Kennt ihr die Umstände EURER Geburt???

AnonymousAnonymous

59,500

bearbeitet 26. 03. 2009, 18:43 in Plauderecke
Alsodie meiner kenne ich..ich war eine richtige Sturzgeburt und wäre fast ins Klo gefallen..ausserdem wurde alles mitgerissen..Darm,Blase..meine Mutter hatte danach eine Total-OP,und Darm und Blase wieder hochgenäht..Es war vorher schon alles weit unten,und die 3.SS daher riskanter..ja und 4,5 Wochen zu früh war ich auch...
Ob das Raffis rasanten Weg erklärt..??

Ach ja und witziug meine Namensfindung..Meine Mutter hat einen Abend vorher eine Oper der Zarin Sonja geguckt und gesagt:WENN morgen das Kind kommt und es ist ein Mädchen,wird es eine Sonja!!!
Mein Vater nur:Du spinnst,hast ja noch Zeit..

Jaja
Ich kam am nächsten tag und noch witzigerweise ist das auch der geburtstag von meinem Bruder...

Kommentare

  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Na ja, nicht genau. Angeblich sind zwei von uns auch fast aufm Klo geboren und eine aufm Flur, aber wer jetzt was war, weiß ich nicht. Wir drei kamen alle schnell. Ich habe später mal gelesen, dass das bei Herzpatienten wohl recht häufig so ist - als wäre es ein Schutzmechanismus der Natur, damit dem Herz nicht zu viel zugemutet wird. Keine Ahnung, ob da was dran ist. Ich weiß nur, dass meine Mutter sagte, es wären alles recht leichte Geburten gewesen, sie wäre teilweise ziemlich weggetreten gewesen und hätte sich praktisch von außen beobachtet dabei. Bei meiner Geburt hat sie ziemlich viel Blut verloren, da musste wohl auch noch was gemacht werden, das schien kritisch zu sein. Aber es ist ja auch schon furchtbar lange her, ich glaube die Erinnerungen verwischen da auch etwas, sie weiß teilweise nicht mehr was bei wem von uns war.
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meine Geburt wurde gut 10 Tage vor Termin eingeleitet. Die Geburt meines 13 Monate älteren Bruders ging sehr schnell. Und da der Muttermund schon 3 Zentimeter auf war und alles geburtsbereit wirkte, wollte der Arzt meine Mutter wohl nicht mehr so rumlaufen lassen. vielleicht hat auch ein bisschen mit reingespielt, dass es auf Weihnachten zu ging und da keiner Bereitschaft haben wollte ;-=
    Die Einleitung hat dann wohl auch recht schnell angeschlagen und die Geburt war ebenfalls rasant. Leider hat meine Mutter beide Geburten nicht gerade positiv in Erinnerung. Das tut mir für sie doch ganz schön leid, denn ich selber denke an die Geburten meiner Kinder immer wieder gern zurück. Für mich waren das ganz tolle Erlebnisse.
  • dccdcc

    628

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich war relativ spät dran. Meine Mutter ging zum Termin ins Krankenhaus, offenbar lag sie dort eine Woche ohne dass ich mich auf den Weg machte. An meinem Geburtstag sollte sie dann entlassen werden. Meine Mutter ruft gerade meinen Papa an, dass er sie abholen kommt. Dies bekommt eine erfahrene Hebamme mit und sagt rigoros, der junge Arzt hat doch keine Ahnung, das Kind kommt heute noch, Sie bleiben hier. Tja uns so war es. Als mein Papa kam, um meine Mutter abzuholen, wurde er direkt zum Zimmer geleitet, wo er mich zum ersten Mal sehen konnte. Er war total perplex. Ich war also letztendlich auch recht schnell da. Meine Mutter hatte wohl einen Dammriss/schnitt - weiß ich nicht genau.
    Es ist immer wieder erstaunlich, was für ein Gespür Hebammen doch haben.
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich war auf den Tag pünktlich und uns war eine Bilderbuchgeburt beschieden. Mein großer Bruder war zu spät aber auch unproblematisch.

    Nur mein Kleiner Bruder hat alle Register gezogen und sich in Steißlage die Nabelschnur um den Hals gewickelt um sich dann mitten in der NAcht den Bereitschaftsarzt auszusuchen der mal gar keinen Bock zu kommen hatte und Schwestern die meine Mutter nicht ernst nahmen. MEin Bruder kam per Kaiserschnitt und wäre fast gestorben. Er ist in seiner sozialen Entwickung 2-3 Jahre zurück und meiner Mutter musste die Gebährmutter entfernt werden direkt bei der Geburt. Es folgten noch 2 weitere OPs aufgrunddessen und sie hat Hormonelle Probleme die bis heute anhalten.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also
    Mit mir ging meine Mutter erstmal 14 Tage über Termin. Danach war es recht unspektakulär. Schleimpfropf verlohren ..als sie Wehen bekam hat sie sich von meinem Paten in die Klink fahren lassen ( Mein Vater war schon beruflich auf neuer Wohnungssuche 300km weiter weg hatte aber in der Nacht tierische Kreuzschmerzen..also mitgelitten. :grin: ). Tja am Eingang hat man dann nur gemeint den Vater könnten sie nicht brauchen..haben meine Mutter geschnappt..den Herrn heimgeschickt und Mama schlafen geschickt.

    Sie hat mit Buscopan dann auch noch bis zum nächsten morgen geschlafen. Dann muß sie wohl 4 Stunden heftige Wehen gehabt haben und pünktlich zum Frühstück um 8 Uhr morgens war ich da.

    Meine Schwester 12 Jahre später meinte es auch spektakulär zu machen. Die lag 10 Tage vor Termin in Fußendlage mit Nabelschnur um den Hals. Meine Mutter wollte eigentlich nur zum Kontrollultraschall..tja der Arzt hat sie keinen Schritt mehr vor die Kliniktüre gelassen ..sondern sie sofort in den OP zum KS geschoben.
    War auch gut so..denn neben der Lage und der Nabelschnur um den Hals hatte meine Mutter heftige Verwachsungen und lag selbst fast 1 Stunde in Vollnarkose im OP.
  • MäusleMäusle

    7,471

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also ich weiß nur wenig... meine Mutter hatte bei mir wohl schon einige Tage übertragen. Offiziell nur 5 aber es müssen mehr gewesen sein aufgrund allem was ich sonst noch so weiß (streitet sie aber ab). Naja und da ich drüber war und sie keinen Bock mehr auf schwanger sein hatte, hat sie sich in ihre Arbeitsklamotten gestürzt und angefangen zuhause klar schiff zu machen und letztendlich sogar noch den Kuhstall auszumisten :grin: fertig geworden ist sie nicht mehr, weil dabei dann die Wehen einsetzten. Als ich rauskam war das erste was einige Minuten später passiert ist, dass ich mir mit den schon sehr langen Fingernägeln eine Narbe in die Wange geschnitzt habe, die ich bis heute trage. Fruchtwasser war wohl kaum noch da und Käseschmiere auch total weg.

    Mein Bruder kam dafür 10 Tage zu früh, war auch noch recht klein und hatte stärker Gelbsucht als ich. Bei ihm war wohl auch alles relativ unproblematisch bei der Geburt.

    Meine Mutter ist übrigens bei beiden Geburten routinemäßig geschnitten worden, obwohl wir keinen so großen KU hatten (ich 35, mein Bruder 33 cm ) aber war wohl so üblich, auch dass sie danach 10 Tage im KH geblieben ist.
  • NanakiNanaki

    3,896

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich wurde einen Tag vor Termin eingeleitet weil ich angeblich so gross war (war dann aber doch nur "Durchschnitt"). 5h später war ich da, total unkompliziert.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meine Geburt ist schnell erzählt: Kaiserschnitt unter Vollnarkose, wie bei meinen beiden Geschwister auch. So wie ich das verstanden habe, hatte sie irgendeine Form von Beckendeformierung, die eine natürliche Geburt nicht zuliess (Marlies, gibt es so was?). Ob das so stimmt, weiss ich nicht. Meine Mutter kommt aus einer Generation, die sich nicht wirklich über so Themen "auslässt". Auf jeden Fall hatte sie nach der Geburt meiner Schwester, dem dritten Kind, eine Totaloperation (nehme ich an, darüber geredet wurde nie ;-)), weil es für sie nach 3 Kaiserschnitten zu gefährlich gewesen wäre, ein weiteres Kind zu bekommen (DAS wiederum wurde erzählt ;-)). Ganz im Stil der Zeit hatte sie übrigens den Kaiserschnitt längs den Bauch entlang, quasi vom Bauchnabel bis in den Schambereich und nach 3 Kindern war das auch noch Jahrzehnte später (und ist es wahrscheinlich heute noch) als dicke fette Narbe zu sehen :confuded: ....!
  • dieUrsidieUrsi

    1,510

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meine Mutter hat mir zur Geburt noch nie etwas erzählt. Sie will das nicht, warum auch immer.

    Dafür habe ich die Sicht meines Vaters. Er wurde wohl morgens um 4 Uhr von meiner Mutter geweckt, die die ganze Nacht über schon Wehen hatte und noch in Ruhe gebügelt und die Tasche gepackt hat.
    Mein Vater ist dann noch schnell zu meiner Oma (ein paar Häuser weiter) gelaufen, damit die kommt und auf meine älteren Geschwister in der Zwischenzeit aufpasst.

    Vom Krankenhaus weiß ich dann nur, das was mir mein Vater jeden (!) Geburtstag erzählt, und zwar dass:
    Als er (auf dem Flur wartend) den ersten Schrei von mir hörte, im gleichen Moment die ersten Sonnenstrahlen des Tages durch das Fenster blitzten. :grin:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja das gibt es tatsächlich. Aber selten und heute kaum noch bei gsunden Frauen.
  • MamaclaudiaMamaclaudia

    1,488

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Geplanter Kaiserschnitt :sad: Ich war Beckenendlage und meine Mutter ja "schon" 30. Es hat ihr auch keiner eine Alternative vorgeschlagen und sie selbst war dermaßen naiv und uninformiert, dass es mir manchmal die Haare sträubt. Und es waren 3-4 Wochen vor Termin, damit auch ja keine Wehen einsetzen :roll: Außerdem war es noch eine Vollnarkose, so dass sie überhaupt nichts mitbekommen hat und mich wohl erst ganz spät nehmen durfte.
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meine Mutter hält sich da auch eher etwas bedeckt. Aber ein bisschen weiß ich auch.
    Bei meinem älteren Bruder hat es wohl etwas länger gedauert. Bei mir war es dann so, dass es nachts um 1 Uhr losging. Mein Vater schaffte es aber nicht, den Freund, der auf meinen älteren Bruder aufpassen sollte, wachzuklingeln. Irgendwann haben sie dann aufgegeben, den Krankenwagen für meine Mutter gerufen und sie hat mich dann alleine bekommen. Mein Vater war bei meiner Geburt nicht dabei. Geboren bin ich gegen 5 Uhr.
    Mein kleiner Bruder ist fast im Fahrstuhl des Krankenhauses geboren, weil das so schnell ging.

    Meine Mutter hat mir irgendwann mal ein schwedisches Buch über Geburten aus den 70ern geschenkt. Das hab ich noch. Gruselig :shock: Sie hat dann auch selbst angemerkt, dass es ja heute zum Glück schon etwas anders ist. Meine Eltern haben auch nie kritisiert, dass wir mit Johan ins Geburtshaus gegangen und mit Luise gleich zu Hause geblieben sind.

    `
  • Snoopy82Snoopy82

    7,740

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich war 4 Tage über Termin ... meine Mutter ist wohl nachmittags mit Wehen ins Krankenhaus, und dann dort eine ganze Weile die Treppen hoch und runter gelaufen, um die Geburt richtig in Gang zu bringen ;-) ... unter der Geburt gingen dann wohl die Herztöne runter, so dass ich dann per Saugglocke geholt wurde, nachts um 1.10 Uhr.

    Mein Bruder war schneller ;-) ... er kam pünktlich am Termin, mein Vater wurde nach Hause geschickt, weil "es ja noch dauern wird", und kaum zu Hause angekommen klingelte das Telefon, er solle sich auf den Weg machen, die Geburt geht los ;-) - er hat's dann auch noch rechtzeitig geschafft (wenn ich an den Fahrstil meines Vater denke, will ich nicht wissen, WIE!!) :grin:

    Blasensprung hatte meine Mutter übrigens bei beiden Geburten nicht, die wurde im Kreißsaal "gesprengt" (ich hab mir das immer total spektakulär vorgestellt, so ne "Blasensprengung", bis bei Joelles Geburt dann die Hebamme die Fruchtblase mit 2 Fingern einfach aufkniff :cool: )
  • stephuniestephunie

    880

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meine Mutter hatte einen Tag vor ET einen Blasensprung und hat sich daraufhin in ihr Bett gelegt und sich nicht mehr getraut aufzustehen. Der Krankenwagen wurde gerufen und sie hat sich von den Rettungssanitätern aus dem Haus tragen lassen. Das bekomm ich immer wieder erzählt da der eine Sanitäter ein guter Freund von uns war und sie sich immer gemeinsam da drüber lustig gemacht haben wie sie in ihr Betttuch eingewickelt lag und die Beine zusammengepresst hat.

    Im Krankenhaus dann hat sie zur Geburt Lachgas bekommen und ich wurde im Endeffekt mit Saugglocke geholt.

    Nun ja, ist heute genau 33 Jahre her :cool:
  • dieUrsidieUrsi

    1,510

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mäusle schrieb:
    Als ich rauskam war das erste was einige Minuten später passiert ist, dass ich mir mit den schon sehr langen Fingernägeln eine Narbe in die Wange geschnitzt habe, die ich bis heute trage.

    Ne oder??? Genau das gleiche bei mir auch! Hab mich auch kurz nach der Geburt mit meinen langen Fingernägeln gekratzt, dass ich heute noch eine Narbe an meiner linken Wange habe!
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    stephunie schrieb:
    Nun ja, ist heute genau 33 Jahre her :cool:

    Hey, alles Gute zum 33. Geburtstag :razz: :razz: !
  • MäusleMäusle

    7,471

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @dieUrsi: jaaa linke Wange, genau wie bei mir :cool:
  • ArmanaArmana

    7,364

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meine Mutter ist damals, als sie mich 2 Wochen übertragen hatte von ihrem Gyn in die Klinik eingewiesen worden. Von Wehen keine Spur. Der Arzt in der Klinik untersuchte sie nochmals genau und stellte dann fest, dass bei ihr keine vaginale Entbindung möglich wäre, aufgrund eines Septums in der Scheide (sie hat also quasi eine "Wand" (wie die Nasenscheidewand) in der Scheide). Wenn sie mich normal geboren hätte, wäre das alles durchgerissen. Da damals die Untersuchungen noch nicht so intensiv waren beim FA hat man das auch vorher bzw während der SS nicht festgestellt. Meine Mutter hatte sich nur immer gewundert, weshalb sie beim GV so Schmerzen hat.

    Naja, es wurde dann aufgrund dessen ein KS gemacht und ich kam mit 2440g und 42cm auf die Welt. Ich bin heute noch davon überzeugt, dass ich mit Sicherheit NICHT übertragen war... aber darüber lässt sie sich nicht aus. Allerdings hat sie ja in ihrer SS auch noch schön weiter Drogen genommen. :roll:

    Der KS war, wie damals üblich, in Vollnarkose und meine Mutter durfte mich erst 2 Tage später sehen, da ich auf Intensiv im Inkubator lag. Danach hatte ich mit schwerer Gelbsucht zu kämpfen, Entzugserscheinungen und durfte erst 3 oder 4 Wochen später nach Hause.
  • sweety05sweety05

    3,384

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich wurde 1 Woche vor ET geboren... morgens begannen die Wehen, sie hat dann aber noch ein wenig gewartet, weil der Abstand noch zu groß war... ging dann aber doch schneller als gedacht und dann wurde eine Krankenwagen geholt, meine Oma hat zeitgleich noch ein Taxi gerufen. Ins KH ist meine Mum dann mit dem Taxi und mein Dad kam von der Arbeit nach. Im KH wurde meine Mum dann erst einmal von so einer doofen Krankenschwester mit den Worten "das dauert noch ewig" abgespeiste und weg ging, obwohl der Muttermund schon fast offen war und als mein Kopf langsam raus kam, meine Mum schrie, kam die Schwester dann doch noch mal und schrie hysterisch nach einem Arzt.
    Auch nach der Geburt lief nicht alles rund... ich mußte länger im KH bleiben, weil ich aus die Creme und das Puder allergisch reagiert habe und zusätzlich noch eine Herzfehler habe.
    Ich habe das erste Lebensjahr fast nur im KH verbracht. Und auch in dieser Zeit lief vieles nicht so wie es eigentlich hätte sein sollen, aber das ist ein anderes Thema.

    Bei meinem Bruder lief alles harmonischer... war wie sie später sagte eine schönere Geburt, obwohl bei ihm die Gefahr eines Blutaustausches bestand, weil meine Eltern unterschiedliche Rhesusfaktoren haben
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meine Mutter lag 2 Monate im Krankenhaus wegen vorzeitihger Wehen. Sie durfte nicht aufstehen und bekam wehenhemmende Mittel per Tropf. Als die Ärzte meinten, nun könnte ich kommmen, wurden die Mittel abgesetzt.
    Ich wurde 22 Tage vor ET mit 2770g und 49cm geboren. Mein Vater war noch bis zum Abendbrot ca. 18:00 Uhr im Krankenhaus, um 21:14 Uhr wurde ich geboren. Es war wohl eine "leichte" Geburt.

    Bei meinem Bruder lag meine Mutter dann ca. 3 Monate wegen vorzeitiger Wehen im Krankenhaus. Er kam auch etwas zu früh.
    In der Zeit wurde ich von einer Tagesmutter betreut und habe meine Mutter nicht gesehen, da Kinder nicht ins Krankenhaus durften. Ich habe sie anschliessend auch nicht mehr erkannt und habe angefangen zu weinen als sie wieder nach Hause kam...
  • stephuniestephunie

    880

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ guniem

    Dankeschön!
  • SagunaSaguna

    1,742

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @waschbaer
    das sind aber schon deutliche Übereinstimmungen! Und wenn ich eine Tochter hätte hieß die auch Sonja. :grin:


    Meine Mutter hatte am ET nachts einen Blasensprung. Daraufhin sind sie und mein Vater ins KKH. Unterwegs hat sie ihn immer geschimpft weil er das Auto so stark beschleunigt und abgebremst hat vor Nervosität. :biggrin:
    Sie hatte eine selbstgemachte Wehenschwäche: d.h. sie konnte ihre Presswehen willentlich steuern (und wollte nicht), und da half auch der Wehentropf erstmal nix (wie bei mir). Und soviel ich weiß hatte sie eine Betäubung. Und sie hat einen standart-Dammschnitt bekommen und hatte nach der Geburt eine Ausschabung. Mein Vater war bei meiner Geburt 1973 dabei.

    Sie hat mich dann wohl ca. 6 Wochen gestillt und u.a. schreien lassen u.ä.. Und für sie gehört eine Geburt ins KKH. :roll:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja bei mir und und bei Raffi ging es extrem schnell...Meine Mutter hat mir das immer so erzählt,dass ich Schuldgefühle hatte,was ich ihr angetan haben..andauernd wurde gesagt"Du hattest es ja so eilig,dass"-"Die schlimmste Geburt vond en dreien".
    Jetzt kann ich sie verstehen,dass es schlimm war..aber ich werde raffi ,dass nie so negativ bepackt erzählen..Allerdings war sie mir eine grosse Hilfe,als ich echt traumatisiert nach der Geburt im Bett sass...SIE hat es vollkommen verstanden..Da mir erzählt wurde,ich war ein Schreikind..usw..und ich ja nie im Bett meiner Eltern war,sondern Opfer des 4-Stunden Rhythmus..bin ich noch überzeugter es bei Raffi anders zu machen..er braucht mich nach so einer Geburt..Wer weiss das besser als ich?? ;-)

    Was mir auffällt..viele unserer Mütter äussern sich gar nicht so gerne anscheinend...
  • ArmanaArmana

    7,364

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich glaube das ist, weil früher die Geburt als eher beiläufiges Ereignis betrachtet wurde und auch ein Tabuthema war. Früher hat man die SS und Geburt nicht so "zelebriert" wie wir heute und ich denke, dass dadurch wahrscheinlich auch eher negative Erinnerungen zurückblieben, als positive.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja das kann sein..ich bin sehr dankbardass ich vor allem durch euch hier,dass alles zelebrieren udn besprechen konnte..
    @Armana:Deine Geschichte finde ich auch hefitg..hab ich richtig gelesen..deine Mama hat Drogen in der SS mit dir genommen?
  • lamerelamere

    4,111

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ...ich weiß leider nix darüber, da ich ja adoptiert bin und meine leibliche Mutter angeblich nichtmal mehr die Uhrzeit meiner Geburt weiß..."ich glaube so um Mittag rum" war ihre Aussage. :roll: Kann man sowas vergessen - vom ersten Kind? :roll: :confuded:

    Ich finds spannend zu lesen, wieviele Ähnlichkeiten es gibt bei den eigenen Geburten und denen eurer Kinder jetzt... :shock: :confuded: ...vllt kann ich da ja auch Rückschlüsse auf meine Geburt ziehen... :roll:
  • Snoopy82Snoopy82

    7,740

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    waschbaer78 schrieb:
    Was mir auffällt..viele unserer Mütter äussern sich gar nicht so gerne anscheinend...

    Ich glaube, dass gerade in der Generation unserer Mütter die Geburt in den meisten Fällen auch nicht als schönes Erlebnis dargestellt wurde. Man wurde von den Ärzten total instrumentalisiert (zum liegen gezwungen, routinemäßiger Dammschnitt, Kind erstmal weg) und nach der Geburt hieß es (so hat meine Mutter es immer erzählt), die Mütter müssten sich ausruhen und deshalb hätten die Babies nix im Zimmer der Mutter zu suchen sondern kämen ins Babyzimmer ... irgendwie kann ich mir schon vorstellen, dass eine Geburt unter den Umständen als "notwendiges Übel" angsehen wurde, und nicht als schönes Erlebnis ... :confuded:
  • MoritzMoritz

    1,882

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also mein Termin war eigenltich der 24.12 aber meine Mama meinte abends am 22.12 noch ein lauwarmes Bad nehmen zu müssen, tja und da hab ich mich denn mal auf den Weg gemacht.
    Sie sagte ich hätte quasi im Rettungswagen schon gewuncken, hat es dann aber wohl doch bis in den Kreissaal geschaft.
    Ich bin ja als 3 geboren und meine Mama sagte das war die schwerste SS von allen, naja mein Geburtsgewicht war :oops: 4650g, öhm nicht grad ein zartes Reh.
    Meine Ma hatte dadurch dann ein Gebärmuttervorfall bekommen und später ein Totalop mit Blasenhebung und all dem Pipapo. Aber sie hat es trotzdem in guter Erinnerung weil die Geburt ansich problemlos war.
  • Iris3105Iris3105

    2,619

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also meine Geburt war so: Mama bekam so gegen halb sechs Uhr morgens die ersten Wehen, die dauerten auch den ganzen Vormittag und so gegen halb elf wurde Mama dann in Vollnarkose gesetzt und ich von außen gedreht, wei ich BEL war, dann haben die mich irgendwie rausgezogen und dabei ist Mama auch gerissen, das wurde noch genäht und zwei Stunden später hat sie mich das erste Mal gesehen. Oma und Opa waren die ersten die mich sahen und die ich gesehen habe. Komisch nur, Svenja war auch eine BEL, ob es da einen Zusammenhang gibt? Soviel weiß ich über meine Geburt nicht mehr, da ich eigentlich noch zu jung (18 Jahre) war, als sie gestorben ist. Und damals haben mich solche Sachen noch nicht wirklich interessiert, ich hatte gerade mal meinen ersten Freund. :oops:

    Mein Bruder war ein anderer Fall: Der meinte es offenbar besser mit Mama. Mama spielte mit mir als dann nachmittags 14.30 Uhr plötzlich die Wehen einsetzten. Das dauerte dann alles so bis ca. 18.00 Uhr, dann fuhren sie, mein Stiefvater mit meinem Onkel ins KH, weil Mama ja nicht mehr konnte und mein Stiefvater keinen Führerschein hatte, während Oma und Opa bei mir waren. Und gegen 22.00 Uhr war er dann da, und auch ein Dammschnitt wurde gemacht. Der wurde genäht und Mama mußte 1976 auch noch fast 14 Tage im KH bleiben. Naja ich war bei Oma und Opa. :biggrin:
  • milchbartmilchbart

    2,721

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    All zu viel weiß ich über meine Geburt nicht. Meine Mutter hatte uns das zwar früher immer wieder erzählt und wir Geschwister wollten unsere Geschichten auch immer gerne hören, aber das war dann natürlich kindgerecht erzählt.
    Ich war das dritte Kind und meine Mutter hat bei meiner Geburt den Moment der Geburt zum ersten Mal bewußt miterlebt. Sie hatte dies als sehr schön erlebt, da sie bei meinen Geschwistern jeweils Lachgas bekommen hatte. Sie hatte bei allen Geburten eine Dammschnitt. Wir Geschwister hatten wohl alle nicht ganz kleine Köpfe mit KU von 38 und haben alle über 4 kg gewogen und waren alle 57 oer 58 cm lang.
    Interessant fand ich, dass in meiner Familie die erste Geburt sich häufiger über mehrere Tage hingezogen hatte, das habe ich aber zum Glück erst nach Mareks Geburt erfahren :roll:

    Dass Schwangersein nicht zelebriert wurde, sieht man schon daran, dass es von meiner Mutter kein eiziges Bild während einer der 3 Schwangerschaften gibt. Dabei war mein Vater schon immer gerne und viel am photographieren und filmen. Auch von meinen weiter zurückliegenden Vorfahren kenne ich das nicht.
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das ist interessant - wenn ich so darüber nachdenke, mein Vater hat früher oft und gerne fotografiert, aber Fotos von meiner schwangeren Mutter scheint es nicht zu geben. Na gut, ich kann mir auch gut vorstellen dass sie das nicht wollte, sie ist so der Typ dafür... Meine Eltern sind nun auch schon älter, aber ich find es immer noch ominös, dass sie bei einigen Bildern nicht mehr genau wissen, wer das nun ist - meine Schwester oder ich oder doch mein Bruder? Gna!
  • milchbartmilchbart

    2,721

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich hatte meine Mutter darauf angesprochen, als ich selbst mit Marek schwanger war und wir von meinem Bauch Bilder gemacht hatten. Sie sagte damals, dass sei absolut unüblich gewesen.
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Sicher, aber die Bilder waren doch für den privaten Bereich... schon ulkig, wie tief das gesessen hat. Und bei meiner Mutter waren es ja viele Jahre, die dazwischen lagen. Bei meinem Bruder war sie knapp 17 und das war schon skandalös genug, das war 1960. Aber bei mir warens ja schon die siebziger :)
  • ArmanaArmana

    7,364

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ Waschbär: Ja, Du hast richtig gelesen. Ich versteh es bis heute nicht. :roll:
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo

    Doch von meiner Mama gibt es Bilder in der Schwangerschaft. Gut mit mir nur 1 aber damals hat man ja eh noch nicht soviel fotographiert ( 70ger Jahre). Es gibt sogar einen Film aus dem Urlaub da war sie mit mir Frühschwanger..also irgendwie war ich da schon auch mit drauf.

    Bei meiner Schwester 12 Jahre später gibt es dann einige Bilder aus der Schwangerschaft. Aber was stimmt die Mode war mehr so das man den Bauch verdeckt hat. Meine Mutter kann auch bis heute nicht verstehen das man den Bauch so herzeigt.
  • MelianMelian

    855

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich kam wohl 4 Wochen vor ET aus BEL mitt 2x NS um den Hals :shock:
    Wäre meine Mutter nicht sowieso nicht wegen Gestose in der Klinik gewesen, hätte das Ganze auch ganz anders ausgehen können.
    Irgendwann abends ist sie wohl zur Schwester getigert weil sie sich absolut nicht wohl gefühlt hat und auf hartnäckiges Nachfragen (!!!!) hat selbige sich dann doch mal bereiterklärt mal den Blutdruck zu messen und bekam beim Messen plötzlich Augen wie Untertassen, weil der so hoch war und telefonierte dann ganz hektisch alle möglichen Ärzte herbei- und keine Stunde später war ich da... 42 cm und 2150 Gramm
    Entlassen wurde ich dann Mitte März am eigentlichen ET.

    Erst letztes jahr habe ich dann noch eine ganz andere Episode erfahren: Als mein Vater uns zum ersten Mal besucht hatte kam er abends nach Hause (seine Schwiegereltern wohnen bis heute bei uns im Haus) und traf meine Oma, als sie gerade eine Nachbarin zur Tür bracht mit dem Rosenkranz in der Hand im Treppenhaus...
    Ihre Erklärung: "Wir haben zusammen für die Ursula [meine Mutter] gebetet- wenn schon das arme Kind sterben muß". Okay das war vor 34 Jahren aber das hat mich echt im Nachhinein geschockt...
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