Wer ist der Nikolaus?
    Warum gibt es Ostern
    etc pp

    SEH>R vieleKinder und Jugendliche kennen das nicht...Ich finde das sehr schlimm!
  • enkausticaenkaustica

    1,202

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich weiß jetzt gar nicht wie ich anfangen soll. Bitte reißt mir nicht den Kopf ab, aber ich bin in keinem christlichen Umfeld aufgewachsen, Glaube auch selber nicht an Gott und habe auch nicht vor, meiner Tochter an Weihnachten zu erzählen das das wir Weihnachten feiern, weil Jesus geboren wurde. Wenn sie alt genug ist, finde ich gehören die Relegionen zur Allgemeinbildung. Mehr aber nicht. Ich akzeptiere den Glauben anderer Menschen, möchte ihn aber nicht aufgedrängt bekommen.

    Weihnachten ist für uns ein Familienfest und dazu gehört der Weihnachtsmann der Geschenke bringt. Es ist die Vorfreude auf glänzende Kinderaugen, nicht mal so sehr wegen der Geschenke. Ich freue mich zum Beispiel wahnsinnig darauf, wie Amy auf den geschmückten Baum reagieren wird. Ich hasse auch diesen GEschenkeregen und deswegen darf jeder nur ein Geschenk geben. Ich freue mich auf den gedeckten Kaffeetisch, mit meinen Eltern, Schwiegereltern, Bruder und Schwager. Eben das man die ganze Familie mal auf eine Haufen hat.

    Ich finde es auch sehr nervig, das immer zu Weihnachten immer irgendwelche Spendenaktionen laufen. Das ist etwas was ich das ganze Jahr über mache. Ich unterstütze meinen Bruder sehr viel, der arbeitslos ist und drei Kinder hat, spende für Greenpace oder hänge einer Mutti im Kindergarten Sachen für die Tochter an die Garderobe, weil sie alleinstehend ist und keinen Job hat. Nächstenliebe ist für mich nicht zwangsläufig mit Weihnachten verbunden.
  • ed24ed24

    1,208

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Spannende Diskussion....

    Wir feiern auch kein Weihnachten, treffen uns aber in der Familie und verbringen einen schönen Tag/Abend zusammen - was will man an so einem Tag auch sonst machen :grin: Allerdings gibt es keine Geschenke oder einen Baum.

    Sag deinem Kind doch, dass die Menschen die Geburt Jesu (und zu Ostern und den anderen Festen den jeweiligen Grund) feiern und ein paar Worte zu dem Glauben dahinter, aber das ihr daran nicht glaubt und eich einen schönen Tag in der Familie macht. Es muss ja keine Geschenke geben. Dann habt ihr auch nicht das Problem das zu erklären. Und wenn die Verwandschaft meckert - seis drum, IHR seit die Eltern und habt es so entschieden!!!

    OT: @Bibilein - es ist leider eine weit verbreitete Meinung, dass durch die Kirchensteuern die Kirche, Pfarrer und alle aktivitäten bezahlt werden. In wirklichkeit zahlt Papa Staat ( alle Steuerzahler) die Pfarrausbildung, die Häuser, Hauswirtschafterinnen, Autos, Chauffeure, Gehalt der Pfarrer, Kerzen, Weihrauch ......... die Liste ist fast unendlich. Die Kirchensteuer reicht da bei weitem nicht. Also zahlt auch jeder "nicht"gläubige und jeder der Ausgetreten ist trotzdem für die Kirch mit. Ich meine irgendwo mal eine Zahl gelesen zu haben - ca. 9 millarden Euro von Papa Staat für die Kirche!!!

    Gruß ed
  • BibileinBibilein

    4,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ed24 schrieb:
    OT: @Bibilein - es ist leider eine weit verbreitete Meinung, dass durch die Kirchensteuern die Kirche, Pfarrer und alle aktivitäten bezahlt werden. In wirklichkeit zahlt Papa Staat ( alle Steuerzahler) die Pfarrausbildung, die Häuser, Hauswirtschafterinnen, Autos, Chauffeure, Gehalt der Pfarrer, Kerzen, Weihrauch ......... die Liste ist fast unendlich. Die Kirchensteuer reicht da bei weitem nicht. Also zahlt auch jeder "nicht"gläubige und jeder der Ausgetreten ist trotzdem für die Kirch mit. Ich meine irgendwo mal eine Zahl gelesen zu haben - ca. 9 millarden Euro von Papa Staat für die Kirche!!!

    Gruß ed

    du zählst hier nur "negative" Dinge auf. Die Kirche tut auch sehr viel Gutes, wie ich schon schrieb. Es ist auch jedem Seine Sache aus der Kirche auszutreten, wenn er einfach nichts mit dem / diesem Glauben anfangen kann, oder?

    Mika weiß auch (noch) nicht wer Jesus ist, aber er wird eben langsam herangeführt. Ich habe selbst eine sehr "eigene" Auffassung vom Glauben. Ist schwierig zu sagen. Die Kirche/Bibel, was auch immer vermittelt u.A. viele gute Vorsätze wie Nächstenliebe, muntert auf Gutes zu tun und vieles mehr. DIESE Grundsätze finde ich wichtig für die Gesellschaft und die Art, wie es vermittelt wird (z.B. die Geschichte von St. Martin, der seinen Mantel teilte um dem Bettler zu helfen) finde ich gerade für Kinder toll. Sie können so viel besser einen Bezug aufbauen und haben eine "Richtiline" an der sich der Großteil der Gesellschaft orientiert und das ist wichtig.
    Die Bibel zeigt doch auch auf ihre Art, dass die Liebe, die Hoffnung und der Wille Berge versetzen können. Ich für mich brauche nicht jeden Sonntag in die Kirche zu gehen um mich damit zu identifizieren. Ich habe "meinen Glauben" gefunden und lebe gut damit. Ich finde, diese Chance hat jeder Mensch verdient. Noch vor zehn Jahren hatte ich mit der Kirche überhaupt nichts am Hut und das obwohl ich "christlich" erzogen wurde.
  • GretchenGretchen

    3,369

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ed24 schrieb:
    OT: @Bibilein - es ist leider eine weit verbreitete Meinung, dass durch die Kirchensteuern die Kirche, Pfarrer und alle aktivitäten bezahlt werden. In wirklichkeit zahlt Papa Staat ( alle Steuerzahler) die Pfarrausbildung, die Häuser, Hauswirtschafterinnen, Autos, Chauffeure, Gehalt der Pfarrer, Kerzen, Weihrauch ......... die Liste ist fast unendlich. Die Kirchensteuer reicht da bei weitem nicht. Also zahlt auch jeder "nicht"gläubige und jeder der Ausgetreten ist trotzdem für die Kirch mit. Ich meine irgendwo mal eine Zahl gelesen zu haben - ca. 9 millarden Euro von Papa Staat für die Kirche!!!
    Gruß ed

    Sorry - auch OT:
    80% der Kirchensteuer werden für die Personalkosten gebraucht. Es ist definitiv nicht so, dass da der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird. Für den Weihrauch, Autos etc. kommt die Kirche auch selbst auf. Die Kirchensteuer aber wiederum ist absetzbar - das belastet dann eventuell die Steuerzahler. Diese Steuerbefreiung gilt aber für jede andere religiöse Gemeinschaft auch.
    Bei Kindergärten, Krankenhäusern etc. zahlt dann der Staat aber mit. Das kann ich aber nachvollziehen, da z. B. in Kindergärten auch konfessionsfremde oder sogar konfessionslose Kinder aufgenommen werden. Diese also der Allgemeinheit dienen.

    Was ich aber auch merkwürdig finde, und da gebe ich Dir recht - ist, dass die Allgemeinheit das Gehalt eines Bischofs bezahlt. Dieses Gehalt wird nämlich nicht von der Kirche gezahlt und das verstehe ich auch nicht. Wenn ich Atheist wäre, würde ich mich da ziemlich dagegen wehren.

    Ansonsten sehe ich das wie Bibilein: Wer Kirchensteuer nicht zahlen will, soll aus der Kirche austreten. Mir persönlich ist diese Steuer lieber, als jede andere Steuer ;-)
    Und man muss der Kirche auch zugute halten, dass sich sich wirklich sozial sehr engagiert. Gerade die kleinen Gemeinden leisten da eine immense Arbeit, die den meisten aber verborgen bleibt, weil sich niemand mit der Gemeindearbeit auseinandersetzt.
  • BibileinBibilein

    4,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Gretchen schrieb:
    Gerade die kleinen Gemeinden leisten da eine immense Arbeit, die den meisten aber verborgen bleibt, weil sich niemand mit der Gemeindearbeit auseinandersetzt.

    und dazu noch die vielen, vielen Ehrenamtlichen Mitglieder. ich weiß gar nicht, wie viele das allein schon in unserer Gemeinde sind. Einige Krabbelgruppen und Singstunden gäbe es hier nicht, ohne die Ehrenamtlichen ;-)
  • Juliane2Juliane2

    955

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ed24: Habt ihr dann einen anderen Brauchan diesen Tagen? Gibt es bei euch dann auch keinen Adventskalender? Da es bei uns üblich ist Weihnachten mit der Familie zu feiern komme ich um die Geschenke leider nicht rum. :confuded: Mich da komplett aus der Famiie ausklinken möchte ich jedoch auch nicht.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich denke, die Krux am Ganzen ist, dass Du eben doch sehr tief in den Traditionen verwurzelt bist. Selbst wenn Du heute eine andere Einstellung hast, kannst Du ja Herkunft und Familie nicht einfach ausklammern. Und willst es ja offensichtlich auch nicht. Daher kommen wahrscheinlich auch die ganzen Gedanken dazu, wie Du das Deinem Sohn vermitteln möchtest.

    Stell Dir mal vor, Du wirst jedes Jahr zu Chanukka eingeladen. Natürlich würdest Du Deinem Sohn dann - im Rahmen seiner Möglichkeiten - erklären, worum es geht und woran die Gastgeber glauben. Und zwar wahrscheinlich ganz ohne irgendwelche Konzepte..! Dass es dann auch kleine Geschenke gäbe, wäre da wohl auch kein Problem. Gehört halt zu den Bräuchen dazu..!

    Deshalb nehme ich an, solange Du für Dich nicht abschliessend geklärt hast, wo Du stehst, wirst Du wohl immer wieder über Weihnachten und Ostern "stolpern"...!
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Bei uns ist es auch etwas schwierig, mit dem Weihnachtsfest. Da wir Heiden sind, haben bei uns die andere Feiertage Bedeutung. Aber wir erklären es unseren Kindern so, daß wir an den Festtagen der Heiden bestimmte Sachen feiern und der Rest der Familie halt an den anderen Tagen feiert, weil sie es so kennen und immer so gemacht haben und wir dort mitfeiern, weil es ja unsere Familie ist. Am Anfang war es zwar schwierig für Inga das zu verstehen (Otto ist es ziemlich schnuppe), aber mittlerweile kommt sie ganz gut zurecht, so versteht sie auch besser, warum im Kindergarten von anderen Sachen gesprochen wird, als zu Hause. Ich denke man mußden Kindern einfach erklären, warum man etwas anders macht, als die anderen, die verstehen das besser als man denkt ;-)
  • Juliane2Juliane2

    955

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ Runkelrübe: Du meinst "Heiden" im Sinne von "ungläubig" oder? Welche Feste feiert ihr denn?
    Ich denke auch dass wir es in diese Richtung lösen werden.
    @ guniem: Meine persönliche Position habe ich eigentlich schon gefunden, jedoch der Familie zuliebe nicht so rigoros umgesetzt, wie ich es für mich handhaben würde. Vielleicht ist das nun die Gelegenheit neue Traditionen einzuführen :grin:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Heide zu sein heißt nicht ungläubig sein ;-) Das Heidentum ist eine Naturreligion und hat verschiedene Feiertage im Jahreslauf, so wie das Christentum auch, halt nur mit anderem Hintergrund.
    Bei uns sind halt die Sonnenwenden, sowie Tag- und Nachtgleiche und auch noch einige andere Termine wichtige "Feiertage".
  • Juliane2Juliane2

    955

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ Runkelrübe: Sorry. War mir nur nicht ganz sicher gewesen wie Du das gemeint hattest. ;-) Hättest Du mir noch etwas mehr Infos bzw. einen Link per PN. Würde mich da gerne etwas mehr informieren. Vielen Dank! :grin:
  • Juliane2Juliane2

    955

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ Runkelrübe: Vielen Dank für die Links. Bin fasziniert was es in Deutschland alles so gibt von dem man noch nie was gehört hat. Ich möchte mich hiermit nochmals entschuldigen, dass ich das vorher so geschrieben hatte, war einfach reine Unkenntnis ;-)

    Wir werden wohl Weihnachten bei den Großeltern verbringen, dort hab ich jedoch schon mitgeteilt, dass wir keinen Wert auf eine Inszenierung von Christkind oder Weihnachtsmann legen, sondern mehr auf das familiäre Zusammensein. Einen Baum wird es wohl leider geben :confuded: Begeistert waren sie nicht ;-)
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ach das ist nicht so schlimm, ich kenn das schon, daß Heiden immer als Nichtgläubige bezeichnet werden ;-)
  • sopie74sopie74

    2,615

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    hehe, das kenn ich andersrum: wenn ich als Kind im KiGa gesagt habe, dass ich nicht getauft bin, hieß es immer : Oh, dann bist du also Heide :roll:
  • GretchenGretchen

    3,369

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja, als Heiden wurden damals die "noch" ;-) nicht bekehrten Christen bezeichnet.
    Das heißt aber nicht, dass diese vorher keine Religion hatten, sondern einfach nur, dass sie noch keine Christen waren....
Hey! Melde dich an oder registriere dich, um mitzureden.

Social Media & Apps