Bin ich denn so altmodisch?

rajenriverrajenriver

4,287

bearbeitet 17. 10. 2009, 17:51 in Plauderecke
Hallo...

Also hier ist die 5 te Jahreszeit angebrochen, d.h. der Gallimarkt ist eröffnet. Ein großer Jahrmarkt, der größte hier. Nicht zu vergleichen mit dem Oktoberfest , aber schon recht groß. Nun fragten mich schon x Leute ob ich mit Annika hingehen werde und wennich das verneine, dann werde ich so angeguckt :shock: ...

Ich finde einfach so eine Kleine Maus hat da noch nichts von. Sie sieht aus dem KiWa nur Beine oder Bäuche anderer, es ist laut da und die Wege zum Laufen viel zu eng. Ich finde es einfach zu früh für so Kleine Kinder auf einen großen Jahrmarkt zu gehen. Sie ist eh nur am fremdeln und wenn sie wieder so viele Eindrücke hat, dann pennt sie schlecht.

Bin ich denn sooo altmodisch? Meine Schwägerin geht mit ihrem 6 Wochen Baby und Oma und Opa dahin und waren auch auf einem noch größerem Markt. Da wurd ich auch schief angeguckt weil ich nicht mitwollte...Mein Mann ist der gleichen Meinung wie ich... :roll: Aber wir haben uns gestern gefragt, ob wir einfach zu Übermuttern neigen?
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Kommentare

  • Iris3105Iris3105

    2,619

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wie ich auch vorher bei Littlejake schon geschrieben habe, solltest auch Du Dich auf Dein Bauchgefühl verlassen. Und wenn Du meinst, es ist für Annika noch zu früh, dann bleib auch bei der Meinung.
    Was ist denn das für eine Stimmung, wenn es weder Dir, weil zu besorgt, noch Annika, wegen Fremdeln, dort gefällt.
    Und mit Übermuttern da verstehe ich schon noch was anderes.
    Fühl Dich einfach mal :troest:
  • HappinessHappiness

    3,241

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo,

    äh, was hat das denn mit altmodisch zu tun *grübel* ?
    Wenn du findest, das es nix ist für dein Kind, dann mußt du doch nicht hingehen..hätt ich auch nicht gemacht (schon gar nicht mit 6 Wochen altem Baby :shock: ).

    Ich denk mir dann immer, wenn ich schon weiß, das mein Kind auf sowas mit Unruhe und evtl. schlechtem Schlafen reagiert, dann lass ich es sein. Die anderen, die dich komisch angucken, müssen ja dann nicht mit deinem Kind klar kommen oder nachts x-mal aufstehen ;-) .


    LG
  • rajenriverrajenriver

    4,287

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Weil es dann immer heisst, ich habe auch selber Schuld, dass sie so an mir/uns hängt und wir uns auch anstellen würden. Aber wahrscheinloch habt ihr auch recht. Es ist ja unsere Sache und ich persönlich gehe dann lieber mit der Kleinen in einen Wald o.ä. wo man in Ruhe spazieren gehen kann. ( AUch wenn ich da keine Currywurst kaufen kann :biggrin: )
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also, es gäbe ja noch die Möglichkeit, dass Du sie trägst..! Mit einem Kinderwagen würde ich niemals an so ein Fest gehen, erstens natürlich wegen des Kindes, aber auch wegen der anderen Leute. Ist doch Quatsch! Ansonsten kann ich nur sagen, dass es einfach auch vom Kind abhängt. Das kleine Kerlchen hier hat solche Anlässe geliebt und da auch prompt das Schreien vergessen ;-) Deshalb würde ich solche Anlässe nicht grundsätzlich meiden, sondern halt ausprobieren, ob es dem Kind gefällt. Wenn Du das aber sowieso schon probiert hast und das einfach nichts für Deine Süsse ist, dann lass es sein. Sollen die anderen doch reden ;-)
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo rajenriver,

    ich wuerde auch nicht mit einem Baby zum Rummel gehen. Hier sind in den Malls oder auf Festen sogar oft Muetter zu sehen mit Babies die gerade mal ein paar Tage alt sind, ich finde das immer sehr krass. Der ganze Laermpegel dort allein. Ich wuerde mich auch auf dein Gefuehl verlassen, sollen die anderen reden was sie wollen.
  • LayaLaya

    631

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    rajenriver schrieb:
    AUch wenn ich da keine Currywurst kaufen kann :biggrin: )

    Macht eh' nur dick. :biggrin: :cool: Ne' Spaß zur Seite. wir waren dieses Jahr das erste Mal mit dem 'Großen' zum Rummel. Es war auch noch zuviel für ihn. Nachher haben wir auch gesagt 'die nächsten Jahre nicht mehr'.
    Und ich hoffe das dein Babay am liebsten bei dir ist!!! :traigo:
  • *Claudia*Claudia

    885

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich kann dich verstehen, daß habe ich mit unserem Sohn damals auch nicht gemacht, warum soll man sich und dem Kind sowas antun, eigendlich hat doch keiner was davon.
    Den Wald ziehe ich auch heute noch vor, da habe ich meine Ruhe und man kommt wenigstens zu sich.
    Also laß Dir da nicht rein reden, meine Schwägerin hat das auch alles mit Ihrem Neugeboerenen gemacht und meine Schwiegereltern werden nicht müde darüber zu schwärmen, aber ich sage da mittlerweile nix mehr.
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich geh freiwillig gar nicht zu sowas hin. Weder mit Elena noch mit Tom oder gar alleine. Da ist mir schlicht mein Geld zu schade für und die LEute vor dem Bierzelt zu primitiv meist. Was soll man denn da? Es gibt schöne Freizeitparks, da fahr ich dann lieber mal hin. Wobei wir das auch extrem selten machen aber ich kann bei den Kindern keinen Schaden deshalb erkennen. Menschenmengen mit Kinderwagen sind doch auch für alle Beteildigten furchtbar. Das Kind bekommt Kippen auf Kopfhöhe und hat den Kopf auf Pohöhe der Vorangehenden, Mutter ist gestresst, weil sie sich durchwuseln muss und die Umstehenden genervt weil sie über den KiWa stolpern oder ihn in die Beine bekommen... Kinder in Menschenmengen ist schlicht Mist. Solange ein Knirps nicht auf den Schultern sitzen kann, tu ich das den Kindern in keiner Situation an.
  • rajenriverrajenriver

    4,287

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    *Claudia schrieb:
    Ich kann dich verstehen, daß habe ich mit unserem Sohn damals auch nicht gemacht, warum soll man sich und dem Kind sowas antun, eigendlich hat doch keiner was davon.
    Den Wald ziehe ich auch heute noch vor, da habe ich meine Ruhe und man kommt wenigstens zu sich.
    Also laß Dir da nicht rein reden, meine Schwägerin hat das auch alles mit Ihrem Neugeboerenen gemacht und meine Schwiegereltern werden nicht müde darüber zu schwärmen, aber ich sage da mittlerweile nix mehr.

    Ja, hier wird auch nur geschwärmt...Mein Mann sagt immer: "Showlaufen für Oma..." der hält da nämlich gar nichts von...
    Miaofeli schrieb:
    Ich geh freiwillig gar nicht zu sowas hin. Weder mit Elena noch mit Tom oder gar alleine. Da ist mir schlicht mein Geld zu schade für und die LEute vor dem Bierzelt zu primitiv meist. Was soll man denn da? Es gibt schöne Freizeitparks, da fahr ich dann lieber mal hin. Wobei wir das auch extrem selten machen aber ich kann bei den Kindern keinen Schaden deshalb erkennen. Menschenmengen mit Kinderwagen sind doch auch für alle Beteildigten furchtbar. Das Kind bekommt Kippen auf Kopfhöhe und hat den Kopf auf Pohöhe der Vorangehenden, Mutter ist gestresst, weil sie sich durchwuseln muss und die Umstehenden genervt weil sie über den KiWa stolpern oder ihn in die Beine bekommen... Kinder in Menschenmengen ist schlicht Mist. Solange ein Knirps nicht auf den Schultern sitzen kann, tu ich das den Kindern in keiner Situation an.

    Du sprichst mir aus der Seele!
  • MäusleMäusle

    7,471

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hm ich kann nur sagen wie ichs von meiner Schwägerin kenn... sie is eigentlich oft übervorsichtig mit den Kindern (meiner Meinung nach) aber z.b. waren wir vor 2 Jahren auf dem Altstadtfest, da gibts viel schöne Musik, richtig viel Gewühl, reihenweise Biertische und -bänke... der Kleine war im Kiwa dabei, teilweise auch Tragehilfe, und er fands toll. Die laute Musik hat ihm gar nix gemacht und gefremdelt hat er wider erwarten gar nicht.
    Ich kenns ausm Bekanntenkreis beide seiten - Mütter die aus rücksicht aufs Baby zuhause bleiben und Mütter, die einfach das Baby mitnehmen nach dem Motto "na dann kommt es eben mal später ins Bett" etc. und ich persönlich würde wohl eher auch zu letzterem tendieren. In Spanien fand ich das super schön, dass auf den Fiestas abends buchstäblich die ganze Familie ist. Die Kinder sind sowas von klein auf gewöhnt und keiner Macht sich gedanken ob das nun irgendwie schlecht wäre.

    Andererseits kennst du dein Kind auch am besten, ich würd sagen, von demher kannst du auch am besten entscheiden wie sie es wegsteckt.
    Altmodisch find ichs jedenfalls nicht, das Wort passt m.M. nach in dem Zusammenhang einfach nicht.

    Übrigens wundert mich, wieviele Kinder doch selbst zu Großeltern fremdeln, hier war es bei Nichte und Neffe weder noch der Fall und auch von vielen anderen Kindern kenn ich das so gar nicht, in unserem Bekanntenkreis sind die von Anfang an gewöhnt, mal 1 STd oder länger bei Großeltern zu bleiben, bis eben wieder stillen dran ist. Woran liegt das denn dass Kinder so unterschiedlich sind in der Hinsicht?
  • rajenriverrajenriver

    4,287

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja, keine Ahnung. Sie war auch immer mal für ne Stunde da, aber eben immer mit heulen...hab ich sie halt doch zu sehr verschont, keine Ahnung.

    Ich denke immer, wenn sie mal ne Stunde mittags nicht pennt oder abends später ins Bett kommt, dann ist der Rythmus raus. Keine Ahnung...Ich mag niicht mal bei Omas Essen mittags, weil sie dann nicht Mittagsschlaf machen kann...Aber wir versuchen es jetzt am Samstag das erste Mal. Ein Gitterbett steht nun bei Oma.
  • HappinessHappiness

    3,241

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich kann grad nicht zitieren, irgendwie:

    "Ich mag nicht mal bei Omas Essen mittags, weil sie dann nicht Mittagsschlaf machen kann..."

    Da bin ich aber genauso, ehrlichgesagt. Bekomm da auch oft ein Kopfschütteln.
    Gestern hat Konni z.B. mittags nicht geschlafen, weil wir unterwegs waren...und die Nacht war schrecklich. Er war völlig aus dem Tritt und ist alle 2h wachgeworden.

    Was ja nicht heißt, das man es nicht mal wieder probieren kann, ob es mit der Zeit besser wird. Aber das entscheidet man ja SELBER, und nicht jemand aus dem Umfeld ;o)).

    "hab ich sie halt doch zu sehr verschont, keine Ahnung."

    *widersprech!!*
    Du wirst ja deine Gründe gehabt haben, warum du sie eben nicht da gelassen hast, oder? Das wird schon, irgendwann will sie sicher mal bei Oma allein bleiben. Erzwingen kann man`s irgendwie nicht, find ich.


    LG
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Naja, aber eigentlich ist es doch egal, ob das Kind 1h früher oder später ins Bett geht. Sie hat ja keine Uhr um :biggrin: ! Und solange sie nicht morgens raus muss, weil Mama arbeitet oder sie in den Kindergarten o.ä. geht, kann sie doch einfach am nächsten Tag etwas länger schlafen..!
  • HappinessHappiness

    3,241

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @guni: Nee, es ging mir ja jetzt auch ums mittags schlafen. Mal früher oder später ins Bett gehen ist klar, das passiert ja sowieso. ;-)
    Ich hatte es so verstanden, das der Mittagsschlaf dann eben ausfällt...naja.


    LG
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich seh das ganz pragmatisch. Es gibt Kinder, die vertragen Lärm und Trubel sehr gut, es gibt andere, die reagieren darauf nicht so schön. Wenn man etwas unbedingt selbst machen möchte - ein Fest, eine Feier, einen Besuch bei Hanswurst in Zipfelhausen - dann sollte man das einfach mal ausprobieren. Allerdings ohne Kinderwagen, das find ich auch ätzend :) Wenns nicht klappt, versucht man es später noch einmal. Aber halt nur wenn man möchte. Ich würde eher nicht prophylaktisch verzichten, glaube ich, sondern einfach mal testen. Nach Hause gehen kann man doch sofort.
  • Iris3105Iris3105

    2,619

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    guniem schrieb:
    Solange sie nicht morgens raus muss, weil Mama arbeitet oder sie in den Kindergarten o.ä. geht, kann sie doch einfach am nächsten Tag etwas länger schlafen..!

    Hm ja wenn sie das tut, Svenja macht und machte das auch nicht. :groggy: Ich habe das zwar öfters mal probiert, später ins Bett. Aber nein, Kind kam pünktlich um 7.00 Uhr. :groggy: Dementsprechend lästig war sie dann am nächsten Tag.
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    guniem schrieb:
    Sie hat ja keine Uhr um :biggrin: !


    Neee die ist innen ;-) Tom ist pünktlich um 18 Uhr im Eimer, egal wann er aufgestanden ist....
  • GretchenGretchen

    3,369

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ach Quatsch! Du bist doch nicht altmodisch deswegen!
    Es muss beiden gefallen - der Mutter und dem Baby.
    Um zu sehen, ob es Deinem Kind gefällt, musst Du es ausprobieren. Da es Dir anscheinend eh keinen Spaß macht, musst Du aber schonmal gar nix ;-)

    Ich war mit dem Zwerg auf dem Weihnachtsmarkt. Da war er - rechnen, rechnen - etwas über 4 Monate und es ging völlig problemlos. Ich hab ihn getragen (mein Mann hat geschwächelt, der war das lange Tragen nicht gewöhnt...höhö...Weichei!) und es war super schön. Außer dass ich keine traditionelle Feuerzangenbowle trinken konnte (Stichwort Stillen) war es ein wunderschöner Abend und als es dem Zwerg zu viel wurde, ist er einfach weggeknackt. ;-)
    Du machst das schon richtig. Jeder ist anders.
  • MäusleMäusle

    7,471

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    rajenriver schrieb:
    Ja, keine Ahnung. Sie war auch immer mal für ne Stunde da, aber eben immer mit heulen...hab ich sie halt doch zu sehr verschont, keine Ahnung.

    Ich denke immer, wenn sie mal ne Stunde mittags nicht pennt oder abends später ins Bett kommt, dann ist der Rythmus raus. Keine Ahnung...Ich mag niicht mal bei Omas Essen mittags, weil sie dann nicht Mittagsschlaf machen kann...Aber wir versuchen es jetzt am Samstag das erste Mal. Ein Gitterbett steht nun bei Oma.


    nicht verschont. Aber ich denk es is gewöhnungssache. bei uns kommt die Familie spätestens alle 3-4 Wochen irgendwie immer zusammen. Und da isses normal dass die Kinder mal zu diesem und jenen auf den Arm kommen. Von klein auf. Die kennen es eben nicht anders und es gibt auch selten Probleme (außer die Große hat mal wieder Trotzphase und meint nicht bei Oma bleiben zu wollen, aber die is auch schon einige Jahre älter ;-))

    wegen dem Ryhtmus... hm gut das musst du wissen, aber ich persönlich finds nicht so schlimm wenn nicht immer "stur" der Rythmus beachtet wird. hat meine Schwägerin nie gemacht. Es wurde von selber an 2 Tagen die woche abends viel später mit bettgehen, oder sie hat mit der Großen Termine, da muss der kleine mit, Schläfchen hin oder her. Ich denk die stecken das besser weg als man glaubt ;-) Mein Neffe zumindest schläft nachts trotzdem recht gut.
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meine Kinder haben sowas beide nicht gut wegstecken können... Jedes Kind ist ebend anders. Da gehts weniger um Ansichten als um Erfahrungen und Stress der nicht nötig ist... Wenns nicht anders geht, muss man eben durch aber man muss sich seine Probleme ja nicht künstlich schaffen ;-)

    Elena war übrigens ein Familienrumreichkind und hat sehr gefremdelt. Bis sie etwa 7-8 Jahre alt war, hat sie mit Männern nicht geredet, außer den Opas und ihrem Vater/ Stiefvater. Tom ist kein Rumreichkind und hat noch nie auch nur ansatzweise gefremdelt...
  • milchbartmilchbart

    2,721

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Miaofeli: ganz genau so sehe ich das auch! Kinder sind unterschiedlich. Marek war auch immer recht empfindlich und mir wurde immer gesagt, dass er sich halt mal an dies oder jenes gewöhnen müsse. Weder meine Familie noch die Schwiegerfamilie hatte dafür Verständnis.
    Als er sich verbal äußern konnte, schrie er seinen Unmut laut heraus: ich will heim! Ja soll ich so ein Kind denn dazu zwingen, etwas zu tun, was er definitiv als unangenehm erlebt? Inzwischen hält er sich in größeren Gesellschaften durchaus auf, er sucht sich seine Nischen, bleibt bei uns oder spielt alleine.

    Ich halte nichts von der Theorie, dass sich das Kind halt daran gewöhnen müsse. Man muß sich halt auch etwas auf die Eigenheiten des Kindes einlassen, ausprobieren, und wenn man merkt, dass das Kind nicht damit zurecht kommt, derartige Aktivitäten verschieben.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo,

    da wir ja so weit weg von der Familie leben, und auch hier noch keine Freunde oder Bekannten haben, sieht Lina die Verwandten immer nur wenn sie hier fuer ein paar Wochen anreisen. Sie fremdelt aber ueberhaupt nicht, obwohl das jeder immer denkt, weil sie ja die meiste Zeit nur mit uns zusammen ist.
  • rajenriverrajenriver

    4,287

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ Fremdeln: Ja sehe ich auch so. Also Annika war und ist durchaus viel bei anderen Leuten auf dem Arm. Wir gehen zum MALIBU, zum Schwimmen und in eine Krabbelgruppe. Und es ist auch immer alles toll, aber da bin ich halt auch immer in Greifweite. Ich glaube nicht, dass es daran liegt,dass sie nicht bei Oma bleiben will.

    @Rhytmus: Also Annika hat das schon ganz fest im Blut. Ab 18 Uhr wird sie quengelig. Dann gibt es Abendbrei( gut, kann man ja überall machen) und dann spielen wir noch so bis 19 Uhr. Dann mache ich sie Bettfertig und wir singen etc etc. Sie wird dann meistens so gegen 19.30-20.00 einschlafgestillt.

    Nun ists schon so, dass viele Sachen abends stattfinden, zB auf geburtstagen gibt es Abendbrot um die Zeit...

    Wie soll man denn da aber dann länger weggehen? Ich könnte sie überall stillen-klar. Aber dann pennt sie zB auf dem Heimweg ein und ich muss sie aus Jacke etc pellen wenn wir zu Hause sind. Dann wird sie erstmal ewig nicht einpennen. Mein Mann ist da aber auch ganz der Meinung, das man zur Zu Bett Geh Zeit zuhause sein sollte. Macht man ja ab KiGa Alter auch!
  • PerlePerle

    1,284

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Unsere Dame ist, nachdem die Großeltern (und vielleicht noch die Tanten) da waren immer schön überreizt, weil ihr das zu viel ist und das Ins-Bett-bringen wird zu einer Tortur und wir sehen uns auch alle 3-4 Wochen. Auf ein Stadtfest kann man hingegen problemlos mit ihr gehen.
    Das ist wirklich keine Gewöhnungssache, sondern einfach vom Kind abhängig.

    @rajenriver: Nein, du bist keine Übermutter, du bist eine gute Mutter, denn du achtest auf die Bedürfnisse deines Kindes.
  • HappinessHappiness

    3,241

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich kann feli und milchbart nur zustimmen, das ist auch meine Meinung. Jedes Kind ist anders, und man sollte da schon auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen. Hat für mich nix mit "Übermutter" zu tun ;-) .
    rajenriver schrieb:
    Wie soll man denn da aber dann länger weggehen?
    Tja, hm. Ich hab das eben nicht gemacht, zumindest nicht in dem Alter, in dem deine Tochter ist. Jetzt bzw. seit längerer Zeit eigentlich schon, machen wir das auch. Freitags gehen wir zusammen essen, ich geh dann eben mit dem Kleinen eher nach Hause (Papa bleibt dort und trinkt Feierabendbier ;-) ), und er ist dann auch etwa zur normalen Zeit im Bett. Naja, ein bißchen später vielleicht, aber das ist zu verkraften.

    Wir haben das auch schon probiert, irgendwo bei Freunden Abendessen, Kind dort einschlafen lassen und versuchen, ihn schlafend nach Hause zu kriegen - no way. Gebrüll, und stundenlanges Nicht- wieder- einschlafen können waren das Ergebnis. Das muss ich echt nicht haben.

    Aber man kennt sein Kind ja auch ein bißchen, und weiß, wie es bei sowas reagiert. Und wenn man es einfach mal ausprobieren will, und es schiefgeht, na gut. Hätte ja auch klappen können. Aber ich würde mich trotzdem eher nach dem Rythmus des Kindes richten, wenn es geht. Die Zeit, wo ihr abends auch mal länger mit Zwerg unterwegs sein könnt, und damit alle Beteiligten weniger Probleme haben, kommt bestimmt (und bestimmt nicht erst in ein paar Jahren ;-) ).


    LG
  • rajenriverrajenriver

    4,287

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Danke ! Ich denke auch, dass ich damit am besten fahre. Gut, ich habe es auch seit 4 Monaten nicht mehr ausprobiert, sie abends mitzunehmen und irgendwie schlafend nach Hause zu bekommen, aber ich habe, und dass durch meinen Mann, auch nicht mehr das Bedürfnis ihren Rhytmus zu verändern, denn ich finde, so eine Regelmäßigkeit tut ihr sehr gut. Wenn sie Später in den KiGa geht, dann muss sie ja auch pünktlich zu Bett. Gut, an den WE`s darf es dann auch mal anders laufen...

    Mittagsschlaf kann ja schon eher mal anders laufen, bzw im Auto etc, das verkraftet sie sicher eher. Ich teste es am Samstag. Da gehts erst zum Babyschwimmen und dann zu Schwiegis. Da gehe ich essen, da mein Mann ne Woche weg ist und ich sonst nur ungesundes esse :roll: Jedenfalls haben meine Schwiegis ein Gitterbett für die beiden Enkel gekauft und das testen wir nun mal aus ;-) Zur Not leg ich mich ins Gästebett dazu...Schwimmen macht müde :biggrin:
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hm
    Ich gehöre zu denen die ihre Kinder mitnimmt vorallem noch in dem Alter denn da schlafen sie ja noch überall. Klar auf den Rummel würde ich auch nicht gehen.
    Aber im Januar wird meine Mutter 60 mit großer Feier abends im Lokal.
    Felix wird beim Babysitter bleiben und die Kleine kommt mit. Die darf dann im KIWA schlafen. Da sie eh noch nicht durchschläft macht das nix. Und zu Hause bleibt sie für die Nacht im KIWA bis zur nächsten Mahlzeit ...dann wandert sie zu mir.
  • HappinessHappiness

    3,241

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @anja: na, ganz klein geht ja auch noch, und die Lösung mit dem KiWa klingt auch gut. Aber wenn du dein Kind erst noch anziehen mußt, in die Babyschale fürs Auto legen und zuhause wieder ausziehen mußt..ich weiß nicht. Welches Kind wird da nicht wach? ;-) (Wie`s dann weitergeht, ist ja offensichtlich abhängig vom Kind - also wieder einschlafen oder nicht etc..)

    Wir sind anfangs auch mit Kind im TT in den Biergarten losgezogen, Konni hat schön geschlafen, ich bin irgendwann nach Hause, und beim wachwerden wurde er eben gestillt und schlief dann weiter. Aber irgendwann gehts dann eben nicht mehr ganz so einfach.

    Naja, wir erweitern wohl mal das "Kinder sind verschieden" um ein "Eltern sind auch verschieden" ;-) .

    LG
  • milchbartmilchbart

    2,721

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Na, ich wäre auch gerne abends mit den Kids noch weggegangen, hätte Marek nicht ganz deutlich sein Veto eingelegt. Er war noch keine 2 Wochen alt, als er ganz klar zeigte, dass er abends ab 19.00h ins Dunkle wollte. War es ihm zu hell, schrie er. Und das ist dann auch kein Vergnügen in Biergarten oder Kneipe. Dafür hatten wir schon recht bald ruhige Abends zu Hause, um 19.00h lag Marek im Bett und pennte).
    Ich hatte das auch anderes "geplant", mir vor seiner Geburt gedacht, dass wir dann noch locker mit ihm zusammen mal weggehen könnten, Pizzaessen oder so, nichts lautes. Ging aber nicht. Und Lina hat nach einem völlig friedlichen Tag abends die Bude zusammengekreischt, dass die Wände wackelten (und mir die Ohren). Mit der Zeit wurde es besser, als sie ein 3/4 Jahr alt war, probierten wir es das erste Mal aus: wir blieben etwas länger abends (naja, länger ist zuviel gesagt, so bis ca. 20.00h) bei Mareks Patentante in Heidelberg, zogen den Kids die Schlafklamotten über, im Auto wurde Lina gestillt und dann sind wir nach Heilbronn gefahren (ca. 45 min Fahrt). Der Transer Auto ins Bett klappte problemlos und so hatten wir zumindest wieder etwas Handlungsspielraum.
    Von daher denke ich eben, man muß halt auch nach den Eigenheiten des Kindes schauen.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Klar jedes Kind ist anders... ;-)

    Julia wird im Januar auch schon fast 6 Monate alt sein. Und Autofahren müssen wir an dem Abend auch. Wir werden ja sehen wie es funktioniert.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Um noch mal auf die ursprüngliche Frage nach diesem Fest zu kommen: wir sind bei solchen Anlässen natürlich auch nicht am Abend zur Halli-Galli-Zeit gegangen, sondern eher am späten Nachmittag. Da ist dann nicht sooo viel los, man bekommt trotzdem etwas davon mit und ist nicht zu spät zu Hause. Wenn es eher so ein Jahrmarkt o.ä. war, sind wir am Sonntag morgen gegangen (da hat man ja sowieso immer so viel tote Zeit..!). Deshalb meinte ich die 1h später macht doch nix aus. Aber wie ich sehe, gibt es hier viele Kinder mit inneren Uhren - da ist das dann natürlich nix ;-)
  • rajenriverrajenriver

    4,287

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hm
    Ich gehöre zu denen die ihre Kinder mitnimmt vorallem noch in dem Alter denn da schlafen sie ja noch überall. Klar auf den Rummel würde ich auch nicht gehen.
    Aber im Januar wird meine Mutter 60 mit großer Feier abends im Lokal.
    Felix wird beim Babysitter bleiben und die Kleine kommt mit. Die darf dann im KIWA schlafen. Da sie eh noch nicht durchschläft macht das nix. Und zu Hause bleibt sie für die Nacht im KIWA bis zur nächsten Mahlzeit ...dann wandert sie zu mir.

    Das würde mein Mann nie mitmachen. Im lauten Lokal schlafen lassen, am besten noch wo geraucht wird...Naja, das ist ja Gott sei dank nicht mehr, aber ne Freundin hatte das gemacht. 2 Jähriger in Sportwagen zum Pennen neben Musik und Essen und Aschenbecher..ihgitt...Mein Mann und ich auch finden auch, dass Kinder nicht unbedingt auf Festen sein müssen, wo getrunken wird...Naja, mit 6 Monaten kapieren die das noch nicht, aber mit 2?!
    Ist ja auch egal, ich bin eben hier nun die Außerirdische die ihrem Kind den Spaß verdirbt...haha, ihr lacht. Meine Freundin war mit ihrem Kind im Karussell...Mit 8 Monaten..Hmmm...
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Bei Rafael ging das als er kleiner war..mittlerweile schläft er trotz TT auch nicht mehr im grössten Trubel ein..er will dann gucken,lässt sich ablenken..es käme für uns also aktuell auch überhaupt nicht in Frage..
    Auf eine wichtige Familienfeier würden wir wohl gehen..so lange es gut ginge..Rummel etc. auf keinen Fall...
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das hat doch nichts damit zu tun, dass man dem Kind den Spaß verdirbt. Wenn euch diese Feste keinen Spaß machen, ist das doch völlig okay. Ich persönlich mag auch keine Wir-sind-jetzt-mal-alle-lustig-und-saufen-Feiern. Ich geh da also nicht hin und würde auch nie ein Kind mitnehmen. Aber die meisten hier haben das glaube ich einfach auf allgemeines weggehen ausgedehnt. Und ich finde das muss man halt einfach mal ausprobieren. Kneipe wäre für mich jetzt auch nichts mit Kind, aber abends mal essen gehen würde ich mir mit einem Kind in keinem Alter verkneifen, wenn ich das gerne tu.
  • GretchenGretchen

    3,369

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich hab mir da ehrlich gesagt, noch nie Gedanken darüber gemacht, für mich war und ist es immer eine Selbstverständlichkeit gewesen, dass der Zwerg mit dabei ist.
    Klar, wie Tinat schon schrieb, wenn man selbst an so etwas keine Lust hat, dann macht man das halt nicht. Aber ich hab den Zwerg immer an UNSEREM Leben (jedes ist anders, und jeder hat andere Vorlieben - klar!) teilhaben lassen. Ein No-Go war Zigarettenqualm, ansonsten war er überall mit dabei - abends im Restaurant, im Biergarten, auf dem Volksfest/Weihnachtsmarkt - auch zu Zeiten, wo dort Trubel herrschte und das von Babyalter an. Er kennt es gar nicht anders. Mich da zurückzunehmen, hätte mich nicht glücklich gemacht und ich denke, dass die Kleinen oft sehr viel flexibler sind, als man denkt. Natürlich bestätigen Ausnahmen immer wieder die Regel.
    Aber ich find das gerade z. B. in den südlichen Ländern sehr schön, da nehmen die Kinder - auch spät abends - noch am öffentlichen Leben teil und sie haben auch Spaß da dran. Wenn sie müde werden, werden völlig unproblematisch Stühle zusammen geschoben und eine Decke findet sich auch. Der Zwerg hat auch schon auf einer Bank geschlafen und daheim hab ich ihn halt gleich ins Bett gelegt - nur kurz aus der Jacke geschält, Schuhe und Hose aus und das war es. Da gab es auch keinen Schlafanzug mehr an. ;-) Ich sehe diesbezüglich keine Bedenken und mein Zwerg entwickelt sich nicht anders als andere - mit allen Höhen und Tiefen, die auch andere durchmachen ;-) Und anders kennt er es auch nicht. Unser Haus ist immer voller Leute, tagsüber und auch abends. Wir sind viel unterwegs, reisen sehr viel. Wenn man sich da in den ersten Monaten verbiegt (dem Kind zuliebe), kann es schon sein, dass das dann später vielleicht nicht mehr so einfach geht und die Kinder zum Teil auch unflexibel werden. Das ist zwar schon auch typabhängig, aber viel bereitet man da auch mit der "Erziehung" vor.
    Natürlich macht das alles keinen Sinn, wenn die Zwerge früh zeitig raus müssen, aber am WE z. B. ist das doch okay - vorausgesetzt man mag das Leben in dieser Form.
  • sopie74sopie74

    2,615

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Da unterschreibe ich jetzt mal bei Gretchen. Ich denke, Kinder orientieren sich auch ein gutes Stück an ihren Eltern. Wenn die also ganz entspannt mit dem Zwerg rausgehen und das für normal/okay halten, ist die Chance doch viel größer, dass das für das Kind auch okay ist. Wenn Mama schon bei dem Gedanken an eine große Feier oder ein Treffen mit Freunden im Biergarten mit Kind Schweißausbrüche bekommt, merken die Kleinen das doch auch und reagieren darauf. Mein Sohn war noch nie eines der Kinder die überall schlafen konnten, aber wir haben es trotzdem immer gut geschafft unser Leben mit seinen Bedürfnissen in Einklang zu bringen. Und dazu gehörte eben auch, dass wir viel unterwegs sind, viel reisen und der Kleine ganz selbstverständlich dabei ist.
    Ich finde, es wird nur dann schwierig, wenn Eltern ständig in Sorge sind, ihrem Kind weiß Gott was anzutun, weil sie den Rhythmus mal nicht gewährleisten können und dabei ihre eigenen Bedürfnisse vergessen. Gerade wenn es dann mal eine Feier ist, die einem wichtig ist und zu der man gerne möchte. Wenns um einen Besuch auf dem Rummel geht, wäre mir das Wurscht.
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich war total fröhlich als es um die Hochzeit meiner Schwägerin ging und positiv eh, hatte ich mich doch darauf gefreut und ich liebe auch Familienfeste. Tom war 9 Monate und das Ganze hat mich 3 Tage chaos mit Tom gekostet und von der Feier habe ich so gut wie nichts mitbekommen. Ich bin mir 100% sicher das es nicht an mir lag.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Als Paola klein war, hab ich auch öfter mal was nicht gemacht, also Einladungen, Feiern, Restaurantbesuch usw., weil es einfach manchmal so Zeiten gab, wo solche Veranstaltungen dann zuhause mit viel Geschrei quittiert wurden. Ich hab aber immer gut gemerkt, wann ich gut was mit ihr machen konnte und wann es besser war, kürzer zu treten. Und übers Knie gebrochen hab ich es nicht, wenn ich den Eindruck hatte, dass ihr schnell alles zuviel war, dann bin ich lieber daheimgeblieben, als mir und ihr die unangenehmen Konsequenzen anzutun.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Aber Doro, Du machst ja z.B. unglaublich viel mit Freunden und deren Kindern, hast viel Besuch und viel Kontakt! Aber hier (nein, rajenriver, ich meine jetzt nicht Dich im Speziellen) habe ich manchmal den Eindruck, dass die Kinder zu Hause unter der Glasglocke sind, weil alles irgendwie zu viel ist, nicht in den Tagesrythmus passt etc. Das finde ich persönlich einfach irgendwie traurig - nicht, weil man dem Kind der Spass verderben würde, sondern weil die Welt dann doch sehr klein ist...!
  • milchbartmilchbart

    2,721

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also ich habe meine Kinder nicht unter der Glasglocke gehalten, nur auf das ein oder andere für eine begrenzte Zeit verzichtet. Wenn wir z.B. bei den Großeltern sind, dort ist einerseits das PAradies auf Erden (Bauernhof mitten in der Pampa) aber auch immer Halligalli, für Marek war das im ersten Lebensjahr jedes Mal eine Tortur.
    Als meine Mutter noch lebte und ich sie besucht habe, war ich auch immer einen Nachmittag bei den Schwiegereltern. Und meine Schwiemu hatte nichts besseres zu tun, als der halben Verwandtschaft (und die ist groß) dies mitzuteilen. Marek hätte wohl mit ihr schon Kontakt aufgenommen, nur wenn alle 5 min die Tür aufgeht und wieder jemand anderes reinplatzt, den kleinen Kerl auf den Arm nehmen will (ach das macht dem doch nichts aus, der ist doch noch so klein), die Bude irgendwann voll ist und auch dementsprechend laut, war MArek das mit seinen wenigen Wochen oder auch Monaten schlichtweg zuviel und ich konnte mit einem kreischenden Marek wieder heimfahren.
    Es geht wirklich nicht darum, die Kinder von allem fernzuhalten, es geht darum, dass man sich auch auf die Persönlichkeit eines kleinen Wesen einstellen muß.
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich quetsche halt nicht meine Kinder in mein Leben, sondern kreiere mit ihnen unser Leben neu und versuche dabei alle Bedürfnisse einzuschließen. Hier ist vor der Tür immer viel los und Tom genießt das auch, braucht aber zwischendurch immer Möglichkeiten sich zurück ziehen zu können ( macht er auch im KiGa, da geht er dann ins Büro der Leiterin, wo er dann alleine sein kann mit ihr ) und diese hätte er bei Rummel und co nicht. Familienfeste besuchen wir, das letzte war eben die Hochzeit und es war schrecklich für Tom, obwohl ich ihn die ganze Zeit im Tuch hatte und auch geguckt habe, das ich mit ihm in einem ruhigerem Raum war wenns gar nimmer ging.

    Aber wir waren ja beim Rummel... Familienfeste sind ja doch etwas anderes.

    Btw Erinnere ich mich noch gut an eine Feier im Italienurlaub bei der das eine Baby den ganzen Abend schrie, ignoriert von allen Beteildigten, weil das normal ist in dem alter und auch an ein 2 Jähriges Kind das immer bis 23 Uhr wach war und morgens bis 10-11 Uhr schlief und damit einfach nur einen anderen Tagesablauf hatte und keine verschiebung des normalen ablaufs... Und alle durften die Kinder anfassen und herzen, auch wir Fremden, die im vorbeigehen eingeladen wurden ;-)
  • Silke76Silke76

    1,109

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    guniem schrieb:
    Aber Doro, Du machst ja z.B. unglaublich viel mit Freunden und deren Kindern, hast viel Besuch und viel Kontakt! Aber hier (nein, rajenriver, ich meine jetzt nicht Dich im Speziellen) habe ich manchmal den Eindruck, dass die Kinder zu Hause unter der Glasglocke sind, weil alles irgendwie zu viel ist, nicht in den Tagesrythmus passt etc. Das finde ich persönlich einfach irgendwie traurig - nicht, weil man dem Kind der Spass verderben würde, sondern weil die Welt dann doch sehr klein ist...!

    Das unterschreibe ich jetzt mal, klar, der "jedes Kind ist anders" Spruch stimmt schon, aber ehrlich gesagt, wo bleib ich denn dann? Ich gehe halt gerne, auch mal bis abends zu Freunden. Oder auf ein Familienfest, oder auf den Rummel. Ich seh gar nicht ein auf so vieles zu verzichten, ich kann einfach nicht ohne andere Leute auskommen, Babymassage, KRabbelgruppe, Pekip und sowas, dass war für mich nie "rauskommen". Bin vielleicht keine "Übermami". Außerdem hat man auch als Mami von mindestens zwei Kindern gar keine andere Wahl, hätte mal meiner Großen erklären sollen, wir können nicht Karusellfahren gehen weil es da zu laut für die Kleine gewesen wäre :roll:
    Auch dass die Kleinen nicht im Kiwa, beim Familienfest in einer GAststätte schlafen sollen, in der auch Alkohol getrunken wird, verstehe ich nicht ganz. Wenn sie es tun ist das doch wunderbar, ausprobieren !(natürlich ohne Zigarettenrauch, versteht sich von selbst ;-) )

    Alles in allem find ich die Diskussion hier nicht altmodisch, nein das wäre nicht das richtige Wort, hm vielleicht eher überfürsorglich... nix für ungut.
    Grüßle
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    guniem schrieb:
    Aber Doro, Du machst ja z.B. unglaublich viel mit Freunden und deren Kindern, hast viel Besuch und viel Kontakt! Aber hier (nein, rajenriver, ich meine jetzt nicht Dich im Speziellen) habe ich manchmal den Eindruck, dass die Kinder zu Hause unter der Glasglocke sind, weil alles irgendwie zu viel ist, nicht in den Tagesrythmus passt etc. Das finde ich persönlich einfach irgendwie traurig - nicht, weil man dem Kind der Spass verderben würde, sondern weil die Welt dann doch sehr klein ist...!

    Ja klar, ich bin auch viel unterwegs mit ihr. Aber wenn ich gemerkt habe, dass die Kleine einen Tag hat, an dem sie Remmidemmi nicht vertragen kann, dann hab ich mich eher nach ihr gerichtet. Sowas kommt ja nicht oft vor. Aber da ich auch selber Tage habe, an denen ich keine Lust auf Gesellschaft habe, brech ich es nicht übers Knie, wenn ich merke, dass sie so einen Tag hat.

    Ansonsten hast du völlig recht, Guni :grin:
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wenn ich mich ( ich persönlich ) für die Verantwortung für ein kleines Leben entscheide, stelle ich meine Bedürfnisse hinter dem des Kindes an. Will ich weg gehen, mach ich das eben ohne Kind und wenn das noch nicht geht warte ich bis es so weit ist...
    Wenn eine Glasglocke/Übervorsorglich bedeutet, auf das Kind einzugehen und ihm nichts aufzubürden weil ich grade Lust dazu habe oder nicht Großeltern sagen kann, das sie sich gedulden müssen, bis das Kind soweit ist, dann bleibe ich lieber unter meiner Glocke mit zufriedenen und ausgeglichenen Kindern.

    Übrigens finde ich es etwas vorschnell von Überbehüten/übervorsichtig und Glasglocke zu reden, nur wegen eines Punktes... MEine Kinder sind ganz sicher nicht überbehütet, das ist lächerlich, wenn man uns kennt, das zu behaupten ;-)
  • rajenriverrajenriver

    4,287

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also ich sehe das wie feli. Man kann mit seinen Kindern nicht so leben, wie davor... Ich hätte sogar arbeiten gehen können und die kleine mitnehmen können...Aber das hat nichts. Dann brauch ich kein Kind in die Welt setzen. Gut, passt nun auch nicht hier in die Diskussion.

    Annika kommt sonst auch überall mithin, nur abends nach 20 Uhr gehören Kinder, wie ich finde nach Hause. Klar, man kann Ausnahmen machen, später an den WE`s...Wenn ich abends einkaufen gehe nach 20 Uhr und dann immer Mütter mit den Kleinen treffe, dann pack ich mir echt an Kopp. Da haben die Läden den ganzen Tag auf und man muss so spät noch unterwegs...Meine Meinung eben...
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Miaofeli schrieb:
    Ich quetsche halt nicht meine Kinder in mein Leben, sondern kreiere mit ihnen unser Leben neu und versuche dabei alle Bedürfnisse einzuschließen

    Unterschreib ich sofort. Aber ich finde eben, es geht um die Bedürfniss ALLER und nicht nur der Kinder ;-) Mir geht's ja auch gar nicht darum, dass man die Kinder krass gesagt in die Disco schleppt, aber man kann es doch so abstimmen, dass es für alle passt. Wenn also z.B. ein Familienfest ansteht und man weiss, das Kind verträgt viel Trubel gar nicht gut, dann kann man ja ganz früh dorthin gehen, wenn noch nicht viele Leute da sind und dann bald wieder gehen, wenn es zu viel wird. Dann freuen sich die Gastgeber, man selber hat auch noch was davon und das Kind wird nicht über die Massen belastet ;-) Ich finde dieses Kategorische eben nicht gut.
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Es ging ja um Rummel und nicht um Familienfeste am Nachmittag, sondern bei den Familienfesten um Abends und Kinder überziehen lassen ;-) Nachmittags zum Kaffee, gehen glaube ich alle hier zu einem Familienfest oder auch zum Brunch oder Mittagessen. :grin: :triste:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Miaofeli schrieb:
    Nachmittags zum Kaffee, gehen glaube ich alle hier zu einem Familienfest oder auch zum Brunch oder Mittagessen.

    Na, offensichtlich ja nicht, wenn ich mir das oben z.T. so durchlese..!
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich denke das darf man nicht immer alles so genau nehmen. Für mich liest es sich teils so, als ob die Kinder überall mit hingeschliffen würden, wo Mutti hingeht, egal wann und wo. Aber da ich ich kann mir das nicht vorstellen, das der Eindruck richtig ist und daher glaub ich einfach, das viel falsch rüber kommt, weil man nicht das Selbe im Hinterkopf hat, wei der Schreiber. So und deshalb *einwenigjammer* werde ich auch sooo oft *schluchz* missverstanden *schnüffelschneuz*
    Nee im Ernst ich denke es wird schon nicht so hart sein ( bei beiden Versionen) wie es hier so klingt ;-)
  • Silke76Silke76

    1,109

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    rajenriver schrieb:
    Man kann mit seinen Kindern nicht so leben, wie davor...

    Annika kommt sonst auch überall mithin,

    ja sorry, dann hab ich dass falsch verstanden, aber es ging doch um einen Besuch auf dem Rummel, da meintest Du doch nachmittags, oder? Wenn Du sie überall mit hin nimmst widersprichst Du dir nun aber irgendwie selbst. :table114:

    und dass man mit Kindern nicht so leben kann wie vorher ist schon klar, aber ich behaupte mal dass es wichtig ist nicht nur die Kinder im Mittelpunkt stehen zu lassen, ich für mich lebe aber auch MEIN Leben und nicht nur dass meiner Kinder, aber lassen wir dass hier auch besser, dass gibt nun ne Grundsatzdiskussion ;-)
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