Hallo...
Also hier ist die 5 te Jahreszeit angebrochen, d.h. der Gallimarkt ist eröffnet. Ein großer Jahrmarkt, der größte hier. Nicht zu vergleichen mit dem Oktoberfest , aber schon recht groß. Nun fragten mich schon x Leute ob ich mit Annika hingehen werde und wennich das verneine, dann werde ich so angeguckt :shock: ...
Ich finde einfach so eine Kleine Maus hat da noch nichts von. Sie sieht aus dem KiWa nur Beine oder Bäuche anderer, es ist laut da und die Wege zum Laufen viel zu eng. Ich finde es einfach zu früh für so Kleine Kinder auf einen großen Jahrmarkt zu gehen. Sie ist eh nur am fremdeln und wenn sie wieder so viele Eindrücke hat, dann pennt sie schlecht.
Bin ich denn sooo altmodisch? Meine Schwägerin geht mit ihrem 6 Wochen Baby und Oma und Opa dahin und waren auch auf einem noch größerem Markt. Da wurd ich auch schief angeguckt weil ich nicht mitwollte...Mein Mann ist der gleichen Meinung wie ich... :roll: Aber wir haben uns gestern gefragt, ob wir einfach zu Übermuttern neigen?
Kommentare
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Was ist denn das für eine Stimmung, wenn es weder Dir, weil zu besorgt, noch Annika, wegen Fremdeln, dort gefällt.
Und mit Übermuttern da verstehe ich schon noch was anderes.
Fühl Dich einfach mal :troest:
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äh, was hat das denn mit altmodisch zu tun *grübel* ?
Wenn du findest, das es nix ist für dein Kind, dann mußt du doch nicht hingehen..hätt ich auch nicht gemacht (schon gar nicht mit 6 Wochen altem Baby :shock: ).
Ich denk mir dann immer, wenn ich schon weiß, das mein Kind auf sowas mit Unruhe und evtl. schlechtem Schlafen reagiert, dann lass ich es sein. Die anderen, die dich komisch angucken, müssen ja dann nicht mit deinem Kind klar kommen oder nachts x-mal aufstehen ;-) .
LG
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ich wuerde auch nicht mit einem Baby zum Rummel gehen. Hier sind in den Malls oder auf Festen sogar oft Muetter zu sehen mit Babies die gerade mal ein paar Tage alt sind, ich finde das immer sehr krass. Der ganze Laermpegel dort allein. Ich wuerde mich auch auf dein Gefuehl verlassen, sollen die anderen reden was sie wollen.
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Macht eh' nur dick. :biggrin: :cool: Ne' Spaß zur Seite. wir waren dieses Jahr das erste Mal mit dem 'Großen' zum Rummel. Es war auch noch zuviel für ihn. Nachher haben wir auch gesagt 'die nächsten Jahre nicht mehr'.
Und ich hoffe das dein Babay am liebsten bei dir ist!!! :traigo:
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Den Wald ziehe ich auch heute noch vor, da habe ich meine Ruhe und man kommt wenigstens zu sich.
Also laß Dir da nicht rein reden, meine Schwägerin hat das auch alles mit Ihrem Neugeboerenen gemacht und meine Schwiegereltern werden nicht müde darüber zu schwärmen, aber ich sage da mittlerweile nix mehr.
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Ja, hier wird auch nur geschwärmt...Mein Mann sagt immer: "Showlaufen für Oma..." der hält da nämlich gar nichts von...
Du sprichst mir aus der Seele!
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Ich kenns ausm Bekanntenkreis beide seiten - Mütter die aus rücksicht aufs Baby zuhause bleiben und Mütter, die einfach das Baby mitnehmen nach dem Motto "na dann kommt es eben mal später ins Bett" etc. und ich persönlich würde wohl eher auch zu letzterem tendieren. In Spanien fand ich das super schön, dass auf den Fiestas abends buchstäblich die ganze Familie ist. Die Kinder sind sowas von klein auf gewöhnt und keiner Macht sich gedanken ob das nun irgendwie schlecht wäre.
Andererseits kennst du dein Kind auch am besten, ich würd sagen, von demher kannst du auch am besten entscheiden wie sie es wegsteckt.
Altmodisch find ichs jedenfalls nicht, das Wort passt m.M. nach in dem Zusammenhang einfach nicht.
Übrigens wundert mich, wieviele Kinder doch selbst zu Großeltern fremdeln, hier war es bei Nichte und Neffe weder noch der Fall und auch von vielen anderen Kindern kenn ich das so gar nicht, in unserem Bekanntenkreis sind die von Anfang an gewöhnt, mal 1 STd oder länger bei Großeltern zu bleiben, bis eben wieder stillen dran ist. Woran liegt das denn dass Kinder so unterschiedlich sind in der Hinsicht?
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Ich denke immer, wenn sie mal ne Stunde mittags nicht pennt oder abends später ins Bett kommt, dann ist der Rythmus raus. Keine Ahnung...Ich mag niicht mal bei Omas Essen mittags, weil sie dann nicht Mittagsschlaf machen kann...Aber wir versuchen es jetzt am Samstag das erste Mal. Ein Gitterbett steht nun bei Oma.
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"Ich mag nicht mal bei Omas Essen mittags, weil sie dann nicht Mittagsschlaf machen kann..."
Da bin ich aber genauso, ehrlichgesagt. Bekomm da auch oft ein Kopfschütteln.
Gestern hat Konni z.B. mittags nicht geschlafen, weil wir unterwegs waren...und die Nacht war schrecklich. Er war völlig aus dem Tritt und ist alle 2h wachgeworden.
Was ja nicht heißt, das man es nicht mal wieder probieren kann, ob es mit der Zeit besser wird. Aber das entscheidet man ja SELBER, und nicht jemand aus dem Umfeld ;o)).
"hab ich sie halt doch zu sehr verschont, keine Ahnung."
*widersprech!!*
Du wirst ja deine Gründe gehabt haben, warum du sie eben nicht da gelassen hast, oder? Das wird schon, irgendwann will sie sicher mal bei Oma allein bleiben. Erzwingen kann man`s irgendwie nicht, find ich.
LG
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Ich hatte es so verstanden, das der Mittagsschlaf dann eben ausfällt...naja.
LG
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Hm ja wenn sie das tut, Svenja macht und machte das auch nicht. :groggy: Ich habe das zwar öfters mal probiert, später ins Bett. Aber nein, Kind kam pünktlich um 7.00 Uhr. :groggy: Dementsprechend lästig war sie dann am nächsten Tag.
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Neee die ist innen ;-) Tom ist pünktlich um 18 Uhr im Eimer, egal wann er aufgestanden ist....
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Es muss beiden gefallen - der Mutter und dem Baby.
Um zu sehen, ob es Deinem Kind gefällt, musst Du es ausprobieren. Da es Dir anscheinend eh keinen Spaß macht, musst Du aber schonmal gar nix ;-)
Ich war mit dem Zwerg auf dem Weihnachtsmarkt. Da war er - rechnen, rechnen - etwas über 4 Monate und es ging völlig problemlos. Ich hab ihn getragen (mein Mann hat geschwächelt, der war das lange Tragen nicht gewöhnt...höhö...Weichei!) und es war super schön. Außer dass ich keine traditionelle Feuerzangenbowle trinken konnte (Stichwort Stillen) war es ein wunderschöner Abend und als es dem Zwerg zu viel wurde, ist er einfach weggeknackt. ;-)
Du machst das schon richtig. Jeder ist anders.
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nicht verschont. Aber ich denk es is gewöhnungssache. bei uns kommt die Familie spätestens alle 3-4 Wochen irgendwie immer zusammen. Und da isses normal dass die Kinder mal zu diesem und jenen auf den Arm kommen. Von klein auf. Die kennen es eben nicht anders und es gibt auch selten Probleme (außer die Große hat mal wieder Trotzphase und meint nicht bei Oma bleiben zu wollen, aber die is auch schon einige Jahre älter ;-))
wegen dem Ryhtmus... hm gut das musst du wissen, aber ich persönlich finds nicht so schlimm wenn nicht immer "stur" der Rythmus beachtet wird. hat meine Schwägerin nie gemacht. Es wurde von selber an 2 Tagen die woche abends viel später mit bettgehen, oder sie hat mit der Großen Termine, da muss der kleine mit, Schläfchen hin oder her. Ich denk die stecken das besser weg als man glaubt ;-) Mein Neffe zumindest schläft nachts trotzdem recht gut.
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Elena war übrigens ein Familienrumreichkind und hat sehr gefremdelt. Bis sie etwa 7-8 Jahre alt war, hat sie mit Männern nicht geredet, außer den Opas und ihrem Vater/ Stiefvater. Tom ist kein Rumreichkind und hat noch nie auch nur ansatzweise gefremdelt...
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Als er sich verbal äußern konnte, schrie er seinen Unmut laut heraus: ich will heim! Ja soll ich so ein Kind denn dazu zwingen, etwas zu tun, was er definitiv als unangenehm erlebt? Inzwischen hält er sich in größeren Gesellschaften durchaus auf, er sucht sich seine Nischen, bleibt bei uns oder spielt alleine.
Ich halte nichts von der Theorie, dass sich das Kind halt daran gewöhnen müsse. Man muß sich halt auch etwas auf die Eigenheiten des Kindes einlassen, ausprobieren, und wenn man merkt, dass das Kind nicht damit zurecht kommt, derartige Aktivitäten verschieben.
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da wir ja so weit weg von der Familie leben, und auch hier noch keine Freunde oder Bekannten haben, sieht Lina die Verwandten immer nur wenn sie hier fuer ein paar Wochen anreisen. Sie fremdelt aber ueberhaupt nicht, obwohl das jeder immer denkt, weil sie ja die meiste Zeit nur mit uns zusammen ist.
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@Rhytmus: Also Annika hat das schon ganz fest im Blut. Ab 18 Uhr wird sie quengelig. Dann gibt es Abendbrei( gut, kann man ja überall machen) und dann spielen wir noch so bis 19 Uhr. Dann mache ich sie Bettfertig und wir singen etc etc. Sie wird dann meistens so gegen 19.30-20.00 einschlafgestillt.
Nun ists schon so, dass viele Sachen abends stattfinden, zB auf geburtstagen gibt es Abendbrot um die Zeit...
Wie soll man denn da aber dann länger weggehen? Ich könnte sie überall stillen-klar. Aber dann pennt sie zB auf dem Heimweg ein und ich muss sie aus Jacke etc pellen wenn wir zu Hause sind. Dann wird sie erstmal ewig nicht einpennen. Mein Mann ist da aber auch ganz der Meinung, das man zur Zu Bett Geh Zeit zuhause sein sollte. Macht man ja ab KiGa Alter auch!
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Das ist wirklich keine Gewöhnungssache, sondern einfach vom Kind abhängig.
@rajenriver: Nein, du bist keine Übermutter, du bist eine gute Mutter, denn du achtest auf die Bedürfnisse deines Kindes.
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Tja, hm. Ich hab das eben nicht gemacht, zumindest nicht in dem Alter, in dem deine Tochter ist. Jetzt bzw. seit längerer Zeit eigentlich schon, machen wir das auch. Freitags gehen wir zusammen essen, ich geh dann eben mit dem Kleinen eher nach Hause (Papa bleibt dort und trinkt Feierabendbier ;-) ), und er ist dann auch etwa zur normalen Zeit im Bett. Naja, ein bißchen später vielleicht, aber das ist zu verkraften.
Wir haben das auch schon probiert, irgendwo bei Freunden Abendessen, Kind dort einschlafen lassen und versuchen, ihn schlafend nach Hause zu kriegen - no way. Gebrüll, und stundenlanges Nicht- wieder- einschlafen können waren das Ergebnis. Das muss ich echt nicht haben.
Aber man kennt sein Kind ja auch ein bißchen, und weiß, wie es bei sowas reagiert. Und wenn man es einfach mal ausprobieren will, und es schiefgeht, na gut. Hätte ja auch klappen können. Aber ich würde mich trotzdem eher nach dem Rythmus des Kindes richten, wenn es geht. Die Zeit, wo ihr abends auch mal länger mit Zwerg unterwegs sein könnt, und damit alle Beteiligten weniger Probleme haben, kommt bestimmt (und bestimmt nicht erst in ein paar Jahren ;-) ).
LG
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Mittagsschlaf kann ja schon eher mal anders laufen, bzw im Auto etc, das verkraftet sie sicher eher. Ich teste es am Samstag. Da gehts erst zum Babyschwimmen und dann zu Schwiegis. Da gehe ich essen, da mein Mann ne Woche weg ist und ich sonst nur ungesundes esse :roll: Jedenfalls haben meine Schwiegis ein Gitterbett für die beiden Enkel gekauft und das testen wir nun mal aus ;-) Zur Not leg ich mich ins Gästebett dazu...Schwimmen macht müde :biggrin:
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Ich gehöre zu denen die ihre Kinder mitnimmt vorallem noch in dem Alter denn da schlafen sie ja noch überall. Klar auf den Rummel würde ich auch nicht gehen.
Aber im Januar wird meine Mutter 60 mit großer Feier abends im Lokal.
Felix wird beim Babysitter bleiben und die Kleine kommt mit. Die darf dann im KIWA schlafen. Da sie eh noch nicht durchschläft macht das nix. Und zu Hause bleibt sie für die Nacht im KIWA bis zur nächsten Mahlzeit ...dann wandert sie zu mir.
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Wir sind anfangs auch mit Kind im TT in den Biergarten losgezogen, Konni hat schön geschlafen, ich bin irgendwann nach Hause, und beim wachwerden wurde er eben gestillt und schlief dann weiter. Aber irgendwann gehts dann eben nicht mehr ganz so einfach.
Naja, wir erweitern wohl mal das "Kinder sind verschieden" um ein "Eltern sind auch verschieden" ;-) .
LG
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Ich hatte das auch anderes "geplant", mir vor seiner Geburt gedacht, dass wir dann noch locker mit ihm zusammen mal weggehen könnten, Pizzaessen oder so, nichts lautes. Ging aber nicht. Und Lina hat nach einem völlig friedlichen Tag abends die Bude zusammengekreischt, dass die Wände wackelten (und mir die Ohren). Mit der Zeit wurde es besser, als sie ein 3/4 Jahr alt war, probierten wir es das erste Mal aus: wir blieben etwas länger abends (naja, länger ist zuviel gesagt, so bis ca. 20.00h) bei Mareks Patentante in Heidelberg, zogen den Kids die Schlafklamotten über, im Auto wurde Lina gestillt und dann sind wir nach Heilbronn gefahren (ca. 45 min Fahrt). Der Transer Auto ins Bett klappte problemlos und so hatten wir zumindest wieder etwas Handlungsspielraum.
Von daher denke ich eben, man muß halt auch nach den Eigenheiten des Kindes schauen.
25,096
Julia wird im Januar auch schon fast 6 Monate alt sein. Und Autofahren müssen wir an dem Abend auch. Wir werden ja sehen wie es funktioniert.
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Das würde mein Mann nie mitmachen. Im lauten Lokal schlafen lassen, am besten noch wo geraucht wird...Naja, das ist ja Gott sei dank nicht mehr, aber ne Freundin hatte das gemacht. 2 Jähriger in Sportwagen zum Pennen neben Musik und Essen und Aschenbecher..ihgitt...Mein Mann und ich auch finden auch, dass Kinder nicht unbedingt auf Festen sein müssen, wo getrunken wird...Naja, mit 6 Monaten kapieren die das noch nicht, aber mit 2?!
Ist ja auch egal, ich bin eben hier nun die Außerirdische die ihrem Kind den Spaß verdirbt...haha, ihr lacht. Meine Freundin war mit ihrem Kind im Karussell...Mit 8 Monaten..Hmmm...
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Auf eine wichtige Familienfeier würden wir wohl gehen..so lange es gut ginge..Rummel etc. auf keinen Fall...
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Klar, wie Tinat schon schrieb, wenn man selbst an so etwas keine Lust hat, dann macht man das halt nicht. Aber ich hab den Zwerg immer an UNSEREM Leben (jedes ist anders, und jeder hat andere Vorlieben - klar!) teilhaben lassen. Ein No-Go war Zigarettenqualm, ansonsten war er überall mit dabei - abends im Restaurant, im Biergarten, auf dem Volksfest/Weihnachtsmarkt - auch zu Zeiten, wo dort Trubel herrschte und das von Babyalter an. Er kennt es gar nicht anders. Mich da zurückzunehmen, hätte mich nicht glücklich gemacht und ich denke, dass die Kleinen oft sehr viel flexibler sind, als man denkt. Natürlich bestätigen Ausnahmen immer wieder die Regel.
Aber ich find das gerade z. B. in den südlichen Ländern sehr schön, da nehmen die Kinder - auch spät abends - noch am öffentlichen Leben teil und sie haben auch Spaß da dran. Wenn sie müde werden, werden völlig unproblematisch Stühle zusammen geschoben und eine Decke findet sich auch. Der Zwerg hat auch schon auf einer Bank geschlafen und daheim hab ich ihn halt gleich ins Bett gelegt - nur kurz aus der Jacke geschält, Schuhe und Hose aus und das war es. Da gab es auch keinen Schlafanzug mehr an. ;-) Ich sehe diesbezüglich keine Bedenken und mein Zwerg entwickelt sich nicht anders als andere - mit allen Höhen und Tiefen, die auch andere durchmachen ;-) Und anders kennt er es auch nicht. Unser Haus ist immer voller Leute, tagsüber und auch abends. Wir sind viel unterwegs, reisen sehr viel. Wenn man sich da in den ersten Monaten verbiegt (dem Kind zuliebe), kann es schon sein, dass das dann später vielleicht nicht mehr so einfach geht und die Kinder zum Teil auch unflexibel werden. Das ist zwar schon auch typabhängig, aber viel bereitet man da auch mit der "Erziehung" vor.
Natürlich macht das alles keinen Sinn, wenn die Zwerge früh zeitig raus müssen, aber am WE z. B. ist das doch okay - vorausgesetzt man mag das Leben in dieser Form.
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Ich finde, es wird nur dann schwierig, wenn Eltern ständig in Sorge sind, ihrem Kind weiß Gott was anzutun, weil sie den Rhythmus mal nicht gewährleisten können und dabei ihre eigenen Bedürfnisse vergessen. Gerade wenn es dann mal eine Feier ist, die einem wichtig ist und zu der man gerne möchte. Wenns um einen Besuch auf dem Rummel geht, wäre mir das Wurscht.
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Als meine Mutter noch lebte und ich sie besucht habe, war ich auch immer einen Nachmittag bei den Schwiegereltern. Und meine Schwiemu hatte nichts besseres zu tun, als der halben Verwandtschaft (und die ist groß) dies mitzuteilen. Marek hätte wohl mit ihr schon Kontakt aufgenommen, nur wenn alle 5 min die Tür aufgeht und wieder jemand anderes reinplatzt, den kleinen Kerl auf den Arm nehmen will (ach das macht dem doch nichts aus, der ist doch noch so klein), die Bude irgendwann voll ist und auch dementsprechend laut, war MArek das mit seinen wenigen Wochen oder auch Monaten schlichtweg zuviel und ich konnte mit einem kreischenden Marek wieder heimfahren.
Es geht wirklich nicht darum, die Kinder von allem fernzuhalten, es geht darum, dass man sich auch auf die Persönlichkeit eines kleinen Wesen einstellen muß.
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Aber wir waren ja beim Rummel... Familienfeste sind ja doch etwas anderes.
Btw Erinnere ich mich noch gut an eine Feier im Italienurlaub bei der das eine Baby den ganzen Abend schrie, ignoriert von allen Beteildigten, weil das normal ist in dem alter und auch an ein 2 Jähriges Kind das immer bis 23 Uhr wach war und morgens bis 10-11 Uhr schlief und damit einfach nur einen anderen Tagesablauf hatte und keine verschiebung des normalen ablaufs... Und alle durften die Kinder anfassen und herzen, auch wir Fremden, die im vorbeigehen eingeladen wurden ;-)
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Das unterschreibe ich jetzt mal, klar, der "jedes Kind ist anders" Spruch stimmt schon, aber ehrlich gesagt, wo bleib ich denn dann? Ich gehe halt gerne, auch mal bis abends zu Freunden. Oder auf ein Familienfest, oder auf den Rummel. Ich seh gar nicht ein auf so vieles zu verzichten, ich kann einfach nicht ohne andere Leute auskommen, Babymassage, KRabbelgruppe, Pekip und sowas, dass war für mich nie "rauskommen". Bin vielleicht keine "Übermami". Außerdem hat man auch als Mami von mindestens zwei Kindern gar keine andere Wahl, hätte mal meiner Großen erklären sollen, wir können nicht Karusellfahren gehen weil es da zu laut für die Kleine gewesen wäre :roll:
Auch dass die Kleinen nicht im Kiwa, beim Familienfest in einer GAststätte schlafen sollen, in der auch Alkohol getrunken wird, verstehe ich nicht ganz. Wenn sie es tun ist das doch wunderbar, ausprobieren !(natürlich ohne Zigarettenrauch, versteht sich von selbst ;-) )
Alles in allem find ich die Diskussion hier nicht altmodisch, nein das wäre nicht das richtige Wort, hm vielleicht eher überfürsorglich... nix für ungut.
Grüßle
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Ja klar, ich bin auch viel unterwegs mit ihr. Aber wenn ich gemerkt habe, dass die Kleine einen Tag hat, an dem sie Remmidemmi nicht vertragen kann, dann hab ich mich eher nach ihr gerichtet. Sowas kommt ja nicht oft vor. Aber da ich auch selber Tage habe, an denen ich keine Lust auf Gesellschaft habe, brech ich es nicht übers Knie, wenn ich merke, dass sie so einen Tag hat.
Ansonsten hast du völlig recht, Guni
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Wenn eine Glasglocke/Übervorsorglich bedeutet, auf das Kind einzugehen und ihm nichts aufzubürden weil ich grade Lust dazu habe oder nicht Großeltern sagen kann, das sie sich gedulden müssen, bis das Kind soweit ist, dann bleibe ich lieber unter meiner Glocke mit zufriedenen und ausgeglichenen Kindern.
Übrigens finde ich es etwas vorschnell von Überbehüten/übervorsichtig und Glasglocke zu reden, nur wegen eines Punktes... MEine Kinder sind ganz sicher nicht überbehütet, das ist lächerlich, wenn man uns kennt, das zu behaupten ;-)
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Annika kommt sonst auch überall mithin, nur abends nach 20 Uhr gehören Kinder, wie ich finde nach Hause. Klar, man kann Ausnahmen machen, später an den WE`s...Wenn ich abends einkaufen gehe nach 20 Uhr und dann immer Mütter mit den Kleinen treffe, dann pack ich mir echt an Kopp. Da haben die Läden den ganzen Tag auf und man muss so spät noch unterwegs...Meine Meinung eben...
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Unterschreib ich sofort. Aber ich finde eben, es geht um die Bedürfniss ALLER und nicht nur der Kinder ;-) Mir geht's ja auch gar nicht darum, dass man die Kinder krass gesagt in die Disco schleppt, aber man kann es doch so abstimmen, dass es für alle passt. Wenn also z.B. ein Familienfest ansteht und man weiss, das Kind verträgt viel Trubel gar nicht gut, dann kann man ja ganz früh dorthin gehen, wenn noch nicht viele Leute da sind und dann bald wieder gehen, wenn es zu viel wird. Dann freuen sich die Gastgeber, man selber hat auch noch was davon und das Kind wird nicht über die Massen belastet ;-) Ich finde dieses Kategorische eben nicht gut.
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Na, offensichtlich ja nicht, wenn ich mir das oben z.T. so durchlese..!
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Nee im Ernst ich denke es wird schon nicht so hart sein ( bei beiden Versionen) wie es hier so klingt ;-)
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ja sorry, dann hab ich dass falsch verstanden, aber es ging doch um einen Besuch auf dem Rummel, da meintest Du doch nachmittags, oder? Wenn Du sie überall mit hin nimmst widersprichst Du dir nun aber irgendwie selbst. :table114:
und dass man mit Kindern nicht so leben kann wie vorher ist schon klar, aber ich behaupte mal dass es wichtig ist nicht nur die Kinder im Mittelpunkt stehen zu lassen, ich für mich lebe aber auch MEIN Leben und nicht nur dass meiner Kinder, aber lassen wir dass hier auch besser, dass gibt nun ne Grundsatzdiskussion ;-)