Und wieder ein Flaschenkind...

AnonymousAnonymous

59,500

bearbeitet 2. 01. 2010, 03:59 in Plauderecke
Ich bin irgendwie traurig..eine Freundin von mir hat vor knapp 1 Woche entbunden...wir telefonierten noch als sie schwanger war-und sie fragte mich ,ob ich denn auch mindestens 1 Jahr stille,das wäre ja wichtigHat mich gefreut,denn es klang danach als hätte sie sich Gedanken gemacht.
Sie fragte mich etwas aus,und ich beantwortete wahrheitsgetreu,dass stillen nicht vom Himmel fällt,man sich gut informieren sollte,am besten eine Stillbersterin zur Hand haben sollte und in den meisten Kh eben schlecht beraten wird.Ich sagte ih,dass man geduld haben muss,die Milch nicht lgeich da ist,man immer wieder anlegen sollte..sie freute sich über die Infos..ich vermittelte ihr noch eine Still und Trageberaterin in ihrer Nähe...schwärmte ihr auch vor wie toll es sei zu stillen,wie praktisch und wie innig.
Nun ist sie daheim..das Baby kam per Kaiserschnitt zur Welt..und bekommt die Flasche..
Ich fraget kurz warum(hab ja kein interesse eine Mutter im Wochenbett zu kritisieren,aber es hat mich schon interessiert)..
Die erste Nacht wollte sie schlafen und die Kleine kam weg..bekam von den Schwestern die Flasche,und als sie das 3. Mal(innerhalb von 2 TAgen !!)angelegt hatte,kam keine Milch mehr ..ausserdem möchte sie flexibel bleiben ...sie nimmt nun Hormone zum abstillen und hofft dass nichts mehr einschiesst.
Naja jeder wie er will..aber dieser totale Sinneswandel hat mich schon überrascht..die Werkzeuge hat sie ja an die Hand bekommen,und trotzdem hat es wohl nicht geklappt.Und ihre UAssagen klingen sehr nach falschen Informationen.
Ich finde es einfach total schade..:-(((Ich denke sie versucht es sich total schön zu reden gerade..ich versteh nur nicht warum man es nicht mal länger als 2 tage versucht..beim kaiserschnitt schiesst die Milch doch später ein...
Ich hab da nichts weiter zu gesagt...sie ist ja für sich selber verantwortlich..schade nur für das Baby.

Kommentare

  • lamerelamere

    4,111

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    :-( Ja, das ist wirklich schade.
    Aber ich hab mir mittlerweile auch abgewöhnt, da groß was zu zu sagen. Letztendlich muss es jede selbst wissen und ich, die nun immernoch stillt, genieße es auch immernoch und ich finde es einfach schade für die Frau, der nicht nur das Wissen fehlt um zu stillt sondern auch die Erfahrung gestillt zu haben. Gerade heute habe ich gemerkt, daß es nciht nur dem Zwerg gut tut, sondern auch der Mutter - einfach mal raus ausm Trubel, abschalten, zur Ruhe kommen. ;-)
    Und trotzdem - auch wenn es viele gutheißen, daß ich noch immer stille, gerade vom Vater eines Flaschenkindes durfte ich mir neulich anhören (nicht persönlich, aber in den Raum gesagt, aber deutlich auf mich gemünzt :roll: ), daß wir doch alle auch ohne Stillen groß geworden wären. "Und? Ist etwa NICHTS aus uns geworden?"
    Was sollste DA noch sagen. Richtig - nix. Ist besser so. :roll:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ne ich sag zu sowas schon lang nix mehr..sie hatte mich ja in der Schwangerschaft selber befragt,daher dachte ich dass da wirkliches Interesse ist.Da fand ich abstillen nach 2 Tagen schon extrem überraschend ehrlich gesagt..
    Ich ifnde es sooo schade einfach...
  • milchbartmilchbart

    2,721

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich finde das auch immer wieder schade. Aber was zu sagen ist mir irgendwie zu nervenaufreibend. Ich weiß zwar, dass es besser wäre, ab und an was zu sagen, aber gerade die Nichtstillerinnen oder diejenigen, die früh zufüttern haben meist so dämliche Argumente parat, dass es mir teilweise wirklich die Sprache verschlägt.
    Auf der anderen Seite möchte ich ja auch nicht, dass mir andere ständig in mein Handeln all zu sehr dreinreden. Wenn ich selbst z.B. toleriere, dass mein Kind mit 6 Monaten noch nicht essen möchte und ich solange weiterstille bis mein Kind reif ist für Beikost, nervt es mich ja auch, wenn ich ständig blöde Kommentare von anderen höre oder mich gar rechtfertigen muß. Von daher bedaure ich solche frühen Abstillerinnern bzw. v.a. deren Kinder, aber ich halte mich mit Kommentaren zurück.
  • ArmanaArmana

    7,364

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mir geht es inzwischen genau so. Es ist wirklich schade für den kleinen Erdenbürger, aber ändern kann man es nun mal nicht. Ich hab auch zwei Freundinnen, die sich bei mir vor der Geburt intensiv informiert haben und nun bekommen die Kinder die Flasche. Die beiden waren überzeugt davon, dass KiA und Hebamme das richtige sagen (4 Stunden Rhythmus, öfter darf es nicht, bla bla), was will man gegen solche Argumente vom "Fach" noch vorbringen? Ob Ausbildung zur Stillberaterin oder nicht. ;-)

    Allein wenn ich überlege, im Gegensatz zu damals mit Kylian und heute mit Amira, was man als Flaschenmama alles mitschleppen muss, wenn man mal vorhat über einen längeren Zeitraum wegzubleiben. An was man alles denken muss... neeee, da stille ich lieber. ;-) Aber ich denke, die wirklich bequemeren Vorteile des stillens (nicht die gesundheitlichen Aspekte), sieht man erst selbst, wenn man mal Flasche gefüttert hat. Mir gehts jedenfalls so. Ich fand das alles bei Kylian damals auch nicht schlimm, nur heute finde ich es noch viel bequemer. ;-)
  • Susanne67Susanne67

    4,797

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    lamere schrieb:
    :- "Und? Ist etwa NICHTS aus uns geworden?"


    Da kann man nur reagieren: "Nee, ist schon ok, aber was hätte noch aus Dir werden können...?!
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich denke es spielen noch ein paar Punkte mehr im Leben eine Rolle ob aus einem etwas wird..... Sorry aber sowas ist ein Schlag in die Magengrube für die Mütter die nicht stillen können und sich eh schon bescheiden fühlen deshalb... Stillen ist ein natürlicher schöner Vorgang, der Mutter und Kind gut tut aber keine Religion und keine alleinige Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Leben... Als ob aus einem Kind, das nicht gestillt wurde nichts werden könnte...
  • Iris3105Iris3105

    2,619

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Miaofeli schrieb:
    Ich denke es spielen noch ein paar Punkte mehr im Leben eine Rolle ob aus einem etwas wird..... Sorry aber sowas ist ein Schlag in die Magengrube für die Mütter die nicht stillen können und sich eh schon bescheiden fühlen deshalb... Stillen ist ein natürlicher schöner Vorgang, der Mutter und Kind gut tut aber keine Religion und keine alleinige Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Leben... Als ob aus einem Kind, das nicht gestillt wurde nichts werden könnte...


    Danke Feli, ich fühlte mich nämlich damals schon etwas bescheiden, weil es bei uns einfach nicht so klappen wollte und ich auch nicht so aus dem KH-Hebammen-Bereich unterstützt wurde. Als ich wirklich reagierte, war es halt leider schon zu spät und die Milch war am Versiegen. :oops:
    Ich denke aber nicht, das mein Kind frecher oder doofer oder wie auch immer ist als ein gestilltes Kind.
  • Susanne67Susanne67

    4,797

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Da, wo stillen wirklich nicht geht, ist es auch völlig ok, nicht zu stillen bzw. die Flasche zu geben, da sind wir uns doch alle einig. Die Zwerge können ja nicvht nur von Luft und Liebe leben. Deswegen dürfen sich gerade hier Mütter, die nicht stillen können oder massiv falsch beraten wurden und sich der Bedeutung des Stillens aber bewußt sind, nicht angesprochen fühlen. Sie wissen ja, warum sie es gerne anders gehabt hätten. Sorry, wenn ich mal wieder mißverständlich formuliert habe. Ich wollte niemanden verletzen.

    Solche Sprüche kommen aber in der Regel von Leuten, die sich dieser Bedeutung nicht bewußt sind, bzw. Kunstmilch per se für die bessere Ernährungsmethode halten. Und da sollte man auch ruhig gegenhalten und durch Überspitzung vielleicht einen Ansatz zum Nachdenken geben. Gerade bei den Leuten, die aus Jux und Dollerei nicht stillen, wie meine angeheiratete Kusine, die von vornherein nicht auf Döner mit Zwiebeln (Sie meinte das ERNST!) verzichten wollte und deshalb das Stillen wg des Blähungsrisikos gar nicht erst in Erwägung zog, da hole ich mit Freuden die Keule raus, obwohl in dem Fall Hopfen und Malz eh verloren war und man auch aus anderen Gründen dankbar für alle ungeborenen Zwerge sein muss, dass sie nur ein Kind wollen. Sie hatte übrigens trotzdem ein Baby mit Dreimonatskoliken. Ob es an ihrem Kettengerauche auch in der Wohnung lag...?! Und ich stehe auch dazu, dass für mich Kunstmilch keine gleichwertige hochwertige Nahrung wie Mumi ist. Es ist und bleibt eine Second best-Lösung, die zwar ihren Sinn und Nutzen hat, aber nie so optimal sein kann iwe das natürliche Nahrungsangebot. Und doof und frech wird ein Kind nicht wg Kunstmilch, sondern aus anderen Gründen, aber vielleicht pickelig und verkrustet von Allergien... Insofern ist gerade Stillen für mich keine Religion, denn hier geht es nicht um Glauben, sondern Wissen. Es gibt genügend wissenschaftliches Fundament zu den Vorzügen des Stillens.
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meine Schwägerin hat anderthalb Jahre gestillt und war eine Grotten schlechte Mutter. Hat Alkohol getrunken, geraucht ect. Gut das sie gestillt hat, das Kind hat durch das Stillen Schaden genommen... Das ist mal mein Extrembeispiel für Deines... und genauso wenig representativ, wenn auch nicht das Einzige das ich kenne bei dem ich mir dachte, das hier ne Flasche wohl besser wäre.

    Nicht jede Mutter die Stillt, ist eine gute Mutter und nicht jede die sich für die Flasche entscheidet eine schlechte. Das ist es was ich mit Glauben meine, nicht den Wert der Muttermilch.
  • ArmanaArmana

    7,364

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich denke, es ist doch wirklich unsinnig, über irgendwelche Extrembeispiele zu diskutieren. Ganz klar, dass im Falle Deiner Schwägerin, Feli, die Flasche besser gewesen wäre. Ich finde, das sind so Fälle über die braucht es keine Diskussion. ;-)
    Allerdings finde ich auch, dass eine Frau voll und ganz hinter dem stillen stehen sollte, nein muss, denn sonst ist auch hier die Flasche, in meinen Augen, angebrachter. Was bringt es Frau und Kind, wenn sich die Mutter jedes Mal zwingen muss, beim anlegen, wenn sie damit kämpfen muss, es ihr keinen "Spaß" macht und sie es als lästig empfindet? Nichts, genau! Natürlich könnte man nun sagen, dass sie dann keine Kinder bekommen braucht! Aber wir sagen auch keinem unvorsichtigen oder unsicherem Autofahrer, dass er doch dann bitte gefälligst den Führerschein sein zu lassen hat. ;-)

    Ich stehe nach wie vor hinter dem stillen, sehe es als das Beste für Mutter und Kind,... aber ich maße mir nicht mehr an, urteilen zu dürfen, wer einen "Schaden" hat, weil er sein Kind nicht stillt. Die Zeiten sind vorbei. ;-)
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    :applause:

    Danke Armana :triste: Du hast es auf den Punkt getroffen
  • Susanne67Susanne67

    4,797

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Vielleicht sollten wir einfach zum Ausgangspunkt der Diskussion zurückkommen, wo es darum ging, dass jemand sich rechtfertigt und die Kunstmilch der Mumi gleichsetzt. Ich habe schon mal gesagt, da wo es wirklich nicht funktioniert, wo falsche Beratung die Weichen falsch gestellt hat, auch da wo psychische Gründe eine Rolle spielen, ist Flasche sicher die bessere, wenn nicht einzige Alternative. Ja, eine Frau sollte voll und ganz hinter dem Stillen stehen, nur viele setzen sich mit dem Thema ja gar nicht wirklich auseinander. Wo sich aber Frauen nicht mit dem Thema beschäftigen und sich ergebnisoffen fragen, was ist die bestmögliche Ernährung für mein Kind, wo sind meine Interessen und wo die meines Kindes, wie kriege ich alles vernünftig übereinander, dass wir beide damit gut leben können, sondern unreflektiert aus egoistischen Gründen auf Flasche umsteigen, da erlaube ich mir schon, eine Meinung zu haben und diese auch zu äußern. Ich kenne genügend Durchschnittstypen, die vor der Geburt schon die Flaschen eingelagert haben, weil das doch normal ist. Wenn man fragt, warum, keine Antwort und Schulterzucken. Und von diesen Müttern gibt es leider immer noch viel zu viele. Ich kann auch nicht akzeptieren, wenn Kunstmilch der Mumi gleichgesetzt wird. Es ist ein, wenn auch hochwertiger, noch immer nicht gleichwertiger Ersatz. Und was heißt schon gute Mutter? Für mich ist das eine, die sich Gedanken um das Wohl und Wehe ihres Kindes macht. Und dieses Nicht-Denken ist es, worüber ich mich aufrege. Und ich halte es daher auch nicht für in Ordnung, jede Entscheidung einer Mutter als richtig akzeptieren und unkommentiert hinnehmen zu müssen, Hauptsache, sie stehen hinter ihrem Tun.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich frage mich bei solchen Threads immer, was genau damit bezweckt wird? Selbstbestätigung? Mir erschliesst sich das echt nicht! Aber man muss ja auch nicht alles verstehen ;-)
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    HÄÄÄHH???Selbstbestätigung?meinst du mich jetzt..das muss wiederum ich nicht verstehen...
    Ich möchte hier bitte sowas nicht unterstellt haben.

    Ich fand es einfach schade,dassso schnell aufgegeben wurde,da ja vorher das Interesse sehr da war und man selber sagte,dass stillen so toll sei..das ist alles..fertig..ich fands traurig,dass sich beide um das tolle Erlebnis"gebracht"haben...
    Nicht mehr.nicht weniger...

    es gibt immer wieder leider Gründe warum es nicht klappt,ich weiss selber wie schwer es ist und wie schnell es schief gehen kann...

    Ich habe nicht klassifiziert,wollte einfach nur zum Ausdruck bringen,dass ich es truarig fand,wie es sich,trotz Stillberaterin,entwickelt hat..
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Schon klar! Und natürlich ist da eine Wertung dahinter - die steht ja schon im Titel und auch im letzten Satz des Ausgangspostings. Aber bitte, jeder wie er mag. Ich sage ja, es erschliesst sich mir einfach nicht ;-)
  • beate1965beate1965

    1,842

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Gunie,da bist du nicht allein!!!
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich finde es schade fuer das Baby.dabei bleib ich,und traurig wie das gelaufen ist.wenn ihr da mehr draus lesen wollt..bitte..sie bleibt ja meine Freundin ,aber eine eigene Meinung darf ich schob noch haben??
    Ich schreib hier nichts mehr,da ich anscheinend total falsch eingeschaetzt und verstanden werde:-(((
  • sopie74sopie74

    2,615

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    waschbaer78 schrieb:
    Ich schreib hier nichts mehr,da ich anscheinend total falsch eingeschaetzt und verstanden werde:-(((

    Sorry Waschbär, das kommt nun wirklich jedes mal, wenn's ein bissl Gegenwind gibt und das finde ich schon etwas schwach.
    Mir gings - was dich wahrscheinlich nicht wundern wird - genau wie Guni. Und das ist eben auch eine Meinung die erlaubt sein muss. Diese Beleidigte-Leberwurst-Taktik finde ich anstrengend.
  • lamerelamere

    4,111

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @guni: ich glaube hier ging nicht um Selbstbestätigung. Wie auch immer du da drauf kommst. Und auch wenn wir hier alle vom Stillen überzeugt sind und es mehr oder weniger lange durchhalten, so ist das doch immer wieder ein echt heikles Thema - wobei mich das gerade hier wundert... ich hatte so ein ähnliches Thema auch mal angeschnitten und wie man sieht wurde auch da schon ewig und heiß diskutiert viewtopic.php?f=27&t=48911
    Das ist eben eine neverendingstory. Wir wissen nicht, warum es andere nicht tun, vielleicht ist der Drang - wie waschbär schrieb - weiter unabhängiger zu sein doch größer, oder der berühmte Einflussfaktor Mann und/oder Umwelt waren größer oder die Aufklärung doch nicht so gut.
    Man weiß es nicht.
    Ich denke, es ist ähnlich der BB-Story. Das Kind kann einem einfach nur leid tun. Nur hingehen und was sagen werden die wenigsten. Schließlich haben die nen eigenen Kopp zum selber informieren. (Theoretisch jedenfalls... :roll: ) Und beim Stillen isses genauso. Und jedes Kind das nciht gestillt wird, tut mir auch leid. So.
    Und der Sinn eines Threads ... naja, Guni ... also ... es ist ein Forum ... warum tut sie es? Weil sie es kann? ;-) WEil das Forum dazu da ist? Wenn sich der Sinn für dich nicht erschließt .. dann tut er es eben nciht. :traurig04: Geht mir hier auch gelegentlich so, aber dann schreib ich eben einfach nix. ;-)
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Aber wieso müssen einem die Kinder immer gleich leid tun oder es einen traurig stimmen oder was auch immer? Es geht hier um EINEN Aspekt im Zusammenleben mit einem Baby/Kind. Der alleine macht doch kein Kind bedauernswert! Und eben dieses Bemitleiden oder Bedauern stellt doch die Mutter/das Kind, um die/das es geht, auf eine niedrigere, schwächere Stufe und damit sich selbst auf eine höhere. DAS ärgert mich und ja, stell Dir vor, dann schreibe ich was dazu..!
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Bedauert ihr nur die Kinder deren Mütter nicht stillen wollen oder auch die deren Mütter es nicht können?
  • lamerelamere

    4,111

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich persönlich bedauere alle, denen das Stillen aus welchen Gründen auch immer (nicht wollen, nicht können, uninformiert sein...) verwehrt bleibt. Einfach weil es toll ist. Ich bezweifle nicht, daß die anderen Kinder auch groß werden, daß die anderen Mütter auch gute Mütter sind und ich weiß, daß es im Grundsatz nicht falsch, sondern nur anders ist. (Solange sie PRE geben ;-) ).
    Und JA, es ist nur EIN Aspekt im Zusammenleben mit einem Kind aber in unserem Zusammenleben mit einem Kind ist das immernoch der größte Aspekt. Die Wichtigkeiten werden sich ändern und später wird mir vielleicht ein Kind leid tun, daß kein Fahrrad hat, daß keine langen Haare haben darf oder daß nicht mit dem Nachbarskind spielen darf ... was weiß ich ... nur momentan sind unsere - ich sage mal - Horizonte - noch andere als eure. Und vielleicht stößt euch diese ewige Stilldiskussion unsererseits euch deswegen auch auf. :traurig04:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    weder noch..ich bedauer in dem Fall,dass es nicht geklappt hat...denn die Mutter wollte..aber hatte mangelnde Unterstützung und anscheind Fehlinformationen und dann eben aufgegeben..DAS finde ich so traurig,weil es ganz anders hätte laufen können.
    Da es eine sehr gute Freundin von mir ist,werte ich sie keinstenfalls ab..ich war traurig ihr nicht mehr helfen zu können,und sie hat es sich anscheind sehr einfach vorgestellt..ich weiss es nicht,ich hab das Thema nicht mit ihr diskutiert.Sicher geht es dem baby bei ihr gut.ICH hab das nie bezweifelt.Mit richtiger Unterstützung hätte sie bestimmt weiter probiert..
    Und..nein ich bin nicht beleidigt,ich finde es nur anstrengend,wenn alles missverstanden wird und jeder Erklärungsversuch scheitert..Ich werte nicht...liegt mir fern..
    Und selbst bestätigen bracuh ich mich eigentlich gar nicht..
    Und warum hab ichs hier geschrieben-weil es mich beschäftigt hat...fertig..da muss man gar nicht veruschen mehr reinzuinterpretieren..
    So lamere war schneller,ich lass es trotzdem stehen...nur eins..es wurde ja auch nie gesagt,dass stillen alles ist...aber es war eben in dem Fall das Thema das mich bschäftigt hat..ich gehe mal davon aus,dass sie eine liebevolle Mutter ist..
  • Susanne67Susanne67

    4,797

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Äh, Waschbär, vielleicht verstehe ich jetzt etwas falsch, aber ich glaube, Du bist hier einfach ein wenig zwischen die Fronten geraten, die Diskussion ging doch erst mit meinem Kommentar los. Deshalb brauchst Du doch nicht aufzuhören hier zu schreiben. Wenn alle einer Meinung wäre, wäre das Leben und das Forum doch langweilig.

    Ich sehe es übrigens ähnlich wie Du. Schade, dass es bei Deiner Freundin nicht geklappt hat. Schade für beide, Mutter und Kind.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich hab kein Problem mit unterschiedlichn Meinungen...das belebt das Forum..aber mir zu sagen ich schreib sowas um mich selbst zu bestätigen empfinde ICH als Beleidigung...in meinen Augen machen das nur Leute mit einem unsympathischen Charakter und daher lass ich das nicht gerne auf mir sitzen bzw. finde ,dass das echt von Thread abkommt...und mit dem was ich schrieb gar nichts mehr zu tun hat..
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Leider ist der Tenor bei den ganzen Stilldiskussionen in einem stillkonformen Forum oft, daß Stillmütter zu Übermüttern emporgehoben werden. Und wenn sich dann mehrer Stillmütter darüber unterhalten, dann bestätigen sie sich nunmal selbst, deshalb empfindet Guni das bestimmt so.
    Verbessere mich Guni, wenn ichs falsch interpretiere.
    Flaschenmamas laufen dann unter ferner liefen und das ganze Forum hofft dann nur, daß da nicht allzuviel falsch gemacht wird.

    Eine Flaschenmutter hätte auf jeden Fall niemals so einen Thread gestartet...und ich finde es ein wenig traurig, dass man sich für die Flasche rechtfertigen muss.
  • sopie74sopie74

    2,615

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    waschbaer78 schrieb:
    Ich hab kein Problem mit unterschiedlichn Meinungen...das belebt das Forum..aber mir zu sagen ich schreib sowas um mich selbst zu bestätigen empfinde ICH als Beleidigung...in meinen Augen machen das nur Leute mit einem unsympathischen Charakter und daher lass ich das nicht gerne auf mir sitzen bzw. finde ,dass das echt von Thread abkommt...und mit dem was ich schrieb gar nichts mehr zu tun hat..

    Na ja, die Aussage 'Ich schreibe hier jetzt nicht mehr...' ist halt schon ein kleiner Hinweis darauf, dass du mit den geäußerten Meinung eben doch ein Problem hast. Kritik ist eben keine Beleidigung, denn du kannst hier niemanden dazu zwingen, nur dann zu schreiben, wenn er deine Haltung sympathisch findet.

    Ich finde das nicht besonders sympathisch und wenn du dich mal in die Lage deiner Freundin versetzt und noch mal kritisch deine ersten Posts 'mit ihren Augen' liest, musst du dir vielleicht schon eingestehen, dass da sehr wohl eine Wertung drinsteckt und zwar eine ganz deutliche! Ich an Stelle deiner Freundin wäre ziemlich verletzt, wenn ich das lesen würde...
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Muss man doch auch gar nicht..also..sorry.Ich hab nur von meiner Freundin erzählt und,dass ich es traurig finde...Sie hat sich bei mir nicht rechtfertigen müssen,sie hat es mir enfach so erzählt..fertig..und dann kann ich das ja trotzdem traurig finden..genauso wie ich es für sie trauig finde wie die Geburt gelaufen ist..ich kann beides nämlich nachfühlen..einal die Geburt und einmal,dass stillen schwierig ist.
    Und es ist ganz automatisch so,dass ich als stillende Mutter dazu komme das zu schreiben..sie hat mich eben vor der Geburt zum stillen "befragt",weil sie wusste ,dass ich stille..daher kamen wir auf das Thema..
    Und ich denke nicht,dass ich eine Übermutter bin,weil ich stille..ich hätte meiner freundin nur vom herzen nachdem was sie alles durchgemacht hatte,eine harmonische Stillbeziehung gewünscht,weil ich es selber als sehr schön empfinde..und sie sich das so auch erhofft hatte.
    NICHT MEHR NICHT WENIGER..
    Und ich finde es nicht schön,dass man als stillende Mutter anscheind sich da zurückhalten muss,dass man es traurig findet ,wenn nicht gestillt wird,aus welchen gründen auch immer..Ich kann ja so dazu denken,heisst nicht,dass ich jemanden abwerte oder ihn aus meinem leben ausschliesse..und es hat sich bei mir noch nieee jemand rechtfertigen müssen.Jeder muss selber entscheiden..Und ich red ja hier in meinem Umfeld gar nicht drüber,aber ich empfand das Forum hier irgendwie als passend.

    Ich hab doch wirklich einen ganz speziellen Fall wiedergegeben und gar keine allgemeingültige Ausage gemacht..
    UND trotzdem ging das mit der Selbstbestätigung für mich zu weit..Weil ich es wie gesagt einfach traurig fand,wie schnell aus einer so positiven Einstellung radikal abgestillt wird aufgrund mangelnder Unterstützung..ich fand diese Entwicklung einfach so krass...

    @sophie--du warst schnell..und trotzdem:Nein ich hab nicht gewertet..ich hab das nur wieder gegeben wie sie es mir erklärt hat,und ich finde das zeigt,dass keiner da war für sie..das fand ich schlimm,weil eigentlich im Vorfeld Hilfe angedacht war..Und sie hat es von sich aus erzählt..und ich hab nicht gross dazu was gesagt..Ich dnek immer noch,dass sie sich es schön redet,aber auch sehr traurig ist.
    Und ich hab kein prblem mit der anderen Meinung...aber ein problem mich beleidigen zu lassen..
    Und da kam ja auch keine andere Meinung,sonder nur,dass der Thread als Selbstbestätigung abgetan wurde..wo soll da die andere Meinung zu "Ich bin traurig,dass es nicht geklappt hat"sein???
    Ich glaube,dass mein erster Post sehr missverstanden wurde...
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    so und trotzdem bin ich hier raus,weil ich das alles gar nicht diskutieren wollte...zumindest nicht so..
    Dann denk eben,dass ich beleidigt bin :roll:
    Ich bin meiner Freundin lieber weiter moralische Unterstützung mit ihrem Zwerg...als mir hier sowas unterstellen zu lassen..
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    lamere schrieb:
    Und JA, es ist nur EIN Aspekt im Zusammenleben mit einem Kind aber in unserem Zusammenleben mit einem Kind ist das immernoch der größte Aspekt. Die Wichtigkeiten werden sich ändern und später wird mir vielleicht ein Kind leid tun, daß kein Fahrrad hat, daß keine langen Haare haben darf oder daß nicht mit dem Nachbarskind spielen darf ... was weiß ich ... nur momentan sind unsere - ich sage mal - Horizonte - noch andere als eure. Und vielleicht stößt euch diese ewige Stilldiskussion unsererseits euch deswegen auch auf.

    So habe ich das noch nie gesehen und das macht für mich Sinn :-)!
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    waschbaer78 schrieb:
    Und ich finde es nicht schön,dass man als stillende Mutter anscheind sich da zurückhalten muss,dass man es traurig findet ,wenn nicht gestillt wird,aus welchen gründen auch immer..
    Muß man nicht, aber wenn halt mehrere Stillmütter alle ins gleiche Horn tuten und die ach so armen Flaschenkinder bemitleiden (und die Mütter direkt dazu), dann schwingt da der Zeigefinger immer mit "Du Du Du...doch keine Flasche geben, Du musst stillen und zwar um jeden Preis."(ja ich übertreibe gewollt)
    Das liegt nicht allein an Deiner Aussage Waschbär, sondern auch an den ganzen Antworten. Alle, die zu Beginn geantwortet haben, sind Mütter, die ihre Kinder stillen. Alle stehen voll dahinter.(das sollen sie auch, keine Frage). Kein Wunder, dass keine Flaschenmutter was schreiben wollte, bis Guni sich getraut hat.

    Und ich denke auch, dass es eine Neverending Story ist. Davon mal ganz abgesehen.
    Solche Threads werden wir hier noch zu Hauf haben. So ist es nunmal.
  • beate1965beate1965

    1,842

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wo bist du bitte für deine Freundinn moralische Unterstützung??Indem du ihr ein paar mal pro Tag sagstst,dass bei dir das Stillen so schwer begonnen hat un du es so eisern durchgehalten hast???Und sie einfach so zur Flasche gegriffen hat???Wo ist da moralische Unterstützung,wenn du über sie in einem Forum schreibst.Vielleicht hätte ein Hinweis auf das Forum für deine Freundinn ein paar Tips parat gehabt.Auch eben über die Situation eben nicht zu stillen.???
    Vielleicht braucht deine Freundinn ja auch professionelle Hilfe um über ihr Geburtstrauma hinweg zu kommen??Interssiert dich dass nur einen Teil.Sie durfte scheinbar nicht spontan entbinden.So was macht mich echt frustriert.Manche brauchen Hilfe und Rat und Unterstützung für Alles,und manche werden abgefertigt und müssen alleine mit der Situation umgehen.
    Das versteh ich nicht.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    beate1965 schrieb:
    Indem du ihr ein paar mal pro Tag sagstst,dass bei dir das Stillen so schwer begonnen hat un du es so eisern durchgehalten hast???Und sie einfach so zur Flasche gegriffen hat???

    Ja klar..Tag und Nacht..und bei gutem Wetter per Rauchzeichen...
  • beate1965beate1965

    1,842

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Aha
  • ArmanaArmana

    7,364

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    topkapi schrieb:
    Alle, die zu Beginn geantwortet haben, sind Mütter, die ihre Kinder stillen. Alle stehen voll dahinter.(das sollen sie auch, keine Frage). Kein Wunder, dass keine Flaschenmutter was schreiben wollte, bis Guni sich getraut hat.

    Schön wie aufmerksam man hier gelesen wird. ;-)
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Siehste mehr ist mir zu deinem Post auch nicht eingefallen...
    Wie du darauf kommst,dass ich solche Dinge tue...*kopf schüttel*
    wieso sollte ich sie so behandeln?versteh dein post echt gar nicht,
    Ich hab ihr Hilfe vermittelt(stillberaterin)..Forum mag sie nicht,.was soll ich denn dann bitte machen,,wir sind zwar befreundet,aber auch nicht die allerbesten ,dass ich jetzt ins KH fahre und sie bedränge dieses und jenes zu tun..ich hab Hilfe angeboten,sie wollte mal drüber reden,ich höre gerne zu..
    Ob sie ein Trauma hat,weiss ich nicht..mir haben die Geburtsumstände sehr leid getan..ich hab regelmässig bei ihren Eltern gefragt ,wie es ihr im kreissaal geht..was wirfst du mir da denn vor..??
    Ich hab ihr auch nicht unter die Nase gehalten wie toll ich bin..oder ähnliches,ich denke so auch gar nicht...
    Wenn sie wieder reden will,werd ich wieder da sein und zuhören und versuchen zu helfen..hab ich bisher auch getan...ich mag sie nämlich und trotzdem bin ich traurig,oder gerade deswegen,wie es gelaufen ist...
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Aber warum diese wertende, mitleidige (heisst das so?) und provozierende Bennenung des Threads, waschbär?
    Ich verstehe Dein Ansinnen bezüglich Deiner Freundin und wenn es Dir wirklich nur darum geht, warum hast Du den Thread dann nicht anders benannt?
    Tut mir leid, aber der Thread schreit nach Diskussion und Konfrontation.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 29. 12. 2009, 23:31
    Ganz ehrlich..ich hab mir über den Titel gar nicht so viel gedanken gemacht wie ihr es euch macht...Das war wohl der Fehler...
    Was das aber damit zu tun hat,dass ich ihr angeblich irgendwas andauernd unter die NAse reibe oder sie total hängen lassen oder nicht sehe,dass sie einiges durchhat..?????????ich hab eben nur das geschrieben was mich bewegt und hier her passt ,das war das Stillen..alles andere passt auch gar nicht hierher...
    Aber hier werden Sachen unterstellt,die auf Vermutungen basieren und gar nicht so sind..

    Sooo und darauf hab ich keinen Bock mich zu rechtfertigen...
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    waschbaer78 schrieb:
    Ganz ehrlich..ich hab mir über den Titel gar nicht so viel gedanken gemacht wie ihr es euch macht...Das war wohl der Fehler...
    Mh, wahrscheinlich. Für mich sagt so eine Headline schon oft was aus...
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich finde aber man kann das so oder so sehen..wie gesagt ich wollte nicht damit was aussagen..nur mit dem was ich geschrieben habe,das wiegt mehr für mich..und JA ich fand ihre erklärungen seltsam,weil ich eben wusste,dass sie stillen wollte und dankbar für die Stillberaterin war,und innerhalb von 2 Tagen alles dahin war.Das hat mich traurig gemacht..ich weiss wie schlecht es ihr geht,wie schlimm alles war/ist..und wäre es anders gelaufen würde sie stillen..das finde ich eben so schade..
    ich war die letzetn Wochen da für sie,bin es jetzt auch..
    und wer denkenn mag ich rufe täglich an um Vorwürfe zu formulieren oder ihre Not nicht sehe...meine Gott,soll ders doch denken..das tangiert mich gerade nicht..
    Manchmal hab ich das Gefühl,dass das was ich schreibe vollkommen anders gelesen wird und bin dann total entsetzt was manche da rauslesen...da ich es oft total anders meine..

    So und nun aber wirklich..ich bin weg...
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mir geht es überhaupt nicht um Stillkinder vs. Flaschenkinder. Meines war ein Flaschenkind. So what? Das ist einfach unsere Geschichte und die passt schon so!

    Was mich ärgert - und das hat Beate auch angedeutet (korrigiere mich, wenn ich das falsch verstanden habe): Du ziehst aus diesem Forum unglaublich viel Unterstützung - moralische wie fachliche - und VERMITTELST (ich sage nicht, dass es so ist!) im Gegenzug nicht wahnsinnig viel Toleranz oder Mitgefühl für andere. Das ist nur mein Eindruck. Wenn Du also gleichzeitig 3 Threads aufmachst, in denen Du in zweien fachlichen und moralischen Rat möchtest und im dritten über das Versagen Deiner Freundin berichtest, dann gibt das einfach einen bitteren Nachgeschmack. Sorry, ist für mich so. Und deshalb meine Frage nach dem Sinn und Zweck dieses Threads..!
  • rajenriverrajenriver

    4,287

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Uii, hier ist ja was los.

    Ich will mich gar nicht groß einmischen, aber ich kann deine Freundin ein Stück weit verstehen. Ich kenne nämlich viele Frauen, die unbedingt stillen wollten, es aber eben nicht durchgehalten haben. Es gibt eben Frauen, die ändern ihre Meinung schnell, dann, wenn Ärzte, Krankenschwestern und Hebammen kommen und dir was anderes erzählen. Dann bekommen viele Angst und vertrauen den Göttern in weiss. ( Zufüttern, etc etc...)
    Das ist Schade, ja, aber es ist eben so. Nicht jede Frau ist so stark, sich gegen sowas zu behaupten und nicht jede Frau hat das nötige Hintergrundwissen.
    Ich selber habe länger auch Probleme gehabt, was das stillen angeht. Nichts habe ich damals genossen und wäre meine Hebamme nicht gewesen hätte ich schon am 5 Tag abgestillt!
    Und ich finde diese elendige Diskussion um Flaschenkinder echt nervig. Es gibt sie und es wird sie immer geben. Und sie werden trotzdem geliebt und es geht ihnen gut. Lieber eine glückliche Flaschenmama als eine unglückliche Stillmama ;-) Man muss nicht immer alles verstehen. was andere machen, aber man sollte es einfach akzeptieren, dass die Menschheit nicht gleich ist und jeder vor seiner Tür zu kehren hat.
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    guniem schrieb:
    lamere schrieb:
    Und JA, es ist nur EIN Aspekt im Zusammenleben mit einem Kind aber in unserem Zusammenleben mit einem Kind ist das immernoch der größte Aspekt. Die Wichtigkeiten werden sich ändern und später wird mir vielleicht ein Kind leid tun, daß kein Fahrrad hat, daß keine langen Haare haben darf oder daß nicht mit dem Nachbarskind spielen darf ... was weiß ich ... nur momentan sind unsere - ich sage mal - Horizonte - noch andere als eure. Und vielleicht stößt euch diese ewige Stilldiskussion unsererseits euch deswegen auch auf.

    So habe ich das noch nie gesehen und das macht für mich Sinn :-)!


    Jap das kann ich auch nachvollziehen! :grin:
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich finde Lameres Erklärung auch gut nachzuvollziehen.

    Davon (und von irgendwelchen Wertungen) abgesehen kann ich gut nachvollziehen, dass es enttäuschend ist, wenn im Vorfeld Interesse signalisiert wurde und man sich Mühe mit Ratschlägen und mit der Vermittlung von Fachleutgen gegeben hat und dann innerhalb von 2 Tagen ein komplett anderer Weg eingeschlagen wird. Natürlich gibt man Ratschläge freiwillig und muss akzeptieren, dass sie dann vielleicht nicht umgesetzt werden, aber enttäuscht darf man trotzdem sein, finde ich.
  • FreyaFreya

    577

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Bitte bedenkt einfach, dass jeder Mensch einen freien Willen hat
  • HappinessHappiness

    3,241

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich hab eine Freundin mit ganz ähnlicher Geschichte wie der von Waschbärs Freundin. Und ich fand es auch schade, das sie doch aufgegeben hat und nicht stillt. Sie selber übrigends auch, aber es ist eben nun so, und dem Kind gehts natürlich trotzdem gut, warum auch nicht.

    Aber - ganz ehrlich - viel schlimmer finde ich es, das diese Diskussion hier nun dazu führt, das Waschbär nicht mehr im Forum schreiben will. Ich hab den thread nun extra gelesen und muss sagen, das ich manche Kommentare hier auch nicht sonderlich toll fand. Aber das scheint wohl auch ein Reizthema zu sein...

    So, ich muss mich um meine Jungs kümmern, die beide gleichzeitig brüllen :roll: .

    LG
  • MiaofeliMiaofeli

    3,647

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Happiness schrieb:
    . Ich hab den thread nun extra gelesen
    LG

    Habe ich etwas verpasst?
  • Susanne67Susanne67

    4,797

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wow, das hat ja hier eine Dynamik angenommen.... Meint ihr nicht, dass das ganze viel zu hochgekocht wird? Ich habe mir nochmal den Ausgangsthread durchgelesen und da steht doch wirklich nur drin, dass Waschbär traurig ist, dass es ihre Freundin trotz ihrer Unterstützung und der urspünglichen Absicht nicht geschafft hat zu stillen, nicht mehr und nicht weniger. Gut, der Titel mag etwas mißverständlich gewählt sein, aber Waschbärin ist nunmal eine überzeugte Stillmami, gerade deswegen ist sie ja traurig. Jetzt aber hinzugehen und ihre Threads gegeneinander aufzurechnen, erscheint mir doch sehr übertrieben, zumal sie ihre Freundin doch überhaupt nicht verurteilt, sondern einfach ihre eigene, Waschbärins, Befindlichkeit zum Ausdruck bringt. Was m. E. letztlich auch eine Frage der Qualität dieses Forums ist, dass sich nicht nur mit Fragen, sondern auch emotionalen Belangen befasst. Keine von uns ist komplett neutral und es ist auch verdammt schwierig, sich immer so auszudrücken, dass sich niemand auf die Füsse gesprungen fühlt. Passiert mir auch trotz bester Absicht immer wieder. Weil man halt durch seine eigene persönliche Brille guckt. Also bitte, Mädels, denkt daran, was der Deutschlehrer in der Schule immer gefragt hat: Was will der Autor damit sagen. Und Waschbär wollte nur sagen, Schade, dass es nicht geklappt hat. Das macht mich traurig. Nicht mehr und nicht weniger. Alles andere war Interpretation.
  • sopie74sopie74

    2,615

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Susanne67 schrieb:
    ... zumal sie ihre Freundin doch überhaupt nicht verurteilt, sondern einfach ihre eigene, Waschbärins, Befindlichkeit zum Ausdruck bringt.

    Na ja, ob hier verurteilt wird oder nicht könnte vermutlich nur die besagte Freundin beurteilen, die den Thread wohl nicht zu Gesicht bekommen wird. Ich finde, da steht ein starkes Urteil und wäre ich die Freundin würde ich mich verurteilt fühlen - schon allein weil mein 'Fall' in einem öffentlich zugänglichen Forum diskutiert wir.

    Ich finde, wir sind alle erwachsene Frauen, wer hier schreibt riskiert, sich auch mal Gegenwind einzufangen und wer das nicht ab kann und weg muss, den halte ich nicht auf. Wie vorher schon mal gepostet geht mir diese "alle-so-gemein-hier-keiner-will-mich-verstehen-deswegen-kann-ich-hier-nicht-weiterschreiben"-Nummer aber doch ziemlich auf den Geist...
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