Hallo allerseits,
ich habe ein riesiges Problem.
Ich hasse Barbie (nein, das ist nicht das Problem, schafft aber eines). Ich finde, Barbie repräsentiert ein unsägliches Frauenbild und ist zudem auch derartig kommerzialisiert, dass ich auf keinen Fall möchte, dass meine Tochter damit spielt. Im KiGa kann ich es nicht verhindern, auch bei der Oma nicht, da diese zwei Quasi-Barbies von vor dreißig Jahren hat, mit denen ihr Sohn, also ein Mann!, gespielt hat. Ich kann aber verhindern, dass Victoria zuhause damit konfrontiert wird. Sie weiß auch, dass ich strikt dagegen bin und ih hbe ihr auch erklärt warum. Göga und ich sind uns bei der Ablehnung überhaupt nicht einig. Er hat ihr auch Riterschwerter geschenkt, die ich ebenfalls völlig banane finde. Bei Barbie bin ich aber absolut kompromisslos.
Das war ich chon vor der geburt und a setzt das Problem ein. Mit Miteilung der Tatsache, dass der Bauchinhalt ein Mächen weren würde, habe ich auch gesagt, KEINE BARBIE. Auch später war das im Freundeskeis, insbesondere bei der Frau des Patenonkels immer ein Thema. Meine strikte Ablehnung und ihr völlige Begeisterung. Jetzt aber eskaliert es. Vor einer Woche war sie bei uns und hat im Nebensatz erwähnt, dass sie bereits ein super Weihnachtsgeschenk hätte, sie hätte schon länger gewartet als bei anderen Patenkindern, weil wir ja so dagegen waren (!). Ich habe mißtrauisch nachgefragt und ja, es soll eine Barbie werden. Ich habe sofort gesagt, wir möchten das nicht, sie entgegnete nur, achwas, Onkels und Tanten dürfen das. Da die Kleine daneben stand und wir alle in Eile waren, habe ich beschlossen, mich erstmal zu sammeln und in Ruhe darüber nachzudenken, wie ich reagieren soll. Ich fühlte mich total überrumpelt.
Habe das ganze auch mit GöGa besprochen, der sieht es kmplett anders. Ich solle meine Bedenken über den Haufen werfen und die Freunde nicht verärgern. Das ist aber ein anderes Problem, dass wir uns untereinander nicht einig sind. Das Hauptproblem sehe ich in der Freundin, die sonst wirklich total parat ist. Ich habe mich jetzt entschieden, dass ich sie anrufen werde und ihr sage, dass wir das Geschenk nicht möchten, weil zumindest ich total dagegen bin und das auch immer so kommuniziert habe. Wenn die Kleine die Barbie bekäme, wäre sie in der Zwickmühle, denn sie weiß, dass ich das nicht will. Entweder muss sie die Puppe zurückgeben oder aber ich muss gegen meine Überzeugung entscheiden und sie fragt sich, warum Mama so plötzlich ihre Meinung ändert.
Was meint ihr zu dem ganzen Dilemma?
PS: Einfach annehmen und nach Weihnachten verschwinden lassen, finde ich unehrlich. Hatte Schiegertiger vorgeschlagen...
Kommentare
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Wenn Jolanda größer ist und unbedingt Barbies haben will, dann darf sie sich die von ihrem Taschengeld kaufen. Aber bis dahin ist es ja noch ein weiter Weg.
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Ich finde auf jeden Fall das Verhalten Deiner Freundin nicht fair und würde ihr wahrscheinlich ganz einfach sagen, sollte sie die Barbie tatsächlich schenken, würdet Ihr sie nach Weihnachten unauffällig verschwinden lassen. Wenn ihr das ihr Geld wert ist, soll sie das doch machen..!
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Es ist wirklich so, dass die Freundin selbst total gerne mit Barbies gespielt hat und hier einen massiven Missionierungsdrang hat. Si ist auch ungewollt kinderlos und manchmal, denke ich, sie üerkompensiert mit den diversen Patenkindern. Das kann ich ja auch verstehen, aber nicht gegen den ausdrücklichen Wunsch der Eltern. Ein Geschenk soll doch Freude bereiten und nicht zu riesen Kompolikationen führen... :groggy: Warum muss ich mich mit so einem Blödsionn überhaupt beschäftigen?
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Ich finde die Dinger im Übrigen auch selten doof und würde mir da auch nicht rein reden lassen!
Ich konnte schon als Kind nix damit anfangen (hätte aber auch niemals eine bekommen, selbst wenn ich gewollt hätte ;-)! Da fällt mir ein: sonst soll sie doch einen Ken schenken! Hätte da Dein Mann genauso wenig Einwände wie bei der Barbie?
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Ich habe einen Barbie-Freak in der Familie und es ist grausam: wenn du einmal damit anfängst, dann bist du der ganzen Maschinerie hilflos ausgeliefert (vor allem wenn dein Kind von 15:30 - 18:00 Uhr Kinderkanal sehen darf und von der Werbung eingelullt wird) :roll:
Also auch von mir Rückenstärkung
"WE HATE BARBIE" :biggrin:
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Ich kann verstehen das du jetzt gegenüber deiner Tochter ein Problem hast wenn ihr wirklich die Puppe geschenkt kriegen würdet, das wäre mir in dem Fall auch nicht recht, so gegen meine Überzeugung! Wie Bibilein gesagt hat, ein Haustier würden sie in dem Fall ja auch nicht gegen euren Willen schenken. Ich würde nochmal versuchen mit ihnen zu reden.
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Aber an sich,fände ich es schon gut,wenn deine Freundin es akzeptieren würde..irgendwann wird deine Tochter vllt. selber ihre Wünsche deutlich kommunizieren..und ggf. wie Eo vorschlug von ihrem Taschengeld kaufen.Solange du eben noch Einfluss hast,ist klar,dass du deine Ideale weitergibst und auch verständlich..
Ich kann auch deine Beweggründe nachvollziehen..allerdings habe ich viel mit Barbie gespielt und kein verschobenes Frauenbild.. ;-) also es geht auch so..Aber generell .so oder so,finde ich deine Tochter etwas jung dafür...
Problematischer finde ich eher,dass du da mit deinem Mann nicht einig bist..das würde ich versuchen,wenn möglich, zu klären,und dann die Freundin bitten etwas anderes zu schenken..Sie sollte das schon einsehen,es kann ja nicht in ihrem Interesse sein,dass ihr Geschenk Diskussionen nach sich zieht.Tante hin oder her..Ich bin zweifache Patin und wir fragen immer auch nach,was denn gewollt ist und was denn auch gerade akutuell ist bei den Kindern..
Viel Erfolg wünsch ich dir und barbiefreie Weihnachten!!(auch wenn ich Barbei nicht hasse ;-) )
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Vorweg, ich habe auch total gern mit meinen Barbies gespielt und werde Leni, so fern sie überhaupt ein möchte, auch eine kaufen. Ich habe mir als Kind keine Gedanken darüber gemacht, was Barbie verkörpert oder ob sie die Frauen schlecht darstellt, sondern fand es einfach nur nett mit ihr zu spielen usw. Das ist meine Meinung.
Was ich auch nicht ok finde, ist die Tatsache, dass deine Freundin gegen deinen Willen etwas schenken bzw kaufen möchte. Das finde ich auch nicht ok und würde ein klares Wort mit ihr reden.
Für deine Tochter wird es doch auch nur eine Puppe wie jede andere sein. ;-)
Viele Grüße
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ich kann gerade nicht viel schreiben aber vertrete dieselbe Meinung wie DieUrsi. Und dieses "verbieten" finde ich unschön irgendwo, da ist es doch erstrecht reizvoll.
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Aber nur aus Nettigkeit meinen Idealen untreu werden und mir etwas aufoktroyieren lassen müssen, was mir komplett gegen die Hutschnur geht und dann noch unehrlich gegenüber meiner Tochter sein müssen, das ist überhaupt nicht mein Ding.
Ich habe heute abend schon zwei Mal versucht anzurufen, aber sie fahren morgen in Urlaub. Völlig besch... Timing. Jetzt muss ich sie kurz vor Weihnachten damit konfrontieren, echt doof.
Mir ist auch völlig klar, dass es andere gibt, die Barbie gut finden, das ist auch völlig ok. Nur nicht eben für uns und gegen unseren / repekrtive meinen Willen.
Und auch logisch, verbieten macht Dinge reizvoller. Trotzdem glaube ich, dass es Kindern nicht schadet, wenn sie nicht alles machen oder haben dürfen und ihnen auch in diesem Bereich Grenzen aufgezeigt werden. Wie gesagt, sie hat viel Spielzeug und kann sich wahrhaftig nicht beklagen, dass sie in irgendeiner Form zu kurz kommt oder Sachen nicht hat, die andere haben. Und ich finde es auch wichtig, dass Kinder sehen, dass man für seine Überzeugungen eintritt und diese auch mit vernünftigen Mitteln durchsetzt. Es gibt sicherlich auch bessere Beispiele als ausgerechnet Barbie, aber hier versteht sie vielleicht besser.
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Mal ne ganz ehrliche Meinung? Prinzipien gut und schön, aber ich wär das unglücklichste Mädchen der Welt gewesen, wenn ich keine Barbies bekommen hätte. Wenn deine Tochter das nicht einfordert, find ichs völlig ok, wenn du bei deiner Meinung bleibst. Ich hab auch in manchen Dingen meine Prinzipien und werd nicht davon abweichen, wobei es da um "gewichtigere" Dinge als Spielzeug geht. Ehrlich gesagt, als Kind sieht man nicht, welche "Figur" die Barbie-Puppe hat. ich hab einfach gern angezogen, ausgezogen, aufs Pferdchen gesetzt usw. und ich würd meiner Tochter (oder sogar Sohn) das auch nicht verwehren, selbst wenn ichs ihr nicht gerade aufdrängen würde. Vielleicht kannst du ja einen Kompromiss schließen?! Wenn dein kind nun mal gern damit spielt-.... ist ja nicht so, dass sie eine Spielzeugpistole oder sowas schenken, da wär ich z.b. absolut dagegen. Sind aber auch andere Gründe die da meine Meinung beeinflussen.
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Ist doch wie mit Süßem. Solange die Kinder nicht wissen, dass es das gibt, warum geben?
oder wir hatten gestern erst eine Diskussion mit meiner Mutter. Die wollte Mika eine DVD vom Kleinen Eisbär oder so schenken und ich sagte ihr, dass ich das nicht möchte, er interessiert sich noch NULL fürs TV, warum soll ICH damit anfangen? Das kommt wahrscheinlich früh genug von alleine.
Und zum Thema unglücklich. Ich hatte - laut meiner Mutter - eine Barbie. Die lag in der Ecke. Ich wuchs als Kind in einer Straße auf, wo irgendwie alle Nachbarn nur Jungs hatten. Da wäre ich mit meiner Barbie nicht weit gekommen, wir waren viel draußen, bei Wind und Wetter und wenns wirklich mal ein "Drinnen-Tag" sein musste, dann spielten wir meist mit Playmobil. Also es gibt auch glückliche Kinder ohne Barbie ;-)
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klingt einleuchtend ;-) ich hab ja auch geschrieben, dass ichs ok find, solange ihre Tochter das nicht von selber will. Ich weiß ja auch dass manche Kinder sich nicht dafür interessieren. Wie gesagt, es kommt aber vl. doch irgendwann der punkt wo die Kleine eine Barbie will, und dann sind alle guten Vorsätze eben doch vielleicht nicht das beste. Ich sehs zwar auch so, dass kinder nicht alles bekommen müssen, was sie haben wollen, aber bei mir wär das tödlich gewesen, alle meine Freundinnen hatten Barbie, ich hab davon eh schon sehr "wenig" gehabt, gar nix wäre fatal gewesen :biggrin:
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Wie gesagt,ich denke Viktoria ist noch sehr klein...also muss man,wenn es gegen die eigenen Grundsätze verstösst,das mit der Barbie nicht fördern..da verstehe ich Susanne voll und ganz..vor allem wenn man das im Freundeskreis deutlich gesagt hat..es gibt ja noch ein paar Alternativenn zur Barbie..
Was ich persnlich etwas schade finde,und auch blöd geguckt habe als ich das hier gelesen habe,ist dass gleich so total in die Kerbe geschlagen werden muss mit I HATE BARBIE..ist ja in Ordnung zu sagen,nein ich nag das nicht,kommt mir nicht ins Haus...oder ach mir ist das eher egal..aber gleich so Slogan??? :confuded:
Ich bin z.B. mit Barbie aufgweachsen,habe ein normales Frauenbild,habe auch Playmobil gespielt,und bin am Wald gross geworden und auch mit Jungs auf Bäume geklettert...das ist aber eigentlich völligst egal,denn es geht ja darum,dass Susanne das nicht möchte,und Viktoria noch in einem Alter ist,in dem sie noch nicht nachfragt..daher verstehe ich,wie gesagt,sie sehr gut..und finde das total in ordnung..Es werden so oder so Zeiten kommen,da wird die Kleine grösser sein und deutlich Wünsche äussern..aber so lange es noch nicht soweit ist...
;-)
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Trotzdem finde ich das übertrieben wegen einer Barbie. Und hat Victoria doch schonmal gefragt ob sie eine Barbie bekommt oder wieso weiß sie das du so dagegen bist? Das sagt man ja nicht einfach so ohne dass das Kind etwas erwähnt. Dann fände ich es schon schade das sie keine kriegt nur weil Mama das doof findet. Ich habe meinem Sohn auch schon Sachen gekauft die ich nicht so toll finde, wieso soll er darauf verzichten nur weil ich das nicht toll finde? Er ist doch ein eigener Mensch und mag andere Sachen wie ich, er it ein Kind und guckt nicht darauf ob etwas eine tolle Figur hat oder sonstwas. Ich habe auch Sachen wo ich hinter stehe die ich nicht erlaube etc. aber das sind dann schon "wichtige" Dinge.
Nicht falsh verstehen bitte ich meine das nicht böse oder so, ich habe da einfach eine komplett andere Meinung.
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So viele Freundinnen von mir behaupten auch immer, als Kind nicht mit Puppen gespielt zu haben und dass sie nur auf Bäume und so geklettert sind. Dabei weiß ich genau, dass das nicht so gewesen ist ;-)
Ist das heutzutage nicht cool oder zu weibchenhaft, wenn man bekennende Puppenfreundin war und ist?
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Das Kind entscheidet, mit was es Spielen mag. Wenn Dein Zwerg gern mit Puppen spielt und gern rosa trägt, ist das doch auch klasse! Da muss man sich als Elternteil zurücknehmen. Ich finde Barbie übrigens um Längen besser, als diese Monster-Weltraum-Figuren, die bei Jungs oft Begeisterungsstürme auslösen....seufz :roll: Aber das ist ja eh Geschmacksache.
...ich hoffe sehr, dass Franzis Geschmack und meiner in Zukunft nicht kollidieren :biggrin:
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Trotzdem muss ich sagen, dass ich von meinen Eltern dadurch was wichtiges gelernt: Nicht alles was alle haben und machen muss ok sein, es ist auch ok seine eigenen Haltungen durchzusetzten. Das ist aber ein Gratwanderung, denn andern - in dem Fall den eigenen Kinder - seine Überzeugung aufzuzwingen kann auch nach hinten los gehen bzw. die ganze Sache ad absurdum führen...
Meine persönliche Grenze ist das Spiel mit Pistolen etc. Damit kann ich gar nicht gut umgehen, doch vielleicht wird mich der Zwerg (oder der dazugehörige Vater ;-) ) eines besseren belehren. Ich wäre aber ehrlich gesagt schon stolz und erleichtert, wenn ich ihm erklären könnte, dass Krieg und Gewalt so schrecklich sind, dass ich es schlimm finde, so etwa zu spielen. Ich habe aber keine Ahnung ab wann er das verstehen kann und welche Alternativen ich ihm bieten kann... deswegen warte ich einfach mal ab ;-)
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Die Freundin ist noch im Urlaub und ich konnte sie vorher nicht erreichen. Werde sie am Wochenende anrufen.
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Letztendlich habe ich als Ersatz eine andere Puppe (größer...ne richtige halt) bekommen - aber sie hatte lange Haare und ich konnte Frisuren machen, das war MIR damals fast das wichtigste...ich fand die Puppe jedenfalls toll.
Aus heutiger Sicht finde ich das gut, was meine Ma gemacht hat.
Meine Bauchzwergin wird hoffentlich nie so ein Konsumkind...das versuche ich jetzt schon anzufangen, indem ich nix an Klamotten kaufe wo auch nur irgendeine Disney-Figur drauf ist... (die finde ICH schrecklich! :oops: ) - am Ende ist sie in dem Konsumkreislauf und will alles von Winnie the Pooh oder was weiß ich was...
Der Freundin würde ich strikt sagen: Fällt aus wegen is nicht. Und das hat sie zu akzeptieren. Vielleicht klappts ja auch mit ner No-Name-Puppe?
Wichtig ist nur, wie ich finde, daß dein Mann auch hinter deiner Meinung steht, da kommt die Kleine ja schließlich ganz fix dahinter, daß ihr euch nicht ganz einig seid... :roll:
Liebe Grüße...
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Und es heißt doch nicht das die Kinder alles dürfen und nie lernen das es auch mal was nicht gibt. Einen TV im Zimmer wird es hier zum Beispiel auch "nie" geben (außer sie sind schon groß ;-)) da finde ich den Grund aber eben auch total wichtig und da gibts auch nichts zu diskutieren. Aber bei etwas wie einer Barbie finde ich es einfach "komisch" seinen eigenen Willen da so durchzusetzen. Ich mag auch manche Comic Figuren nicht aber deswegen würde ich die doch nicht verbieten. Mein Sohn ist ein eigener Mensch der selber bestimmt was er mag und was nicht. Es gibt doch wichtigere "Verbote" wie sowas.
Aber mag sein das ich da zu locker bin :traurig04:
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Ich würde vorschlagen, dass du ihr sagst, dass sie die Puppe aufheben soll und sie ggf. wenn Victoria selber eine will, sie sie dann schenken darf, oder?
Mal ganz abgesehen davon, dass ich sonst Krabbeltiers Einstellung vertrete und bei einer Barbie auch gar nicht soo sehr ein Problem sehe und sie meinem Kind verbieten würde, aber das soll ja hier keine Diskussion über Barbie werden.
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DAS kann ich mir nicht vorstellen! Wenn das so wäre, müsste ja die Spielwarenindustrie überhaupt keine Werbung machen oder nur solche, die Erwachsene anspricht ;-)
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Naja, ich seh das schon nicht ganz so. Ich persönlich finds bei Barbie zwar auch "komisch" aber das ist einfach, weil mir das in dem Fall egal bzw einfach nicht wichtig genug ist. Aber ich kann schon verstehen, dass es Dinge gibt, die man seinem Kind aus verschiedenen Gründen einfach verbietet. Wobei in meinen Augen Spielzeugpistolen (ob nun "harmlos" oder nicht) schon nochmal was anderes sind als eine Barbie, da wär ich dann nämlich auch rigoros, das käm mir nicht ins Haus. Aber ich denk da hat jeder so seine anderen Punkte... andere finden auch einiges seltsam, wie´s in unserer Familie läuft, und meinen ständig, wir würden den Kindern was vorenthalten. Kann Susanne da schon auch ein kleins bissl verstehen, auch wenn ichs nicht so sehe.
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Ich werd hier aber nichts mehr zu schreiben. Ich habe ja meine Meinung dazu oft genug geschrieben. Und trotzdem kriegt mein Sohn nicht alles, darf nicht alles, ich stehe zu meinen NEINS usw ;-). Ich sehe eben einfach bei so einem Spielzeug den "Sinn" nicht dardrin seinem Kind das zu verbieten. Aber das muss eben jeder selber wissen.
Und das jemand etwas nicht schenken soll was man nicht möchte ist nklar, das sehe ich genauso egal was es ist.
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Ich hab kein ästhetisches Problem mit Barbiepuppen!
Eher ein gesundheitliches: War das nicht Mattell mit den vergifteten Puppen aus China und dieser beispiellosen Rückrufaktion im letzten Jahr?
Sind die Barbies nicht auch bei Ökotest ganz übel durchgefallen oder täuscht mich das jetzt???
Also ich bin ganz pragmatisch und deshalb würde ich auch der Tante sagen:
Barbie ist bleiverseucht und bleiverseuchtes Spielzeug aus chinesischer, ökologisch bedenklicher Massenproduktion am besten noch in Kinderarbeit hergestellt kommt nicht untern Weihnachtsbaum und aus ist die Maus. :flaming01:
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Habe selbst nochmal gegooglet und bin auf folgende Zusammenfassung einer englischen Studie gestoßen, veröffentllicht auf der Seite Krankenkassen-Ratgeber:
Barbie macht Bulimie - Schönheitsideal schuld an Essstörungen?
13.06.2006, Barbie-Puppen können für kleine Mädchen zu einem schlechten Vorbild werden. Laut einer britischen Studie der Universität Sussex kann der Umgang mit dem Spielzeug zu Essstörungen führen. Durch die Plastik-Blondinen mit ihren unnatürlichen Wespentaillen werde ein Schönheitsideal verbreitet, dem Mädchen schon im Alter von fünf bis acht Jahren nacheifern wollen, sagen die Forscher.
Für die Studie hatten die Forscher unter Leitung der Psychologin Dr. Helga Dittmar rund 200 Mädchen im Alter von fünf bis acht Jahren die Bilder von verschiedenen Puppen gezeigt. Eine Gruppe sah sich Barbie-Bilder an, die andere Gruppe sah Puppen mit natürlichen Proportionen.
Bei der anschließenden Befragung über die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper fanden die Psychologen heraus, dass die Mädchen, die die Barbie-Puppen sahen, deutlich unzufriedener mit sich waren als die anderen Kinder
(dgk)
Wenn ich länger suche, were ich noch mehr finden. An der UNi Jena gibt es brigens ein rogramm zur Prävention von Magersucht bei Sechstkläslerinnen, wo anhand von Postern einer Barbiepuppe der Weg in die Magersucht gezeigt wird. Ich finde das sagt auch chon alles.
Das ist für mich genau das Argument. Ich will nicht, das Victoria deren Ernährungsgeschichte aufgrund ihrer ND ja eh nicht unproblematsch ist, sich auch noch ein Schönheitideal aneignet, was verheerende Wirkungen haben kann. Wohlgemerkt KANN. Nicht jeder der mit Barbie spielt, hat Magersucht. Logisch. Aber es wird in einem prägenden Alter ein Ideal vorgehalten, dass verheerende Folgen haben kann.
UND DAS WILL ICH NICHT. Und das werde ich der Patentante, die ja "nur" die Gattin des Patenonkels ist, auch am WE verklickern. Sie will ihren eigenen unerfüllten Kinderwunsch und alle damit verbundenen Wünsche und Ideale an unserer Tochter verwirklichen und das geht nicht.
Tesore: Du hast natürlich recht, Deine Argumente kommen massiv erschwerend hinzu. Allerdings wird sie mir dann entggenhalten, was mit ander.. :sad: en Spielsachen und Kleidung ist. Wissen wir wirklich, wo die Gegenstände unseres Alltags produziert werden. Ich würde es mir wünschen.
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Ich gehöre nun auch zu denen die Barbie immer schon gerne gehabt hat.
Schlagendes Argument...ich konnte als Kind 5 Barbiepuppen nebst Zubehör mitnehmen aber selten 5 große Puppen.
Barbies konnte man zum spielen 2-3 in die Hand nehmen , Zöpfe flechten ohne das die Haare zu dicke oder dünn waren..sie waren schnell wieder weggeräumt und Oma hat noch Barbiekleider gestrickt ect.
Die Körperform war mir damals sowas von egal.
Die meisten anderen Puppen haben überhaupt keine Körperform sondern sind einfach nur gerade. Das prägt die Mädchen /Kinder ja auch nicht positiv oder negativ. Und Prinzessinenkleider kann ich auch anderen Puppen anziehen.
Wie gesagt darf ja jeder so halten wie er mag...mir kommen z.B keine Waffen oder Monsterfiguren über die Türschwelle...da bin ich streng
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Doch eine solche Studie hinkt wirklich total: hier wird ein Zusammenhang zwischen einer Momentaufnahme (kinder fühlte sich unzufrieden) und einer massiven psychologischen Störung gezogen, die in dieser redaktionell aufbereiteten Form schlicht unwissenschaftlich sind. Die Faktoren, die zu einer Essstörung führen sind ganz andere, DAS ist wissenschaftlich belegt! Und nein, auch bei einem Kind mit einer bereits schwierigen 'Essgeschichte' ist die Barbie sicher nicht der Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt.
Verstehe mich nicht falsch, ich kann Barbie selber absolut nicht leiden und kann daher deine Einstellung gut verstehen, doch das ist imho leider kein Argument. Denn selbst wenn diese Effekte wie in der Studie beschrieben auftreten, kannst du dein Kind nicht davor schützten. Barbie ist da, und Paris Hilton und Fernsehserien, in denen junge Mädchen gesagt bekommen, im Leben käme es darauf an, richtig 'laufen' zu können und posen zu können :groggy:
Mir war als Kind die Barbie wesentlich präsenter - aufgrund des Verbots, dass ich mir ja auch erklären musste. Ich würde daher heute anders entscheiden was das Prinzip Barbie angeht, doch das ist nur meine Einstellung. Jetzt würde ich der Barbie-Schenkerin auch sagen, dass sie ihr Geschenk gerne behalten darf, wenn sie nicht bereit ist, deine Wünsche zu respektieren...
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wenns danach gänge, dürften wohl die kinder mit gar nichts mehr spielen. mattel hat soviel spielmarken am laufen, das kann doch überall drin sein. fisherprice, pollypocket, hotweels, matchbox etc pp.
ich find barbie auch nich besonders toll, aber wenn meine kinder gern eine hätten, dann würde ich es ihnen nicht verwehren. spätestens bei freunden und freundinnen kann man dann nicht mehr 100%ig die augen drauf haben, mit was gespielt wird und mit was nicht.
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Bei mir bestimmt mein Kind, mit was es spielen mag und was es interessant findet - auch wenn mir das persönlich manchmal gegen den Strich gehen mag. Das kann eine Barbie-Puppe genauso gut sein, wie eine Spielzeugpistole. Wir haben damals in Ermangelung von Pistolen mit Stöcken aufeinander "geschossen". Es wurden dabei Cowboys und Gangster gejagt - es wurden die Guten beschützt blabla...es war einfach nur ein Heidenspaß, wir haben gespielt - nix anderes.
Die Kinder werden dadurch weder zu Kriegstreibern, noch werden sie ein falsches Frauenbild entwickeln. Ich denke, da wird von den Erwachsenen einfach nur zuviel moralisiert und hineininterpretiert....
PS: Erst heute hatten wir mit einer riesengroßen Wasserpistole einen riesengroßen Spaß und uns taten die Bäuche weh vor Lachen :biggrin:
4,797
Vielleicht npoch als Nachtrag: Sie wollte auch unserer Tochter, als sie zwei JAhre alt war, den Struwwelpeter schenken. Fand ich auch sehr schräg und konnte ich noch im Vorfeld abbiegen. Sie denkt da offensichtlich nicht wirklich drüber nach, bzw. hängt alten Erziehungsmethoden an :sad: . Obwohl sie mit Kindern sonst superlieb ist.
605
3,047
Und Pistolen hatte ich als Kind auch, die mit Platzpatronen, fand ich voll super. Und ich bin ein total lieber Mensch der keine Gewakt im Kopf hat. Wieso auch? KInder spielen das doch bloß. Und komischerweise hat fast niemand was gegen Wasserpistolen.
25,096
Also ich habe jetzt nix gegen Wasserpistolen, hätte auch kein Problem wenn mein Sohn an Fasnacht zum Cowboy eine Pistole zum Kostüm möchte oder draußen Räuber und Gendarm gespielt wird.
Wo ich ein Problem habe ist mit Spielzeugwaffen die wie echte aussehen. Also Sturmgewehr, Maschinengewehr, Panzer ect
Das geht auch soweit das mein Kind keine Kleidung mit Camoflage Muster ( dieses Millitärmuster) bekommt. Ebenso hätte ich was gegen Spiele die was mit Mord, Krieg ect zu tun hat.
Dazu gehören für mich halt auch diese Monsterfiguren ect.
4,797
Das ist es doch gerade. Sie weiß ganz genau, dass ich strikt dagegen bin, hat aber in ihrer Kindheit selbst gern mit Barbie gespielt und will ihre Leidenschaften dann an Victoria ausleben. Sie hätte jetzt vier Jahre gewartet, jetzt sei aber mal gut. Hätte ich nicht Nikolaus nach ihrer Bemerkung sie noch mal konkret nach dem Weihnachtsgeschenk gefragt, hätte Victoria die Puppe ausgepackt und ich hätte dann den schwarzen Peter gehabt. Sonst fargt mich jeder und das finde ich auch ok. Oder sie schenken Ergänzungen zu Sachen die Victoria bereits hat, Kugelbahn, Lego Duplo, Kaufkladen etc.
3,047
Ja da kann man auch wieder drüber streiten mit den Pistolen die wie echt aussehen. Ob Kinder das denn wissen das die wie echt aussehen? Ich kaufe sowas aber auch nicht und bin schon froh das mein Sohn sowas nicht haben will. Aber wie gesagt erst nachdem ich ihm erlaubt hatte mit einer Pistole zu spielen und danach auch nie wieder so ein Thema davon gemacht habe. Naja, er spielt sowieso lieber Prinzessin ;-)
4,797
Doch, ich! Waffe ist und bleibt Waffe und durch das Spiel damit werden Situationen nachgespielt, ion denen Waffen eingesetzt werden. Ich habe einfach das Gefühl, dass es heute leichter ist, Grenzen zu überschreiten und so kann m.E. ein Spiel wie Räuber und Gendarm, dass früher völlig harmlos gewesen wäre, weil komplett irreal, heute durch unsere ganze Medienwelt, Computerspiele etc. einen viel realeren, näheren Charakter annehmen. Ich drücke mich wahrscheinlich gerade besonders blöd aus. Früher war der gebrauch einer Schusswaffe ganz weit weg von uns, da hatte ich schon beim Krimi Angst. Heute werden Kinder von allen Seiten mit Gewaltszenen überschüttet, da ist es irgendwie nicht mehr so logisch, dass eine Spielzeugwaffe wirklich nur ein Spielzeug ist, bzw. dass komplett außer jeder Diskussion ist mit einer Waffe zu hantieren. Deutlicher? Nää... Und bei uns gibt es eben keine Wasserpistole, sondern Spritztiere.
Und die Ritterschwerter von Willi habe ich ganz nach hinten in den Schrank geschoben und demnächst wandern sie wg akuter Unlust des Kindes in den Keller. Wie sie wollte doch damit spielen. Och, tut mir leid... :biggrin:
Ach, und klar berichte ich. Wäre an Eurer Stelle auch neugierig. Ich hasse solche Gespräche.
7,740
Na, ob sie sich damit ewig zufrieden gibt? ;-)
Grundsätzlich kann ich Dir folgen, stimme Dir da auch zu (zum eigentlichen Thread-Thema sowieso - Geschenke sollten meiner Meinung nach abgesprochen sein, zumindest grundsätzlich (also, jetzt nicht bis ins Detail, welches Playmobil-Auto oder so ... aber halt schon die Tendenz), bis zu einem bestimmten Alter der Kinder!!). Aber Wasserpistole - mh, das ist meiner Meinung nach was ganz anderes als eine echte oder eine Spielzeugpistole ... es ist halt ein Spritzgerät, um Wasser zu spritzen - nix zum schießen. Siehst Du das genauso bei Wasserbomben? Ist ja vom Namen her auch Kriegsspielzeug ...
Ich drücke Dir auf jeden FAll die Daumen für das GEspräch mit Deiner Freundin ... ich finde sowas auch super-unangenehm, weil ich bei sowas dann immer ein schlechtes Gewissen hab (völlig schwachsinnig, aber ist so ...) ...
59,500
Ich hab Carlo und Felix nie Waffen gekauft, die realistsisch aussehen, aber Schwerter, wenn sie Ritter gespielt haben z.B. haben sie schon gehabt. Ich fand es oft wichtig, dass sie "mit Waffen spielen", das hört sich jetzt krass an, aber ich will es gleich erklären.
Sie wurden ja ab einem bestimmten Alter mit Gewalt konfrontiert, sei es Schläge auf dem Schulhof, sei es ein brutales PC-Spiel bei einem Freund, sei es ein gewalttätiger Film oder auch Gewalt, die sie selber erfahren haben (Schulhof, KiGa oder so) und durch das Spiel mit Waffen (meistens waren es Stöcke, die sie sich im Wald geholt haben) haben sie sich damit auseinandergesetzt, eher spielerisch. Ich glaube nicht, dass Kinder in dem Alter die Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt rein über den Kopf bewältigen können und alles, was sie berührt, im guten und im bösen, haben sie nachgespielt, was ich total richtig und gut und gesund finde.
Sie spielen ja auch Vater, Mutter, Kind, und ich finde es nur normal, dass sie auch Krieg spielen, wenn sie in den Nachrichten was über Krieg gesehen haben. Ich finde es nicht gut, ihnen das Spiel damit zu verbieten, weil ich glaube, dass Kinder sich auf diese Weise mit "dem Bösen" auseinandersetzen und darüber auch rausfinden, was richtig und was falsch ist.