Heute wird in Europa gewählt.
Geht ihr hin? Interessiert euch die Wahl? was haltet ihr für wichtig?
Wir waren grad wählen. Bei uns sind ja gleichzeitig noch Kommunalwahlen was das Wahlaufkommen sicher erhöht.
Ich für mich finde die Wahl in einer Welt die immer näher zusammenrückt wirklich wichtig. Deshalb war es mir auch wichtig meine Stimme abzugeben.
Interessant fand ich den Wahlzettel. 2 Rentnerparteien waren drauf..aber fü Familien ect habe ich soweit ich gesehen habe nur 1 gefunden...
Also was ist eure Meinung zur Wahl?
Kommentare
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Ich habe heute gleich vier Wahlzettel abgeben dürfen, da bei uns auch noch die ganzen Kommunalwahlen anstanden. Kumulieren und Panaschieren ist doch immer wieder toll :roll:
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48 Stimmen bei 913 Kandidaten..da wird das ja zum Tagesgeschäft..also beschränken sich auch die meisten wohl darauf einfach Parteien zu wählen.
Aber in kleineren Gemeinden macht das Spaß das stimmt.
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Also, alle Mann... äh Frau: Ran an die Urnen!
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Und besonders wichtig ist mir diesmal, daß die Wahlbeteiligung hier hoffentlich hoch ist, denn hier tritt für den Stadtrat leider auch die NPD an, die es dank Abschaffung der 5%-Hürde auch mit nur wenigen Stimmen in den Stadtrat schaffen könnte - was immer unwahrscheinlicher wird, je mehr Menschen andere Parteien wählen.
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Natürlich könnte man sagen, dass ich mich darüber hätte informieren können - ich hätte sicherlich massig Infos gefunden ... aber das Europaparlament ist eben nichts, wovon ich im täglichen Leben etwas mitkriege - wenn Kommunal-, Landtags- oder Bundestagswahlen sind, gehe ich immer - da fühle ich mich betroffen und daher verpflichtet, meine Stimme abzugeben (und halte mich daher vorher zumindest ein bisschen auf dem Laufenden über die Wahlprogramme) - beim Europaparlament fällt mir dagegen spontan nicht ein, wozu es gebraucht wird :oops:
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Nichtwähler unterstützen aber leider immer die extremen Parteien, das ist bei jeder Wahl so. Das kann man wissen und sollte es auch in seine Entscheidung miteinbeziehen. Kein persönlicher Angriff auf irdendwen hier, nur meine Meinung...
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Wobei ich bei der Kommunalwahl hier einen mir bekannten Lokalpolitiker um Rat gefragt habe - der hat mir nicht nur verständlich die Kumulieren/Panaschieren-Geschichte erklärt, sondern auch diverse andere Wahlverfahren und -taktiken, was nützlich gewesen wäre, wenn ich vorgehabt hätte, bestimmte Kandidaten zu unterstützen anstatt die komplette Partei.
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ich will hier keinen angreifen, aber das musste ich mal raus lassen, denn diese wahlmuffelei nervt mich tierisch (mein mann muss sich meinen frust auch immer anhören) :flaming01:
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Ich war wählen. Ich muss sagen, ich habe wirklich nicht sonderlich viel Ahnung von Politik, aber ich finde, wir können froh sein, daß wir wählen dürfen. Gerade wir Frauen, das ist 90 Jahren der Fall ... (und ich bin bestimmt keine Emanze!).
Und daß ich auch zu einer Europawahl gehe, gehört für mich zur Selbstverständlichkeit. Ich kann nicht erklären warum, es ist einfach so. Es ist eine Wahl, ich bin wahlberechtigt, also tue ich das auch! :cool01:
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Naja jede nicht abgegebene Stimme ist auch eine Stimme für Rechts und wenn wir hier schon so viele Nichtwähler haben... Allerdings ist Deutschland durch die geschichtliche Vorbelastung viel sensibler in seiner Wahl ( wenn auch noch immer recht zweigeteilt was die extremistische Lager betrifft, begründet in den verschiedenen Vergangenheiten Deutschlands nach dem Krieg ) als die anderen Länder die zwar teils ebenfalls nicht mit Liberalisums glänz(t)en aber gegen die Nazis schlicht verblassten. Das setzt sich dann auch nicht so stark in den Köpfen der nachfolgenden Generationen fest und so kann man zwar Rechts sein und wählen aber ist natrlich nie in Gefahr eine Art nazi zu sein, denn dazu müsste man Deutsch sein... Verquer....
Natürlich waren wir wählen. Ich würde mir niemals die Möglichkeit nehmen hinterher schimpfen zu dürfen ;-) Neee im ernst wenn ich in dieser Welt irgendwie mitreden kann und wenns nur ganz leise ist, dann stehe ich parat.
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Früher war ich übrigens in meiner Meinung bezüglich der Nichtwähler intoleranter. Heute sage ich einfach, dass man in einer Demokratie natürlich auch das Recht hat, nicht zu wählen. Das kann man in Anspruch nehmen. Ob das richtig ist oder nicht, ist natürlich eine andere Frage.
Nichtwähler unterstützen übrigens nicht die extremen Parteien, sondern die großen....
ich weiß nicht, warum so etwas immer gesagt hat. Das ist nicht richtig.
Die rechten und die linken Rand-Lager machen mir keine Angst. Die passen mir zwar BEIDE nicht, aber die gehören auch zu einer Demokratie.
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Und demnächst gibt er Probleme mit Werbung die unbewiesene Behauptungen vermittelt... Actimel ist gesund geht dann so nicht mehr.
Ich finde es schon merkwürdig...also wenn man gegen Ausländer ist oder Europa nicht will, was macht man dann in so einem Parlament???
Jeden Tag mit Ausländern reden oder Gesetze für alle Länder verabschieden ist dann ziemlich anstrengend oder??? :table2:
Sich dafür aufstellen zu lassen ist für mich dann schon abslut widersinnig.
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Wie kommst du denn da drauf? :shock:
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Den "Nutzen", den (natürlich alle) Randparteien aus Nichtwählern ziehen, war so minimal, dass er kaum ein Fliegenpups war. Es ist wirklich so, dass die Aussage - wer nicht wählt, wählt extrem, so nicht richtig ist.
Wir hatten übrigens letztens bei einem feuchtfröhlichen Grillabend eine Diskussion bezüglich der Nichtwähler. Bei uns im Bekanntenkreis sind nämlich zwei wunderbare Menschen, die politisch gebildet und auch informiert sind, aber trotzdem (oder vielleicht deswegen?) aus Protest nicht wählen gehen. Ich hab das nicht verstanden (verstehe ich bis heute nicht), aber uns hat es dann doch interessiert, was für Auswirkungen das Nichtwählen hat - und da hab ich diesen Link hier gefunden. Den fand ich sehr informativ. Da steht das übrigens auch nochmal drin:
http://www.wahlrecht.de/lexikon/ungueltig.html
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Das stimmt schon, je höhere Prozentzahlen sie haben, desto höher wird dann der Anteil. Ich wollte nur verdeutlichen, dass halt wirklich nur die großen Parteien von einer Nichtwahl so richtig profitieren.
Und ich bleibe auch dabei: Wer nicht wählt, unterstützt NICHT die Extremen - so wie: Wer nicht wählt, wählt rechts (warum bei diesem Spruch nicht auch links dabei ist, frage ich mich davon abgesehen auch). Ich finde, da werden sogar "bewusste und informierte" Nichtwähler in eine Ecke gestellt, wo sie nicht hingehören.
Ansonsten sehe ich das auch wie tinat.
Wählen ist immer die bessere Alternative!
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Das ist aber wirklich ein Thema, dass von hundert verschiedenen Seiten zerpflückt werden kann, jede Wahl ist tatsächlich anderes. Wenn es keine gefährliche Minderheit gibt (mal ganz abgesehn davon was man persönlich als bedrohlich empfindet...) die in die Nähe der Hürde kommen könnten, bitte. Doch andernfalls müssen eben auch Nichtwähler sich den Schuh anziehen, solchen Parteien Vorschub geleistet zu haben...
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Du rechnest hier mit nicht vorhandenen Größe, weil Du (oder ein Forschungsinstitut) festlegst, dass 30% der Nichtwähler aus dem Lager der Mitte kommen.
Man kann es ja auch anders sehen:
Nämlich indem man davon ausgeht, dass die Nichtwähler oft politikverdrossen sind und vielleicht gewohnheitsmäßige Nichtwähler sind. Politikverdrossene werden aber oft von extremen Parteien angesprochen. Das heißt - es bleiben letztendlich vielleicht eher potenzielle extreme Wähler daheim als potenzielle Mitte-Wähler. Ich weiß, dass hinkt (auch). Aber genauso hinken die Rum-Rechnereien mit den Zahlen, dass die Leute alle aus der Mitte kommen. Ich weiß, dass es dazu Analysen gibt, das sind aber auch nur Erhebungen, basierend auf Zahlen, die man nur vermutet.
Das weiß man einfach alles nicht; das ist spekulativ.
Und mit einer Spekulation zu solch einer gewagten Aussage zu kommen: Wer nicht wählt, wählt extrem. Das finde ich dann doch nicht fair.
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Aber ich glaube, auch hier sind alle Argumente ausgetauscht....